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       Verfasst am: 28.02.2013, 20:58       Nach oben   


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 28. 02. 2013
Auf geht’s zum Frühlingsputz am 9. März 2013
Der Frühling naht, die Zugvögel finden den Weg zurück in die heimischen Gefilde und der Schnee ist geschmolzen. Was zurückbleibt und bisher unter einer Schneedecke verborgen war, bietet vielerorts einen unschönen Anblick: leere Flaschen, Plastiktüten, Beutel mit Hundekot oder sogar verlorene Radkappen.

Um in Oberursel den Start in den Frühling auch optisch zu untermauern, ruft die Stadt zum Auftakt der Kampagne Sauberhaftes Hessen wieder einmal zum „Sauberhaften Frühlingsputz“ am Samstag, 9. März 2013 auf.

Angesprochen sind alle! Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Vereine, Kindergärten und Schulen können sich an diesem Tag gemeinsam für eine saubere Umwelt engagieren, indem sie Müll sammeln.

Das Engagement wird auch diesmal wieder belohnt! Oberursel nimmt erneut am Städtewettbewerb des Hessischen Umweltministeriums teil. Je mehr Personen sich beteiligen und umso größer die gesammelte Menge Müll ist, desto höher steigt Oberursel im Wettstreit mit den anderen Kommunen in der Platzierung.
Die Teilnehmer werden gebeten, sich auf der Homepage der Stadt Oberursel (Taunus) unter nachfolgendem Link anzumelden:
http://www.oberursel.de/stadtleben/oberursel/sauberhaftes-oberursel/meldeformular/ .
Nur wer hier registriert ist, unterstützt die Stadt bei der Teilnahme am Städtewettbewerb.

Außerdem bietet die Stadt die Möglichkeit an, Zangen und Müllsäcke bereitzustellen. Auch eine eventuell notwendige Abholung des gesammelten Unrates kann über das Meldeformular organisiert werden.

„Wir freuen uns über die Bereitschaft und die Unterstützung der vielen fleißigen Hände in Vereinen und Initiativen. Alle Helferinnen und Helfer zeigen mit dem Engagement für die eigene Umwelt und ihre Stadt Oberursel (Taunus), dass ihnen ein sauberes und lebenswertes Oberursel (Taunus) wichtig ist!“, so Erster Stadtrat Christof Fink.

Fotos vom Frühlingsputz 2012 gibt es unter http://www.oberursel.de/stadtleben/oberursel/sauberhaftes-oberursel/bilder-fruehlingsputz/


 BILDER: Aktion "Sauberhaftes Oberursel"      Verfasst am: 17.03.2012, 13:47       Nach oben   












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Zuletzt bearbeitet von ... am 28.02.2013, 20:45, insgesamt 4-mal bearbeitet


 Presseberichte      Verfasst am: 15.05.2009, 11:41       Nach oben   


Artikel der TZ vom 10. März 2012, 03.26 Uhr (letzte Änderung 10. März 2012, 05.02 Uhr
10 000 Euro für Hundehäufchen
Oberursel. Hundehäufchen sind nicht nur im Deschauer-Park immer wieder "Stein des Anstoßes", auch im Rushmoor-Park, in der Adenauerallee, an der Bleiche, am Bachpfädchen und in anderen Teilen der Stadt sorgen die Hinterlassenschaften für Ärger. Häufig fühlten sich hierauf angesprochene Hundebesitzer sogar im Recht, informiert die Stadtverwaltung. Viele Halter seien der Auffassung, sie hätten mit der Zahlung der Hundesteuer dafür bezahlt, dass Andere die Hinterlassenschaften beseitigten. "Die Hundesteuer ist eine Populationssteuer. Über die Höhe der Steuer soll die Anzahl der Hunde begrenzt werden", heißt es aus dem Rathaus. Mit Zahlung der Steuer erhielten die Hundehalter keineswegs das Recht, dass ihr Hund das Stadtgebiet verunreinige.Eigentlich sei die Lösung für das Problem mit dem Hundekot recht einfach. "Der Hundekot muss nur mit einer Kunststofftüte aufgenommen und dann im normalen Hausmüll entsorgt werden." Die Beutel gebe es im Tierbedarfshandel und stünden an den zahlreichen Hundetoiletten im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung. Eine Besserung der Situation könne nur dann eintreten, wenn alle Hundehalter von sich aus darauf achteten, wo die Hunde im Stadtgebiet ihr Geschäft verrichteten und nicht die Auffassung verträten, mit dem Bezahlen der Hundesteuer sei ein Freibrief verbunden. Uneinsichtige Halter, die die Verunreinigungen nicht beseitigen, können laut Stadt mit Bußgeldern bis zu 10 000 Euro bestraft werden. Dabei trifft es nicht nur diejenigen Hundehalter, die die Hinterlassenschaften Ihres Vierbeiners nicht auf Straßen, Plätzen und in den Parks beseitigen. Auch Hundehalter, die Forst und Feld als Hundetoilette missbrauchen, können belangt werden.

Der Flyer "Informationen zur Hundehaltung" der Stadtverwaltung ist weiterhin erhältlich. Die Info gibt es im Rathaus und als Download unter http://www.oberursel.de/fileadmin/inhalte/dokumente/einwohnerbuero/Hundeflyer.pdf.ks (ks)

Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 15. 03. 2012
Felder, Wiesen und Streuobstwiesen sind keine Auslaufflächen für Hunde!
Immer wieder klagen die Ortslandwirte einhellig über massive wirtschaftliche Schäden durch Hundekot im Viehfutter.

In den vergangenen Jahren wurde das Privateigentum der Landwirte zunehmend missachtet. Wiesen werden während der pflanzlichen Wachstumsphase zwischen April und Oktober zertrampelt. Es entstanden Trampelpfade, wo bisher nur Wiesen waren.

Hauptsächliche Verursacher dieser Situation sind unvernünftige oder unwissende Hundehalter.

Mit der rücksichtslosen Nutzung privater Wirtschaftsflächen geht die Verschmutzung der Wiesen durch Hundekot einher. Der Hundekot macht das aus den Wiesen gewonnene Heu für Pferde und Kühe ungenießbar. Die Tiere verweigern die Nahrungsaufnahme. Nachweislich beinhaltet Hundekot Krankheiterreger, die bereits in kleinsten Spuren aufgenommen, zu Fehlgeburten bei Kühen führen können. Die Verweigerung der Nahrungsaufnahme führt aber auch zu einer Minderung des Milch- und Fleischertrages.

Dies alles zwingt die Landwirte dazu, zusätzlich teures Futter kaufen, weil die Heuernte durch den Hundekot verdorben wird.

Aber auch das Niederwild, wie z.B. Feldhasen (Tier des Jahres 2001) und Kaninchen sowie Bodenbrüter wie Feldlerche (Tier des Jahres 1998), Fasan und Rebhuhn werden durch freilaufende Hunde aufgeschreckt und vom Brutgeschäft abgehalten. Dies ist sicherlich auch ein Grund für den Bestandsrückgang beim Feldhasen.

„Wir alle sind aufgefordert, unvernünftige Hundehalter auf das Fehlverhalten persönlich anzusprechen“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum.

Zusätzlich wird die Ordnungspolizei in den nächsten Wochen in Zivilkleidung Kontrollen durchführen und an die Vernunft der Hundehalter appellieren.


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 09. 02. 2012
Einsatz für eine saubere Stadt - Treffen der Oberurseler Umweltpaten
Zum ersten Mal in diesem Jahr sind alle Umweltpaten sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch am Mittwoch, dem
22. Februar 2012, um 19 Uhr, in die Oberurseler Stadthalle, Raum Oberstedten, eingeladen.

Ziel der Umweltpatenschaften ist es, Plätze und Grünflächen mit Hilfe ehrenamtlicher Paten dauerhaft zu pflegen und dadurch den optischen Eindruck der Stadt zu verbessern. Gleichzeitig soll das Lebensgefühl der Oberurseler Bürgerinnen und Bürger durch mehr Sauberkeit nachhaltig verbessert und der Umweltgedanke durch den Vorbildcharakter der Umweltpaten weiter in die Bevölkerung hineingetragen werden.

Das Treffen ermöglicht Umweltpaten den Erfahrungsaustausch untereinander und ist Informationsquelle für Interessierte und eventuelle neue Paten. Pflegen Sie bereits Flächen oder kennen Flächen, die der Pflege bedürfen? Wollen Sie oder Ihre Gruppe offizieller Umweltpate werden? Dann sind Sie herzlich zu diesem Treffen eingeladen!

Weitere Informationen zum Thema „Umweltpaten“ oder zu den Aktivitäten im Rahmen der Aktion „Sauberhaftes Oberursel“ finden Sie unter www.oberursel.de/stadtleben/oberursel/
sauberhaftes-oberursel/umweltpaten. Hier steht auch ein Meldeformular zur Verfügung, mit dem sich Interessierte zur Teilnahme an Aktionen anmelden können.

Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 04. 04. 2011
„Sauberhaft in den Hessentag“ – Helferinnen und Helfer für Frühlingsputz in Oberursel gesucht – Helferfrühstück bei REWE

Am 9. April startet der Städtewettbewerb des Hessischen Umweltministeriums „Sauberhafte Stadt 2011“ mit dem „Sauberhaften Frühlingsputz“. Auch die Oberursel (Taunus) beteiligt sich seit dem vergangenen Jahr an dem Wettbewerb.

Rund um den 9. April 2011 laufen in Oberursel zahlreiche Reinigungsaktionen. Für Kurz-entschlossene bietet sich noch ein besonderer Termin am Samstag, dem 9. April 2011, um 10 Uhr an. Alle motivierten Reinigungskräfte können sich dann am Haupteingang des Oberurseler Rathauses einfinden. Gemeinsam soll das Areal rund um das Rathaus und der Deschauer Park gereinigt werden. Anschließend verköstigt der REWE-Markt im Holzweg ab 11 Uhr alle Helferinnen und Helfer mit einem Sammlerfrühstück.


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 09.03.10
Hort „Märchenland“ gewinnt hessenweiten Malwettbewerb „Sauberhaftes Monsterchen“
Mit dem kreativen Bild vom „Müllmonster“ gewann der Hort „Märchenland“ an der Grundschule Stierstadt den Malwettbewerb „Sauberhaftes Monsterchen 2009“, eine Veranstaltung im Rahmen der Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“ der Hessischen Landesregierung. Zur Preisverleihung im November 2009 konnte der Hort leider nicht nach Wiesbaden reisen. Daher überreichte Bürgermeister Hans-Georg Brum heute den Preis des Landes an die glücklichen Sieger. „Der Hort hat sich intensiv mit dem Thema „Müll“ beschäftigt und die Kinder für einen achtsamen Umgang mit ihrer Umwelt begeistert. Ich freue mich, dass sie mit ihrem Beitrag den ersten Preis gewonnen haben – damit hat sich das Engagement für alle Seiten gelohnt“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum.

Auch Landrat Ulrich Krebs freut sich über die Auszeichnung des kreiseigenen Hortes und fügt hinzu: „Der Gewinn des Preises ist das Resultat einer hervorragenden Arbeit des Personals der Einrichtung. Es ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hervorragend gelungen, bei den Kindern ein Bewusstsein für die Umwelt zu schaffen.“

Die Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“ möchte das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für einen verantwortungsvollen Umgang mit Parkanlagen, Wiesen, Straßen und anderen öffentlichen Plätzen fördern. Ziel ist es, die Verschmutzung der Umwelt durch achtlos weggeworfene Gegenstände zu thematisieren und die Öffentlichkeit für die Müllproblematik zu sensibilisieren. Der Malwettbewerb richtete sich speziell an die junge Bevölkerung. Die Kinder sollten ihr kreatives und buntes Wunschbild eines Abfalleimers malen – der Hort sandte 20 Bilder ein. Dem sechsjährigen Jonas Baumgart gelang dann unter insgesamt 1.000 Einsendungen der Volltreffer für das „Märchenland“.

Als einer von zehn Preisträgern bekommt der Hort eine UNESCO Spiel- und Lernkiste sowie 100 Sets der Gewinnerpostkarte. Diese möchte der Hort in den kommenden Wochen zugunsten der Einrichtung verkaufen. Zusätzlich spendiert Bürgermeister Hans-Georg Brum einen Büchergutschein in Höhe von 75 Euro.

Passend zum Thema veranstaltet das „Märchenland“ vom 8. bis 12. März 2010 eine Projektwoche zum Thema „Umwelt“. Während der fünf Tage werden die Kinder an die Themen Mülltrennung, Abfall, Umweltverschmutzung, sauberes Wasser und frische Luft herangeführt. Außerdem beteiligt sich der Hort am Freitag, dem 12. März 2010, an der städtischen Aktionswoche „Sauberhafter Frühlingsputz“. Die Kinder und Betreuer reinigen an diesem Tag gemeinsam den Spielplatz an der Stettiner Straße.

Sauberhafter Frühlingsputz:
Die Stadt veranstaltet seit 2004 die Aktion „Sauberhaftes Oberursel“. Während einer Woche, jeweils im Frühjahr und Herbst, waren zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer in ganz Oberursel unterwegs, um der zunehmenden Vermüllung Herr zu werden. Um die Wirkung dieser Einsätze zu verstärken, die Bürgerinnen und Bürger über ihre Anwohnerpflichten zu informieren und vor allem um auf die Folgen von achtlos weggeworfenem Abfall aufmerksam zu machen, werden die Aktivitäten in diesem Jahr gebündelt.

Hierfür ist Oberursel dem Förderverein „Sauberhaftes Hessen e. V.“ und damit der Kampagne „Hessens Sauberhafte Stadt 2010“ des Hessischen Umweltministeriums beigetreten. Von März bis Juli werden alle teilnehmenden Städte und Gemeinden bei verschiedenen Aktionen gegeneinander antreten und damit auch Bürgerengagement unter Beweis stellen.

Innerhalb der ersten Aktionswoche „Sauberhafter Frühlingsputz“, die bereits gestern angelaufen ist, können Vereine, Institutionen, Unternehmen aber auch alle Privatleute gemeinsam an der Sauberkeit in Oberursel arbeiten – weitere Infos gibt es auf der städtischen Homepage unter www.oberursel.de/stadtleben/oberursel/sauberhaftes-oberursel. Als weitere Termine sind der 29. Juni 2010 „Sauberhafter Schulweg“ und der 6. November 2010 „Sauberhafter Herbstputz“ geplant.

„Ich hoffe, dass sich andere Kitas, Horte oder Schulen dem Beispiel des Horts „Märchenland“ anschließen und an den zahlreichen Aktionen beteiligen. Auch alle übrigen Bürgerinnen und Bürger rufe ich dazu auf, sich als „Sauberhafter Oberurseler“ oder „Sauberhafte Oberurselerin“ aktiv für eine saubere Umgebung einzusetzen“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum abschließend.

