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 Demo in Oberstedten      Verfasst am: 25.09.2007, 23:35       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Demo in Oberstedten
31.08.2007 10:05 Uhr - Autor: Lexi - Demo in Oberstedten
Gestern haben wir in Oberstedten einige Trillerpfeifen gehört. Mein Mann hat noch gescherzt, dass dies sicher eine Demo sei. Doch siehe da, es war tatsächlich eine Demo.
Als die Menge in unsere Strasse kamen, haben sie sich vor dem Ortsgericht versammelt und vermutlich auf einen Offiziellen gewartet. Dabei haben Sie leider alle Ihre Schilder nach innen gedreht, so dass von uns aus nichts mehr zu lesen war. Hingehen und fragen mochte ich nun auch nicht, zumal wir auch damit beschäftigt waren unserem Hund zu vermitteln, dass er sich wegen der Trillerpfeifen nicht so aufregen soll Neutral

Weiß jemand, worum es ging? Saalburgstraße/Gotische Straße oder was es etwas anderes? Etwa die Baupläne Nähe Reithalle?

31.08.2007 10:59 Uhr - Autor: WModerau - Demo in Oberstedten
Im Regelfall gilt:
Wer Grundstücke besitzt, die man evtl. bebauen könnte, will dass gebaut werden darf.
Wer Grundstücke neben Grundstücken besitzt, die man evtl. bebauen könnte, will dass alles so bleibt wie es ist.

31.08.2007 14:34 Uhr - Autor: Kermit - Demo in Oberstedten
So weit ich aus der Zeitung erfuhr ging es um die Baupläne.

CDU/FDP kramten sie ja wieder vor und fanden plötzlich ganz toll, was sie vor einigen Jahren noch kategorisch ablehnten.
Es sollen mal wieder die Streuobstwiesen für 40 Häuser geopfert werden.

Da kann einem schon der Hut hochgehen.

03.09.2007 21:46 Uhr - Autor: Buttgereit - Demo in Oberstedten
Guten Abend,
Schade, dass Sie uns nicht angesprochen haben ! Wir haben gegen die Aufnahme von Grundstücken in den Vorentwurf des Flächennutzungsplans protestiert. Wir sind der Meinung, dass die Grundstücke Hinterhöfe/Hasengärten sowie "Am Kirdorfer Weg" ökologisch wertvoll sind und nicht zerstört werden sollten. Außerdem gibt es keine sinnvolle Möglichkeit der Verkehrsanbindung im ohnehin schon überlasteten Oberstedten. In der Gotischen Straße wird verkehrsberuhigt, in der Dornholzhäuser Straße weiterer Verkehr geplant.Wir sind der Meinung, dass in Oberstedten nun genug gebaut wurde und ein Bedarf auch in den kommenden 2-3 Jahrzehnten nach belegten Studien nicht zu erwarten ist.

Leider waren Sie nicht mit uns in der Ortsbeiratssitzung, die ein Lehrstück der Extraklasse darstellte.
Leider haben wir bisher auch nicht die erhofften Antworten erhalten.


Bei Interesse sprechen Sie mich bitte an.
07.09.2007 17:53 Uhr - Autor: BerndNolte - Demo in Oberstedten
Zum Beitrag des Autors WModerau stelle ich die Fragen: Was ist ein "Regelfall" und in welcher Weise hilft der Beitrag uns beim Weiterkommen unseres Anliegens.

Hier sei nochmals erwähnt, daß der Ortsbeirat in nichtöffentlicher Sitzung eine Empfehlung zur Bebauung eines 20000qm großen Geländes abgegeben hat. Warum er dies getan hat, ist bis heute unbeantwortet.

Hier sei nochmals darauf hingewiesen, daß Oberursel dem Planungsverband Frankfurt/ Ballungsraum Rhein-Main angehört und damit dessen Ziele mitvertritt. Eine Bebauung des Geländes steht jedoch im krassen Gegensatz zu diesen Zielen, die u.a. die Entwicklung des Regionalparks Rhein-Main, hier die Route der Landgräflichen Gärten (in unserer unmittelbaren Nähe!) beinhalten. Auch hierzu hat sich noch kein Verantwortlicher aus dem Rathaus geäußert.

