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 Bereits nach eineinhalb Jahren Dachschaden am neuen Hallenba      Verfasst am: 29.07.2016, 04:15       Nach oben   


Die Taunuszeitung berichtete am 20.04.2016
...dass es "im Taunabad mitunter von der Decke tropft"

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Dachschaden-am-Hallenbad;art48711,1969922


       Verfasst am: 02.10.2013, 22:32       Nach oben   




Zuletzt bearbeitet von ... am 18.02.2013, 08:33, insgesamt 8-mal bearbeitet


 BRUNNENTREFF      Verfasst am: 18.02.2013, 07:39       Nach oben   


Über das Thema
BRUNNENTREFF - Haushalt - Schwimmbadneubau

kann diskutiert werden
unter

http://www.brunnentreff.de/forum/haushalt-ausgaben/finanzierung-des-schwimmbadneubaus-durch-grundstucksverkaufe/#p109


       Verfasst am: 01.10.2012, 20:49       Nach oben   


Die älteren Diskussionen und Berichte bis 2006 findet ihr unter
SCHWIMMBAD: Diskusssionen und Berichte bis 2006


LINK zum Thema
SCHWIMMBAD : Workshop am 16. September ( ...dort gibt es weitere Bilder, das Tagesprogramm und weitere Informationen)


Das alte Hallenbad wurde gesprengt am 04.06.2013
Fotos und ein Video gibt es unter
http://www.brunnentreff.de/forum/oberursel-allgemein/fotoalbum-die-letzten-tage-des-alten-hallenbads/#p1306


Zuletzt bearbeitet von ... am 04.06.2013, 17:44, insgesamt einmal bearbeitet


 Presseberichte      Verfasst am: 19.03.2012, 23:40       Nach oben   


Artikel vom 09. Februar 2013, 03.25 Uhr (letzte Änderung 09. Februar 2013, 05.08 Uhr)
Ein Pool in jedem Garten käme günstiger
Stedter Raale haben viele wertvolle Tipps zur Stadtpolitik parat
und küren Achim Dittmar zum Ehrenraal
Die Stedter Raale haben in alter Tradition ihre Weiberfastnacht gefeiert und dazu ins eigene Stedter Schwimmbad in der Taunushalle eingeladen. Gastgeber Michel Braun begrüßte als Bademeisterin Härta, und das Männerballett zeigte ein Wasserballett im Haifischbecken.


Oberstedten. Kermit (Michael Peters) und Miss Piggy (Claudia Hartung) von der Combo X aus Neuenhain kamen sich in der Muppetshow bei den Stedter Raale endlich näher. Besondere Höhepunkte werden bei den Stedter Raale – deren Namen auf die knorrigen Stöcke zurückgeht, die man früher als Leseholz im Taunus sammeln konnte – mit speziellen Böllern goutiert: Die rund 300 Gäste pusteten für die Majestäten Prinzessin Ina I. aus Bad Homburg und Prinzessin Sabine I. aus Orschel Butterbrottüten auf
und ließen sie auf Pfiff der Bademeisterin Härta platzen. Die, beziehungsweise der (Ortsvorsteher Michael Braun, CDU), ließ keinen Zweifel daran, was sie von den Badplänen der Stadt hält: "Wenn jeder Oberurseler seinen eigenen Pool im Garten bekäme, dann wäre das günstiger." So aber müsse man eben sparen, um sich das Schwimmbad leisten zu können – zum Beispiel, indem man die Wassertemperatur auf 18 Grad heruntersetze.
weiterlesen



Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 07. 02. 2013
Neubau Hallenbad: Rohbau soll im Mai fertig sein
Auf dem Foto v.l.n.r.:
- Bürgermeister Hans-Georg Brum
- Markus Benz, BSO, Leiter der Abteilung Immobilienmanagement
- Arnold Richter, Geschäftsbereichsleiter Stadtentwicklung


Nach kurzer, winterbedingter Unterbrechung an der Baustelle für den Neubau des Hallenbades laufen die Arbeiten wieder voll im Plan. Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Für Mai 2013 ist die Fertigstellung des Rohbaus vorgesehen.“

Rückblick
Direkt im Anschluss an die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung im September 2012, die für den Bau des neuen Hallenbades votiert hatte, erfolgte umgehend der Abriss des alten Umkleidegebäudes und die Vergabe der ersten Bauleistungen.

Die Oberbauleitung für den Neubau des Hallenbades liegt beim BSO. Die Planung und Bauleitung erfolgt durch Sacker Generalplanung Freiburg (Planung, Fachbauleitung) und Stinner & von der Oelsnitz, Architektengesellschaft mbh (Gesamtkoordination, Bauleitung).

Im Oktober 2012 hatte die mit der Bauleitung für die Erd- und Rohbauarbeiten beauftragte Firma Leonhard Weiss GmbH am Standort des neuen Hallenbades mit dem Aushub der Baugrube begonnen und noch vor dem Jahreswechsel waren Teile der Bodenplatte und einige Wände hergestellt worden.

Aktuell
Im Moment laufen die Vorbereitungen für die Vergabe weiterer Gewerke wie Fliesen, Tischlerarbeiten, technische Dämmung, Gebäudeleittechnik sowie küchentechnische Anlagen. Hierfür erfolgt in Kürze die Ausschreibung. Außerdem wird demnächst die Ausschreibung und Vergabe für den Abbruch des alten Hallenbades erfolgen.

Die Gesamtkosten für den Neubau des Hallenbades – inklusive der Abbrucharbeiten – wurden mit 14,6 Mio. Euro kalkuliert.


Artikel der TZ vom 31. Januar 2013, 03.24 Uhr (letzte Änderung 31. Januar 2013, 05.03 Uhr)
OBG: Altkönigsportplatz wird verkauft, weil es die CDU so will
Oberursel. Die OBG kämpft weiter um den Erhalt des Altkönigsportplatzes. Andreas Bernhardt, finanzpolitischer Sprecher der Bürgergemeinschaft, ist überzeugt: "Der Sportplatz wird jetzt verkauft, weil es die CDU so will, nicht weil es erforderlich ist. SPD und Grüne sind mit ihrer Schwimmbad-Koalition in eine Falle getappt, aus der sie nicht herauskommen werden." Wie berichtet, hatten die drei Parteien vorige Woche im Bau- und Umweltausschuss dafür gestimmt, aus dem Sportplatz Bauland zu machen.

Die Stadt verspricht sich aus dem Verkauf einen Erlös in zweistelliger Millionenhöhe. Das Geld soll in das Schwimmbadprojekt fließen. "Es ist leicht verdientes Geld, aber mit gravierenden Folgen", mahnt OBG-Fraktionschef Georg Braun. Ein Sportplatz lasse sich nicht wieder beschaffen; dagegen könne ein neues Wohngebiet leicht ausgewiesen werden. "An der Altkönigstraße braucht man allerdings keines, um echten Wohnbedarf der Oberurseler zu decken", meint Braun.

Der Fraktionschef verweist noch einmal auf den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 13. September vergangenen Jahres, der klar regele, dass nicht der Altkönigsportplatz, sondern vorrangig sieben andere städtische Grundstücke für die Finanzierung des Hallenbads herangezogen werden sollten. Bisher seien zwei dieser Flächen für rund acht Millionen Euro verkauft worden. Nehme man zwei weitere hinzu, Grundstücke an der Freiligrathstraße und an der Brüder-Grimm-Straße, sollte der Hallenbadneubau fast finanziert sein, so Braun. "Eine Sauna und weitere Hobby-Sonderwünsche passen da allerdings nicht mehr hinein."

Die OBG hatte bekanntlich im September gegen die Auftragsvergabe für den Hallenbadbau gestimmt, weil sie das Projekt für zu teuer erachtet. Weniger wegen der Investitionskosten, wie Braun nun betont. Die Folgekosten für die Unterhaltung des Bads hätten den Ausschlag gegeben, dass die Bürgergemeinschaft mit Nein gestimmt habe. red (red)

Bericht der TZ vom 13. September 2012
Das Bad kommt, die Koalition geht
SPD, Grüne und CDU stimmen für das 12-Millionen-Projekt – Altkönigsportplatz wieder im Gespräch
Ein langer Diskussionsprozess ist zu Ende: Mehrheitlich haben die Stadtverordneten gestern Abend für die Auftragsvergabe der Hallenbad-Bauarbeiten und damit für den Bau an sich gestimmt. Die Folgen sind weitreichend.

Von Stefanie Heil

Oberursel.
So könnte es im Frühsommer 2014 aussehen. Dann soll das neue Hallenbad eröffnet werden. Das Oberurseler Hallenbad wird gebaut. Das steht seit dem späten gestrigen Abend fest, als die Stadtverordneten in ihrer Sitzung mehrheitlich für das Großprojekt votierten. Die 36 Abgeordneten von SPD, Grünen und CDU und Linken stimmten mit Ja, die neun Vertreter von OBG und FDP mit Nein.

Die Verweigerung der OBG bedeutet gleichzeitig das Aus für die Koalition aus SPD, Grünen und OBG, die den Bau als zentralen Punkt in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben hatten.

Die Bürgergemeinschaft hat das Projekt nach den jüngsten Warnungen von Kämmerer Thorsten Schorr (CDU), der den Neubau aus finanziellen Gründen abgelehnt und öffentlich vor negativen Folgen für die Stadt gewarnt hatte, nicht mehr mittragen können. "Der Kämmerer hat uns nachdenklich gemacht", sagte OBG-Fraktionschef Georg Braun und zeichnete ein düsteres Bild möglicher Folgen für die Stadt, vom Nicht-mehr-genehmigt-Bekommen des Haushalts über einen Baustopp am Bad bis zum Schlüpfen unter den kommunalen Rettungsschirm.


Ergänzungsantrag
SPD und Grüne konnten das Thema durchbringen, weil es ihnen in letzter Minute gelungen war, die CDU auf ihre Seite zu holen. Die drei größten Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung hatten einen gemeinsamen Ergänzungsantrag gestellt. Der besagt, dass zur Finanzierung des Hallenbads zwar vorrangig bereits genannte Grundstücke mit einem geplanten Gesamterlös von etwa 13,8 Millionen Euro zu veräußern sind, aber: Zur Sicherung von Investitionen, zum Beispiel für Sanierungen und in Kindertagesstätten, sollen außer ebenfalls bekannten Grundstücken zusätzlich Wohnbauflächen in einer Größenordnung von mindestens einem Hektar veräußert werden – und sollte es bis Mitte 2013 nicht gelingen, Planungsrecht für ein Areal in dieser Größenordnung herzustellen, "ist der Altkönigsportplatz für eine Bebauung heranzuziehen".


"Kompromiss tut weh"
Ganz klar ein Zugeständnis an die CDU, die schon vor der Kommunalwahl 2011 dafür plädiert hatte, diesen Platz zu versilbern, während sich die OBG als Verfechter des Sportplatzes positioniert und einen großen Wahlerfolg eingefahren hatte. Auch Grüne und SPD waren gegen den Verkauf des Platzes gewesen, aber: "Uns war klar, dass wir auf die CDU zugehen müssen", sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Eggert Winter. Bei einer Abwägung zwischen dem Hallenbad und dem Altkönigsportplatz sei der Bau des Bads wichtiger. Grünen-Fraktionschefin Christina Herr sprach von einem "Kompromiss, der uns weh tut".

Für die CDU trat Fraktionsvorsitzender Jens Uhlig ans Rednerpult: "Wir tun das aus Verantwortung für die Stadt", begründete er das Votum der Union. Deutlich wurde, dass CDU, SPD und Grünen an einer breiten Mehrheit gelegen war. Schließlich sind die Folgen finanziell weitreichend, und die drei Fraktionen müssen bei den bevorstehenden Haushalts- und Konsolidierungsberatungen an einem Strang ziehen.

Kritik musste sich die OBG gefallen lassen. "Die OBG hat bewiesen, dass sie nicht regierungsfähig ist", schimpfte Jens Uhlig, und Eggert Winter sagte, das Bad sei die "Sollbruchstelle" gewesen, an dem die Koalition nun gebrochen sei. Ähnlich sahen es wohl die Grünen, wenngleich sich Christina Herr "bitter enttäuscht" zeigte.

Das Thema Bad hatte die Oberurseler bekanntlich schon viele Jahre beschäftigt. Besonders akut war es geworden, als das alte Hallenbad 2008 wegen Baufälligkeit geschlossen werden musste. Seither warten nicht nur private Hobbyschwimmer, sondern auch die DLRG und der Schwimmclub sehnsüchtig auf den Neubau – beide hatten einen Mitgliederschwund zu verkraften. Auch der Schwimmunterricht in den Schulen leidet unter der Situation, denn die Kapazitäten im Vordertaunus reichen bei weitem nicht aus.

Wie geht es nun weiter? Am Sonntag endet die Freibadsaison, und dann soll es Schlag auf Schlag gehen. Der Baubeginn fürs Hallenbad ist für Ende des Monats vorgesehen. Zunächst wird der Kabinentrakt des Freibads abgerissen, denn an dieser Stelle soll das neue Hallenbad errichtet werden. Die Freibadsaison 2013 fällt wegen der Bauarbeiten ins Wasser. Im Mai 2014 soll das neue Hallenbad eröffnet werden. Die Sanierung des Freibads ist aus finanziellen Gründen hintenangestellt. Nach derzeitiger Kalkulation muss die Stadt noch etwa 12 Millionen Euro fürs Hallenbad aufbringen.

Weitere Berichterstattung folgt. (she)

Kommentare
Martina Günther schrieb am 14.09.2012 09:32 Uhr:
Ein Lob den Neinsagern!
Die einziegen, die wirklich gezeigt haben, dass Sie Regierungsfähig sind, ist die OBG! Glückwunsch!!! Denn wer den Mut hat, Verantwortung zu übernehmen, und wenn es erfoderlich ist, Nein zu sagen, der gehört in die Regierung, gerade im Hinblick darauf, dass man dabei die Macht verliert. Großartig gemacht, liebe OBG. Ganz erhlich hoffe ich, dass bei der nächsten Wahl die Bürger das auch so sehen. Erschreckend ist es, dass man als SPD und Grüne den Weg geht, den Altkönigsportplatz zu versielbern, denn dafür gibt es ja schon Intersessenten, für die anderen Grundstücke wohl nicht... das lässt tief blicken und ist erschreckend. Hier hat leider weder Vernunft noch Verantwortung gesiegt sondern einfach nur Prestigedenken, für das der Bürger zahlen muss, wenn die Unterhaltskosten ins unermessliche gestiegen sind und keiner schwimmen geht. Aber wer weis, vielleicht geht ja dann die eine oder andere politische "Gesinnung" auch schwimmen im wahrsten Sinne des Wortes... Und nur Mut liebe Vereine! Wem darf die Stadt Oberursel noch ein Geschenk in dieser Größenordnung machen? Benötigt der Gesangverein vielleicht ein neues Domizil oder der Sportverein eine Arena? Bedauerlich für die Schulen, Kindertagesstätten und die Eltern, die mehr wollen, als Kindern schwimmen beibrigen, das geht nämlich auch zu deren Lasten, weil Gebühren steigen und die Steuerlast auch. Wir werden noch viel Freude am Hallenbad haben und welches Projekt dieser Größenordnung ist denn wirklich bei den geplanten Kosten geblieben? Schuldenbremse ADE und 2020 ist ja noch weit weg...