Frau Monika Banzer schreibt im Mai 2009 als Bürgermeisterkandidatin auf ihrer Homepage zum Thema Sauberkeit in der Stadt
Sauberkeit in der Stadt
Die Aktion „Frühjahrsputz“ der CDU-Oberursel soll Schule machen. Bürger, Betriebe, Vereine und die Stadt seien gemeinsam gefordert, die Sauberkeit in Oberursel nachhaltig zu verbessern. „Aber wer das von Dritten fordert, muß zunächst selbst seine Hausaufgaben erledigen. Das Thema muß endlich ganz oben auf die Agenda des Bürgermeisters.“ fordert Monika Banzer.

Viele Bürgerinnen und Bürger beklagen im Gespräch mit CDU-Bürgermeister-Kandidatin Monika Banzer eine zunehmende Vernachlässigung der Sauberkeit in der Innenstadt Oberursels. Grünanlagen, Strassen und Plätze sind häufig verschmutzt. Schmutz und Abfall wird spät oder gar nicht beseitigt, Schmierereien an öffentlichen Flächen häufig nur zögerlich entfernt. Der Schmuck und die Pflege des öffentlichen Raumes, bspw. mit Blumen wurden in den letzten sechs Jahren deutlich reduziert. Leider entfernte der Bürgermeister auch die Blumenampeln, die viele Oberurseler als besonders gelungenen Schmuck der Innenstadt empfanden. Schmutzige Strassen und Plätze, unansehliche Grünanlagen und der beklagenswerte Zustand des Bahnhofes wirken negativ für das Ansehen unserer Stadt in der Region.

Die Stadt hat die Reinigungspflicht der meisten Strassen und der Bürgersteige den Grundstückseigentümern übertragen. Die große Mehrheit, besonders in den Wohngebieten, erfülle diese Verpflichtung auch hervorragend, findet Monika Banzer. Aber gerade in stark frequentierten Einkaufsstrassen komme auch der Stadt eine besondere Verantwortung zu.

Monika Banzer: „Eine saubere Stadt ist wichtig für das Wohlbefinden der Bürger, für ihre Identifikation mit der Stadt und nicht zuletzt für ihr Sicherheitsempfinden. Die Gestaltung öffentlicher Plätze und der Grünanlagen sowie ihr Schmuck haben dabei ebenso große Bedeutung.“

Nur wenn die Stadt ihrer Vorbildfunktion gerecht wird werden auch Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen und Initiativen bereit sein, ihre Anstrengungen zu verstärken. Das vorhandene lobenswerte ehrenamtliche Engagement, z.B. bei der Reinigung und Pflege des Urselbaches sollte von der Stadt stärker anerkannt und unterstützt werden.

Verantwortlich für den unbefriedigenden Zustand machte Monika Banzer das Desinteresse des derzeitigen Bürgermeisters am Thema. „Ihn lässt es kalt, wenn sich der Dreck am Bahnhof stapelt. Er kümmert sich weder um die dauernden Verwüstungen der Blumenkübel in der Vorstadt noch um den Dreck, der an Sonntagen vom Wind durch die Fussgängerzonen geweht wird. Und den Blumenschmuck der Stadt hat er in den letzten Jahren planmäßig reduzieren lassen.“ Der städtische Bauhof (BSO) habe in der Vergangenheit gezeigt, dass er mehr für Sauberkeit und Schönheit der Stadt tun könne. Allerdings brauche er dafür auch die Rückendeckung der Stadtpolitik. An dieser mangele es derzeit.

Monika Banzer fasste ihre Vorstellungen sehr präzise in zehn Punkten zusammen: „Ich werde als Bürgermeisterin dafür sorgen, dass

Einkaufsstrassen und öffentliche Plätze insbesondere der Innenstadt ebenso regelmäßig, rasch und gründlich vom BSO gereinigt werden wie das Umfeld der öffentlichen Glascontainer


Ausreichend Abfalleimer und Aschenbecher aufgestellt werden


Veranstalter nichtkommerzieller Feste, insb. die Vereine, bei der Beseitigung des Abfalls von der Stadt unterstützt und nicht immer stärker mit Abfallgebühren belastet werden


Die Stadt ein Konzept für einen ansprechenden Blumenschmuck im öffentlichen Raum der Innenstadt und an besonders prominenten Plätzen der Stadtteile entwickelt und umsetzt.

Mit Vereinen, Firmen, Institutionen (z.B. den Schulen) und Initiativen gemeinsam ein Konzept für mehr bürgerschaftliches Engagement bei Reinigung und Pflege unserer Stadt entwickelt wird. Bereits jetzt gibt es etliche Sponsoren, die mit ihrem Engagement die Bedeutung des Themas unterstreichen.


Mit Blick auf den Hessentag 2011 durch einen Wettbewerb „Blühendes Oberursel“ Grundstückseigentümer, Firmen und Mieter Anreize für verstärkte Anstrengungen zum Schmuck der Stadt gegeben wird


Auf die Betreiber von U- und S-Bahn Druck gemacht wird, ihre Bahnanlagen und die Stationen regelmäßig zu reinigen und zu pflegen


Die Stadtwerke ihre Anstrengungen zur Reinigung und Pflege der Bushaltestellen deutlich verstärken


Schmierereien an öffentlichen Flächen rasch beseitigt werden


Die städtische Ordnungspolizei stärker in die Kontrolle der Sauberkeit der Strassen und Plätze einbezogen wird.“
Erfolgreich werde man nur sein, wenn alle mitmachten. „Nur gemeinsam können wir es schaffen, unsere Stadt so zu gestalten, dass sich alle Bürger darin wohl- und sicher fühlen. Gerade im Vorfeld des Hessentages 2011 müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, uns als gute Gastgeber zu präsentieren – so wie es jeder Bürger auch macht, wenn er Gäste eingeladen hat.“ hob Monika Banzer hervor.

Oberursel, 26.03.2009


 Unschönes Oberursel      Verfasst am: 26.09.2007, 21:45       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Unschönes Oberursel:

24.09.2007 21:34 Uhr - Autor: emil41 - Unschönes Oberursel

Ich wohne vorübergehend nicht mehr in Oberursel und komme nur noch selten her.
Vor kurzem war ich aber da und war entsetzt. Ich kam von Bad Homburg über die 3 Hasen rein und bin dann die Berliner Straße hochgefahren.
Alles mit Gras zu gewuchert!!! Gibt es beim Bauhof keine Rasenmäher mehr? Auch wenn der U 3 entlang nicht die Stadt zuständig ist, aber man könnte den Verantwortlichen auf die Füße treten. Es sieht einfach ungepflegt aus. Da lob ich mit Bad Nauheim. Hier wird gepflegt und gehegt.
Herr Brum, Sie sollten sich auch hierfür einsetzen.
Mit freundlichen Grüßen

emil41


 SAUBERHAFTES OBERURSEL 2007      Verfasst am: 26.09.2007, 21:26       Nach oben   


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 25. 09. 2007
SAUBERHAFTES OBERURSEL
Über 20 Vereine beteiligen sich an der Aktionswoche vom 24. bis 29. September 2007
Zahlreiche Vereine und Institutionen haben sich im Laufe der vergangenen vier Jahre im Rahmen der Aktion „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ engagiert und Oberursel (Taunus) von allerlei Unrat, Müll und Dreck befreit. Während der Frühjahrs-Aktionswoche Ende April 2007 waren rund 1.500 Kinder und Erwachsene aus Kindertagesstätten und Schulen im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um den diversen Schmuddelecken zu Leibe zu rücken.

Wie bereits 2006 findet jetzt im Herbst wieder die Aktionswoche der Vereine statt, bei der an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet für Sauberkeit gesorgt wird. Über 20 Vereine haben ihre Teilnahme bei der Säuberungsaktion vom 24. bis 29. September 2007 zugesagt!

Eine saubere Stadt hat für die meisten Menschen einen hohen Stellenwert. Die Verschmutzung der Straßen und Plätze, achtlos weggeworfener Abfall auf Spielplätzen und öffentlichen Grünflächen – dies ist auch in Oberursel (Taunus) immer wieder ein Thema und gehört – leider – zu den häufigsten Bürgerbeschwerden.

Die Stadt alleine ist nicht in der Lage, der zunehmenden Verschmutzung Herr zu werden. Sowohl Finanzen als auch Personal stehen nicht in ausreichender Form zur Verfügung, um in sämtlichen Bereichen der Stadt für entsprechende Sauberkeit zu sorgen. Daher hat sich die Stadt mit der Maßnahme „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ der Thematik Sauberkeit auf neuartige Art und Weise angenommen. Das „SAUBERHAFTE OBERURSEL“ gründet sich auf der Kampagne „SAUBERHAFTES HESSEN“ der hessischen Landesregierung. Bei den vielfältigen Aktionen im Rahmen von landesweiten Kampagnen geht es darum, das Umweltbewusstsein der Bevölkerung zu schärfen, über das richtige Verhalten aufzuklären und die Bürgerinnen und Bürger zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Lebensraum anzuhalten. Initiator der Kampagne ist das Hessische Umweltministerium, Partner der Aktionen sind Kommunen, Schulen, Kindergärten und Vereine.

Erster Stadtrat Dieter Rosentreter zeigt sich sehr erfreut über die rege Teilnahme der Vereine an der Säuberungsaktion: „Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligen sich auch in 2007 wieder freiwillig zahlreiche Vereine und Institutionen an der Aktion. Das zeigt, dass die Sauberkeit in unserer Stadt allen Bürgerinnen und Bürgern sehr am Herzen liegt.“

An den Säuberungsaktionen im gesamten Stadtgebiet nehmen folgende Vereine teil:


1. FFV ’97
BdP Stamm Graue Bären
CDU Weißkirchen
DLRG Oberursel
Geflügelzuchtverein Weißkichen
Helios Taunus Oberursel
IB-Borkenberg
IB-Jugendtreff Bommersheim
IB-Jugendtreff Stierstadt
IB-Jugendtreff Weißkirchen
Kleintierzuchtverein H204 Stierstadt e. V.
Naturfreunde Deutschland
Natur- und Psychomotorik e.V.
Piazza Italia e. V.
Schützenverein 1925 Weißkirchen
Taunusklub 1878
TV Weißkirchen
Vereinsring Oberstedten
Verein zur Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher e. V.
Verein zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften
Waldjugend Oberursel

Auf dem Programm der Einrichtungen steht die Reinigung von Spielplätzen, Sportplätzen und Wegen und zahlreichen anderen Orten, die in der Regel einen konkreten Bezug zum Verein haben, wie z.B. der Parkplatz am Vereinsgelände oder die nahe gelegen Bushaltestelle.

Zusätzlich zu den genannten Vereinen betätigen sich seit einiger Zeit vier Gruppen als „Sauberhafte Helden“. Diese beteiligen sich nicht nur an der jährlichen Aktionswoche, sondern haben für bestimmte Flächen eine Art „Reinigungs-patenschaft“ für das komplette Jahr übernommen. So kümmert sich der Sozialverband VdK Ortsverband Weißkirchen um den Parkplatz am Friedhof Weißkirchen und der Tennis-Club 76 e. V. Weißkirchen reinigt die Parkplätze vor der eigenen Tennisanlage. Der Obst- und Gartenbauverein Bommersheim betreut Flächen „An den Grabengärten (Krautgärten)“ und der Reit- und Fahrverein Stierstadt hält das Gelände und den Bachlauf rund um die Reitanlage sauber.


 STADTGESPRÄCH - neues Thema !      Verfasst am: 16.10.2006, 20:56       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema STADTGESPRÄCH - neues Thema !

Betreff : STADTGESPRÄCH - neues Thema ! Autor: Forum Oberursel Datum: 30.06.2004 17:21:59
"Sauberhaftes Oberursel"

Im STADTGESPRÄCH (Rubrik Kommunikation, oder über die Kurzlinks) ist soeben von Bürgermeister Hans-Georg Brum ein neues Thema unter der Überschrift "Sauberhaftes Oberursel" eröffnet worden.

Und zu dem alten Thema "Taunuskerb 2004" gibt es ein Fazit des Bürgermeisters zum Stand der Diskussionen und Überlegungen. Damit ist dieses Thema vorerst abgeschlossen und wandert in Kürze in das "Stadtgespräch-Archiv". Dort können die Beiträge weiterhin gelesen werden.

Kristin Vlk


       Verfasst am: 26.09.2006, 22:47       Nach oben   





 FORUM : Hunde(sch...)hasser inkognito      Verfasst am: 13.09.2006, 11:21       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Hundehasser inkognito
Betreff : Hundehasser inkognito Autor: Alexandra Datum: 08.09.2006 10:26:10
Heute morgen hatte ich eine Begegnung der besonderen Art. Mit meinem sechs Monate alten Labrador machte ich einen kurzen Morgenspaziergang, als sich ein Fenster öffnete und mir von einer mir fremden Dame bekundet wurde, mein Hund habe gestern einen Haufen „da vorne“ hingelegt und das sei eine Unverschämtheit und ich wäre dafür verantwortlich, wenn diese Hundehasser wieder aufkämen. Dazu ist zu sagen, wenn mein Hund tatsächlich auf einem Bürgersteig seine Tretminen hinterlassen würde und ich ginge dann tatsächlich einfach so weiter, hätte mich die Offensive nicht so unvorbereitet getroffen und ich hätte sogar selbst noch unterschrieben. Ich ärgere mich selbst über „fremde“ Hundehaufen, die ich auf meinem Bürgersteig beseitigen muss, nur weil Herrchen oder Frauchen es nicht selbst tun. In der Tat ist es aber so, dass mein Hund in meinem eigenen Garten seine Hundecke hat, aus der ich selbst jeden Morgen seine Verrichtungen entferne. Dafür gibt es sogar „haufenweise“ Beweise. Und da er beim Spaziergang ausschließlich an der Leine geführt wird, gibt es auch keine einzige Ausnahme. Die Erregung der Dame war so groß, dass meine Versicherung, dass es nicht mein Hund gewesen sei, mit der Bemerkung quittiert wurde „ich bin mir aber ganz sicher, sie sind ja sogar stehen geblieben.“ Aha, Tempo verlangsamen oder gar stehen bleiben, aus welchen Gründen auch immer, ist ein sicherer Beweis dafür, dass mein Hund seine Notdurft verrichtet.
Daher möchte ich dieses Forum nutzen und …
… alle diejenigen mit Hund bitten:
Bitte lassen Sie Ihre Hunde nicht ihre Notdurft auf den Bürgersteigen verrichten und für den Fall, dass das Malheur doch einmal passiert: Küchenrolle und Mülltüte im Gepäck machen das Entfernen zwar nicht weniger eklig aber zumindest möglich.
… alle diejenigen die sich über Tretmienen auf dem Bürgersteig ärgern:
Nicht automatisch jeder Spaziergänger mit Hund ist ein Bürgersteig-Verunreiniger und verdient morgendliche Attacken. Wenn Sie Dampf ablassen möchten, dann bitte nur bei denjenigen, die es auch verdienen und nicht bei denen, bei denen Sie nur nicht so genau hingeschaut haben.


