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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 20.11.2006, 23:52       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 23.11.2006
BCV steigt in Kampagne ein
Bommersheim. Der Bommersheimer Carnevalverein (BCV) feiert am kommenden Samstag von 20.11 Uhr an seine Kampagneneröffnung in der Mehrzweckhalle in Bommersheim. Der Höhepunkt des Abends ist die Inthronisation des neuen Kinderprinzenpaares. Natürlich werden auf der Showbühne aus diesem Anlass auch Gardetänze präsentiert und Büttenreden gehalten. Das scheidende Kinderprinzenpaar Philipp I. und Laura I. hat seinen letzten Auftritt. Einlass ist von 19.11 Uhr an. Der Eintritt beträgt 4 Euro. (csc)

Printausgabe der TZ vom 22.11.2006
Wenn in Stierstadt die Fassenachtssonne am Himmel steht
Von Christoph Rech

Stierstadt. Von wegen Carnevale Di Rio de Janeiro . . . Dass die Stierstädter genauso intensiv Karneval feiern können wie die brasilianischen Kollegen, bewies der Carneval Verein Stierstadt (CVSt) in seiner Eröffnungssitzung am Samstagabend. Unter dem Motto „Carnevale in Stierstadt“ startete der Verein am Wochenende in die fünfte Jahreszeit. „Wir freuen uns auf die Kampagne“, sagte CVSt-Vorsitzender Alexander Becker, der als Gondoliere verkleidet war. Bei den künftigen Sitzungen soll das Motto wie ein roter Faden durchs Programm laufen.

Die Mini-Garde zog ein – allerdings noch nicht in Kostümen und ohne Tanzdarbietung, stattdessen starteten die jungen Tänzerinnen eine Tombola. „Kauft viele Lose, sonst geht der Ausflug in die Hose“, reimte Trainerin Marion Homm. Denn mit dem Verkauf der Lose wollen sich die Minis einige Ausflüge finanzieren, unter anderem einen Kinobesuch. Künftig werden die Sprösslinge als Zaubervögel einen Showtanz darbieten. Sogleich bekamen die Minis als erste Stierstädter Karnevalisten den neuen Orden überreicht – einen Anstecker mit dem Motto „Carnevale in Stierstadt“.

Ehrensache für den CVSt an diesem Abend: Der Besuch von Prinz Uwe I. mit seinem Hofstaat. Und auch das noch amtierende Kinderprinzenpaar Laura I. und Philipp I. aus Bommersheim zog in die närrische Halle ein. „Jeder Narr schreit wunderbar, jetzt ist der 11.11. da“, begrüßte der junge Prinz die Gäste.

Auch wenn der närrische Auftakt vom CVSt schon viele Programmpunkte der laufenden Kampagne andeutete – an diesem Abend überwogen zahlreiche unterhaltsame Publikumsspiele. Das Männerballett lieferte sich ein Fußballspiel mit verbundenen Augen, die Midi-Garde führte einen Kampf der Geschlechter aus. Sechs Frauen und sechs Männer traten gegeneinander an und mussten beispielsweise beim Hämmerchenspiel mit der linken Hand Nägel in einen Holzblock versenken. Zwar standen die Frauen schließlich besser da, Sektflaschen und Trostpreise teilten Sieger und Verlierer dann doch geschwisterlich.

Als Überraschung des Abends tauchte der CVSt-Vorstand plötzlich als Damen verkleidet auf der Bühne auf und stimmte das Mottolied für die Kampagne an. Die Karnevalisten münzten das Lied „Die Capri-Fischer“ auf ihren Heimatort: „Wenn in Stierstadt die Fassenachtssonne am Himmel steht . . .“ Musikalisch ging’s mit einem Star aus Las Vegas weiter: Elvis Presley alias Fiona Becker sang den Titel „Are You Lonesome Tonight?“ und kam damit hervorragend beim Publikum an. Hans Walther vom Elferrat plauderte in seinem Vortrag über die Probleme des Babysitters aus dem Nähkästchen. Der Damenrat bekam reichlich Applaus für die Darbietung mit Tanz und Playback-Gesang.