Ich gehe davon aus, daß die Beiträge im Forum von unseren Volksvertretern regelmäßig gelesen werden. Jetzt habe ich den Eindruck, daß sich diese Vertreter auf Tauchstation begeben haben.
Jedenfalls ist eine Stellungnahme dringend erforderlich.
11.09.2007 10:50 Uhr - Autor: Christoph_Muellerleile - Demo in Oberstedten

> Zum Beitrag des Autors WModerau stelle ich die Fragen:
Was ist ein "Regelfall" und in welcher Weise hilft der
Beitrag uns beim Weiterkommen unseres Anliegens.

Der Autor Moderau hat Recht. So ist es meistens. Aber das ändert nichts daran, dass es gewichtige Gründe gegen eine weitere Bebauung nördlich Hinterhöfe/Hasengärten gibt. Schade nur, dass Bürger erst dann kommunalpolitisch aktiv werden, wenn es vor der Haustür brennt, und sich nicht mal aus der Presse informieren, die ja sogar kostenlos ins Haus kommt, wenn man sich kein Abo leisten will oder kann. Lexi hätte einfach in die Presse schauen sollen, was beim Ortsbeirat so anstand, ehe sie Forumsteilnehmer fragte, was denn da im "Ortsgericht" abging. Kermit wusste aus der Presse, dass es um "Bebauungspläne" geht. Tatsächlich geht es um eine Stellungnahme der Stadt Oberursel zum Vorentwurf eines Flächennutzungsplans. Wäre die SPD-Stadtverordnetenfraktion in der entscheidenden Sitzung vollzählig gewesen - ausgerechnet eine Oberstedter Vertreterin fehlte - wäre die Empfehlung des Ortsbeirats zur Bebauung Hinterhöfe/Hasengärten gar nicht an den Planungsverband weitergereicht worden. Jetzt sollte in Ruhe abgewartet werden, was vom Planungsverband zurück kommt. Womöglich sind "Hinterhöfe/Hasengärten" dann gar nicht dabei. Wenn sie dabei sind, bestehen Chancen, dass die Stadtverordnetenversammlung die Einbeziehung wieder streicht. Das wäre dann ein guter Zeitpunkt für eine Demo am Rathaus. Natürlich wären auch Befürworter der Bebauung willkommen, denn beide Seiten müssen gehört werden. Danach läge es wiederum beim Planungsverband, welche Oberurseler Wünsche endgültig berücksichtigt oder nicht berücksichtigt werden.

11.09.2007 12:11 Uhr - Autor: B+A - Demo: Wem "verdankt" Oberstedten das Casino ?
Hallo Lexi,
in der Taunuszeitung vom 01.09.2007 sind einige dieser Transparente auch von vorne abgebildet.
Darauf steht:
? WEM ?
? "VERDANKT"
OBERSTEDTEN
DAS
SPIEL CASINO ?

BAUFLÄCHEN
VERGABE
OHNE (unterstrichen)
SACHVERSTAND

...........NE
...........ZUKUNFT
...........GRÜN
(Tannenbaum)BLEIB...

Na ja
...das dritte Schild war schon nicht mehr ganz zu erkennen.

Kann sich ja jeder selbst zusammenreimen.
Smile


PS:
Kann jemand erklären, wie der Text des ersten Schildes zu verstehen ist ?



Christoph,
wenn jeder vor seiner eigenen Tür kehrt
...ist es überall sauber.

Na ja,
Manchmal benötigt man bei´m Kehren dann doch etwas (moralische) Unterstützung
...so wie jetzt (vielleicht) die Oberstedter ?