 Anti Müll Aktion auf der Bleiche      Verfasst am: 26.04.2005, 00:00       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Anti Müll Aktion auf der Bleiche
Betreff : Anti Müll Aktion auf der Bleiche Autor: Thomas Gerber Datum: 24.04.2005 00:37:06
Hallo,

wir (mein Sohn und ich) haben heute auf der Bleiche eine sehr schöne Aktion mit selbstgemalten Bildern (von Kindern ?) gefunden die sich gegen die Vermüllung und gegen die Hundehaufen wenden.

Beim Müll stimmen wir 100% zu, aber Hunde müssen nun mal und wenn die Besitzer die Haufen anschließend entfernen (es gibt dort Kottüten; wir bringen immer unsere eigenen mit) ist es doch auch in Ordnung, oder !

Bitte nicht alle Hundebesitzer in eine Ecke stellen.

Thomas + Karl


Betreff : Anti Müll Aktion auf der Bleiche Autor: Arnulf Datum: 24.04.2005 14:07:34
ich habe es selbst nicht gesehen, aber wenn es eine Aktion gehen HUNDEHAUFEN ist, sind Sie ja auch nicht betroffen. Also nix mit "alle in eine Ecke"


Betreff : Anti Müll Aktion auf der Bleiche Autor: Emil Datum: 24.04.2005 21:00:36
Wenn alle Hundebesitzer sich so verhalten würden wäre Klasse.
Aber wie ist es mit den Pferdehaltern und Reitern,
riesen Haufen vor der Tür und wenn man etwas sagt wird man noch blöde angemacht.


Betreff : Anti Müll Aktion auf der Bleiche Autor: Fred Binsenschneider Datum: 24.04.2005 23:20:17
Ich bin auch gegen Hundehaufen, und alle die ihr Hunde auf öffentliches bzw. privates Gebiet sch** lassen gehören meiner Meinung nach in doch in eine Ecke gestellt.


Betreff : Anti Müll Aktion auf der Bleiche Autor: Thomas Gerber Datum: 25.04.2005 10:51:26
Hallo Arnulf,

bin möglicherweise mißverstanden worden, nochmal: Ich finde es super wenn jemand sich so eine Mühe macht !

1. Die Aktion gegen Müll
Ich hoffe, daß die Jugentlichen die auf den Bänken an der Bleiche sitzen sich daß zu Herzen nehmen und ihre Pizaa Verpackungen, Bierdosen etc. in die Mülleimer werfen die wirklich nur 2 m entfernt stehen und nicht einfach neben die Bank.

2. Alle gemalten Bilder zeigten Hunden die Sch...
und das sch.. ist durchgestrichen.
Das geht aber so nicht, Hunde müssen nun mal !!
Und nicht jeder kann mit seinem Liebling in den Wald fahren.
Also liebe unbekannte Zeichner wie wäre es mit Bildern von Frauchen und Herrschen, die die Hundhaufen entsorgen !

Betreff : Anti Müll Aktion auf der Bleiche Autor: D. Ruppel Datum: 25.04.2005 16:33:32
Ich finde die Anti - Müll - Aktion klasse, leider waren im Deschauer Park am nächsten Morgen schon die ersten Bilder abgerissen und verschwunden!?

Betreffend Müll: Hier wäre es wirklich klasse wenn sich alle Besucher der Grünanlagen angesprochen fühlten und Ihren Müll, insbesondere Glas in die Mülleimer schmeisen würden.

Betreffend Hundehaufen: Das Schw... hängt hier am oberen Ende der Leine! Also der gleiche wie derjenige der seinen Müll unter sich fallen lässt. Diejenigen welche die Hundehaufen einsammeln brauchen sich meines Erachtens nicht angesprochen zu fühlen, ebensowenig wie diejenigen welche ihren Müll in den Mülleimer schmeissen.

Der einzige "Vorteil" des Hundehaufens ist, Biomasse löst sich relativ kurzfristig auf, im Gegensatz zu dem ganzen Verpackungsmüll der so rumliegt. Glas liegt ewig! Außerdem kann sich am Hundehaufen keiner verletzten im Gegensatz zum Glas! (In einen Hundehaufen zu treten ist aber zugegebenermassen ziemlich eklig)

Also ist jeder der seinen Abfall, egal ob Hundehaufen oder sonstiger Müll liegen lässt ein Schmutzfink (harmlos ausgedrückt!). Aber vermutlich ist es "uncool" seinen Müll aufzuheben und in den Mülleimer zu tragen. Sowas fängt aber im Eltenhaus an!

Ansonsten ist natürlich festzustellen, daß sich auf "die Hundehalter" leicht schimpfen lässt und leider sind viele Hundebesitzer völlig uneinsichtig (und werden pampig) wenn man sie auf den liegengelassenen Haufen anspricht.

Übrigens ich wohne in der Innenstadt, habe zwei Hunde und hatte noch nie Probleme betr. Hundehaufen mit meinen Mitmenschen. Ich sammle alles ein und ab in den nächsten Mülleimer. Mir ist es lieber der Haufen wird im Bereich eines Mülleimers gemacht als draußen im Feld, die Bauern wollen die Kothaufen nämlich zu Recht auch nicht, da sind aber leider keine Mülleimer.


Betreff : Anti Müll Aktion auf der Bleiche Autor: Gassi Datum: 27.04.2005 14:03:11
Leider gibt es auch in der Stadt nicht so viele Mülleimer - neulich bin ich mit meinem bzw. meines Hundes Tütchen 10 Minuten herumgelaufen bis ich einen fand.
Zu den Tütchen noch eine Bitte an die Stadt: es wäre schön, wenn man sich diese in einer Rolle - analog den gelben Säcken - im Rathaus abholen könnte. Denn leider gibt es immer wieder liebe Mitmenschen, die die Tüten aus den Haltern herausreißen und sie dann entweder zweckentfremden oder zerplatzen lassen oder einfach auf den Boden werfen - so zum Beispiel letzte Woche Samstag früh!


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 30.03.2005, 14:37       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 22.09.2006
Greifzange statt Boxhandschuhen
Von Andrea Rosenbaum

Oberursel. Manon Rohrbach, Deutsche Vizemeisterin im Schwergewicht vom Boxclub ABC Oberursel, staunt. Bei der „Aktion Sauberhaftes Oberursel“ hat Boxkollege Ahmad Fawad Rauf doch tatsächlich eine Herrenfeinrippunterhose in X-Large im Gebüsch gefunden. Mit der Greifzange schnappt Ahmad Fawad Rauf sich das Kleidungsstück und lässt es in der blauen Mülltüte verschwinden. Der 20-Jährige ist extra mit dem Fahrrad aus Bad Homburg gekommen, die angehende Sportlehrerin für die Aktion sogar aus Gießen angereist. Sie fühle sich, so sagt die 37-jährige Boxerin, auch wenn sie nicht mehr hier wohne, nach wie vor als „Orscheler Mädchen“ und somit verpflichtet, bei solch einem Projekt ihres Vereins mitzumachen.

Insgesamt beteiligen sich diese Woche an der Reinigung verschiedener Plätze, Wiesen, Höfe und Spielplätze in und um Oberursel 26 Vereine und Institutionen – und damit neun weniger als im vergangenen Jahr. Rund 200 Teilnehmer sind angemeldet. Seit 2004 kümmern sich Schulen, Kitas und Vereine mit Hilfe der Stadt jeweils im Frühjahr und im Herbst um ein sauberes Oberursel.

Ein Ziel der Aktion ist es, das Umweltbewusstsein der Oberurseler zu schärfen. Sicherlich spare die Stadt auch Reinigungskosten, so Nina Kuhn, Pressesprecherin der Stadt Oberursel, jedoch sei dies nicht in Zahlen auszudrücken. Rathauschef Hans-Georg Brum (SPD) hatte schon zu Beginn der Aktion hervorgehoben, dass die Stadt nicht genügend finanzielle Mittel und Personal habe, um der zunehmenden Verschmutzung im Stadtgebiet Herr zu werden.

Olaf Rausch, seit 1998 Trainer beim ABC, ist stolz auf seine vier Boxschüler, die ihm helfen, den Deschauer Park von Unrat zu befreien: „Wir bringen unseren Boxern Disziplin bei und halten sie zur Ordnung an“, berichtet der Sachsenhäuser Box-Experte. Geronimo Mannes (13), der erst seit einem Jahr im Club ist, hat kein Verständnis dafür, wenn Leute ihren Müll auf die Straße oder in die Natur werfen, wie er betont. Und Ahmad Fawad Rauf fügt hinzu: „Ein sauberer Park ist ein besserer Park.“

Bis zur Mitte der Anlage haben sich die fleißigen Boxer innerhalb von 45 Minuten vorgearbeitet, während im oberen Teil bereits mehrere Mütter mit ihren Sprösslingen eingetroffen sind, denen das Spielen auf einem sauberen Spielplatz natürlich wesentlich mehr Freude bringt, wie sie bemerken.

Gefunden hätten sie vor allem Taschentücher und Papier, aber auch eine Damenbinde, Babyspielzeug, kaputte Biergläser, eine Hochzeitskarte und ein Stück von der Stoßstange eines Autos, berichten Ahmad Fawad Rauf, Manon Rohrbach, Geronimo Mannes und Ina Spieker, die mit ihrem französischen Hirtenhund Asco gekommen ist. „Das hier ist meine deutsche Hochschulmeisterin im Halbfliegengewicht“, sagt Rausch und nimmt die 24-jährige Ina väterlich in den Arm.

Zum dritten Mal sei der ABC nun schon bei der Aktion „Sauberhaftes Oberursel mit von der Partie, erzählt Rausch. Dabei müsse eigentlich, wenn alle Bürger, was die Umwelt betreffe, ein bisschen mehr mitdenken würden, gar nicht soviel aufgeräumt werden. „Den Parkplatz der Volkshochschule, den Hof der Schule Mitte und die Aufgänge dorthin reinigen wir übrigens gerade mit“, so der Trainer, „die vollen Mülltüten, das ist mit der Schule Mitte so abgesprochen, dürfen wir dann in deren Container werfen.“ Heute sei „Sauberhaftes Oberursel“ angesagt und morgen wieder Training, fügt Trainer Rausch noch hinzu, bevor er weiter auf die Suche nach achtlos Weggeworfenem geht.

Printausgabe der TZ vom 19.09.2006
30 Vereine liefern saubere Arbeit ab
Oberursel. Auch im Herbst wollen viele Oberurseler Vereine wieder losziehen, sich an der Aktion „Sauberhaftes Oberursel“ beteiligen und auf diesem Weg ihr Städtchen auf Vordermann bringen. Seit 2004 erklären sich jeweils im Frühjahr mehrere Schulen und Kindertagesstätten und im Herbst verschiedene Vereine bereit, im gesamten Stadtgebiet Unrat und Müll einzusammeln.

Im Mai waren rund 750 Kinder und Erwachsene unterwegs, um diversen Schmuddelecken zu Leibe zu rücken. „Fast 30 Vereine haben zugesagt, in dieser Woche bis einschließlich Samstag für ein ,Sauberhaftes Oberursel’ aktiv zu werden, im vergangenen Jahr waren es noch 35“, so Nicole Horn von der Pressestelle der Stadt Oberursel. „Das sind zwar ein paar weniger dieses Jahr, aber man weiß ja auch nicht, wie mit wie vielen Leuten die Vereine teilnehmen.“

„Sauberhaftes Hessen“ ist ein Projekt der hessischen Landesregierung. Ziel ist, das Umweltbewusstsein der Bevölkerung zu schärfen und die Bürger zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Lebensraum aufzurufen.

Die häufigsten Bürgerbeschwerden beschäftigten sich mit dem Thema „Verschmutzung der Straßen und Plätze, achtlos weggeworfener Abfall auf Spielplätzen und öffentlichen Grünflächen“, erklärt Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), deshalb freue er sich auch besonders über die rege Teilnahme der Vereine an der Säuberungsaktion in dieser Woche.

Auch der Deutsche Frauenring findet, das Projekt sei es in jedem Fall wert, unterstützt zu werden. Vorstandsmitglied Sigrid Hentschel erklärt: „Eine gute Idee, dieses sauberhafte Oberursel,. Weil aber unserer Gemeinschaft überwiegend ältere Damen angehören, die nicht mehr persönlich mit anpacken können, haben wir eben eine Geldspende überwiesen.“ Doch auch der Kinderchor „Die Stierstädter Spatzen“ samt seiner Leiterin Sonja Palm ist genauso wie der Lions Club Oberursel wieder mit dabei. „Die Spatzen und ich sind um das Rathaus, bei der Polizei und auf dem Rathausplatz eingeteilt. Schon im vergangenen Jahr waren die Kinder sehr eifrig dabei, und so werden wir sicher auch dieses Mal mit einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen den Abfall beseitigen“, meint Palm. Der Activity-Beauftragte des Lions Clubs, Wolf-Rüdiger Schürk, wiederum ist froh, dass seine Gruppe auf dem Abenteuerspielplatz am Bismarckturm aufräumen kann: „2005 waren wir mit einigen Kindern im RushmoorePark aktiv, da mussten wir leider auch weggeworfene Spritzen, Kondome und leere Bierflaschen entsorgen. Das Motto unseres Clubs ist jedoch ,wir dienen’, und innerhalb der Stadtmauern zu helfen, trägt dem Gemeinwohl bei“, so Schürk.

Auch die CDU im Stadtteil Weißkirchen will im Rahmen der jährlichen Aktion „Sauberhaftes Oberursel“ Zeichen setzen. Mit Greifzangen, Schutzhandschuhen und Müllsäcken ausgerüstet, treffen sich Stadtverordnete, Mitglieder des Ortsbeirates und der Fraktion der CDU Weißkirchen am kommenden Freitag um 17 Uhr auf dem Kinderspielplatz „An der Bleiche“. Sie wollen den Spielplatz, den Lia-Wöhr-Weg und die Wiese vor der Feuerwehr säubern sowie die Bischof-Brand-Straße und die Untermühle nach Müll und Unrat absuchen. Auch dieses gute Beispiel soll dazu beitragen, dass sich die Bürger Gedanken über ihre Abfallbeseitigung machen und Papier, Flaschen, Kippen und anderen Unrat nicht achtlos auf öffentlichen Plätzen und Straßen „entsorgen“. (rosa)

Printausgabe der TZ vom 30.03.2005
Manche Hundebesitzer sind unbelehrbar
Oberursel. Wie die Krokusse gehören für Yorck Elfert, den Leiter des Geschäftsbereiches Sicherheit und Ordnung im Rathaus, zum Frühling auch die intensiven Beschwerden über Unmengen Hundekot im Stadtgebiet. Besonders die öffentlichen Parks seien «vermint», wie Elfert berichtet.

