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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 23.11.2004, 18:31       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 02.10.2004
„Wir müssen uns zusammenraufen“
Gestern hat Josef Gab als Stadt kämmerer die Nachfolge von Pe ter Schneider angetreten. Vom CDU-Mann wollten die TZ-Re dakteure Martina Jensong und Michael Neumann wissen, welche Ziele er sich gesetzt hat und wie er sich die Zusammenarbeit im hauptamtlichen Magistrat vor stellt.

Was haben Sie heute im Rathaus als er stes gemacht?

GAB: Ich habe die Struktur auf meinem PC so eingerichtet, dass die eingehenden E-Mails für mich relativ schnell lesbar sind.
Sie sind seit vielen Jahren im Oberur seler Rathaus im Geschäftsbereich Fi nanzen tätig, was ändert sich für Sie mit der Ernennung zum Stadtkämme rer?

GAB: Also besonders spannend finde ich natürlich die Arbeit im politischen Bereich, die ich zwar in der Vergangenheit auch immer begleitet, in die ich aber nie aktiv eingegriffen habe, weil ich Wert darauf gelegt habe, meine Aufgabe als Laufbahnbeamter absolut parteineutral zu fahren. Da bin ich jetzt in einer etwas anderen Position. Bestimmte Dinge möchte ich im Sinne der Koalition steuern. Insoweit ändert sich etwas. An der Struktur meiner Aufgabenstellung ändert sich dagegen wenig. Ich habe in der Vergangenheit als Leiter des Geschäftsbereichs natürlich auch die Finanzwirtschaft der Stadt Oberursel mehr oder weniger gesteuert – in Abstimmung mit meinem Dezernenten Peter Schneider. Aber er hat mir große Spielräume gegeben. Zusammen mit meinem Team im Geschäftsbereich Finanzen konnte ich meine Vorstellungen in der Finanztechnik und -wirtschaft immer gut umsetzen. Mit Erfolg, wenn ich das mit anderen Städten vergleiche.

Welche Dinge sind es denn, die Sie steu ern möchten?

GAB: Das Problem besteht darin, dass die Steuerkraft ja allerorten deutlich zurückgeht, wodurch der Verteilungskampf härter wird. Konkret geht es darum: Wir werden uns verstärkt darum bemühen, die uns zur Verfügung stehenden geringen Finanzmittel sinnvoll einzusetzen. Dies werde ich als Stadtkämmerer in der kommenden Woche sehr intensiv zunächst mit den Geschäftsbereichsleitern erörtern, bevor ich den Etatentwurf in die politische Diskussion gebe.

Wie viel Handlungsspielraum bleibt ei gentlich noch?

GAB: Wenig. Sie sehen es auch bei allen anderen Kommunen in unserem Land. Je enger der finanzielle Handlungsspielraum ist, desto kreativer müssen die Mitarbeiter werden. Ich muss schon sagen, die Mitarbeiter bei uns im Haus haben das sehr gut verinnerlicht. Wenn man das auch von den Politikern sagen könnte, dann wäre vieles vielleicht ein Stück einfacher. (lächelt)

Was halten Sie generell von solchen Sparvorschlägen, wie das Hallenbad zu schließen?

GAB: Wenn Sie in die Nachbarschaft schauen, dann ist dort das eine oder andere Bürgerhaus oder Hallenbad geschlossen worden. Es muss bei solchen Überlegungen zu mehr interkommunaler Zusammenarbeit kommen. Fest steht: Unser Freibad und unser Hallenbad sind defizitär. Die Frage ist, wie lösen wir das Problem? Ich bin der Auffassung, dass eine Stadt wie Oberursel den Schwimmsport fördern sollte. Ich weiß aber nicht, ob das unter den bisherigen Strukturen der Unternehmensführung weiter geschehen sollte. Ob die Preise gehalten werden können, hängt natürlich auch davon ab, wie stark die Einrichtung genutzt wird.

Werden in Zukunft die Einnahmen aus der Gewerbesteuer weiter sinken oder haben Sie noch Hoffnung auf eine Verbesserung der Finanzlage?

GAB: Also, die Hoffnung stirbt, wie man sagt, zuletzt. Bedenklich ist zurzeit, dass diejenigen, die die Gewerbesteuer eigentlich zahlen müssten – das sind bei uns die Unternehmen, die die meisten Beschäftigten haben und auch die Infrastruktur in dieser Stadt erheblich belasten – keine Gewerbesteuer zahlen. Weil diese Konzerne mit ihren Töchtern Gewinn und Verluste miteinander verrechnen können. Wir haben im Zimmersmühlenweg ungefähr 3000 Beschäftigte, aber die Gewerbesteuer, die von den dort ansässigen Unternehmen gezahlt wird, ist verhältnismäßig gering. Die Träger unserer Gewerbesteuer sind mittelständische Unternehmen. Was wir brauchen, ist eine gesetzliche Korrektur. Beim Gewerbesteuerhebesatz liegen wir im bundesweiten Schnitt. Also diesen zu erhöhen oder abzusenken ist kein Thema. Ich hoffe natürlich, dass wir, wenn ich nach sechs Jahren aufhöre, diese Talsohle durchschritten haben.

Manche Politiker sprechen sich strikt gegen eine weitere Verschuldung aus, andere warnen davor, dass sich eine Ge meinde auch kaputtsparen kann, in dem sie notwendige Sanierungsmaß nahmen hinausschiebt. Zu was raten Sie?

GAB: Wenn Sie mich so fragen, rate ich natürlich zu einem gesunden Mittelweg. Den Schuldendienst, den wir für Investitionskredite aus der Vergangenheit aufbringen müssen, können wir im Augenblick noch schultern, obwohl wir ein Defizit im Verwaltungshaushalt haben. Bevor wir neue Kredite aufnehmen, müssen wir darüber nachdenken, ob der Schuldendienst geleistet werden kann. In den nächsten Wochen werden wir darüber reden, welche Investitionen in die Infrastruktur notwendig sind, zum Beispiel bei den Straßen. Da geht es dann um die Frage: Können wir uns grundlegende Straßensanierungsvorhaben leisten oder muss es bei einem Flickenteppich bleiben? In anderen, ärmeren Ländern haben die dort lebenden Menschen ganz andere Probleme. Dieses Bewusstsein in verschiedene Köpfe hineinzubringen, da möchte ich schon ein bisschen mit dran arbeiten.

