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 NAHVERSORGUNG f. Weißkirchen : Ist Supermarkt überflüssig ?      Verfasst am: 17.11.2005, 01:00       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Weißkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ?

Betreff : Weißkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Abgetippt Datum: 08.11.2005 08:30:25
Ein noch nicht gebauter Supermarkt zwischen Frankfurter Landstr., Franz-Dietz-Str. und Kurmainzer Str. erregt zurzeit in Weißkirchen die Gemüter:

Geplant ist, die Nahversorgung in Weißkirchen zu gewährleisten.
In einem mittlerweile von 77 Anwohnern unterzeichneten "offenen Brief" teilen die Anwohner jedoch mit, warum sie den Bau eines Supermarktes vor ihrer Haustür für überflüssig halten.
Dieser Brief ging nicht nur an die städtischen Politiker, den Landrat und den Planungsverband RheinMain, sondern auch gleich an die Geschäftsführungendreier Supermarktsketten.

Dort heißt es, die Stadt verwende "die Sicherung der Nahversorgung" als Vorwand, um auf dem Gelände bauen zu dürfen ( die wahren Interessen seien wohl eher finanzieller Natur) .
Dagegen wird von offizieller Seite argumentiert, dass man bei einer Nutzung als Wohngebiet "viel mehr Geld machen" könne.

Ein Antrag, der den Magistrat beauftragt, "Verhandlungen zur ortsnahen Ansiedlung eines Supermarkts" aufzunehmen, sei von der Stadtverordnetenversammlung am 7.September einstimmig beschlossen worden.

Im Bereich hinter dem Wall der Franz-Dietz-Straße sehe der RathausChef die letzte Chance, die Nahversorgung sicherzustellen.
Die Anwohner hingegen sehen hierin eine Wertminderung und eingeschränkte Lebensqualität durch zusätzlichen Lärm und Verkehr und kündigen juristische Schritte gegen den Bau an.

Ein möglicher Kompromiss sei ein langgezogener Markt auf dem Mischgebiet, welches weiter vom Wall der Franz-Dietz-Strasse entfernt liegt ( wobei auf dieser verkleinerten Fläche wohl kaum ein Vollsortimenter zu realisieren sei )
Überflüssig sei er dort zwar immer noch ( aber die Anwohner könnten nichts dagegen unternehmen, da das Gebiet nicht als Wohngebiet ausgeschrieben sei )


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Friedrich Datum: 08.11.2005 12:11:50
Ich wohne in Weißkirchen, aber dass der noch nicht gebaute Supermarkt die Gemüter erregt kann ich nicht feststellen.
Wir hoffen inständig auf eine neue Einkaufsmöglichkeit, denn der türkische Supermarkt, 2 Bäcker (einer nachmittags geschlossen) und ein Metzger (sehr klein und an 3 Tagen der Woche nachmittags geschlossen) reichen nicht.
Den genannten "offenen Brief" kenne ich nicht und ich möchte gerne mal wissen wer auf die Schnapsidee kam auf dem geplanten Grundstück hinter der Kurmainzer Str., wo heute ein Blumenladen ist, Wohnungen zu bauen.
Wo möchten die Damen und Herren denn einen Supermarkt genehmigen ? Hinter dem Sportplatz, wo die Geflügelzüchter zu Hause sind ?
Wenn man einen geplanten SM noch weiter vom Wohngebiet ertfernt kann man es gleich lassen, Märkte auf der Grünen Wiese haben wir genug.
Im übrigen finde ich es schlimm dass man von diesem Briefwechsel von 77 Bürgern hier aus dem Forum erfährt, dass diese Damen und Herren nicht mal den Mut haben ihre Aktion öffentlich zu machen.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Franz Dietz Datum: 08.11.2005 13:04:40
Der Markt ist völlig überflüssig. Ich fahre immer in die Nordweststadt.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Kermit Datum: 08.11.2005 13:30:10
Ein Wohngebiet an dieser Stelle ? Das soll Geld bringen ? Wo die Autos vorbeidonnern ?
Mich würde mal interessieren wer diese 77 Leute sind die einen Supermarkt in Weißkirchen für überflüssig halten. Und warum man von diesen Briefen an alle Stellen im übrigen Weißkirchen nichts erfährt.
An die vielen älteren und alten Menschen oder Leute mit Kindern, die eine Einkaufsmöglichkeit in der Nähe brauchen denken diese Anwohner jedenfalls nicht.
Die werden auch nie alt, oder ?



Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Tim Datum: 08.11.2005 13:52:02
Ich weiß nicht wer die berühmten 77 sind. Aber ich rate einmal und ich bin sicher, daß ich recht habe:
Es handelt sich um nachbarn des geplanten Markts, die ohne an die Allgemeinheit zu denken, nur ihr eigenen Interessen wahren. Sie haben nämlich Angst, daß der Supermarkt in der Nachbarschaft ihre Ruhe stören könnte, womöglich sich nachteilig auf den Wert ihrer Grundstücke auswirken könnte, usw. Kurz, es handelt sich um die Spezies, die stets nur eigene Interessen vertritt und vermutlich sehr dafür ist, an anderer Stelle (wo natürlich sofort eine andere Ineteressensgemeinschaft laut würde) einen Markt zu bauen, eben da, wo man nur die Vorteile aber nicht die Nachteile zu spüren bekommt.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Fred Binsenschneider Datum: 08.11.2005 14:35:02
Ein Supermarkt an dieser Stelle ist wäre nicht überflüssig sondern für eine weiterhin stabile Wohnqualität in Weißkirchen zwingend notwendig. Sonst kann man nämlich bald in Weißkirchen nur noch wohnen und mit dem Auto fahren.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Anna Datum: 08.11.2005 15:29:26
Fred: Man kann in Weißkirchen doch nur noch leben wenn man ein Auto hat. Oder den Einkauf aus Frankfurt mitbringt. Oder sich was schicken lässt.
Der von einer Partei vielgelobte samstägliche Markt hilft da auch nicht weiter.
Weißkirchen ist eine reine Schlafstadt geworden ohne Infrastruktur. Und dann wollen einige Leute noch Häuser auf den Platz bauen der für den Supermarkt vorgesehen ist. Echt toll.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Kurt Datum: 08.11.2005 16:01:02
Ein Supermarkt ist für Weißkirchen unbedingt nötig, nicht allein zur Verbesserung der Infrastruktur in diesem Stadttteil, sondern weil ich eventuell nach Weißkirchen ziehe und da möchte ich dort nicht nur zur Kirche gehen, sondern auch einkaufen. Da bin ich jetzt mal ganz egoistisch.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: JD Datum: 08.11.2005 18:42:01
Ein Supermarkt für Weißkirchen macht m. E. schon Sinn und auch an der geplanten Stelle. Als Bürger von Weißkirchen vermisse ich einen Markt, der nicht nur ein vielfältiges Sortiment anbietet sondern auch heute übliche Öffnungszeiten hat, damit auch Berufstätige im Stadtteil noch einkaufen können. Dabei kann der geplante Standort durchaus hilfreich sein. Mit seiner Lage an der Frankfurter Landstraße wird er ergänzt duch die autofahrenden Pendler die nötige Anzahl Käufer finden, um sich in Weißkirchen auch behaupten zu können. Meiner Meinung nach hat das Beispiel HL gezeigt, dass der Standort ein wichtiger Faktor ist. Alleine das Wohnumfeld als Käuferschicht reicht heute nicht mehr aus, um einen Markt zu halten. Das zeigen auch die Schwierigkeiten der Märkte in den anderen Ortsteilen.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Arnulf Datum: 08.11.2005 19:11:50
Sicher wird der Brief von den zukünftigen Nachbarn verfasst worden sein. Und dass die Werte der Grundstücke sinken, ist ja auch ein Argument.

