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 STADTGESPRÄCH : Neuausrichtung des Wochenmarktes      Verfasst am: 11.02.2005, 09:30       Nach oben   


Weiterleitung zum STADTGESPRÄCH Neuausrichtung des Wochenmarkts

Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Bürgermeister Brum Datum: 11.03.2004 18:54:15
BELEBUNG DER INNENSTADT:
- NEUAUSRICHTUNG DES WOCHENMARKTS

Die Belebung der Innenstadt ist eine der Hauptaufgaben der Oberurseler Kommunalpolitik in den kommenden Jahren. Dem Standort, Warenangebot, Konzept des Wochenmarkts kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu.

Ziel ist es:
- die Attraktivität des Einkaufens in der Innenstadt zu erhöhen,
- mehr Kaufkraft in der Innenstadt zu binden,
- die fußläufige Versorgung der Innenstadtbewohner zu verbessern,
- unsere Altstadt vernünftig zu integrieren und den dort ansässigen Geschäften eine tragfähige Lebensgrundlage zu geben.
- Die Wohn- und Lebensqualität in diesem Gebiet darf nicht darunter leiden.

In den politischen Gremien wird in diesen Wochen über die Weiterentwicklung des Wochenmarktes derzeit noch in internen Gesprächen diskutiert. Im Rahmen unseres "STADTGESPRÄCHS" möchten wir Sie um Ihre Meinung zu diesem Thema bitten und:
als Kunde, als Gewerbetreibender, als Anwohner oder Vermieter, als Besucher dieser Stadt, der gastronomischen Betriebe oder der Feste für dieses Thema interessieren.

Gleichzeitig lade ich alle FORUMSTEILNEHMER/INNEN recht herzlich zu einer Diskussion zu diesem Thema ins Cafe Macondo ein.
Termin: Donnerstag, 18.03.2004, 20 Uhr
Ort: MACONDO, Strackgasse

An diesem Abend besteht die Gelegenheit, sich direkt zum Thema auszutauschen und uns auch schon vor dem 09. Mai (ICE-Taufe) mal persönlich kennen lernen.

Hans-Georg Brum


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Spätzlekenig Datum: 11.03.2004 22:05:25
Guten Morgen Herr Bürgermeister Brum,

ich persönlich fände eine Verlegung des Wochenmarktes auf den Epinay- Platz sinnvoll, da sich doch sehr viele Marktbeschicker wie auch Kunden negativ über den historischen Marktplatz äußerten und sich sicherlich weiterhin äußern werden.

Der Epinay- Platz hingegen ist topfeben, vom Platzangebot großzügig und -was auch für die Stadt wichtig ist- behindertengerecht. Auf dem historischen Marktplatz haben Rollstuhlfahrer keine Chance, den Platz sicher zu befahren. Ebenso Kinderwagen- für Mütter mit Kindern ist es auch nicht leicht, weil der Marktplatz zu eng ist.

Hinzu kommt die Verkehrssituation: Die Eppsteiner Strasse ist bei Marktzeiten ein Nadelöhr: Die Marktbeschicker bringen oder holen ihre Stände, was nicht ohne rangieren abläuft- da hat auch niemand etwas dagegen. Dazu kommen die Busse, die genau am Markt ihre Haltestelle haben. Obendrein noch die Fahrzeuge, die Muttchen zum Einkaufen abladen...

Und am Epinay- Platz? Da ist genau unten drunter eine Tiefgarage. Super! Die Busse fahren hier ebenfalls am Markt vorbei, der nun noch zentraler liegt. Muttchen kann nun bequem und ohne Hupkonzerte zu provozieren im Holzweg aussteigen. Es ist Platz für alle da!

Vieles spricht für den Epinay- Platz als neue Markt- Location, für den historischen Marktplatz wohl aber nur die Historie...

Beste Grüße von See zwischen Phuket und Langkawi- Eiern Spätzlekenig


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: xy Datum: 12.03.2004 09:25:24
Ich bin der Meinung der Marktplatz sollte dort bleiben wo er ist und auch weiterhin sein sollte. Denn nur dadurch besteht die Möglichkeit das die Geschäfte in der Strackgasse überleben.