K. Rüter schrieb am 14.09.2012 13:37 Uhr:
Hallenbad- Kompromiss
Ich finde es gut und mutig, dass das Hallenbad kommt und ich hoffe sehr für Oberursel, dass die Bürger das auch würdigen und nutzen.
Aber eine Frage habe ich an Oberursels Bürger: Wenn ihr denn ein Hallenbad wollt, warum gründet ihr nicht, wie es die Dresdner Bürger erfolgreich vorgemacht haben, einen Förderverein, der einen großen Teil des noch nicht vorhandenen Geldes sammelt?
Das würde tatsächlichen Bürgerwillen zeigen und die Stadtkasse zumindest etwas entlasten.

Walter Greb schrieb am 14.09.2012 15:02 Uhr:
Das "Känguruh-Hallenbad" kann zum Desaster werden
Natürlich kann man sich grundsätzlich über ein neues Hallenbad freuen, aber - Thorsten Schorr (CDU), der Kämmerer und Herr der Zahlen hatte im Magistrat die Reißleine gezogen und gegen das Hallenbad gestimmt. Stellt Euch vor, es ist nicht seriös zu finanzieren, verstößt gegen die Gemeindeordnung - und Oberursels Schulden werden ohnehin schon zum Jahresende auf 20 Mio € steigen aber keiner will es hören. Schon gar nicht Schorrs Umfaller-Parteifreunde, die nun für das Hallenbad gestimmt haben. Obwohl der jetzt beschlossene Verkauf des Altkönig-Sportplatzes noch nicht einmal die bestehenden Schulden deckt.

Die grüne Münchhausendame Herr kann man nur fragen, woher sie die angeblichen "80% Zustimmung" hat, die ihren Wortbruch kaschieren sollen.

Auch die SPD hat bei Ihrer Zustimmung durch Koalitionsbruch sicher an Franz Münteferings Aussage gedacht: „Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair.“

Alle haben noch den wunderbaren Hessentag mit seinem ansehnlichen optischen Nachklang (Bahnhof, Adenauerallee usw.) in Erinnerung, der uns lieb und teuer war. Nun hat man aber den Eindruck, dass sich der Zug der Lemminge formiert, der die nachfolgende Generation auf den finanziellen Abgund zulaufen lässt, statt ihr ein ordentliches Haus (mit Tafelsilber - sprich Grundstücken) zu hinterlassen.

Nur die OBG und die FDP haben Regierungsfähigkeit gezeigt und mit nein für Oberursels Zukunft gestimmt - Hochachtung! Dagegen haben die wortbrüchigen Stadtverordneten einem großen Sprung mit leerem Beutel zugestimmt. Dem "Känguruh-Hallenbad" droht das finanzielle Desaster.

Konstantin Lotz schrieb am 15.09.2012 08:37 Uhr:
Was soll das ?
Liebe Martina, was soll dieser Kommentar ?
Haben Sie sich mal überlegt, wie viele Sportplätze bzw. Fußballplätze es gibt in Oberusel ?.Die einzigen Instutionen, die da noch ran kommen, wären die Alten und Pflegeheime. Es ist eine unverschämtheit, schließlich musste man diese Sportplätze auch mit finanziellen Mitteln errichten, die der allgemein Bürger trägt.
Die TSGO mit allen Sportrichtungen hat exakt 2 Hallen an der Erich-Kästner-Schule,wissen Sie wie viele Vereine dort unterkommen müssen?
Wir haben bald für jede Fußballmannschaft einen eigenen Platz und der Altkönigsportplatz wird in der Hinsicht nicht genutzt, desweiteren gäbe es im Umkreis von wenigen Kilometern weitere Plätze die kapazitäten hätten, um andere Mannschaften auch Trainingszeiten einrichten zu können. Mit dem nicht Bau des Hallenbades litten nicht nur die Vereine und Hobbysportler, sondern auch Schulen und Behinderten Einrichtungen.Bad-Homburg kommt nur gering diesen Bürgern Entgegen. Ist es für Sie nicht auch ein schlechtes Gefühl, wenn Ihr Kind Abends mit dem Bus nach Hause fahren müsste aus Bad Homburg und das auch im Winter. Ich appelliere Sie nicht im Sinne aus der Finanziellen oder Politischen Sicht, sondern an Ihre Vernuft und das Einsehen dieses Vorhaben.

Mit den besten Grüßen Konstantin Lotz

Bernd at Lokki schrieb am 01.10.2012:
Martina,
ich fand die Entscheidung der OBG auch sehr mutig und werde ihr auch bei der nächsten Wahl einen großen Teil meiner Stimmen geben (während ich mit der neuen "Schwimmbad-Koalition" überhaupt nichts anfangen kann)

K.Rüter,
ein Förderverein ist eine gute Möglichkeit (auch um festzustellen, wie wichtig den Befürwortern die Angelegenheit tatsächlich ist)

Walter Greb,
*grins* - "Känguruh-Hallenbad" ist echt gut (wäre ein toller Name, falls der Sprung wider Erwarten gelingt)

Die "grüne Münchhausendame Herr" meinte mit "80% Zustimmung" wahrscheinlich nicht die Zustimmung der Gesamtbevölkerung (sondern lediglich die Stimmungslage während der vom SCO dominierten Bürgerversammlung)


Ich habe grundsätzlich nichts gegen die Finzierung durch Grundstücksverkäufe (allerdings wehre ich mich gegen den Ausverkauf der idyllischsten Plätze)

Martina Jensong schrieb am 13. September 2012:
Die richtige Entscheidung
Martina JensongZuletzt schien einigen Stadtverordneten der Kopf zu schwimmen. Kein Wunder, bei den schlechten Nachrichten zur Haushaltssituation und der plötzlich größer werdenden Zahl von Grundstücken, die Stadt und Koalition in die Waagschale warfen, um zu zeigen, wir können nicht nur den Hallenbad-Bau finanzieren, sondern auch den anderen Aufgaben gerecht werden.

Wie viele Stunden in den vergangenen Tagen hinter verschlossenen Türen verhandelt wurde, lässt sich nur erahnen. Ob einzelne Beteiligte es tatsächlich so spannend machen mussten, sei dahingestellt. Das Ergebnis der Gespräche ist auf jeden Fall zu begrüßen: Das Hallenbad wird gebaut.

Eine andere Entscheidung wäre den meisten Oberurselern auch nicht zu vermitteln gewesen. Jahre der Planung mit Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro, 1450 Schüler, die das Hallenbad in der Schulstadt Oberursel für den Schwimmunterricht brauchen, und zwei Vereine, die sich überhaupt nur über Wasser halten konnten, weil es hieß, das Hallenbad wird gebaut – allein das sind schon einmal gewichtige Gründe für die Realisierung des Projekts.

Hinzu kommt das Selbstverständnis einer Stadt, die mit Familienfreundlichkeit, Sport- und Freizeitangeboten punkten will – und dies auch in ihrem Leitbild zum Ausdruck gebracht hat. So eine Stadt kann es sich nur schwerlich leisten, auf ein Hallenbad zu verzichten. Zumal Oberursel weiter wachsen will und vermutlich auch wird. Als Wohnstandort ist die Stadt äußerst attraktiv, auch Firmen sehen Oberursel weiterhin als gute Adresse an. Die Haupteinnahmequellen der Stadt – Einkommen- und Gewerbesteuer – dürften also weiter sprudeln. Wenn auch vielleicht nicht mehr ganz so kräftig.

Doch zunächst einmal muss das Geld für den Bau fließen – aus dem Verkauf von Grundstücken. Da hatte die CDU immer gemahnt, dass die Flächen, die die Koalition präsentiert hatte, nicht ausreichen werden, um das Projekt zu stemmen. Die Christdemokraten mit ins Boot zu bekommen, war daher nur über den Altkönigsportplatz möglich. Die CDU darf sich jetzt freuen, recht behalten zu haben. Hut ab aber vor dem Mut von SPD und Grünen, sich innerhalb von zwei Tagen vom Erhalt dieses Sportplatzes zu verabschieden, um doch noch eine Schwimmbad-Koalition schmieden zu können.

Beide Parteien müssen einen hohen Preis dafür bezahlen. Und damit ist nicht nur der Bruch der Koalition mit der OBG gemeint. Denn auch das Modell rot-grüne Minderheitsregierung dürfte nur schwer bis zum Ende der Wahlperiode tragen.

Franz Zenker schrieb am 14.09.2012 08:47 Uhr
Beispiel für rationales Denken
Die Entscheidung der Stadtverordetenversammlung ist ein gelungenes Beispiel dafür, daß Rationalität und das Lösen von Problemen wichtiger ist, als emotionaler Populismus. Die Stadt Oberursel verliert durch den Verkauf von Gründstücken und den Verkauf des Altkönigsportplatzes nicht. Sie gewinnt Lebensqualität und die anwesenden Lokalpolitiker haben bewiesen, daß es einfach möglich ist durch Kompromisse und Nachdenken ein komplexes Problem zu lösen. Schade, daß es so lange gedauert hat. Aber besser eine Lösung im letzten Augenblick als emotionale Lustschlösser im Sinne eines unhaltbaren Populismus zu bauen. Ich meine wer braucht denn den Altkönigsportplatz wirklich ? Ich bin nur überrascht, daß es letztlich doch möglich ist nicht an seine eigene Partei zu glauben, sondern an die Zukunft von Oberursel als Stadt mit Potential.


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 13. 06. 2012
B-plan Nr. 220 „Frei- und Hallenbad Oberursel“: Satzungsbeschluss steht bevorAuf der Tagesordnung des heutigen Bau- und Umweltausschusses steht unter anderem auch das Bebauungsplanverfahren Nr. 220 „Frei- und Hallenbad Oberursel“. Vorbehaltlich der Zustimmung des Bau- und Umweltausschusses würden die Stadtverordneten in ihrer kommenden Sitzung am 28. Juni 2012 über den Satzungsbeschluss zu diesem Bebauungsplanverfahren abstimmen.


Rückblick
Die Einleitung dieses Bebauungsplanverfahrens erfolgte bereits im Dezember 2008, danach wurde die Vorentwurfsplanung geändert und von der Stadt-verordnetenversammlung im Mai 2009 beschlossen. Auf dieser Grundlage fand die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden im Mai/ Juni 2009 statt, ergänzt wurde dies durch eine Informationsveranstaltung für die Anwohner des Schwimmbadbereiches.

Nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 24.06.2010 wurde das Bebauungsplanverfahren mit der Beteiligung der Öffentlichkeit bzw. den Behörden im September/Oktober 2010 fortgeführt.

Da der Bebauungsplan Nr. 220 als Bebauungsplan der Innenentwicklung aufgestellt wurde, ist keine förmliche Umweltprüfung erforderlich. Um jedoch die Belange von Natur und Landschaft sachgerecht ermitteln und bewerten zu können, wurde ein Landschaftsplan auf der Ebene des Bebauungsplanes erstellt. Die Ergebnisse daraus gingen im Anschluss in die vorliegende Planung ein.

Der Bebauungsplan wurde aus dem Flächennutzungsplan entwickelt, im zwischenzeitlich in Kraft getretenen Regionalen Flächennutzungsplan sind die Abgrenzungen der Grün- und Gemeinbedarfsflächen in Abstimmung mit den Festsetzungen des Bebauungsplanes angepasst worden. Von Seiten des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main (heute: Regionalverband Frankfurt RheinMain) bestanden keine Bedenken gegen die Verlagerung des Hallenbad-Standortes.

Im Rahmen der Beteiligungen der Bürger und Behörden gingen verschiedene, teils sehr umfangreiche Stellungnahmen ein, die sich im Wesentlichen in folgende Aspekte zusammenfassen lassen:

Standortalternativen
Verkehrsbelange
Lärm-, Licht und Geruchsemissionen
Umweltbelange (Klima, Artenschutz und Energie).


Standortalternativen
Im Rahmen der Planaufstellung wurden verschiedene Standorte auf ihre Eignung als Frei- und Hallenbadgelände geprüft, dabei hatte sich der bestehende Standort im Vergleich zu den geprüften Alternativstandorten als deutlich vorteilhafter erwiesen.

Verkehrsaufkommen in der Altkönigstraße
Die Sanierung des Freibades und der Ersatzneubau des Hallenbades werden keinen zusätzlichen Verkehr generieren, da es sich weder um eine neue Anlage, noch um eine andere Qualität der Anlage handeln wird. Weder die vorhandene, noch die künftige Verkehrsbelastung verursachen unzumutbare Immissionen.

Zur Vervollständigung der Datengrundlage wurde im Sommer 2011 für einen Zeitraum von 24 Stunden an zwei Tagen eine Verkehrszählung durchgeführt. Aufgrund der ermittelten Ergebnisse wurden noch einmal Anpassungen an der geplanten Lärmschutzwand vorgenommen, diese wird nun um 20cm erhöht und mit einer Höhe von 3,70m errichtet. Die Erhöhung wurde bereits im Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt.


Ausbau und Verkehrsberuhigung der Altkönigstraße
Aufgrund der Funktionen der Altkönigstraße als Erschließungsstraße für die Anlieger und den Durchgangsverkehr wie auch als Wegestrecke für den Linienbusverkehr des Stadtbusses sind weitreichende Maßnahmen der Verkehrsberuhigung aus straßenverkehrsrechtlichen Gründen ausgeschlossen.
Durch den Neubau des Hallenbades und die Sanierung des Freibades werden sich die Verkehrsverhältnisse in der Altkönigstraße nicht grundlegend verändern. Dennoch wird die Stadt Oberursel (Taunus) aufgrund der Anregungen durch die Bürgerinnen und Bürger das Thema Verkehrs-beruhigung in der Altkönigstraße im Zusammenhang mit dem Neubau des Hallenbades aufgreifen und klären, welche zusätzlichen Maßnahmen der Verkehrsberuhigung umgesetzt werden könnten.