Aber trotz dieser Bedenken frage ich mich, wer braucht einen Supermarkt am RANDE von Weißkirchen?
Die viel zitierten "alten Menschen" werden davon nicht viel haben. Und die Autofahrer haben hier schon genügend Möglichkeiten in Oberursel, Pfeiffstraße, Zimmersmühlenweg, Nordweststadt und Steinbach.

Einen echten Mehrwert kann ich als (wenig/nicht) Betroffener auch nicht sehen.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Theresa Datum: 08.11.2005 19:44:34
An Arnulf: Ein Supermarkt am Rande von Weißkirchen ist besser als die jetzige Situation. So weit können auch die Leute aus dem Mauerfeld, die viel zitierten älteren Menschen und die mit Kinderwagen laufen.
Du schreibst, Du bist nicht betroffen, dass ist schön für Dich. Aber es gibt doch viele die kein Auto haben, nicht mehr so mobil sind, nicht ihre Einkäufe per Bus oder Bahn transportieren wollen oder können und die wären echt dankbar für einen Supermarkt - auch wenn er nur am Rande Weißkirchens sein sollte. Denn in Weißkirchen selbst ist doch alles zugebaut, da ist kein Platz.
Und ganz ehrlich gesagt sind mir da die Herrschaften, die Angst um ihre Grundstückspreise haben, herzlich egal. Auch die werden vielleicht mal alt oder arbeitslos und haben dann kein Auto mehr für ihre Einkäufe.
Nicht zu vergessen: Kurt will nach Weißkirchen ziehen und erwartet einen Supermarkt vorzufinden.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Fahrenheit Datum: 09.11.2005 09:57:40
<<<Nicht zu vergessen: Kurt will nach Weißkirchen ziehen und erwartet einen Supermarkt vorzufinden.>>>

Das ist schon ein überzeugendes Argument.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Andreas Ritter Datum: 09.11.2005 10:53:37
Hier schreiben einige Teilnehmer ein Supermarkt in Weißkirchen sei nicht nötig.
Ich möchte Ihnen allen mal an unserem Beispiel schildern warum wir meinen er ist dringend notwendig.
Wir wohnen in der Altenwohnanlage in der Mauerfeldstraße, haben kein Auto und meine Frau sollte Diät essen. Im türkischen Supermarkt auf der Kurmainzer Straße gibt es viel Obst, aber das restliche Angebot ist für uns nicht ausreichend. Vor allem werden viele Großpackungen angeboten und die brauchen wir in einem 2-Personen-Haushalt nicht.
Auf einer Liste werden die Lebensmittel und Dinge des täglichen Lebens eingetragen die benötigt werden. Dann fahre ich mit dem Bus nach Steinbach zum Minimal und kaufe ein. Sind es viele Artikel muss auch mal meine Frau mitfahren, denn alleine kann ich 2 Tüten nicht tragen. Dies geht aber auch nur wenn meine Frau einen guten Tag hat. Da auch bei uns das Geld immer knapper wird sind die Busfahrten bald nicht mehr zu bezahlen. Wie kaufe ich dann ein ?
Ich will bestimmt nicht jammern, aber diese Einkaufsprobleme haben bei uns in Weißkirchen viele Menschen, wie wir aus Gesprächen in der Kirche immer wieder erfahren.
Und daher wäre ein Supermarkt an der Ecke Kurmainzer Straße/Rosa-Luxemburg-Straße für viele sehr hilfreich.
Ich habe für vieles Verständnis, aber für die 77 "Mitbürger", die anscheinend nur an ihr Wohlergehen denken, nicht.
Und ich hoffe bald mal eine Stellungnahme der Stadt zu diesem Schreiben und ob wir nun einen Markt bekommen oder nicht zu bekommen.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Arnulf Datum: 09.11.2005 11:11:42
Wenn von Weißkirchen geredet wird, ist merkwürdigerweise immer das Mauerfeld Thema.
Klar: Für die Mauerfeldbewohner ist die geplante Stelle prima. Aber Weißkirchen ist größer. Und für andere Weißkirchener ist das eben am Rande.