Noch bevor das Programm allerdings Fahrt aufgenommen hatte, würdigte der Vorstand das langjährige Engagement zahlreicher Stierstädter Narren. „Sehr viele verdiente Karnevalisten sind auszuzeichnen“, kündigte Becker an. Der Vereinsvorstand überreichte die Silberne Flamme für fünf Jahre aktive Mitgliedschaft an Stephie Eisel (Damenrat und Vortragende), Michelle Hettenbach (Mini-Garde), Oliver Knobel (Elferrat), Yvonne Köster (CV-Garde), Carolin Müller (Funke und Midi-Garde), und Norbert Schmelz (Elferrat). Wenig später gab’s dann die Goldene Flamme für insgesamt neun treue Stierstädter Karnevalisten: Alexander Becker (Vorstand und Elferrat), Janina Goßmann (CV-Garde), Christine Pradler (Damenrat), Hans Walther (Vorstand und Elferrat), Monika Walther (Vorstand und Trainerin), Angelika Müllers (Zugausschuss), Martina Schiemenz (Damenrat), Werner Huss (Elferrat) und Sabine Trieschmann (Festausschuss). Cora Becker (Senatorin und Vorstand), die bei der Kampagneneröffnung nicht dabei sein konnte, hat ihre Goldene Flamme inzwischen familienintern erhalten, wie Alexander Becker gestern lächelnd erzählte: „Mit einem dicken Schmatz.“

Printausgabe der TZ vom 20.11.2006
Prinz Uwe I. ist gerührt und begehrt
Weißkirchen. „Gott Jokus hält – wie jedes Jahr – Einzug bei der Weißkirchener Narrenschar!“ Mit diesen Worten eröffnete Andreas Mohr, Sitzungspräsident des Clubs Geselligkeit Humor Weißkirchen (Clu-Ge-Hu), die Kampagne. Eine „Fastnachtswillkommensschau“ wollte er Vereinsmitgliedern und Gästen im Saal des Gasthauses „Zum Rühl“ bieten, und er versprach nicht zu viel.

Die Garde des Clu-Ge-Hu, die unter der Leitung von Birgit Zumbroich steht, eröffnete den närrischen Samstagabend mit einem klassischen Gardetanz zu den Klängen aus Pippi Langstrumpf und der Gummibärenbande. Danach bat Mohr den Elferrat auf die Bühne, der den närrischen Eid auf die Weißkirchener Fastnacht zu schwören hatte. „Du sollst immer Lachen, Frohsinn und Heiterkeit entfachen“ war der erste Schwur – insgesamt gab’s elf – der abgelegt werden musste.

Für den Clu-Ge-Hu ist es in diesem Jahr eine besondere Kampagne, denn der Verein wird fünf mal elf Jahre alt und stellt außerdem den Prinzen. Dieser ist seit elf Jahren Vorsitzender des Vereins. Uwe I. habe außerdem elf Mal mit dem Männerballett auf der Bühne gestanden und sei der elfte Narrenratsprinz, zählte Andreas Mohr auf, der selbst ein Jubiläum zu feiern hat, denn für ihn ist es die elfte Kampagne als Sitzungspräsident.

Freilich gratulierten die Tollitäten aus dem Umkreis dem Verein und dem Prinzen zu den Jubiläen und wünschten eine erfolgreiche Kampagne – das scheidende Kinderprinzenpaar Laura I. und Philipp I. aus Bommersheim ebenso wie das frisch inthronisierte Prinzenpaar aus Usingen, Michael I. und Sabine II. Und Uwe I. war gerührt von dem Empfang in Weißkirchen: „Ich hatte richtige Gänsehaut, als ich den Saal betrat!“

Bei den Ehrungen für verdiente Mitglieder war er freilich auch dabei: Henning Weinert, stellvertretender Clu-Ge-Hu-Vorsitzender, zeichnete Hans Jürgen Mau, der im Männerballett „Die Bachstelzen“ tanzt und Mitglied des Elferrates ist, mit dem Verdienstorden aus. Silberne Flammen überreichte er Bianca Büscher, Conny Detzer, Vanessa Schorr, Thomas Siebenhaar, Anna-Lena Stenz, Monika Stenz und Ottmar Thümmes. Die Goldene Flamme erhielten Bernard Bilitewski, Janine Detzer, Wener Engemann und Henning Weinert – Letzterer aus den Händen des Prinzen.