       Verfasst am: 25.09.2007, 23:31       Nach oben   


http://www.gruene-oberursel.de/34718.0.html vom 05.09.2007
Joachim Krahl, Mitglied im Ortsbeirat Oberstedten und im Bau- und Umweltausschuss wehrt sich gegen die Legendenbildung, die rund um die geplante Aufnahme der Wohnbauerweiterungsfläche nördlich "Hinterhöfe/Hasengärten" in den Regionalen Flächennutzungsplan, betrieben wird.
Lesen Sie hier seine Stellungnahme:

In Oberstedten werden Legenden gestrickt...
Zur geplanten Aufnahme der Flächen nördlich des Wohngebietes "Hinterhöfe/Hasengärten" in Oberursel-Oberstedten in den Regionalen Flächennutzungsplan erklärt Joachim Krahl , Mitglied des Bau- und Umweltausschusses und des Ortbeirats Oberstedten:

"Alle vorliegenden Vorlagen zur Aufnahme des Gebietes nördlich Hinterhöfe/Hasengärten in den Regionalen Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche kamen vom Magistrat. Es gibt keinen originären Antrag des Ortsbeirates Oberstedten oder einer Fraktion im Ortsbeirat Oberstedten zu dieser Sache in dieser Wahlzeit.
Im Grenzänderungsvertrag von 1972 wurde die Erschließung des Baugebietes Hinterhöfe/Hasengärten festgeschrieben (nachzulesen im Stadtrecht). Es steht nichts von der Größe des Baugebietes darin und dieses Gebiet ist bebaut und erschlossen. Bewohner dieses Gebietes protestierten am 30.8. gegen die Aufnahme der ca. 2 ha großen Fläche nördlich davon in den Regionalen Flächennutzungsplan. Heute geht es um ein Gebiet nördlich Hinterhöfe/Hasengärten. Es gibt hier keinen Rechtsanspruch aus dem Grenzänderungsvertrag!

Der Magistrat hat zu diesem Punkt in der Stadtverordnetenversammlung am 28.06.07 eine Mehrheit von 22:21 hinter sich bekommen. Diesem Wunsch wurde auch im nichtöffentlichen Teil der Ortsbeiratssitzung Oberstedten am 21.6 mehrheitlich entsprochen. Wenn der Magistrat diese Bebauung will, dann soll er sie offensiv vertreten und sich nicht hinter Formalien verstecken und Unwahrheiten den Weg ebnen.

Es ist durchaus möglich, das jemand aus Oberstedten, der/die Mitglied im Ortsbeirat Oberstedten ist, einem Magistratsmitglied oder sonst jemandem nahegelegt hat, dieses Gebiet jetzt den städtischen Änderungswünschen hinzuzufügen. Es existiert aber kein formaler Akt aus dem Ortsbeirat, der nicht durch eine Vorlage aus dem Magistrat begründet ist.

Ich habe in der Ortsbeiratssitzung am 30.8. nach den Gründen gefragt. Herr Erster Stadtrat Rosentreter hat mitgeteilt, dass die Abstimmungsergebnisse Ende Juni im Ortsbeirat Oberstedten, im Bau- und Umweltausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung so waren, dass sie dem Antrag aus dem Ortsbeirat entsprachen. Warum dieses Gebiet jetzt so plötzlich und unvermittelt noch in den Regionalen Flächennutzngsplan aufgenommen werden muss, sei es erhöhter Siedlungsdruck oder sei dies die ideale Fläche zur Arrondierung der Siedlungsfläche oder sei es eine der nutzlos brachliegenden Flächen die durch eine geordnete Bebauung ökologisch aufgewertet wird, solch oder ähnliche überzeugende Gründe wurden nicht genannt."


 STADTPLANUNG : Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedte      Verfasst am: 24.07.2007, 17:08       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedten
Man kann gut nachvollziehen, welches Gelände Frau Buttgereit meint, wenn man unter
http://maps.google.de/maps
Dornholzhäuser Strasse, 61440 Oberursel (Taunus), Hochtaunuskreis, Hessen, Deutschland
eingibt
Das Luftbild verfügt über eine sehr hohe Auflösung, so dass man jeden Strauch genau erkennt.