Hat die CDU-Fraktion besondere Er wartungen an «ihren Mann» im Ma gistrat, schließlich waren Sie auch nicht gerade ihr Wunschkandidat?

GAB: CDU wie auch OBG und FDP erwarten von mir natürlich, dass ich die gemeinsam erarbeiteten Strategien vertrete. Damit habe ich auch kein Problem. Aber ich werde auch meine Auffassung zu allen gesellschaftspolitischen Problemfeldern deutlich formulieren. Weniger diskutiert wurde in der Vergangenheit die Frage, welche Folgekosten mit einer Investition verbunden sind. Da lege ich schon Wert darauf, dass diese Betrachtungsweise ein bisschen in den Vordergrund gerückt wird.

Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit mit Ihren Magistratskollegen Hans-Georg Brum und Dieter Rosentreter vor?

GAB: Ich habe bislang noch wenig Erfahrung in der Zusammenarbeit mit hauptamtlichen Mandatsträgern in unserer Stadt. Sicherlich wird es Meinungsverschiedenheiten geben. Der Bürgermeister ist SPD-Politiker und will seine Vorstellungen natürlich durchsetzen. Herr Rosentreter ist ein Liberaler und hat im Rahmen seiner Dezernatsführung eigene Ideen. Wir müssen uns zusammenraufen, wie auch immer. Ich hoffe, dass die Reibungsverluste nicht so groß sein werden. Im Augenblick sind sie es noch, weil die vertrauensvolle Zusammenarbeit erst noch aufgebaut werden muss. Das liegt wohl auch daran, dass Herr Brum nach vielen Jahren CDU-Herrschaft im Rathaus von der Vorstellung ausgeht, dass die Sachpolitik hier im Haus parteipolitisch geprägt war. Das ist aber nicht der Fall gewesen. Insoweit bedarf es noch einiger Gespräche, um eine Vertrauensbasis zu bekommen. Beide Kollegen haben wenig kommunalverwaltungstechnischen Hintergrund und Erfahrung, und dies gilt auch für das Finanzgeschehen.

Herr Brum hat doch bei einer Bank gearbeitet. Sie sagen aber, er sei nicht vom Fach.

GAB: Die Finanzpolitik von Unternehmen ist hier nicht umzusetzen. Als öffentlicher Dienstleister sind wir nicht marktorientiert, sondern richten uns nach gesetzlichen Vorgaben. Dabei wird dieser Freiraum oft überschätzt. Die treuhänderische Verwaltung der Steuergelder und der Aspekt der Generationengerechtigkeit ist in Unternehmen überhaupt nicht ausgeprägt. Ihr Blick ist ausschließlich auf den Profit gerichtet. Während der Dienstleistungsbereich in der Stadtverwaltung eine Non-Profit-Arbeit ist. Insofern ist die Finanzpolitik einer Stadt eine ganz andere als die bei einer Bank oder einem Gewerbebetrieb.

Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Arbeit gesetzt?

GAB: Mein Ziel ist es, dass der Verschuldungsgrad und die Steuerkraft ausgewogen bleiben. Fremdmittel sollten nur dort investiert werden, wo sie dem Bürger in unserer Stadt zum Vorteil sind. Die Ansiedlungspolitik muss so gestaltet werden, dass wir mit Gewerbesteuerzahlungen rechnen können. Ich will mich dafür einsetzen, dass die Kaufkraft der Bürger so weit wie möglich in dieser Stadt gebunden wird.

Was wollen Sie anders machen als Ihr Vorgänger?

GAB (denkt eine Weile nach): Vielleicht gebe ich die Antwort durch meine Arbeit.