Freilich wurde bei der Kampagneneröffnung nicht nur geehrt – die Tanzgruppen etwa zeigten ihre Bühnenerfolge aus der vergangenen Saison: Und die Teufelchen der Midi-Garde sowie die Samba-Damen der Maxi-Garde wurden vom Publikum mit viel Applaus bedacht. Der Clu-Ge-Hu hatte zudem einen Sprachwissenschaftler vom Bad Homburger Carneval-Verein, alias Nicolas Morand, eingeladen, der über das Entstehen und Erzählen von Witzen philosophierte. Ex-Prinz Rolf Bender, Elisabeth Eilers, Günther Nutsch, Margret Bilitewski und Markus Weber stellten pantomimisch eine Reispipeline dar, die von China nach Deutschland führte. Thomas Siebenhaar, Monika Stenz und Andreas Mohr begeisterten ebenfalls mit ihrer Johannes-B.-Kerner-Show. Monika Stenz in der Rolle der Gerlinde Meier hatte ein Auge auf Uwe I. geworfen und erzählte Siebenhaar, der Kerner darstellte, dass sie von einer Nacht mit dem Prinzen träume.

Mohr und Siebenhaar waren später auch bei den Nachteulen vertreten. Sie sangen zum Abschluss gemeinsam mit Nicolas Morand und Gerd Finzelberg von Politik und Erlebnissen während der närrischen Zeit. (manu)

Printausgabe der TZ vom 18.11.2006
Frohsinn eröffnet Kampagne
Oberursel. „Akte 11/11 – Frohsinn Reporter decken auf“ – so lautet das Thema für die Eröffnung der Kampagne beim Karnevalverein Frohsinn. Reporterteams waren in den vergangenen Tagen in der Stadt unterwegs, um „heiße Storys“ zu recherchieren und bekannte und unbekannte Orscheler zu den unterschiedlichsten Themen zu interviewen. Das Ergebnis kann am heutigen Samstag im Vereinshaus, Im Heidegraben, bestaunt werden. Beginn ist um 19.11. Uhr, Einlass bereits von 18 Uhr an. Karten gibt es an der Abendkasse zum Preis von sechs Euro. (og)

Printausgabe der TZ vom 15.11.2006
Prinz zieht Gewinnerin aus der Kappe
Oberursel/Bad Homburg. „Jetzt üben wir“, verkündet Prinz Uwe I., kaum dass er über die Schwelle der Orschelstube der Taunus Zeitung getreten ist. Einem närrischen Regenten kann man freilich nichts abschlagen und so stimmen nicht nur sein Hofstaat, sondern auch Narrenratsvorsitzender Wolfgang Wehrheim und die Redaktionsmitarbeiter in den Ruf „Orschel Helau“ ein. Für Uwe I. ist es, abgesehen von seiner feierlichen Inthronisation am Samstag, der erste öffentliche Termin. Er spielt „Glücksfee“ und zieht die Gewinner des diesjährigen Prinzen-Rätsels der TZ. Da stellt Wolfgang Wehrheim gern seine Narrenkappe als „Lostrommel“ zur Verfügung. Die beiden Pagen Susanne und Marion und Hofmarschall Reimund Krammich verfolgen die Auslosung.

