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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 05.02.2005, 06:00       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 05.02.2005
Hilfe wird immer benötigt
Von Christoph Rech

Oberursel. Rund 5000 Kilogramm Reis hat die Oberurselerin Monika Gerbas bei der «Tsunami-Hilfe» in Indien verteilt. Ihre Hand lahmt nun, ist total überlastet vom Packen und Verteilen. «Ich bin völlig erschöpft und brauche eine Pause», gesteht die 68-jährige Monika Gerbas. Seit 1998 steht die engagierte Frau in engem Kontakt mit dem Waisenhaus Sinai in Mahabalipuram, sammelt Geld- und Sachspenden. Außerdem vermittelt sie Patenschaften (TZ berichtete).

Gleich nach der Flutwelle am 26. Dezember gab es für Gerbas nur einen Gedanken: den armen Menschen helfen. Fünf Tage hat sie dort im Januar unermüdlich gearbeitet und Hilfsgüter verteilt. Mit großem Einsatz hatte Gerbas großzügige Spender gefunden, die insgesamt mehr als 6000 Euro zur Verfügung stellten.

Zu den Spendern gehören unter anderem auch Oberurseler Einrichtungen: der integrative Kindergarten Eichwäldchen vom VzF, die Kindertagesstätte Rosengärtchen sowie die Taunuswichtel. Alle Einrichtungen haben auch vor geraumer Zeit eine Patenschaft übernommen. Außerdem gab es auch Unterstützung vom Kinderbasar-Team der Bad Homburger St.-Johannes-Gemeinde sowie von der Emmaus-Gemeinde aus Eschersheim. Von dem Geld wurden aber nicht nur 50 Säcke Reis im Gesamtwert von 1200 Euro gekauft, sondern auch 20 Fischernetze mit Zubehör (2500 Euro) und zwei Fischerboote (1700 Euro).

Auch der Kauf einer Kuh mit Kalb konnte finanziert werden – Kosten: 250 Euro. Bei der Flutwelle war die einzige Milchkuh des Waisenhauses verloren gegangen. Bis auf defekte Wasserleitungsnetz gebe es im Waisenhaus keinen weiteren Schaden. Bei einer Bohrung sei man auf Süßwasser gestoßen, berichtet Gerbas. «Die Leitung muss aber noch verlegt werden», weiß sie.

Außerdem hat die rastlose 68-Jährige Kleidung in vier benachbarten Dörfern verteilt, die sie in Deutschland zusammengetragen hatte. Bei dem Transport der zahlreichen Kleidungsstücke habe sich besonders die Fluggesellschaft Lufthansa kooperativ gezeigt, sagt Gerbas.

Bei dem fünftägigen Aufenthalt stand außerdem Flugbegleiterin Angelika Terzic aus Stierstadt an der Seite von Monika Gerbas. Pastor John vom Waisenhaus Sinai habe die Güter eingekauft und die Koordination der Transportfahrzeuge übernommen.

Gerbas ist froh, dass die Hilfsbereitschaft zugenommen hat. Denn Hilfe werde in Indien immer gebraucht. Gerbas: «Der Tsunami hat alles noch schlimmer gemacht. Es wird Jahre dauern, bis vieles so ist, wie es mal war », erzählt sie. Die Menschen seien nun total perspektivlos und hofften auf die Unterstützung von Hilfsorganisationen, meint Gerbas. Den Kindern konnte sie ein wenig Mut machen. «Es will aber niemand mehr an den Strand gehen.» Vorher war das für die Kinder aus dem Waisenhaus eine Sonntagsvergnügen. Wer Monika Gerbas unterstützen möchte oder eine Patenschaft übernehmen will, kann sich mit ihr unter der Telefonnummer (0 61 71) 2 43 54 in Verbindung setzen.

