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 Brunnenkönigin 2005      Verfasst am: 20.03.2005, 01:00       Nach oben   


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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 20.03.2005, 01:00       Nach oben   


Printausgabe vom 06.05.2005
Ein Kuss in luftiger Höhe
Von Christine Schöning

Oberursel. Ihre Liebesgeschichte ist schon etwas Besonderes. Nicht nur, dass sich die amtierende Brunnenkönigin Melanie I. und ihr Brunnenmeister Kim während des Brunnenfestes 2002 ineinander verliebt haben, nein, sie sind auch das erste Brunnenpaar, das sich während seiner Amtszeit das Jawort gibt. Ganz klar, dass auch der Hochzeitstermin ein ganz besonderer sein musste, der 05.05.05 – Vatertag.

Vor dem historischen Rathaus ist an diesem strahlend blauen Morgen der Teufel los. Überall festlich gekleidete Menschen, die alle nur darauf warten, das Brautpaar zu Gesicht zu bekommen. Die beiden Hauptpersonen Melanie Dietz und Kim Bremser begrüßen gut gelaunt die Hochzeitsgesellschaft, unter den Gästen ist auch Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD). Die Trauung von Melanie und Kim ist die dritte an diesem Tag, der ja ein Feiertag ist, und die daher vom Rathauschef genehmigt werden mussten.

Im wunderschönen Saal des historischen Rathauses wartet auf die Gäste die nächste Überraschung. Standesbeamtin ist Carmen Luxenburger, Ex-Brunnenkönigin 2002, besagten Schicksalsjahres, an dem das Paar sich kennen gelernt hatte. «Zu einer Märchenhochzeit gehört auch eine Märchengeschichte», findet die Standesbeamtin und erzählt den Gästen ausführlich, wie sich die beiden Hochzeiter kennen gelernt hatten.

Und schon nach kurzer Zeit werden die ersten Taschentücher gezückt. Melanies Opa, Karl-Heinz Barth, und ihre Mutter, Elke Dietz, zücken sogar synchron das Taschentuch. Dann der große Moment, in dem die Frage aller Fragen an das Brautpaar gerichtet wird. Während der Bräutigam sein «Ja» klar und deutlich hervorbringt, kann die Braut vor Rührung nur sehr leise antworten und nickt zur Belustigung der Gäste sicherheitshalber energisch mit dem Kopf. Dann der Kuss, und dann kann die 21-Jährige sich endlich die Tränchen wegwischen.

Als die beiden die Rathaustreppe hinuntersteigen, kommt schon die erste Aufgabe auf sie zu, die sie gemeinsam meistern müssen. Die ehemaligen Brunnenköniginnen und Brunnenmeister haben sich dort versammelt, stehen Spalier und haben ein Bettlaken mit einem Herz darauf aufgespannt, das die beiden ausschneiden müssen. Auf dem Marktplatz werden sie von unzähligen Gratulanten erwartet. Melanie und Kim sind beide als Jugendwarte in der Feuerwehr aktiv, Melanie in Stierstadt, Kim in Oberursel Mitte.

Die beiden Wehren sind mit ihren Drehleitern angerückt. Im Ehehimmel sind die Bankkauffrau und der Rettungsassistent schon, jetzt sollen sie in den blauen Himmel über der Stadt bugsiert werden. Melanie und Kim müssen jeder in einen Korb, an dem jeweils ein Teil eines Herzchens aus Pappe befestigt ist. In luftiger Höhe müssen die Körbe der beiden so dicht wie möglich zueinander gedreht werden, dass das Herz zusammengesetzt ist. Das Kunststück gelingt, und die versammelten Gäste rufen: «Küssen». Das machen die beiden natürlich gerne.

Und als das frisch getraute Paar wieder festen Boden unter den Füßen hat, sagt der Bräutigam zu den Gästen: Und jetzt gehen wir alle etwas trinken.»

