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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 07.10.2004, 12:24       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 07.10.2004
Parken in der Urselbachstraße ist „katastrophal“
Weißkirchen Neben der Erweiterung der Schule waren es vor allem Verkehrsprobleme, die den Ortsbeirat beschäftigten. Diskutiert wurde darüber, ob die Fahrradwegmarkierung «An der Bleiche» auf der Strecke zwischen Kurmainzer Straße und Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße erneuert werden sollte.

Die Straße hat vor kurzem einen neuen Fahrbahnbelag erhalten. «Autofahrer fahren an der Kreuzung schnell um die Ecke», machte Georg Eckinger (CDU) auf einen Gefahrenpunkt für Radfahrer aufmerksam.

Eckinger sprach sich aber auch dafür aus, einige Parkplätze in der neu geteerten Straße einzurichten. Von der ehemaligen Post aus könne ein Fahrradweg markiert werden, schlug er vor. Probleme hat es bei diesem Thema offenbar mit der Verkehrskommission der Stadt gegeben: Sie wolle die Straße entweder mit Parkplätzen oder mit einem Fahrradweg, so Eckinger. «Die Verkehrskommission soll einen Vorschlag machen», sagte Norbert Bär (SPD). Ortsvorsteher Thorsten Schorr (CDU) will nun um «konstruktive Vorschläge» bitten.

Auch zum Thema Parken in Weißkirchen äußerten sich die Mitglieder. «Die Parkplatzsituation in der Urselbachstraße ist katastrophal», sagte Elke Benner (CDU). Der Ortsbeirat diskutierte über verschärfte Kontrollen durch Ordnungspolizisten. Norbert Bär plädierte für «Strafzettel oder Abschleppen.» Der Parkplatz am Friedhof stelle derzeit keine Entlastung dar, er werde nur mäßig genutzt, hieß es. Mit Hinweiszetteln könne man aber auf ihn aufmerksam machen, fand


Bericht der FR vom 22.06.04
Kontrolle vor der "Linde"
Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) hat Kontrollgänge der Ortspolizei im Umfeld der kürzlich wieder eröffneten Gaststätte "Zur Linde" mit Biergarten in Weißkirchen angekündigt. Anwohner hatten den Wunsch nach Überwachung des ruhenden Verkehrs geäußert, weil sie sich durch falsch geparkte Autos behindert fühlten.


Printausgabe der TZ vom 04.10.2004
LESERBRIEF
Städtische Mittel für Gastwirte?

Zum Thema Parken in Weißkirchen erreichte uns folgender Brief:

Verkehr auf der Kurmainzer Straße sind wir Weißkirchener ja gewohnt. Aber seit Mai ist es in den Abendstunden auch mit der Ruhe im übrigen Ortsteil vorbei. So sehr es mich freut, dass die «Linde» in neuem Glanz wieder erstanden ist, so sehr stört mich, die durch zahlreiche Besucher ausgelöste Verkehrszunahme in der Umgebung. Seit Wiedereröffnung der Gaststätte haben das Parken und der Parkplatzsuchverkehr im Bereich Bleiche/Urselbachstraße/Oberurseler Straße und den verbindenden Querstraßen so stark zugenommen, dass für die Anwohner kaum mal ein Platz in der Nähe für eigene Besucher bleibt.

Als vor zwei oder drei Jahren die Autos auf dem Parkplatz Bleiche immer zahlreicher wurden, hat die Stadt 10 bis 15 neue Parkplätze aus Steuermitteln geschaffen. Diese zusätzlichen Parkmöglichkeiten kamen aber nicht den mehr oder weniger zufälligen Besuchern von Weißkirchen zugute, sondern in erster Linie der Gaststätte «Rühl» und damit deren Pächter.