Schutz der Nachbarschaft vor Geräuscheinwirkungen
Aufgrund der eingeholten Gutachten wie auch durch die sonstigen Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Aufstellung des Bebauungsplanes hat sich gezeigt, dass die maßgeblichen Grenz-, Richt- und Orientierungswerte bei der Umsetzung der Planung nicht überschritten werden. Insbesondere an den Wohngebäuden in der Altkönigstraße werden die Geräuscheinwirkungen nach Umsetzung der Planung deutlich niedriger liegen, als dies heute der Fall ist. Dabei sind Reflexionen des Sportlärms (Liegewiese / Kinderplanschbecken) berücksichtigt und Reflexionen des Verkehrslärms durch Gebäude untersucht worden. Hier ist nachgewiesen worden, dass keine relevanten Reflexionen auftreten werden.

Kernbestandteil der Schallschutzmaßnahmen gegen die Geräuschemissionen sind Lärmschutzwände aus Gabionen, die Festsetzung von Mindesthöhen stellt hierbei sicher, dass der nach den Prognosen jeweils erforderliche Schallschutz bei der Umsetzung des Bebauungsplanes gewährleistet werden kann. Soweit erforderlich wäre es aber bautechnisch auch möglich, diese Mindesthöhe zukünftig auszudehnen, um den erforderlichen Schallschutz für die Nachbarschaft zu gewährleisten.

Es ist aber auch die Anregung von Anwohnern geprüft worden, die Gabionen durch Erdwälle zu ersetzen. Der vollständige Ersatz der Gabionen durch Erdwälle wird dabei nicht befürwortet, da dies einen erheblich höheren Flächenbedarf zur Folge hätte. Jedoch kann eine Anböschung des Geländes an der Gabionenwand in Richtung Altkönigstraße erfolgen. Dieser Erdwall kann in fließenden Formen bis ca. 1,00 m unter die Gabionenkrone geführt (Absturzsicherung), gärtnerisch bepflanzt und gestaltet werden.

Artenschutz
Im Rahmen des faunistisch-artenschutzrechtlichen Gutachtens wurde festgestellt, dass sämtliche, im Plangebiet vorkommenden Arten bei entstehenden Störungen ohne Konflikte ausweichen können. Da der alte Baumbestand, bis auf wenige Ausnahmen, erhalten bleibt, werden die Nist- und Brutmöglichkeiten der vorhandenen Vogelarten nicht in relevanter Weise beeinträchtigt. Vergleichbar gilt dies auch für die Habitate der Fledermausarten.


Artikel der TZ vom 11. Mai 2012, 03.26 Uhr (letzte Änderung 11. Mai 2012, 05.02 Uhr)
Baugenehmigung ist da
Im Juni will die Stadt das Projekt Hallenbad ausschreiben
Das Projekt Hallenbad geht in die entscheidende Phase. Mit dem Bauvorhaben soll sich auch in der Altkönigstraße einiges ändern.

Oberursel. Eine wichtige Voraussetzung für den Bau des Hallenbads ist erfüllt: Die Baugenehmigung liegt vor. Und auch die Diskussion mit Anwohnern, die dem Projekt mit erheblicher Skepsis gegenübergestanden haben, "hat sich positiv entwickelt", wie Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) jetzt im Bau- und Umweltausschuss meinte.

Mit dazu beigetragen hat sicherlich, dass die Stadt mehrere Vorschläge der Nachbarn aufgegriffen hat und umsetzen will: Dazu gehört Tempo 30 vor dem Schwimmbadgelände. Außerdem soll die geplante, etwa drei Meter hohe Lärmschutzwand entlang der Altkönigstraße so weit wie möglich hinter einer Böschung "versteckt" werden.

"Die Idee ist klasse", lobte Arnold Richter, Leiter der Stadtentwicklung, in der Ausschusssitzung. Sie geht auf einen Vorschlag von Günter Roth zurück, der zu den unmittelbaren Anwohnern gehört und Sprecher der Bürgerinitiative Schwimmbad Oberursel ist.

Richter stellt sich auf dem Abschnitt zwischen der Zufahrt zum Schwimmbadparkplatz und dem neuen Eingang zum Hallenbad ein ansteigendes "modelliertes Wiesenstück" vor, für das die Lärmschutzwand aus Gabionen dann die hintere Begrenzung darstellt. Die Erde, die dafür aufgeschüttet wird, soll aus der Baugrube für das Hallenbad stammen. Die Böschung wird laut Richter eine geschwungene Form haben und einen Großteil von der insgesamt drei Meter hohen Wand verdecken. Circa einen Meter soll die Wand aber als Begrenzungsmauer herausragen, damit niemand, der den Hang hinaufläuft, hinunterfallen kann. Mit der Böschung soll auch verhindert werden, dass die Gabionenwand zu viel Straßenlärm reflektiert.


Fuß vom Gas

Etwas ruhiger dürfte es auch durch die Tempo-30-Regelung in der Altkönigstraße werden, die Brum nicht nur in Höhe des Schwimmbads für sinnvoll hält, sondern auch auf dem Abschnitt oberhalb der Einmündung zur Straße Borkenberg. In dieser Höhe befindet sich die Kindertagesstätte Waldzwerge, die, wie berichtet, ausgebaut werden soll. Und vor dem Hallenbad sei die Geschwindigkeitsbegrenzung wegen der vielen Schüler, die dort schwimmen gehen, vertretbar, so Brum.

Roth, der bei der Ausschusssitzung im Publikum saß, meldete sich in der Bürgerfragestunde zu Wort und hob hervor, dass die Stadt auf die Vorschläge der Anwohner größtenteils eingegangen sei. Er ließ auch durchblicken, dass die Bürgerinitiative der weiteren Planung keine Steine in den Weg legen will.

Als ein Problem betrachtet Roth allerdings die fünf Meter hohe Lärmschutzwand, die entlang der Zufahrt zum neuen Schwimmbadparkplatz vorgesehen ist. Er bat darum, dieses "Monstrum" zu reduzieren. Dort sei zu wenig Platz, um Erde anzuschütten, sagte Brum im Gespräch mit der TZ. Man versuche aber, eine andere Lösung finden. Der September-Termin für den Beginn der Bauarbeiten steht laut Rathauschef. Geplant ist, das Projekt Hallenbad im Juni auszuschreiben. Derzeit geht die Stadt von Baukosten in Höhe von 12,7 Millionen Euro aus. Wie berichtet, soll ein Großteil dieses Betrags über den Verkauf von städtischen Grundstücken reinkommen. So will die Stadt unter anderem der jetzigen Schwimmbad-Parkplatz versilbern. Diese Fläche soll aber erst in den Verkauf gehen, wenn der Auftrag für den Bau des Hallenbads vergeben ist.

Für Kämmerer Thorsten Schorr (CDU) steht weiterhin fest, dass noch deutlich mehr als die bisher ausgedeuteten Grundstücke verkauft werden müssen, damit das Hallenbad und alle weiteren Investitionsprojekte der Stadt in den kommenden Jahre gestemmt werden können (siehe auch Bericht auf Seite 21). mj (mj)


[url=http://www.fnp.de/tz/region/lokales/vordertaunus/villen-statt-parkpl-tze_rmn01.c.9685426.de.html]Artikel der TZ vom 16. März 2012, 03.24 Uhr (letzte Änderung 16. März 2012, 05.04 Uhr)

Villen statt Parkplätze
Der Verkauf der Baugrundstücke am Schwimmbad soll im Sommer beginnen
14 Grundstücke, die Millionen in die Kasse der Stadt spülen sollen: Die Einnahmen aus dem Verkauf des jetzigen Schwimmbadparkplatzes sollen für den Bau des Hallenbads verwendet werden. Der Opposition ist das nicht genug.

Von Martina Jensong

Oberursel. Ein großer Batzen soll mit dem Verkauf des jetzigen Schwimmbadparkplatzes zusammenkommen. Und der ist auch nötig. Plant die Stadt doch, mit dem Geld einen großen Teil des Hallenbadbaus zu finanzieren.

Im Herbst will sie mit den Erschließungsarbeiten auf der rund 11 000 Quadratmeter großen Fläche beginnen. In 14 Baugrundstücke soll das städtische Areal eingeteilt werden: Zehn frei stehende und zwei Doppelhäuser sieht die Planung vor. Die Grundstücksgrößen liegen für die Einzelhäuser (zwei Wohneinheiten sind möglich) bei circa 620 Quadratmeter.

Geht man von einem Preis von 800 Euro pro Quadratmeter aus, der in dieser Lage zu erzielen sein dürfte, würden allein durch den Verkauf dieser zehn Flächen knapp fünf Millionen Euro zusammenkommen. Davon sind allerdings die Erschließungskosten – die Stadt geht von mehreren 100 000 Euro für das gesamte Gelände aus – abzuziehen.

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) hat keinen Zweifel, dass sich für die nicht gerade billigen Grundstücke Käufer finden. "Das ist eine ganz tolle Lage, nach drei Seiten hin Grün", schwärmt er und beginnt quasi gleich mit der Vermarktung. Er geht davon aus, dass im Frühjahr 2013 mit dem Bau der ersten Häuser begonnen wird.

Doch zunächst einmal muss der Bebauungsplanentwurf "Altkönigstraße/Steinmühlenweg" für das Projekt geändert werden. Denn er bezog sich ursprünglich auch auf die Fläche des Altkönigsportplatzes, den die alte Koalition (CDU/FDP) ebenfalls versilbern wollte, um die Finanzierung des Schwimmbadprojekts zu sichern. Diese Planung war allerdings von Anfang an umstritten.

Zu den Gegnern gehörten seit jeher SPD, Grüne und OBG, die inzwischen in der Regierungsverantwortung sind. Ihr Ziel: den Altkönigsportplatz erhalten und das Schwimmbadprojekt über den Verkauf anderer städtischer Grundstücke finanzieren.

CDU und FDP bezweifeln allerdings, dass so genügend Geld zusammenkommt. Wie erwartet, plädierten sie daher am Mittwoch im Bau- und Umweltausschuss dafür, den Geltungsbereich des Bebauungsplans nicht zu verändern, also den Sportplatz drin zu lassen. Was wiederum die Koalition aus SPD, Grünen und OBG ablehnte. Sie stimmte geschlossen für die B-Plan-Änderung.


Ein Haus mehr

Wie schon im ursprünglichen Entwurf soll die Zufahrt zu den neuen Häusern vor allem über den Steinmühlenweg und eine Erschließungsstraße, die mitten durchs Wohngebiet führt, erfolgen. Diese Straße haben die Planer aber nun etwas verschwenkt, um mehr Bauland zu erhalten. Ergebnis: ein Baugrundstück mehr. Die Erschließungsstraße mündet zwar in die "Planstraße B" am Schwimmbadgelände (siehe nebenstehende Grafik). Für Autofahrer geht es an dieser Ecke aber nicht weiter. Diese Anbindung soll nur Fußgängern, Radfahrern und Müllfahrzeugen offen stehen.

SPD und OBG wollten in der Ausschusssitzung wissen, warum ein schmaler, gut 60 Meter langer Grünstreifen auf der Südwestseite des jetzigen Schwimmbadparkplatzes den Baugrundstücken nicht zugeschlagen wurde. "Ich sehe keinen Grund, warum er nicht mitverkauft werden sollte", meinte Dr. Eggert Winter (SPD).

"Das ist ein ganz sensibler Punkt", sagte Bürgermeister Brum. Es sei geplant, den Grünstreifen an Anwohner aus dem Kolbenbergweg zu verkaufen, deren Grundstücke unmittelbar neben dem Neubaugebiet liegen, erläuterte Eva Maria Back, Leiterin der Abteilung Stadt- und Verkehrsplanung. Diese hatten sich offenbar eine klare Abgrenzung zum Neubaugebiet gewünscht.

Stimmt das Stadtparlament am 29. März der Änderung des B-Plans zu – wovon auszugehen ist – wird der Entwurf im April/Mai offengelegt. Vier Wochen lang haben Bürger dann Zeit, Anregungen und Kritik vorzubringen. (mj)


Artikel der TZ vom 08. Mai 2012, 03.28 Uhr (letzte Änderung 08. Mai 2012, 05.06 Uhr)
"Im Herbst wollen wir bauen"
Koalition wirft CDU und FDP Schwarzmalerei in Sachen Hallenbad vor
Die Koalitionäre wollen nach einem Jahr Regierungszeit noch keine Bilanz ziehen, sondern "lieber engagiert weiterarbeiten". Und sie sagen, was sie in Kürze vorhaben.

Oberursel. Anders als die Opposition sehen die Koalitionäre von SPD, Grünen und OBG der Finanzierung und dem Baubeginn fürs Hallenbad optimistisch entgegen. "Wir werden das Verfahren zum Neubau des Hallenbades entgegen der Schwarzmalerei von CDU und FDP stetig, aber mit der gebotenen Sorgfalt voran bringen", sagt SPD-Fraktionschef Dr. Eggert Winter.

Dr. Christoph Müllerleile (OBG) stellt klar: "Wenn das Ergebnis der Ausschreibungen den Planungen entspricht und die Finanzierung gemäß den Koalitionsvereinbarungen gesichert werden kann, wird im Frühherbst dieses Jahres mit den Arbeiten begonnen." CDU und FDP hatten in einer Bilanz des ersten Regierungsjahres der Koalition stark bezweifelt, dass die Finanzierung des Hallenbads durch Grundstücksverkäufe gesichert werden kann (TZ vom 4. Mai, "Schlechte Noten für Koalition"). Winter dagegen kündigt an: "Noch im Mai wird festgelegt, welche der Stadt gehörenden Flächen herangezogen werden, damit der Hallenbad-Neubau aus ihrem Verkauf finanziert werden kann." Von der Opposition komme zum Thema Schwimmbadbau nur Destruktives, bemängelt OBG-Fraktionsvorsitzender Georg Braun. "Verantwortliche Kommunalpolitik sieht anders aus."

Dass CDU und FDP überhaupt eine Bilanz der Regierungsarbeit gezogen hätten, stößt bei der Koalition auf Unverständnis. "Unsere Politik ist auf fünf Jahre angelegt. Dass im ersten Jahr, das zudem vom Hessentag geprägt war, nicht alle Vorhaben umgesetzt werden konnten, ist logisch", sagt Eggert Winter.