Printausgabe der TZ vom 05.08.2004
Brum ist jetzt auch Rechtsdezernent
Von Anke Hillebrecht
Oberursel. Der Bürgermeister setzt auf Teamwork. Kooperation werde auch in der künftigen Arbeit der Dezernenten – ihn eingeschlossen – «in den Mittelpunkt gerückt», wie Rathauschef Hans-Georg Brum (SPD) gestern verkündete. Damit dies auch in Zukunft garantiert ist, hat Brum die Zuständigkeiten in der Chefetage der Stadtverwaltung neu sortiert.
Eine neue Dezernatsverteilung war nötig geworden, weil der ehemalige Stadtkämmerer Peter Schneider (CDU) in den Ruhestand gegangen ist (wir berichteten). Die Entscheidung sei «einvernehmlich» mit seinen beiden künftigen Kollegen getroffen worden, versicherte Brum. Die neue Regelung ist in dieser Woche in Kraft getreten und soll bis zum 1. Oktober schrittweise umgesetzt werden. An diesem Tag tritt der jetzige Leiter der Stadtkämmerei, Josef Gab, den von der CDU gestellten Stadtratsposten an. Der Bürgermeister und Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) übernehmen ihre neuen Zuständigkeiten per sofortiger Wirkung.
Brum (Dezernat I) wird sich auch weiterhin um den Verwaltungsservice (Kommunikationstechnik, Stadtarchiv, Frauenbüro) und die Stadtentwicklung (Stadtplanung, Liegenschaften sowie Umwelt und Naturschutz) kümmern. Der Bereich «Umwelt und Naturschutz» ist neu: Brum will dabei die Interessen von Naturschützern und Landwirten «auf einen Nenner bringen».
Außerdem wird der Rathauschef künftig zwei Stabsstellen betreuen, die der ganzen Verwaltung zuarbeiten: das schon bestehende «Büro der Gremien» und die neue Stabsstelle Recht. «Unsere Juristen werden nun schon vor Vertragsabschlüssen herangezogen und helfen aktiv mit, Entscheidungen zu fällen», erläuterte Brum. «Wir haben in der Stadt wichtige strukturelle Entwicklungen vor uns, und da wird es auch um Verträge mit privaten Unternehmen gehen.» Ferner ist Brum Dezernent für die städtischen Eigengesellschaften Stadtwerke, Stadthalle sowie die Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Sewo), außerdem für den Eigenbetrieb Bau und Service (BSO).
Bisher war die Abteilung Recht dem Fachbereich «Sicherheit und Ordnung» angegliedert, der ins Dezernat von Peter Schneider fiel. Für Sicherheit und Ordnung wird künftig Dieter Rosentreter (Dezernat II) verantwortlich sein. Während hier nun der juristische Bereich entfällt, wird er aber um die Bauaufsicht bereichert.
Die Bauaufsicht war früher der Stadtentwicklung untergeordnet und somit unter der Ägide des Bürgermeisters. Doch der sagt: «Es ist besser, Stadtplanung und Bauaufsicht in verschiedenen Dezernaten zu bearbeiten, um die unterschiedlichen Interessen austragen zu können.» Während die Stadtplanung oft politische Ziele verfolge, nehme die Bauaufsicht meist hoheitliche Aufgaben wahr. In einem Fachbereich angesiedelt, könne eines der beiden Interessen «untergebuttert» werden. Rosentreter behält den Fachbereich «Soziales, Kultur und Sport» (Familienförderung, Stadtbücherei, Kultur, Sport und Städtepartnerschaften).
Der neue Stadtrat Josef Gab (Dezernat III) wird, wie sein Vorgänger Peter Schneider, die Finanzen mit Kämmerei, Kasse, Steuern und Controlling betreuen, außerdem wie Schneider für Brand- und Zivilschutz zuständig sein. Aus Dieter Rosentreters früherem Bereich erhält Gab die Zuständigkeit für den Einwohnerservice (Einwohnerbüro, Standesamt). Diese Abteilung soll stärker als Bürgerbüro fungieren; laut Brum wird derzeit geprüft, ob das Büro auch samstags geöffnet haben könnte.
«Jeder von uns wird stark nach seinen Neigungen eingesetzt», erklärte Brum. Der Finanzfachmann Gab erhalte eine «starke Stellung» im Magistrat, und das sei angesichts der ernsten finanziellen Lage auch gut so. Um die Notwendigkeit zur Teamarbeit zu unterstreichen, habe er zum Beispiel bewusst die Bauaufsicht aus seiner eigenen Zuständigkeit herausgelöst, der Abteilung «Sicherheit und Ordnung» zugeordnet und diesen neu geschnittenen Bereich Dieter Rosentreter gegeben. So werde sich mit ihm ein liberaler Politiker der Bauaufsicht und ihren «hoheitlichen» Aufgaben widmen.
Auch bei den Ortsbeiräten gibt es Veränderungen: Im Beirat für die Belange Bommersheims wird künftig der ehrenamtliche Stadtrat Wolfgang Wehrheim (FDP) den Magistrat vertreten; für den Ortsbeirat Stierstadt bleibt Brum zuständig und für Oberstedten Rosentreter. Weißkirchen wird neuerdings von Josef Gab betreut.


Printausgabe der TZ vom 04.08.2004
Neue Zuständigkeiten im Rathaus
Oberursel. Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) wird heute die Dezernate im Rathaus neu verteilen. Dabei wird auch festgelegt, welche Zuständigkeiten der neue Stadtrat Josef Gab (CDU) künftig haben wird. Gravierende Änderungen sind dabei allerdings nicht zu erwarten.

Unstrittig ist nach Auskunft Brums, dass Gab, bislang Geschäftsbereichsleiter Finanzen bei der Stadt, künftig auch als Dezernent für die Kämmerei zuständig sein soll. Brum selbst will die Stadtplanung behalten und sich fortan um die Steuerung aller städtischen Gesellschaften einschließlich dem Eigenbetrieb BSO kümmern.

Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) wird weiterhin für Soziales, Kultur und Sport verantwortlich zeichnen. Über alle anderen Bereiche wurde nachgedacht. Genaueres will Brum heute in einer Pressekonferenz verkünden. (ahi)

Bericht der FR vom 05.08.04
Neue Dezernate - Brum ändert Verwaltung
Oberursel · 4. August · ave · In der Stadtverwaltung hat es in der Dezernatsstruktur einige Veränderungen gegeben. So wurde etwa die bisherige Rechtsabteilung zu einer eigenständigen Stabsstelle umgebildet, wie Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) gestern in einer Pressekonferenz mitteilte.
"Unsere beiden Juristen arbeiten für alle Dezernate und sollen bei allen relevanten Vorgängen bereits im Vorfeld eingeschaltet werden", erklärte Brum. Damit solle gewährleistet werden, dass die städtischen Juristen "frühzeitig und unabhängig", etwa bei Vertragsabschlüssen, aktiv werden könnten, um mögliche Risiken zu prüfen. Unterstellt ist die Stabsstelle Recht dem Bürgermeister.
Neu ist auch die Abteilung "Sicherheit und Ordnung", die Erstem Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) unterstellt ist. Zu seinem Dezernat gehört nun auch die Bauaufsicht, die bisher zum Geschäftsbereich Stadtplanung gehörte. "Das war umstritten und gibt es woanders auch sonst kaum, das Kommunalrecht fordert, beides zu trennen", begründete Brum. Die Bauaufsicht müsse hoheitliche Funktionen wahrnehmen, "die dem Interesse der Stadt auch mal entgegenstehen können, da soll kein Interesse das andere unterbuttern können." Ebenfalls neu ist die Abteilung "Umwelt- und Naturschutz", in der die mitunter konkurrierenden Interessen von Landwirtschaft und Umweltschutz "auf einen Nenner" gebracht werden sollen, so Brum.
Josef Gab, der von Oktober an die Nachfolge von Kämmerer Peter Schneider antritt, übernimmt den Bereich "Finanzen", dem neben Controlling und Brandschutz auch der Einwohnerservice zugeordnet wurde. Diese Abteilung gibt Rosentreter ab, weil er zusätzlich den neuen Bereich "Sicherheit und Ordnung" betreut.
Die Dezernate sollen indes nicht "abgeschottet" sondern übergreifend miteinander arbeiten. "Die neue Struktur stellt Teamarbeit in den Mittelpunkt", betonte Brum. Mit der Neubesetzung der Position des Kämmerers seien die Veränderungen in der Verwaltung seit Brums Amtsantritt abgeschlossen.



