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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 22.09.2006, 21:22       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 22.11.2006
Koalition setzt Kurs für Lotsen
Oberursel. Mehrfach schon wurde die Einsetzung eines Gewerbelotsen im Stadtparlament und in den Ausschüssen diskutiert, ohne dass sich die Stadtverordneten über eine genaue Definition des Aufgabenbereichs eines solchen Lotsen einigen konnten. Gefordert hatten die Einsetzung einer solchen Kontaktperson zwischen dem Gewerbe und der Stadt die Koalitionäre von CDU und FDP.

In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Ende September hatte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) das Konzept des Magistrats für einen Gewerbelotsen in den Ausschüssen vorgestellt und damit für Diskussionsstoff gesorgt. Ende September und Anfang November wurde erneut in den Ausschüssen diskutiert, erneut ohne Ergebnis.

Am heutigen Mittwoch aber sollen in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses (von 18 Uhr an im Rathaus) Nägel mit Köpfen gemacht werden. CDU und FDP nämlich haben die Position des Gewerbelotsen gemeinsam definiert und die Arbeitsbeschreibung des Lotsen in einem Änderungsantrag formuliert.

Wie es im Antrag heißt, soll der künftige Gewerbelotse der Stadt Oberursel Unternehmen bei der Neugründung, der Expansion und auch bei einer Verlagerung ihrer Betriebsstätten beraten. Auch solche Unternehmen, die Neubauprojekte in der Brunnenstadt starten möchten, sollen im Gewerbelotsen einen Ansprechpartner finden.

Aufgabe des Lotsen soll es nach dem Willen der Koalitionäre sein, die verschiedenen Projekte den entsprechenden Geschäftsbereichen im Rathaus zuzuordnen und den Kontakt herzustellen. Ferner soll der Lotse Aufgabenlisten und einen Zeitplan sowohl für den Investor als auch für die Geschäftsbereiche erarbeiten. In den Aufgabenlisten wird festgelegt, welche Ämter ein Investor im Oberurseler Rathaus zu durchlaufen hat. Die Aufstellung des Zeitplans soll dafür sorgen, dass Projekte möglichst schnell verwirklicht werden können.

Es sei wichtig, dass die Unternehmen, die in Oberursel investieren wollten, einen festen Ansprechpartner für ihre Projekte in der Verwaltung haben, stellte gestern CDU-Fraktionschef Joachim Weiße heraus. Es solle zudem gewährleistet werden, dass der Gewerbelotse auch nach dem Anlaufen von Projekten weiterhin Kontaktmann für die Unternehmen bleibe sowie die zwischen Verwaltung und Unternehmen getroffenen Vereinbarungen kontrolliere.

Benannt werden sollte der Gewerbelotse vom Magistrat „im Rahmen des bestehenden Personals“, also ohne eine Neueinstellung. Angesiedelt werden sollte der Gewerbelotse im Geschäftsbereich der Wirtschaftsförderung.(new)

Bericht der FR vom 01.10.2006
CDU und FDP wollen einen Gewerbelotsen für die Stadt

Fraktionen halten Wirtschaftsförderung noch nicht für ausreichend / Oberursel müsse für Unternehmen einen Ansprechpartner haben

CDU und FDP fordern einen so genannten Gewerbelotsen für Oberursel - Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) sagt, mit der Wirtschaftsförderung gebe es bereits einen. Beider Ziel ist es, mehr Unternehmen in die Stadt zu holen oder bereits ansässige Firmen zu unterstützen.



Oberursel - Oberursel hat keinen. Aachen und Hamburg beispielsweise benennen auf ihrer Internetseite namentlich einen Gewerbelotsen. Als Gewerbelotsen bezeichnen CDU und FDP einen Verbindungsmann zwischen Stadt und Unternehmen. Er soll sowohl Ansprechpartner für Unternehmen sein, die in Oberursel investieren oder sich ansiedeln wollen, als auch Unternehmen unterstützen, die in der Stadt expandieren oder an anderer Stelle neu investieren wollen. Der Lotse soll auch bei der Abstimmung mit den verschiedenen Ämtern als Vermittler unterstützend helfen.