Mitteilung der TZ vom 15.03.2005
Oberurseler starb bei Flutkatastrophe
Oberursel. Seit der Flutkatastrophe in Südostasien wird das Ehepaar Michl aus Oberursel vermisst. Nun ist es traurige Gewissheit, dass Norbert Michl in Thailand ums Leben gekommen ist. Das bestätigte die Kriminalpolizei in Bad Homburg. Seine Frau werde weiterhin vermisst. Tochter Sophia war nach der Katastrophe verletzt in Thailand gefunden und nach Deutschland gebracht worden. (tz)


 INTERNATIONALE KATASTROPHEN: Seebeben in Südostasien      Verfasst am: 06.01.2005, 06:58       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Seebeben in Südostaseien

Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: oddo Datum: 28.12.2004 12:44:08
Hi zusammen.
Da ich hier noch keinen Artikel über die verheerende Katastrophe gesehen habe, wollte ich mal damit beginnen.
Sylvester steht vor der Tür, und ich denke, daß man angesichts des Elends, das jetzt dort herrscht ein paar Böller weniger kaufen sollte und das eingesparte Geld an eine der Hilfsorganisationen spenden sollte. Falls Fragen aufkommen, ja ich habe auch schon gespendet.
Hier ein paar Organisationen an die man spenden kann.

Gruß und guten Rutsch

Oddo

Ärzte für die Dritte Welt, EKK Bank (BLZ 50060500), kto: 04888880: «Seebebenopfer»

- Aktion Deutschland Hilft (ADH), Bank für Sozialwirtschaft (370 205 00), Konto Nr. 10 20 30, Kennwort «Seebeben Südasien»

- CARE International Deutschland, Sparkasse Bonn (380 500 00), Konto Nr. 44 040, Kennwort «Nothilfe Südasien»,

- Caritas International, Postbank Karlsruhe (660 100 75), Konto Nr. 202 753, Kennwort «Erdbeben-Südasien», http://spende.caritas-international.de

- Christoffel-Blindenmission, Sparkasse Bensheim (509 500 6Cool, Konto Nr. 5050505, Kennwort «Südasien», www.christoffel-blindenmission.de.

- Diakonie Katastrophenhilfe, Postbank Stuttgart (BLZ 600 100 70), Konto Nr. 502 707, Kennwort «Erdbeben-Südasien»; Internet unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

- SOS-Kinderdörfer weltweit, Deutsche Bank München (700 700 10), Konto Nr. 111 1 111, Kennwort «SOS-Südasien», www.sos-kinderdoerfer.de

- Stiftung RTL, Stadtsparkasse Köln (BLZ 37050198), kto: 15151515: Kennwort «Wir helfen Kindern e.V.»

- UNICEF, Bank für Sozialwirtschaft (370 205 00), Konto Nr. 300 000, Kennwort «Erdbeben Asien», und: Geraer Bank eG (830 645 6Cool, Konto Nr. 12 45 929, Kennwort «Erdbeben Asien», www.unicef.de

- World Vision, Volksbank Frankfurt (501 900 00), Konto Nr. 2020, Kennwort «Tsunami Südasien»; www.worldvision.de

- Welthungerhilfe, Sparkasse Bonn (380 500 00), Konto Nr. 1115, Kennwort «Erdbeben Asien», www.welthungerhilfe.de


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: oddo Datum: 28.12.2004 13:18:51
Natürlich Südostasien und nicht Südostaseien.


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Thomas Kapell Datum: 28.12.2004 13:42:54
Und als weiter Hilfsorganisation:

Deutsches Rotes Kreuz

DRK-Spendenkonto:
Konto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00

Spendenservicetelefon:
01805 414004
(0,12 Cent pro Minute)

Onlinespende: http://www.drk.de/spenden

Informationen: http://www.drk.de


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: toertsche Datum: 28.12.2004 14:49:52
Guter Aufruf Smile

Habe mich auch dieses Jahr wieder gegen Böller und für Brot & Wasser entschieden und die bisher höchste Spende meines Lebens ist unterwegs.


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Thomas K. Datum: 29.12.2004 02:30:46
Hier der Link zu einem Krankenhaus in Phuket, auf dem Patientenlisten veröffentlicht sind:

http://www.phuket-inter-hospital.co.th/siriroj.html


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Traci Stern Datum: 29.12.2004 14:50:38
Danke für die Infos. Ich werde statt Böller zu kaufen, dass Geld lieber spenden.
Hat man bzgl. der Eltern des kleinen Mädchens, dass aus Orschel (lt. RTL-Nachrichten) kommt irgendetwas erfahren??


