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 3. Oberurseler Feyerey vom 06.-07.08.2011      Verfasst am: 02.08.2011, 16:10       Nach oben   


3. Oberurseler Feyerey vom 06.-07.08.2011

Links:
Veranstalter:
www.mittelalter-oberursel.de
www.oberurseler-feyerey.de
www.ursellis-historica.de

Eigene Links:
www.phorum-ursellis.de
www.lokki-oberursel.de/pieni-haukkala

Fotos:
http://www.oberurselerstadtkurier.de/startseite/bildergalerie/bilder-der-3-oberurseler-feyerey-2011/
http://www.hochtaunusverlag.de/upload/oberurseler/Oberurseler%20Woche%203211.pdf
http://frank66furt.de/burgen/mam/2011/0806oberursel/oberursel11.htm
www.fnp.de/feyerey
www.wolfvonfuchsbach.jimdo.com
http://www.wer-kennt-wen.de/gallery/show/ouvjhzix
http://www.wer-kennt-wen.de/gallery/show/13cs4i5v#image/oje9ab7cjdp36jxb4rpmfnkvz36/page/13
http://www.ipernity.com/doc/mikjall.falinson/11280147/in/album/246727

Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=P2PjtiAwyY4
http://www.youtube.com/watch?v=ZnpeSwZchFs&feature=feedu
http://www.youtube.com/watch?v=jEhrwL0FTpI&feature=related

Anfahrt:
www.oberurseler-feyerey.de/anfahrt

wkw-Gruppe:
3. Oberurseler Feyerey
wkw-Event:
3. Oberurseler Feyerey


Presseberichte:
http://www.hochtaunusverlag.de/upload/oberurseler/Oberurseler%20Woche%203211.pdf

Artikel der Taunuszeitung vom 08. August 2011, 18.40 Uhr (letzte Änderung 09. August 2011, 05.21 Uhr)
Zeitreise im Zuber
Die dritte Oberurseler Feyerey versinkt im Regen
Aber auch im Matsch hatten die Besucher jede Menge Spaß
Der Orscheler Mittelalterverein "Ursellis Historica" lud am Wochenende ein zu "Saufen und Fressen, auf dass euch Gott wohlgefalle."
Aber nicht nur das Honigbier floss in Strömen.
Von Melanie Hobich


Oberursel. "Lagernde" tummeln vergnügt zur "Zuberzeit" in der großen Wanne. "Aber der mittelalterliche Whirlpool blubbert nur, wenn man reinpupst", sagt Achim Lameyer von "Ursellis Historica". Fotos: Jochen Reichwein

Eigentlich hatte der Verein "Ursellis Historica" zum Abschluss der Sommerferien noch einmal richtig auftrumpfen wollen, mit einem zweitägigen Mittelaltermarkt für Groß und Klein. Aber Petrus wollte nicht mitspielen. "Das Wetter hat uns vor fast unlösbare Probleme gestellt", berichtete Achim Lameyer vom Vorstand des Vereins "Ursellis Historica". Noch am vergangenen Montag wollten die Veranstalter wegen Dauerregens das Fest absagen. "Auf den ,Wiesen am Bachpfädchen’, dem Festplatz, stand das Wasser knöcheltief", erklärte der Schatzmeister. Aber mit Stroh, Rindenmulch und Holzhackschnitzeln konnte man der Situation auf ganz authentische Weise Herr werden.

Weil das Gelände nach den Regenfällen in der Nacht zum Samstag den Besuchern trotzdem kaum zumutbar war, halbierte man den Eintritt am Sonntag von vier auf zwei Euro. Aber statt der erwarteten 14 000 kamen nur etwa 8300 Besucher, das waren fast 500 weniger als 2010.

Der Markt hatte mehr das Flair eines riesigen historischen Volksfestes: Am turbulenten Rahmenprogramm ergötzten sich die Besucher bei "Gesöff und Speysen" an Biertischgarnituren unter Leinenzeltplanen. Dazu erfüllten mittelalterliche Sackpfeifen und Trommeln die Luft rund um die große Bühne im Zentrum der Stände; Schmied und Bogner erklärten Interessierten ihr Handwerk und zum ersten Mal bei der Feyerey zeigte ein Falkner die Kunst der Beizjagd.

Zur Begrüßung am Samstag zeigte sich allerlei Prominenz: Außer Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), der die Eröffnungsrede nicht ohne ein neuzeitliches Mikrofon hielt, kamen auch Landrat Ulrich Krebs (CDU), Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen (parteilos) und das Brunnenpaar Phillip und Christina I. Die "Höchsten Herrschaften" wurden um 13 Uhr mit Handgeklapper, Jubel und einem dreifachen "Vivat!" auf das Festgelände entlassen und konnten später beim "Äbbelquetsche" beobachtet werden.

Über 60 Händler boten Lederwaren, Schmuck, Kinderspielzeug, Glas- und Tonwerk, Olivenholz-Geschirr oder Gewandungen zum Kauf.

Etwas kommerzieller und weniger authentisch waren die meisten "Tavernen", sprich Verköstigungs-Stände. Leider wurden, entgegen der Ankündigung, nur wenige Gerichte authentisch zubereitet. Aber dem neuzeitlichen Besucher bekamen auch "Fleischfetzen" (Steaks) zu "Moorwasser" (Cola) gut. Historische Getränke wie Honigbier und Met waren erschwinglich, und das Alt-Oberurseler Brauhaus erfreute die Besucher mit einem eigens für das Festwochenende gebraute "Feyerey-Bier".

