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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 07.04.2007, 08:25       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 04.04.2007
Schadstoffe in Brunnen, Altlast in der Altstadt
Oberursel.Das Trinkwasser in Oberursel kann zwar ohne Bedenken getrunken werden – doch die Messergebnisse aus vier Brunnen machen der Stadt Sorgen: In der Wassergewinnungsanlage Riedwiese nahe dem Bauhof wurde erstmals Anfang der 80er Jahre eine Verunreinigung mit leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) festgestellt (siehe unten stehenden Text). Und die Belastung steigt.

Seit einigen Jahren ist das Regierungspräsidium Darmstadt bereits auf der Suche nach der Quelle für die LHKW-Belastung. Klar ist: Es handelt sich um Altlasten. „Bis heute haben wir sie aber keinem Verursacher zuordnen können“, sagt Dieter Hülpüsch von der Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt des Regierungspräsidiums. Doch durch verschiedene Untersuchungen in den vergangenen Jahren und eine Gewerbekatasterauswertung konnte die „Störersuche sehr stark eingegrenzt werden“.
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So geht es!
Von sieben neuen Grundwassermessstellen im Stadtgebiet erhoffen sich die Experten nun weitere Hinweise: Gebohrt wurde kürzlich in der Strackgasse, Port-, Henchen-, Eckardtstraße, Im Portugall, an der Ecke Berliner Straße/Freiligrathstraße und in der Eppsteiner Straße. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Fest steht allerdings: Auf einem Grundstück in der Eppsteiner Straße, das zum Teil der Stadt gehört, gibt es Bodenbelastungen. Das haben Untersuchungen des Erdreichs ergeben, wie Jens Gessner von der Umweltberatung der Stadt bestätigt. Entdeckt wurden vor allem Trichlorethylen und Perchlorethylen, die früher praktisch in allen Lösungsmitteln steckten. Die Schadstoffe ziehen sich offenbar an einer Kanaltrasse entlang. „Eine Sanierung ist erforderlich. Grenzwerte sind überschritten“, sagt Gessner.

Die Stadt hatte den Boden untersuchen lassen, weil sie ihr Gelände verkaufen wollte. Für die Sanierung wurden inzwischen Fördermittel vom Land beantragt. „Wir gehen davon aus, dass die Erde zum Teil ausgetauscht werden muss“, so Gessner. Über eine Bodenluftsanierung könnten zudem auch umgebende Böden gereinigt werden. Zu den Kosten konnte Gessner noch keine Angaben machen.

„Auf dem Gelände war früher einmal eine Autoschlosserei“, berichtet er. Sie könne die Belastung aber nicht verursacht haben. Daher vermutet man bei der Stadt, dass der kleine Chemiebetrieb, der dort bis Mitte der 70er Jahre seinen Sitz hatte, der so genannte Handlungsstörer ist. Laut Gessner wurden auf dem Gelände unter anderem Fässer gewaschen. Ob dabei die LHKW in den Boden gelangt sind, ist allerdings nicht erwiesen. Ebenso steht laut Gessner noch nicht fest, ob von diesem Gelände überhaupt Stoffe ins Grundwasser geraten sind. Das wird erst das Ergebnis der laufenden Grundwasseruntersuchung zeigen.

Wie Gessner geht auch Hülpüsch davon aus, dass die LHKW-Belastung des Grundwassers durch mehrere Altlasten im Stadtgebiet verursacht wird. Oberursel sei kein Einzelfall, hebt er hervor. „Wo Industrie war, finden sie das.“ Es müsse auch kein Unfall in einem Betrieb passiert sein, hebt Hülpüsch hervor. Schon beim Gebrauch der Mittel hätten Stoffe in den Boden gelangen können. LHKW durchdringen sogar Beton.