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: L.D. Datum: 29.12.2004 15:20:13
Meine Frau ist Indonesierin...
Wir haben alle Kleidung, die sie noch in Indonesien hatte, gespendet.
Stand 29.12.04, 15.00 Uhr: In Sumatra gibt es ca, 40.000 Tote und mehr als 500.000 (Nein, es ist keine "0" zuviel!) Verletzte, mehr als 1.000.000 sind obdachlos...


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: B+A Datum: 30.12.2004 07:58:15
Eigentlich haben wir ja unser bescheidenes Spendentöpfchen´04 bereits an die WWF-Tiger in Sumatra vergeben (...und geböllert wird auch nicht so heftig wie letztes Silvester )
Aber angesichts dieser biblischen Ausmasse der Katastrophe......

Was ich schon 2001 bei der ostdeutschen Flutkatastrophe nicht verstanden habe, ist die geringe Unterstützung aus dem Hinterland (...während in den von uns "belieferten" Gemeinden die Leute den Schlamm aus ihren Häusern schaufelten, machten die Menschen in den höhergelegenen benachbarten Gemeinden Sonntagsspaziergänge ! )
Seuchengefahr und elementarer Hunger müssten doch nun wirklich nicht sein (...wenn jeder binnenländische FamilienClan wenigstens einen betroffenen Küstenbewohner bewirten / betreuen würde ? )


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: oddo Datum: 30.12.2004 10:26:50
Da das 04er Spendentöpchen schon weg ist, kannst Du ja nächste Woche das 05er Töpfchen
spenden. Ich glaube jetzt ist wirklich jeder Euro gefragt.
Wer wen aufnehmen könnte ist graue Theorie.
Die Seuchengefahr wäre auch vorhanden, wenn jede Familie im Hinterland einen Betroffenen aufnehmen würde. Immerhin verwesen hier Menschen in eigentlich unvorstellbaren Dimensionen. Die komplette Einwohnerschaft von Bad Homburg und Oberursel und evtl. noch Friedrichsdorf und Köppern wurde hier auf eine Schlag getötet.
Es gibt Zeiten für Diskussionen und es gibt Zeiten, in denen man in seinem Rahmen helfen sollte. Ich glaube es ist jetzt Zeit zum helfen. Diskutieren kann man später.

Gruß Oddo


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Spätzlekenig Datum: 30.12.2004 14:12:28
Es sollen offiziellen Angaben nach derzeit 85 000 Tote zu beklagen sein. So makaber es klingt: Das wären die Ränge zweier Fußballstadien voll- um den Dimensionen ein Format zu geben.


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Kermit Datum: 30.12.2004 14:34:00
Ja schon, es ist nun Zeit zum Helfen. Aber man wird sich trotzdem den einen oder anderen Gedanken erlauben dürfen, z.B. warum es dort kein Frühwarnsystem wie im Pazifik gibt. Man hätte dann vielleicht einige tausend Menschen retten können.
Aber wahrscheinlich geschieht so etwas immer da wo die Ärmsten der Armen wohnen und die haben nun mal keine Lobby. Und daher werden die einen weiter spazieren gehen und die anderen ihre Toten begraben.
Dazu noch etwas: Muss man jetzt 20 km von der Unglücksstelle in Indien entfernt Tennis spielen ? Mit dem Preisgeld, das die Tennisprofis bekommen, könnte man schon einiges wieder aufbauen.
Und: Musste unser Ex-Bundeskanzler ausgeflogen werden ? Soweit ich informiert bin drohte ihm an seinem Urlaubsort keine Gefahr, der Hubschrauber hätte aber vielleicht weniger wichtige Verletzte bergen können. War nur so ein ketzerischer Gedanke.


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Spätzlekenig Datum: 30.12.2004 16:15:44
@Kermit: Ketzerisch? Nein, aber durchaus erlaubt.