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: DeBu Datum: 12.03.2004 10:32:20
Auch ich bin der Meinung, daß mehr Gründe (wie schon genannt) für als gegen den Epinayplatz sprechen.
Zugegeben, schön ist der Platz nun wirklich nicht und meist "verwaist", aber ich bin davon überzeugt, das diese Lösung der gesammten Vorstadt zu Gute kommt. Als kleines Manko empfinde ich den Busverkehr zwischen den Ständen, aber wer hat das sonst noch vorzuweisen Wink)
Zwar wurde unser Markplatz nach historischem Vorbild "saniert", aber so richtig wollten das, so glaube ich, nur ein paar wenige.
Kam doch schon einmal der Vorschlag, daß die anliegende Gastronomie ihr Angebot auf den "Marktplatz" ausweiten könne. Dies kann schon ein Stück zur Belebung beitragen und muß ja nicht auf 1-2 Tage in der Woche beschränkt bleiben.
Leider wurde in der Vergangenheit einiges am Bedarf und am Bürger vorbei geplant und realisiert. Gerade aus diesen Gründen finde ich das Angebot einer Kommunikation und Meinungsbildung im Vorfeld sehr gut und wichtig.


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Autsch Datum: 12.03.2004 14:29:13
Um die Strackgasse fürchte ich nicht. Ich gehe dort sehr gerne einkaufen aber ganz bestimmt nicht wegen dem Wochenmarkt. Seit der wieder auf dem Marktplatz ist, war ich erst einmal da und das hat mir gereicht.
Ein Überlegung wäre es auch, den Markt über die Innenstadt zu verteilen. In der Vorstadt und der Strackgasse müsste es doch möglich sein jeweils in der Mitte die Stände aufzubauen. Dann könnte auch der Rathausplatz mit einbezogen werden.
Dadurch würde die ganze Innenstadt zum ausgiebigen Bummel einladen und alle Parkplätze gleichmäßig genutzt werden


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Destroyer Datum: 15.03.2004 19:45:50
@ xy

Es ist nicht die Aufgabe des Wochenmarktes den Läden in der Strackgasse das Überleben zu sichern.Der Markt ist von der Laufkundschaft abhängig und die gibt es so gut wie garnicht mehr auf dem Alten Marktplatz.Den Alten Marktplatz wieder als Parkplatz frei geben das würde der Strackgasse weit aus mehr helfen als an alten Ritualen festzuhalten.Die Bürger aus Oberursel nehmen diesen Platz nach dem Umbau als Marktplatz ja selbst nicht mehr an. An diesem Platz fehlt doch alles was man für einen gut gehenden Marktplatz braucht Parkplätze nicht nur 15 nein es werden Minnimum 100 benötigt, ebene Fläche mit 17% Gefälle wohl nicht vorhanden, raues Pflaster sieht in der Altstadt zwar schön aus ist aber für einen modernen W.Markt ungeeignet, die Händler kommen heutzutage mit LKW und Rollwagen und nicht mit Pferdefuhrwerken wie Annodazumal.Der Platz der Zukunft heisst Epiney-Platz dort kann der Wochenmarkt sein ganzes Potensial zum Wohle für die gesammte Stadt am besten ausspielen


Betreff : *Marktstrasse* (Laufsteg m.Park&Ride an beiden Enden) Autor: B+A Datum: 16.03.2004 07:18:11
Irgendwie sind alle Anregungen nachvollziehbar (...also stopfen wir doch alle in einen Knobelbecher und schütteln kräftig durch)

Herauskommen könnte
...ein "Laufsteg/MARKTSTRASSE" (vom Epinayplatz über die Kumeliusstrasse, die Obere Vorstadt und die Strackgasse bis zum Vortaunusmuseum)
..."GESCHÄFTE" könnten so in das Marktgeschehen "INTEGRIERT" werden (...vor nichtmarktrelevanten Fassaden könnten Marktbuden aufgebaut werden)
...an beiden Enden reichlich "PARKPLÄTZE" (am Epinayplatz die TIEFGARAGE + auf dem MARKTPLATZ ein Maximum an zusätzlichen Stellplätzen)
...an beiden Enden eine "LEIH-STATION für EINKAUFSBUGGIS" (...so können "Muttchens" Einkäufe vom Markt bergab bis zum Epinayplatz donnern)
...an beiden Enden in der Nähe der BuggiLeihStationen ein "BISTRO" (...wo "Pappi" auf "Muttchen" warten und ein schnelles Bierchen zischen kann)
...und für etwas abseits gelegene Geschäfte stellt der BSO dann noch "HINWEISSCHILDER" auf (...der Chancengleichheit halber)
...die "Marktstrasse" könnte man anfangs mit "TEPPICHEN" deutlich machen und bei dauerhaftem Erfolg des Konzepts in die "PFLASTERGESTALTUNG" einbeziehen (..wenn ich mich richtig erinnere haben die Leute von der Strackgasse bereits solche Teppiche)

Na dann *Prost* (...ich bleibe nämlich garantiert lieber am "Bistro am Markt- oder Epinayplatz" sitzen, um auf den Einkaufsbuggi zu warten) - *Dumm* ist nur, daß Liisa das wahrscheinlich genauso sieht (:roll...wer kauft dann ein?????)