30.06.2007 10:58 Uhr - Autor: Buttgereit - Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedten
Zum Artikel "Wohnen auf Sportplatz und im Grünen" in der Taunus Zeitung vom 30. Juni 2007



Wir wollen auch weiterhin im Grünen wohnen !



Eines sollte den Wählern der CDU/FDP klar sein, dass es sich hier nicht um deren Interessen handelt, sondern um die Interessen einiger Investoren und profilierungssüchtiger Politiker.

Denn noch vor einigen Jahren hat man in Oberstedten tätsächlich im Grünen gewohnt.

Jetzt verdanken wir dem Ortsbeirat und dem Stadtrat bereits zwei leckere Schnellrestaurants, ein spannendes Automatenspiel, eine wunderschöne Waschanlage und bald auch eine herrliche Tankstelle. Kaum ein Oberstedter nutzt die vorhandenen Errungenschaften oder findet Gefallen daran. Das Tennisspielen zwischen Fettgeruch und Benzingestank ist wirklich ein Erlebnis.



Wir werden eine Bebauung des Areals zwischen Dornholzhäuser Straße und Reithalle Oberstedten nicht hinnehmen und möchten auch nicht warten, bis das Planverfahren abgeschlossen ist. Wohnraum ist nicht knapp und "locker" kann nicht bebaut werden.Wir werden mit allen Rechtsmitteln gegen diese Pläne vorgehen. Auch das Areal um den Sportplatz gehört unserer Meinung nach zu den schönsten und schützenswertesten Grünflächen in Oberstedten.



Wie würde Ihnen, Herr Ortsbeirat Braun, eine Bebauung zwischen Hardertsmühle und Haus Heliand gefallen ?

Uns würde interessieren, wer hier die Investoren sind, die schon seit Jahren nach diesen Grundstücken gieren ?

Oberstedter sind es sicher nicht !






Isabel Buttgereit
Usinger Strasse

Oberstedten



30.06.2007 20:13 Uhr - Autor: Liehn - Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedten

Machen Sie doch von der Demokratie gebrauch:

§ 8b Hessische Gemeindeordnung

Bürgerbegehren und Bürgerentscheid


(1) Die Bürger einer Gemeinde können über eine wichtige Angelegenheit der Gemeinde einen Bürgerentscheid beantragen (Bürgerbegehren).


(2) Ein Bürgerentscheid findet nicht statt über

1. Weisungsaufgaben und Angelegenheiten, die kraft Gesetzes dem Gemeindevorstand oder dem Bürgermeister obliegen;

2. Fragen der inneren Organisation der Gemeindeverwaltung,

3. die Rechtsverhältnisse der Gemeindevertreter, der Mitglieder des Gemeindevorstands und der sonstigen Gemeindebediensteten,

4. die Haushaltssatzung (einschließlich der Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe), die Gemeindeabgaben und die Tarife der Versorgungs- und Verkehrsbetriebe der Gemeinde,

5. die Feststellung der Jahresrechnung der Gemeinde und der Jahresabschlüsse der Eigenbetriebe,

6. Entscheidungen im Rechtsmittelverfahren sowie über

7. Anträge, die ein gesetzwidriges Ziel verfolgen.


(3) Das Bürgerbegehren ist schriftlich bei dem Gemeindevorstand einzureichen; richtet es sich gegen einen Beschluß der Gemeindevertretung, muß es innerhalb von sechs Wochen nach Bekanntgabe des Beschlusses eingereicht sein. Es muß die zu entscheidende Frage, eine Begründung und einen nach den gesetzlichen Bestimmungen durchführbaren Vorschlag für die Deckung der Kosten der verlangten Maßnahme enthalten sowie bis zu drei Vertrauenspersonen bezeichnen, die zur Entgegennahme von Mitteilungen und Entscheidungen der Gemeinde sowie zur Abgabe von Erklärungen gegenüber dem Gemeindevorstand ermächtigt sind. Das Bürgerbegehren muß von mindestens zehn vom Hundert der bei der letzten Gemeindewahl amtlich ermittelten Zahl der wahlberechtigten Einwohner unterzeichnet sein; die Wahlberechtigung der Unterzeichner muß im Zeitpunkt der Unterzeichnung gegeben sein.


