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 EINZELHANDEL : Verramschte Vorstadt      Verfasst am: 26.01.2006, 01:19       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Verramschte vorstadt

Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Hubertus Datum: 11.01.2006 16:58:12
Bravo einfach super, der zweite ein Euro Ramsch Shop hat eröffnet. Es wäre doch geil wenn noch zwei oder drei ein Euro Shops dort aufmachen würden. Dann hätte die Vorstadt ein einheitliches sauberes Erscheinungsbild und würde sich super von Einkaufszentren mit ihrer vielfalt an Geschäften abheben. Gibt es in Oberursel eine Wirtschaftförderung?


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Koch Datum: 11.01.2006 17:22:52
Es ist doch besser, es gibt 3 Ramschläden, als leere Ladenruinen.

Bedenke, auch die Empfänger von Hartz IV und Asylanten müssen einkaufen.


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: blockwart Datum: 12.01.2006 06:56:12
ich kann mich noch erinnern einen zeitungsartikel gelesen zu haben, dass die stadt gegen die zur schaustellung der ramschware vorgehen wollte.

ist wohl nix draus geworden.

war übrigens jemand von der wirtschaftsförderung. im relativ großen bild hat man den laden present und sein gegenüber gesehen. von der aufmachung war es der stadt damals wichtig.

jetzt eher nicht mehr.


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Forum Oberursel Datum: 12.01.2006 11:51:48
Stellungnahme der Abteilung Wirtschaftsförderung:

"Selbstverständlich versucht die Wirtschaftförderung der Stadt Oberursel Einfluss auf die Eigentümer der Innenstadtanwesen zu nehmen, mit dem Ziel, im wohl gemeinsamen Interesse attraktive Ladengeschäfte und einen ansprechenden Branchenmix zu gewährleisten. So werden Gespräche mit den Eigentümern von "Leerständen" geführt, auch wird in vielen Fällen gemeinsam versucht, neue Mieter zu gewinnen. Letztlich aber entscheidet der Eigentümer.

Anders als ein "Center-Manager" in einem Einkaufszentrum hat die städtische Wirtschaftsförderung (der City-Manager) nur eng begrenzten Einfluss auf die Entscheidungen der privaten Grundstückseigentümer hinsichtlich der Auswahl von Mietern, der Branche und auch der Konditionen beim Abschluss von Mietverträgen.

Nach Kenntnis der Wirtschaftsförderung hat der "erste" Ein-Euro-Laden die Räumlichkeiten nur im Rahmen einer Zwischennutzung angemietet. Bei dem Betreiber des neu eröffneten Ein-Euro-Ladens handelt es sich um einen bereits in der Vorstadt ansässigen Einzelhändler, dem auch vor dem zuvor genannten Hintergrund sein Recht zugestanden werden muss, über die Nutzung der von ihm angemieteten Räume selbst zu entscheiden."


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: blockwart Datum: 13.01.2006 06:49:02
liebe wirtschaftsförderung,

sie haben sich entsprechend ihrer stellungnahme also tatsächlich davon verabschiedet die vorstadt aufzuräumen. ansonsten hätten sie hierzu ja wohl auch stellung bezogen!

oder hatten sie das doch nie gewollt?


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Oddo Datum: 13.01.2006 07:31:42
Da wir in einer freien Marktwirtschaft leben ist es klar, daß die 1 € Läden entstehen, weil die Nachfrage nach billigen Artikeln ( ob günstig lasse ich mal dahin gestellt ) enorm gestiegen ist. Woran das liegt, brauche ich hier wohl nicht zu erörtern.


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Ich bin´s... Datum: 13.01.2006 20:37:19
Warum haben denn die vorherigen Ladenbesitzer aufgegeben (aufgeben müssen) ? Zu hohe Mieten ? Wenn sich diese hohen Mieten nur doch durch den Verkauf von diesem überflüssigen Billigstkram aufbringen lassen, werden das nicht die letzten Ramschläden bleiben.


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Autofahrer Datum: 14.01.2006 14:32:17
Der neue 1€ Laden wird vom Besitzer des "Präsent" betrieben als Konkurrenz zum anderen 1€ Laden und auch für sich selbst.
Aber die Leute wollen es doch so!