Bericht der FR v. 15.06.04
STADTPARLAMENT - Josef Gab soll heute Peter Schneider beerben
Oberursel · 15. Juni · jüs · Ausnahmsweise mittwochs tagt heute das Stadtparlament ab 19.30 Uhr im Rathaus-Sitzungssaal. Wichtigster Punkt der Tagesordnung: Die Wahl eines neuen hauptamtlichen Stadtrats für den ausscheidenden Kämmerer Peter Schneider (CDU), der Ende Juli nach über 40 Verwaltungsjahren das Rathaus verlässt. Sein designierter Nachfolger ist Josef Gab (CDU), bisher Leiter des Geschäftsbereiches Finanzen in der Stadtverwaltung. Bis auf die Grünen haben alle Fraktionen im Stadtparlament Zustimmung signalisiert, die Grünen wollen den Posten zumindest vorübergehend nicht besetzen, um Sparwillen zu dokumentieren.

Auf der Tagesordnung stehen außerdem die Bebaunngspläne Hopfengarten Bommersheim und Camp King sowie sieben Anträge der Fraktionen.


Printausgabe der TZ vom 17.06.2004
Josef Gab ist neuer Stadtrat
Von Anke Hillebrecht
Oberursel. Sieben Personen hatten sich um die Nachfolge von Stadtrat Peter Schneider (CDU) beworben, der im Juli in den Ruhestand geht. Aber nur einer hatte nach Ansicht des Wahlvorbereitungsausschusses das Zeug dazu: Josef Gab. Da die Stadtverordneten mehrheitlich ebenfalls dieser Meinung sind, wurde der Christdemokrat gestern Abend mit 36 Ja- gegen sechs Neinstimmen zum neuen hauptamtlichen Stadtrat von Oberursel gewählt. Gab nahm die Wahl an. Amtsbeginn ist am 1. Oktober.
Einhellig hatte der Ausschuss beschlossen, erst gar keinen anderen Bewerber einzuladen. Gab, der erst im April zum Leitenden Magistratsdirektor berufen worden war, zeichne sich durch «überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft in Finanzverwaltung und Kommunalwirtschaft» aus, wie der Ausschussvorsitzende, Stadtverordnetenvorsteher Dr. Martin Heubel (CDU), betonte.
Auch die Fraktionsvorsitzenden waren voll des Lobes für den 60-jährigen Finanzfachmann, der seit 1972 im Dienst der Stadt Oberursel steht. «Einen besseren Fachmann hätten wir nicht finden können», sagte Friedrich Wilhelm Krause für die OBG, die laut Koalitionsvertrag das Vorschlagsrecht für die Besetzung des Postens hatte. Gab genieße Akzeptanz, gehöre der stärksten Fraktion im Parlament an und sei überdies eine «günstige Lösung» für die Stadt, da er nur eine Wahlperiode – sechs Jahre – amtieren werde.
Dass es keine «unglücklichen» Stimmen gegeben habe – ein Versprecher Heubels, gemeint waren «ungültige» Stimmen – widerlegte Christof Fink von den Grünen. Er monierte, dass die Verwaltung zwar schon «deutlich verschlankt» worden sei, jedoch nicht auf der Ebene des hauptamtlichen Magistrats. «Bürgermeister Brum und Erster Stadtrat Rosentreter hätten die Stadt gut allein durch die nächsten Jahre führen können», ist Fink überzeugt. Doch den Grünen – übrigens mit fünf Stimmen vertreten – geht es nicht allein ums Geld: Sie befürchten auch eine «fachliche Schlagseite» im Magistrat, wenn mit Gab nun noch ein Finanzfachmann hinzukomme. Dies gehe auf Kosten der sozialen Kompetenz, so Fink.
Eine Ansicht, der CDU-Fraktionschef Joachim Weiße und sein SPD-Kollege Dr. Eggert Winter ausnahmsweise einhellig widersprachen. Beide negierten, dass man so etwas Diffiziles wie Finanzen «nebenher» erledigen könne. Helga Reul von der Wilo schloss sich an. «Bei dieser Haushaltslage ist es nötig, dass einer nur prüft, wo man einsparen kann», ergänzte Dr. Stefan Ruppert (FDP) und kam auf den neuen kooperativen Führungsstil im Rathaus zu sprechen. «Wer dies will, darf nicht den Magistrat ausdünnen», befand er.


