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       Verfasst am: 03.07.2006, 14:57       Nach oben   


Mitteilung des Partnerschaftsvereins Oberursel :
Erst Spiel verloren, dann Kameras und Geld
Rushmoorer Fußballfans loben dennoch deutsche Gastfreundschaft

Mit gemischten Gefühlen fahren drei Fußballfans aus Oberursels englischer Partnerstadt Rushmoor am Dienstag, 4. Juli 2006, wieder nach Hause zurück. "Wir sind überwältigt von der großen Gastfreundschaft der Deutschen", meinte Gary Cowd, der den "Routemaster"-Doppeldeckerbus fährt, mit dem sie in den Taunus gereist waren. Andererseits mussten die Engländer die Niederlage ihrer Mannschaft beim Spiel gegen Portugal am Samstag verdauen und nach Rückkehr in der Nacht auch noch feststellen, dass Einbrecher die vergitterte Bustür aufgehebelt hatten. Unter anderem wurden Kameras und Bargeld gestohlen.

"Nach dem Aus bei der Weltmeisterschaft dachten wir nicht, dass es noch schlimmer kommen könnte", sagt Gary Cowd. Doch entdeckten sie bei der Rückkehr vom Spiel, das sie sich in der Frankfurter Main-Arena angesehen hatten, den Einbruch in ihren auf dem Sportplatz Altkönigstraße abgestellten Bus. Die Diebe müssen die Abwesenheit der Engländer genutzt haben, um ihr Gepäck zu durchwühlen. Vandalen waren es jedenfalls nicht, denn der Bus blieb fast unbeschädigt. Gestohlen wurden zwei Kameras, auf denen sich die Aufnahmen der Ereignisse in Oberursel und rund um die WM-Stadien von einem ganzen Monat befanden. Der Partnerschaftsverein appelliert an die Diebe, wenigstens die Bilder abzuspeichern und die CD im Briefkasten des Rathauses oder beim Verein in der Mozartstraße 11 einzuwerfen. Noch besser wäre die Rückgabe des gesamten Diebesgutes. Dazu zählen auch ein tragbarer DVD-Player, ein iPod-Player (limitierte Auflage mit Signaturen der Gruppe U2) und 450 Pfund (ca. 650 Euro) Bargeld.
Geld und Wertsachen waren nicht versichert.
Der Partnerschaftsverein will als Zeichen des Goodwills versuchen, den finanziellen Verlust durch Spenden zu mildern.

Dazu steht das Konto des Vereins zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften 007104243 bei der Taunus-Sparkasse, Bankleitzahl 512 500 00, Stichwort "Rushmoor-Hilfe", zur Verfügung.
Es kann auch beim Vorsitzenden Dr. Christoph Müllerleile in der Mozartstraße 11 in Oberursel abgegeben werden.

Printausgabe der TZ vom 04.07.2006
Einbruch im Bus trübt die guten Erinnerungen
Oberursel. Wie Beckham & Co. reisen nun auch die englischen Fans nach Hause. Mit der Niederlage vom Samstag ging der Traum von Gary Cowd, Richard Dukes und Mark Lynas zu Ende, beim WM-Finale in Berlin mit ihrer Mannschaft mitfiebern zu können. Statt dessen machen sich die drei Engländer heute mit ihrem roten Doppeldecker-Bus auf den Weg ins heimatliche Rushmoor, Oberursels Partnerstadt.
Um 13 Uhr werden sie von der Stadt auf dem Rathausplatz verabschiedet.

Trotz der „guten Zeit“, die sie in der Brunnenstadt verbrachten, gab es leider gegen Ende noch einen Wermutstropfen. Während die Busbewohner am Samstag in Gelsenkirchen mit England bangten und hofften, brachen Diebe in Oberursel in ihren Bus ein und stahlen Kameras und Geld. Außer einem DVD-Player und 300 Pfund Bargeld wurden auch zwei Kameras mit den gesamten Erinnerungsfotos gestohlen. Daher hofft der Partnerschaftsverein, dass die Diebe wenigstens die Bilder auf CD abspeichern und in den Briefkasten des Rathauses einwerfen. Da weder Geld noch Wertsachen versichert waren, bittet der Verein auch um Spenden, um wenigstens den finanziellen Schaden zu lindern.