@"Muttchen"/"Pappis":
Sollten keine geschlechtsdiskriminierenden Bemerkungen sein (..habe lediglich Spätzlekenigs Ausdrucksweise übernommen)


Zusammenfassung für Lesefaule:
Entlang der MARKTSTRASSE: "MARKTBUDEN" "GESCHÄFTE INTEGRIERT" "HINWEISSCHILDER" "TEPPICHE" "PFLASTERGESTALTUNG"
an beiden Enden: "PARKPLÄTZE", "LEIH-STATION FÜR EINKAUFSBUGGIS" und "BISTROs"


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Gesch Datum: 16.03.2004 13:28:38
Ich persönlich finde den Markt auf dem Marktplatz schöner und angenehmer. Und seit der Neugestaltung ist er auf jeden Fall breiter geworden, so das man/ Frau jetzt mit dem Kinderwagen und auch Fahrrad (mein bevorzugtes Einkaufmittel) doch gut durch kommt, was früher problematischer war.
Vielleicht sollte man um allen entgegenzukommen Ihn Jahreszeitlich teilen d.h. im Winter ( okt. - März) auf dem Epinayplatz d.h. in der Zeit wo auch mehr mit dem Auto kommen und wg.der Witterung die "schräge" unangenhmer ist und im Sommer (April - September) auf dem Marktplatz wo sowieso mehr Einkäufer zu Fuss und mit dem Rad unterwegs sind und ein paar Meter weiter zum Parkplatz nicht so viel ausmachen!
Den Markt vom Marktplatz ganz zu verlegen würde diesen und die obere Altstadt ganz "aussterben" lassen!
Ihn wieder als Parkplatz zu "mißbrauchen" war ich bis vor zwei Wochen auch dagegen aber als meine Frau, die sich freute einen vermeintlich legalen Parkplatz in der (oberen)Schulstraße bekommen zu haben, bei der Rückkehr einen Strafzettel über 15 Euro an der Scheibe hatte, da sie als Tat: unter fünf Meter vor einem Fußgängerüberweg parkte (es waren ca 3-4m) glaube ich (und ärgere mich darüber)das hier auf "kleinlichste" Weise zugunsten der Stadtkasse abkassiert wird und wir tatsächlich ein Parkplatzproblem haben!

Ihn "Quer" durch die Stadt zu ziehen halte ich für nicht so sinnvoll, weil es doch gerade darum geht hier alles an einem "Fleck" zu bekommen und die Auswahl zu haben, ansonsten kann ich ja gleich die Geschäfte in der Innenstadt abklappern.


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: DeBu Datum: 16.03.2004 18:48:22
Ja, leider begegnet einem immer wieder das Thema: Parkraum in Oberursel.
Deswegen sollte u.a. dieser Aspekt bei jeglicher Planung immer mit einbezogen werden. Leider trägt die momentane Parkraumwirtschaft nicht unbedingt zur Attraktivität "Oberursels als Einkaufstadt" bei.
Ich habe heute die Gelegenheit genutzt, mich mal mit einer Geschäftsfrau aus der Strackgasse zu dem Thema Wochenmarkt zu unterhalten.
O-Ton: "Wenn der Wochenmarkt verlegt wird, dann kann ich gleich zumachen".
Es ist schon so, daß die (Mehr)Einnahmen vom Wochenmarkt an einem Samstag nicht gerade unerheblich zum (Über)Leben beitragen!