«Der Deschauer Park wurde sehr schön für Kinder umgestaltet. Am Eingang des Parks wird auf den Kinderspielplatz hingewiesen und darauf, dass Hunde keinen Zutritt haben», schreibt eine Bürgerin in einem Brief an die Stadt. «Offensichtlich ist aber der Deschauer Park für Anwohner mit Hund in der Nähe des Parks eine hervorragende Toilette für ihre Vierbeiner . . .»
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Die Dame ist mit ihrer Meinung nicht allein. Besonders Eltern mit kleinen Kindern, Sportler und sogar die Ortslandwirte beschweren sich massiv», so Elfert. Die Bauern mähen ihre Wiesen und verfüttern das Heu an ihre Tiere. «Ein Hundehaufen kann einen ganzen Ballen Grünfutter kontaminieren», weiß der Fachbereichsleiter.

Nicht nur im Deschauer Park ist das Hundekot-Problem offenkundig, auch im Rushmoor-Park, in der Adenauerallee, an der Bleiche oder am Bachpfädchen häufen sich die Hinterlassenschaften. Häufig fühlten sich die angesprochenen Hundebesitzer sogar im Recht, wissen die städtischen Mitarbeiter zu berichten.

«Viele Hundehalter argumentieren, dass sich ihre Tiere ja irgendwo austoben müssten», so Elfert. «Toben dürfen sie auch, aber die Besitzer müssen den Kot trotzdem entsorgen», mahnt er noch einmal.

Zurzeit sind 1650 Hunde bei der Stadt angemeldet. «Die Hundesteuer ist eine Populationssteuer, das heißt, über die Höhe der Steuer soll die Anzahl der Hunde begrenzt werden», erklärt Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP). «Mit der Zahlung der Hundesteuer erhalten die Hundehalter aber keineswegs das Recht, dass ihr Tier das Stadtgebiet verunreinigt.»

Anlässlich der Aktion «Sauberhaftes Oberursel» im vergangenen Jahr wurden die Hundehaufen längs des Bachweges hinter der Albrecht-Strohschein-Schule mit Fähnchen markiert. Diese Aktion habe bei vielen Bürgern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. «Es gibt einige korrekte Hundehalter, aber auch einige, die einfach unbelehrbar sind», sagt Yorck Elfert. Dabei gibt es selbst für die Hundebesitzer, die eine Tüte zum Aufsammeln zu Hause vergessen haben, eine Lösung des Häufchen-Problems.

«Im gesamten Stadtgebiet gibt es zirka 15 so genannte Dog Stations, an denen Hundebesitzer eine Kunststofftüte zum Aufsammeln des Kots ziehen können», weiß die Pressesprecherin der Stadt, Nina Kuhn. Diese Stationen befinden sich zum Beispiel an der Bleiche, in der Adenauerallee oder am Maasgrund. Die Beutel können hinterher im normalen Hausmüll entsorgt werden. (csc)

Printausgabe der TZ vom 07.03.2005
Vögel fühlen sich am Bachufer wieder wohl
Von Manuela Messerschmidt

Weißkirchen. Mit Greifzangen und Gummistiefeln bestückt machten sich Friedrich Vens-Capell, Georg Eckinger sowie dessen Söhne Philipp (3) und Christoph (4) auf den Weg. Die Mitglieder der Ortsgruppe Oberursel/Steinbach des Bundes für Natur- und Umweltschutz Deutschland (BUND) wollten den Bachlauf des Urselbachs von der Ludwig-Erhard-Straße bis zur Kurmainzer Straße von Müll befreien. «Der BUND hat vor etwa 20 Jahren die Patenschaft für diesen Teil des Baches übernommen», erklärte Friedrich Vens-Capell. «Seitdem reinigen wir den Bachlauf zwei Mal im Jahr.»
Doch am Samstag war kaum Müll zu finden, nur einige Bauplanen förderten sie zu Tage. «Zum einen liegt Schnee über dem Kleinmüll, zum anderen gibt es seit einiger Zeit auch weniger Abfall an diesem Gewässer», meinte Georg Eckinger. Besonders das Dosenpfand mache sich bemerkbar, fügte er hinzu. Seit der Einführung des Pfandes seien kaum noch Weißblechdosen zu finden. In früheren Zeiten hätten die Umweltschützer sackweise Dosen aus dem Bach gefischt.

Der sauberere Bach gefällt natürlich auch den Vögeln, die am Ufer brüten. Im vorigen Jahr, berichteten die beiden Männer, hätten sich eine Wasseramsel und mehrere Reiher niedergelassen, und auch ein Eisvogel habe sich vor einigen Jahren eingefunden. Philipp und Christoph zogen derweil eine Plastikschnur aus dem Wasser. Den Zustand des Bachwassers schätzten die Umweltfreunde als gut ein: «Die Wasserqualität liegt hier bei Stufe zwei», meinte Vens-Capell und machte dies anhand der gefundenen Kleintiere deutlich: «Wir haben Bachflohkrebse und viele Eintagsfliegen-Larven gefunden. Diese Tiere benötigen viel Sauerstoff und sind ein Indikator für gutes Wasser.»

Allerdings sei die Population der Bachflohkrebse sehr klein geworden, fügte Eckinger hinzu. Dies liege aber nicht an der Qualität des Wassers, sondern an der Austrocknung des Urselbachs im Sommer. Das Austrocknen sei außerdem ein Hindernis, Fisch- oder Krebsarten dauerhaft anzusiedeln, bedauerte er. Verantwortlich für dieses Problem seien wahrscheinlich die Wasserförderung im Heidetränktal und die Begradigung der Umgebung des Urselbachs, bei der Wasser verloren gehe, meinten die Umweltschützer. «Dieser Bach hat einmal zahlreiche Mühlen in Oberursel und Umgebung versorgt und muss daher sehr reich an Wasser gewesen sein. Schade, dass er nun teilweise austrocknet», sagte Friedrich Vens-Capell.

Außer der Säuberungsaktionen am Urselbach betreut der BUND Oberursel-Steinbach eine «Benjes- Hecke» am Marienweg, die Vögeln und Kleingetier als Unterschlupf dienen soll. Die Mitglieder beteiligen sich auch an Diskussionen um umweltgerechte Nutzung von neuen Baugrundstücken in Oberursel . An jedem dritten Dienstag im Monat veranstalten sie ein Monatstreffen im Raum Stierstadt der Stadthalle. Das nächste Treffen findet am Dienstag, 15. März, um 20 Uhr statt und steht unter dem Thema «Die Geologie des Hochtaunuskreises».

Kontakt: Friedrich Vens-Capell, Telefon (0 61 71) 7 59 81.

Mitteilung der Grünen vom 19.03.2006
Ein Fahrrad, einen Hocker, einen Schlitten, ein CDU-Plakatständer...
… sowie ein Wegweiser aus Frankfurt, einen Stapel der aktuellen Ausgabe der „Oberurseler Woche“, diverse Blumenkübel und eine Autobatterie. Was sich wie die neueste Auflistung des städtischen Fundbüros liest, sind die "Highlights", die die GRÜNEN am Samstag bei ihrer Bachreinigungsaktion im Unterlauf des Urselbachs gefunden haben.
Bei der knapp dreistündigen Bachreinigung füllten die Mitglieder der GRÜNEN - darunter der Fraktionsvorsitzende Christof Fink, Spitzenkandidatin Christina Herr, der Stierstädter Ortsbeiratskandidat Andreas Kühnel sowie Vorstandsmitglied Doris Staab und Frank Böhme - zwischen der Grundschule Weißkirchen und der Krebsmühle darüber hinaus mehr als sieben große Müllsäcke mit unachtsam oder vorsätzlich Weggeworfenem.

"Einmal quer durch den Supermarkt“, kommentierte Christina Herr die Funde, "von der Schokoladenverpackung über Bierflaschen und Energy-Drink-Dosen bis hin zu Teppichkleber, dazu Tüten sämtlicher Supermarktketten."
Auffälligkeiten ergaben sich dabei bei den Fundorten. Während sich auf Höhe der Grundschule überwiegend Süßigkeitenverpackungen und Softgetränkeflaschen fanden, stießen die GRÜNEN unterhalb der Urselbachstraße vor allem auf die Überreste abendlicher Parties und regelrechten Müllablagerungsstellen. Im Unterholz oberhalb der Krebsmühle waren die meisten der Highlights versteckt - offenbar dort entsorgt um sich die Gebühren des städtischen Betriebshofs zu sparen.
"Es ist schon bedauerlich, wie viele Menschen den Bach als Müllhalde verwenden", so Herr. "Schockierend sind dabei noch nicht einmal die großen Fundstücke, sondern die vielen kleinen. Dies zeigt das wahre Ausmaß der Ignoranz und Gedankenlosigkeit gegenüber dem Lebensraum Bach und unserer Umwelt."

Die GRÜNEN haben seit vielen Jahren die "Bachpatenschaft" für den Teil des Urselbachs unterhalb der Kurmainzer Straße. In regelmäßigen Reinigungsaktionen fischen sie den Müll aus dem Wasser und der Böschung. Hilfe erhalten sie dabei vom BSO, dessen Mitarbeiter den gesammelten Müll abholen und der Entsorgung zuführen.[
url=http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?cnt=418469&]Bericht der Frankfurter Rundscahu vom 08.04.04[/url]
"Zu kalt für einen Stadtputz"
Oberursel wäre aber gerne bei Aktion Sauberhaftes Hessen dabei

Oberursel · 7. April · ave · Die Stadt beteiligt sich an der landesweiten Aktion "Sauberhaftes Hessen" - nur ist noch nicht klar, wann. Die FDP hatte die Teilnahme an der Initiative des Hessischen Umweltministeriums im November 2003 angeregt und nun nachgefragt, ob und wann es losgehe.

Oberursel wollte am 6. März bei der Teilaktion "Sauberhafter Frühlingsputz" mitmachen, teilte Kämmerer Peter Schneider mit, wegen Schneefalls wurde der Termin aber verschoben. Der Frühjahrsputz finde nun seit dem 19. März statt. Passiert sei indes noch nichts. "Es ist noch zu kalt", begründete Schneider. Der Magistrat prüfe gemeinsame Initiativen mit Schulen, Kindergärten und Vereinen. Denn ein weiteres Ziel neben der Stadtsäuberung sei es, das Verhalten nachhaltig zu ändern.

Die Landesregierung hatte die Kampagne mit der Begründung ausgerufen, dass sich die meisten Bürger wegen "Vermüllung von Straßen und Landschaften" beschwerten, teilt das Umweltministerium auf der Internetseite www.sauberhaftes-hessen.de mit. In Oberursel kommen nach Angaben der FDP häufig Beschwerden wegen Verunreinigungen vor dem Alten Rathaus in Weißkirchen und am Jugendtreff. Zudem fehlten Abfalleimer.


Printausgabe der TZ vom 14.05.2004
Reifen, Radkappen und ein alter Ofen landen im Container
Von Christoph Rech

Oberstedten. Mit Greifzange und Mülltonne ausgerüstet, wollen einige Bürger am Mittwochabend dem Müll den Garaus machen. Auf dem Parkplatz vor der Taunushalle steht dazu ein großer Müllcontainer bereit. Fassungsvermögen: rund acht Kubikmeter. Glücklicherweise sei jener beim ersten Stedter Dreckwegtag aber nicht voll geworden, heißt es nach der Aktion. Dennoch: Mit der von der CDU initiierten Aktion sind Zeichen für ein «sauberes Oberstedten» gesetzt worden. «Wir wollen darauf hinwirken, dass jeder seinen Müll mitnimmt», erläutert Peter Simon (CDU), Vorsitzender des Ortsverbandes.

Vor allem dort, wo sich eine «hohe Frequenz an Menschen» aufhalte. Dem Vorsitzenden sei in der Vergangenheit immer wieder Verpackungsmüll der Fast-Food-Kette McDonald’s aufgefallen, der achtlos in die Natur geworfen werde. Von einigen Gegenständen könnte insbesondere für Kinder ein «Gefahrenpotenzial» ausgehen. Diese Angst ist nicht unberechtigt, denn vor rund zwei Wochen sei vor dem Gelände des Fußballclubs eine ganze Fuhre Elektroschrott abgeladen worden, teilt Erwin Adolph (CDU) vom Ortsbeirat bestürzt mit. Das Verhalten gegenüber der Umwelt sei erschreckend. Glücklicherweise habe der BSO aber den Müll beseitigt.

Zwei Gruppen starten vom Parkplatz an der Taunushalle aus. Eine Truppe geht über den Bolzplatz in Richtung Sportanlagen, eine weitere schlägt den Weg Richtung Neumanns Mühle ein. «Ich habe schon einige Male danebengezielt», scherzt Marlies Schüer, die sich erst noch an den Umgang mit der Greifzange gewöhnen muss. Akribisch versucht sie, auch kleinere Papierschnipsel und Plastikteile aufzuheben. Zunächst bleibt es bei den kleineren Abfällen. «Es ist merkwürdig sauber», sagt Peter Simon verwundert. Doch schon am Parkplatz kurz vor dem Sportplatz ändert sich die Lage. Tibi Aldema findet einen blauen Müllsack, übler Geruch steigt daraus hervor. «Das ist ein kombiniertes Gerät mit Radio, Kassettenteil und Fernseher», konstatiert Aldema. Einige Helfer schlagen sich ins Gebüsch. Zum Vorschein kommen Bierdosen, Flaschen und ein alter Sack mit Spachtelmasse. Aber auch Bauschutt und Gartenabfälle trüben das Bild der Landschaft. Vorsichtig greift Marlies Schüer mit ihrer Zange durch Brennnesseln. Noch mehr Verpackungsmüll kommt zum Vorschein. Rund um das Areal des Schützen- und Fußballvereins häufen sich die Funde dann. Ein Autoreifen, Radkappen sowie ein alter Ofen und ein Fahrrad gehören zu den Fundstücken. Bildschirme und ein Drucker kommen ebenfalls ans Tageslicht. Simon sieht sich mit seiner Idee zum Dreckwegtag bestätigt. Bereits beim Neujahrsempfang sei die Aktion angekündigt worden. «Vielleicht werden wir mal einen ganzen Samstag opfern», so Simon zu künftigen Aufräumaktionen. Zurück an der Taunushalle, wartet ein kleiner Imbiss auf die eifrigen Helfer.