Marthas Lieblingsartikel aus der FR vom 05.02.2004 :

Blumen braucht er um sich, Zahlen und ihre Geschichten, zielorientierte Mitarbeiterund zwischendrin den „Geruch von Exotik in der Nase": Josef Gab, designierter Stadtkämmerer.
Josef Gab und wie er die Geld-Welt sieht
Über Geld redet der Verfasser der städtischen Haushalte ungern - lieber über Zahlen und ihre Verhältnisse

OBERURSEL • 5. FEBRUAR • Josef Gab spricht nicht über Geld. Weil ohnehin „nichts passiert, was nicht mit Geld zu tun hat". Er denkt in Zahlen, vor allem aber in Zahlen-rerhältnissen. Weil eine Zahl nur im Ver-lältnis zu anderen Größen bewertungsfä-liig ist. „Das ist meine Welt", sagt Josef Gab. Die Welt der Raster, der Mengengerüste, der Indikatoren und Vergleichswerte. Das Blitzen in den Augen und das Tempo in der Sprache verraten seine Begeisterungsfähigkeit dabei. Josef Gab lebt Tag für Tag neu von seiner Motivation, aus den Zahlen, die ihm vorgelegt werden, das Optimum zu machen. Nicht allein, das würde in einem System wie einer städtischen Verwaltung gar nicht gehen.
„Teams zu Spitzenleistungen führen", lautet derJitel einerStudie, die ia.seinem Büro liegt, direkt unter der Weltkarte, auf der er alte Stationen seiner Reisen mit Nadeln markiert hat. Das Team im Top-Zustand sieht er als seine Aufgabe, zielorienriertes Handeln als »unbedingte" Pflicht. Dreiundzwanzig Köpfe zählt sein Team im Geschäftsbereich Finanzen, sie kümmern sich um die Kämmerei, um das Steuerwesen, die Kasse, das Controlling. Den Rahmen legt das „Team Profi" (Projekt Finanzen) vor, einmal die Woche treffen sich die sechs führenden Köpfe zur Lagebesprechung. Zu viele Besprechungen würde Josef Gab „praktische Alternative zur Arbeit" nennen.
Er aber ist ein Macher, ein Treiber mit einem hohen Anspruch an sich und seine Arbeit. Geht es um die Reform des hessischen kommunalen Haushaltsrechts, gilt Gab landesweit als anerkannter Experte. Als eine der ersten Städte Hessens hat sich Oberur-sel vor knapp zwei Jahren - auf Drängen Gabs - im Bereich Finanzwesen von der „Kommunalen Informationsverarbeitung in Hessen" (KIV) gelöst. Einer effektiven Steuerung der kommunalen Finanzwirtschaft moderner Prägung mit Kosten-Leis-tungs-Rechnung. Budgetierung und Controlling hatte Gab im alten System keine Chance gegeben. „Wir machen das so, wie wir es für richtig halten", sagt er selbstbe-wusst. Und erlaubt sich nebenbei die Bemerkung, dass keine Kommune in Hessen in dieser Sache weiter ist als Oberursel. In der Frankfurter Verwaltungsfachhochschule ist der Oberurseler Haushalt Lehrmaterial, im Fach „öffentliches Finanzrecht" Oberursel die Musterstadt. Dozent ist Josef Gab, freitags, wenn im Rathaus um 12 Uhr die Akten zugeklappt werden, erläutert er Studenten die Welt der Zahlen in städtischen Haushalten und die Verquickung finanztechnischer Kennzahlen. Auch in Palästina und Vietnam hat er durch Vermittlung der Hessischen Staatskanzlei schon über kommunale Finanzwirtschaft gesprochen.
Josef Gab geht seinen Weg. Stadtsekretär war sein erster kleiner Titel im Oberurseler Rathaus, nach Stationen in Limburg und Königstein kam er Anfang der 70er zurück, war zunächst bis zur Fusion für die noch selbstständige Gemeinde Weißkirchen tätig und hat 1974 seinen ersten Oberurseler Haushalt „gebaut". Ein „Kraftakt" damals, weil der kurz nach der Eingemeindung von Oberstedten, Weißkirchen und Stierstadt noch „viergeteilt" war. Darauf hatten die Ex-Bürgermeister bestanden, die einstigen Ortsteile wollten nicht vom neuen Verbund übervorteilt werden. Den Geschäftsbereich Finanzen leitet Magistratsdirektor Josef Gab seit 1990.
Vor ein paar Monaten ist Josef Gab 60 geworden. Könnte sich langsam auf ein Leben ohne Zahlenverhältnisse vorbereiten, mehr Nadeln in die Weltkarte stecken. Doch der gebürtige Westerwälder, der seit seiner Kindheit in Oberursel lebt, strahlt eine Vitalität aus, die nach Aufgaben verlangt. Hätten ihn die OBG und einige CDU-Leute unterhalb der Führungsebene nicht aufgefordert, für den hauptamtlichen Magistrat zu kandidieren, wäre ihm vielleicht eine andere Herausforderung begegnet. „Ich kann beruhigt die Seiten wechseln", sagt er nun mit einem Lächeln. Der CDU-Mann weiß ja, wie die Arbeit läuft, die er demnächst politisch verantworten soll. Sechs Jahre lang.
Warum? Für ein paar hundert Euro mehr? Nein, darum geht es nicht. Das hat wieder etwas mit einer anderen Ebene zu tun. Die Produkte nicht mehr „servieren, sondern präsentieren", will Gab, das Ergebnis seiner Arbeit „an Bürger und Parlament verkaufen", eben „politische Verantwortung übernehmen". Er wird die Zahlen anders präsentieren als bisher sein Parteifreund Peter Schneider - mit philoso-phisch-prognostizierenden Elementen.
Das Alter klopft an die Tür, wenn man irgendwas zur Gewohnheit werden lässt. Diese Lebensweisheit von Somerset Maugham ist neben der Weltkarte an Gabs Bürowand im zweiten Rathaus-Stockwerk gepinnt. Marokko wird vorerst ohne Nadel bleiben. Dahin sollte die diesjährige Reise des Hobbyfil-mers führen, der bei Projektinspektionsreisen der GTZ die Filmaufnahmen macht. Aber Marokko war „nicht der Kick" für den reiselustigen Gab. Der Kick ist im Moment der Umzug in die Chefetage des Rathauses.

PORTRÄT :
Josef Gab ist Leiter desGeschäftsbereichs Finanzen im Oberurseler Rathaus, in Diensten der Stadt ist er seit mehrais vier Jahrzehnten. Im Sommer soll der60-Jährige hauptamtlicher Stadtrat und Kämmerer werden.


Zuletzt bearbeitet von ... am 23.11.2004, 18:31, insgesamt 5-mal bearbeitet


 Präsentation der aktuellen Finanzsituation /Wo ist das Geld?      Verfasst am: 21.11.2004, 19:06       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Wo ist das Geld?