Frühwarnsystem: War bis dato nicht nötig, ein Beben diesen Ausmaßes war dort ebenso unbekannt wie die darauf folgende Flutwelle. Anders ist das im Pazifik- da macht das System auch durchaus Sinn. Japan wird doch jährlich von Beben heimgesucht. und als Insel ist Japan entsprechend von Tsunamis bedroht. Aber Thailand? Ich hab mir in den letzten Tagen mal meine Bilder aus AIDAcara- Zeiten angeschaut: Phuket, Langkawi, Penang Colombo, Cochin, New Mangalore etc.- da war noch Leben, da war die Welt noch in Ordnung. und jetzt? Ein ganz blödes Gefühl, wenn man die gleichen Orte nun im TV sieht und feststellt, daß sie mit meinen Fotos REIN GAR NIX MEHR gemeinsam haben- außer den Namen...

Tennis? Nun, da wird auch der Aufschrei der Empörung nichts dran ändern. hier zählt der schnöde Mammon mehr als die trgödie um die Ecke. Bestes Beispiel hier: Im "Küstenklatsch" (ugs. für Cuxhavener Nachrichten) war heute zu lesen, daß die Schiffe MS Astor (bekannt aus den ersten Staffeln vom Traumschiff) und MS Astoria die Werften nach Umbau und Modernisierung verlassen haben. Die MS Astor befindet sich auf Weltreise, die MS Astoria auf dem Weg in den indischen Ozean. Eine Routenänderung ist nicht vorgesehen. Noch Fragen?

Und unser Ex- Kanzler? Da sag ich man gar nix zu- außer daß ich Dir in vollem Umfang recht gebe...

In diesem Sinne- Eiern Spätzlekenig (gnug scheene Däg gwünscht fir heid)


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Inge Datum: 30.12.2004 23:01:30
Das Problem ist laut Fernsehbericht (n-tv), daß ein Frühwarnsystem bei der Infrastrauktur der meisten betroffenen Staaten nicht wirklich etwas bringen würde. Die USA hat das Beben ja registriert und viele Stunden vor der Flutwelle versucht, die südasiatischen Staaten zu warnen. Es war dort niemand zuständig – die Warnungen verhallten. Zum anderen müsste laut n-tv-Bericht erst einmal ein funktionierender Zivilschutz in diesen Staaten existieren, damit Evakuierungsmaßnahmen auch durchgeführt werden. All dies wäre nicht gegeben, da wohl die finanziellen Mittel fehlen. Also selbst wenn es ein solches Frühwarnsystem dort geben würde, würde dies offensichtlich keine Menschenleben retten (außer vielleicht die Leute, die direkt an der Infoquelle sitzen).

Ansonsten schließe ich mich Kermit und Spätzlekenig an: absolut daneben!

PS: Meine Spende ist auch raus...


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: toertsche Datum: 30.12.2004 23:39:12
Bei Kohl stand das Wasser angeblich im Hotel im ersten Stock, während er sich im dritten Stock aufhielt. Ich mag ihn auch nicht wirklich gerne, aber glaube seine Schilderungen:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,334906,00.html

Die wahrscheinliche Waise Sophia aus Oberursel ist wieder in Deutschland zurück:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,335126,00.html

Spenden kann man nicht genug, die Briten haben schon 28 Mio gespendet: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,335107,00.html

Ein Seebeben an Amerikas Westküste wird auch als wahrscheinlich angesehen, daß Frühwarnsystem hätte wohl keine Wirkung:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,335130,00.html

Übrigens wird diese Gegend im indischen Ozean auch sehr oft von Beben erwischt, somit würde ein Frühwarnsystem vielleicht Sinn machen, aber wo kein Geld ist, ist es natürlich wesentlich schwieriger, eines anzuschaffen.

Spendet, was die Geldbörse hergibt.


