Phorum-Ursellis -> OBERURSELER-FOREN (Übersicht, Links und Zitate) -> ALLE Forumsthemen.......
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
 E-Mail-Falle : Mails an die Stadt Oberursel landen im Spam      Verfasst am: 24.07.2007, 16:57       Nach oben   


22.07.2007 16:58 Uhr - Autor: Christoph_Muellerleile - E-Mail-Falle
Dies ist ein Hinweis an alle, die die Überwachung ihrer Mailboxen so gennanten Spamwächtern anvertrauen. Gestern habe ich wieder zwei E-Mails an die Stadt Oberursel als unzustellbar zurückbekommen. Das bin ich schon gewöhnt. Der Grund: "This system has been configured to reject your mail. An IP address found in the message's 'Received:' headers is listed by the lookup site 'sbl-xbl.spamhouse.org'". Die Sendungen liefen über Server von Arcor, T-Online und Debitel. Mit Web.de habe ich es schließlich geschafft, durchzukommen, bin aber natürlich nicht ganz sicher, ob ich nicht nach Tagen erfahre, dass nichts angekommen ist, weil die Spamwächter der Stadt Oberursel etwas gegen meinen E-Mail-Provider oder meinen DSL-Provider (beide haben unterschiedliche IP-Adressen) haben. Meine Empfehlung: Alle wichtigen E-Mails an die Stadt Oberursel (oberursel.de) noch einmal per Brief oder Fax schicken oder aufpassen, ob irgendein Postmaster oder Mailer Daemon die Abweisung des Mails anzeigt.
Ich schicke monatlich im Auftrag eines Kunden und für Vereine Tausende von E-Mails an Empfänger, die dem Empfang zugestimmt haben, bin also kein Spammer. Auf dem Index des Dienstleisters der Stadt steht auch nicht meine eigene IP-Adresse, sondern die meiner Provider T-Online und Arcor, die zu den größten Anbietern in Deutschland gehören. Und wer rät der Stadt, meine Mails abzuweisen? Das sind die selbsternannten Spamwächter, denen sich die Stadt anvertraut, um sich die Arbeit mit dem Sortieren von Post von Stadtverordneten wie mir und anderen zu ersparen. Sie sitzen in den USA und Großbritannien, heißen Spamhouse, Spamcop oder Sorbs und ähnlich, sind miteinander vernetzt und definieren selbst, was als Spam zu gelten hat. Sobald bei einem Dienstleister unter Millionen ordentlicher E-Mails spamverdächtige Mails auftauchen, wird der auf eine Blacklist gesetzt. Bei Sorbs kann er sich von dieser Blacklist nur durch Spenden an ein wohltätiges Werk befreien - je eine Spende für jede "Verletzung", ein Millionengeschäft -, bei den anderen genügt die begründete Bitte, die IP-Adresse wieder von der Blacklist zu nehmen. Manchmal bleiben T-Online und Arcor nur Minuten auf der Blacklist, manchmal Tage.
Eine vergleichbare Behandlung von Brief- und Paketsendungen durch die Stadt liefe etwa so: Die Stadt Oberursel lässt ihre Post von der Bundespost vorsortieren, die alle ihrer Einschätzung nach unerwünschte Post wegwirft. Dabei richtet sie sich nach Listen des Verbraucherschutzes. Der Absender der vernichteten Post erhält - wenn er Glück hat - von der Bundespost einen Hinweis, dass die Annahme seiner Sendung von der Stadt verweigert wurde, etwa so: "Unser Postfach ist so eingerichtet, dass die Annahme Ihrer Sendungen verweigert wird. Auf dem Umschlag befindet sich die Adresse eines Dienstleisters, der wegen Versands unerwünschter Post auf der schwarzen Liste des Verbraucherschutzes steht." Diesen Hinweis findet der Absender des E-Mails aber nur, wenn er sich mit solchen Mitteilungen gut auskennt und weiß, wie das elektronische Kauderwelsch eines Postmasters oder Mailer Daemons zu entziffern ist.
Ich selbst habe keinen Spamwächter abonniert, sondern sortiere meine Post selbst. Ein interner Spamfilter leitet dabei eindeutige Spam-Mails ungelesen in ein Junkmail-Postfach, wo sie nach einem Monat automatisch gelöscht werden. Das sind bis zu zwei Dritteln der eingehenden Mails. Auf diese Weise kann ich fehlgeleitete Post später doch noch finden. In Jahren ist es aber nur selten vorgekommen, dass sich der Filter geirrt hat. Allerdings ist er bewusst niedrig eingestellt. Wegwerfen kann ich Junkmail immer noch.

22.07.2007 20:41 Uhr - Autor: B+A - Gute Freunde landen oft im Spam
Es geschieht in letzter Zeit immer häufiger
...dass Mails von Kunden und Freunden im Spam landen.

Liisa (im Gegensatz zu mir fau...) überfliegt die Spams regelmässig
...und schickt die "Guten" zurück in´s Postfach.

Smile
...so ´ne Liisa (Kristin?) gibt´s doch in der Stadtverwaltung bestimmt auch ?!

PS:
Uns´ Kristin ist zur Zeit in Urlaub.
Vielleicht lag´s daran ?


24.07.2007 14:57 Uhr - Autor: Christoph_Muellerleile - Gute Freunde landen oft im Spam
>
...so ´ne Liisa (Kristin?) gibt´s doch in der
Stadtverwaltung bestimmt auch ?!

Ja klar gäbe es die bei der Stadt. Die Stadt müsste auf die Nutzung fremder Spamfilter verzichten und mit Hilfe von Fachleuten ihre eigenen Spamfilter verfeinern. Das funktioniert bestens. Eindeutige Spam wird von meinen Providern T-online, Arcor, Debitel und Web.de ohne Auftrag und für alle Kunden aussortiert, weil das zum normalen Filtergeschäft gehört. Wenn jemand Straßendreck in einen gelben Kasten der Post wirft, wird sie die Briefe immer zu reinigen versuchen, bevor sie sie ausliefert.


Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Phorum-Ursellis -> OBERURSELER-FOREN (Übersicht, Links und Zitate) -> ALLE Forumsthemen.......
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  







 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren   ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen  LoginLogin