Wenn ein Platz am Rande tragbar ist, so gibt es auch andere Plätze. Richtung Steinbach, Richtung Niederursel.....

Ich spreche mich ja gar nicht gegen einen Supermarkt aus. Aber ich sehe nicht, dass er sich rentabel führen lassen kann. Wie gesagt: Gie meisten, die ich kenne, sind sowieso mobil und kaufen mit dem Auto ein.
Und andere, die älter sind, lassen sich die Sachen von uns mitbringen. Und für die wäre ein Supermarkt, der weiter als 500 Meter weg ist für Einkäufe auch uninteressant.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Kermit Datum: 09.11.2005 12:34:16
Arnulf: Wenn ich in Richtung Steinbach wohne kann ich doch in den dortigen Supermärkten einkaufen. Aber wenn ich z.B. im Gaßgang wohne ist das etwas weit. Und Bus oder Bahn kosten Geld.
Wo schwebt Dir denn Richtung Niederursel ein Platz für einen Supermarkt vor ? Das Gelände ist doch für die geplante Umgehungsstraße blockiert.
Du meinst die Weißkirchener haben eh alle ein Auto und können damit problemlos einkaufen. Und die keines haben lassen sich ihre Waren mitbringen.
Kannst Du Dir nicht vorstellen wie viele kein Auto haben ? Und dass es keinen Spaß macht sich immer alles mitbringen zu lassen ? Dass diese Minderheit ? auch mal selbst gucken will was im Angebot ist ?
Also ich könnte mir schon vorstellen dass sich ein Markt an der Stelle rechnet. Es kommen auch viele Autofahrer vorbei, die vielleicht die günstige Gelegenheit nutzen.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Sandhas Datum: 09.11.2005 12:48:12
Wenn der Markt nicht rentabel ist, wird ihn auch keiner bauen. Was zerbrecht Ihr Euch den Kopf anderer Leute. Die Konzerne wollen Geld verdienen und investieren daher nicht in Stellen, wo sie sich keinen Gewinn versprechen. Da die Stadt mit den Konzernen spricht, werden die dann wohl gesagt haben, dass sie die Stelle aus ihrer Sicht für gut halten. Ob das für JEDEN Weißkircher gut ist, ist wieder was anderes. Dafür wäre der Platz auch für die Bommersheimer nicht schlecht, denn dort gibt es ja auch keine Läden.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: harryundsally Datum: 09.11.2005 13:43:31
Hallo Herr Ritter,
ich gebe Ihnen vollkommen recht. Es ist wirklich sehr beschwerlich einzukaufen, wenn man nicht mobil ist oder dazu vielleicht auch noch krank. Dann ist das mit dem Busfahren nämlich auch nicht einfach.
Hier kann ich Ihnen einen Tipp geben: vor ungefähr einem Jahr musste ich mich einer OP unterziehen und obwohl ist sonst mobil bin, war ich einige Zeit nach der OP noch nicht in der Lage einzukaufen. Was also tun? Ich habe hier über Wochen sehr gute Erfahrungen mit dem Bringservice des MiniMal gemacht. Ich bekam immer genau das, was ich wollte, das Obst und Gemüse war frisch, die Getränkekisten bekam ich ins Haus geschleppt, genauso wie den ganzen Einkauf. Die Einkäufer haben sogar auf Sonderangebote geachtet und waren super-freundlich. Jetzt, wo ich wieder gesund bin, gehe ich wieder selbst einkaufen, da man ja auch immer mal schauen will, was es sonst noch so gibt. Aber für schwierige Tage kann ich diese Lösung nur empfehlen.
Viele Grüße
Sally