Betreff : Wo ist das Geld? Autor: m-a-o Datum: 19.11.2004 04:35:04
Hallo!

Kann mir jemand ein paar Fragen zur CDU Jahreshauptversammlung beantworten. Ich habe nur den Bericht in der TZ gelesen. Demnach will sich die CDU (unter anderem) fuer ein “flaechendeckendes Angebot an kostenlosen Parkplaetzen in der Innenstadt zur Belebung in der Geschaeftswelt”, die “Flexibilisierung von Oeffnungszeiten der Kindergaerten und Hortangebote” und eine “massive Foerderung der Integration auslaendischer Jugendlicher” einsetzen. Weiterhin wird erwaehnt dass das Schwimmbad erhalten werden soll.

Das klingt ja alles ganz gut. Aber warum kommt die CDU erst jetzt auf diese Ideen? Mit CDU-Buergermeister Kraemer und Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung waren die Handlungsmoeglichkeiten doch sicherlich ganz gut.

Hat die CDU auch irgendwas darueber gesagt, wer das ganze bezahlen soll? Das kostet ja alles bestimmt eine ganze Menge und Geld ist bei der Stadt ja bekanntlich sehr knapp. OK, die CDU sagt dazu, dass Oberursel sich nicht kaputtsparen soll. Sehr konkret ist das nicht.

By the way: Wo kommen eigentlich die ganzen Schulden her? Seit wann ist denn Oberursel im Defizit? Und gibt es eindeutig identifizierbare Gruende dafuer? Hat da jemand einen groben Ueberblick und kann mich informieren? Danke.


Betreff : Wo ist das Geld? Autor: B+A Datum: 19.11.2004 07:37:06
Den besten Überblick dürfte da eigentlich der Herr Gab haben (...und der wollte es eigentlich auch erklären - auf der letzten Stadtverordnetenversammlung )
Sogar ganz modern mit Overheadprojektor (...aber das fanden die meisten Stadtverordneten wohl nicht so toll - bis auf die Leute von der SPD )
Jetzt ist er sauer (...und erklärt gar nix mehr )

By the way : Was ist denn eigentlich aus den Fragen nach der Party und dem Tunnel geworden ? (..da ist ja sicher auch einiges versickert ? )


Betreff : Wo ist das Geld? Autor: Kermit Datum: 19.11.2004 08:24:09
Heute ist in der Zeitung zu lesen Oberursel hat ganz bestimmt kein Geld für irgendwelche Pläne der CDU (von denen ich zum 1. Mal höre). Denn Oberursel ist pleite und muß an den Landkreis 4 % mehr Geld überweisen als bisher.
Vielleicht wollte die CDU - wie von oben verordnet - einfach mal zeigen wie modern sie ist ?
Eine Beantwortung der Fragen: Schön wäre es, aber ich glaube nicht dran.


Betreff : Wo ist das Geld? Autor: Martha Datum: 19.11.2004 08:45:39
Es ist der 4. nicht ausgeglichene Haushalt in Folge - es fehlen 5,3 Millionen. Das Defizit beläuft sich seit 2002 auf 10,2 Millionen. So steht es in der Zeitung.
Dass der Herr Gab nicht nur einfach eine Rede ablesen wollte, das kann ich verstehen. Zumal die Einrichtungen im Sitzungssaal vorhanden sind und Herr Gab sich offensichtlich moderner Präsention bedienen kann - (wie übrigens auch unser Bürgermeister).
Ich nehme da mal einfach an, dass wiedereinmal die Mehrheit Macht demonstrieren wollte. Einfach widerlich und kindisch das Ganze.


Betreff : Wo ist das Geld? Autor: macallan Datum: 19.11.2004 11:43:03
Mein Eindruck als parteipolitisch ungebundener Beobachter der Stadtpolitik ist, dass mit dem Herrn Gab ein guter Mann, vielleicht der beste, den die Oberurseler CDU im Moment hatte, in die Position des Kämmerers gelangt ist. Dass er nicht die erste Wahl seiner eigenen Partei war, und dass er die heute allgemein üblichen Arbeitsmittel der Office-Programme im Parlament (noch) nicht benutzen darf, bestätigt ein paar bisher gewonnene (Vor-) Urteile meinerseits über die derzeitige Oberurseler Regierungskoalition.


Betreff : Wo ist das Geld? Autor: B+A Datum: 19.11.2004 12:24:24
Aber die GRÜNEN waren auch gegen eine solche Präsentation ??


Betreff : Wo ist das Geld? Autor: Martha Datum: 19.11.2004 16:30:08
B+A - Die Grünen sind vielleicht genauso einfach gestrickt und machen Opposition??


Betreff : Danke Autor: m-a-o Datum: 19.11.2004 17:57:33
Danke Martha, du hast meine Frage beantwortet.
Und die Sache mit Overhead und Powerpoint ist schon ziemlich peinlich. Das ist ja wie im Kindergarten.
Der Aeltestenrat sagt: "Nein, das wollen wir nicht."
Herr Gab sagt: "Dann lass ich's ganz
."


Betreff : Party und Tunnel Autor: m-a-o Datum: 19.11.2004 18:19:27
Aus den Fragen zu den Kosten von Party und Tunnel ist gar nichts geworden. Die Fragen stehen noch in irgendwelchen Forumsthemen herum und werden nicht beantwortet. Aber ich kann die Fragen ja nochmal wiederholen:

1) Wer bezahlte die Feier zur Verabschiedung von Herrn Schneider?
2) Wie kann es sein, dass fuer den B455 Tunnel 1,9 Millionen Euro nachgezahlt werden muessen? Wer hat da was verpennt? Und warum?


