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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 16.11.2006, 22:44       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 18.10.2006
Auf drei Bauplätzen wird noch gearbeitet
Bommersheim. Das Bommersheimer Neubaugebiet Untere und Obere Bremengärten ist 1,1 Hektar groß. Ein frei stehendes Haus, zehn Doppelhaushälften und zwei Mehrfamilienhäuser wurden im Laufe der vergangenen zwei Jahre von den Eigentümern bezogen. Derzeit sind noch auf drei Bauplätzen die Bauarbeiten im Gange. Alle Häuser sind von ihren Käufern mit Hilfe von Architekten und Baufirmen individuell gebaut worden. Deshalb können keine generellen Angaben über Größe und Preise der Häuser gemacht werden.

Der Quadratmeterpreis für dieses Gebiet beträgt laut der aktuellen Bodenrichtwertkarte derzeit 600 Euro. „Bei einer Grundstückgröße von 250 bis 300 Quadratmetern würde eine Doppelhaushälfte hochgerechnet 350 000 bis 400 000 Euro kosten“, schätzt Werner Rosner, Immobilienmakler der Raiffeisenbank Wehrheim. Im Gegensatz zu den Privatleuten kann der Bauträger „Royal Bau“ Angaben zu seinen beiden Mehrfamilienhäusern machen. Die zwei Häuser seien auf einem 1200 Quadratmeter großen Grundstück gebaut worden. Die Drei- und Vierzimmer-Wohnungen hätten zwischen 175 000 und 400 000 Euro gekostet, wobei die teuerste Wohnung eine sechs Zimmer große Dachgeschosswohnung sei, berichtet Rosner. Derzeit ist noch eine Dreizimmerwohnung zu haben. „Wir hoffen, dass das Projekt bis Ende des Jahres abgeschlossen ist“, gibt sich der Makler optimistisch. (akl)

Printausgabe der TZ vom 18.10.2006
Oberursel boomt:
In den vergangenen Jahren sind zahlreiche neue Wohngebiete in der Brunnenstadt entstanden. Was aber bewegt die Menschen, die dort hingezogen sind? Wovon sind sie begeistert? Was stört sie? Und fühlen sich die Neubürger schon als Orscheler? Diesen Fragen gehen wir in einer Serie nach. TZ-Mitarbeiterin Agneta Starker hat sich für die dritte Folge in den Bommersheimer Bremengärten umgesehen.
Bommersheim. Vorwitzig lugt die Herbstsonne durch die Wolken und bescheint die Bommersheimer Neubausiedlung der Unteren und Oberen Bremengärten. Ein Wetter, das wie geschaffen ist, um den Garten in Ordnung zu bringen oder mit den Kindern auf der Straße herumzutollen.
Das hat sich auch Burkhard Kolland gedacht. Vor seiner hellblauen Hütte im Garten streicht er mit kräftigen Pinselstrichen eine rechteckige Holzplatte weiß. „Das soll ein Unterstand für das Kaminholz werden. Das hier ist erst der Unterlack. Später soll er so blau werden wie die Hütte“, sagt Kolland. Im April 2005 ist er mit seiner Ehefrau und Tochter Annika (jetzt 5) ins Haus Untere Bremengärten 11 eingezogen. „Wir haben vorher in einer Dreizimmerwohnung gewohnt, etwa 200 Meter von hier entfernt. Wir wollten gerne hier bleiben, und das war das erste Neubaugebiet in Bommersheim seit langem“, erzählt er. Gemeinsam mit den direkten Nachbarn habe man einen Architekten beauftragt, der Baufirmen durch Ausschreibung für das Projekt angeworben habe. Über ein 336 Quadratmeter großes Grundstück mit einem schön bepflanzten Garten verfügen die Kollands jetzt; die Doppelhaushälfte hat eine Wohnfläche von 140 Quadratmetern. Es sei einfach ideal, so Kolland. „Die Lage hier ist toll. Gleich am Feldrand, ländlich, kein Durchgangsverkehr, und vom oberen Stock aus können wir Feldberg und Frankfurter Skyline sehen“, schwärmt er.