Printausgabe der TZ vom 21.03.2005
Neues Brunnenpaar bald vor dem Traualtar
Oberursel. Das hat es in der 27-jährigen Geschichte der Brunnenköniginnen von Oberursel noch nie gegeben: ein Brunnenpaar, das sich während der Amtszeit traut, sich zu trauen. Aber einer muss ja mal den Anfang machen, und dies werden in diesem Jahr Melanie und Kim sein. Am 5. Mai soll es so weit sein. «Die Hochzeit hatten wir aber zuerst geplant, erst dann kam die Anfrage vom Vereinsring, ob ich gerne Brunnenkönigin 2005 werden möchte», erinnert sich die 21-Jährige schmunzelnd.

Ihre Hoheit Melanie I., die mit bürgerlichem Namen Dietz heißt, stammt aus einer Familie, in der Vereinsarbeit selbstverständlich ist. Opa Karl-Heinz Barth ist Vorsitzender des Karnevalsvereins Frohsinn, Mutter Elke ist beim Frohsinn Tanz-Trainerin, und Vater Peter Dietz engagiert sich bei der freiwilligen Feuerwehr Stierstadt. So kommt es, dass auch Melanie bei beiden Vereinen aktiv ist. Mit vier Jahren kam sie zu den Mini-Majorettes des Frohsinn, war Tanzmariechen und tanzt seit 2000 im Ballett mit. Mit elf Jahren ging sie zur Feuerwehr und ist inzwischen Jugendwartin in Stierstadt. Über die Feuerwehr lernte sie auch ihren Freund und zukünftigen Mann, Kim Bremser, kennen. Er ist seit 1999 Jugendwart der Jugendfeuerwehr Mitte. Weitere Hobbys des 26-jährigen Rettungsassistenten sind Ski und Rad fahren.
«Es ist eine Ehre, dass wir das Brunnenpaar 2005 sein dürfen», findet Melanie, die gelernte Bankkauffrau ist. «Das ist schließlich kein alltägliches Amt.» Trotzdem sei sie sehr überrascht gewesen, als der Vereinsring telefonisch nachfragte, ob sie Brunnenkönigin werden möchte. «Ich habe nicht damit gerechnet, weil ich mich ja auch nicht beworben hatte», so Melanie. «Aus Spaß haben wir mal gesagt, Melanie wird die Nächste, aber wir sind auch auf andere Leute zugegangen und haben gefragt, ob sie an dem Amt Interesse hätten», erinnert sich Christine Förder, die die Brunnenkönigin und den Brunnenmeister betreut.

Melanie und Kim freuen sich nach eigener Aussage schon darauf, ein Jahr lang die Stadt zu repräsentieren. Das bedeutet aber, dass sie auch über die Grenzen der Brunnenstadt hinaus als Botschafter Orschels unterwegs sein werden. Zum Beispiel am 4. und 5. Juni beim Königinnentreffen im Harz oder am 2. und 3. Oktober in Lauten im Erzgebirge. «Wir sind schon sehr gespannt, was auf uns zukommt», verkündet die zukünftige Hoheit. Und ihr Brunnenmeister Kim fügt hinzu: «Wir sind gern unter Leuten, und ich denke, dass wir beide unseren Spaß haben werden.»

Der Name sagt es bereits, als Brunnenkönigin braucht Ihre Hoheit auch einen Brunnen. Für Melanie wurde der Fastnachtsbrunnen in der Wiederholtstraße ausgesucht. Um besagten Brunnen mit der Eselsreiterin hatte es manch hitzige Debatte gegeben. Von Frauenfeindlichkeit war die Rede gewesen, und sogar einen Farbanschlag hatte der von Georg Hieronymi entworfene Brunnen überstehen müssen. «Gerade weil es so viele Diskussionen gab, nehmen wir ihn erst recht», sagt Kim. (csc)


Printausgabe der TZ vom 21.03.2005
Melanie I. regiert in Orschel
Von Christine Schöning

Oberursel. Orschel hat zwei Galionsfiguren, die die Stadt repräsentieren. Das sind der Karnevalsprinz und die Brunnenkönigin. Letztere wurde am vergangenen Samstag in der Stadthalle feierlich inthronisiert, und dabei wurde gelacht, geweint und getanzt.