"Unredlicher Vorwurf"

Auch den Vorwurf der Opposition, die Flexibilisierung der Öffnungszeiten bei den Betreuungseinrichtungen lasse auf sich warten, halten die Koalitionäre für "unredlich". Christof Fink (Grüne) als zuständiger Dezernent habe erst vor einem Monat Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) abgelöst und sei dabei, sich einzuarbeiten.

Überhaupt habe das Thema Kinderbetreuung in der Koalition hohe Priorität. Fink: "Bei der Kinderbetreuung wird es mit mir keine Abstriche geben. Noch im Mai werden wir den Ausbau der Kita Waldzwerge um zwei Kindergartengruppen auf den Weg bringen. Um die Qualität der Betreuung aufrechterhalten und den steigenden Wünschen der Eltern nach flexibleren Betreuungszeiten und mehr Hortangeboten nachkommen zu können, werden wir allerdings um eine Erhöhung der Gebühren für die Kinderbetreuung nicht herumkommen."

Besonders geärgert hat sich die Koalition über den Vorwurf, die Haushaltskonsolidierung werde nicht in Angriff genommen. Eggert Winter: "Alle Fraktionen, also auch CDU und FDP, arbeiten gemeinsam mit dem für den Haushalt verantwortlichen Stadtkämmerer Thorsten Schorr in der interfraktionellen Arbeitsgruppe ,Haushaltskonsolidierung‘ zusammen, in der erste wesentliche Ergebnisse zur Einsparung von Sachkosten und zur künftigen Verringerung des Defizits erzielt worden sind."

In Sachen Bürgerbeteiligung habe die Koalition neue Maßstäbe gesetzt, sagt Müllerleile. Mit dem "neuen Dreiklang von rundem Tisch, Bürgerdialog und Bürgerversammlung haben wir Beteiligungsformen, die nach meinem Eindruck in den vergangenen Monaten sehr gut angenommen wurden". Sie hätten zum Beispiel in Sachen Verkehr im Eichwäldchenweg oder beim Sporthallenbau auf dem FIS-Gelände "ermutigende Ergebnisse gebracht". Auch beim Stadtentwicklungsplan werde der Bürgerbeteiligung große Bedeutung zukommen.

Zu den weiteren Themen, die die Koalition in den kommenden Monaten anpacken wolle, gehörten die Auflösung der Obdachlosenunterkunft in der Karl-Hermann-Flach-Straße, die Überarbeitung des Energiekonzeptes und mehr Lärmschutz für Weißkirchen. new (new)

Artikel der TZ vom 28. September 2011, 03.24 Uhr (letzte Änderung 28. September 2011, 05.01 Uhr)
"CDU weckt falsche Erwartungen"
Koalition verteidigt Aufschieben der Freibadsanierung und koppelt diese an die Finanzierbarkeit
Das Oberurseler Freibad ist auch ohne eine sofortige Sanierung noch eine Weile funktionsfähig, sagt die neue Koalition. Der CDU wirft sie im Gegenzug Politik mit falschem Zungenschlag vor.

Oberursel. Die Auseinandersetzung um die Sanierung des Freibads und den Neubau des Hallenbads geht in die nächste Runde. Nachdem die CDU-Opposition derzeit mit einer Unterschriftenaktion für eine baldige Sanierung trommelt, kommt nun der Konter von der Koalition. Als Trittbrettfahrer-Politik mit falschem Zungenschlag haben SPD, Grüne und OBG die jüngsten Äußerungen der Christdemokraten zum Schwimmbadbau bezeichnet.

Wie wolle die CDU den gleichzeitigen Bau von Hallenbad und Freibad angesichts der vom Stadtkämmerer und CDU-Vorsitzenden Thorsten Schorr beschworenen schwierigen Haushaltslage der Stadt stemmen?, fragen die Fraktionsvorsitzenden Dr. Eggert Winter (SPD), Christina Herr (Grüne) und Georg Braun (OBG) in einer gemeinsamen Erklärung. Offenbar fahre die CDU zweigleisig: Der Stadtkämmerer versuche, Maßnahmen der neuen Parlamentsmehrheit auszubremsen, während seine Partei die Öffentlichkeit mit unbezahlbaren Forderungen und falschen Erwartungen ködere.


Stufenweise Finanzierung

Nach ihrem "schlechten Abschneiden" bei den jüngsten Kommunalwahlen in ihren bisherigen Hochburgen entlang der Altkönigstraße könne von der CDU niemand mehr ernsthaft den Verkauf des Altkönigsportplatzes zur Finanzierung von Hallen- und Freibad fordern, spielt Christina Herr auf den langen Disput um die Sportanlage an. Die Union müsse nun für ihre Forderungen auch eine Finanzierung vorschlagen. Die Koalition werde das umsetzen, was der CDU in den vergangenen Jahren nicht gelungen sei, nämlich ein neues Bad zu bauen und dabei die Finanzierbarkeit im Auge zu behalten.

Der Koalition wäre es lieber gewesen, wenn Hallenbad und Freibad in einem Zug hätten errichtet werden können, sagt Winter. Das Freibad sei aber keineswegs so marode, dass es nicht auch noch eine Weile ohne Umbau funktioniert, während das Hallenbad seit drei Jahren geschlossen ist. Um ganzjährigen Schwimmbetrieb zu ermöglichen, müsse zuerst ein neues Hallenbad errichtet werden. Das sei man den Schülern, Freizeit- und Vereinssportlern schuldig, für die es in anderen Frei- und Hallenbädern keinen Ersatz gebe.

Für die von der CDU besonders heftig gescholtene OBG wehrt sich Georg Braun gegen den Vorwurf, dass die Bürgergemeinschaft vor der Wahl das Freibad sanieren und kein Hallenbad habe bauen wollen. "Meine Fraktion hat sich schweren Herzens der Änderung der Prioritäten vom Freibad- zum Hallenbadbau gebeugt", macht Braun deutlich. Nur durch stufenweise Finanzierung werde es möglich, Freibad und Hallenbad zu erneuern. Nach Fertigstellung des Hallenbades könne dann darüber diskutiert werden, wie der Charakter des Freibads erhalten werden könne.

Winter, Herr und Braun betonen, dass sie erreichen wollen, dass das Freibad bis zum Baubeginn des neuen Hallenbads genutzt werden kann. "Niemand in der Koalition hat gefordert, dass das Hallenbad, an dessen Technik das Freibad gekoppelt ist, sofort abgerissen wird." ks (ks)


http://obgblog.com/2011/09/27/schwimmbadbau-cdu-kodert-burger-mit-falschen-erwartungen/
Schwimmbadbau: CDU ködert Bürger mit falschen Erwartungen
Erstellt am 27. September 2011 von AndreasBernhardt
Gemeinsame Pressemitteilung vom 27. September 2011
SPD-Fraktion, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, OBG-Fraktion

Als Trittbrettfahrer-Politik mit falschem Zungenschlag haben die
Koalitions-Fraktionen im Oberurseler Stadtparlament die jüngsten
Äußerungen der CDU zum Schwimmbadbau bezeichnet.

In einer am Dienstag von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und OBG verbreiteten
Erklärung stellen die Fraktionsvorsitzenden Dr. Eggert Winter(SPD),
Christina Herr (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Georg Braun (OBG) der CDU die
Frage, wie sie den gleichzeitigen Bau von Hallenbad und Freibad angesichts
der vom Stadtkämmerer und CDU-Vorsitzenden Thorsten Schorr beschworenen
schwierigen Haushaltslage der Stadt stemmen wolle. Offenbar fahre die CDU
zweigleisig: der Stadtkämmerer versuche, Maßnahmen der neuen
Parlamentsmehrheit auszubremsen, während seine Partei die Öffentlichkeit
mit unbezahlbaren Forderungen und falschen Erwartungen ködere.

Nach ihrem schlechten Abschneiden bei den jüngsten Kommunalwahlen in ihren
bisherigen Hochburgen entlang der Altkönigstraße könne von der CDU niemand
mehr ernsthaft den Verkauf des Altkönigsportplatzes zur Finanzierung von
Hallen- und Freibad fordern, meint Christina Herr von BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN. Die CDU müsse nun für ihre Forderungen auch eine Finanzierung
vorschlagen. Die Koalition werde das umsetzen, was der CDU in den
vergangen Jahren nicht gelungen ist, nämlich ein neues Bad zu bauen und
dabei die Finanzierbarkeit im Auge zu behalten.

SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Eggert Winter machte deutlich, dass es der
Koalition lieber gewesen wäre, wenn Hallenbad und Freibad in einem Zug
hätten errichtet werden können. Das Freibad sei aber keineswegs so marode,
dass es nicht auch noch eine Weile ohne Umbau funktioniert, während das
Hallenbad seit drei Jahren geschlossen ist. Um ganzjährigen Schwimmbetrieb
zu ermöglichen, müsse zuerst ein neues Hallenbad errichtet werden. Das sei
man den Schülern, Freizeit- und Vereinssportlern schuldig, für die es in
anderen Frei- und Hallenbädern keinen Ersatz gebe.

Georg Braun von der OBG fügt an, dass seine Fraktion sich schweren Herzens
der Änderung der Prioritäten vom Freibad- zum Hallenbadbau gebeugt habe.
Doch nur durch stufenweise Finanzierung werde es möglich, Freibad und
Hallenbad zu erneuern. Nach Fertigstellung des Hallenbades könne dann
sachlich darüber diskutiert werden, wie der Charakter des Oberurseler
Freibades erhalten werden könne.

Winter, Herr und Braun betonten, dass sie erreichen wollten, dass das
Freibad bis zum Baubeginn des neuen Hallenbads genutzt werden kann.
Niemand in der Koalition habe gefordert, dass Hallenbad, an dessen Technik
das Freibad gekoppelt sei, sofort abgerissen werde.

Pressemitteilung zum Schwimmbadprojekt Erstellt am 19. August 2011 von Andreas Bernhardt
Im Anschluss an den interfraktionellen Workshop am Freitag, den 19. August hat
die Oberurseler Koalition aus SPD, GRÜNEN und OBG ihre Position zum Neubau des Oberurseler Schwimmbads bestimmt.

Die Koalition hat sich auf Grund der schwierigen und unsicheren finanziellen
Rahmenbedingungen der Kommunen dafür entschieden, sich auf das Wesentliche
zu konzentrieren. In einem ersten Schritt soll baldmöglichst der Neubau des Hallenbades
realisiert werden. Die bislang geplanten Investitionen für die Sauna und die Sanierung des Freibades werden zunächst zurückgestellt.

* Das Hallenbad hat für SPD, GRÜNE und OBG die oberste Priorität,
da es das ganze Jahr zum Schwimmen zur Verfügung steht und das Hallenbad die
Grundlage für das Schulschwimmen und den Vereinssport bildet.


* Die Sanierung des Freibades kann nach Auffassung von Experten um
mindestens drei bis fünf Jahre verschoben werden, ohne dass es zu
Leistungseinbußenn für die Nutzer kommt.
Art und Umfang der Modernisierung können daher in den kommenden Jahren -
abhängig von der finanziellen Situation der Stadt – bestimmt werden.


* Die Saunaanlage als weiterer Attraktionspunkt ist grundsätzlich
wünschenswert.
Deshalb wird das Hallenbad so errichtet, dass eine Sauna zu einem späteren
Zeitpunkt nachgerüstet werden kann.

Durch den Verzicht auf die Sanierung und Modernisierung des Freibads (
geschätzte Kosten: 3,85 Mio. € ) und den Ausbau der Sauna (ca. 1,78 Mio €)
reduziert sich das Investitionsvolumen auf ca. 11 Mio. €, wobei die
Koalition davon ausgeht, dass der Abriss des maroden alten Hallenbades
zusätzlich mit einer Million Euro zu veranschlagen ist.

Das Investitionsvolumen für den Neubau des Hallenbades wird weitgehend auf
der Grundlage von Eigenkapital aus dem Verkauf des bisherigen
Schwimmbad-Parkplatzes sowie weiterer städtischer Flächen realisiert.
Darüber hinaus wird an anderen, nicht notwendigen Ausgaben (z. B. Umbau
Bärenkreuzung, Ausbau Seedammweg) gespart.

Die Koalitionsfraktionen werden in einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Thema:
Entwicklung des Frei- und Hallenbads


am Montag, den 22. August um 10:00 Uhr
im kleinen Sitzungssaal im Parterre des Rathauses

ausführlich über die geplanten Schritte beim Bau des Hallenbades berichten,
die weiteren Perspektiven für das Freibad und die Sauna darstellen und
über die ins Auge gefasste Finanzierung informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Eggert Winter, SPD
Christina Herr, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Georg Braun, OBG


Bericht der FR vom 08.08.2011
Oberursel
Altkönigsportplatz bald wieder benutzbar
Derzeit werden Bolzplatz und Laufbahn auf dem Altkönigsportplatz hergerichtet. Im September soll er wieder bespielbar sein. Im Herbst will die Stadt ihr Nutzungskonzept vorstellen - mit einigen Neuerungen.

Der Ball soll bald wieder rollen an der Altkönigstraße.Noch zeichnet sich der Grundriss des „Hessen Palace“ gelbgrün auf dem Rasen des Altkönigsportplatzes ab. Im September ist er wieder bespielbar. Schon vorher wird die Stadtverwaltung die 400 Meter lange Laufbahn von Schotter und Holzspänen befreien. Der kleine Hartplatz bekommt wieder Tore und Ballfangzäune, kündigte Martin Krebs vom städtischen Sportamt am Freitagabend beim Ortstermin mit Anwohnern an.

Unsicher sei die Stadtverwaltung, ob an der Altkönigstraße mehrere kleine Spielfelder oder der 80 Meter lange Rasenplatz sinnvoller seien. Für Spätherbst kündigte die Grünen-Fraktionschefin Christina Herr ein Konzept für die Sportplatznutzung an. Denn das Filetgrundstück wird nicht, wie einst geplant, für 700 Euro pro Quadratmeter zur Finanzierung des neuen Hallenbades als Bauland verkauft.

Nur ein Oberurseler schüttelte beim Ortstermin den Kopf darüber, warum die Stadt sich so ein gutes Geschäft entgehen lasse. Alle anderen in der etwa 40-köpfigen Gruppe sprachen sich dafür aus, den 1927 geschaffenen Platz ohne teuren Schnickschnack wieder nutzbar zu machen. Er solle als Treffpunkt von Schülern, Vereinssportlern und Freizeitkickern wie dem FC Wendehammer oder FC Planlos dienen.