Dem kann sich Gabriele Jerschabek, die gemeinsam mit ihrem Mann am Ende der Sackgasse eine Straße weiter unten gebaut hat, nur anschließen. „Wir fühlen uns total wohl. Es ist sehr dörflich hier. Wenn ich im Garten bin, halte ich mit Passanten ein Schwätzchen. Durch den Reitverein und die Feuerwehr wird hier auch viel zusammen gefeiert. Wenn die Reiter vorbeikommen, hat das einen Hauch von Wildwest. Und beim Bäcker, in der Apotheke, beim Service-Center – überall wird man mit Namen begrüßt. Das ist sehr nett“, erzählt die Neu-Bommersheimerin, die vorher in Frankfurt gewohnt hat. „Wir haben uns Bommersheim bewusst ausgesucht, denn wir wollten wieder aufs Dorf. Und da wir in Oberursel arbeiten, ist es ideal“, ergänzt Gabriele Jerschabek, die als Erste der Siedlung bereits an Weihnachten 2004 gemeinsam mit ihrem Mann ins neue Haus (200 Quadratmeter) eingezogen ist. Das Haus hat das Ehepaar von einem Architekten nach eigenen Vorstellungen bauen lassen. Raum für die Hobbys der beiden – er spielt E-Gitarre im schallisolierten Keller, sie gärtnert gerne – wurde selbstverständlich auch geschaffen.

Auch der kleine Daniel (2) kann sich austoben. Er hat die ganze Straße als Spielplatz. Dort findet er genügend Spielkameraden, und auch der Hort ist nicht weit weg. „Es ist toll, in der Natur zu leben und doch schnell in einer Großstadt zu sein. Das ist fast wie zu Hause in Dänemark“, schwärmt Kenneth Blindbaek, der mit Ehefrau Pernille und Sohn Daniel für einige Jahre nach Deutschland gekommen ist. „Dass wir ein Haus gefunden haben, das so gut liegt, ist natürlich ein Bonus für uns. Ich habe das Haus im Sommer 2004 nur im Internet gesehen, und da begann gerade erst der Bau“, erzählt der Däne. Ein Jahr später, im März 2005, siedelte die Familie nach Deutschland über.

„Hier in der Straße sind alle ungefähr zur gleichen Zeit eingezogen. Am Anfang gab es alle zwei Wochen bei jemand anderem eine Einweihungsparty, so dass wir uns alle gut kennen lernten“, berichtet Blindbaek, der froh ist, in einer Nachbarschaft mit jungen Familien zu wohnen.

In den beiden einzigen Mehrfamilienhäusern der Siedlung wohnen kaum Familien, sondern Paare. Das ist Immo Enderlein, der in einer vier Zimmer großen Maisonette-Wohnung in den Oberen Bremengärten 7 wohnt, nur recht. „Ich habe zehn Jahre im Oberurseler Stadtzentrum gewohnt. Hier ist es schön ruhig und die Bommersheimer sind nett und aufgeschlossen. Nur einen Supermarkt vermisse ich“, sagt er.

Auf der 25 Quadratmeter großen Terrasse konnte er den Sommer so richtig genießen – nur die seit einigen Monaten blockierte Aussicht stört ihn etwas. „Der Bauträger, der auch dieses Gebäude errichtet hat, hatte eigentlich auf dem Grundstück unterhalb von uns Reihenhäuser vorgesehen. Leider wurde dann doch ein Mehrfamilienhaus gebaut“, bedauert Enderlein, der vorher den Bommersheimer Ortskern von weitem bewundern konnte und nun auf ein Dach in nächster Nähe blicken muss.

„Das ist etwas blöd gelaufen“, gibt Werner Rosner, Immobilienberater der Raiffeisenbank Wehrheim und Vertreter des Bauträgers „Royal Bau“ zu. „Die Nachfrage nach den vorgesehenen Reihenhäusern war zu gering, so dass der Bauträger das Grundstück umplanen musste“, erklärt Rosner. „Allerdings wären die Reihenhäuser genauso hoch geworden, wie es das Mehrfamilienhaus jetzt ist“, sagt er.


 Neubaugebiet Bremengärten in Bommersheim      Verfasst am: 16.11.2006, 22:43       Nach oben   


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