Die Eröffnung des Abends übernahm der Feuerwehrmusikzug der freiwilligen Feuerwehr Bommersheim unter der Leitung von Klaus Storck. Der Musikzug repräsentierte den Heimatverein der Brunnenkönigin 2004, Carolin I.. Mit Abba-Songs wie «Dancing Queen», «Money, Money, Money», «Fernando» oder «The Winner Takes It All» stimmten die Musiker die Gäste auf die Gala ein. Dazu zählten der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Wolfgang Müsse (FDP), Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP), viele, viele Ex-Brunnenköniginnen und Brunnenmeister und andere gekrönte Hoheiten wie die Laternenkönigin Conny I. aus Rüdesheim, die Rosenkönigin Jeanette I. aus Goldstein oder das Burgfräulein Svenja I. aus Königstein, um nur einige zu nennen.
Die erste Überraschung des Abends war, dass Moderator Max Schradin sich offenbar über Nacht in eine Frau verwandelt hatte. Die ehemalige Brunnenkönigin von 1985, Christine I., mit bürgerlichem Namen Christine Paul, war kurzfristig als Moderatorin eingesprungen, weil Schradin wegen Fernsehaufnahmen abgesagt hatte. «Ich komme zwar von der Reservebank, spiele aber nicht in der zweiten Liga», stellte sie charmant klar. Souverän und mit Witz führte sie durch den Abend.

Die Jungs und Mädchen der Geschwister-Scholl-Schule aus Assenheim sorgten anschließend für Zirkus-Atmosphäre auf der Bühne der Stadthalle. Die zwölf Mädchen und sechs Jungs turnten, jonglierten mit Bällen, Reifen und Äpfeln, zeigten Tricks mit dem Diabolo, sprangen Seil und spuckten Feuer. Auch wenn nicht immer alles so klappte, bekamen sie trotzdem am Ende einen Riesenapplaus vom Publikum. Der Betreuer der Zirkus-Kinder war Antonius Hafer, der Vater von Brunnenkönigin Carolin.

Für sie und ihren Brunnenmeister Florian war es anschließend so weit. Sie mussten die Insignien, Krönchen und Zepter sowie die Brunnenmeisterschürze abgeben. «Ich kann unseren Nachfolgern nur raten: Genießt die Zeit, es geht schneller vorbei, als man denkt, und so ein Jahr wird nie wieder kommen», resümierte Carolin.

Ihre persönlichen Höhepunkte von insgesamt 141 absolvierten Terminen des vergangenen Jahres seien natürlich das Brunnenfest selbst, der Königinnentag in Witzenhausen und die Taufe des ICE auf den Namen Oberursel gewesen, erinnerte sie sich. Der rührendste Moment des Abends war sicherlich, als Carolin bei der Dankesrede Tränchen über die Wangen kullerten. Die «Dance Factory» der TSG Neuenhain brachte dann so richtig Stimmung in den Saal mit ihrer Abba-Tanzvorführung. Am Ende gab’s Jubel, Applaus und eine Zugabe. Mamma Mia!

Dann endlich der Höhepunkt des Abends, auf den alle bereits gespannt gewartet hatten. Die Tür des großen Saales ging auf, und herein kamen Händchen haltend die neue Brunnenkönigin Melanie I. und ihr Brunnenmeister Kim. Als hätte sie nie etwas anderes gemacht, verlas Melanie I. frisch gekrönt ihre Ansprache und schritt dann mit ihrem Brunnenmeister zum Ehrentanz. Abschließend hieß es Bühne frei für die «Crazy Cats». Mit Rock-n’-Roll-Songs und Schlagern heizten sie dem Publikum ein, und es wurde bis spät in den Abend getanzt.


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