Auch der Prellballplatz solle wieder hergerichtet werden, forderte Wolfgang Krieger, Ehrenmitglied der TSGO. Zudem sei ein Sandareal für Beachvolleyball und -Soccer sinnvoll, hieß es in der Runde. „Der kleine Hartplatz ist ideal zum Kicken“, meinte Günter Lezius vom FC Planlos. Er beklagte, dass Oberurseler Freizeitkicker in den acht Sportanlagen der Stadt kaum Platz fänden.

Man könnte auch Skater ein beziehen, merkte Bürgermeister Hans-Georg Brum an. „Wir brauchen einen Platz, an dem Kinder sicher spielen können. Eine Ecke könnte außerdem als Grillplatz genutzt werden, wenn man sie umzäunt und den Schlüssel in Obhut gibt.“ Es müsse so eingerichtet sein, dass keiner gestört werde.

Den Anwohnern scheinen diese Pläne keine Angst zu machen. Selbst wenn früher vier Teams gleichzeitig auf dem Sportplatz kickten, wurde es Pia Maschmann nicht zu laut. „Ich wohne nur fünf Meter neben dem Platz“, sagte Mark Steinmetz. „Da gibt es keine Belästigung. Mir ist es lieber, wenn die 16-Jährigen hier grillen, als wenn sie mit Alkohol durch die Stadt ziehen.“

Artikel der TZ vom 30. März 2011, 21.00 Uhr (letzte Änderung 31. März 2011, 04.07 Uhr)
OBG will alle Register ziehen
Um den Altkönigsportplatz zu retten, droht die Bürgergemeinschaft mit Bürgerbegehren
Selbstbewusst ob ihres Wahlergebnisses von 16,6 Prozent geht die Oberurseler Bürgergemeinschaft in die Koalitionsverhandlungen. An ihre Versprechen will sie sich halten – um jeden Preis. Damit steht das Altkönig-Projekt mehr denn je in Frage.
Von Anke Hillebrecht
(ahi)


Artikel der TZ vom 22. März 2011, 19.40 Uhr (letzte Änderung 23. März 2011, 04.06 Uhr)
Grüne reichen Klage ein
Fink: Beschluss zum Altkönigsportplatz muss in öffentlicher Sitzung gefasst werden
Gegen einen in nicht öffentlicher Sitzung gefassten Beschluss zum Verkauf des Altkönigsportplatzes haben die Grünen geklagt.

Gegen einen in nicht öffentlicher Sitzung gefassten Beschluss zum Verkauf des Altkönigsportplatzes haben die Grünen geklagt (Symbolbild). Oberursel. Die Grünen-Fraktion im Stadtparlament hat ihre Ankündigung wahrgemacht und vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht eine Feststellungsklage gegen einen Beschluss zum Verkauf des Altkönigsportplatzes eingereicht, der in der Stadtverordnetensitzung vom 2. März unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen worden war. Dem Vernehmen nach ging es bei diesem Beschluss um eine Festlegung der Basispreise für den Verkauf der Grundstücke auf dem Altkönigsportplatz.

Wie berichtet, soll der Sportplatz in Bauland umgewandelt werden, um aus dem Verkauf der Grundstücke einen Großteil der Ausgaben für das Schwimmbadprojekt finanzieren zu können.

Ein Antrag der Grünen zu Beginn jener Stadtverordnetenversammlung, die Magistratsvorlage zum Verkauf des Altkönigsportplatzes in öffentlicher Sitzung zu diskutieren, war von CDU und FDP abgelehnt worden (TZ berichtete). Begründet hatten die Grünen ihren Antrag damit, dass die Oberurseler gerade beim Thema Altkönigsportplatz ein Recht darauf hätten zu erfahren, worüber das Stadtparlament beschließe. Dies sei ihnen aber durch die Entscheidung der Parlamentsmehrheit von CDU und FDP verwehrt worden, so der Grünen-Fraktionsvorsitzende Christof Fink.

Maulkorb fürs Parlament
Zugleich sei den Parlamentariern das Recht genommen worden, sich zu diesem Thema öffentlich zu äußern. Daher sei der Beschluss vom 2. März nach Ansicht der Grünen «rechtswidrig». In dieser Auffassung wird die Fraktion von Friedhelm Förstemann, einem «Experten auf dem Gebiet des Kommunalrechts», unterstützt. Er hat die Klage im Auftrag der Grünen beim Verwaltungsgericht Frankfurt eingereicht.

Den Magistrat haben die Grünen aufgefordert, «den Beschluss so lange nicht umzusetzen, bis das Verwaltungsgericht die Klage verhandelt hat». Fink kündigte an: «Andernfalls werden wir mit einer weiteren Klage die Maßnahmen, die einer Vorbereitung des Sportplatzverkaufs dienen, per Eilentscheidung verhindern.» Die Dauer des Verfahrens schätzte Fink auf etwa neun Monate.

Der Verkauf des Altkönigsportplatzes gehöre zu den umstrittensten Projekten in der Oberurseler Kommunalpolitik der vergangenen Jahre, erklärte Fink. Dass Entscheidungen über die Zukunft des Platzes in nicht öffentlicher Sitzung gefällt würden, werfe ein «schlechtes Licht auf dieses Vorgehen». Alle Bürger der Stadt hätten ein Recht darauf zu erfahren, was mit städtischem Eigentum geschehe.

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) sieht dem Ausgang des von den Grünen angestrengten Verfahrens gelassen entgegen. Eine vom Magistrat in Auftrag gegebene Expertise sage aus, dass es gerechtfertigt gewesen sei, das Thema «Verkauf des Altkönigsportplatzes» in nicht öffentlicher Sitzung zu behandeln. Schon nach der Parlamentssitzung hatte der Rathauschef erklärt: «Kein privater Anbieter legt seine Kalkulationsbasis offen. Das muss auch die Stadt Oberursel nicht tun.»


«Positionen einbetoniert»

Brums Auffassung nach sind die aktuellen Auseinandersetzungen um den Verkauf des Platzes stark vom Wahlkampf geprägt. Alle Fraktionen hätten sich in ihren Positionen geradezu «einbetoniert». Gleich nach der Wahl will er alle Fraktionen zu einem runden Tisch Altkönigsportplatz einladen, «um einen gemeinsamen Weg zur Lösung des Problems zu finden».

Brum: «Es darf nicht sein, dass solche wichtigen Entscheidungen wie der Verkauf des Sportplatzes mit einer knappen Mehrheit durchgesetzt werden.» Die Verwaltung werde den Verkauf des Sportplatzgeländes «schrittweise vorbereiten», aber «natürlich nehmen wir Rücksicht auf das schwebende Verfahren». new (new)




Auszug aus http://obg.de/app/download/4523652302/Flugblatt.+Schwimmbad.pdf
Die OBG ist für einen Neubau des Hallenbades.
Aber nicht um jeden Preis.

Schauen wir uns mal an, wie war es mit unserem „alten“ Hallenbad, was
soll jetzt gebaut werden und was schlägt die OBG alternativ vor.
Das alte Bad: Die OBG hatte sich seit Jahren dafür eingesetzt, das bestehende
Hallenbad zu sanieren. 2002 lag uns eine Kalkulation für die
Sanierung von 5,12 Mio. Euro vor. Eine weitere Berechnung (aus dem
November 2005) kommt für die Sanierung von Frei- und Hallenbad auf 8
Mio. Euro. Der Neubau von Hallen- und Freibad sollte als kombiniertes
Frei- und Hallenbad für 11,5 Mio. Euro zu haben sein.
Die OBG weist ausdrücklich darauf hin, dass Schul- und Vereinssport
heute noch ausgeübt werden könnten, wenn man der OBG 2008 gefolgt
wäre und dem Antrag auf Sanierung des Hallenbaddachs für ca.
500.000,- Euro zugestimmt hätte. Laut Gutachten vom 10.07.2008 wäre
das Bad weitere drei Jahre garantiert nutzbar gewesen. Doch dies wurde
ebenso abgelehnt wie die von SCO und DLRG angeregte und von der
OBG unterstützte Überdachung des Freibades im Winter.
Das soll jetzt gebaut werden: 2007 begann es mit einer Auslobung unter
der Vorgabe von Gesamtkosten von 10 Mio. Euro (Neubau Hallenbad
6,2 Mio., Sanierung Freibad 2 Mio. und Saunalandschaft 1,8 Mio.). Der
Architekt landete schlussendlich bei 19 Mio. Euro. Also fast das Doppelte.
Nach einigen Verhandlungen zwischen Stadtentwicklung, Parlamentariern,
Architekt und Streichungen, unter anderem der Sauna, einigte
man sich bei 15 Mio. Euro. Doch selbst diese Summe ist noch zu hoch
für das, was dafür erstellt wird.
Die OBG hat sich gegen diesen Entwurf des Hallenbades entschieden,
weil
1. das Preis/Leistungsverhältnis nicht stimmt. In anderen Städten
konnten vergleichbare Hallenbadneubauten wesentlich preiswerter
verwirklicht werden.
2. dieses Hallenbad jährliche Kosten von ca. 2,5 Mio. Euro verursacht.
3. das Gebäude viel zu großvolumig ist und auch so wirkt und in der
Funktionalität nicht optimal ist.
2
Das schlägt die OBG vor: Die OBG weiß, dass Frei- und Hallenbad für
viele Bürgerinnen und Bürger wichtig ist. Für den Schul- und Vereinssport
ist auch das Hallenbad unbedingt notwendig.
Es bleibt aber aus finanziellen Gründen nichts anderes übrig als zunächst
das Freibad zu sanieren und mit Einnahmen aus anderen Quellen,
etwa Verkauf von städtischen Grundstücken an anderen Stellen und
durch gesteigertes Gewerbesteuereinkommen, aber auch durch Einsparungen
bei den Ausgaben an anderer Stelle einen Betrag zusammenzubekommen,
der für einen Neubau des Hallenbades in bescheidener,
funktionaler Ausführung als Sportbad ausreicht.
Der Altkönigsportplatz muss in seiner Funktion erhalten bleiben. Er ist in
ein Stück grüner Lunge, und auch die Anwohner akzeptieren den Sportplatz,
wie er heute ist. Der Sportplatz darf nicht verkauft und bebaut werden.
Unter Umständen können wir uns die Veräußerung des Schwimmbadparkplatzes
vorstellen. Aber nur dann, wenn ausreichend Parkplätze geschaffen
werden und ein Gesamtkonzept für das Bad vorliegt, das auch
wirklich vernünftig ist und dessen Folgekosten bezahlbar sind.
Verantwortlich: Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG), Robert Rethfeld, Heinrich-Kappus-Weg 12a,
61440 Oberursel, Telefon 06171-623062. Internet www.obg.de


http://obgblog.com/2011/02/25/hallenbad-so-nicht-finanzierbar/
Hallenbad so nicht finanzierbar
Erstellt am 25. Februar 2011 von Christoph Müllerleile
Zu der heute vom Magistrat verbreiteten Pressemitteilung „Neubau des Frei- und Hallenbades ohne Altkönigsportplatzverkauf nicht finanzierbar“ erklärt die OBG:

1. Auch die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) bedauert, dass das Thema Frei- und Hallenbad in die Untiefen des Wahlkampfes geraten ist. Aber wir hätten auch außerhalb des Wahlkampfes nicht anders entschieden: Umbau Freibad ohne Einschränkungen, Hallenbad nur in abgespeckter Form als reines Sportbad in anderswo bereits erprobter Systembauweise. Nach einer Erneuerung des Daches und Renovierung des bis dahin rege genutzten Hallenbades hätte das alte Hallenbadgebäude noch jahrelang gute Dienste getan. Weder SCO noch DLRG hätten Einschränkungen oder gar ein Ende ihrer Vereinstätigkeit, wie sie die Stadt an die Wand malt, hinnehmen müssen. Alle würden heute in einem renovieren Hallenbad und umgebauten Freibad schwimmen.

2. Die heutigen Rahmenbedingungen der Finanzierung entsprechen nicht mehr den ursprünglichen. Die Beschlüsse des Stadtparlaments zum Neu- und Umbau von Hallen- und Freibad und die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs fielen, als die Baumaßnahmen noch mit Eigenmitteln aus dem Haushalt finanziert werden konnten. Damals begrenzte das Stadtparlament die Kosten auf 10,9 Millionen Euro. Daraus wurden inzwischen 15 Millionen, wobei die Ergebnisse der Ausschreibungen und der tatsächliche Bauverlauf auch höhere Summen ergeben können. Unter den Voraussetzungen, dass Altkönigsportplatz und der eigentlich ebenfalls benötigte Schwimmbadparkplatz geopfert werden sollen, um das Bad neu- und umzubauen, wären vermutlich andere Beschlüsse gefasst worden.

3. Es ist unverständlich, warum CDU, FDP und SPD unter diesen Bedingungen an der teuren Hallenbadlösung festhalten, obwohl sich die Haushaltsbelastungen durch Hessentag und Kostenunsicherheit – auch beeinflusst von zu erwartenden steigenden Stahlpreisen und Energiekosten angesichts der Krise in Nahost und bei weiteren langen Winterperioden – weiter verschlechtern kann.

4. Zur Finanzierung des Freibadumbaus reicht der Verkauf des Parkplatzes aus. Die OBG hat diesem Verkauf nur unter erheblichen Bedenken zugestimmt. Der Platz steht zwar zu zwei Dritteln des Jahres leer, würde aber dann dringend für den erheblichen Parkverkehr an schönen Sommertagen gebraucht. Hier muss die Stadt angemessenen Ersatz schaffen, auf dem Schwimmbadgelände selbst, auf dem Borkenberg, Fresenius-Parkplatz, am Schillerturm und im Sandweg.

5. Die Stadt ist nicht in der Lage, der Turn- und Sportgemeinde vertragsgemäßen Ersatz zu bieten. Die Turnhalle an der Grundschule Mitte gehört nicht der Stadt, sondern dem Kreis, und die städtischen Belegungsrechte sind flexibel formuliert. An einen Verein können diese Rechte nicht abgetreten werden. Sport in der Turnhalle ist kein Ersatz für Sport im Freien. Ein neuer Vereinssportplatz in angemessener Ausstattung ist weder auf der Heide noch an der Bleibiskopfstraße in Sicht. Ohne feste vertragliche Absicherung sollte sich die TSGO auf nichts einlassen. Schon am 27. März können sich die Mehrheiten im Stadtparlament und Magistrat wieder ändern.