Ursprünglich sollte so ein Gewerbelotse nach dem Willen von CDU und FDP bei der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Sewo) angesiedelt werden. Die Sewo aber müsse Gewinne für die Stadt erzielen, argumentiert Bürgermeister Brum. Und erreicht einen Punktsieg: "Herr Brum hat uns davon überzeugen können, dass ein Gewerbelotse im Rathaus sitzen muss", sagt FDP-Fraktionschef Stefan Rupert. "Schon allein der kurzen Wege zu den Ämtern wegen", ergänzt Oliver Wilm, Mitglied im Bau- und Umweltausschuss.

Dort hatte Brum am Mittwochabend nochmals die Aufgaben und die Struktur der städtischen Wirtschaftsförderung beschrieben, die seiner Einschätzung nach die Aufgaben eines Gewerbelotsen prinzipiell erfülle. "Oberursel hat erst sehr spät damit begonnen, eine Wirtschaftsförderung mit systematischem Betreuungskonzept aufzubauen", sagt Brum. Vor zweieinhalb Jahren sei die Wirtschaftsförderung eingerichtet worden. "Sowas kann man nicht über Nacht installieren, das ist alles auch noch im Aufbau."


"Man muss einen Namen nennen"

Auf der städtischen Homepage (www.oberursel.de) stellt sich die Wirtschaftsförderung vor. Der Leser erfährt unter dem Link den zuständigen Geschäftsbereich, es folgen das Existenzgründernetzwerk und die Wirtschaftspaten. Am Ende der Seite folgt die Wirtschaftsförderung mit vier Namen und ihren Arbeitsbereichen. Der FDP, ursprüngliche Antragstellerin, geht es indes darum, einen Ansprechpartner zu nennen, an den sich die Unternehmen wenden können. "Gut, es gibt die Wirtschaftförderung", sagt Wilm, "aber nach dem, was wir so hören, wird das alles noch nicht so konsequent umgesetzt." Zudem müsse die Stelle "offensiver nach Außen getragen werden".

Wer sich für eine Ansiedlung in Oberursel interessiere, müsse sofort beim Surfen im Internet einen Namen genannt bekommen. Zudem sehe Wilm in der Wirtschaftsförderung eher "das aktive Moment" der Akquise. "Worauf es uns aber ankommt, ist die passive Position", sagt Wilm. "Ich bin schon in einer konkreten Phase und brauche verschiedene Genehmigungen, damit es vorwärts geht, dann kann mir der Gewerbelotse helfen." Mit Brums ausführlicher Antwort im Ausschuss war die FDP "noch nicht zufrieden". Deshalb soll in der nächsten Sitzung nochmals diskutiert werden. ave

Printausgabe der TZ vom 30.09.2006
Lotse liefert Diskussionsstoff
Oberursel. Beim Thema „Gewerbelotse“ haben die Oberurseler Stadtverordneten weiterhin Beratungsbedarf. Nachdem Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) das Magistratskonzept im Bau- und Umweltausschuss sowie im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) vorgestellt hatte, vertagten beide Gremien eine Abstimmung auf ihre kommenden Sitzungen.

Wie berichtet, hatten FDP und CDU die Einrichtung eines Arbeitsbereichs „Gewerbelotse“ bei der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Oberursel (Sewo) gefordert. Der Gewerbelotse solle den Unternehmen als zentraler Ansprechpartner dienen, bei Behördengängen helfen und die Verbindung zu den zuständigen Amtsstellen aufbauen.

Wie Brum ausführte, definiert der Magistrat die Aufgaben eines Gewerbelotsen jedoch umfangreicher als die Koalitionsparteien. Er solle als zentrale Kontaktstelle der Stadt alle Aktivitäten bei der Betreuung der ortsansässigen und an einer Ansiedlung interessierten Firmen sowie potenziellen Neuansiedlungen koordinieren und den Kontakt zu den Interessenverbänden, Vereinen, Grundstücksbesitzern, Entwicklern und Investoren halten. Außer der Wirtschaftsförderung würden also auch Aufgaben der Stadtplanung von Gewerbelotsen bearbeitet.

Laut Brum werden diese Anforderungen bereits von Mitarbeitern der Wirtschaftsförderung erfüllt. „Derzeit verfügt die Stadt über einen City-Manager, der den Einzelhandel, die Gastronomie und die Tourismusfirmen betreut, sowie einen Firmenlotsen, der als Ansprechpartner für Mittelständler und Großunternehmen wirkt.“ Die Lotsen böten den Unternehmen eine Betreuung aus einer Hand und würden in der Stadtentwicklung, der Investitions- und der Wirtschaftsförderung eingesetzt. Der Rathauschef vertritt weiterhin die Auffassung, der Gewerbelotse sollte bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt sein. Die Sewo möchte er verstärkt in die Arbeit einschalten. Die FDP stimmt Brum mittlerweile insofern zu, als dass sie den Lotsen jetzt auch besser in der Wirtschaftsförderung als in der Sewo angesiedelt sieht.