Den ersten Preis, einen Brunch-Gutschein vom Hotel Mövenpick für zwei Personen und zwei Eintrittskarten zur Prinzengala, gewinnt die Oberurselerin Ella Gauf. Der zweite Preis, ein Mövenpick-Brunchgutschein, geht an Klaus Voigt aus Oberursel. Über einen TÜV- und AU-Service bei Roland Schubnell kann sich der Oberurseler Torsten Lauer freuen. Christine Jacklowsky aus Oberursel gewinnt zwei Karten für die Clu-Ge-Hu-Sitzung am Samstag, 27. Januar. Manuel Luxenburger aus Oberursel bekommt zwei Tickets für die Frohsinn-Sitzung am 26. Januar. Auf die Sitzung beim Bommersheimer Carneval Verein (BCV) am 9. Februar kann sich der Oberurseler Lars Christ freuen. Auch Doris Luxenburger erhält zwei Sitzungskarten – für das närrische Treiben beim Carneval Verein Stierstadt (CVSt) am 3. Februar. Ein Brunch-Gutschein für zwei Personen in der Stadthalle geht an Jens Hochwitz aus Oberursel. Gaby Backhaus aus Frankfurt gewinnt zwei Frohsinn-Karten für den 26. Januar. Zwei Karten für die BCV-Sitzung am 9. Februar gehen an D. Holbach aus Frankfurt. Der elfte Preis, zwei Tickets für die CVSt-Sitzung am 3. Februar, gewinnt Felix Hochwitz aus Oberursel. Zwei Karten für den Clu-Ge-Hu-Maskenball am 16. Februar gehen an Silke Gebhart aus Oberursel. Ihre Preise erhalten die Gewinner bei der Prinzenaudienz am 7. Dezember im Hotel Mövenpick. (csc)

Printausgabe der TZ vom 13.11.2006
Immer wieder die Zahl 11
Oberursel. Mit Prinz Uwe I. regiert bereits schon der zweite, aus dem Norden Deutschlands stammende Karnevalist – nach Ex-Prinz Henning I. – die Orscheler Narrenschar. Die Heimat des unter bürgerlichem Namen als Uwe Eilers bekannten Blaublüters ist Nordenham-Blexen in Niedersachsen. Dort wurde er 1953 geboren. Eilers ist der Jüngste von vier Geschwistern.

Vor 37 Jahren begann Eilers eine Ausbildung bei der Deutschen Bundespost und wurde im Rhein-Main-Gebiet ansässig. Seit 1983 lebt er in Weißkirchen. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Seine karnevalistische Karriere begann Uwe I. 1993 beim Club Geselligkeit Humor Weißkirchen (Clu-Ge-Hu). Damals wie heute tanzt er im Männerballett der „Bachstelzen“. Außerdem ist Seine Hoheit einer der Clubsänger, des „Chaos-Teams“. Prinz Uwe I. ist Mitglied im Elferrat und Vorsitzender des Clu-Ge-Hu. Seine karnevalistischen Aktivitäten gehen über den Stadtteil hinaus: Er ist Gründungsmitglied und Vize-Vorsitzender des Narrenrats.

Als Hofmarschall Prinz Reimunds I. in der Kampagne 2003/2004 konnte sich Eilers bereits mit den Verpflichtungen, die auf einen Karnevalsprinzen zukommen, vertraut machen. Eine Ausnahme, denn eigentlich können nur Ex-Prinzen Hofmarschall werden. Doch nicht nur im Karneval hat der närrische Regent von sich reden gemacht. Uwe I. glänzte 2002 auch als Brunnenmeister an der Seite von Brunnenkönigin Carmen I.

Uwes Regentschaft steht unter dem Zeichen der närrischen Zahl 11 – im 11. Jahr ist der Prinz Clu-Ge-Hu-Vorsitzender. Der Weißkirchener Verein wird in dieser Kampagne fünf Mal 11 Jahre alt. Der Narrenrat feiert sein 11-jähriges Bestehen, und Prinz Uwe I. ist der 11. Narrenratsprinz. Somit ist der Wahlweißkirchener geradezu prädestiniert, das Narrenvolk in dieser Kampagne durch die „tollen Tage“ zu führen. (manu)


Printausgabe der TZ vom 13.11.2006
Prinz Uwe I. ist karnevalistisches Urgestein
Von Manuela Messerschmidt

Oberursel. Die Frage, wer in dieser Kampagne Taunuskarnevalsprinz sein wird, wurde endlich beantwortet: Prinz Uwe I. – mit bürgerlichem Namen Uwe Eilers – vom Club Geselligkeit Humor Weißkirchen (Clu-Ge-Hu) nimmt das Narrenzepter 2006/2007 in die Hand. Den ersten Auftritt hatte der neue Regent schon vor seiner offiziellen Inthronisation: Am 11.11. um 11.11 Uhr waren Groß-Orschels Narren im Rathaus zusammengekommen, um die „tollen Tage“ einzuläuten.