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Thomas Gerber Datum: 16.03.2004 22:57:49
Auch wenn mehr für den Epinayplatz als Marktplatz spricht, fände ich es schöner wenn der Markt dort bleibt wo er jetzt ist; es sieht halt einfach schöner aus ! Ich bin aber auch kein Geschäftsmann in der Strackgasse noch Marktbetreiber.
Was auf jeden Fall wieder sein sollte, ist den Marktplatz als Parkmöglichkeit zu nutzen und zwar frei, d.h. ohne abzukassieren an nicht Markttagen ganztägig und abends,halt so wie es früher war. Ob ich nun abends an einem Geisterplatz vorbeifahre oder dort Autos stehen ist mir egal, den Geschäftsleuten würde es aber sicher helfen.
Zum Ausgleich für die zusätzlichen Parkplätze auf dem Marktplatz, sollte das Parken in der Eppsteiner vor der Stadbücherei und weiter vorne wieder verboten werden, so wie es jetzt dort zugeht wird einem Angst und Bange.
Ganz frei sollte die Eppsteiner allerdings auch nicht sein sonst wird dort gerast wie es gerade geht; mir fällt aber nichts Überzeugendes dazu ein; Blumenkübel (na ja), Schweller (für den Bus wohl nicht gut).... hat jemand eine gute Idee ?

Könnten die Geschäfte in der Strackgasse Parkgutscheine ausgeben ? Sozusagen um den Standortnachteil auszugleichen ?
Die Kosten müßten natürlich auf alle Geschäfte, plus Beitrag der Stadt, verteilt werden.

Langfristig, denke ich allerdings, muß sich die Zusammensetzung der Geschäfte in der Strackgasse in Richtung Fachgeschäft ändern. Meine Äpfel kaufe ich halt da wo ich gut hinkomme während ich die super fachliche Beratung z.B. im Aquariengeschäft natürlich auch in Anspruch nehmen würde wenn es weit ungünstiger gelegen wäre als in der Strackgasse.

Zum Schluß möchte ich noch sagen, daß der Marktplatz auch früher schief war, allerdings nicht so wie heute nach dem teueren Umbau. Für zukünftige Projekte sollte man nach Möglichkeit die Bürger vorher einbinden. Das ist sicher nicht bequem aber mit etwas Phantasie, der Vorgabe eben die Schiefheit zur reduzieren und einem guten Architekten, hätte man aus den wunderschönen Platz mehr machen können als man zur Zeit vorfindet; ich denke ohne daß es mehr gekostet hätte.


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: B+A Datum: 17.03.2004 06:03:12
Hmmm - ich hatte Hans-Georg Brums einleitende Worte >>>>>>>ZITAT:"Den Vorschlag zur Diskussion im „STADTGESPRÄCH“ nehme ich gerne auf. Die Diskussion nur des Pro und Contra „Marktplatz“ bringt allerdings nichts. Das Thema ist nicht trivial und es eignet sich nicht zur Stimmungsmache. Deshalb schlage ich vor, das Ganze im Zusammenhang mit der Belebung und Weiterentwicklung der Innenstadt zu diskutieren.ZITATENDE<<<<<< so verstanden, daß nach mehr als einem einfachen PRO und CONTRA gesucht werden soll? (...und daß freie Parkplätze in unserer Gesellschaft der Schlüssel zum Erfolg sind, haben wir doch in unzähligen Forumsbeiträgen bereits festgestellt)

Falls ich mich da getäuscht haben sollte, stimme ich "Spätzlekenig" zu und plädiere für den "topfebenen" Epinayplatz "mit Tiefgarage und Bushalte" (...aber irgendwie glaube ich, die Aufforderung nach "mehr Integration" doch richtig verstanden zu haben?!)


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Martha Datum: 17.03.2004 12:56:21
Der Wochenmarkt muss auf den Epinayplatz verlegt werden. Nur so wird das Ziel mehr Kunden nach Oberursel zum Einkaufen in Oberursel Kernstadt zu locken erreicht. Mit Sicherheit wird es dort dann auch mehr Anbieter, das heißt ein größeres Warenangebot geben und mit dem größeren Angebot Kunden. Im Winter und Mittwochs ist doch wirklich eine nur dürftige Beschickung mit Ständen festzustellen.
Den Geschäftsinhabern in der Strackgasse kann allerbestens mit Öffnung des Marktplatzes zum Parken geholfen werden.
Vielleicht kann man die, dann überflüssigen Poller, bei e-bay versteigern und aus dem Erlös ein Strackgassenfest veranstalten.


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Fred Binsenschneider Datum: 17.03.2004 13:22:29
Ich denke die Abstimmung der Bürger, ob der Marktplatz weiterhin auf dem Marktplatz (schief) bleiben, oder auf den Epinay-Platz verlegt werden soll, ist mit der Wahl des Bürgermeisters, der ja immer wieder lautsatrk vewrkündet hat den Markt zu verlegen, bereits zu Gunsten des Epinay-Platzes gefallen gefallen. Dahin sollte der Markt nun schnellstmöglich verlegt werden. Damit der Marktplatz nicht ganz ausstirbt, sollte man auf ihm Kurzzeitparkplätze freigeben, die natürlich abends auch ganz normal genutzt werden dürfen. Wenn diese PArkplätze dann auch noch umsonst wären, wäre auf dem Marktplatz bestimmt wieder einiges los und viele Leute würden von dort aus die Strackgasse entlang in die Vorstadt und wieder zurück laufen.


