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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 20.11.2006, 19:33       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 20.11.2006
Check: OBG hakt nach
Oberursel.Das Ergebnis des Behörden-Checks in der TZ war jetzt auch Thema im Parlament. Wie berichtet, hatte die Oberurseler Stadtverwaltung beim Punkt „Reaktionszeit“ im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden im Kreis schlecht abgeschnitten. Die OBG wollte nun vom Magistrat wissen, wie die Stadt sicherstellen will, dass künftig Fragen von Bürgern in „angemessener Zeit“ beantwortet werden. Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) verwies darauf, dass es Regelungen im Rathaus gibt, die eine „bürgerfreundliche Beantwortung von Anliegen“ gewährleisteten. Seiner Ansicht spielte wohl auch der Zufall eine Rolle, dass die E-Mail aus dem Test erst recht spät beantwortet wurde. Beim Thema Öffnungszeiten der Stadtverwaltung monierte Brum, dass beim Vergleich die Sprechstunden der Bauaufsicht und der Stadtplanung nicht extra berücksichtigt worden seien.

Die OBG hakte zudem bei einem weiteren Thema nach: An die Stadt gesendete E-Mails würden „häufig als Spam zurückgewiesen“. Wenn die IP-Adresse des Absenders in einer speziellen Liste erfasst ist, kann es laut Brum zu einer Zurückweisung kommen. Der Verfasser der E-Mail werde dann allerdings darüber informiert. Er hat dann die Möglichkeit, seine Adresse aus dieser bei http://www.spamhaus.org geführten Liste streichen zu lassen. (mj)


Printausgabe der TZ vom 03.11.2006
Aktives Forum, späte Antworten
Von Gerrit Stolte
Oberursel. Mit 42 852 Einwohnern ist die Brunnenstadt die zweitgrößte Gemeinde im Hochtaunuskreis. Insgesamt 194 Mitarbeiter kümmern sich in der Stadtverwaltung um die neben der Kernstadt in den Stadtteilen Bommersheim, Oberstedten, Stierstadt und Weißkirchen lebenden Menschen. Das fünfstöckige Rathaus ist zentral gelegen.

REAKTIONSZEIT
Fast 30 Stunden dauerte es, bis Oberursel auf unser Fax antwortete. Damit platzierte sich die Gemeinde auf dem achten Platz von 14 getesteten Behörden. Bei der Bearbeitung der E-Mail erwies sich die Brunnenstadt im Vergleich noch langsamer: Lediglich eine Kommune ließ sich mehr Zeit als Oberursel. Ein schlechter Eindruck, der beim Brieftest bestätigt wurde: Die von uns am 25. September angeforderten Informationsmaterialien erreichten uns erst am 5. Oktober – keine Behörde reagierte langsamer. Nur wenig Pluspunkte sammelte die Stadt bei der Annahme von Anrufen. Freitags, kurz vor Feierabend um 12 Uhr, wurde der Hörer nach drei Mal Klingeln abgehoben (der gemeinsame 5. Platz, bei nur sieben reagierenden Behörden), montags reichte es bei viermaligem Klingeln nur zum neunten Platz.

Einen befriedigenden Eindruck hinterließ die Brunnenstadt mit den per Brief gelieferten Informationsmaterialien. Neun Broschüren gaben hinreichend Hinweise auf ein üppiges Angebot, die beigelegte Karte verlieh dem Schreiben etwas Persönliches. Eher schwach hingegen die Antwort auf das Fax: Verwiesen wurde auf die im Rathaus ausliegende und aus dem Internet herunterladbare Broschüre. Ergänzend dazu wurde auf die Möglichkeit des Gesprächs mit den zuständigen Kollegen im Rathaus verwiesen – ohne dass aus dem Fax ersichtlich wurde, um wen es sich dabei handelte. Kurz, knapp und vollständig hingegen die Antwort auf die E-Mail-Anfrage: Die Öffnungszeiten wurden akkurat genannt.