Betreff : Wo ist das Geld? Autor: Kermit Datum: 20.11.2004 12:39:28
Heute steht in der Frankfurter Rundschau ein Artikel und ein sehr bissiger Kommentar über diese Veranstaltung.
Die CDU wollte lt. Herrn Weiße "keine Bildchen sehen", sah die Gleichheit der Waffen nicht gewährt und Herr Gäb meinte dann, lesen könnten doch alle selbst und ging.
So was ist oberpeinlich !


Betreff : Ursprünglich gegen einen weiteren hauptamtlichen Stadtrat.... Autor: B+A Datum: 20.11.2004 21:59:14
....imponiert mir der Herr Gab mittlerweile doch sehr (...sofern man das anhand der wenigen Eindrücke und Berichte überhaupt beurteilen kann )

Wie wäre es mit folgender These (...man beachte, es ist lediglich eine These ):
Nach einlullenden Reden oder Verweisen in die Ausschüsse kann der Einzelne bei anschliessenden Abstimmungen leichter abnicken (...da man sich ja immer noch einreden kann, man hätte nichts gewusst oder verstanden )
...aber nach dem Genuss eindeutiger, leicht zu verstehender Grafiken ist das so einfach nicht (...ohne sein Gewissen zu belasten )
???


Betreff : Robin Hood ist tod (...genial daneben ! ) Autor: Martha Datum: 21.11.2004 17:28:36
Josef Gab und wie er die Geld-Welt sieht
Über Geld redet der Verfasser der städtischen Haushalte ungern - lieber über Zahlen und ihre Verhältnisse
FR vom 6. Februar 2004 - Jürgen Streicher
Josef Gab spricht nicht über Geld. Weil ohnehin "nichts passiert, was nicht mit Geld zu tun hat". Er denkt in Zahlen, vor allem aber in Zahlenverhältnissen. Weil eine Zahl nur im Verhältnis zu anderen Größen bewertungsfähig ist. "Das ist meine Welt", sagt Josef Gab.
Die Welt der Raster, der Mengengerüste, der Indikatoren und Vergleichswerte. Das Blitzen in den Augen und das Tempo in der Sprache verraten seine Begeisterungsfähigkeit dabei. Josef Gab lebt Tag für Tag neu von seiner Motivation, aus den Zahlen, die ihm vorglegt werden, das Optimum zu machen. Nicht allein, das würde in einem System wie einer städtischen Verwaltung gar nicht gehen.
"Teams zu Spitzenleistungen führen", lautet der Titel einer Studie, die in seinem Büro liegt....
Der Anfang eines Vierspalters - mehr will ich nicht abtippen - Zeitmangel -
Der Artikel ist im Archiv der Rundschau leider nicht mehr auffindbar.
Vielleicht können die Leute der Rundschau ihn noch mal ausgraben und im Forum veröffentlichen? Der Artikel hat mich so beeindruckt, dass ich ihn afbewahrt habe, und das ist eher selten.


Betreff : Wo ist das Geld? Autor: Christof FInk Datum: 21.11.2004 17:34:41
„Wenn man verstanden werden will, muss man sich verständlich machen.“ Über diesen Kernsatz des Kommentars aus der Frankfurter Rundschau vom 20.11.2004 muss man nicht streiten. Spannend ist aber die Frage, was der Verständigung dient.

Die Fraktionen im Oberurseler Stadtparlament haben in den vergangenen drei Jahren regelmäßig über den Einsatz neuer Medien in der Kommunalpolitik diskutiert, auch mehrfach über den Einsatz von audiovisuellen Medien in Parlaments- und Ausschusssitzungen diskutiert. Dabei wurde entschieden, derzeit den Einsatz von computergestützten Präsentationen nur in Ausschüssen und bei Informationsveranstaltungen zuzulassen, nicht aber bei Stadtverordnetensitzungen.

Dies ist auch die Position der GRÜNEN-Fraktion. Wenn man neue Präsentationsformen in die politischen Gremien einführen will, muss man sich Fragen: Was ist der Nutzen bzw. was hat bislang gefehlt?

Präsentationen mit Bild und evtl. Ton sind in Einzelfällen sicherlich nützlich, um fachliche Probleme zu verdeutlichen, Zusammenhänge transparent zu machen oder Sachverhalte zu visualisieren. Nach unserer Auffassung sind sie ein Mittel um die fachliche Auseinandersetzung mit einem Thema zu erleichtern.
Für die fachliche Befassung ihrer Themen hat die Stadtverordnetenversammlung ihre drei Fachausschüsse. Dort ist der richtige Ort, um vertiefend die politischen Themen zu besprechen und die fachpolitische Wertung vorzunehmen. Wie bereits öfters in der Vergangenheit genutzt, macht hier auch der Einsatz von Präsentationen Sinn.

Die Plenumssitzungen der Stadtverordnetenversammlung dienen der Meinungsbildung und –durchsetzung. Hier sollte das gesprochene Wort im Mittelpunkt stehen. Wer Standpunkte vertreten will, braucht hierfür keine audiovisuelle Unterstützung.

Zudem kommt noch ein praktisches Problem ins Spiel: Derzeit muss der Beamer für Vorführungen mitten im Sitzungssaal in der ersten Reihe, gegenüber dem Platz des Stadtverordnetenvorstehers aufgestellt werden. Für die Stadtverordneten, die in der unmittelbaren Nähe des Beamers sitzen und für den Stadtverordnetenvorsteher ist der Beamer ganz einfach störend. Ein ordnungsgemäßer Sitzungsablauf ist während des Beamereinsatzes nicht zu gewährleisten. Auch aus diesem Grund hat der Ältestenrat entschieden, die Renovierung des Sitzungssaals abzuwarten, damit wie im Magistratssitzungszimmer ein Beamer unter der Decke installiert werden kann.

Es gibt sicherlich sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten in den Plenumssitzungen, beispielsweise die Anzeige von Tagesordnung und Abstimmungsergebnissen, die Projektion von Bebauungsplänen o.ä. So lange aber die räumlichen Gegebenheiten für einen sinnvollen Einsatz nicht gegeben sind, stellt sich die Frage unseres Erachtens aber nicht.