Seit dem 9. Juni lebten die Fußballbegeisterten mal zu dritt, mal zu zehnt in dem 47 Jahre alten Doppeldecker auf dem Sportplatz an der Altkönigstraße und auf dem Rathausplatz. „Es ist schade, denn das Spiel gegen Portugal war wirklich knapp“, sagt Gary Cowd. „Aber meine Frau ist froh, dass ich bald wieder daheim bin. Meinen Kindern ist das egal. Sie wollten nur, dass England gewinnt.“

In den fast vier Wochen, die die Engländer in Oberursel verbrachten, haben sie viel Schönes erlebt. Cowd resümiert: „Wir hatten eine tolle Zeit, haben uns mit allen gut verstanden.“ Er erinnert sich gern an das Brunnenfest, bei dem sie mit Besuchern aus Oberursels anderen Partnerstädten feierten. In Berlin waren sie auch, aber nicht des Fußballs wegen, sondern um die Stadt zu besichtigen. „Aber Fußball war die Hauptsache .“

Trotz des Fußball-Aus und Einbruchs überwiegen die guten Erinnerungen. „Seit wir die Deutschen zum ersten Mal so richtig kennen gelernt haben, halten wir jetzt, nachdem wir ausgeschieden sind, zur deutschen Mannschaft“, bekannte Cowd. Er würde zudem gerne mit seiner Frau nach Berlin reisen, und dabei vielleicht auch Oberursel wieder besuchen. Allerdings freut er sich jetzt erst mal auf einen Cider zu Hause: „Euer Apfelwein war uns doch ein bisschen zu sauer.“ (tza)
Mitteilung des Partnerschaftsvereins Oberursel :
Verabschiedung der englischen Freunde am Dienstag, 04.07.2006 um 13:00
Vertreter der Stadt Oberursel und Freunde der Städtepartnerschaft werden die verbliebenen drei Businsassen Gary Cowd, Richard Dukes und Mark Lynas und ihren Bus am Dienstag um 13 Uhr auf dem Rathausplatz verabschieden. Drei andere Begleiter des Busses sind schon nach Hause zurückgeflogen, da sie noch arbeiten müssen, während sich ihre Kumpels die ganze Zeit über Urlaub hatten nehmen können.

Ein halbes Dutzend Fußballfans aus Oberursels Partnerstadt Rushmoor südwestlich von London hatten sich Anfang Juni auf den Weg zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Deutschland gemacht, aber nicht wie die meisten mit Flugzeug, Bahn oder Auto, sondern in einem typischen Doppeldeckerbus vom Typ "Routemaster", Baujahr 1959, der fast vierzig Jahre lang im öffentlichen Nahverkehr der Insel eingesetzt war. Am 7. Juni Uhr starteten sie von ihrer Stammkneipe "The Potters Arms" im Stadtteil Cove und fuhren mit Höchstgeschwindigkeit von 40 Meilen, etwa 64 Kilometer pro Stunde, in den Taunus. In Oberursel wurden sie am 8. Juni von Oberursels Ehrenbürger David Welsh, der zurzeit auch stellvertretender Bürgermeister von Rushmoor ist, Bürgermeister Hans-Georg Brum und dem Ersten Stadtrat Dieter Rosentreter begrüßt. Hier blieben sie während der gesamten Weltmeisterschaft und wohnten im Bus auf dem Sportplatz an der Altkönigstraße. Für einige Tage parkten sie nach Ende des Brunnenfests auch auf dem Rathausplatz.

Das erste Spiel der Engländer gegen Paraguay am 10. Juni sahen die Bustouristen aus Rushmoor in der Main-Arena in Frankfurt, das zweite gegen Trinidad und Tobago in Nürnberg, das dritte gegen Schweden in Köln und das vierte gegen Ecuador in Stuttgart. Zu den Spielen fuhren sie mit dem Zug. Die Spiele der deutschen Mannschaft sahen sie sich in Oberursel im WM-Dorf auf dem Rathausplatz an. Da sie aber keine Eintrittskarten für die Stadien ergattern konnten, feierten sie die Siege der eigenen Mannschaft inmitten fröhlicher deutscher und englischer Fans an den öffentlichen Übertragungsstätten.