Bei der Amtseinführung abends in der Stadthalle wurde es richtig feierlich. Ex-Prinzensprecher Werner Schuch führte durch die Zeremonie und krönte das neue Narrenoberhaupt mit der Prinzenkappe. Ex-Prinz Gerd I. (Kleiner Rat) übergab dem neuen Regenten das Narrenzepter, und Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) – Hofmarschall unter Gerd I. – überreichte an Reimund Krammich seinen Marschallstab, der wiederum selbst einmal Prinz war und dem Bommersheimer Carnevalverein (BCV) angehört.

Als Herrscher eingesetzt, richtete Prinz Uwe I. das Wort an sein närrisches Volk und stellte sich sowie seine Pagen Marion Schorr und Susanne Knebel vom Clu-Ge-Hu vor. „Steht alle auf und ruft Hurra – Prinz Uwe ist nun endlich da!“, begrüßte er sein Volk und verkündete seine erste Amtshandlung. Die U-Bahn-Linie werde von U 3 in U 1 umbenannt, schließlich sei U 1 seine Abkürzung. Die Abkürzung des Prinzennamens findet sich auch im Wappen der Tollität, das Ex-Prinz Rolf Riegel entworfen hat, wieder. Weiterhin sind ein weißes Ross für Niedersachsen, eine Bachstelze, die Weißkirchener Kirche St. Crutzen und die Pfeile der St.-Ursula-Kirche auf Uwes Erkennungszeichen abgebildet.

Freilich kamen viele Blaublüter, um dem neuen Mitglied ihrer Riege zu gratulieren. Angeführt wurde die Schar vom BCV-Kinderprinzenpaar Laura I. und Philipp I. Beide stehen am Ende ihrer Regierungszeit. Das Prinzenpaar aus Rodheim, Appolonia I. und Hildebert I., überbrachte ebenfalls seine Grüße in Form eines Vortrags. Appolonia erzählte vom Karussellfahren. Wegen ihrer Leibesfülle war sie in der Gondel stecken geblieben. Prinzessin Silke I. von Bad Bommersheim am See, alias Silke Gebhart vom BCV, überbrachte keine Grüße an die Tollität – sie wollte selbst als Prinzessin den Thron erklimmen. Würde sie allerdings einen Prinzen heiraten müssen, würde sie doch auf Prinz Uwe I. zurückgreifen wollen . . .

Eine weitere heiratswillige Vortragende schickte der Clu-Ge-Hu mit Monika Stenz auf die Bühne, die sich als Kölner Mauerblümchen in Prinz Uwe verliebt hatte. In der Talkshow von Thomas Siebenhaar schüttete sie ihr Herz aus. Ein weiterer Gast Siebenhaars war der Moderator des Abends, Andreas Mohr, der in der Rolle eines alten Ex-Prinzen die Marotten der Ex-Prinzen aufs Korn nahm. Im Vortrag der „Nachteulen“ des Weißkirchener Vereins, in dem Siebenhaar und Mohr wieder mitwirkten, wurden die Wehwehchen der Ex-Prinzen sowie die Vorgehensweise zur Auswahl des Prinzen auf die Schippe genommen.

Die vier Vereine aus Groß-Orschel schickten aber nicht nur Vortragende, sondern auch ihre Garden, um dem Prinzen zu gratulieren. Das Duo Franziska Klein und Vanessa Hecker vom BCV machte den Anfang und zeigte einen kreativen und neuartigen Gardetanz. Mit einem Marsch gratulierte die Maxi-Garde des Clu-Ge-Hu dem Prinzen. Die Cowgirls, alias der CV-Garde vom Carnevalverein Stierstadt (CVST), brachten WildwestStimmung in die Narhalla, aus der Hölle grüßten die Midis des Clu-Ge-Hu und sowohl die Maxis des BCV als auch das Frohsinn-Ballett zeigten anspruchsvolle Jazztänze. Freilich durften auch die musikalischen Einlagen von der Frohsinn-Brassband sowie den Frohsinn-Sängern nicht fehlen.

