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       Verfasst am: 12.09.2006, 08:54       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 09.09.2006
Vier Seifenkisten für Orschel
Bommersheim. Hämische Bemerkungen ernteten die Gebrüder Eberhard und Josef Steden, als sie aus dem Hof ihrer Eltern in der Ackergasse 13 ein besonderes Gefährt schoben. Das Fahrgestell war ein 1,50 Meter langes Brett, an das bewegliche Vorderachsen montiert waren. Der Kasten vorne auf dem Brett erinnerte an eine Motorhaube. Gesteuert wurde der Wagen mit einem Hanfseil, eine Bremse gab es nicht. Und so flogen die Brüder schon in der ersten Biegung aus der Kurve.

Ganz so halsbrecherisch wie bei Eberhard und Josef im Sommer 1904 ging es gestern Nachmittag beim Seifenkistenrennen der ING-Diba AG nicht zu. Acht Seifenkisten hatte Martin Steinmetz eigens für die Veranstaltung der Bank gebaut, und statt hämischer Bemerkungen wurden die Rennfahrer von ihren Kollegen mit Tröten und lauten Rufen angefeuert.

34 Finanzdienstleister, allesamt Partner der ING-Diba, waren aus ganz Deutschland zur Teambildung-Veranstaltung – organisiert von der Thomas Cook AG – angereist. Für die Bank gingen Klaus Schmidt und Martin Krebs an den Start.

Doch bevor es so weit war, mussten die Seifenkisten erst von acht Teams zusammengebaut und geschraubt werden, zuerst die Seitenwände, dann das Heck, dann die Haube. Dann ging es zur Startrampe. Insgesamt wurden 70 Läufe gestartet, moderiert von Markus Hertle und Dirk Müller-Kästner. Jeweils zwei Seifenkisten-Rennfahrer lieferten sich einen Wettkampf auf der 300 Meter langen Asphaltpiste, die von Äckern gesäumt war. Sie wollten für ihr jeweiliges Team einen Sieg herausholen. Gefahren wurde nach dem doppelten K.-o.-System, das heißt jeder fuhr mindestens zwei Mal gegen jemand anderen. Die Zeit wurde nicht gemessen. Wer zuerst ins Ziel kam, hatte gewonnen.

Schon von weitem waren die Silberpfeile auf der Bergkuppe zu sehen, dann ging es mit bis zu 40 Kilometer pro Stunde den Berg hinab ins Ziel. Egal wer in die Kiste stieg und wie alt er war, jeder bekam leuchtende Augen. Am Ende hatte das Team 50 mit Stefan Schuhmacher, Francesco Fedele, Andreas Fink und Andreas Martin die Nase vorn.

„Wir wollten das machen, was jedem Mann Spaß macht und etwas Abenteuer bringt“, begründete Klaus Schmidt die Entscheidung für das Seifenkistenrennen. „Das gehört als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit einfach dazu.“

Von den acht Seifenkisten sollten am Abend noch zwei versteigert werden, unter anderem zu Gunsten von Unicef. Zwei Seifenkisten schenkte die Bank der Stadt, zwei gingen an Schulen in Oberursel. (sob)


 4 Seifenkisten f.Orschel - oder: wenn der Bauer mit der Güll      Verfasst am: 12.09.2006, 08:52       Nach oben   


4 Seifenkisten f.Orschel
oder
Wenn der Bauer mit der Gülle droht
ist die Stadt in grosser Not.
Fortsetzungsreim


z.Zt. keine weiteren Forumsbeiträge


Zuletzt bearbeitet von ... am 20.09.2006, 08:11, insgesamt einmal bearbeitet


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