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Kermit Datum: 31.12.2004 14:19:26
Aber ist es nötig dass er seine Erlebnisse an die Zeitung mit den 4 großen Buchstaben verscherbelt ?
Und heute war ich mal wieder soweit mich für meine Landsleute zu schämen. Sie können ja weiterhin dort Urlaub machen - bezahlt ist bezahlt -, aber diese Nörgelei - es sind keine Liegen da, kann man die nicht mal aus den Bäumen runterholen, bei dieser Hektik kann man doch keinen Urlaub machen, kann nicht mal endlich jemand den Strand aufräumen usw. - ist mehr als peinlich und dem Fernsehreporter (und mir) verschlug es die Sprache. Es sind bestimmt nur einige die sich so daneben benehmen, aber schlimm ist es doch.


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: toertsche Datum: 31.12.2004 14:37:49
Ob er ddafür Geld erhalten hat, kann ich nicht sagen. So nahe stehe ich dem nicht, weder privat, noch politisch...

Schlimmer wäre es allerdings, wenn diese Touristen nicht gezeigt würden, ich hoffe, die kriegen bei Ihrer Heimkehr von Freunden und Bekannten den Kopf gewaschen.


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Spätzlekenig Datum: 31.12.2004 15:15:08
Sofern sie dann noch Freunde oder Bekannte haben...


Betreff : 10,- € pro Zeitung und Haushalt Autor: Z.Traeger Datum: 31.12.2004 16:01:29
Traditionell bekommen Zeitungsboten zwischen Weihnachten und Neujahr ein Trinkgeld von ihren Stammkunden. In der Regel durchschnittlich 10,- pro Haushalt.

In diesem Jahr werde ich meine "Trinkgeldeinnahmen" komplett und ohne Abzüge an eines der oben genannten Konten weiterleiten. Bei einem Bezirk von knapp 200 Haushalten ein ansehnlicher Spendenbetrag.

Allerdings haben nicht alle Haushalte ein Trinkgeld gegeben. Aber die, die ihrem Zeitungsboten dieses Jahr noch nichts haben zukommenlassen, können die eingesparten 10,- € ja auch nachträglich direkt spenden.

Ich schätze, dass allein in Oberursel auf diese Art zwischen 10 und 40Tausend € an Spendengeldern zusammenkommen könnten.

In diesem Sinne auf ein weniger katastrophenreiches 2005. Und meinen Abonnenten vielen Dank für die Spenden. Und dem Forum ein Danke allein für seine Existenz.

Ihr Z.Traeger_7060


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: toertsche Datum: 31.12.2004 16:24:00
Sehr großzügig und eine tolle Entscheidung Very Happy Guten Rutsch


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: BuergerO Datum: 31.12.2004 17:43:09
Ein bißchen symptomatisch, dass selbst bei diesem bedrückenden Thema wieder Gehässigkeiten unters Volk gebracht werden. Doch wenn man schon kritisiert, sollte man sich zunächst informieren: Herr Kohl war in einem Hotel, dessen erste zwei Geschosse von der Welle betroffen waren. Er blieb trotzdem zunächst einige Tage dort, um nicht den Eindruck zu erwecken, er laufe davon. Auf dringende Bitte der dortigen Behörden hat er dann aber doch den Ort verlassen, hält sich aber weiter in Sri Lanka auf, um seine Bekanntheit und seine Beziehungen für Hilfe für die Menschen zu nutzen.

Stand übrigens nicht nur in der Zeitung mit den vier Buchstaben, sondern auch im SPIEGEL- und im FOCUS-Online. Aber es passt halt nicht zu den Vorurteilen, die man von bestimmten Leuten hat. Dann lieber Halbwahres verbreiten....? Schade, dass das selbst bei diesem Thema sein muß.


Betreff : Sondertelefonnummer Autor: Thomas Kapell Datum: 31.12.2004 18:05:33
Sondertelefonnummer "Südasien soll leben"

0900- 111 3355


Um das Spenden noch einfacher zu machen,
hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Aktion "Südasien soll leben" gestartet.
Mit einem einzigen Telefonat kann jeder pauschal fünf Euro für die Flutopfer in Südasien spenden.