6. Der Sportplatz an der Altkönigstraße wird von der Stadt als reiner Vereins- und Freizeitsportler-Platz dargestellt. Er wird aber nach wie vor von Schulen genutzt. Der Platz ist von zahlreichen nahe gelegenen öffentlichen und privaten Schulen gefahrlos und schnell zu erreichen.Angesichts der Ganztagsbetreuung von Schülern wird er bald noch stärker für den Schulsport benötigt.

http://obgblog.com/2011/02/22/widerstand-gegen-beseitigung-des-altkonig-sportplatzes-wachst/


Zuletzt bearbeitet von ... am 12.02.2013, 07:34, insgesamt 10-mal bearbeitet


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 15.09.2010, 12:11       Nach oben   


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 09. 09. 2010
Beteiligung der Öffentlichkeit: Bebauungsplanentwurf Nr. 220 „Frei- und Hallenbad Oberursel“ liegt aus
Auslegung bis zum 07.10.2010
Die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens Nr. 220 "Frei- und Hallenbad Oberursel" erfolgte mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 11.12.2008. Die Vorentwurfsplanung wurde geändert und von der Stadtverordnetenversammlung am 14.05.2009 beschlossen. Auf dieser Grundlage wurde die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit im Mai/Juni 2009 durchgeführt, parallel erfolgte die Beteiligung der Behörden.

Im Rahmen der Beteiligung der Bürger und der Behörden gingen verschiedene Stellungnahmen, im Wesentlichen zu Verkehrsbelangen, Lärm-, Licht- und Geruchsemissionen sowie Umweltbelangen (Klima, Artenschutz und Energie) ein, die im Bebauungsplanentwurf berücksichtigt und eingearbeitet wurden.

Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 24.06.2010 erfolgt nun die Beteiligung der Öffentlichkeit durch die Offenlage des Bebauungsplanentwurfs einschließlich der Planzeichnung, Textfestsetzungen, Begründung und umweltrelevanten Stellungnahmen noch bis 7. Oktober 2010 im Info-Center des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung, 4. OG im Rathaus während der Dienststunden des Geschäftsbereichs:

Montag und Donnerstag - 7:30 bis 18:00 Uhr
Dienstag und Mittwoch - 7:30 bis 16:00 Uhr
Freitag - 7:15 bis 12:00 Uhr

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht eingereichte Stellungnahmen bei der Beschlussfassung zu diesem Bebauungsplan nicht berücksichtigt werden können.

Der Bebauungsplanentwurf kann auch im Internet eingesehen werden unter www.oberursel.de/stadtleben/oberursel/bauen-wohnen/bebauungsplaene/



30.03.2010 Lokales Oberursel
Letzte Saison fürs alte Freibad
Noch ein Mal werden Becken und Anlagen fit für den Sommer gemacht

Die dunklen Tauchstreifen im Becken sollen noch nachgestrichen werden.
Die Oberurseler können sich auf eine ungestörte Freibad-Saison freuen. Derweil wird über die Sanierung der Anlage und den Neubau des Hallenbads beraten. Noch glaubt die Stadt daran, dass im Herbst die Bagger anrollen.

Oberursel. Mit einem Teppichmesser schneidet Willi Köhl einen schwarzen Sack auf. Dann schüttet er den Inhalt in einen der großen blauen Filter, in denen das Wasser des Freibads gereinigt wird. Es ist fast wie Brause anrühren: Als die Aktivkohle ins Wasser fällt, bitzelt es ein bisschen. Langsam sickert die Kohle dann nach unten.

«Alle fünf Jahre muss nachgefüllt werden», berichtet der Betriebsleiter des Freibads. Doch das ist nicht die einzige Arbeit, die Köhl und seine drei Kollegen bis Mai erledigen müssen. Wie jedes Jahr gibt’s kleinere Frostschäden, auch im Becken, aus dem Anfang März das Wasser abgelassen wurde. Die müssen ausgebessert werden. Köhl macht zudem auf die Tauchstreifen aufmerksam, die sich durch das Schwimmerbecken ziehen. «Sie sind sehr blass und müssen nachgestrichen werden.»

Der Beckenrand soll ebenfalls einen neuen Anstrich erhalten. Die Pflasterung wird darüber hinaus überprüft, damit im Sommer niemand über eine lose Platte stolpert. Der TÜV nimmt den Spielplatz in Augenschein. Und die Umkleiden werden gereinigt.

Elf Bäume umgestürzt
Nichts Ungewöhnliches also – mit einer Ausnahme: Sturmtief Xynthia hat auch auf dem Freibadgelände gewütet. «Elf Bäume wurden entwurzelt», berichtet Ingenieur Alireza Afshar, Mitarbeiter der Oberurseler Stadtwerke, die das Freibad betreiben. Fünf Nadelbäume hat es allein im Eingangsbereich erwischt. Die Aufräumarbeiten sind inzwischen so gut wie abgeschlossen. Nur der Zaun, auf den die Tannen gestürzt waren, muss noch repariert werden.

Die Kosten für die Wartungs- und Reparaturarbeiten werden in diesem Jahr wegen der Sturmschäden voraussichtlich höher ausfallen als sonst. Einen genauen Betrag können die Stadtwerke noch nicht nennen. In den Jahren zuvor lag er im fünfstelligen Bereich.

Größere Umbaumaßnahmen seien auf jeden Fall nicht mehr vorgesehen, betont Afshar. Soll doch in diesem Jahr endgültig die letzte Saison für das alte Freibad eingeläutet werden.

Ursprünglich war zwar vorgesehen, dieser Tage mit den Bau- und Sanierungsarbeiten auf dem Schwimmbadgelände zu beginnen. Aber da sich der Baubeginn erneut verzögert (TZ berichtete), erlebt das alte Freibad nun doch noch ein Mal eine Saison. Im September soll dann mit dem Abriss des alten Hallenbads und den Sanierungsarbeiten im Freibad begonnen werden.

Derzeit sieht der Zeitplan vor, den Bebauungsplan für das gesamte Projekt im Juni offenzulegen. Laut Rathauschef Hans-Georg Brum (SPD) laufen derzeit noch die Gespräche mit den Fraktionen. Dabei geht es vor allem um das Thema Kosten. Wie berichtet, hatte die Mehrheit der Parlamentarier im Sommer 2008 darauf bestanden, die Stadt dürfe nicht mehr als 15 Millionen Euro für das gesamte Projekt ausgeben. Dieser Betrag wird aktuell um 1,7 Millionen Euro überschritten.
Brum hatte schon vor gut zwei Wochen betont, erhebliche Einsparungen seien nur zu erzielen, wenn die Kubatur des Hallenbads, also der umbaute Raum, reduziert werde. Der Rathauschef geht davon aus, dass die Gespräche nach Ostern abgeschlossen sind.

Am Freibad – das künftig drei statt einem großen Becken haben soll – lasse sich nichts einsparen, da kein Firlefanz geplant sei, ist Stadtwerkechef Jürgen Funke überzeugt. Eine Reduzierung der Kosten könnte nur über die Verkleinerung der Wasserfläche erreicht werden. «Aber das ist politisch nicht gewollt.»

Fällt eine Grundsatzentscheidung im April, bleibt laut Funke genügend Zeit für die Ausschreibung des Bauprojekts, damit im Herbst die Bagger tatsächlich anrollen können. Es sei denn, die Bürgerinitiative Schwimmbad Oberursel, die die Planung kritisch sieht, macht der Stadt einen Strich durch die Rechnung. Ziel ist es auf jeden Fall weiterhin, das neue Freibad im Frühjahr 2011 zu eröffnen.

Das Hallenbad wäre dann zwar noch nicht fertig. Die technischen Voraussetzungen für den Betrieb des Freibads – etwa die Beheizung der Außenbecken – sollen aber laut Brum gewährleistet sein. mj mj


05.01.2009 Lokales Oberursel
In der Altkönigstraße gärt es
Oberursel. Die Bürgerinitiative Schwimmbad Oberursel (BISOB) will Einspruch gegen den Bebauungsplan für das Schwimmbadgelände einlegen. Sie stört die Lage des geplanten Hallenbads und die «suboptimale» Erschließung. Die Initiative, die seit einem Jahr besteht, betont, dass sie nicht gegen den Neubau des Hallenbads und der Freibadbecken sei, sondern gegen die Art der Umsetzung.

«Die Anordnung des Hallenbads mit seiner tristen, fabrikartigen Front unmittelbar an der Altkönigstraße und die Lage des Parkplatzes unmittelbar vor der Bebauung stellen ein Affront gegenüber den Anwohnern dar», sagt Günter Roth, Sprecher der Initiative, der selbst in der Altkönigstraße wohnt. Er bezweifelt, dass die Lärmgrenzwerte eingehalten werden können. Zumal davon auszugehen sei, dass sich die Besucherzahl beim neuen Schwimmbad mit Sauna erhöhen werde. Hinzu komme, so Roth, dass man gegenüber einem reinen Wohngebiet rechtlich keinen Parkplatz planen dürfe.

Roths Vorschlag: Das Hallenbad soll so errichtet werden, dass die Anwohner nicht gestört werden, nämlich auf der Nord-Ost-Seite des Areals entlang des Sandwegs. Dort, gegenüber dem Industrie-Gelände, könnten der Eingang und der Parkplatz angesiedelt werden. Als Vorteile zählt Roth auf: Die Fensterfront des Hallenbads wäre nach Südwesten ausgerichtet, das Bad somit sonnendurchflutet. An diesem Standort wäre es auch möglich, ein Fitness-Studio und eine Kletterhalle zu errichten. Eine solche Lösung habe die Gemeinde Nieder-Olm mit Erfolg gewählt. Und der Weg zur U-Bahn-Station wäre kurz.

«Von diesem Standort halte ich überhaupt nichts», sagte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) der TZ. «Wenn das Hallenbad am Sandweg angesiedelt würde, wäre die Parklandschaft und damit alles zerstört, was das Schwimmbad so wertvoll macht.» Außerdem widerspräche dies den Vorgaben aller Parteien, die schon vor drei Jahren einstimmig die Erhaltung der Parklandschaft beschlossen haben.

Kritik äußert die Bürgerinitiative auch daran, dass die Zufahrt zum Schwimmbad und zum geplanten Wohngebiet, das auf dem Altkönigsportplatz und dem jetzigen Schwimmbadparkplatz entstehen soll, weiterhin über den Borkenberg und die Altkönigstraße erfolgen soll.

Diese Erschließung sei für die ganze Stadt «äußerst nachteilig», so Roth, der als Stadt- und Verkehrsplaner in Frankfurt tätig ist. Bei der Planung würde in Kauf genommen, dass mehrere tausend Umwegfahrten über den Borkenberg und den historischen Marktplatz rollten. Das stehe im Widerspruch zum neuen Leitbild der Stadt, in dem Oberursel «als Stadt der kurzen Wege» auch innerörtliche Verbindungen verbessern wolle.

Die Anwohner fordern deshalb den Ausbau des Steinmühlenwegs bis zur Lahnstraße. Dabei handele es sich um rund 200 Meter, sagt Roth. 1977 habe die Stadtverordnetenversammlung den Generalverkehrsplan beschlossen, der die Erschließung des Bads über den Steinmühlenweg vorsehe. Auch einen Bebauungsplanentwurf habe es schon gegeben. Doch wegen der fehlenden Nordumgehung wurde die Planung damals zurückgestellt, da man befürchtete, Durchgangsverkehr in die Stadt zu ziehen.

Und dabei soll es auch bleiben, betont der Bürgermeister. «Für den Ausbau des Steinmühlenwegs gibt es keine politische Mehrheit. Er wäre fatal», stellt Brum klar. Der Ausbau würde zu deutlich mehr Durchgangsverkehr führen. Der B-Plan werde die Lärm- und Verkehrssituation verbessern, ist das Stadtoberhaupt überzeugt. Das Hallenbad werde als Lärmschutz zwischen Freibadbecken und Wohnbebauung fungieren. Der Parkplatz werde durch einen Sicht- und einen Schallschutz vom Wohngebiet abgetrennt. Durch den zweiten Zugang am Sandweg, in der Nähe des Vereinshauses des Schwimmclubs, werde die Verkehrssituation entspannt. «Die Schwimmbadbesucher kommen dann eher mit dem Fahrrad oder der Bahn», glaubt Brum.

In puncto Lärm- und Verkehr sei bei der Planung ganz bewusst auf ein Fitness-Center verzichten worden, um die Frequenz nicht zu stark zu erhöhen, erläutert der Rathauschef.

Das Anliegen der Anwohner hat Roth in einem Brief an die Stadtverordneten, Magistrat und Verwaltung formuliert. «Der Magistrat ist hier geschickt vorgegangen, hat die Kritik unter dem Tisch gehalten und in nicht-öffentlicher Sitzung diskutiert», meint Roth.

Der Bürgermeister will in Kürze das Gespräch mit den Anwohnern suchen. Die rund 20 Mitglieder der Initiative überlegen, ob sie einen Verein gründen, um einen Rechtsanwalt bezahlen zu können. sob


Printausgabe der TZ vom 18.09.2006
50 Bürger beim Workshop +++ Brum sieht sich bestätigt
Bürger wollen neues Bad
Von Gerrit Stolte

Oberursel. Wenn es nach dem Willen von rund 50 Oberurseler Bürgern geht, steht in der Brunnenstadt demnächst die Sanierung des bestehenden Freibads und die Errichtung eines neuen Sport-Hallenbades an. Zusätzlich soll ein Saunakomplex gebaut werden. Das sind die Ergebnisse eines rund vierstündigen Workshops, der am Samstag unter der Leitung der Volkshochschule (VHS) in der Aula der Feldbergschule stattfand.

Zwar kann das Votum dieses nicht-repräsentativen Teils der Wählerschaft nicht als die endgültige Entscheidung angesehen werden. Doch betonte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), dass die Politik die Meinungen der Bürger in ihre Abstimmungen werde einfließen lassen. Brum zeigte sich zudem erfreut über die Resultate der Bürgerbeteiligung. „Ich sehe die Einschätzungen von Verwaltung und Politik hier bestätigt“, sagte er.