Die Belastung, die in vier der Riedwiese-Brunnen gemessen wird, übersteigt den Grenzwert der Trinkwasser-Verordnung (10 Mikrogramm pro Liter) um den Faktor 2 bis 13. „Das schwankt“, sagt Ralf Bisinger von den Oberurseler Stadtwerken. „Aber die Tendenz ist steigend.“ Das in der Anlage gewonnene „Rohwasser“ wird freilich behandelt, bevor es zum Trinkwasser wird. Mit Hilfe einer Riesleranlage, die seit 1997 in Betrieb ist, werden die LHKW ausgetrieben – bis auf 1,5 bis 2 Mikrogramm. Bisinger: „Wir liegen damit deutlich unter dem Grenzwert.“ (mj)


 INNENSTADT : Vergiftetes GrundWasser?      Verfasst am: 05.04.2007, 14:21       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?)

Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: B+A Datum: 18.03.2004 13:21:37
In der Innenstadt turnt ein angeblich vom Regierungspräsidenten beauftragter Trupp herum und bohrt tiefe Löcher (..."man gehe einem Hinweis auf verunreinigtes Grundwasser nach" bekommt man als Antwort auf neugierige Fragen)

Stimmt das ? (...oder ist das lobenswerte Vorsorge?)


Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: Forum Oberursel Datum: 23.03.2004 11:58:57
Stellungnahme aus dem Bereich Sicherheit und Ordnung / Umweltschutz:

"Die Untersuchungen sind vom "Staatlichen Umweltamt - Wiesbaden" veranlasst. Es gibt im Stadtgebiet eine Grundwasserverunreinigung mit leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffen, deren Quelle gesucht wird."


Betreff : Artikel in der Rundschau Autor: Forum Oberursel Datum: 25.03.2004 09:16:13
Heute in der Rundschau online:
Regierungspräsidium bohrt im Grundwasser nach Altlasten
. . . und sucht nach den Verursachern / Darmstädter Behörde versichert: "Oberurseler Trinkwasser ist völlig in Ordnung"
www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?cnt=410597


Betreff : Suche nach Verursacher f.Altlasten im Grundwasser Autor: B+A Datum: 15.09.2004 13:17:04
Zu welchem Ergebnis hat die Bohrerei denn nun eigentlich geführt ?


Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: B+A Datum: 12.03.2005 17:40:36
?



Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: Kolumnen König Datum: 22.03.2005 13:48:21
??


Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: Kolumnen König Datum: 22.03.2005 13:48:53
Darf ich jetzt noch trinken?


Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: macallan Datum: 22.03.2005 14:16:41
Klar, Bitburger!


Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: B+A Datum: 01.11.2006 08:41:18
Konnte der Verursacher mittlerweile ermittelt werden ?


Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: B+A Datum: 02.04.2007 20:38:21
Konnte der Verursacher mittlerweile ermittelt werden ?


Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: Orschelmän Datum: 03.04.2007 09:14:41
Konnte der Verursacher mittlerweile ermittelt werden ? ....


Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: schnauzer Datum: 03.04.2007 10:11:31
Was wurde denn nun eigentlich gefunden? ...die flüchtigen Kohlenwasserstoffe oder etwas anderes? Konnte bei den ganzen aufwendigen und sicher nicht billigen Bohrugnen der Verursacher ermittelt werden? Wer übernimmt dafür eigenltich die Kosten?

Nachdem die Bohrungen abgeschlossen sind ist hier irgendwie Funkstille? Wobei vorher ja auch nicht informiert wurde.


Betreff : Mieses GrundWasser? (..oder lediglich Vorbeugung?) Autor: Wölfchen Datum: 04.04.2007 09:05:43
Habe ich heute gelesen: Taunus Zeitung, Lokalteil Seite 18, oder online unter www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=3626827 ein ausführlicher Artikel zum Thema.

Diesem Artikel ist zu entnehmen, dass es noch keine (endgültigen) Ergebnisse gibt und ein Verursacher bisher nicht festgestellt werden konnte. Gefunden hat man leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe - LHKW -

Das Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt, forscht weiter.


Zuletzt bearbeitet von ... am 07.04.2007, 08:41, insgesamt einmal bearbeitet


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