Printausgabe der TZ vom 21.10.2006
Der Prinz spielt gern mit kleinen Bällen
Von Manuela Messerschmidt

Wer wird Prinz in der Kampagne 2006/2007? – Das ist die Frage, die wenige Tage vor dem 11.11. alle Narren in Orschel beschäftigt. „Heiße Tipps“ gab es schon im ersten Teil des diesjährigen Prinzenrätsels, weitere Hinweise werden im zweiten Teil des Rätsels geliefert.

Oberursel. Dass der Herkunftsort des künftigen Taunuskarneval-Prinzen nicht Oberursel ist und „kurz vor Amerika“ zu liegen scheint, hat seine Hoheit in spe bereits im ersten Teil des Rätsels verraten. Karnevalistische Tradition gibt es in der alten Heimat nur wenig, und so kommt es, dass der designierte Prinz in seiner Kindheit kaum mit dem aktiven Karneval in Berührung kam.

Aktiver Fastnachter wurde die künftige Tollität erst lange nachdem er sich in jungen Jahren im Rhein-Main-Gebiet angesiedelt hatte. Im Jahr 1992 trat er, nachdem er das lustige Treiben auf Maskenbällen und Sitzungen für sich entdeckt hatte, in einen Karnevalverein ein. Seine Wahl fiel dabei auf einen traditionellen Oberurseler Verein. Dort nimmt er seit 1993 aktiv und begeistert am Vereinsleben teil und ist in vielen Korporationen vertreten.

Zuvor galt seine Begeisterung nicht den tollen Tagen, sondern dem Tischtennis-Sport. Seit 1969 – kurz nach seiner Ankunft im Rhein-Main-Gebiet – hatte sich der Prinz der schnellsten Ballsportart der Welt und dem SV Niederursel verschrieben. Hartes und ausdauerndes Training führten ihn zum Erfolg, und so spielte er bald in der Kreisliga.

Für andere Sportarten blieb dabei nur wenig Zeit. Dennoch schaffte es der Fußball, die künftige Tollität zu begeistern. Der Prinz in spe ist jedoch kein aktiver Fußballer, sondern nimmt als engagierter Zuschauer am Geschehen um das runde Leder teil. Eintracht Frankfurt ist sein Favorit in der Bundesliga, und er verkündet stolz: „Ich versäume selten ein Heimspiel und fahre auch schon mal zu manchem Auswärtsspiel.“ Wenn seine Adler jedoch gegen Werder Bremen spielen, kommt es schon einmal vor, dass das künftige Oberhaupt der Orscheler Narren in den Fanblock der Nordmänner wechselt. „Ich bin auch Fan von Werder Bremen“, verrät der baldige Prinz und fügt hinzu, dass er bei Begegnungen seiner Lieblingsvereine immer zu der Mannschaft halte, welche die Punkte nötiger brauche. Werder-Spiele besucht der Prinz in spe jedoch nicht nur, wenn der Verein gegen die Eintracht antritt. „Wenn ich in der Nähe bin, gehe ich auch in Bremen zu einem Spiel“, sagt er.

Weitere Sportarten spielen keine Rolle in der Freizeit des Prinzen. Selbst Tischtennis inzwischen nicht mehr. „Irgendwann, nachdem ich in den Karnevalverein eingetreten war, hatte ich nur noch wenig Zeit zum Trainieren und bin abgerutscht. Da habe ich dann das Spielen aufgegeben“, blickt er zurück.

So viel für diesmal vom noch namenlosen Prinzen. Wer inzwischen eine heiße Spur entdeckt zu haben glaubt, kann schon jetzt den Namen des künftigen Prinzen auf eine Postkarte schreiben und sie an die TZ-Redaktion, Schwedenpfad 2, 61348 Bad Homburg, Stichwort „Prinzen-Rätsel“ senden. Einsendeschluss ist Donnerstag, 9. November.

