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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 28.05.2005, 12:00       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 28.05.2005
OBG will Stierstadt umfahren lassen
Stierstadt. Die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) hat einen neuen Vorschlag für eine künftige Verkehrsentlastung des Stadtteils ins Spiel gebracht. Sie regt an zu prüfen, welche Auswirkungen eine «Süd-West-Tangente» um Stierstadt hätte. Darunter stellt sich die OBG folgende «optimale Umfahrung von Stierstadt und Weißkirchen» vor: Die Gartenstraße wird bis zur Landesstraße nach Oberhöchstadt verlängert. Der Anschluss verläuft über den Weg zwischen Sportplatz und Sonnenhof und die Steinbacher Straße bis zur S-Bahn-Trasse. Von dort würde der Verkehr über eine noch zu bauende Brücke an die ebenfalls nicht existente Ortskern- Entlastungsstraße um Weißkirchen fließen, deren Realisierung bekanntlich an den fehlenden Stimmen der FDP hängt. «Die Autos würden sternförmig aus Stierstadt hinausgeführt», warb der OBG-Fraktionsvorsitzende Friedrich W. Krause bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung für seinen Vorschlag.

Sollte sich dieser als sinnvoll erweisen, müsse die Gartenstraße bis zum Seedammweg als Teil dieser Tangente umgeplant werden, wenn das Baugebiet Borngrund Realität werde. Diese parallele Verkehrsplanung hält die OBG für notwendig, da dem Borngrund weitere Neubaugebiete folgen und der dafür ausgebaute Seedammweg für die Verkehrsbewältigung nicht ausreichen würden. «Haben Sie die Meinung von 600 Stierstädtern nicht wahrgenommen, die gegen den Ausbau sind?», hielt Wilo-Sprecher Reinhart Stoll entgegen und meinte die Mitglieder der «Initiative zur Erhaltung des Erholungsgebietes Seedammweg/Gartenstraße». «Und wie stellen Sie sich den Ausbau der Gartenstraße vor? Wollen Sie den Menschen ihre Vorgärten wegnehmen?»

Frühzeitige Überlegungen für die Verkehrsführung hielt SPD-Fraktionschef Dr. Eggert Winter für richtig, den Prüfungsauftrag aber für falsch. «Wir sind gebrannte Kinder und sollten künftig zuerst die Erschließung, dann die Baugebiete planen», sagte er und beantragte, das Vorhaben zur eingehenderen Diskussion in den Bau- und Planungsausschuss zu überweisen – eine Idee, die alle Stadtverordneten befürworteten.

Doch nicht, ohne sich zuvor noch kräftig über das Thema auseinander zu setzen. «Das Problem ist 40 Jahre alt», erklärte CDU-Parteichef Jürgen Aumüller, selbst Stierstädter. «Aber wir müssen weitergehen – wir reden von 350 Meter neuen Häusern.» Auch die zu enge Bahn-Unterführung in der Taunusstraße gelte es zu optimieren. Weiter könne der Verkehr von dort über einen Kreisel im Zimmersmühlenweg fließen.

«Hanebüchen» nannte Grünen-Fraktionschef Christoph Fink den OBG-Vorschlag, der «das Naherholungsgebiet mit landwirtschaftlichen Funktionen durchschneiden» würde. Außerdem gebe es doch gar keine Süd-Umfahrung, an die die Tangente münden könnte. «Es gibt einen großen Widerstand dagegen». «Aber wir brauchen eine Süd-Umfahrung», erinnerte der CDU-Fraktionsvorsitzende Joachim Weiße. «Also machen wir uns so schnell wie möglich an die Arbeit.» (ahi)


 Südwesttangente für Stierstadt      Verfasst am: 28.05.2005, 10:00       Nach oben   


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