Nach etlichen Beschwerden im Ortsbeirat wird schon wieder darüber gesprochen, dass die Stadt auf ihre Kosten zusätzlichen Parkraum am Friedhof schaffen könnte. Warum ist eigentlich kein Wort darüber verloren worden, dass der Eigentümer der «Linde» selbst das Gelände am Friedhof kauft oder pachtet und als Parkplatz herrichtet? Es kann doch nicht ernsthaft sein, dass schon wieder städtische Mittel aufgewendet werden, um privatwirtschaftliche Interessen zu sichern. Seit der Eröffnung seiner Gaststätte hat der Lindenwirt am Gartentor ein Schild anbringen lassen, auf dem alle Parkmöglichkeiten in Weißkirchen mit der jeweiligen Zufahrt vermerkt sind. Auf der Hinweistafel sind auch die beiden Parkflächen am Friedhof (die eine Kapazität für rund 25 bis 30 Autos haben) dargestellt. Angeblich hat das Ordnungsamt in den Abendstunden bisher nie mehr als sechs bis acht Autos dort gezählt. Was soll da die abwegige Argumentation des Ortsvorstehers, die Erweiterung einer der beiden Parkplätze am Friedhof sei unbedingt notwendig? Die Stadt muss doch angeblich sparen, und trotzdem soll nun ohne Not ein Parkplatz geschaffen werden, der nicht von allgemeinem Nutzen ist.

Heinz Lotz

Oberursel


 GASTRONOMIE : Gasthaus zur Linde      Verfasst am: 21.06.2004, 14:52       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Gasthaus zur Linde

Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: Martha Datum: 03.05.2004 09:43:56
In Weißkirchen wurde am 1. Mai das alte Gasthaus "Zur Linde" wiedereröffnet. Es ist Ecke Kurmainzer Straße/Urselbachstraße zu finden. Das Gasthaus hat einen sehr schönen Biergarten unter der urigen alten Gerichtslinde von Weißkirchen. Die Preise sind ausgesprochen zivil - und den Äppler gibt es im alten 0,3er Glas. Auch die Gasträume sind wunderschön in diese alte Gemäuer integriert, es lohnt sich hinzugenen.


Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: Besucher Datum: 03.05.2004 14:06:02
Also, zivile Preise, na ja.
3,20 Euro für ein 0,5l Bier ist doch eigentlch recht teuer, oder?(Im Hirsch in Stierstadt kostet es 2.80)
Eine einfache Suppe für 3 Euro?!
Ein Salat mit einer Fertigtunke, auch irgendwie nicht so so optimal.
Schnitzel für 7.90 ist klasse.
Okay, die Räumlichkeiten sind sehr schön, aber für den Flachdachanbau hätte es sicherlich eine bessere architektonische Lösung gegeben.
Die Bedienung muß noch einiges lernen.
Aber gestern war ja erst der 2. Tag.
Toi, toi ,toi wünsche ich und viel Erfolg für die schöne Wirtschaft.


Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: Molli Datum: 04.05.2004 08:27:11
Auch wir haben aus Neugier am Samstag die neueröffnete Linde besucht und waren restlos begeistert. Endlich mal ein wirklich gelungenes Restaurant - fantastisches Ambiente (Gratulation an den Architekten) gemixt mit gut bürgerlicher Küche zu normalen Preisen, was will man mehr .... endlich mal ein Grund auch den Stadtteil Weißkirchen zu besuchen, .....

Wir wünschen viel Erfolg und einen warmen Sommer, um den schönen Garten zu nutzen


Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: Martha Datum: 06.05.2004 16:21:01
Die Linde ist ganz sicher nicht das Produkt eines Architekten - schlecht war der aber sicher nicht.
Ich habe als alte Orschelerin (naja bin aus Bommersheim) das Erwecken des alten Gasthauses aus dem Dornröschenschlaf über die letzten Jahre sehr interessiert verfolgt.
Das, was dort entstanden ist ,ist mit viel Zeit und Liebe zur Sache entstanden - vielleicht hat ja auch die alte Linde zu dem Gelingen beigetragen.
Es ist aber nicht nur die gelungene und liebevolle Mischung zwischen Alt und Neu, die mich so sehr beeindruckt. Auch unter dem Gesichtspunkt betrieblicher Abläufe ist die Gaststätte sehr geschickt aufgeteilt. Die Wege von der Küche zu den Gästen sind kurz trotzdem ist kein Tisch im Gastbereich vom An- und Abräumbetrieb betroffen - und für den Betrieb des "Biergartens" wir nur mehr Personal zur Bedienung und in der Küche, bei sehr vielen Gästen, nicht aber für einen zusätzlichen Tresen benötigt - bei gutem Wetter werden einfach nur die Türen geöffnet.


Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: Martha Datum: 06.05.2004 16:24:28
Ach, das habe ich noch vergessen - durch die Beleuchtung mit Wand- und Deckenflutern können Tische und Stühle in den Gasträumen sehr variabel gestellt werden, nirgendwo baumelt eine Leuchte von der Decke.


Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: Edson Datum: 07.05.2004 10:08:40
Martha beeindruckt mich immer wieder neu.
Ihre Kenntnisse um betriebliche Abläufe in der Gastronomie sind frappierend. Ein wenig fühle ich mich jetzt doch beschämt, da ich zu meiner Schande gestehen muß, mich nie ernsthaft mit den ablauftechnischen und logistischen Problemen in dem gerade besuchten Restaurant beschäftigt zu haben; und das als Kaufmann und vor allem engagierter Hobbykoch!


Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: Martha Datum: 07.05.2004 12:56:51
@Edson. Ich habe eine Akademiestudium in Betriebswirtschaft abgeschlossen, begeisterte Hobbyköchin bin ich auch - habe sogar einmal beim "Kochen im Taunus mitgemacht", außerdem war ich in der Vergangenheit Bekocherin einer sechsköpfigen Familie, vielleicht - liegt das daran. Als Hobbyköchin würde ich allerdings das Sauerkraut anders zu bereiten als in der Linde. Mein Rezept: Gutes frisches Sauerkraut aus der Wetterau, auf 1 kg 1 Apfel, 5 Esslöffel Schweineschmalz, 2 Lorbeerblätter und 3 Pimentkörner, evtl. Kümmel, muss aber nicht sein. So wenig wie möglich Flüssigkeit - Apfelwein - zugeben und eine 1 1/2 h köcheln. Auf keinen Fall im Dampfkochtopf. Aufgewärmt schmeckt das Kraut am Besten, aber nicht dauernd warmhalten, sonst verliert es die schöne Farbe und wird matschig.


Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: B+A Datum: 09.05.2004 00:45:48
Edson ist ja hinter der Martha her (..wie der Teufel hinter der armen Seele)

VORSCHLAG : "Werbe-Jingle" für "Martha":
Wenn Ruth Drechsler alias ....Berghammer? aus "Der Bulle von Tölz" den "Blauen Panther" bekommt (...bekommt "Martha" den "Orscheler Jingle")
Smile


Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: Edson Datum: 09.05.2004 13:38:49
B+A:
Ich glaube da übertreibst Du etwas. Allerdings kann ich nicht leugnen, daß sich Marthas ( und übrigens auch Deine) Beiträge stets sehr interessant lesen und sich damit angenehm vom häufigen unreflektierten Gemecker abheben. Ich gebe allerdings zu, daß ich (vor allem wenn es um die Oberurseler Parteienlandschaft und deren Representatnen geht) auch ab und zu ausflippe.


Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: B+A Datum: 10.05.2004 11:21:04
Natürlich war das eine Übertreibung *g*


Betreff : Gasthaus zur Linde Autor: Edson Datum: 21.06.2004 15:52:01
Endlich habe ich's geschafft, dieLinde zu besuchen. Zum größten Teil kann ich Marthas Kommentare nachvollziehen. Es gibt aber auch einiges kritisch anzumerken:
Daß der Übergang von der einen zur anderen Empore des zweigeschossigen Gastraums ausgerechnet vor das Rund der Tür paziert werden mußte vermag ich nicht nachzuvollziehen.
Die Beleuchtung mit Flutern stört mich ganz gewaltig. Sie sind zu hell und verhindern eine gemütliche Atmosphäre. Insgesamt ist das Ganze zu nackt und kalt.
Das Essen ist ohne Ambitionen, aber in Ordnung.
Das Weinangebot ist eine Katastrophe. Auch wenn man unter dem Banner der Apfelweinwirtschaft segelt sollte es möglich sein 2-3 verschiedene Weine anzubieten (auch mit Namen nennen!) die man ohne Grausen trinken kann.
Hauptgag ist natürlich ein Platz unter der Linde und das ist wirklich in unserer Gegend einmalig und damit mehr als ausreichend Grund hinzugehen.


Zuletzt bearbeitet von ... am 21.06.2004, 14:52, insgesamt einmal bearbeitet


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