Zu gewinnen gibt es jeweils zwei Eintrittskarten zu den Sitzungen der vier Oberurseler Karnevalvereine, zur Prinzengala im Mövenpick-Hotel und zur Hexensitzung. Weiterhin sind Karten für den Prinzenbrunch und Gutscheine für verschiedene Gaststätten zu gewinnen.

Printausgabe der TZ vom 14.10.2006
Mit dem Vater zum Maskenball
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Kaum ist der Spätsommer vorbei, scharren die Narren schon wieder mit den Hufen, sind die Karnevalisten bereit für die nächste Kampagne. Die neugierigen Orscheler Narren fragen sich, wer denn in der nächsten Kampagne der Taunus-Prinz sein wird. Und die Taunus Zeitung startet traditionell das Prinzenrätsel, bei dem die Leser aktiv mitraten dürfen und attraktive Preise gewinnen können. Von Manuela Messerschmidt

Oberursel. Die künftige Tollität ist schon als Kind mit dem Karneval in Berührung gekommen – ein aktiver Narr war er zunächst jedoch nicht. Seine ersten Eindrücke von der fünften Jahreszeit und dem karnevalistischen Vereinsleben wurden dem Prinzen in spe durch seinen Vater vermittelt. Der war als Kassierer in einem Sportverein aktiv, der auch Kindermaskenbälle veranstaltete.

Zu den Aufgaben des Vaters gehörte es, am Tag des jährlichen Kindermaskenballs das Eintrittsgeld zu kassieren. Daher waren das künftige Oberhaupt der Oberurseler Narren und seine drei älteren Geschwister schon früh auf Veranstaltungen der Narretei vertreten.

Der Bruder ist mit Pfeife und Bienenkorb als Imker verkleidet und hält den kleinen Prinzen, der hier etwa drei Jahre alt ist, an der Hand. „Wilfried hat mich damals mitgenommen, und durch meinen Vater konnte ich trotz des jungen Alters auch auf der Faschingsveranstaltung bleiben“, blickt der Prinz in spe zurück. Bruder Wilfried ist heute nicht mehr im Karneval aktiv, ebenso wenig wie ein weiterer älterer Bruder und die ältere Schwester der zukünftigen Tollität. Dies ist auch aufgrund des Heimatortes des zukünftigen Oberhaupts der Narren kaum verwunderlich. Der Ort ist bekannt als das letzte Dorf vor Amerika und besitzt – wie die Ausrichtung der Kindermaskenbälle durch den Sportverein zeigt – nur wenig karnevalistische Tradition.

Die närrische Hoheit, die am 11. November als Prinz in der Stadthalle inthronisiert werden soll, ist in Oberursel – fern von seinem Herkunftsort – trotzdem seit vielen Jahren karnevalistisch aktiv. Der närrische Einfluss in den Kindertagen hat also Früchte getragen. Wirklich aktiv wurde die zukünftige Hoheit jedoch erst, als sie sich im Rhein-Main-Gebiet angesiedelt und einige Jahre in der Umgebung gelebt hat.

Haben Sie schon eine Idee, wer in der Kampagne 2006/2007 die Narren regieren wird? Dann schreiben Sie den Namen des Prinzen in spe auf eine Postkarte und senden diese an die TZ-Redaktion Oberursel, Schwedenpfad 2, 61348 Bad Homburg, Stichwort „Prinzen-Rätsel“. Einsendeschluss ist der 9. November.

Zu gewinnen gibt es jeweils zwei Eintrittskarten zu den Sitzungen der vier Oberurseler Karnevalvereine, zur Prinzengala im Mövenpick-Hotel und zur Hexensitzung. Weiterhin gibt es Karten für den Prinzenbrunch und Gutscheine für verschiedene Gastronomiebetriebe zu gewinnen.


 Karneval 2006/2007      Verfasst am: 12.11.2006, 23:51       Nach oben   


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