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Destroyer Datum: 18.03.2004 08:14:46
@ Fred Bin.

Genau so und nicht anders ist es da beist kein Hund den Faden ab.


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Nikolaus Datum: 18.03.2004 11:36:23
Soweit ich die Diskussion bisher verfolgt habe, gibt es kein wirklich ernst zu nehmendes Votum für den Verbleib des Markts in Schieflage.
Verkehrsanbindung, Platz, Parkmöglichkeiten - alles spricht für den Epinay-Platz. Worauf wartet der Bürgermeister also?
Es kann ja wohl nicht sein, daß die ganze Stadt und die Kunden sich nach den Geschäften in der Strackgasse richten, eher umgekehrt, also mit verbesserter Attraktivität (freundlicher Dienstleistung, sinnvollen Öffnungszeiten, eventuell Spezialisierung). Mit der verbesserung der dortigen Parkmöglichkeiten kann die Stadt dabei helfen. Auf Parkgebühren kann man auch mal verzichten!


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: DeBu Datum: 18.03.2004 13:58:32
Das mit den kostenlosen Parkplätzen wurde schon des öfteren angesprochen. Nur, soweit ich das richtig verstanden habe, ist dieses Angebot aufgrung vertraglicher Verpflichtungen nicht so ohne weiteres zu realisieren.

>.... Worauf wartet der Bürgermeister also? <
Es ist, so denke ich, nicht allein nur mit einem Umzug von A nach B getan (und damit erledigt!).
Mein Vorschlag: Komm heute Abend vorbei und stell diese Frage persönlich. Ich denke, so wirst du sie am schnellsten beantwortet bekommen!


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: DeBu Datum: 19.03.2004 10:35:34
Wollte ich doch zunächst ein kleine Zusammenfassung zu dem Thema vom gestrigen Abend im Macondo geben, bin aber überzeugt, das dies die auch anwesende Presse besser kann.
Darüber hinaus möchte ich mich in diesem Zusammenhang bei unserem Bürgermeister bedanken, der sich die Zeit genommen und uns die Gelegenheit gegeben hat, Gespräche mit allen Beteiligten zu führen, um sich so Anregungen zu holen bzw. sich ein Stimmungsbild zu verschaffen.
Sicher wird es auch in Zukunft so sein, daß nicht ein jeder mit den getroffenen Entscheidungen einverstanden sein wird, doch mit mehr Gesprächen, somit Einbindung aller Betroffenen im Vorfeld und mehr Hintergrundinformationen, warum-wie-welche Entscheidungen getroffen wurden, fällt es leichter, so meine Meinung, diese zu akzeptieren.
Ich hoffe, daß sich in der Zukunft mehr Gelegenheiten dieser Art ergeben werden - selbstvertändlich auch ohne Lokalrunde Wink)


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: B+A Datum: 19.03.2004 11:07:50
Ein etwas eigenwilliger "persönlicher Rückblick" auf diesen Abend (..."Protokoll" kann man das ja nun wirklich nicht nennen)
...noch dazu, da ich dort erst 20 min später einlaufen konnte (..und die "Enthüllung“ der ForumsUser bereits beendet war)

...was aber auch nicht weiter schlimm war, da ich die meisten eh kannte - und die "Enthüllung" nach vier oder fünf "UserPräsentationen" sowieso durch die ausführlichen Ausführungen von Heiner Alberti unterbrochen wurde (...hatte sowieso das Gefühl, daß einige mit dem Begriff "ForumsTreffen" nichts anfangen konnten)
Wesentliche Aussage dieser Ausführungen war mE die Feststellung, dass eine Einkaufszone an seinen Enden "PUBLIKUMSMAGNETE" braucht, um erfolgreich zu sein (..so wie die Bad Homburger Louisenstrasse mit "Woolworth am einen" und "Kaufhof/ Hugendubel am anderen Ende") – wobei ich denke, dass es in Oberursel mehr als zwei "Enden" gibt (...neben dem hier diskutierten "Marktplatz" und dem "Epinayplatz" könnte man durchaus den "Rathausplatz" und den "Bahnhof" als weitere "Enden" bezeichen)