(4) Ein Bürgerbegehren darf nur Angelegenheiten zum Gegenstand haben, über die innerhalb der letzten drei Jahre nicht bereits ein Bürgerentscheid durchgeführt worden ist. Über die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens entscheidet die Gemeindevertretung. Der Bürgerentscheid entfällt, wenn die Gemeindevertretung die Durchführung der mit dem Bürgerbegehren verlangten Maßnahmen beschließt.


(5) Wird ein Bürgerentscheid durchgeführt, muß den Bürgern die von den Gemeindeorganen vertretene Auffassung dargelegt werden.


(6) Bei einem Bürgerentscheid ist die gestellte Frage in dem Sinne entschieden, in dem sie von der Mehrheit der gültigen Stimmen beantwortet wurde, sofern diese Mehrheit mindestens fünfundzwanzig vom Hundert der Stimmberechtigten beträgt. Bei Stimmengleichheit gilt die Frage als mit Nein beantwortet. Ist die nach Satz 1 erforderliche Mehrheit nicht erreicht worden, hat die Gemeindevertretung die Angelegenheit zu entscheiden.


(7) Der Bürgerentscheid, der die nach Abs. 6 erforderliche Mehrheit erhalten hat, hat die Wirkung eines endgültigen Beschlusses der Gemeindevertretung. Die Gemeindevertretung kann einen Bürgerentscheid frühestens nach drei Jahren abändern. Die §§ 63 und 138 finden keine Anwendung.


(Cool Das Nähere regelt das Hessische Kommunalwahlgesetz.


01.07.2007 14:18 Uhr - Autor: reckling - Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedten
Hallo Frau Buttgereit,

Sie sprechen da einen wichtigen Punkt an. Für mich und meine Fraktion war es auch nicht verständlich, warum hier plötzlich noch ein Baugebiet ausgewiesen werden soll. In Oberstedten, dem größten Stadtteil Oberursels, gab es in den vergangenen Jahren viele Bautätigkeiten, so dass dem Siedlungsdruck in meinen Augen angemessen begegnet wurde. Wir haben das im Ortsbereirat und im Stadtparlament zum Ausdruck gebracht.

Wir von der SPD fanden den Vorschlag vom Planungsverband mit den Änderungsanregungen vom Magistrat gut und tragbar. Die Koaltion aus CDU/FDP hat dann leider gleich mehrere absolut strittige Punkte in diesen Plan reingeboxt. Neben dem Gebiet in Oberstedten betrifft dies z.b. Bebauungen im Borngrund II, am Altkönigsportplatz oder östlich von Weißkirchen. Dies hat alles dazu geführt, dass SPD und Grüne den Plan in seiner Summe abgelehnt haben, während die OBG sich enthalten und CDU/FDP diesem zugestimmt haben.

Die parlamentarische Mehrheit für die Empfehlung der Stadt zum Vorentwurf zum Flächennutzungsplan bestand gerade aus einer Stimme mehr als erforderlich: 22 Ja, 17 Nein und 4 Enthaltungen.

02.07.2007 00:40 Uhr - Autor: B+A - Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedten
Von wegen "Siedlungsdruck"
...denn etliche unserer Bekannten haben aktuell Schwierigkeiten, ihre Mietwohnungen an den Mann bzw die Frau zu bringen.

22:21 als Abstimmungsergebnis
...macht doch echt nachdenklich ?!


Kompliment an Frau Buttgereit
...für die deutliche Aussage trotz "Nichtanonymität"

Ich persönlich habe auch wenig Verständnis für diesen Wunsch nach immer grösser, immer mehr
...egal ob in Bommersheim, am Bahnhof, in der Altkönigstrasse oder in Oberstedten.

