Phorum-Ursellis -> OBERURSELER-FOREN (Übersicht, Links und Zitate) -> ALLE Forumsthemen.......
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
 Grease - Musical Revue      Verfasst am: 14.06.2005, 00:00       Nach oben   


Forumsbeiträge werden nachgereicht...

 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 13.06.2005, 23:00       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 14.06.2005
Publikum feiert junge Musical-Stars
Von Carla Marconi
Oberursel. Sie versuchten nicht nur, sich wie echte Stars zu präsentieren, sondern wurden auch als Stars gefeiert. Beinahe wie auf Wolken trugen frenetischer Beifall und laute Jubelrufe die rund 30 Jugendlichen der «Grease-Musical-Revue» durch die Premiere. Und die Jungdarsteller freuten sich sichtlich über den tollen Erfolg. Zentnerschwere Last schien ihnen von den Schultern abzufallen, und sie liefen besonders in der zweiten Hälfte des Musicals zu Höchstform auf.

Am Ende verwandelte sich die Oberurseler Stadthalle in eine große, tosende Masse wild rufender Fans, die nur noch eines wollten: eine Zugabe. Und die gab es dann auch gleich zwei Mal.

Dabei hatte das Ganze eher beschaulich begonnen: mit einer Liebesszene am Meer und einem traurigen Pärchen. Die beiden Hauptdarsteller, Sandy (Stephanie Uhrland) und Danny (Robert Menke), glauben, dass sie sich nie wieder sehen. Doch wie es manchmal so ist, kommt es dann doch anders, und am ersten Schultag treffen sich die beiden in der Rydell High School.

Hier lernt Sandy einen ganz anderen Danny kennen. Er ist der coole Gang-Leader der T-Birds, der sich Kaugummi kauend durchs Haar fährt und auf keinen Fall irgendwelche Gefühle zeigen kann. Für Robert Menke gar keine einfache Rolle, den Spagat zwischen Lässigkeit und Verliebtheit darzustellen.

Besonders den zweiten Teil des Musicals bewältigte Danny mit großer Überzeugungskraft. Die Verzweiflung in seinem Gesicht, wenn er Sandy sah und ihr nicht das sagen konnte, was er ihr eigentlich sagen wollte, der gequälte Ausdruck in seinen Augen und der betont schnulzige Gesang seiner Soli «Blue Moon» und «Sandy», bei denen man dem jungen Mann am liebsten selbst tröstend die Hand um die Schulter gelegt hätte.

Auf der anderen Seite stand hingegen Sandy, gespielt von Stephanie Uhrland, die vor allem durch ihre klare, warme Stimme brillierte und mit den gefühlvoll vorgetragenen Songs das Publikum in ihren Bann zog. Man litt förmlich mit, wenn sich Sandy nach ihrem Danny verzehrte und fast mit Tränen in den Augen, an einer mit Rosen umrankten Schaukel stehend, «Hopelessly Devoted» ins Mikrofon hauchte oder hingebungsvoll mit Unschuldsmine «Look at me, I'm Sandra Dee» sang.

Doch wie auch im gleichnamigen Film mit John Travolta und Olivia Newton-John wird aus der «grauen Maus» Sandy nur durch etwas Make-up und andere Kleider eine selbstbewusste junge Dame, der die Männer reihenweise verfallen. Danny liegt ihr sogar zu Füßen und singt «You're The One That I Want». Anders als im Original findet Sandys Verwandlung durch einen gewagten Strip statt – sie entledigt sich gekonnt ihres Hochzeitskleides. Darunter kommt ein knallroter Minirock mit schwarzem Top und Highheels zu Tage. Schließlich gibt es ein Happy End. Die beiden finden zueinander, und am Ende sind alle glücklich und singen zusammen «We go together».

Begleitet wird Sandy durch das Auf und Ab ihrer Gefühle von den Pink Ladys, vor allem von der coolen Rizzo. Sie wurde überzeugend von Elena Rubio Hall dargestellt, die eine tadellose schauspielerische Leistung aufs Parkett brachte. Mal mimte sie die Unnahbare, mal kehrte sie ihren weichen Kern hervor und kam so richtig sympathisch rüber. Ebenso wie das gesamte Ensemble, dem man die Freude am Tanzen und Singen nicht nur anmerkte, sondern auch abnahm.

Und auch, wenn mal der ein oder andere aus dem Takt kam, schloss er sich doch schnell der Gruppe wieder an. Das Bühnenbild war zwar etwas spärlich, aber das fiel durch die Vielzahl der Darsteller nicht wirklich auf. Schade war nur, dass die Tonqualität einiges zu wünschen übrig ließ und den ein oder anderen Dialog ganz verschwieg, Gelächter und Schluchzlaute jedoch grell erklingen ließ.

Insgesamt war die erste Vorstellung der «Musical Stage für Jugendliche», die auf Eigeninitiative der Schüler gegründet wurde und für viele über ein halbes Jahr harte Arbeit bedeutete, sehr gelungen. Im Herbst wird «Grease» ein weiteres Mal aufgeführt, und für 2006 ist sogar eine neue Produktion in Planung. Man kann nur mit Nils P Graf Lambsdorff von dem mitfördernden KsfO (Kultur und Sportförderverein Oberursel) hoffen, dass «dieses Projekt keine Eintagsfliege bleiben wird».


Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Phorum-Ursellis -> OBERURSELER-FOREN (Übersicht, Links und Zitate) -> ALLE Forumsthemen.......
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  







 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren   ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen  LoginLogin