Auch die Delegation der Marktbeschicker kam mehrfach zu Wort (...um ihrem Wunsch nach einem Standortwechsel des Marktes -zumindest an Mittwochen- deutlich Ausdruck verleihen zu können)
Herr Brum wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß in der nächsten Zeit wegen der Arbeiten am ehemaligen Sparkassengebäude der Epinayplatz eher nicht in Frage käme (..und verwies auf den Rathausplatz)

Weitere Schwerpunktthemen waren (...wie sollte es auch anders sein *g*) "einheitliche Öffnungszeiten" und "kostenfreies Parken" (...woraufhin festgestellt wurde, dass Vorschläge wie eine "Parkvignette" oder ein "Bonuspunkteheft" bereits vorliegen und derzeit geprüft werden)

Irgendwie schien trotz unterschiedlichster Eigeninteressen der einzelnen Besucher grosses Einvernehmen zu herrschen (..was die Frage provozierte, welche politischen Kräfte denn hier eine schnelle Entscheidung verhindern). Diese Frage konnte oder wollte Herr Brum nicht beantworten (...und verwies im wesentlichen darauf, dass er ein Bürgermeister ohne eigene Mehrheit sei)

Mein Vorschlag bezüglich gummibereifter Einkaufswagen kam wohl eher nicht so gut an (...vor allem in Hinblick auf die vielen kleinen Geschäfte, bei denen teilweise alles andere als "barrierefrei“ etliche Treppenstufen zu überwinden seien) ...irgendwie hat mich das Argument dann doch überzeugt (...und ich machte lediglich den Vorschlag, intensiver über konkrete Vorschläge zu H.Albertis "PUBLIKUMSMAGNETE“ zu diskutieren)
...was allerdings nicht mehr stattfand, da es danach doch eher unruhig und laut wurde (...und man mehr und mehr zu Einzelgesprächen in kleineren Gruppen überging)


@"auch weiterhin unbekannter Leser":
Danke für den Hinweis, in Klammern nur "Halbsätze" unterzubringen (...ich versuche es zu beherzigen)
Smile

@Asterix:
Hab´ich das so richtig verstanden? (...daß Gutemine Obelix´ Idefix täglich mit zur Versammlungshalle nimmt, obwohl das Majestix per Häuptlingsdekret den Dörflern ausdrücklich untersagt hat? )

PS:
Ich fand´s interessant und lustig, bleibe aber bei meiner Aussage, dass es mehr bringt, hier im Forum den roten Faden nicht zu verlieren (...anstatt das gleiche Thema in den unterschiedlichsten Ausschüssen und Treffen immer wieder erneut zur Diskussion zu stellen)

PPS:
Die "grauen Orscheler Polit-Eminenzen“ glänzten übrigens auf dieser Veranstaltung ebenso durch Abwesenheit wie hier im Forum (...konnte lediglich Förster Stolpp als "grünen Beobachter" identifizieren)
Aber vielleicht hab´ich ja nicht gut genug hingeschaut?


PPPS:
2 neue Gesichter gab es auch für mich: "Debu" und "WayneG" (...die kannte ich noch nicht)


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Michael2 Datum: 19.03.2004 12:36:10
@ B+A: Ich fand Deine Idee mit dem Einkaufswagen klasse, aber wie Du es schon angesprochen hast sind viele Geschäfte zu klein dafür. Außerdem muß ich hier in Nordweststadt feststellen, dass viele Einkaufswagen vom Zentrum aus entwendet, aufgebrochen und im Graben liegengelassen werden. Die Kosten sind lt. Marktleiter des Toom-Marktes enorm. Die Wagen findet man in ganz Nordweststadt, Niederursel und Heddernheim. Und es wird leider auch in Oberursel genug Leute geben, denen die nächsten 100 meter zum nächsten Point schon zu lang sein werden.

Alles in einem muß ich Herrn Brum ein großes Lob aussprechen. Es gibt viele Bürgermeister die Bürgernähe predigen und selbst mit ihrem Nachbarn noch nie ein Wort gewechselt haben. Man soll nur nicht vergessen, dass er nur in Verwaltungsfragen alleine entscheiden kann. Ansonsten braucht er immer noch die Mehrheit im Parlament.

Thema Rathausplatz: Reicht der Platz wirklich aus? Ich habe es zwar mal an einem Samstag erlebt wie es dort ist. Es war zu eng. Jetzt würde es ja gehen, da der Mittwochmarkt ja nicht so frequentiert ist. Aber was ist mit später. Und was ist, wenn später die Epinay-Bebauung endlich vervollstänigt ist?