ÖFFNUNGSZEITEN
Mit einer Gesamtöffnungszeit von 30,5 Stunden nimmt die Brunnenstadt in dieser Wertung den siebten Platz ein. Immerhin ermöglicht die im Vergleich frühe Öffnungszeit (täglich von 7.30 Uhr an) auch Berufstätigen, wichtige Behördengänge zu erledigen. Darüber hinaus ist das Rathaus am Montag und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Hier ergibt sich ebenfalls die Möglichkeit, noch schnell ein Formular abzugeben. Dies verhindert auch eine schlechtere Bewertung, denn dass eine Stadt von der Größe Oberursels seine Verwaltung an zwei Tagen der Woche (dienstags und mittwochs) bereits um 12 Uhr schließt, verwundert im Vergleich mit kleineren Gemeinden.

ERREICHBARKEIT
Nahe der Vorstadt gelegen, ist das Rathaus Oberursel vergleichsweise gut zu erreichen. Allerdings gibt es keine kostenlosen Stellplätze: Sowohl der Parkplatz als auch die Tiefgarage sind nur gegen, wenn auch geringe, Gebühren zu nutzen.

Direkt in Laufweite der Verwaltung ist die Haltestelle „Rathaus“ gelegen, die von den Linien 531 (Stadtbus), 916 und 917 angefahren wird. Wer mit der Stadtbuslinie 532 fährt, muss in der Adenauerallee aussteigen und etwas mehr Fußstrecke in Kauf nehmen. Vom Bahnhof ist hingegen – vor allem für ältere Bürger – eine Wegstrecke von gut zehn Minuten einzurechnen.

INTERNET
Die Internetseite der Brunnenstadt (http://www.oberursel.de) zeichnet sich durch eine übersichtliche Gestaltung der Startseite aus: Die Navigation ist in neun Unterpunkte gegliedert, die es dem Besucher erleichtern, die gesuchten Informationen zu finden. In den „KurzLinks“ sind weitere nützliche Seiten für den schnellen Zugriff aufgelistet, zum Beispiel der ausführliche Veranstaltungskalender. Leider fehlt die direkte Verlinkung auf die Seite „Lebenslagen“, (zu finden im Bereich Verwaltung), die den Bürgern wichtige Hinweise zu Behördengängen gibt.

Dort findet sich auch der Bereich Rathaus mit den Unterpunkten „Was erledige ich wo“ und „Formulare“. Dem Bürger wird es dabei leicht gemacht, den zuständigen Ansprechpartner für alle mit der Verwaltung zu klärenden Fragen zu finden. Leider ist dieser Bereich nicht nach Sachgebieten oder Themen, sondern alphabetisch geordnet. Die Übersichtlichkeit leidet darunter. Auch die Formulare sind nur alphabetisch geordnet, lassen sich dafür jedoch durchweg am Bildschirm ausfüllen. Auch Oberursel hat noch nicht den Weg zur digitalen Signatur gewagt: Nach dem Ausfüllen müssen die Dokumente ausgedruckt, unterschrieben und per Post ins Rathaus geschickt oder direkt vorbeigebracht werden.

Einen guten Eindruck hinterlässt das Informationssystem im Bereich „Politik“. Sämtliche Gremien der Stadtpolitik sind mit einer eigenen Seite aufgeführt. Im Bereich „Sitzungskalender“ können die Einladungen und Tagesordnungen der Gremien von der Stadtverordnetenversammlung bis hin zu den Ortsbeiräten eingesehen werden. Leider sind die Protokolle der Sitzungen in Oberursel noch nicht für den Bürger zu lesen.

Einen Pluspunkt sammelt die Stadt durch das vergleichsweise aktive Forum: Hier können alle Bürger an den aktuellen Diskussionen teilnehmen: Wer sich dabei nicht registrieren möchte, kann dies als anonymer Gast tun, allerdings werden die Beiträge vor der Freischaltung von der Stadt Oberursel gegengelesen. Die Stadt selbst gibt im Forum im Bereich „Stadtgespräch“ regelmäßig Themen vor, die die zukünftige Entwicklung der Brunnenstadt beeinflussen. Leider ist die Schriftgröße nur über den jeweils verwendeten Browser und nicht auf den Seiten selbst anzupassen.


 STADTVERWALTUNG OBERURSEL : "Aktives Forum, späte Antwo      Verfasst am: 08.11.2006, 19:29       Nach oben   


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