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       Verfasst am: 11.06.2007, 07:59       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 11.06.2007
Junger Mann von Blitz verletzt


Am späten Samstagnachmittag war noch alles in Ordnung: Zahlreiche Mittelalter-Rock-Fans waren zum Konzert auf das Gelände der Königsteiner Burgruine gekommen. Foto: Reichwein

Von Christiane Gensrich

Königstein. Weil ein Mann auf dem Gelände der Königsteiner Burgruine vom Blitz getroffen worden ist, musste das Konzert „Mittelalter rockt die Burg“ (MrdB) am Samstagabend abgebrochen werden. Glücklicherweise ist die Sache für den Verletzten glimpflich ausgegangen. Der 23-jährige Königsteiner wurde mit Herzrhythmusstörungen ins Krankenhaus eingeliefert und konnte die Klinik gestern Abend wieder verlassen. Das berichtete Produktionsleiter Philip Perisa (23) gestern auf Anfrage der Taunus Zeitung.

Perisa, der seit 2004 die MrdB-Konzerte organisiert, war sichtlich erleichtert, dass es seinem Bekannten wieder gut ging: „Er hat glücklicherweise keine Langzeitschäden davongetragen.“ Und: „Der Blitz ist acht Meter neben ihm in die Wiese eingeschlagen und hat einen 25 Zentimeter tiefen Krater hinterlassen.“ Der Mann habe sich als Sicherheitskontrolle in der Nähe des Bauzauns aufgehalten, und zwar am Rolltor zum Backstage-Bereich, wo die Fahrzeuge durchfahren müssen.

Mit einem Schrecken seien vier Bühnentechniker davongekommen, die hinter der Bühne an den Mischpulten von einem Lichtbogen erwischt wurden. „Der Bogen hat sich durch die feuchte Erde gebildet.“ Die jungen Männer seien ins Krankenhaus gebracht worden, weil bei ihnen ebenfalls Herzrhythmusstörungen befürchtet wurden. Nachdem sie untersucht worden waren und ihre Elektrokardiogramme nichts Verdächtiges ergeben hatten, konnten diese vier noch am Samstagabend wieder nach Hause. „Später wurde noch ein Wurstverkäufer per Rettungswagen in die Klinik transportiert. Er war offenbar durch die Aufregung nervlich angeschlagen.“

Kurz nach 20 Uhr wurde das Konzert, das um 16 Uhr begonnen hatte, abgebrochen. Auch, weil die Veranstalter, der Verein Stadtwache, nicht mehr für die Sicherheit der Besucher garantieren konnten. Die Band „Schelmish“, die gerade spielte, als der Unglücksblitz vom Himmel kam, lud alle Anwesenden zu ihrem nächsten Konzert am 18. Oktober in den „Schlachthof Wiesbaden“ ein. „Wer dort seine Eintrittskarte von MrdB vorzeigt, bekommt freien Eintritt“, so Perisa, der auch einer der drei Vorstandsvorsitzenden des Stadtwache-Vereins ist. Die Veranstalter wollen für MrdB im nächsten Jahr 10 Euro Preisnachlass für die diesjährigen Gäste gewähren, falls das Konzert noch einmal stattfinden kann.

Der fünfköpfige Vorstand berät derzeit, wie es weitergehen soll. Das Minus-Geschäft bei Getränken und Abendkasse beziffert Perisa mit rund 30 000 Euro. Die Kosten setzen sich unter anderem aus Gagen für die Bands, Miete für die Bühne (die allein kostet 11 000 Euro), Technik und Gebühren für Gema, Künstlersozialkasse, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Rotes Kreuz zusammen.

Im schlimmsten Fall müsse der Verein Insolvenz anmelden, so Perisa. Denn das Geld, um den Schaden aus eigener Tasche zu tragen, hätten die fünf Vorstandsmitglieder, alle um die 23 Jahre alt, nicht. Außer Perisa, der Geo-Information und Kommunaltechnik studiert, gehören ein weiterer Student, ein Azubi und zwei junge Berufstätige dazu.

Der Verein Stadtwache organisiert nicht nur Konzerte, sondern befasst sich auch mit Brauchtumspflege. So haben die Mitglieder die Patenschaft für die Falkensteiner Burgruine übernommen und beseitigen dort Abfälle und Unkraut. Sie nehmen auch, als mittelalterlich gewandete Ordner und Stehgreif-Schauspieler, an Mittelalter-Märken teil. Unter anderem sind sie für die Sicherheit der Besucher des Königsteiner Ritterturniers zuständig. Und sie organisieren Veranstaltungen für Kinder, etwa Konzerte und Übernachtungen auf der Burg.

Perisa: „Wir wollen bei anderen jungen Leuten das Interesse am Mittelalter wecken.“ Angefangen hatte „Stadtwache“ vor 9 Jahren als Rollenspielverein, seit 2005 ist die Organisation ein reiner Mittelalter-Verein und zählt derzeit knapp 20 Mitglieder.

Die Idee mit den Mittelalter-Rock-Konzerten auf der Burg kam Perisa nach einem Besuch im Frankfurter Musiklokal Batschkapp. Das erste MrdB ging dann 2005 über die Bühne, bei schlechtem Wetter zwar, aber ohne besondere Vorkommnisse. In vorigen Jahr dagegen war dass Wetter gut.

Jetzt gilt es für Perisa und seine Mitstreiter, den Stadtwache-Verein zu retten. Daher bittet der Vorstand um Spenden. Das Vereins-Konto bei der Nassauischen Sparkasse hat die Nummer 2 70 06 71 74, Bankleitzahl 510 500 15.


