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 STADTPLANUNG: Baugebiebt "Holzhöhlchen"      Verfasst am: 10.11.2005, 01:00       Nach oben   


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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 18.10.2005, 00:00       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 18.10.2005
Holzhöhlchen ist Zankapfel im Wahlkampf
Oberursel. Neue Runde im Polit-Streit zwischen CDU-Fraktion und Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD: Nachdem die CDU in einem Informationsblättchen erneut ihre Vorwürfe gegen den Rathauschef deutlich gemacht hatte, wehrt der sich jetzt in einem «offenen Brief» an CDU-Parteichef Jürgen Aumüller und Fraktionsvorsitzenden Joachim Weiße. Thema der andauernden Auseinandersetzung sind die Planungen für das als Bauerwartungsland angemeldete Gebiet Holzhöhlchen an der Steinbacher Straße in Stierstadt.

Und der Ton zwischen den Kontrahenten wird schärfer. Erneut werfen Aumüller und Weiße dem Bürgermeister nun unter der Schlagzeile «Grundstücksdeal Holzhöhlchen» vor, das Gebiet vorzeitig entwickeln zu wollen, ohne sich um die nötige Infrastruktur wie zusätzliche Straßen oder Schulen zu kümmern (wir berichteten). Indiz dafür ist in den Augen der Christdemokraten die Tatsache, dass sich Brum jüngst mit Grundstückseigentümern zusammengesetzt hat.

«Es geht nicht um einen Grundstücksdeal, sondern darum, ein von allen Fraktionen vorgesehenes Plangebiet in einem vernünftigen Zeitraster zu entwickeln», kontert Brum. Die CDU versuche mit ihren Veröffentlichungen, «die Bevölkerung zu verängstigen» und «verdrehe mutwillig die Tatsachen». «Die Eigentümer hatten mich gebeten, über die Entwicklungschancen Stellung zu berichten», so Brum. Er habe betont, dass das Holzhöhlchen laut Stadtverordnetenbeschluss Wohnbaufläche sei, aber auch, dass vor der Bebauung Verkehrsprobleme in Stierstadt und Weißkirchen zu lösen seien. Eine Auto-Brücke über die S-Bahn könne helfen, den Verkehr aus dem Stierstädter Ortskern herauszuhalten. Den Eigentümern habe er gesagt, dass sie die Entwicklung beschleunigen könnten, wenn sie sich an der Finanzierung der Brücke beteiligten – «das Ganze unter Vorbehalt der Zustimmung der städtischen Gremien». Auch CDU-Mitglieder seien bei dem Gespräch dabei gewesen – «warum hat mir keiner widersprochen?», fragt Brum.

Die CDU fürchtet, dass die Stadt im Gegenzug zur privaten Finanzierung der Brücke noch mehr Wohnungen als geplant im Holzhöhlchen errichten könnte – was zu noch mehr Verkehr führen würde. «Es geht um 140 bis 170 Wohneinheiten», sagt Brum und betont, dass vorher das Gebiet Bornhohl bebaut werde, was ebenfalls zu mehr Autos führen werde. «Kindergarten- und Schulplätze sind nachzuweisen – das geht nicht von heute auf morgen.» Vor 2020 sei mit Baggern im Holzhöhlchen nicht zu rechnen; nachgedacht werden müsse aber schon jetzt. Anders als in früheren Zeiten wolle er, Brum, bei der Realisierung eines Bebauungsplans nicht wieder «Jahre ins Land ziehen» lassen. Die Südumgehung werde, wenn sie einmal gebaut sei, Weißkirchen entlasten; Stierstadt aber brauche weitere Verkehrsmaßnahmen, die «nicht auf die lange Bank geschoben werden» dürften. Auch die Öffnung des Seedammweges helfe nur bedingt. Offenbar, so Brum, hätten Aumüller und Weiße den Kommunalwahlkampf eröffnet – «zum Nachteil unserer Stadt». Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) und Parlamentschef Dr. Martin Heubel (CDU) sollen nun zwischen Brum und CDU vermitteln. (ahi)


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