Zuletzt bearbeitet von ... am 20.10.2006, 23:42, insgesamt 5-mal bearbeitet


 STADTGESPRÄCH: Aktion "Sauberhaftes Oberursel"      Verfasst am: 11.02.2005, 09:33       Nach oben   


Weiterleitung zum 3. STADTGESPRÄCH

Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: Bürgermeister Brum ( info@oberursel.de ) Datum: 30.06.2004 16:41:34
Die zunehmende Verschmutzung in unserer Stadt gehört zu den häufigsten Bürgerbeschwerden – das Thema Sauberkeit liegt den Oberurselern sehr am Herzen. Wir als Stadtverwaltung können uns diesem Aufgabenfeld gar nicht mehr alleine widmen. Sowohl die Finanzen als auch das Personal stehen nicht ausreichend zur Verfügung, um in sämtlichen Bereichen der Stadt für Sauberkeit zu sorgen.

Restriktive Maßnahmen, wie z.B. die Einführung einer sogenannten Gefahrenabwehrverordnung, wie dies seit einiger Zeit in Frankfurt am Main praktiziert wird, sind nur bedingt nützlich. Meiner Meinung nach müssen wir an anderer Stelle ansetzen. Durch Aktionen aufmerksam machen und die Bürgerinnen und Bürger durch gezielte Informationen dazu motivieren, sich für eine saubere Stadt einzusetzen, dies könnte der richtige Weg sein.

Innerhalb der Verwaltung planen wir momentan mehrere Aktionen, die zur Sauberkeit beitragen können. Dabei geht es z.B. um das Besprayen von Stromkästen mit Graffiti und auch die Fußgängerbrücke an der U-Bahnhaltestelle Hohemark soll mit Graffiti gestaltet werden – wir konnten erst kürzlich bei der Graffiti-Aktion am Oberurseler Bahnhof feststellen, dass dies Mittel sind, die uns längerfristig vor Schmierereien bewahren. Wir stellen aber momentan auch Überlegungen an zu Säuberungs- und Verschönerungsaktion einer U-Bahnhaltestelle und zu einer gemeinsamen Aktion mit FOKUS O.

Um einen Startschuss zu setzen und einen ersten Schritt zu gehen in Richtung einer saubereren und attraktiveren Stadt, haben wir uns mit der Aktion „Sauberhaftes Oberursel“ der landesweiten Kampagne „Sauberhaftes Hessen“ angeschlossen. Gestartet wurde das SAUBERHAFTE OBERURSEL mit einer ersten Reinigungsaktion im Rahmen des „Sauberhaften Schulwegs“, bei der die Grundschule Weißkirchen am 28. Juni 2004 vier Standorte im Stadtteil vorbildlich säuberte.
Am 13. Juli 2004 werden zahlreiche andere Oberurseler Schulen ebenfalls beim „Sauberhaften Schulweg“ mitmachen und so beispielhaft für alle vorangehen.

Welche Ideen haben Sie zum „Sauberhaften Oberursel?“
Was könnten weitere Aktionen in unserer Stadt sein – neben unseren Ideen und zusätzlich zu den Maßnahmen, die die landesweite Kampagne bereits vorschlägt ( www.sauberhaftes-hessen.de )?
Was ist Ihr konkreter Beitrag zu einer sauberen Stadt, in der wir uns alle wohl fühlen?

Hans-Georg Brum


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: macallan ( WModerau@t-online.de ) Datum: 02.07.2004 13:59:51
Brücke und Stromkästen selbst mit Graffiti versehen bevor es ein anderer weniger kunstvoll tut? Tolle Idee, da breche ich doch heute abend meine Autoantenne gleich selbst (fachmännischer) ab, bevor es nachts jemand anderes (laienhaft) tut und mir dabei vielleicht den Lack verkratzt.
Schmierereien überall, meine Augen sehnen sich nach klaren, einfarbigen Flächen, wie es sie früher einmal gab. Stromkästen und Brücken beschmieren ist Sachbeschädigung. Hat denn der demokratisch legitimierte Rechtsstaat vollends vor dem Zeitgeist kapituliert? Die freie (künstlerische) Entfaltung des Einzelnen bestimmt alles, die demokratische Mehrheit nichts?
Wenn auf demokratischem Wege (Parlament, Ausschüsse) beschlossen wird, da kommt ein grauer Stromkasten hin, dann hat der gefälligst auch grau zu sein. Wenn der Kasten dann sofort beschmiert wird, dann ist dies zu ahnden. Und die Strafen für die Täter sollten so hoch sein, dass sie die Kosten der Täterermittlung decken. Diese Strafen wären vermutlich auch abschreckend. Ich denke da so an 10 Tagessätze plus vollem Schadensersatz. Ersatzweise 10 Tage Stromkästenreinigen unter Aufsicht.


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: emil41 ( Rainer.Langanke@t-online.de ) Datum: 03.07.2004 00:16:59
Hallo, Herr Brum,
es hat ja lang genug gedauert, bis sich Oberursel dieser hessischen Aktion angeschlossen hat.
Stellt mehr Papierkörbe auf, anstatt sie, wie die Briefkästen, zu demontieren und leert sie öfter. Spätestens am Freitag sollten alle geleert sein, da übers Wochenende ein größerer Bedarf vorhanden ist. Eine zweite Leerung sollte dann wieder am Dienstag erfolgen. Wichtig ist es auch, daß Behörden (z.B. das Zollamt) und auch Firmen (z.B. die Post und andere) ihren Reinigungspflichten nachkommen. Auch diese Anlieger müßten die Floßrinne vom Unkraut befreien, nicht nur die Privatleute.
Ein anderes Thema sind die Grünanlagen, z.B. zwischen Zollamt und Post. Warum werden sie nicht vor Pkws und Lkws geschützt? Mit Beton- oder, wie früher, mit weiß gekalkten Granit-säulen? Autofahrer, die die Grünanlagen plattfahren und kaputtparken, sollten zur Wierderherstellung verdonnert werden. Aber die Stadt unternimmt ja nichts, leider!!!
Schauen sie sich die U-Bahnhaltestelle PORSTSTR. an, Herr Blum. Sie ist wirklich ein Schmuckstück im negativen Sinne. Und die Stadt kann da nichts machen? Ich will es nicht glauben. Nein, der Wille fehlt und die Entschlossenheit!!!
In diesem Sinne, Herr Brum, tun sie etwas für die Sauberkeit in Oberursel!!!

Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: B+A ( info@lokki-oberursel.de ) Datum: 05.07.2004 01:12:20
Wie wäre es mit Mux ? (...ab 08.Juli im Kino ! )

http://www.mux-braucht-dich.de/inhalt.php (...lesen, schauen und sich danach überhaupt nicht mehr trauen)


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: B+A ( info@lokki-oberursel.de ) Datum: 05.07.2004 01:20:47
Bitte Nachricht eingeben Mal im Ernst (...dieser Film beschreibt den Kern des Problems auf witzige Weise)
Manchmal komme ich mir auch ziemlich spiesig vor (...wenn ich jemandem die ColaDose hinterhertrage oder erkläre, daß die H. in die graue Tüte muss)

Konkret:
1. Wie Herr Langanke schon erwähnte: Mehr MÜLLEIMER aufstellen (...und regelmässig leeren)
2. Wie Herr Langanke schon erwähnte: GRÜNFLÄCHEN mittels Poller vor Befahrung durch Kfz schützen (...was auch teilweise für die Fahrzeuge des BSO gelten muss)
3. Die ZEITUNGSVERLAGE heftigst zur Kasse bitten, wenn deren Vollpakete unverteilt im Gestrüpp oder Urselbach liegen (...notfalls müssen die eben eine Verteilernummer auf ihre Blitz-Äppler stempeln, um den verantwortlichen Träger ermitteln zu können)
4. Die GRUNDSTÜCKSBESITZER an ihre Reinigungspflicht erinnern und bei nachgewiesener Unterlassung abkassieren (...dann liegen Scherben vielleicht nicht mehr 6 Wochen vor´m Haus)
5. VANDALEN, Sprayer, Blumenausreiser, Bolzplatzzerstörer und PopUpSchmeisser ermitteln und zur Kasse bitten (...und "BEOBACHTERN" klarmachen, daß sie keine "Petzen" sind, wenn sie solche Fälle zur Anzeige bringen)
6. "PATENSCHAFTEN" für "seine" Lieblingsplätze übernehmen (...dh. ab und zu beim Spazierengehen ´ne Plastiktüte zum Müllsammeln mitnehmen)
7. HUNDEBESITZERN in Schnellkursen beibringen, wie man die Hinterlassenschaft seiner Lieblinge in graue Tüten verpackt oder mithilfe eines am Wegesrand liegenden Stöckchens in´s nächste Gebüsch befördert (...Golfen für Arme)
8. "RETURN to SENDER" (...überflüssigen Reklamemüll und Hamburgertüten den Absendern ohne Vorwarnung vor die Tür schmeissen)
9. Wie in Bad Homburg zur Abschreckung überall eklige PLAKATE aufhängen (...FOTOS unter http://forum.rfu-webos.de/viewtopic.php?t=380 )
....und natürlich den Strassenfeger loben !


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: B+A Datum: 05.07.2004 01:20:47
Bitte Nachricht eingeben Mal im Ernst (...dieser Film beschreibt den Kern des Problems auf witzige Weise)
Manchmal komme ich mir auch ziemlich spiesig vor (...wenn ich jemandem die ColaDose hinterhertrage oder erkläre, daß die H. in die graue Tüte muss)


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: B+A Datum: 25.07.2004 01:11:58
3 Wochen später
Hat schon jemand den Film gesehen ? (...leider selber noch keine Zeit gehabt)


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: Studanski Datum: 07.08.2004 23:42:34
Habe den Film noch nicht gesehen.
Auch ich finde das wir in Oberursel mehr für unsere Stadt tun könnten und habe mich daher auch schon an der Akion beteiligt,in dem ich den Fragebogen von Hr. Elfert ausgefüllt und zurückgeschickt habe.
Wichtig ist es den Blick zu schärfen und dann gezielt mit kleinen Aktionen zu starten.
So sind die Blumenkübel in der Adenauerallee mittlerweile so morsch das die darin wachsenden Bäume das Holz Sprengen.
Sehr gut ist doch das Vorbild am Kreisel da ist in eigeninitative eine Eingangsseite zur innenstadt optisch mit einfachen Mitteln aufgewertet worden.
Auch wir haben uns entschlossen vor unserer Tür aktiv zu werden und schauen mal was da wächst.


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: Piggy Datum: 09.08.2004 13:26:29
Was ist dies für ein Fragebogen ? Ich habe von keinem gehört und keinen gesehen.
Ich denke auch, erstmal mehr Abfalleimer aufhängen und sie regelmäßig leeren. Für die Abfalleimer an den U-Bahn-Stationen ist die Stadt nicht zuständig ? Die quillen nämlich oft über und dann verteilt sich der ganze Müll auf dem Bahnsteig.
Die Dosen in den Hecken und auf den Grünflächen haben ja erfreulich abgenommen wegen des ungeliebten Dosenpfands, dass aber doch Wirkung zeigt.
Es sind aber nicht nur die Oberurseler, die Müll malerisch auf den Grünflächen verteilen. Vielleicht sollte man auch den Pferdefreunden aus ?, die Äpfel zieren in Weißkirchen immer Gehwege und Straßen, mal klarmachen dass Pferdeäpfel wie Hundehaufen einzusammeln sind.


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: Stadtverwaltung Datum: 11.08.2004 14:47:42
Der Geschäftsbereich Sicherheit und Ordnung teilt mit, dass es sich bei dem von Herrn Studanski erwähnten Fragebogen um den Anhang zu einem "Sponsorensuchbrief" handelt. Damit wurden Firmen in Oberursel um Unterstützung für die Aktion Sauberhaftes Oberursel gebeten. Es besteht die Möglichkeit der Übernahme von dauerhaften Patenschaften für bestimmte Plätze, Parks oder ähnliches. Die Unterstützung kann auch durch zielgerichtete Geld- und Sachspenden erfolgen.



Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: Martha Datum: 11.08.2004 16:06:43
Wenn man so zu Fuß unterwegs ist, fällt auf, dass der miese Pflegezustand der Wege und Straßen oft durch unterlassene Pflege durch die Anlieger verursacht wird. Die Straßenreinigung mit Räumpflicht im Winter muss in Oberursel gemäß Satzung durch die Grundstücksbesitzer erfolgen.
Ich würde mir wünschen, dass eine Ansprechstelle geschaffen wird, an dem Bürger diesbezügliche Beschwerden anbringen können. Die Stadtverwaltung sollte dann aber nicht gleich mit Strafe drohen, sondern in einem höflichen und vielleicht auch humorigen Schreiben auf den Missstand hinweisen, denn oft ist es nicht böser Wille, sondern einfach nur Betriebsblindheit.


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: Kermit Datum: 23.08.2004 14:40:20
Hallo Martha, da stimme ich Dir mal zu. Die Gehwege sind öfter mal in keinem guten Zustand, man glitscht über Blätter oder - noch - Schnee, irgendwelche Gewächse erobern den halben Gehweg und keiner ist für zuständig. Wir haben die Erfahrung gemacht: Neubürger wissen oft nichts von der Kehrpflicht (nicht "schwäbische Kehrwoche"), dass der Bürgersteig noch zu ihrem Grundstück gehört und sind da ziemlich perplex über die Oberurseler Sitten.
Natürlich könnte man es sehen wenn man sich die Pläne genau anguckt, aber wer denkt schon dass er mit einem Haus auch die halbe Straße erwirbt ?
Ich fände es daher auch sinnvoll würde man beim Anmelden über Rechte und Pflichten aufklären.
Nicht mit dem Holzhammer, aber eindringlich. Ich möchte mir nämlich nicht die Gräten brechen weil jemand nicht weiß dass er fegen muß oder keinen Bock zu hat.


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: Orschelerseit30Jahren Datum: 27.08.2004 12:02:08
Man muß doch mal wirklich unterscheiden zwischen Wunsch- bzw.Traumdenken und realistischen Möglichkeiten etwas zu tun. Man kann doch nicht überall (Polizei-)Wachen aufstellen und Plätze beobachten. Und höhere Strafen für das Beschmieren erhöhen nur den Reiz.
Es ist vielleicht nicht die schönste Lösung für alle, Graffiti mit Graffiti zu bekämpfen, aber im Vergleich sehr wirksam, relativ günstig und einfach. Ich finde die Idee gut!
Na ja, und ob ein grauer Kasten aus Prinzip grau sein muß....ein wenig Farbe tut auch mal gut. Graue Eintönigkeit gibts nun wirklich genügend.