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Andreas Ritter Datum: 09.11.2005 15:07:35
Liebe Sally, vielen Dank für Ihre nette Antwort.
Wir hatten uns vom Bringdienst des Minimal auch schon 2 oder 3x etwas bringen lassen, aber unsere Erfahrungen waren nicht so gut. Vielleicht hatten wir auch zuwenig bestellt, aber der Service war nicht so gut, das Obst etwas vergammelt und der Dienst kam nicht zur vereinbarten Zeit.
Und, wie Sie so richtig sagen, man sieht doch sehr gerne was man kauft, lässt sich von den Waren zum Kauf inspirieren und das fehlt beim Bringdienst.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Fred Binsenschneider Datum: 09.11.2005 15:19:17
Herr Ritter trifft den Nagel auf den Kopf.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: W.Schlechter Datum: 13.11.2005 19:06:16
Hallo Herr Andreas Ritter

Leider kann ich sie nicht über eine E Mail Konntakten.

Eine Idee von mir und an alle im Forum.

Würde es Ihnen etwas ausmachen wenn ich Sie und Ihre Frau mit unserem PKW ohne Druck zum einkaufen fahren würde?
Stöbern ohne Ende? Mit wirklich Zeit.

Mir liegt es am Herzen etwas zu unternehmen.
Es gibt keine Probleme, nur Lösungen.

Über meine E Mail können sie mich erreichen.

Oder Telefon 291035 " Festnetz "

Es kann doch nicht sein das alle etwas erwarten aber keiner bereit ist zu handeln.

Es kann auch nicht angehen das Menschen in Ihrem Alters nicht geholfen wird !!

Gruß an alle

Wolfram WL Schlechter


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: tosel Datum: 14.11.2005 05:55:09
Wunderbar Herr Schlechter...@Herr Ritter...auch ich bin gerne bereit sie oder ihre Frau mal zu einem Einkauf zu fahren! Kontakt... siehe E-Mail Adresse! Leider kann ich nicht immer beide mitnehmen da ich einen 2sitzer fahre... aber sehr bequem und Platz für genug Einkauf Wink) Liebe Grüße ,ToSel


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Thom Datum: 14.11.2005 08:25:43
@Herr Schlechter, tosel: Ich finde Eure Angebote ganz toll und wahnsinnig nett. Hut ab.
Aber das ändert doch nichts an der Tatsache dass man in bestimmten Stadtteilen nichts mehr einkaufen kann und dass Mitmenschen, die nur an sich denken, einen Supermarkt mit sehr fadenscheinigen Gründen verhindern wollen. In der "Oberurseler Woche" legen 2 Vertreter der Briefschreiber ja dar dass die Versorgung in Weißkirchen doch gesichert sei - wo sind denn die Läden für die Grundversorgung ? - und man besser Wohnraum an die Ecke bauen solle und den gewünschten Markt weiter hinten, wo er keinen - also die Briefeschreiber - nicht stört. Dies ist doch das Kranke an der ganzen Sache.


Betreff : Weisßkirchen: Ist Supermarkt überflüssig ? Autor: Caspar Menzel Datum: 17.11.2005 07:49:29
Wie gut wenn man nette Nachbarn hat.
Ich las gestern in der FR die Briefschreiber kündigen schon mal vorsorglich gerichtliche Schritte gegen einen Supermarkt an.
Diese Gruppe ist ja sehr rührig, schreibt Briefe an Gott und die Welt, befürchtet Wertminderung ihrer Grundstücke und haben die Stadt im Verdacht finanzielle Interessen zu vertreten.
Was waren wir doch blöde als es um die OKeStraße ging. Ja, wir schrieben auch Briefe, aber gegen diese Gruppe waren wir Waisenknaben.
Meinen denn diese Damen und Herren sie sind die Einzigen deren Grund und Boden an Wert verlor ?
Und der Stadt finanzielle Interessen zu unterstellen finde ich abstrus.
Die Stadt muß sehen in den Stadtteilen eine Grundversorgung zu gewährleisten, dies ist weder in Weißkirchen noch in Bommersheim der Fall. Also muß ein Markt her. Weiche ich weiter nach hinten aus, wo die Herrschaften nicht gestört werden, ist der Sportplatz, sind die Hühnerzüchter bedroht. Die werden dann wahrscheinlich auch klagen. Heilige Einfalt.