Unter der Leitung der von der VHS beauftragten Moderatorin Angela Girz wurden die Bürger zunächst in die Gruppen „Schule“, „Vereine“, „Familie“, „Bürger 50 plus“, „Jugendliche“ und „Unternehmen“ eingeteilt. Die Politiker bildeten zwar auch eine Gruppe, blieben jedoch beim Workshop ohne Stimmrecht.

Nach der Vorstellung alternativer Planungsoptionen (Schließung, Sanierung oder Neubau der Bäder) wagten sich die Teilnehmer zunächst an den Komplex „Freibad“ heran. Der in einer Fragebogenaktion von einer Mehrheit präferierte Entwurf einer modernen Bäderlandschaft wurde von den Workshop-Teilnehmern fast einhellig abgelehnt. Bis auf zwei stimmten alle Anwesenden einer Sanierung des bestehenden Bades zu, wobei als Ergänzungen vor allem der Bau einer Rutsche und eines Sprungturmes gewünscht wurden.

Enger ging es beim Thema „Hallenbad“ zu, wobei hier die Varianten „reines Sportbad“ oder „Sport- und Freizeit-Hallenbad“ zur Debatte und Abstimmung standen. Mit 35 zu 14 setzten sich hier schließlich die Befürworter der kleineren, reinen Sportbad-Lösung durch. Als Ergänzung wurden ein Eltern-Kind-Becken, ein seitlicher Beckeneinstieg über eine Treppe und die Erweiterung von sechs auf acht Bahnen à 25 Metern gefordert. Auch der Sauna-Bereich wurde bei 35 Ja-Stimmen von einer deutlichen Mehrheit unterstützt.

Längere Diskussionen gab es vor allem bei der Frage der Finanzierung, die von den Veranstaltern an den Schluss des Workshops gesetzt worden war. Die gewünschte Lösung – also eine Sanierung des Freibades und der Neubau eines Sport-Hallenbades – würde Investitionskosten in Höhe von fast 8 Millionen Euro bedeuten. Hinzu kämen noch einmal rund 2 Millionen Euro, sollte ein Saunabereich tatsächlich realisiert werden. Zur Diskussion stand die Finanzierung durch Fremdkapital ohne Grundstücksverkauf oder durch Eigenmittel, wobei die Stadt durch den Verkauf frei werdender Bauflächen auf dem Gelände des gegenwärtigen Hallenbades plus Parkplatz rund 7 Millionen Euro zu erzielen hofft. Damit könne, so Brum, die jährliche Zinsbelastung um mehr als 300 000 Euro gesenkt werden.

Zwar wollten nicht alle Bürger dem von Brum geäußerten Appell folgen, sich für diese zumindest mittelfristig gesündere – weil billigere – Lösung zu entscheiden. Dennoch unterstützten schließlich 32 Bürger den geplanten Verkauf und die Entwicklung des Areals als Wohngebiet. Allerdings forderten 14 dieser Bürger, nicht die gesamte derzeit geplante Fläche von rund 18 500 Quadratmetern zu veräußern. 14 Teilnehmer, vorwiegend aus der Gruppe „Bürger 50 plus“, lehnten einen Verkauf städtischer Grundstücke zur Finanzierung grundsätzlich ab und forderten, stattdessen Spendenaktionen durchzuführen oder die lokale Wirtschaft zum Sponsoring zu bewegen.

Bürgermeister Brum schätzte diese Forderung als nicht realisierbar ein, betonte jedoch, in Einzelfällen durchaus auf Spenden und Sponsoring zurückgreifen zu wollen. „Bei Einzelmaßnahmen wie der Errichtung eines Sprungturms ist das durchaus denkbar“, sagte er. Zugleich machte Brum klar, dass die Stadtverwaltung vor allem aufgrund der prekären Haushaltslage zur Veräußerung der Grundstücke gezwungen sei. „Das ist eine Kröte, die wir schlucken müssen“, betonte der Rathauschef.

Frank Stoffregen von der Gruppe „Bürger 50 plus“ und normaler Schwimmbadbenutzer zeigte sich vom Workshop und dessen Resultaten angetan, auch wenn er zum Teil überstimmt worden war. „Aber auf kommunaler Ebene ist eine Beteiligung der Bürger in diesem Rahmen absolut wünschenswert und sollte bei weiteren Themen bedacht werden.“ Auch die FDP, die mit CDU und Grünen für diesen Workshop plädiert hatte, zieht ein positives Resümee aus dem Samstag.
Mitteilung aus http://www.gruene-oberursel.de/
Forderungen der Oberurseler GRÜNEN zur Neuplanung des Frei- und Hallenbades.
Im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Juni haben sie die Oberurseler GRÜNEN mit der Zukunft der Oberurseler Schwimmbäder befasst und eine Stellungnahme zur Zukunft der Bäder beschlossen.

Dabei sind uns folgende Faktoren besonders wichtig:

Die Oberurseler Bäder sollen zukünftig in höherem Maße für private Freizeitschwimmer attraktiv sein.
Der Standort für beide Bäder ist zu erhalten.
Um die Betriebskosten zu reduzieren und die Umwelt langfristig zu schonen sind ökologische Belange wichtige Bestandteile der Neubauplanung.
Zur Finanzierung der Maßnahmen sollen keine Flächen des Freibades verkauft werden.
An den Baukosten für ein neues Hallenbad muss sich der Hochtaunuskreis beteiligen.
Lesen Sie hier die komplette Stellungnahme.

Printausgabe der TZ vom 16.06.2006
Streit um Bad-Workshop
Oberursel. Die Positionen waren schnell klar: FDP, CDU und Grüne wollen die Oberurseler stärker in die Schwimmbadplanung einbeziehen. Sie forderten bei der Parlamentssitzung am Mittwoch einen Workshop für alle Nutzergruppen des Bades. Dieser sollte noch vor der Grundsatzentscheidung des Parlaments zum Vorhaben starten. SPD und OBG sahen darin eine Verzö gerung des gesamten Projekts. Und Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) appellierte an FDP, CDU und Grüne: „Wir müssen mit der Planung vorankommen. Ansonsten sehe ich ziemlich schwarz.“ Das Hallenbad könne dann nicht mehr durchgängig weitergeführt werden, so seine Befürchtung. Wie berichtet, empfiehlt eine von der Stadt in Auftrag gegebene Studie unter anderem einen Neubau fürs Hallenbad.

FDP, CDU und Grüne hielten allerdings an ihrer Forderung fest. Und so wurde der Änderungsantrag der Grünen, der den ursprünglichen Vorschlag der Liberalen, einen Workshop anzubieten, um einige Punkte erweiterte, mit 27 Ja- bei 14 Neinstimmen angenommen.

Brum hatte vor der Abstimmung darauf hingewiesen, dass die Stadt einen Grundsatzbeschluss vorbereitet habe, der zur nächsten Parlamentssitzung vorgelegt werden solle. Nach Auskunft des Rathauschefs ist der Text so gehalten, dass eine Prüfung verschiedener Varianten möglich ist. Brum hob hervor, dass Bürger durch die derzeit laufende Fragebogenaktion der Stadt und das „Stadtgespräch“ im Internet am Programm beteiligt worden seien. Auch das Raumkonzept fürs Schwimmbad könnten die Oberurseler mitbestimmen.

Brum hatte bei der Bürgerinformations-Veranstaltung zum Schwimmbad Anfang Juni angekündigt, dass der Architektenwettbewerb – bei einer entsprechenden Entscheidung des Parlaments – im Herbst gestartet werden könnte.

Die Stadtverordneten tagen wieder am 13. Juli. Nach der Entscheidung vom Mittwoch steht bereits jetzt fest: Sollten die Parlamentarier bei dieser Sitzung einen Beschluss zur weiteren Vorgehensweise beim Schwimmbadprojekt fassen wollen, müsste der Workshop schon begonnen haben. Für Brum war allerdings schon am Mittwoch klar: „Eine qualifizierte Bürgerbeteiligung bekommen wir in drei bis vier Wochen nicht hin.“

Dr. Christoph Müllerleiles (OBG) Vorschlag, über den Antrag zum Workshop erst am 13. Juli abzustimmen, wenn der Text des Grundsatzbeschlusses bekannt ist, wurde von den anderen Fraktionen nicht aufgegriffen. Der Fraktionschef vertrat in der Debatte die Überzeugung , dass ein Workshop zwar bürgernah sei, aber auch Erwartungen wecken würde, die vermutlich nicht erfüllt werden könnten. „Als Parlament sind wir in der Lage, das Problem Schwimmbad schneller zu lösen.“

SPD-Fraktionschef Dr. Eggert Winter hatte der FDP zu Beginn der Diskussion vorgeworfen, nun ihr Eigentor aus dem Kommunalwahlkampf ausgleichen zu wollen. Für ihre Forderung, einen anderen Standort fürs Hallenbad zu prüfen, hätten die Liberalen vom Wähler die Rote Karte gezeigt bekommen. FDP-Fraktionschef Dr. Stefan Ruppert hielt dagegen, dass seine Partei das beste Wahlergebnis seit 30 Jahren eingefahren habe.

Winter wiederum erntete von FDP und Grünen viel Kritik für seine Äußerung, dass der Bürger bei außerordentlich komplizierten Einzelfragen kein kompetenter Gesprächspartner sei. Ruppert verwies als Beispiel für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung auf ein Projekt im Camp King. Dort waren interessierte Anwohner in die Planung von Spiel- und Parkflächen eingebunden worden. Und Christina Herr (Grüne) hob hervor, dass Bürger durchaus sachkundige Gesprächspartner, auch bei komplizierten Themen seien.

Winter blieb bei seiner Skepsis, „was hochfachliche Fragen angeht“, und fügte hinzu, dass das Camp King nicht mit dem Schwimmbad zu vergleichen sei. Denn dort sei es um die Planung eines Spielplatzes gegangen. Wenn der Workshop wirlich etwas bringen solle, „dann brauchen wir auch Fachforen mit Experten und Architekten“, hatte Winter zuvor betont. Mit diesem Vorschlag stand er aber allein. Ein entsprechender Änderungsantrag der SPD wurde von allen übrigen Fraktionen im Parlament abgelehnt.

„Es geht nicht um Verzögerung, sondern um das, was die Bürger wollen, dazu brauchen wir keine geheimen Fachforen“, argumentierte Ruppert. Auf der jetzigen Basis könne er noch keine Entscheidung treffen. Schließlich gehe es um eine Investion von 15 Millionen Euro und einen jährlichen Zuschuss von einer Million.

Bei der Bürgerinformationsveranstaltung habe sich gezeigt, dass die Mehrzahl der Oberurseler ein funktionales Bad haben wolle, hob CDU-Fraktionschef Joachim Weiße hervor. Er vertrat ebenfalls die Auffassung, dass die Grundsatzentscheidung durchaus noch nach der Sommerpause getroffen werden könne. (mj)[
Pressemitteilung Nr.: 178 der STADT OBERURSEL TAUNUS v. 19. Mai 2006
[quote]Bürgerinformationsveranstaltung zum Frei- und Hallenbad
Die Stadt lädt ein zu einer Bürgerinformationsveranstaltung zur Gestaltung des Frei- und Hallenbades am Mittwoch, 31. Mai 2006 um 19.30 in den Stadtverordnetensitzungssaal im Rathaus. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt über den aktuellen Stand der Überlegungen zum Schwimmbad informieren und im Vorfeld der Grundsatzentscheidung durch die Stadtverordnetenversammlung nach ihrer Meinung fragen. Meine Vorstellung ist es, dass die Parlamentarier noch in der Sitzung vor der Sommerpause am 13. Juli 2006 über die Zukunft des Frei- und Hallenbades entscheiden."
Dazu sollen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Schwimmbad sowie der Folgeuntersuchungen dargestellt und gemeinsam mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern erörtert werden.
Die Bürgerinnen und Bürger haben nicht nur während dieser Veranstaltung die Gelegenheit, sich zum Thema zu äußern. Es gibt auch einen Fragebogen, mit dem das Meinungsbild der Bevölkerung eingeholt werden soll. Der Fragebogen wird während der Veranstaltung vorgestellt und ab dann im Rathaus ausgelegt bzw. kann auf der Homepage der Stadt Oberursel (Taunus) unter www.oberursel.de abgerufen werden.
Neukonzeption Schwimmbad
Bereits seit vielen Jahren wird der Sanierungsbedarf des Frei- und Hallenbades in Oberursel (Taunus) diskutiert. Der jährlich zu entrichtende Betriebskostenzuschuss von mehr als 600.000 Euro ist Jahr für Jahr Thema der Haushaltsdebatte. Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Es ist höchste Eisenbahn, dass hier etwas geschieht. Renovierungsmaßnahmen alleine reichen nicht aus, um das Bad wieder auf den aktuellen Standard zu bringen. Der aktuelle Zustand des Frei- und Hallenbades bietet sowohl in baulicher Hinsicht als auch im Hinblick auf die Attraktivität wenig Zukunftsperspektiven."
Einigkeit zwischen den Fraktionen besteht darin, dass der Bäderbetrieb auch in Zukunft fortgeführt werden soll und die Angebote für Sport und Freizeit sichergestellt werden müssen.
Bisherige Schritte
Im vergangenen Jahr hatte die Stadtverordnetenversammlung die Kriterien für die zukünftige Ausgestaltung und den Betrieb der Oberurseler Schwimmbäder beschlossen und dem von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Stadtwerke GmbH entwickelten Strukturierungsvorschlag zugestimmt.
Im Rahmen der Konzepterarbeitung wurden Gespräche mit verschiedenen Bäderarchitekten, Planern und Betreibern geführt, Informationsveranstaltungen zu den Themenschwerpunkten „Betreibermodelle" und „Optimierung der Betriebskosten" besucht sowie erste Abstimmungsgespräche mit den betroffenen Vereinen durchgeführt.
Schließlich wurde eine Machbarkeitsstudie bei der Firma GMF (Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen mbH & Co. KG) in Auftrag gegeben. Das Ergebnis von GMF wurde den Stadtverordneten Anfang des Jahres vorgelegt. Seitens der Verwaltung wurden die Ergebnisse nachbearbeitet und auch ergänzt, wegen des im Frühjahr bevorstehenden Kommunalwahlkampfes wurden die Detailergebnisse nicht veröffentlicht. Diese Machbarkeitsstudie, die laut Bürgermeister Brum zu einem sehr positiven Ergebnis im Hinblick auf die Realisierungschancen für ein neues Frei-und Hallenbad kommt, ist Basis der weiteren Überlegungen.
Wettbewerbssituation mit anderen Bädern
Die Entwicklungsperspektive der Oberurseler Bäder wird durch die derzeitige Bedarfssituation in Oberursel, die Entwicklungen in der Nachfrage (u.a. auch beeinflusst durch den demografischen Wandel, der die Publikumsstruktur verändern wird) und das reichliche Bäderangebot in den umliegenden Städten und Gemeinden beeinflusst.
Vor allem der in vielen anderen Bädern höhere Standard bzw. der größere Attraktionsgrad stellt heute eine große Konkurrenz zum Oberurseler Schwimmbad dar. Im Umkreis von 25 km finden sich zahlreiche andere Einrichtungen. Angesichts dieser Angebotsdichte ist es nicht sinnvoll, in Oberursel ein weiteres Spaßbad mit hohen Investitionskosten und erheblichen finanziellen Risiken zu entwickeln.
Vorläufige Ziele einer Neukonzeption
Für die Neukonzeption des Schwimmbades wurden die folgenden vier Zielvorstellungen in den Mittel¬punkt gestellt:[/


Zuletzt bearbeitet von ... am 19.03.2012, 23:39, insgesamt 27-mal bearbeitet


 Hallenbad      Verfasst am: 21.09.2008, 18:53       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Hallenbad
01.08.2008 22:59 Uhr - Autor: tibie - Hallenbad
So wie es aussieht wird das Hallenbad wohl geschlossen bleiben..welche Alternative gibt es für die Schulen?