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: emil41 Datum: 29.08.2004 00:49:37
Hallo, Herr Brum!!
Sie fordern Vorschläge zur Lösung des Problemes? Ich habe am 3.7.04 einen Beitrag geschrieben, eine Stellungnahme oder gar Maßnahmen gibt es nicht. Schade, ich erhoffte mir Etliches von Ihnen als neuer Mann der Wirt-schaft.Aber es bleibt auch bei Ihnen nur bei Sprechblasen und heißer Luft.
Mit freundlichen Grüßen


Betreff : „SAUBERHAFTES OBERURSEL“ Autor: Bürgermeister Brum Datum: 11.02.2005 09:33:46
Das Thema „Sauberhaftes Oberursel“ wird uns auch in den nächsten Monaten und Jahren sicher intensiv beschäftigen. Unser Ziel ist ein sauberes und attraktives Oberursel!

Ich möchte diese Stelle nutzen, um Sie über die laufenden Planungen für das Jahr 2005 zu informieren und damit das Thema – aber nur im Stadtgespräch – beenden.

Die bei der Stadt Oberursel gebildete Arbeitsgruppe hat für dieses Jahr Aktionswochen in der Zeit vom

25. – 29.04. und 04. – 08.10.2005

geplant, die jeweils mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung beendet werden. Kindergärten, Schulen, Vereine und Gewerbetreibende sollen in diesen Aktionswochen durch gezielte Säuberungen das Erscheinungsbild Oberursels aufwerten. Ein-zelheiten – auch über eigene Beteiligungsmöglichkeiten - können Sie zeitnah der Presse entnehmen. Parallel dazu wird das Thema auch pädagogisch aufbereitet in den verschiedenen Einrichtungen für Kinder aufgegriffen, um bereits sehr früh das Bewusstsein für dieses Thema zu wecken.

Daneben werden wir insbesondere die Innenstadt durch das Aufstellen von neuen Blumentöpfen und Sitzmöbeln verschönen. Ich denke, das ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem sauberen und attraktiven Oberursel.

Wir alle können aber täglich durch unser Verhalten für ein sauberes Oberursel eintreten. Müll, Kippen, Kaugummis usw. gehören in die Abfallbehälter und nicht auf den Boden! Hier wünsche ich mir auch für die Zukunft Ihre intensive Mithilfe.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Brum
Bürgermeister


Zuletzt bearbeitet von ... am 11.02.2005, 09:33, insgesamt 7-mal bearbeitet


 ORDNUNG+UMWELT : Aktion "Sauberes Oberursel" ?      Verfasst am: 01.07.2004, 05:36       Nach oben   


Weierleitung zum Thema Aktion "Sauberes Oberursel" ?

Betreff : Aktion "Sauberes Oberursel" ? Autor: Gina Datum: 18.06.2002 12:39:42
Warum gibt es in Oberursel nicht eine solche Aktion, vergleichbar mit der in Frankfurt ? Dort muß man nun Bußgelder bezahlen wenn man beim Wegwerfen von Papiertaschentüchern oder Dosen oder Zigarettenkippen erwischt wird (€ 20,-), Kaugummis sind noch teurer und richtig Geld kostet es (€ 75.-) wenn man die Hinterlassenschaft seines Hundes nicht erfernt. Die in Frankfurt hängenden Plakate sind nicht besonders appetitlich anzusehen, aber die vielen Kippen rumliegen sehen oder in einen Hundehaufen treten ist auch nicht toll.


Betreff : Aktion Autor: Jürgen Datum: 18.06.2002 13:53:51
Ich würde eine solche Aktion sehr begrüßen. Fürchte aber man bekommt die Antwort "Ist zu teuer".


Betreff : Aktion Autor: Saubermann Datum: 18.06.2002 14:02:10
Plakate sind ok. Aber Müllscheriffs, die durch die Stadt schleichen und noch mehr Knöllchen verteilen wär doch der Gipfel der Spießigkeit. Die Scheriffs die Falschparkern Knöllchen geben sind doch schlimm genug. Die jetzt auch noch hinter jedem Raucher, Kaugummikauer oder Hundeführer herzuschicken stell ich mir echt krass vor.


Betreff : Aktion Autor: Dennis Datum: 18.06.2002 14:42:51
Sicherlich gäbe es anfangs eine Schrecksekunde. Dennoch denke ich, dass dieser Weg nicht falsch ist. Unsereins muss sich sicherlich keine Sorge machen, da wir ja die Abfälle ordentlich in die entsprechende Tonne entsorgen, oder etwa nicht? Manchmal überfällt mich wirklich das kalte Grausen, wenn ich sehe, wie leichtgefällig manche (Jugendliche wie auch erwachsene) Abfälle einfach auf der Straße oder in der Landschaft entsorgen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn solchen ein paar Euros entzogen werden würden. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die Beteiligten zu erwischen, wäre ich daher auch für den Einsatz einer speziellen Umweltpolizei oder einer Ordnungsbehörde.


Betreff : Aktion Autor: Arnulf Henrich Datum: 18.06.2002 14:53:51
Die Aktion in Frankfurt ist doch ein reiner Papiertieger. Ich habe noch nicht festellen können, dass auch nur einer sich daran hält. Gerade im Bahnhofsviertel, wo besonders viel Müll auf den Straßen liegt, habe ich noch keinen Müllsherrif gesehen - gescheige denn in Aktion erlebt.


Betreff : Aktion Autor: Mike Datum: 18.06.2002 15:10:34
Dann gehen Sie mal durch die Einkaufspassage unterm Bahnhof. Dort sind schon seit Monaten Ordnungskräfte unterwegs, kassieren seit letzter Woche Müllsünder ab und dort ist es jetzt wirklich sauber. Im übrigen können die paar Müll-Kontrolleure keine Wunder vollbringen. Ich finde es schon gut wenn die paar erwischten Schmutzfinken zur Kasse gebeten werden. Ist vielleicht abschreckend, könnte doch jeden treffen.


Betreff : Aktion Autor: Gabi Datum: 18.06.2002 15:18:58
Gehen Sie mal durch eine schweizer Gemeinde, da werden Sie kein Papierfetzchen auf der Straße finden. Aber hier schmeißt jeder alles, was er nicht mehr braucht, auf den Gehweg. Wenn ich weiß es hat keine Folgen für mich brauche ich auch nicht nach einem Abfalleimer zu suchen. Hat es aber eventuell Folgen überlege ich mir doch ob ich alles in die Landschaft entsorge. Erzieherische Maßnahmen.


Betreff : Aktion Autor: Arnulf Henrich Datum: 18.06.2002 15:39:41
Na, soll mich freuen, wenns doch klappt. Jetzt aber noch ne Frage: Soviel ich weiß, ist das Gelände unter dem Bahnhof Eigentum der Bahn AG. Wie kann dort die Stadt Frankfurt Knöllchen verteilen, wo doch der Müll auf "privatem" Gelände entsteht?


Betreff : Aktion Autor: Beifallklatscher Datum: 18.06.2002 16:30:53
Absolute Zustimmung !!!!
Ich habe das Gefühl, es wird immer schlimmer. Und dies nicht nur in den Straßen Oberursels, sondern auch in der Umgebung (siehe Posting "Heide"), z.B. auch im Feld rund um die Erich-Kästner-Schule.
Ein Ordnungsgeld oder - vielleicht noch besser - eine Verpflichtung zur Mithilfe beim Reinigungsdienst ist sicherlich sinnvoll.

Auf der anderen Seite ist die Stadtverwaltung gefordert, deutlich mehr Papierkörbe aufzustellen und diese auch entsprechend oft zu leeren.


Betreff : Aktion Autor: Mike Datum: 18.06.2002 16:40:40
Mensch Arnulf, da laufen Leute rum, kontrollieren und verteilen Knollen. Ich habe die noch nie gefragt wer sie bezahlt. Hauptsache dort ist jetzt sauber. Und mir wäre auch in Oberursel egal wer kontrolliert und wer die Kontrolleure bezahlt. Ich will ganz einfach nicht ständig weggeschmissene Dosen und Zigarettenschachteln auf den Straßen und Wegen sehen, an den S- und U-Bahnsteigen jede Menge Kippen, Slalomlaufen über vollgekackte Gehwege. Weil einige Ferkel für sich in Anspruch nehmen alles tun zu dürfen was sie wollen.


Betreff : Aktion Autor: Biedermann Datum: 19.06.2002 02:19:10
Die Leute die da rum laufen sind Sozialhilfeempfänger, die zu sowas verdonnert wurden. Ich find dass grausam was Frankfurt sich hat einfallen lassen. Es ist doch nicht der Müll der eine Stadt als lebenswert erscheinen lässt oder nicht.

Dreck verursacht kosten, und da alles nur noch über Geldwert berechnet wird verursachen irgendwelche Idioten diese Kosten zu minimieren.

Es kommt doch aber wohl drauf an wie wohl man sich in einer Stadt fühlt, und zum Wohlfühlen trägt behördliche Kontrolle nicht unbedingt bei.

Scheiße, wo sind die Leute die auch noch was anderes im Kopf haben? Gibts die nicht mehr im Jahre 2002?


Betreff : Aktion Autor: Arnulf Henrich Datum: 19.06.2002 08:32:11
Mensch Meike, Smile wir sind gar nicht soweit voneinander entfernt. Ich bin auch frah, wenn es etwas helfen würde. Ich sagte nur, dass ich von den Kontrollen und Auswirkungen noch nichts bemerkt habe. Mein Weg zur Arbeit ist nach wie vor mit Müll gepflastert....
Warum ich das mit dem "Privatgelände" angemerkt habe ist, weil ich mich noch an die Geschichte mit den Strafen beim Schwarzfahren erinnere. Da hat dann jemand herausgefunden, dass die Bundesbahn (damals) keine Strafen verhängen darf. Das ist Sache des Staates. Aus diesem Grund heißt das jetzt "erhöhtes Beförderungsentgeld".
Ich nehme an, dass das mit den Ordnungsgeldern ähnlich ist. Ich weiß nicht, ob die Bußgelder erhoben werden dürfen, wenn jemand Müll in einen Privatgarten wirft...
Aber wie schon gesagt: Eigentlich ist es mir erst mal egal, solange der Müll auf den Straßen weniger wird.


Betreff : Aktion Autor: Arnulf Henrich Datum: 19.06.2002 08:57:25
sorry muss natürlich Mike heißen


Betreff : Aktion Autor: Gina Datum: 19.06.2002 10:02:58
Schade daß es zu diesem Thema keine Stellungnahmen der Stadt gibt. Beim Knöllchenverteilen sind wir doch auch ganz eifrig, warum wird der Müll einfach hingenommen ?
Eine Stadt braucht nicht nur Blumenschmuck sondern auch saubere Wege und Straßen.


Betreff : Aktion Autor: Jens SchollDatum: 19.06.2002 10:19:11
HG hat das jetzt auch eingeführt, sogar mir höheren Preisen als in Ffm!


Betreff : Aktion Autor: Ellen Datum: 19.06.2002 11:59:20
Ja, HG hat es eingeführt und noch einige Städte und Gemeinden mehr und haben - nach den normalen Anfangsproblemen - sehr gute Erfolge damit erzielt. Die Stadt Oberursel - wer ist hier für so etwas zuständig ? - hätte diese Aktion auch dringend nötig, aber anscheinend interessiert sich niemand im Rathaus dafür.


Betreff : Aktion Autor: Susanne Datum: 19.06.2002 16:24:50
Hallo Rathaus, eine Antwort wird gewünscht. Oder ist für dieses Thema niemand zuständig ?


Betreff : Aktion Autor: Bernd Datum: 19.06.2002 17:01:25
Die Stadt beantwortet doch nur nicht-anonyme Fragen (steht so zumindest in den Regeln des SB)


Betreff : Aktion Autor: Thorsten Fogelberg Datum: 19.06.2002 17:10:07
Dann hätte ich die Frage gene, als nicht anonymer Schreiber, beantwortet!


Betreff : Aktion Autor: Regina Schäfer Datum: 20.06.2002 09:32:39
Ich bitte auch um Auskunft. Bin heute morgen beim Weg zur U-Bahn wieder über mehrere Hundehaufen gestiegen, überall liegen Dosen und Schachteln herum, an der Bus-Haltestelle und der Haltestelle der U 3 liegen massenhaft Kippen. Es ist wirklich eine Werbung für Oberursel.


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 20.06.2002 10:34:30
@Thorsten: der Beweis für Deine Nicht-Anonymität bzw. Namensechtheit steht ja noch aus Smile (zumindest im Tel.buch stehste nicht drin)
Finde auch, dass es an manchen Stellen zu wenige Mülleimer gibt (oder sie sind oft zu klein)
Beispiel: ..letzte Mitternacht versucht, in der U-Bahn von der Hohemark rumliegendes Papier..Dosen..Schnipsel zu entsorgen (war kaum möglich - sobald man in die Fuzzibehälter oben was reinschiebt, kommt der alte Müll unten wieder raus Sad - hab´s dann in A´s Sch´tüte mit zum Bhf genommen Sad ) - ..oder am Teich bei den Nilgänsen und Schluckspechten (dort müssten mindestens drei Abfalleimer bei den Sitzbänken stehen - so gross ist oft der Berg der leeren Getränkedosen) - ..noch so´n blöder Müll sind die nicht ausgetragenen Kostenloszeitungen (am Urselbach unterhalb Rolls Royce lieben haufenweise ungeöffnete Bündel "Äppler" im Wasser ?sollte man eigentlich den Verlag informieren..) - es spricht eigentlich nichts dagegen, den Hundehalter darauf aufmerksam zu machen, dass sein bester Kumpel grad was verloren hat; dazu brauchen wir keine Sheriffs (spart Geld auf beiden Seiten) - im Vergleich zu dem bereits aufgezählten Müll finden wir die Kippen zwar störend, aber eher harmlos (und bei den zweibeinigen Getränkedosenhaltern gilt das gleiche wie bei den Hunde-,Moped- und Motorradhaltern) - in diesem Zusammenhang mal ein dickes Kompliment an den Strassenfeger, der für Bahnhof, Park und Kreisel zuständig ist (ist immer der selbe - und putzt täglich, als wäre es sein Meisterstück Smile )


Betreff : Aktion Autor: Thorsten Fogelberg Datum: 20.06.2002 12:36:44
Das stimmt, aber ich habe früher schon bei Euch eingekauft (Küper, später bei Euch), ich lebe also Wink


Betreff : Aktion Autor: Susi Datum: 20.06.2002 12:54:25
Erwischst Du denn den Hund gerade beim Sch..., oder wie machst Du den Hundehalter drauf aufmerksam ? Gleiches gilt für die Dosen und das andere Zeug. Ich denke, wenn die lieben Mitbürger nicht von selbst auf die Idee kommen, ihren Müll richtig zu entsorgen, dann braucht es doch Sheriffs, die ihnen den Umgang damit notfalls über ihren Geldbeutel beibringen.