Fast 400 "gewandete" Besucher trugen zum historischen Ambiente des Marktes bei. So wie Sanne und Frank, die das Wort "Kostüm" für ihre Kleidung nicht hören wollen. Die beiden Frankfurter besuchen jedes Wochenende deutschlandweit Mittelaltermärkte. Sie kommen gerne nach Oberursel, nicht nur, weil es direkt vor der Nase liegt: "Die Feyerey ist einer von den schöneren, gemütlicheren Märkten", meint Frank, "man spürt, dass die Stände mit viel Sorgfalt ausgewählt werden." Und Sanne ergänzt: "Man findet keine Kitsch-Stände mit diesen Glitzer-Einhörnern."

Die Veranstalter von "Ursellis Historica" haben jetzt mit den Folgen der andauernden Regenfälle zu kämpfen: "Das Festgelände ist stark beansprucht", erklärt Achim Lameyer. Die Wiesen am Bachpfädchen müssen wieder in Ordnung gebracht werden. Ein teurer Spaß. Doch obwohl der Verein mit der diesjährigen Veranstaltung Verlust gemacht hat, zieht der Schatzmeister ein positives Fazit: "Wir haben ziemlich viel richtig gemacht." Das Defizit könne man mit den Einnahmen aus den beiden vorangegangenen Veranstaltungen decken. Bis jetzt jedenfalls hat der Verein auf Websites und über E-Mail durchweg positives Feedback bekommen.

Infos über den Verein finden Interessierte unter http://www.ursellis-historica.de. Näheres über die Veranstaltung gibt es unter http://www.oberurseler-feyerey.de.


Bericht der FR vom 09.08.2011
Oberursel
Der strenge Duft des Mittelalters
Rund 400 Mitwirkende tauchen bei der 3. Feyerey in den Wiesen am Bachpfädchen in die Welt des Mittelalters. Regen verwandelt die Wege in Schlammschluchten, der Rauch der vielen Feuerstellen sticht in die Augen, Gaukler und Ritter schwitzen unter ihren historischen Kostümen.



Auf dem Weg zum Hilfsfalkner: Szene von der Feyerey.Foto: Rolf Oeser

Der Ritter im Kettenhemd und dem wallenden Haar und den Kampfstiefeln atmet den Duft von Freiheit und Abenteuer – er zieht eine Schachtel Marlboro aus der Hosentasche und zündet sich eine Zigarette an. So ganz will der Mittelalter-Fan doch nicht auf die Genüsse der Neuzeit verzichten. Es sind diese charmanten Brüche, die den Reiz der Oberurseler Feyerey ausmachte, die der Verein Ursellis Historica am Wochenende zum dritten Mal veranstaltet hat.

Um ins Mittelalter abtauchen zu können, muss man mitunter weit fahren – mit dem Auto. Also braucht es einen Parkplatzeinweiser. Der steht an der Absperrung, gestützt auf einen Holzstab, gewandet wie ein braver Bürger aus dem 11. Jahrhundert in brauner Leinenhose und grünem Hemd und heißt Sebastian Hoff. Der 31-jährige Neu-Anspacher ist Mess- und Regeltechniker und geht gern auf Mittelaltermärkte. Am Gürtel trägt er Trinkbecher und Lederbeutel. „Da sind die Autoschlüssel und das Handy drin“, verrät er.

Die annähernd 100 Mitglieder des Oberurseler Mittelaltervereins haben in tagelanger Arbeit ein Zeltlager samt Marktbuden auf den Wiesen am Bachpfädchen aufgebaut. Und das Ambiente an diesem feucht-schwülen Wochenende vermittelte sowohl den rund 400 Mitwirkenden aus ganz Hessen als auch den vielen Besuchern einen Eindruck, wie es sich im Mittelalter gelebt hat.

Einfach entschleunigen

Regen hatte die Wege in Schlammschluchten verwandelt, der Rauch der vielen Feuerstellen stach in die Augen, die Gaukler und Ritter, Prinzessinnen und Mägde, Handwerker und Händler schwitzten unter ihren historischen Kostümen. Aus den klammen Kleidern stieg der strenge Duft des Mittelalters auf.

Sven Staab steht vor seinem Zelt, als keltischer „Meister des Silbers“ ist er allerdings etwas aus der Zeit gefallen. Alte Techniken ausprobieren, ganz ohne Hilfsmittel arbeiten und entschleunigen, das fasziniert den Silberschmied, der während der Woche bei Rolls Royce arbeitet.

Jens Grunwald hat seine mittelalterliche Taverne aufgebaut. Der Oberurseler, ebenso wie Staab Mitglied im Mittelalterverein, taucht regelmäßig in die Welt der Vorfahren ein. „Es ist das Gegenteil von unserer Hightech-Welt“, sagt er. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht. Wochenende für Wochenende schenkt er auf mittelalterlichen Märkten edlen schottischen Whisky aus.

Eines der ältesten Handwerke praktiziert Sibylle Sayn-Hieronymi, die sich ebenfalls Ursellis Historica angeschlossen hat. Sie fertigt aus Wolle, Wasser und Seife Filz. Die gelernte Sozialarbeiterin hat ein Faible fürs Mittelalter, „obwohl ich froh bin, dass ich dort nicht gelebt habe


Fotos:






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