Das Aus der Engländer gegen Portugal am 1. Juli beendete auch das Busabenteuer. Am Dienstag, 4. Juli, werden sich die Rushmoorer wieder nach Hause aufmachen und am Donnerstag von Calais aus die Fähre auf die Insel nehmen. "Seit wir die Deutschen zum ersten Mal so richtig kennen gelernt haben, halten wir jetzt, nachdem wir ausgeschieden sind, zur deutschen Mannschaft", bekannte Gary Cowd am Sonntag. "Daran kann uns auch dieser Einbruch in unseren Bus nicht hindern".

Im Bus unterwegs waren:


Gary Cowd, Bauunternehmer, 47 Jahre.
Mark Lynas, Monteur, 46 Jahre.
Richard Dukes, Bauunternehmer, 40 Jahre.
Kevin Kavanagh, Elektriker, 30 Jahre
Neil Martin, Heizungsbauer, 50 Jahre
Phil Smith, Mark Watts und andere.

Bericht aus www.orschelersommer.de :
Englische Fussballfans zu Gast in Oberursel
Englische Fans aus Oberursels Partnerstadt Rushmoor sind extra über den Kanal gekommen, um in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft 2006 zu erleben. Sie wohnen in einem eigens umgebauten Doppeldeckerbus des Baujahrs 1959 auf dem Altkönigsportplatz. Die letzten Fahrzeuge des Typs "Routemaster" wurde von "London Transport" 2005 außer Betrieb genommen.

Die Spiele ihres englischen Teams konnten Gary Cowd und seine Freunde nicht im Stadion verfolgen. Sie mußten sich mangels Eintrittskarten die Spiele auf einer der zahlreichen öffentlichen Leinwände anschauen. Das ist ein Problem dieser WM. Riesige Kartenkontingente gehen ausschließlich an Sponsoren. Viele wahre Fans werden damit vom Spiel ausgesperrt!

Trotzdem haben die Fans des englischen Traditionsvereins West Ham United aus dem Londoner East End bisher viel Spaß auf ihrem Deutschlandtrip gehabt. West Ham United ist ein möglicher Gegner von Eintracht Frankfurt im UEFA-Cup-Wettbewerb 2006/2007.

Heute Vormittag, am 24.06.2006 berichtete sogar die BBC in einem ihrer Radioprogramme live vom Alkönigsportplatz aus Orschel!

Bericht der TaunusZeitung vom 9. Juni 2006
Mit Doppeldecker zu den Freunden
Oberursel. Hunderte von Kilometern hatten sie relativ problemlos zurückgelegt, auf den letzten paar Metern allerdings brauchten die fünf unerschrockenen Herren aus dem englischen Rushmoor dann doch noch Schützenhilfe. Ein Streifenwagen hatte die Delegation auf der A 661 gestoppt. Nicht etwa, weil die fünf Fußballfans mit einem umgebauten englischen Doppeldeckerbus, Baujahr 1959, auf deutschen Straßen unterwegs waren, sondern weil die Beamten befürchteten, Hooligans seien auf dem Weg in die Brunnenstadt.

Erst der Fahrer von Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), Klaus Lehmann, klärte die Situation und stellte klar, dass Gary Cowd, Mark Lynas, Richard Dukes, Kevin Kavanagh und Neil Martin nicht zum Randalieren, sondern als Gäste der Stadt angereist waren. Er lotste die Männer aus der Partnerstadt geradewegs zum Rathausplatz, wo sie gestern von Rathauschef Brum, Ersten Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) und dem stellvertretenden Bürgermeister Rushmoors, David Welsh, empfangen wurden.