01.09.2008 07:41 Uhr - Autor: Mike - Hallenbad
Am 8.09.2008 wird laut FR die Schließung des Bades wohl beschlossen. Interesant in diesem Zusammenhang finde ich, dass...

"es bereits Pläne gibt, wo die ein Dutzend Beschäftigten in den Wintermonaten untergebracht werden können. Zwei Schwimmmeister etwa könnten ans Seedammbad in Bad Homburg "ausgeliehen" werden, Kassiererinnen in der Stadthalle arbeiten, die anderen in verschiedenen Abteilungen der Stadtwerke-Holding. "Entlassen wird niemand", so Funke."

Von diesem Winter ist die Rede, aber wenn die Schließung beschlossenen Sache ist und auf den Neubau gewartet werden muss, dann müssen die Beschäftigten drei Jahre "untergebracht" werden.

Was wird dann? Wer trägt die Kosten der "Unterbringung"?

01.09.2008 13:34 Uhr - Autor: wasko1 - Hallenbad
Schaut man vom Borkenberg Richtung Altkönigstrasse , blickt man auf die einmalige Parklandschaft des Schwimmbadgeländes.
Selbst die 70 Jahre alten Kabinen und das in den 60er Jahren entstandene Umkleidekabinenhaus wirken keinesfalls störend.
Denn letzteres verbirgt sich hinter alten Bäumen und wurde vor einigen Jahren top renoviert.

Der mehreckige Rundbau des Hallenbades aus dem Jahr 1973, gehört meiner Meinung nach zu den wenigen, in den 70er Jahren entstandenen, architektonisch sehr gelungenen Bauwerken.
Auch dieses Gebäude fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.
Leider wurde dort in den letzte Jahren nur Flickschusterei betrieben und nie etwas grundsätzlich renoviert.
Dafür hat es ,verglichen mit neuen Bädern, wie Rebstockbad und Titus Therme, doch recht lange gehalten.

Das alles soll einem rechteckigem, kubistischem, dem momentanen Zeitgeschmack entsprechendem "Legostein" weichen, der klotzig und erhaben in der Landschaft steht? In 20 Jahren wird es dann eine Initiative zum Abriss geben, da er die Gegend verschandelt und die Immobilienpreise gefallen sind.
Bei veranschlagten Kosten von erst 12, jetzt 16 und bis es fertig ist, wahrscheinlich 25 Millionen Euro, finanziert aus dem Verkauf des Sportplatzgeländes an der Altkönigstrasse? Wobei heute schon abzusehen ist, dass die laufenden Betriebskosten den Stadtsäckel auffressen werden??

Ich meine " NEIN" und schlage vor:

1. Modernisierung des Hallenbades mit neuem Dach, Wänden, Technik , Saunabereich und zum Park zu öffnenden Glastüren.

2. Restaurierung der uralten Holzkabinen und diese unter Denkmalschutz stellen und den Dauermietern zur Verfügung stellen.

3. Verringerung der Tiefe im Schwimmer und Springerbecken im Freibad auf 2 bzw 3m und Einbau einer Edelstahlwanne, um den Wasserverlust zu reduzieren.Eventuell Aufbau einer Rutsche?

4, Wiederaufbau des Minigolfplatzes

Ein weiterer Vorteil wäre, dass die Vereine und Schulen das Hallenbad wieder bald nutzen können und die Kosten bei weitem nicht dem eines Neubaus entsprechen. Auch müsste das Sportplatzgelände nicht unbedingt verkauft werden, aber dies hat sicher auch andere Gründe.

12.09.2008 08:43 Uhr - Autor: B+A - Hallenbad
Ich traue mich ja schon kaum noch, überhaupt etwas im Forum zu schreiben
...weil einfach zu wenig Sachkenntnis und Hintergrundinformationen vorliegen.

Unabhängig davon finde ich Rolands Vorschlag sehr sympathisch.

Heute lese ich in der FR, dass den diversen Schwimm-Clubs durch den sofortigen Wegfall des maroden Hallenbads die Luft bzw das Wasser ausgeht.

Der Neubau kostet 15.000.000,- €
...eine Samierung des jetzigen Hallenbads 500.000,- €.
?

Ist das Dach des Hallenbads denn wirklich so gefährdet, dass es noch nicht einmal diesen Winter überstehen würde
?
Falls nicht, könnte man doch einen kleinen Teil der 15 Mio nehmen, um im nächsten (Früh)sommer das Bad zu sanieren und Rolands Vorschlag umzusetzen.
?
Damit wäre allen, die vor dem Rathaus demonstrierten, geholfen und obendrein noch etliche Millionen eingespart.
?
Und man müsste keine Grundstücke verkaufen!


27.02.2011 13:16 Uhr - Autor: WModerau - Hallenbad
Kommunalwahlen stehen an. Der geplante Neubau des Hallenbades und dessen Finanzierung durch den Verkauf des Sportplatzes ist Thema der politischen Auseinandersetzung. CDU, FDP, Herr Brum für Villen statt Sportplatz, OBG und Grüne dagegen. SPD vermutlich dafür und dagegen.

Ich denke über die in diesem Thread geschilderten Alternativen nach, die es ermöglichen würden, in Oberursel Hallenbad und stadtnahen Sportplatz zu behalten. Zumal die Entscheidung, das alte Hallenbad sanieren lohne sich nicht im Verhältnis zu den Kosten eines Neubaus, auf Basis "geträumter" Baukosten für den Neubau beschlossen wurde. Statt 11 Mio sollen es jetzt 15 Mio sein, und jeder Nicht-Politiker weiß, das das nicht das Ende der Fahnenstange sein wird. Hoffentlich werden 20 Mio reichen.

Warum nicht noch einmal über die Restaurierung des bestehenden Hallenbades nachdenken? Weil Nachdenken verboten ist? Weil man an einmal falsch getroffenen Entscheidungen unbedingt festhalten muss um führungsstark zu wirken?

Herr Brum und Herr Rosentreter behaupten, ihre Politik sei "alternativlos". (Zeitungen am 26.02.11)

Es gibt also keine Alternativen und ich denke somit über "nichts" nach? Warum beleidigen diese Herren mich?

Ich empfehle Herrn Brum und Herrn Rosentreter die Begründungen der Jury nachzulesen, die vor wenigen Wochen das Wort "alternativlos" zum Unwort des Jahres erklärt hat.


01.03.2011 11:08 Uhr - Autor: B+L - Hallenbad und
Im Pressebericht der Stadt wird angegeben, der Bebauungsplanentwurf könne auch im Internet eingesehen werden unter www.oberursel.de/stadtleben/oberursel/bauen-wohnen/bebauungsplaene/

Ich finde dort aber nur 218 und 219 (nicht aber 220)
???

Aber 218 ( http://www.oberursel.de/index.php?id=811&file=0A869B0&no_cache=1&uid=4161 ) ist in diesem Zusammenhang auch sehr interessant.
Die geplante Bebauung reicht viel zu weit an das Bachpädsche heran. Daher wäre ich in einer Abstimmung zumindest gegen diese Version der Bebauung.

Wo finde ich denn diese Unterschriftenliste der "Bürgerinitiative gegen die Bebauung des Altkönigsportplatzes" ?
Vielleicht gibt es ja auch eine Spendenkasse ? Die brauchen bestimmt Geld für einen Anwalt...


01.03.2011 11:12 Uhr - Autor: B+L - Altkönigsportplatz
Zieht euch mal diesen Bericht hier rein:
http://www.fnp.de/tz/region/lokales/altkoenigsportplatz-bald-hessenweit-bekannt_rmn01.c.8716752.de.html

Köstlich - besser als jede Büttenrede !
...und den TV-Bericht in HR3 heute abend um 19:30 werde ich mir auf keinen Fall entgehen lassen und aufnehmen.


01.03.2011 16:48 Uhr - Autor: Kermit - Altkönigsportplatz
Das ist Spitze !
Die Fernsehsendung werde ich aufnehmen, damit ich auch bestimmt nichts verpasse.
Helau


01.03.2011 21:28 Uhr - Autor: Waldbock - Hallenbad und
> Wo finde ich denn diese Unterschriftenliste der
"Bürgerinitiative gegen die Bebauung des
Altkönigsportplatzes" ?
> Vielleicht gibt es ja auch eine Spendenkasse ? Die
brauchen bestimmt Geld für einen Anwalt...
>

Liegen die Listen irgendwo aus?
Gibt es via Internet eine U-Sammelaktion?


01.03.2011 23:15 Uhr - Autor: B+L - Altkönigsportplatz
Hier der Livestream zur HR-Sendung:
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?key=standard_document_40936421&jmpage=1&type=v&rubrik=5300&jm=4&mediakey=fs/hessenschau/20110301_1930_sportplatz_oberursel


02.03.2011 00:43 Uhr - Autor: ?MERLIN! - HALLENBAD vs. ALTKÖNIGSPORTPLATZ
. . . ui, ui, ui . . .

Aktuelles Duell:
Entweder Grundstücksverkauf oder kein Schwimmbad mehr . . .

Begriffe wie "alternativlos" . . .

Was bleibt, ist die Wahl zwischen Pest und Cholera . . .

FALSCH ! ! !
Es bleibt die Wahl am 27. März . . .


07.03.2011 11:41 Uhr - Autor: zano - HALLENBAD vs. ALTKÖNIGSPORTPLATZ
Wo bleiben die Autos der Schwimmbadbesucher wenn der Parkplatz bebaut wird?


07.03.2011 17:21 Uhr - Autor: Kermit - HALLENBAD vs. ALTKÖNIGSPORTPLATZ
> Wo bleiben die Autos der Schwimmbadbesucher wenn der
Parkplatz bebaut wird?


Tja, das ist anscheinend egal wie die Schwimmbadbesucher zum Schwimmbad kommen. Sie können ja auch laufen oder mit dem Fahrrad fahren.
Das Wichtigste ist doch dass wir noch einige hochpreisige Villen hinbauen und an den Mann/die Frau bringen können. Das bringt Kohle und ist wichtiger als Parkplätze für Schwimmer.


07.03.2011 18:30 Uhr - Autor: B+L - HALLENBAD vs. ALTKÖNIGSPORTPLATZ
Falls ich das richtig in Erinnerung habe, soll der jetzige Fresenius-Parkplatz auf dem Borkenberg zur Verfügung gestellt und erweitert werden.

Ich werde den zum Verkauf stehenden (Schwimmbad)Parkplatz auf jeden Fall sehr vermissen.
Sad


09.03.2011 16:40 Uhr - Autor: Benedikt - HALLENBAD vs. ALTKÖNIGSPORTPLATZ
Ohne gescheiten Parkplatz wird Hallenbad ein noch größeres Verlustgeschäft im laufenden Betrieb.


10.03.2011 08:29 Uhr - Autor: Citoyen - HALLENBAD vs. ALTKÖNIGSPORTPLATZ
Altkönigsportplatz: Zur Kommunalwahl wirbt eine Partei mit dem Slogan „Ohne Sportplatzverkauf kein Schwimmbad“. Das erinnert an Kleinkindererziehung - wenn du das nicht machst bekommst du keinen Bonbon. Volksvertreter präsentieren sich - in der einen Hand die Peitsche in der anderen Hand das Zuckerbrot, nein so geht man nicht mit mündigen Bürgern um. Aber die Politiker verkaufen ja auch das Eigentum der Oberurseler Bürger und wollen sich dann bei der Schwimmbaderöffnung auch noch feiern lassen.


Zuletzt bearbeitet von ... am 13.03.2011, 14:50, insgesamt 2-mal bearbeitet


 Workshop Schwimmbad am 16. September      Verfasst am: 01.09.2006, 07:38       Nach oben   


Workshop Schwimmbad am 16. September
Betreff : Workshop Schwimmbad am 16. September Autor: Forum Oberursel Datum: 29.08.2006 16:18:43
Workshop zur Neugestaltung des Frei- und Hallenbades für interessierte Bürgerinnen und Bürger

Wie bekannt ist, führt die Stadt Oberursel (Taunus) im Zusammenhang mit dem Schwimmbad einen Workshop durch. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 16. September 2006 von 9.00 bis 13.00 Uhr in der Aula der Feldbergschule statt. Moderiert wird der Workshop von der Volkshochschule Hochtaunuskreis – Geschäftsstelle Oberursel.

Bürgermeister Brum appelliert noch einmal an interessierte Bürgerinnen und Bürger, sich für den Workshop anzumelden. „Wir wollen durch die Einbeziehung der interessierten Öffentlichkeit sicherstellen, dass nicht nur die Belange der Institutionen und Vereine, die womöglich andere Schwerpunkte verfolgen, den Maßstab für die Entscheidung bilden. Nur wenn wir ein möglichst breites Spektrum erfassen, kann ein repräsentatives Meinungsbild entstehen“.

Deshalb wird auch die Anmeldefrist auf den 08. September 2006 verlängert. Die Bögen sind im Foyer des Rathauses und in einigen Außenstellen (Stadtbücherei, Seniorentreff und Elternberatung) erhältlich und können weiterhin von der städtischen Homepage www.oberursel.de --> Aktuelles herunter geladen werden.


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