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Bewohner Datum: 30.04.2004 09:53:05
Selbst wenn es kostenlose Parkplätze und Einkaufswagen gäbe, wäre dies keine Lösung des Problems. Es ist die Faulheit und der Egoismus der Menschen... In Oberursel kann man sich wirklich nicht über zu wenige Parkmögichkeiten beschweren. Die meisten Leute parken lieber direkt vor dem Geschenhen ohne Rücksicht auf Verluste. Es herrscht Samstags das reinste Verkehrschaos auf dem Markplatz, weil die komplette Seite vom Grisu bis hoch zum Kiosk zugeparkt werden (egal ob eine Ausfahrt versperrt wird oder nicht). Der Stadtbus hat teilweise keine Chance durchzufahren. Sehr historisch ;o) Ich wäre auch für die Verlegung des Wochenmarktes. Aber wahrscheinlich nicht auf dem Epinayplatz - so wird dann nämlich die komplette Feldbergstraße zugeparkt... Man sollte den Markt am besten durch die ganze Stadt verteilen. So provitieren auch alle Geschäfte und sämltiche Parkmöglichkeiten werden ausgenutzt.


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Edson Datum: 20.07.2004 12:12:36
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
dieses Thema wurde vor 4 Monaten (auch noch hier) eröffnet. Nahezu ebenso lange hat niemand mehr gepostet. Was erwarten Sie also noch?

Ich denke das mehr als deutliche Votum der Bürger für den Epinay-Platz sollte für Sie Auftrag sein. Was hindert Sie noch?


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Orschlerseit30Jahren Datum: 27.08.2004 11:30:42
Gegen den Epinayplatz als Marktplatz wäre grundsätzlich nichts einzuwenden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Geschäfte in der Strackgasse nur wegen der Marktkundschaft vom Marktplatz überleben.

Was ich als Katastrophe für die wenigen schönen Oberurseler Plätze und Ecken empfinden würde, ist der Rückfall zum Parkplatz.

1. das sieht wirklich nicht schön aus
2. es gibt genug Parkraum in der City - die Parkhäuser sind nie voll besetzt und nun wirklich nicht weit weg vom Geschehen!
3. ca. 20 Parkbuchten würden sowieso nichts helfen-das sind viel zu wenig um etwas zu bewegen.

Was machen denn andere Städte im Vergleich...
die verschönern Ihre historischen Plätze und statten Sie mit "passenden gastronomischen Wirtschaften"aus. Dann kommen auch Menschen, die sich die schöne Stadt anschauen wollen, bleiben zum Kaffe, Kuchen, Essen oder Bier, weils so gemütlich schön ist und gehen vielleicht sogar in den anliegenden Geschäften was einkaufen.

...das macht ja auch Sinn....finde ich.

Aber Gastronomie würde unseren bekannten "Oberurseler Altstadtstänkerern" bestimmt nicht gefallen...vielleicht wäre ein "Hunde-Auslauf-Toiletten-Platz" das Richtige???


Betreff : Wochenmarkt am Mittwoch Autor: Bürgermeister Brum Datum: 16.09.2004 11:32:59
Die verfahrene Diskussion um den Wochenmarkt hat zu einem ersten konkreten Ergebnis geführt. Der Mittwochsmarkt wird auf den Rathausplatz verlegt und findet erstmals am Mittwoch, dem 29. September 2004 statt.
Ich bin mir sicher, dass wir dem Markt mit diesem Schritt wesentlich mehr Kunden zuführen können. Die Attraktivität der Innenstadt wird durch diesen Anziehungspunkt auf jeden Fall verbessert.

Viele Bürger wollen aufgrund der schwierigen, ortsbedingten Gegebenheiten am Marktplatz den Wochenmarkt insgesamt, also auch samstags, auf dem Rathaus- oder Epinay-Platz sehen. Dessen bin ich mir bewusst und so habe ich mich dafür auch wiederholt eingesetzt. Zur Zeit ist diese Lösung aber politisch nicht durchsetzbar. Es gibt gute Gründe für die eine wie für die andere Lösung. Die Geschäfte rund um den Marktplatz wollen wir nicht gefährden. Gleichzeitig aber müssen wir auch die Innenstadt voranbringen. Ich denke, die vorgesehene Lösung bringt uns in beiden Zielen ein ganzes Stück weiter.