Mit einem Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom werden automatisch fünf Euro abgebucht. DRK-Botschafterin Carmen Nebel hat die Schirmherrschaft der Aktion übernommen. "Eine Decke für einen obdachlosen Menschen in Südasien kostet genau fünf Euro. Damit kann jeder helfen", sagt Carmen Nebel.
Darüber hinaus kann nach wie vor die DRK-Spendenhotline 01805-414 004 verwendet werden. Hier können Spenden in jeder Höhe entgegengenommen werden. Die Nummer +49-1805-414 004 ist auch aus dem Ausland erreichbar.
Die Tsunami-Katastrophe in Südasien ist einer der größten humanitären Katastrophen aller Zeiten. Über 30 Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften unterstützen die elf betroffenen Länder. Die Spendenbereitschaft in Deutschland ist sehr hoch, und jeder Euro wird gebraucht. Bis zum 30.12. hat das DRK 7,2 Millionen Euro bekommen, um den Betroffenen zu helfen.
Quelle: Presseinformation des DRK-Bundesverbandes


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Kermit Datum: 31.12.2004 18:21:51
Lieber Bürger O: Es war nicht gehässig und ob es eine Halbwahrheit war ... wer weiß. Denn in anderen seriösen Zeitungen stand es etwas anders. Egal, wenn der Bürger K. sein internationales Ansehen dazu einsetzt den vielen Opfern zu helfen ist es gleichgültig was passierte.


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: HFH Datum: 02.01.2005 13:52:37
Nach den letzten (mir bekannten) Zahlen, gibt es Dutzende Tote und Verletzte, unter den aus Deutschland stammenden Opfern dieser Katastrophe (neben etwa 1000 noch Vermissten). In Anbetracht dessen, bin ich ebenfalls der Ansicht das da viel zu viel "Geschiss" um Helmut Kohl gemacht wurde, der sich eben zufälligerweise zu diesem Zeitpunkt dort aufgehalten hat.


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Karli Datum: 05.01.2005 12:55:57
Kann man diesem Herrn K. nicht mal den Mund zubinden ? Nun erklärt er im Fernsehen wie nötig Hilfe ist. Wäre ich wirklich nicht drauf gekommen.
Ich gebe zu: Ich mag ihn nicht. Aber was er jetzt da jeden Tag so von sich gibt über die Not und das Leid, und selbst in einem feinen Hotel wohnt, dass macht ihn mir auch nicht sympathischer. Nun gehören da immer 2 dazu: Einer der redet und einer der druckt oder sendet. Und da hielten sich bis auf die Zeitung mit den großen Buchstaben alle sehr zurück. Heute steht mal was in der F. Rundschau, auch nicht sehr schmeichelhaft.
Ich kann mir auch so garnicht vorstellen wie er tatkräftig hilft. Räumt er Schutt weg oder baut er Häuser wieder auf ? Oder quasselt er nur ?


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: merlin.themagic Datum: 05.01.2005 16:48:39
@karli:
auch ich zähle mich ganz und gar nicht zum Kreis der Sympathisanten des "Dicken". Ich weiss allerdings aus einer echten Quelle, dass er, wenn Hilfe nötig war, immer (ohne grossen Aufhebens und Schlagzeilen produzierend) schnell und generös "in die Tasche ging" und half.


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Klaus Kluska Datum: 05.01.2005 19:38:05
...das stimmt, aber nicht nur in die eigenen, sondern auch in fremde, geberfreudige Taschen. Siehe Wiedergutmachung von 2.200.000,-- wg Schwarzgelder an die CDU.
Frl.Gruß
Impre


Betreff : Seebeben in Südostaseien Autor: Zeitungsträger Datum: 06.01.2005 06:58:54
Toertsche, Danke, Very Happy. Hoffentlich bist auch Du gut angekommen.

Und wenn ich rechtzeitig von dem Engagement der Oberurselerin Monika Gerbas erfahren hätte. Hätte ich den Trinkgeldbatzen dem Waisenhaus Sinai in Mahabalipuram gespendet.
In der Taunuszeitung vom 05.01.05 wurde die Telefonnummer (06171) 24354 angegeben. Für Leute, die mit Patenschaften, Sach- oder Geldspenden helfen möchten.


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