 Orscheler Sommer v. KSfO (mit)organisiert /Kultur Epinayplat      Verfasst am: 11.06.2007, 07:52       Nach oben   


11.06.2007 09:10 Uhr - Autor: B+A - Keltenstadt als Motto für den Hessentag 2011 ?
Die Tageszeitungen berichteten, daß einige Politiker sich vorstellen können, die keltische Vergangenheit Oberursels als Motto des Hessentags 2011 auszubauen.

So soll zumindest eines der Zangentore wieder aufgebaut werden
...hinter dem sich dann als Attraktion für den Hessentag ein keltisches Handwerkslager entwickeln könnte.


Im leider gelöschten und (grrrr) nicht archivierten Oberurseler Forum schrieb ein wenig begeisterter Autor,
...ob die Oberurseler dann in von der Saalburg ausgeliehenen Kettenhemden herumlaufen sollen
...und ob wir denn keine anderen Sorgen hätten.
?!
Ein weiterer Forumsteilnehmer (an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere) fragte,
...wie die (Hessentags)Kelten denn überhaupt gekleidet wären.
?1

11.06.2007 09:23 Uhr - Autor: B+A - Keltenstadt als Motto für den Hessentag 2011 ?
@ unbekannter Forumsteilnehmer,
schau mal im Thema "Keltengruppe Teutates" unter www.phorum-ursellis.de
...dort siehst Du auf einigen Fotos, wie "unsere" Oberurseler Kelten 2006 gekleidet waren.


Ich find´s gut, einen Teil des Oppidums nachzubauen
...vorausgesetzt, man vergiss nicht, die zur Zeit schon aktiven Gruppem (wie zB "Teutates") am Prozess zu beteiligen.

Man muss diesen Nachbau ja nicht auf dem Originalschauplatz errichten
...sondern vielleicht in der Nähe der U-Bahn-Endhaltestelle Hohemark
...von wo aus der Hessentagsbesucher im Anschluss an den Besuch des Nachbaus das Original erwandern könnte.

11.06.2007 09:42 Uhr - Autor: B+A - Themen für Bürgerversammlung am 3.Juli 2007, 19:00
PS:
am Dienstag, 3. Juli 2007, gibt es in der Stadthalle ab 19.00 Uhr eine Bürgerversammlung zum Thema "Hessentag 2011"


Ich bin gespannt
...wieviel Konkurrenz das Keltenthema bekommt

Kelten? Brunnen? Brunnenfest? Altstadt? Urselbach? Mühlen? Taunus? Limes? Industriegeschichte? CampKing? StUrsula? Mittelalter? Buchdruckerei? Lateinschule? Theater? Märkergedink?

Gar nicht so viel
...was mir da spontan einfällt.

14.06.2007 00:27 Uhr - Autor: Christoph_Muellerleile - Themen für Bürgerversammlung am 3.Juli 2007, 19:00
> Ich bin gespannt
> ...wieviel Konkurrenz das Keltenthema bekommt


Aus den Kelten kann man etwas machen, aber einzigartig ist Oberursel da nicht, auch nicht in Hessen. Beim Hessentag in Butzbach sind die Kelten vom Glauberg tapfer marschiert, und dort wird heute schon viel mehr in Richtung Keltenkult getan als in Oberursel.

Wirklich Einzigartiges gibt es in Oberursel kaum. Natürlich sind wir die Geburtsstätte des Seifenkistensports. Aber Oberursel ist gewiss nicht die "Seifenkistenstadt".

Konkurrenzlos sind wir in Hessen bei der Stadtpatronin Ursula. Die trägt Oberursel schon im Namen, auch wenn der keltischen Ursprungs ist. Vielleicht lässt sich eine keltische Ursula finden, die diese Namenssymbiose verkörpert. Da werden die Kreativen aus geeigneten Agenturen uns jetzt ein bisschen helfen müssen.

14.06.2007 14:53 Uhr - Autor: B+A - Themen für Bürgerversammlung am 3.Juli 2007, 19:00
Hihi
...wir können ja Ursulas Zug der 1000 Jungfrauen nach Rom nachspielen.

PS:
Stimmt - die Seifenkisten hatte ich bei meiner Aufzählung vergessen
...ebenso wie die vielen Schulen, den Apfelwein und die Bierbrauerei.

14.06.2007 15:24 Uhr - Autor: Liehn - Themen für Bürgerversammlung am 3.Juli 2007, 19:00
Wie siehts aus mit einem Mittelaltermarkt???

14.06.2007 21:26 Uhr - Autor: Mike - Themen für Bürgerversammlung am 3.Juli 2007, 19:00
> Wie siehts aus mit einem Mittelaltermarkt???

Jetzt bin ich aber enttäuscht! Wenigstens von dir hätte ich erwartet etwas in Richtung "Metal" als Motto für den Hessentag
Smile

15.06.2007 21:59 Uhr - Autor: Christoph_Muellerleile - Themen für Bürgerversammlung am 3.Juli 2007, 19:00
> Hihi
> ...wir können ja Ursulas Zug der 1000 Jungfrauen nach
Rom nachspielen
.
Die müssen wir leider in Köln lassen. Aber im Ernst, man muss an das anknüpfen, was schon in den Köpfen ist, aber uns auch nicht lächerlich macht. Mit Ursula lässt sich sicherlich etwas machen, jenseits aller Uschis und Ullas.


Zuletzt bearbeitet von ... am 21.06.2007, 17:06, insgesamt 3-mal bearbeitet


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