Insbesondere für den Wochenmarkt am Mittwoch besteht im Moment großer Handlungs-bedarf, da er momentan einer besonders kritischen Situation ausgesetzt ist. Die Kunden-zahlen entwickelten sich in den letzten Jahren immer mehr zurück. Einige Marktbeschicker waren in der jüngsten Vergangenheit gar nicht mehr gekommen. Viele dieser Beschicker haben aber bereits zugesagt, nach der Verlegung des Marktes auf den Rathausplatz wieder dabei zu sein.

Wir testen nun das neue Modell mit dem verlegten Mittwochsmarkt für ein Jahr und ziehen dann ein Resümee.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Hans-Georg Brum
Bürgermeister


Betreff : Belebung der Innenstadt Autor: Rainbow 55 Datum: 09.11.2004 19:47:48
Ein Manko in Oberursel stellt das nicht
vorhandensein`s eines größeren Kaufhauses
dar.Außerdem ist ein weiterer Punkt die
Aufpflasterung am Ende der Vorstadt; welcher
ein psychologischer Effekt des Zuende sein`s
der Einkaufsstrasse darstellt. Eine einheitliche Weiterpflasterung hat schon in
Bad Homburg gezeigt das die in Nebenstrassen
gelegenen Geschäfte besser frequentiert werden.


Betreff : Neuausrichtung des Wochenmarktes Autor: Bürgermeister Brum Datum: 11.02.2005 09:30:30
Ich möchte an dieser Stelle eine erste Rückmeldung zur „Neuausrichtung des Wochenmarktes“ geben und damit die Diskussion im Rahmen des Stadtgesprächs zunächst abschließen. Auch wenn dieses Thema dann ins Archiv „wechselt“, kann es natürlich jederzeit aus aktuellem Anlass wieder aufgegriffen werden.

Wie Sie sicher alle festgestellt haben, wurde nach intensiver Diskussion in den politischen Gremien der Mittwochs-Markt vorläufig vom Marktplatz auf den Rathausplatz verlegt. Mit dieser Verlegung wurde meinem Vorschlag zur Neukonzeption entsprochen und ein erster Schritt zur Aufwertung der Innenstadt getan. Die Beteiligten haben gleichzeitig vereinbart, vor einer abschließenden Entscheidung die weitere Entwicklung zu beobachten.

Von meinem Büro im Rathaus habe ich den Mittwochsmarkt gut im Blick. Meinen ersten Eindruck will ich deshalb kurz schildern:

Es gibt mehr Anbieter, die regelmäßig ihre Waren präsentieren und sicherlich auch eine höhere Besucherfrequenz. Dies ist aus meiner Sicht eine absolut positive Entwicklung. Ob hier noch weiteres Optimierungspotential besteht, wird sich aber erst nach einem Jahr der Beobachtung sagen lassen.

Meine abschließende Bitte: Besuchen Sie unseren Oberurseler Wochenmarkt und nutzen Sie das umfangreiche Warenangebot.

In diesem Sinne verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Brum
Bürgermeister


Zuletzt bearbeitet von ... am 11.02.2005, 09:30, insgesamt 2-mal bearbeitet


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 07.08.2004, 22:47       Nach oben   


Interview der TZ mit Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) vom 07.08.2004
Wird der Wochenmarkt verlegt?
BRUM: Meine Vorschläge hierzu liegen seit einigen Monaten auf dem Tisch.
Ich habe versucht, größtmögliches Einvernehmen zwischen den Parteien herzustellen. Mein Ziel wäre es, zumindest den Mittwochsmarkt, der am Marktplatz derzeit dahinvegetiert, auf den Rathausvorplatz zu verlegen. Und ich hoffe, dass dazu die städtischen Gremien im frühen Herbst auch eine entsprechende Entscheidung treffen.

Mir geht es darum, dass, wenn der Samstagsmarkt auf dem Marktplatz bleibt – wovon angesichts der derzeitigen Kräfteverhältnisse auszugehen ist – wir durch Veranstaltungen in der Innenstadt die Attraktivität der Einkaufsstraßen erhöhen. Das Artcafé Macondo hat mit dem «Sommer in der Strackgasse» hierfür ein gutes Beispiel gegeben. So etwas wollen wir mit der Wirtschaftsförderung schrittweise aufbauen.
Außerdem wollen wir das Angebot auf dem Wochenmarkt etwas ausweiten. Zurzeit ist es ja ein reiner Frischemarkt. Wir wollen dort künftig auch Gastronomie ermöglichen, so dass beispielsweise ein Metzger auch mal eine Wurst braten kann.


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