OBG-Fraktionschef Dr. Christoph Müllerleile forderte in der HFA-Sitzung, die Gewerbelotsen nicht mit der Neuansiedlung von Unternehmen zu betrauen. „Wir dürfen nicht noch mehr Kompetenzen abgeben“, betonte er. Für die Liberalen geht es vor allem darum, außer dem eher aktiven Part der Wirtschaftsförderung eine passive Anlaufstelle für die Unternehmen zu haben. „Wir brauchen eine Position in der Verwaltung, die den Unternehmen bei konkreten Aufgaben helfen kann“, so Oliver Wilm (FDP).

In den kommenden Wochen wollen alle Fraktionen intern über das von Brum vorgelegte Konzept beraten, so dass frühestens in den nächsten Ausschusssitzungen mit Entscheidungen gerechnet werden kann. (gst)

Printausgabe der TZ vom 16.06.2006
Gewerbelotse: Politik vertagt Entscheidung
Oberursel. Einen Gewerbelotsen für Oberursel – das fordern CDU und FDP. Er soll Investoren, die beispielsweise ein Projekt in der Stadt verwirklichen wollen, betreuen. Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) hob in der Parlamentssitzung am Mittwoch hervor, dass die Stadt gerade dabei sei, eine solche zentrale Anlaufstelle für Unternehmen in der Wirtschaftsförderung einzurichten. Sein Vorschlag, vor der endgültigen Entscheidung erst im Haupt- und Finanzausschuss über den Koalitionsantrag zu diskutieren, wurde aufgegriffen und auf den Bau- und Umweltausschuss ausgeweitet. In dieser Sitzung will der Rathauchef dann auch das Konzept für die städtische Wirtschaftsförderung vorstellen.

In der Diskussion zuvor ging es allerdings hauptsächlich um ein Thema: Wo wäre ein solcher Gewerbelotse am besten anzusiedeln – bei der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Oberursel (Sewo), wie von der Koalition vorgeschlagen, oder bei der Stadt? Der Standpunkt der CDU ist bekannt: Sie vertritt schon länger die Auffassung, dass die Wirtschaftsförderung am besten komplett bei der Sewo aufgehoben wäre. Brum dagegen will sie im Rathaus belassen. Die Sewo soll aber weiterhin eine prominente Rolle bei der Projektentwicklung übernehmen.

Die SPD verwies in der Diskussion am Mittwoch darauf, dass ein Gewerbelotse ein Vermittler zwischen Stadt und Unternehmen sein solle. Für seine Beratungstätigkeit müsse er auch Auskünfte von Ämtern einholen, etwa zum Katasterbestand. Solche hoheitlichen Aufgaben könne nur ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung wahrnehmen, meinte SPD-Fraktionschef Dr. Eggert Winter. Auch sein Kollege von den Grünen, Christof Fink, lehnte eine Ansiedlung des Lotsen bei der Sewo ab: „Ich halte es für falsch, Parallelstrukturen zu schaffen.“ Das sei eine Verschwendung von Geldern.

Die gesamte Diskussion, wo der Lotse denn nun angesiedelt werden sollte, stufte daraufhin FDP-Fraktionschef Dr. Stefan Ruppert als „riesenbürokratisch“ ein. Das sei nicht wichtig. Über den Antrag könne gern in den beiden Ausschüssen diskutiert werden , so Ruppert. Dort könnten dann auch Einzelfragen geklärt werden, fügte CDU-Fraktionschef Joachim Weiße hinzu. Die OBG wollte beispielsweise wissen, wen die Sewo denn mit der Lotsenaufgabe betrauen solle – einen ihrer Mitarbeiter oder eine neu eingestellte Kraft. (mj)


 GEWERBE : "Gewerbelotse" für mögliche Investoren ?      Verfasst am: 15.07.2006, 22:21       Nach oben   


z. Zt. keine Forumsbeiträge

Zuletzt bearbeitet von ... am 03.09.2006, 22:43, insgesamt einmal bearbeitet


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