Betreff : Aktion Autor: Dagmar Datum: 20.06.2002 13:43:29
Warum es in der Schweiz so schön sauber ist? Die Schweizer haben ganz garstige Methoden: Wird wer auffällig erwischt (besoffen, Müll unkorrekt entsorgend, sorglos Hasso's Häufchen ignorierend), gibt es eine saftige Ordnungsstrafe in Fränkli (was viele nicht so juckt) und darüber hinaus - nicht übertragbar, nicht abzahlbar - einen Straßenkehrdienst in der EIGENEN Wohnstraße von beliebig ausdehnbarer Dauer.

So halten die Schweizer ihre Straßen sauber - mit rabiaten erzieherischen Maßnahmen - aber siehe da, it work's!

Fragt sich bloß, ob wir alle diese moderne Form des Prangers so wünschenswert finden.


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 20.06.2002 14:08:03
haben schon manchmal den Leuten ihre Dosen hintergetragen (musst aber leider immer aufpassen, dassde "keine aufs Maul kriegst") - und den Hund muss man auch nicht direkt (200 m weiter reicht auch noch)
@Thorsten: immer noch kein Beweis (dass es Dich gibt, wissen wir - aber heisst Du auch wirklich "Thorsten?")


Betreff : Aktion Autor: R.Ries Datum: 20.06.2002 14:25:46
Hallo Ihr im Rathaus, Ihr hattet doch jetzt schon einige Zeit zum Antworten und viele der Schreiber schreiben nicht anonym - ich selbst eingeschlossen. Was hindert Euch an einer Antwort ? Die Hitze ? Ferien sind noch keine, daß kann es nicht sein. Keiner für zuständig ? Es ist doch ein Thema daß alle angeht. Und Oberursel ist doch so auf seinen guten Eindruck bedacht. Machen wir nicht bei so einem Wettbewerb in der Art "Unser Dorf soll schöner werden" mit ? Da paßt diese Aktion "Sauberes Oberursel" doch prima hin.


Betreff : Aktion Autor: Thorsten Fogelberg Datum: 20.06.2002 14:31:17
Jupp, Thorsten ist einer meiner Vornamen, in diesem Fall mein Rufname Wink


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 20.06.2002 15:49:52
OK - also bleibt´s bei Thorsten
Zum Thema: Es gibt Baum- und Blumenbeetpatenschaften (wie wär´s mit einer Art Müllpatenschaft) - Ich räum´ schon mal am oberen Bachlauf unterhalb von Rolls Royce auf (während Akka baden geht) - Keine Angst - wir räumen den Kindern nicht ihre tollen Zelte und Lauben weg (nur den Müll)


Betreff : Aktion Autor: POE Datum: 20.06.2002 17:28:09
Auch ein Umweltsheriff wird nicht verhindern, dass ein fauler Austräger seine Zeitungen entsorgt. Der will ja nicht auffallen. Auffällig ist aber, dass der Dreck meistens im öffentlichen Raum liegt. Vor der eigenen Hütte ist es sauber, da zum Gehwegreinigen eine Pflicht besteht. Hält sich der Hausherr nicht dran, kann bereits jetzt ein Bußgeld verfügt werden. Schade nur, dass dieses nicht den trifft, der den Müll verursacht hat. Gleichermaßen gilt diese Pflicht auch für Besitzer öffentlichen Raumes.


Betreff : Aktion Autor: Werner Datum: 20.06.2002 18:04:18
Hier liegen im Bereich der Pfaargemeinde St.Crutzen/Grundschule immer Zeitungspakete im Urselbach. Wir riefen mehrfach die Verlage an, aber denen schien es egal zu sein. Es wollte niemand wissen wo was liegt oder ob wir Zeitungen bekommen. Der BUND hat doch schon eine Patenschaft für den Urselbach und säubert ihn regelmäßig. Und fischt die tollsten Dinge raus. Ich habe langsam die Nase voll immer den Dreck anderer entsorgen zu müssen.


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 20.06.2002 18:54:16
Also doch Sheriff?


Betreff : Aktion Autor: Werner Datum: 20.06.2002 22:50:16
Wenn's nicht anders geht halt mit Sheriff. Ich finde die Verunreinigungen haben ein vertretbares Maß überschritten und die, die ihren Müll immer einfach in die Landschaft entsorgen lachen sich doch kaputt, wenn wir immerzu hinter ihnen herräumen. Dadurch ändert sich doch nichts. Wobei ich aber nichts gegen Eigeninitiative sagen will, die ist weiter unverzichtbar, sollte aber nicht als einzige Möglichkeit ausgenutzt werden.


Betreff : Aktion Autor: Susi Datum: 20.06.2002 23:01:26
Beim Thema "Frosch" antwortet Frau Vlk im Namen der Umweltbehörde schon nach 3 Stunden, wobei man ihr nicht anlasten sollte, dass der Text absolut schwachsinnig ist. Beim Thema "Sauberes Oberursel" antwortet niemand. Schlußfolgerung: ein Frosch ist wichtiger als viele Bürger Oberursels.


Betreff : Aktion Autor: Brandstifter Datum: 20.06.2002 23:48:15
Warum ist der Müll auf der Strasse für euch ein derartiges Problem?

Es erinnert mich an die Zeiten als die ersten Ossis in den Westen kamen. In Gesprächen kam immer als erstes dass Sie enttäuscht waren, im Westen zuviel Dreck zu sehen. Die westdeutschen Städte wären alle ungeheuer dreckig.

Ich war ein paar Wochen vor der Währungsunion in Leipzig. Da war nichts was ich Essen konnte. In dem einen Restaurant haben die Klöße nach Waschpulver geschmeckt, dass gekaufte Joghurt roch auch nur nach Chemie, und die ganze Zeit über hatte ich dass Gefühl keine Luft zum Atmen zu haben. Auf der ersten Autobahnraststätte im Westen haben wir tief durchgeatmet, obwohl Autobahnraststätten uns vorher nie als Hort sauberer Luft in den Sinn gekommen wären.

Und die Moral von der Geschichte?
Die Menschen lebten dort in einer so feindlichen Umgebung. Gegen Umweltverschmutzung war ein DDR-Bürger ja wirklich relativ wehrlos, da staatlich verordnet. Und die lieben Brüder und Schwester haben sich dann gegen private Müllsünder gewehrt, krampfhaft versucht private Sauberkeit, öffentliche Kontrolle usw. durchzusetzen.

Frage: Ist die Entwicklung hier analog, brauchen wir Müllsünder um von Machtlosigkeit in anderen Bereichen abzulenken?


Betreff : Aktion Autor: erich müllke Datum: 21.06.2002 08:14:08
jawoll, zack zack. oberursel braucht seine müllstasi. neben jeden bürger, quatsch untertan, kommt ein informeller mitarbeiter. der zeigt fehler sofort an. im falle von zuwiderhandlungen gegen die einhundertseitige oberurseler müllverbotsverordnung wird gezahlt. bei wiederholungstätern droht abschiebung nach bad homburg
bürger meldet euch im rathaus. als denunzianten seid ihr ja geübt.



Betreff : Aktion Autor: Kristin Vlk Datum: 21.06.2002 08:18:32
Auch wenn ein Beitrag am SB nicht sofort beantwortet ist, bedeutet das nicht, dass die Verwaltung untätig ist. Es läßt sich eben nicht jedes Thema auf der Stelle beantworten.
Eine Stellungnahme zur Aktion Sauberes Oberursel wird kommen und sobald sie mir vorliegt, wird sie auch hier am SB zu lesen sein.


Betreff : Aktion Autor: Kristin Vlk Datum: 21.06.2002 12:26:16
Stellungnahme des Geschäftsbereichs Sicherheit und Ordnung:
"Auch wenn die Stadt Oberursel bislang eine Aktion wie in Frankfurt noch nicht gestartet hat, war sie im Hinblick auf die Thematik „Sauberkeit“ bisher jedoch auch nicht untätig. Zu erwähnen sind insoweit die jedes Frühjahr stattfindende Aktion „Frühjahrsputz“, weiterhin wurde eine Gefahrenabwehrverordnung erlassen, um ordnungsrechtlich gegen unbefugtes Plakatieren und Graffiti-Sprayer vorgehen zu können und seitens unseres Eigenbetriebes BSO werden täglich die Vorstadt und in regelmäßigen Abständen die Spielplätze und Grünanlagen gereinigt.
Im Vergleich zu anderen Städten ist Oberursel, bis auf wenige Ausnahmen, noch eine recht saubere Stadt. Dies ist zum einen den Bewohnern zu verdanken, die ihrer Reinigungspflicht in der Regel ordnungsgemäß nachkommen und zum anderen Initiativen, die Vereine oder Institutionen selbst starten, um Verschmutzungen entgegenzuwirken. Exemplarisch seien hier der Reit- und Fahrverein Bommersheim erwähnt, der täglich die Hinterlassenschaft der Pferde in Bommersheim durch einen freiwilligen Helfer einsammeln und beseitigen lässt und der Taunusclub, der zusammen mit dem BUND in regelmäßigen Abständen Bachreinigungen vornimmt.
Die Stadt Oberursel will in dieser Angelegenheit keinen Schnellschuss starten und insoweit die Erfahrungen Frankfurts bei der tatsächlichen Umsetzung der Aktion abwarten."


Betreff : Aktion Autor: Heinrich Datum: 21.06.2002 12:46:03
Sehr schön formuliert, aber etwas am Thema vorbei. Ein Frühjahrsputz macht noch keinen Sommer, ich wohne nicht in der täglich gereinigten Vorstadt und Frankfurt ist nicht die erste Stadt, die solch ein Projekt startet. Bad Homburg z.B. verlangt höhere Gebühren als Frankfurt und dies bestimmt nicht, um die Leute zu ärgern. Andere Städte starteten solche Aktionen schon vor einiger Zeit mit gutem Erfolg. Na ja, warten wir halt mal wieder weiter ab, bis sich der Dutzendste Ausschuß mit diesem Thema befaßt hat wie es hier so üblich ist. Bis dahin sind wir zugemüllt, aber dies merkt im Rathaus ja keiner, denn dort wird ja gekehrt.


Betreff : Aktion Autor: Susann Datum: 21.06.2002 18:55:03
Also ich pflücke jetzt nicht mehr die leeren Dosen aus Nachbars Hecke, sammele kein rumliegendes Papier auf - es sei denn, es liegt auf dem eigenen sauberzuhaltenden Grundstück - und kümmere mich, wie die Stadt auch, einen Dreck um den Dreck. Klingt kindisch, aber dieses "Wir warten mal ab" reizt mich dazu kindisch zu sein.


Betreff : Aktion Autor: A+B Datum: 21.06.2002 19:28:26
Wieso so resigniert - nehmt euch ein Beispiel an den Fussballfans (die bringen sogar kostenlos Waschpulver mit und schütten es in den schmutzigen Kreiselbrunnen)


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 02.08.2002 01:49:13
Im europäischen Vergleich steht Oberursel gar nicht so schlecht dar (kann zumindest einen mittleren Platz belegen)
Die absoluten Sauberkeits-Spitzenreiter nach neuntausend Eurokilometern waren für uns Helsinki und Lugano (dicht gefolgt von einigen anderen Schweizer Gemeinden) - die unteren Ränge wurden von kleineren Städten der italienischen Po-Ebene und den Stadträndern der südspanischen Grosstädte angeführt (unglaublich, dieser Müll) Nacht B+A


Betreff : Aktion Autor: Dunja Datum: 02.08.2002 12:09:11
Irgendwie finde ich die Diskussion scheinheilig. Da protestiert man einhellig gegen die "Abzockerei" von Falschparkern, die immerhin Gehwege zustellen, Ausfahrten blockieren, ihren Obulus nicht entrichten. Gleichzeitig wirbt man für Müllkontrolleure, die ordentlich Geld verlangen sollen. Das würde nur etwas bringen, wenn man auch flächendeckend und möglichst lange kontrollieren kann. Sonst ist der "Ungerechtigkeit" doch Tor und Tür geöffnet: Warum der und nicht ich! Man wird sich auf Kernbereiche konzentrieren müssen, mit dem Erfolg, dass sich der Müll an anderen Stellen stapelt. Ich freue mich jetzt schon auf eine heisse Diskussion über das Thema hier am Schwarzen Brett.
Besonders freue ich mich dann auf die ehrenamtlichen Oberaufpasser, die dann Anzeige erstatten. Da freut sich dann sicherlich auch die Polizei vor Ort.
Immer nur nach Strafen schreien, ist einfach zu billig. Soziales Engagement und sozialer Druck (Zivilcourage) ist sicherlich ein schwerer und nicht immer einfacher Weg, aber sicherlich ein gangbarer.


Betreff : Aktion Autor: saubermann Datum: 02.08.2002 12:27:14
genau. das system der blockwarte hat sich ja schon zweimal bewährt. zwischen 33 und 45 in ganz deutschland und von 45 bis 89 wenigstens im osten. es finden sich bestimmt viele (volks)genossen die bereit sind andere zu beobachten und zu kommandieren.


Betreff : Aktion Autor: Urlauber Datum: 02.08.2002 15:05:59
Schon mal darauf geachtet, wie sauber es in Urlaubsorten Deutschlands ist (egal ob am Meer oder in den Bergen) ?

Und warum ? - Die wollen Touristen anlocken und nicht vergraulen !

Und was will Oberursel ? Richtig ! Käufer in Geschäfte und Gäste in Lokale locken. Ergo muss man etwas dafür tun. Runtergebrochen auf diesen Thread: die Stadt sauberhalten (nicht nur Abfall, sondern auch Gras- und Heckenschnitt. Ist aber nicht.
Hier nur 2 Gegenbeispiele:
1.) Der Fußweg entlang der U-Bahnlinie zwischen Liebfrauen- und Portstrasse.
2.) Das gesamte Gebiet um die Erich-Kästner-Schule.


Betreff : Aktion Autor: C.Dreher Datum: 03.08.2002 00:15:12
Die Bürger werden immer angehalten, Gehwege und Straße von Dreck, Laub und Schnee zu räumen. Wer räumt nicht, schneidet keine Hecken: die Stadt ? Ich habe mal angefragt, wann denn die Büsche endlich geschnitten werden, die vor dem Baugebiet in der Mauerfeldstr. auf den Gehweg wachsen. Antwort: Keine. Aktivitäten: Keine.