02.07.2007 19:29 Uhr - Autor: BerndNolte - Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedten
Bezug: Artikel in der Taunuszeitung vom 30.6.07

Meine Fragen zum Zustandekommen der Aufnahme des 20000 qm Gelände in die Wunschliste zum Flächennutzungsplan:

1. Warum -lt. Taunuszeitung- erfolgte die Aufnahme sozusagen im Eilverfahren, wo doch keinerlei Dringlichkeit in Richtung eines Bebauunsplanes besteht

2. Warum stellt der Ortsbeirat Oberstedten zum Flächennutzungsplan einen Antrag, der in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen wird. Das hochsensible Thema und die Größe sowie Lage des evtl.Baugebietes muß m.E. mit entsprechender Bürgernähe behandelt werden, jedenfalls nicht nichtöffentlich

3. Wie würde sich eine Bebauung (lt. Herrn Rosentreter "ca. 20 Wohneinheiten in aufgelockerter Bebauung")mit dem in unmittelbarer Nähe liegenden Teil des Regionalparks RheinMain "Landgräfliche Gartenlandschaft" vertragen

Ich halte eine Bebauung - von Herrn Rosentreter sehr schwammig beschrieben -siehe oben- für gänzlich unpassend und stehe dieserhalb bereits mit dem Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main in Verbindung. Dem Verband muß die Stadt Oberursel bis zum 2.August 07 einen Kommentar (siehe oben: "Wunschliste")zum Flächennutzungsplan vorlegen. Ich würde es begrüßen, wenn die Stadt Oberursel den Vorentwurfsvorschlag Oberstedten wieder von der Wunschliste nimmt.

Bernd Nolte
Oberstedten
Usinger Str.

07.07.2007 07:45 Uhr - Autor: Christoph_Muellerleile - Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedten
Hallo, Daniel Reckling, der Siedlungsdruck kommt wohl auch etwas aus den Tiefen der Oberstedter SPD. Da beruft man sich unter anderem auf den Grenzänderungsvertrag mit Oberstedten, in dem es in §13 Absatz 2 heißt: "Die noch nicht abgeschlossenen Planverfahren der bisherigen Gemeinde Obersteden (Taunus) werden im Sinne der Planungsabsichten zügig weitergeführt. " Nach den Plänen der alten Gemeindevertretung sollten Hinterhöfe/Hasengärten bebaut werden, sonst hätte der heutige Grundstückbesitzer das Land wohl nicht gekauft. Gleiches steht allerdings auch im Grenzänderungsvertrag mit Stierstadt. Hätten die Stierstädter darauf bestanden, wüchse im Bereich des heutigen Stierstädter S-Bahn-Haltepunktes kein Gras mehr.

09.07.2007 14:11 Uhr - Autor: Kermit - Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedten
Kann mir denn jemand erklären warum man in diesen neuen Flächennutzungsplan unbedingt auch Neubauten entlang der U 3 zwischen Weißkirchen und Bommersheim aufnehmen will ?
Ich denke es gibt genügend freien Wohnraum, so daß jeder, der nach Oberursel ziehen möchte, was Passendes findet.

Und warum muß man sich beim geplanten SM in Weißkirchen unbedingt jetzt schon auf einen Edeka festlegen ? Es gibt doch noch andere Bewerber.
So ist das weder flexibel noch wirtschaftlich, der kann doch seine Wünsche diktieren.

10.07.2007 14:12 Uhr - Autor: IWerner - Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedten
Oberstedten: Vom schönen Schwan zum hässlichen Entlein!?


Gewöhnlich ist es umgekehrt: Aus einem hässlichen Entlein wird ein schöner Schwan. Nur scheinen in diesem Fall die politisch Verantwortlichen alles daranzusetzen, aus dem ehemals so beschaulichen Oberstedten einen Nullachtfünfzehn-Ort zu machen.

Fangen wir mit den „Bausünden“ am Ortseingang an, die Frau Buttgereit in ihrem Leserbrief so treffend beschrieben hat.
Weiter geht es mit dem ebenfalls am Ortseingang gelegenen, viel zu engen Kreisel mit seinen klobigen, viel zu hohen Bordsteinen. Wer schon einmal hinter einem Laster (mit Anhänger) hergefahren ist, weiß, wovon ich rede.