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Koch Datum: 16.01.2006 14:04:32
Wie ich bereits schrieb, sind Ramschläden besser als Ladenruinen. Zudem müssen auch arme Leute kaufen können.

Die oberen Zehntausend kaufen sowieso in Bad Hombueg in der Louisenstrasse ein bzw. in der Goethestr. oder Fressgass in Frankfurt am Main.


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Friedrich Datum: 16.01.2006 15:58:11
Um in der Fressgass in Frankfurt einkaufen zu können muß man aber schon sehr High Society sein und nicht nur Kleingeld in der Geldbörse haben.
Aber ganz im Ernst: In den Zeiten wie heute, in denen viele Menschen immer weniger Geld zum leben haben braucht man auch Läden in denen sie einkaufen können.
Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, vor ca. 10 Jahren, da wurde man schräg angeguckt wenn man bei Aldi oder Lidl einkaufte. Und heute ? Da ist es normal, da gehen auch Leute hin die vielleicht nicht jeden Cent umdrehen müssen, aber etwas sparsam leben möchten.
So ändern sich die Zeiten und ob sie besser werden wage ich zu bezweifeln.

Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Verlogen Datum: 16.01.2006 16:52:54
Na, holt schnell einen Eimer für die vielen Krokodilstränen.

Gerade hier im Forum wurde und wird über den Oberurseler Einzelhandel hergezogen und geschimpft, dass sich die Balken biegen. Unfreundlich, Öffnungszeiten, Angebot - es gibt nichts, über was einer nicht meckert. (Nebenbei: Ich habe als Nicht-Orscheler stets freundliche Bedienung, kompetent und seriös erlebt - und stets das Warenangebot, was ich suchte)

Wie oft stand hier schon zu lesen: In Oberursel gehe ich nicht einkaufen. Ergo: Hat sich was mit Fachgeschäften, wenn die keiner besucht.

Von wegen Ramsch, gelle. Weil, auch eine hier gelesene Argumentation, alles in Orschel ja so teuer ist. Deshalb fährt man in en Großmarkt.

Und dann dieses Geheule. Unglaublich.
Und was hat die Stadt mit dem Janzen zu tun? Ich hoffe für die Stadt, dass die Verwaltung keinen Einfluss auf freie marktwirtschaftliche Entscheidungen wie Mieten oder Angebote nimmt.

Und wenn schon keiner mehr weiß, was vorher im Laden war - na, dann ist doch bewiesen, dass alle, die heulen, nie einkaufen dort waren.

Wer Angebot will, muss auch Angebot kaufen. Ganz einfach. Ansonsten sind die Ein-Euro-Läden schnell im Land. Und machen Profit. Und wer, wie hier so oft, alles besser weiß, soll doch einfach in der Vorstadt ein Ladengeschäft aufmachen. Wir kommen dann auch alle einkaufen, oder?


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: B+A ( 1467 ) Datum: 17.01.2006 12:42:07
Hubertus,
der in den Räumen der ehemaligen Papeterie Döringer untergebrachte 1,-Shop kündigt doch schon auf grossen Plakaten seine baldige Auflösung an ( ...womit Deinem Thema eigentlich etwas Wind aus den Segeln genommen wird )


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Hubertus Datum: 17.01.2006 18:27:25
Der Euro Shop geht und ne Spielhalle kommt. Isses das?


Betreff : Spielsalon Autor: Koch Datum: 18.01.2006 15:17:21
Ein Spielsalon ist natürlich auch ein guter Ersatz für ein geschlossenes Einzelhandelsgeschäft.


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Autofahrer Datum: 18.01.2006 20:01:07
Wir haben es doch alle so gewollt.
Wir werden eine Schlafstadt.
Erst wenn der letzte Laden schließt werdet Ihr merken , dass das 1€ Zeugs nur absoluter Sch..... ist und nicht mal 50 cent wert. Die Entsorgungskosten wären höher als der Kaufpreis.
BEISPIEL:
16 Schrottbatterien, die fast nicht passen, da wenig normgerecht(teilweise zu kurz!), auslaufen und nach 2 Std. den Geist aufgeben


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Hubertus Datum: 19.01.2006 12:10:57
Wir sind schon eine Schlafstadt, niveaulose Läden drängen nach Oberursel, denn diese können in den Einkaufszentren nicht landen. Ich glaube das wird noch viel schlimmer. Wenn sich erst mal Euro Shops,Spielhallen,Hallen der Gelegenheiten, Discount Kleider Läden mit Konkursware, Pommes Imbisse und das zwanzigste Brillengeschäft niedergelassen haben wird man merken welch tolles Einkaufsniveau wir in Oberursel haben. Die Leute, die früher gerne nach Oberursel gekommen sind, bleiben eh schon weg. Und das Publikum was kommt, lebt von "Harz". Düstere Wolken kreisen über Oberursel.