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 03.08.2002 00:37:02
In Helsinki gibt es mit Sicherheit keine Blockwarte (die schmeissen nur einfach nicht alles irgendwohin)
Ausserdem gibt es dort überall Abfalleimer in regelmässigen Abständen (im Gegensatz zu hier)
Beispiel:
Während ich durch Europa fahre, spazieren Sohn+Lebensgefährtin mit neuem SheltieHund(Lissi) vom Bahnhof Richtung Stierstadt (nachdem brav an der NassauerStrasse eine "HundeScheissTüte" gezogen wurde, kam auf dem ganzen Weg entlang der Weingärtenumgehung kein einziger Mülleimer - unser 10jähriger Sohn fand das so doof, dass er nach 10 Minuten am liebsten den Haufen hätte liegen lassen wollen)


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 03.08.2002 01:50:17
Während ich (letzte Woche) unterwegs war, soll es am Bahnhof extrem schmutzig gewesen sein (bei dem Strassenfeger,der sonst hier kehrt, ist es immer extrem sauber: Bahnhof am Luganer See (: )???


Betreff : Aktion Autor: Felix Hasskerl Datum: 22.08.2002 15:35:27
Applaus!


Betreff : Aktion Autor: R.Schäfer Datum: 22.08.2002 18:43:36
Ich weiß nicht mehr genau, wann sich Bürgermeister Krämer zu diesem Thema äußerte. Er meinte, eine Abgabe auf dieses und jenes sei nicht nötig. Er erwähnte auch, z.B. der Bommersheimer Reitclub (oder wie der heißt) habe sich vorbildlich verpflichtet und die Hinterlassenschaften der Pferde würden sofort entfernt. Nun weiß ich natürlich nicht, welche Pferde dort äppelten, aber der Weg oben zur Haltestelle der U 3 liegt seit Tagen voller Pferdeäpfel, die keiner entfernt und um die man immer Slalomlaufen muß. Von den unzähligen Dosen, Zigarettenschachteln und sonstigem Kram, der dort im Gebüsch liegt, ganz zu schweigen. Die Papierkörbe quillen über, es ist wirklich keine Freude hier herumzulaufen.


Betreff : Aktion Autor: Fred Binsenschneider Datum: 22.08.2002 23:06:54
Das mit den Pferdeäpfeln auf dem Fußweg direkt vor der U3 Weißkirchen ist mir heute auch sehr unangenehm aufegfallen. Gewissenhafte HUndehalter müssen überall aufpassen, wo sie ihren Hund sein Geschäft verrichten lassen und trainieren ihm an, auf eine Wiese/ ins Gebüsch zu gehen, während Pferdehalter ihre Gäule überall hin sorglass abäpfeln (?) lassen. Das ist echt eine Sauerei. Die hätten wenigstens mit dem Fuß oder sonstirgendwas den Dreck ins Gebüsch kehren können.


Betreff : Aktion Autor: Ronald Zilgel Datum: 23.08.2002 12:08:23
Ich bin mit der Sauberkeit in Oberursel ganz zufrieden. Die Frankfurter Verordnung lehne ich wegen mangelnder Durchsetzbarkeit ab, sie ist ein "Papiertiger". Darüber hinaus möchte ich zu bedenken geben, dass sich eine freiheitlich-demokratische Grundordnung u.a. dadurch auszeichnet, dass sie ihre Bürger nicht übermäßig reglementiert. Wer wegen eines nicht ordnungsgemäß entsorgten Papiertaschentuchs verwarnt wird, sollte die ganze Sache einmal von einem Verwaltungsgericht überprüfen lassen.


Betreff : Aktion Autor: Franz Datum: 23.08.2002 13:59:31
Dann müssen sich die Bürger auch an die Verordnungen halten und ihren Müll in den Abfalleimer, die Mülltonne werfen und nicht ihre Umgebung damit beglücken. Es ist Sache der Stadt, die Papierkörbe öfter zu leeren und es ist Sache jeden einzelnen Bürgers, z.B. die Pferdeäpfel seines Schlachtrosses zu entsorgen. Bei beiden gibt es Nachholbedarf. Und gleich mit dem Gericht zu drohen finde ich bescheuert. Es gibt inzwischen mehrere Städte die ein Bußgeld den Umweltsündern abknöpfen und ich habe noch nicht davon gehört, dass einer daher vor den Kadi gezogen ist.


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 05.11.2003 12:41:08
Gestern wurde laut FR in einem "LiveChat zwischen Fachleuten und Laien" über die Einführung einer solchen Bußgeldverordnung (in Oberursel?) OnLine diskutiert.
Hat das jemand mitverfolgt?

Link zur ChatSeite:
http://www.littering-forum.de

Link zum entsprechenden FR-Artikel:
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1343618


Betreff : Aktion "Sauberes Oberursel" ? Autor: emil41 Datum: 06.11.2003 00:31:07
Ich bin auch dafür, daß Müllsünder ein Knöllchen bekommen sollten. Auch ich habe schon einige Male die Verlage von Blitz-Tip und Äppler angefaxt, daß im Gelände wieder paketweise die Zeitungsbündel herumliegen. Es interessiert sie wirklich nicht, weil keine Reaktion erfolgt. Gerade am Urselbach hinter der Feuerwache beobachtete ich einen ca. 10-jährigen Jungen, der dort eine Bündel Blitz-Tips im Bach entsorgte. Da ich zu Fuß unterwegs war und er per Fahrrad, ist er mir leider entwischt.
Die Stadt hat eine ganze Reihe von Papierkörben demontiert, zum Beispiel in der Verlängerung der Freiligrathstraße und der Liebfrauenstraße Richtung Bad Homburg. Sicherlich auch noch an anderer Stelle.
Seit Jahren sieht die Haltestelle der U3 an der Portstraße ekelerregend aus. Hier könnte die Stadt doch Einfluß beim RMV nehmen, daß die Haltestelle ansehlich hergerichtet wird.
Ich hatte mal um 23:00 Uhr die Polizei per Handy angerufen, weil ein Pkw-Lenker, dessen Pkw ein Hamburger Kennzeichen hatte, seinen Müll in zwei blauen Müllsäcken an der Glaswertestation zwischen Zollamt und Post abgelegt hat. Die Polizei wollte sofort kommen. Nach 30 min habe ich das Warten aufgegeben. Am nächsten Morgen, so um 10:oo Uhr, standen die Müllsäcke noch immer da. Die Polizei ist also gar nicht gekommen - mein Anruf hat die Herrschaften sicherlich in der Nachtruhe gestört.
Ich bin gerne bereit, mich alle 14 Tage freiwillig an einer Säuberungsaktion zu beteiligen, um Oberursel etwas sauberer zu bekommen.


Betreff : Aktion Autor: Schulwegläufer Datum: 10.11.2003 12:35:00
Auf Wegen, die häufiger benutzt werden als andere, finden sich auch mehr Abfälle - sagt uns schon die Statistik. Ein typisches Beispiel sind die Schulwege zwischen Erich-Kästner-Schule und der U-Bahn-Haltestelle "Stadtmitte / Liebfrauenstrasse". Erstaunlich ist, dass es auf dem gesamten Weg nur einen einzigen Papierkorb gibt. Es wäre ein Leichtes, durch das Anbringen weiterer Papierkörbe, Wege, Bürgersteige und Strassen sauber zu halten. Ich glaube nämlich nicht, dass die Nutzer der Wege aus rein böser Absicht Ihren Müll auf dem Boden entsorgen (von Ausnahmen abgesehen) - vielmehr fehlt eben die Gelegenheit zur ordnungsgemäßen Entsorgung.

Also, liebe Stadtverwaltung: bitte den ein oder anderen Papierkorb mehr am Verbindungsweg zur Bleibiskopfstrasse, in Liebfrauen-, Winterstein-, Rosskopf- und Herzbergstrasse anbringen - Laternenpfähle zum Montieren gibt´s genug.


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 10.11.2003 13:43:20
Jetzt hat auch die FDP-Fraktion dieses Thema entdeckt (...und erwartet Besserung von einer Teilnahme an der Aktion "Sauberhaftes Hessen" und der hier schon seit längerm diskutierten "Müll-Patenschaft" einzelner Bürger)

Detailliertere Informationen in dem Bericht
"Liberale wünschen sich ein "sauberhaftes" Oberursel"
unter
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1352552



Betreff : Aktion "Sauberes Oberursel" ? Autor: B+A Datum: 09.03.2004 05:58:56
Mittlerweile haben wir auch Unterstützung aus der "jungen" Generation der Kommunalpolitiker bekommen (...ich weiß jetzt nur nicht mehr genau, ob es die von den JuSos oder die von der JungenUnion waren, die in einer der letzten Zeitungsausgaben eine saftige Geldstrafe für weggeworfene Dosen und Kippen sowie nicht entfernte Hundes... forderten)


Betreff : Aktion "Sauberes Oberursel" ? Autor: Fred Binsenschneider Datum: 09.03.2004 11:40:53
Sowas finde ich prinzipiell auch gut, funktioniert allerdings nur wirklich, wenn man die richtige Infrastruktur für sowas hat. Z.B. wie in der Frankfurter Innennstadt, wo ich alle zehn Meter einen Abfalleimer mit Aschenbecher vorfinde.


Betreff : Aktion "Sauberes Oberursel" ? Autor: Ines Datum: 11.03.2004 14:17:06
Das ist ja wohl total übetrieben!

Ich finde es auch gut wenn da jemand etwas drauf schaut.

ich finde es unmöglich, wie manche Leute es mit Müll und (Hunde-)dreck halten.

Und ich bin keine Denunziant!


Betreff : Aktion "Sauberes Oberursel" ? Autor: emil41 Datum: 20.03.2004 22:53:35
Ja, was ist denn jetzt mit der Aktion "Sauberes Oberursel"? Andere Städte haben diese Aktion schon längstens durchgeführt (Usingen, Kronberg usw). Würde mich gerne daran beteiligen.


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 21.03.2004 01:54:16
@Ines:
Ich finde das keineswegs total übetrieben! (...der willige HundeKotEntsorger muss tatsächlich fast 2 km von der "Fussgängerbrücke über die Weingärtenumgehung" bis zum "Fernmeldeamt" Richtung Stierdstadt laufen, bis er auf einen Abfalleimer trifft)

@emil:
Vielleicht sind die anderen Städte gar nicht so erfolgreich bei der Durchführung (...wer weiss?)

Ich bin absolut dafür, daß es so etwas gibt (...aber wer soll das Konzept wie und wann durchsetzen?)
Gibt es neue "Schmutz"Hipos? (nee - zu teuer)
...oder sollen wir uns freiwillig melden, um nach einer kurzen Schulung einen ZivilfahnderAusweis zu bekommen (...sicher nicht ganz ungefährlich - dieses "neue Ehrenamt")


Betreff : Aktion Autor: Ruth Datum: 21.03.2004 12:36:22
Bei der letzten Sitzung des Ortsbeirates Weißkirchen forderte die CDU vom Magistrat eine Idee bzw. Taten, wie man Hundekot und Abfall wirksam bekämpfen könne.
Es sei überall schlimm, in Weißkirchen aber extrem.
Nun sei mal daran erinnert dass wir dieses Thema schon lange diskutieren und es immer die Magistratsmehrheit von CDU/FDP/OBG war die irgendwelche Aktionen strikt ablehnte.
Ein paar Papierkörbe mehr wären schon ein Anfang.
Mir geht der Slalom um Hundehaufen auch auf den Keks, aber wenn ich mit der Tüte - die es auch nur an wenigen Stellen gibt - ewig lange wandern muß bis ich sie entsorgen kann lasse ich die Sache mit der Tüte vielleicht auch sein.
Und vielleicht sollte man einfach mal seinen Kindern beibringen dass Straßen, Bürgersteige, Gärten kein Müllabladeplatz sind. Was nicht so einfach ist wenn der vor uns gehende Mensch seine leere Zigarettenschachtel einfach auf den Boden fallen lässt.


Betreff : Aktion "Sauberes Oberursel" ? Autor: emil41 Datum: 23.03.2004 22:28:01
@B+A und @Ruth:
Von wegen ein paar Papierkörbe würden schon helfen. Sicher würden sie das. Aber was macht die BSO? Sie demontiert Papierkörbe und spricht in diesem Zusammenhang noch von Erfolg. Sauberer wird dadurch Oberursel nicht, im Ge- genteil. Sicherlich werden dadurch Personal-kosten eingespart, wenn weniger P.-Körbe geleert werden müsse.
Es ist schon traurig, was hier so in Oberursel läuft.


Betreff : Papierfischer an Bauhof Autor: B+A Datum: 22.04.2004 12:46:53
Schnauze voll ! (...nein - Bach voll...)
...voller Papierschnipsel, weil irgendein Trottel meinte, seine blaue Tonne in den Werkgraben unterhalb von Rolls Royce kippen zu müssen (...Reklame, Tampons, Arzneimittelverpackungen - na ja - einfach quer durch die blaue Tonne)

Nikko und ich haben gestern schon geangelt, was das Zeug hält (...aber heute haben wir beide keine Zeit - ausserdem ist so ein Papierschlamm in nassem Zustand ganz schön schwer)


Betreff : Aktion Autor: BSO Datum: 22.04.2004 14:05:10
Danke für den Hinweis und die tatkräftige Unterstützung. Wir werden umgehend den Rest raus fischen.


Betreff : Aktion Autor: Hunde(pfote) Datum: 28.04.2004 07:08:40
Echt klasse (...ohne Pappmaschee badet es sich doch eindeutig besser)
Übrigens (...will aber nicht nerven) ...am Eschbach (..parallel zur Umgehungsstrasse Nord in Höhe des Kindergartens) gibt es auch noch jede Menge (..Papiermüll)

Aber was ich eigentlich melden wollte:
Vor der Liebfrauenstrasse 25 / Ecke HansThomaStrasse liegen schon seit mehr als einer Woche Glasscherben auf dem Gehsteig (...ohne das sich die Bewohner auch nur ansatzweise darum kümmern)
....und mein Herrchen hat soweit von zuhause leider keinen Besen dabei !


Betreff : Aktion "Sauberes Oberursel" ? Autor: B+A Datum: 09.06.2004 13:06:05
Das mit dem Papier hat richtig gut geklappt
Smile
...aber in der Liebfrauenstrasse 25 lagen die Glasscherben auch nach 4 Wochen noch immer herum
Sad


Betreff : Aktion Autor: B+A Datum: 01.07.2004 06:36:22
.....................................................................................................................Zitat (Auszug):....................................................................................................
"Sauberhaftes Oberursel"

Im STADTGESPRÄCH (Rubrik Kommunikation, oder über die Kurzlinks) ist soeben von Bürgermeister Hans-Georg Brum ein neues Thema unter der Überschrift "Sauberhaftes Oberursel" eröffnet worden.
................................................................................................................Zitatende.....................................................................................................

Vollständiger Originaltext im Thema "STADTGESPRÄCH - neues Thema !" von Kristin Vlk

PS:
Die Scherben liegen (durchs häufige Überfahren zwar bereits erheblich dezimiert und zerkleinert) übrigens immer noch dort (...sauberhaft ! )


Zuletzt bearbeitet von ... am 01.07.2004, 05:36, insgesamt 4-mal bearbeitet


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