Und nun soll heimlich (nichtöffentlich!), still und leise die nächste „Bausünde“ begangen werden: die Bebauung der Grünflächen Hinterhöfe/Hasengärten.

Als wir vor circa 22 Jahren hierher zogen, hieß es, dieser Grünstreifen werde nicht zur Bebauung freigegeben, da er die „Frischluftschneise“ für Frankfurt bzw. Bad Homburg darstellt. Gilt das nun auf einmal nicht mehr?

Hinzu kommt noch, dass in dieser Ecke sehr viele junge Familien mit kleinen Kindern leben, die sich diesen Wohnbereich bewusst ausgesucht und dafür sicherlich auch zum Teil finanzielle Opfer gebracht haben, damit ihre „Sprösslinge“ fernab der Ballungszentren naturnah aufwachsen können.

Andere Kommunen schaffen für viel Geld Grünflächen sowohl für Kinder als auch zur Erholung stressgeplagter Erwachsener (siehe „Regionalpark Rhein Main/Taunushang: Oberursel ist dabei“, Oberurseler Woche vom 5. Juli 2007, Seite 4). Oberstedten besitzt quasi gratis diese „grünen Lungen“ (noch!), die gerade in unserer Zeit so notwendig sind und die außerdem eine Ortschaft aufwerten. Es wäre doch eine Schande, wenn das idyllische Gebiet Hinterhöfe/Hasengärten mit seinen Streuobstwiesen und seinem alten Baumbestand, in dem sich viele Misteln angesiedelt haben (Naturschutz!), ebenfalls einer Bausünde zum Opfer fallen würde.

Langsam kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die Stadt Oberursel auf Kosten von Oberstedtens Wohnqualität sanieren möchte. Mit Sicherheit dient die Bebauung dieser Grünfläche nicht dem Wohl der Oberstedter Bürger, sondern den Interessen einiger Weniger und der Sanierung der leeren Stadtkasse Oberursels (zum größten Teil selbst verschuldet durch unnötige Baumaßnahmen – ich sage nur „Marktplatz“).

Nach Aussage von Herrn Bürgermeister Brum ist Oberstedten die Perle von Oberursel (TZ vom 05.07.2007, Seite 18, Artikel „Hessentag: Orscheler wollen mitreden“). Sollte dann nicht auch alles getan werden, damit diese Perle eine Perle bleibt und nicht „vor die Säue geworfen“, sprich: nicht jeder grüne Winkel zugebaut wird?

Iris Werner
Oberstedten
Usinger Straße


12.07.2007 15:12 Uhr - Autor: Bernd Nolte - Vorentwurf Flächennutzungsplan für Oberstedten
Der Artikel "Sogar Zinsen wirft das Ökokonto ab/Oberursel betreibt künftig Ausgleich auf Vorrat" (FAZ vom 11.Juli 2007, Seite 52, "Rhein-Main") erläutert den Aufbau eines Ökokontos für künftige Ausgleichsmaßnahmen. Dazu hat die Stadt flächendeckend untersuchen lassen, wo sich eine ökologische Aufwertung anbietet. Dabei spielt u.a. eine Rolle, ob eine Route des Regionalparks in der Nähe verläuft.
Bürgermeister Brum wird zitiert mit dem Hinweis, daß der Flächenpool Gestaltungsmöglichkeiten mit Blick auf zusammenhängende Naturflächen oder Regionalparkrouten bietet.

Wie krass steht im Gegensatz zu diesem Artikel die Entscheidung in Sachen Vorentwurf Flächennutzungsplan Oberstedten Hasengarten/Hinterhöfe. Hier sind bereits zwei der im oben genannten Artikel genannten "Ziele" vorhanden:
eine zusammenhängende Naturfläche und die Nähe zur Route des Regionalplans.

Hier wird leider mit zwei Zungen geredet.

Bernd Nolte
Oberstedten
Usinger Straße


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