Phorum-Ursellis -> OBERURSELER-FOREN (Übersicht, Links und Zitate) -> ALLE Forumsthemen.......
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 17.12.2006, 22:12       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 18.11.2006
Studie zur Zukunft des Rathausareals
Oberursel. Wie könnte das Gebiet am Rathaus entwickelt werden? Eine Studie soll dazu nun Vorschläge liefern. Wie erwartet, haben die Fraktionen im Stadtparlament dem Projekt am Donnerstagabend zugestimmt. Kritik gab’s allerdings zuvor von CDU-Fraktionschef Joachim Weiße. Er warf Rathauschef Hans-Georg Brum (SPD) eine schlechte Informationspolitik vor. Vor anderthalb Jahren hatte der Bürgermeister offenbar allen Fraktionsvorsitzenden vorgestellt, wie das Gelände entwickelt werden könnte. Informationen, ob sich seitdem etwas getan hat, gab es laut Weiße nicht. „Gibt es Ideen, Pläne und interessierte Investoren?“, wollte er nun im Parlament wissen.

Der Rathauschef wies die Vorwürfe zurück. In zwei großen Veranstaltungen hätten Vertreter der Stadt auch zur Innenstadtentwicklung Rede und Antwort gestanden. Und es habe Workshops zu bestimmten Themen gegeben. Das Einzelhandelskonzept, das zurzeit erarbeitet wird, soll laut Brum zunächst allgemein die Frage beantworten, was die Innenstadt noch an Läden verträgt. Nach Angaben des Rathauschefs gibt es eine ganze Reihe interessierter Investoren, „die lieber heute als morgen hier beginnen wollen“.

Erneut wies Brum darauf hin, dass es derzeit für Unternehmen wie Hennes und Mauritz oder Saturn keine Flächen von 600 bis 1200 Quadratmetern in bester Innenstadtlage gebe. Platz für solche größeren Läden wäre im Gebiet am Rathaus. Einen achsenartigen Aufbau der Innenstadt stellt sich Brum vor. Zur Strecke Vorstadt–Altstadt würde dann die Linie Rathausplatz–Epinayplatz hinzukommen. Das Projekt bietet seiner Ansicht nach eine Chance, die es vor acht, neun Jahren schon einmal am Epinayplatz gab. „Damals wurde sie nicht genutzt“, so Brum.

Wie berichtet, sollen nun die Entwicklungsmöglichkeiten von vier Flächen geprüft werden: der Wirtschaftshof neben der Stadtverwaltung, das Rathaus samt Parkplatz an der Oberhöchstadter Straße, das Gebiet Rathausvorplatz und Hospitalstraße sowie das Areal hinter der Stadthalle.

FDP-Fraktionschef Dr. Stefan Ruppert mahnte, bei diesem Projekt „sehr, sehr vorsichtig“ vorzugehen – gerade weil es so wichtig sei. Welche Fehler bei einem solchen Vorhaben gemacht werden könnten, ließe sich in Hofheim, Kelkheim und Kronberg sehen. Ruppert empfahl eine frühe Bürgerbeteiligung und ein „strukturiertes Vorgehen“. Letzteres vermisst er offenbar bei anderen Projekten, was er mit den Worten umschrieb: relativ viel werde angefangen, aber nicht viel abgeschlossen.

Das Stichwort Bürgerbeteiligung griff Brum sofort auf. „Das wollen wir gezielt angehen“, versicherte er. Beim Schwimmbadprojekt habe man gute Erfahrungen damit gemacht. Für diese Bemerkung erntete er allerdings ein paar stichelnde Kommentare aus den Reihen von CDU und FDP. Hatte sich der Rathauschef doch anfangs nicht so begeistert gezeigt, als die Liberalen einen Workshop zum Schwimmbadprojekt gefordert hatten. (mj)


 GEWERBE : Studie zur Zukunft des Rathausareals      Verfasst am: 17.11.2006, 22:10       Nach oben   


...

Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Phorum-Ursellis -> OBERURSELER-FOREN (Übersicht, Links und Zitate) -> ALLE Forumsthemen.......
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  







 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren   ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen  LoginLogin