Bis zum 14. Juni beziehen die Fünf, die ihrer englischen WM-Elf in Deutschland die Daumen drücken wollen, am Sportplatz in der Altkönigstraße Quartier. Schlafen werden sie, je nach Wetter, im umgebauten Bus oder aber im Zelt. Danach sollen sie einen Platz direkt auf dem Rathausplatz bekommen. Nach Ende der Vorrunde und unter der Voraussetzung, dass die englische Elf noch im Wettbewerb ist, will die Bus-Crew ihrer Mannschaft hinterherreisen. Tickets haben die Männer aus Rushmoor bis jetzt für keines der WM-Spiele. Bis es jedoch per Doppeldeckerbus quer durch Deutschland zu den WM-Stadien gehen kann, müssen die Fünf noch etwas Zeit in ihren Bus investieren. Denn schon auf der Fähre von England nach Frankreich hatten die Engländer Probleme mit der Batterie. Nach der Überfahrt wollte die nicht mehr anspringen. Dank Starterkabel und Hilfe der Franzosen aber war das Problem schnell gelöst. (jam)

Bericht der Farnborough Mail vom 30.05.2006
We´re all going on a soccer holiday
byMarcus Mabberley
In true Italian job-style trinkers at a Cove Pub are off to....
Weiter im Bericht der Farnborough Mail vom 30.05.2006

Bericht des STAR vom 08.06.2006
All aboard for Berlin
NEXT STOP GERMANY: The bus and crew are waved off from the Rushmoor Council offices.....
Weiter im Bericht des Star vom 08.06.2006


 Die Welt zu Gast bei Freunden ?      Verfasst am: 03.07.2006, 14:17       Nach oben   


Weiterleitung zum Forumsthema "Die Welt zu Gast bei Freunden ?"

Betreff : Die Welt zu Gast bei Freunden ? Autor: B+A Datum: 03.07.2006 15:55:57
Gastgeber sollten nicht selbst an den Wettkämpfen teilnehmen ( ...denn nur dann sind sie freundliche und vor allem neutrale Gastgeber )

Von der "Welt" habe ich während der WM hier noch nicht allzu viel mitbekommen ( ...aber dafür sehe ich alle 20 Sekunden ein Deutschlandfähnchen vorbeifahren )


Noch so ein Wermutstropfen in der Oberurseler Chronik "Zu Gast bei Freunden" ist der Einbruch in den Doppeldeckerbus aus Rushmoor ( ...aus dem vergangenen Samstag irgendwelche A....... Wertgegenstände und Erinnerungen entwendeten, während unsere englischen Gäste sich das WM-Spiel in Frankfurt ansahen )

Betreff : Die Welt zu Gast bei Freunden ? Autor: JoJo Datum: 03.07.2006 22:34:56
Also bei mir ist die Welt (zumindst Teile) zu Gast Smile
Nämlich die komplette Familie + Freunde und Bekannte meiner Freundin besucht uns während der WM in wechselnden Schichten. Es ist ziemlich was los.
Einige haben Tickets für Spiele gehabt, einige haben es auf dem Schwarzmarkt versucht. Aber sie fanden und finden es super hier.

Ich habe soviel positives Feedback von unseren Besuchern bekommen über Deutschland, dass ich ganz stolz bin und mich sehr gefreut habe.

In Frankfurt insbesondere an den Spieltagen war doch eine großartige Stimmung mit den ganzen Besuchern.
Ich finde die WM klasse !

Betreff : Die Welt zu Gast bei Freunden ? Autor: Oddo Datum: 04.07.2006 07:05:51
Also ich habe mir gerade vorgestellt wie die WM abgelaufen wäre, hätte Deutschland als Gastgeber auf eine Teilnahme verzichtet. Ich vermute, irgendwas hätte gefehlt.
Die Welt war schon da. Vielleicht nicht so sehr in Oberursel, aber einige Kilometer weiter in Frankfurt konnte man täglich die ausgelassene Stimmung der verschiedensten Fangruppen
beobachten.
Selbst an Tagen, an denen die Engländer Frankfurt bevölkerten war Stimmung und keine Randale angesagt. Wie hätte Hans Rosental gesagt: Das war spitze.
Das mit dem Einbruch in den Bus der Gäste aus
Rushmoor ist sicherlich eine Riesensauerei, hat aber nichts mit der WM zu tun.


Zuletzt bearbeitet von ... am 05.07.2006, 16:14, insgesamt 3-mal bearbeitet


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