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 15.11.2005, 01:00       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 05.11.2005

Ist Supermarkt überflüssig?
Von Astrid Walter

Weißkirchen. Ein noch nicht gebauter Supermarkt erregt zurzeit in Weißkirchen die Gemüter. Vor einem knappen Monat stellte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) den Anwohnern der Franz-Dietz-Straße das Projekt bei einer Ortsbegehung auf dem Gelände zwischen Frankfurter Landstraße, Franz-Dietz-Straße und Kurmainzer Straße vor. Geplant ist, auf dem Grundstück einen Supermarkt anzusiedeln, um die Nahversorgung in Weißkirchen zu gewährleisten.

Nun bekam er eine Antwort auf seine Vorschläge. In einer zweiseitigen Stellungnahme legen die 77 Unterzeichner des offenen Briefes ausführlich dar, weshalb sie den Bau eines Supermarktes vor ihrer Haustür für «überflüssig» halten. Die Stellungnahme ging nicht nur an die städtischen Politiker, den Landrat und den Planungsverband Ballungsraum Rhein-Main, sondern auch gleich an die Geschäftsführungen dreier Supermarktketten.

«Ich nehme dieses Schreiben sehr ernst, und wir werden darüber in den städtischen Gremien diskutieren», versichert Bürgermeister Brum. Die Stadt wolle schließlich nichts gegen den Willen der Bevölkerung planen.

Ihren Willen dargelegt haben Anwohner von Franz-Dietz-Straße und Kurmainzer Straße; was die anderen Bürger in Weißkirchen von den Plänen halten, könnte demnächst in einer Bürgerbefragung erhoben werden, überlegt der Rathauschef. Zunächst möchte er aber mit den Anwohnern sprechen, die ihn in ihrer Stellungnahme teilweise schwer beschuldigen.

Im Schreiben heißt es, die Stadt verwende die Sicherung der Nahversorgung als Vorwand, um auf dem Gelände bauen zu dürfen; die wahren Interessen seien wohl eher finanzieller Natur. Ein Vorwurf, den Brum nicht gerecht findet. «Wenn wir das Gebiet direkt hinterm Wall als Wohngebiet nutzen würden, könnten wir damit viel mehr Geld machen», erklärt er. Auch wolle er den Supermarktbau nicht im Alleingang durchziehen, wie es im Brief der Anwohner angedeutet wird. «In einem Antrag hat die CDU den Magistrat gebeten, konkrete Verhandlungen zur ortsnahen Ansiedlung eines Supermarktes aufzunehmen. Diesen Antrag hat die Stadtverordnetenversammlung am 7. September einstimmig beschlossen», stellt Brum klar.

Im Bereich hinter dem Wall der Franz-Dietz-Straße sehe er die letzte Chance, die Nahversorgung sicherzustellen. Die Anwohner der Franz-Dietz-Straße befürchten eine eingeschränkte Lebensqualität, weil es mit dem Supermarkt mehr Lärm und Verkehr gebe, und damit auch eine Wertminderung ihrer Grundstücke. Sie kündigen juristische Schritte an für den Fall, dass der Markt geplant wird.

Als Lösung könnte sich Volker Koridass, einer der Unterzeichner, einen lang gezogenen Markt auf dem Mischgebiet, das weiter vom Wall der Franz-Dietz-Straße entfernt liegt, vorstellen. «Überflüssig ist er dann immer noch, aber an der Stelle könnten wir nichts dagegen unternehmen, weil das nicht als Wohngebiet ausgeschrieben ist», sagt er. Brum kündigt an, diesen Vorschlag zu prüfen. Allerdings sei auf der verkleinerten Fläche kaum ein von ihm gewünschter Vollsortimenter anzusiedeln.


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