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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 14.06.2006, 20:01       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 13.11.2006
Nach dem Warten können Radfahrer bald zügig starten
Oberursel. Radfahrer, die an einer roten Ampel warten, müssen bald nicht mehr absteigen, sondern können sich bequem an einem Griff festhalten. Der erste Ampelgriff wird Anfang nächsten Jahres längs des Ampelmasts an der Alten Leipziger Kreuzung montiert. Denn Oberursel hat unter den 13 Hochtaunus-Kommunen den Zuschlag im Wettbewerb „Griff sucht Mast“ um den optimalen Standort für einen Haltegriff für Radfahrer erhalten. Der Wettbewerb wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Hochtaunus ausgeschrieben. Jetzt übergab der ADFC den von ihm gespendeten Ampelgriff der Stadt.

Die Entscheidung für die Brunnenstadt fiel auf der Kreisvorstandssitzung, teilte Volker Radek, Vorsitzender des ADFC Hochtaunus, mit. „Oberursel war der einzige Bewerber mit einem überzeugenden Standort.“ Auch Bad Homburg habe gute Aussichten gehabt, jedoch auf eine Bewerbung verzichtet. Der Grund: Farbe und Material des Griffs hätten der Kurstadt nicht zugesagt. Das kann Radek nicht nachvollziehen: „Der Griff soll auffallen, stabil und auch bei Kälte angenehm anzufassen sein“. Dies sei mit der Signalfarbe Gelb und dem wetterfesten Polyamid gut gelungen. Der Ampelgriff wird bundesweit in 34 Städten eingesetzt. „Da der Radler nicht absteigen muss, kann er bei Grün rascher losfahren“, benennt Radek einen Vorteil. Vor allem Ältere fühlten sich so sicherer.

„Der erste Ampelgriff soll nicht der letzte sein“, sagte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) bei der Übergabe. „Wir kommen schrittweise voran, Oberursel zu einer fahrradtauglichen Stadt zu entwickeln.“ Auch beim Nahverkehrskonzept und bei städtebaulichen Maßnahmen werde die Stadt die Belange der Radfahrer berücksichtigen. Zudem sollten die Radwege optimiert werden. „Wir wollen die Nord-Süd-Verbindung stärken“, sagte Brum. Die geplante Kreuzung „An den Drei Hasen“ werde viele neue Möglichkeiten schaffen. Statt eines Radwegs entlang der Homburger Landstraße soll der weiter von der Straße entfernte Feldweg als Radweg ausgebaut werden. Die Unterquerung der B 456 entlang der Niederstedter Straße solle im kommenden Jahr ebenfalls fahrradgerechter gemacht werden.

Der Ampelgriff eignet sich Experten zufolge an hochfrequentierten Straßen, nicht aber an engen Stellen. „Er kann nur dort installiert werden, wo Radwege sind, damit genügend Platz für Radler und Fußgänger ist“, erläuterte Stefan Pohl, Projektleiter Radroutennetz beim ADFC Hochtaunus. Der Haltegriff werde primär nicht für den Radtourismus, sondern an Fahrradwegen in der Innenstadt und an Schulen eingesetzt.

Bewährt sich der Haltegriff, werde die Stadt zehn weitere Bügel anbringen lassen, versprach Brum. Der Stückpreis liegt zwischen 40 und 45 Euro. Der ADFC, der derzeit die Radtouren für 2007 plant, werde die Radfahrer auch den ersten Ampelgriff im Hochtaunuskreis passieren lassen. (sob)

Infos zum Ampelgriff unter http://www.ampelgriff.de oder unter http://www.adfc-hochtaunus.de.

Frage der GRÜNEN vom 14.06.2006
Überarbeitung des Radverkehrskonzeptes 14.06.2006
Die Stadtverordnetenversammlung hat am 23.06.2005 den Magistrat beauftragt, „das 1995 beschlossene Radverkehrskonzept zu überarbeiten und dem heutigen Stand der Stadtplanung anzupassen.“ Dabei wurde beschlossen, dass das Konzept der Stadtverordnetenversammlung bis Jahresende 2006 zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.

In der Frankfurter Rundschau vom 19.04.2006 wurde dementgegen berichtet, das Stadtplanungsamt habe mitteilt, dass „in ein bis zwei Jahren nun auch das innerstädtische Radwegenetz überarbeitet werden“ soll.

Dies vorausgeschickt wird der Magistrat gefragt:

Wie weit ist der Planungsprozess bereits fortgeschritten?
Wann kann mit der Vorlage des überarbeiteten Radverkehrskonzepts gerechnet werden?

Antwort des Magistrats:
Bisher wurde gemeinsam mit dem ADFC eine Quellen-Ziele-Analyse vorgenommen anhand derer ein Vorentwurf für die Beschilderungsplanung der vorhandenen und neuen innerstädtischen Routen ausgearbeitet wurde. Als nächster Schritt steht die Erfassung des aktuellen Zustandes im Bestand an, bevor ein detaillierter Maßnahmenkatalog mit der Prioritätenliste aufgestellt werden kann.
Mit der Eröffnung der Rundroute um Oberursel als Ringverbindung im April dieses Jahres wurde bereits ein wichtiger Bestandteil des Radverkehrskonzeptes umgesetzt.
Die im besagten Zeitungsartikel erwähnten ein bis zwei Jahre stellen sicherlich eine für den Moment realistische Schätzung des verbleibenden Zeitaufwandes für die Überarbeitung dar.


 STRASSENBAU : Radverkehrskonzept Oberursel      Verfasst am: 14.06.2006, 19:56       Nach oben   


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