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Hans Georg Riedel Datum: 19.01.2006 15:20:12
Düstere Wolken kreisen über Deutschland!
Solange arbeitsplatzvernichtende Maßnahmen die heutige Wirtschaftsethik widerspiegeln und nur noch die Exportwirtschaft lobenswert erwähnt werden kann, wird sich die Konsumlandschaft nach und nach in eine Wüstenlandschaft verwandeln. Auch bei jedem Einzelnen ist ein Umdenkungsprozess nötig. Nicht alles was als Schnäppchen lockt, darf weiterhin als Konsumentenfalle akzeptiert und gefördert werden.
Lieber etwas mehr bezahlen, Dienstleistungen anerkennen und nicht allein mit Lieferschnelligkeit und Preisnachlässen einer Bewertung unterziehen, sondern einmal in die Zukunft denken, ob die Konzentrierung der Geschäftswelt sich weiterhin nur in Richtung arbeitsplatzbereinigter Großkonzerne entwickeln darf. Jeder Einzelne kann das verhindern. Aufklärung tut Not. Hier sind meines Erachtens die Regierung und die Medien gefordert entscheidend dazu beizutragen, den Schnäppchenjägern die Kehrseite der Medaille an drastischen Beispielen, vielleicht sogar innerhalb von Spielfilmthemen aufzuzeigen.
Jammern, Umverteilungsänderungsspielchen, immer neue Besteuerungsvarianten zeigen nur die Machtlosigkeit und Unfähigkeit derer, die immer wieder lauthals verkünden endlich anpacken zu wollen.


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Ayse Datum: 19.01.2006 16:03:38
Ach Mensch, Hubertus.
Sieh doch nicht alles so schwarz. Das mit den düsteren Wolken liegt am Tiefdruckgebiet und vergeht wieder. Der "Markt" in der Vorstadt wird sich auch wieder regulieren und so schlecht ist das Angebot doch gar nicht.
Think positiv! Jammern hilft nicht.


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Autofahrer Datum: 22.01.2006 21:25:24
Wenn die Häusereigentümer von Ihren horrenden Mietvorstellungen Abstand nehmen würden und auf ein vernünftiges Niveau kämen, gäbe es auch wieder vernünftige Interessenten für die leerstehenden Läden.!


Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Hubertus Datum: 23.01.2006 09:52:23
Autofahrer, wenn du sowas behauptest, mach dich doch erst mal sachkundig. Oberursel City ist längst keine 1A Lage, keine B und auch keine C Lage, allenfalls eine D Lage und da sind die Mietpreise durchaus sehr bescheiden. In diese D Lage kommt man übrigens sehr schnell, daß Angebotsumfeld zieht alles herunter.

Betreff : Verramschte vorstadt Autor: Hubertus Datum: 24.01.2006 10:17:44
Weiterer Vorschlag zur Wirtschaftsförderuing. Gestern war im Fernsehen eine Reportage über Sozialkaufhäuser. Die gibt es mittlerweile in fast jeder Stadt, vorallem im Osten. Die Mitarbeiter der Kaufhäuser sind Arbeitslose. Das Warenangebot der Kaufhäuser reicht von gebrauchten Möbeln und Gegenständen aus Wohnungsauflösungen bis hin zu gebrauchten Kleidern. Auch kurz vor Ablauf stehende Lebensmittel gehören dazu. Diese Läden sind offenbar der Renner, denn nicht nur Harz Empfänger stürzen sich auf das Angebot, auch wohl situierte Laute. Umsatzt und Gewinnsteigerungen von über 30% sind an der Tagesordnung. Sowas würde doch auch nach Oberursel passen. Kunden gäbe es genug.


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