Dass die Diskussion nun aufgrund der Haushaltsrede eskaliert ist, ist bedauerlich. Allerdings muss man feststellen, dass Stadtrat Gab zu keinem Zeitpunkt die direkte Diskussion mit dem Ältestenrat gesucht hat, obwohl er dessen Position kannte. Wenn man sich verständigen will, muss man auch miteinander reden. So aber ging er auf Konfrontationskurs. Dies hat m.E. dem Ansehen der Oberurseler Kommunalpolitik und dem Klima innerhalb der städtischen Gremien geschadet.


Betreff : Wo ist das Geld? Autor: B+A Datum: 21.11.2004 18:24:29
Hmmm.....

@Martha,
für so etwas gibt es OCR-Programme !
Fax mir den 4-Spalter durch zum Scannen (....dann wird der Bericht im Thema http://www.oberurseler-forum.de/gab angehängt ).


Betreff : Aber warum? Autor: m-a-o Datum: 21.11.2004 19:06:07
Danke Christof.

Stadtrat Gab kannte also die Position des Aeltestenrates. Warum hat er dann nicht im Vorfeld nach einer Loesung gesucht?

(1) Hat er gedacht, dass das ganze keine Konsequenzen hat?
(2) Oder hat er nicht ueber die Konsequenzen nachgedacht?
(3) Oder hat er ueber die Konsequenzen nachgedacht?

Wie auch immer, ich denke auch, dass das der Oberurseler Politik geschadet hat.
(Vielleicht auch der CDU.)


 Umfrage abgeschlossen      Verfasst am: 21.11.2004, 01:57       Nach oben   


Stelle des 2. Stadtrats als NachfolgerIn für Kämmerer Schneider:
Keine erneute Besetzung dieser Stelle und Einsparung der damit verbundenen Kosten
50% [ 5 ]
Dem OBG-Vorschlag folgen (...den bisherigen "Leiter d.Bereichs Finanzen" Josef Gab)
20% [ 2 ]
Dem CDU-Vorschlag folgen (...den bisherigen "CDU-Fraktionsvorsitzenden" Joachim Weisse)
0% [ 0 ]
Die Stelle ausschreiben und dann entscheiden
10% [ 1 ]
Mir egal / interessiert mich nicht
20% [ 2 ]
Mir gefallen die Formulierungen der Fragen nicht (und ich mache im Thread eine nFormulierungsvorschlag)
0% [ 0 ]


Stimmen insgesamt : 10


 POLITIK : Josef Gab /Wahl des 2.Stadtrats /Wo ist das Geld?      Verfasst am: 16.06.2004, 01:56       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema CDU hat nichts dazugelernt vom 21.01.2004 07:53:40

Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: CDU-Wähler Datum: 21.01.2004 07:53:40
So lange ich wählen darf, und das sind fast 40 Jahre, habe ich (fast) immer CDU gewählt. Die einzige Ausnahme, an die ich mich erinnern kann, ist die letzte Bürgermeisterwahl, bei der mir das Verhalten der CDU - insbesondere die Auswahl und Präsentation ihres Kandidaten Schorr und nicht zuletzt die peinliche Einflußnahme von Herrn krämer derartig über die Hutschnur gingen, daß ich Herrn Brum gewählt habe.

Leider hat man nichts gelernt, denn man präsentiert mit Herrn Weiß einen Stadtratskandidaten, ohne dies mit dem Koalitionspartenr OBG abzustimmen. Da zeigt sich die gleiche Arroganz, wie vor einem halben Jahr: Nichts dazugelernt!

Das gibt der ansonsten leider etwas profillosen OBG Gelegenheit, zu zeigen, daß man sich nicht veralbern läßt. Zudem sprechen sowohl Werdegang als auch Kostenüberlegungen für Herrn Gab. Wenn die CDU so weiter macht, wird die nächste Wahl die Quittung bringen. Bei der Bürgermeisterwahl haben die Wähler das Warnsignal deutlich gezeigt; leider sitzen die Herren weiterhin auf dem hohen Roß und kapieren nichts.


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Sebastian Datum: 21.01.2004 13:07:36
Ich las heute morgen mit Vergnügen den Artikel in der FR und dachte, zum 2. Mal werden die CDU-Oberen von den eigenen Leuten geschlagen. Sie haben es immer noch nicht begriffen dass nicht sie allein alles bestimmen können.
Für mich spricht eigentlich auch alles für den Fachmann und gegen Herrn Weiße.
Man kann doch dem kleinen Partner nicht das Vorschlagsrecht einräumen, dann selbst einen Kandidaten präsentieren als wäre er schon so gut wie gewählt und nun perplex über den Kandidatenvorschlag der OBG sein.
Oder kann man das bei der Oberurseler CDU doch ?



Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Daniel Reckling Datum: 21.01.2004 13:39:39
Ich habe zwar keine 40 Jahre CDU gewählt, stimme meinen Vorredner aber dennoch zu: Gerade nach dem Debakel um die Bürgermeisterwahl müsste man doch eigentilch etwas vorsichtiger sein, wenn es darum geht, Personen zu besetzen. Bin gespannt, wie es da noch weiter geht.


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Grünspatz Datum: 21.01.2004 13:54:47
Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte! Trifft genial zu, siehe Bürgermeisterwahl und jetzt! C. Fink sitzt bestimmt schon in Wartestellung unterm Tisch, reibt sich die Hände und freut sich!


Betreff : OBG sorgt für Wirbel in der Koalition Autor: Z+L Datum: 21.01.2004 16:02:51
Z (itat):

Link 1:
Anfang des Jahres präsentierte der CDU-Parteivorsitzende "Jürgen Aumüller" unter dem Titel "DER BESTE, DEN WIR HABEN" den CDU-Fraktionsvorsitzenden "Joachim Weiße" als geeignetsten Mann für die Nachfolge von Kämmerer "Peter Schneider"
Link 2:
die OBG schlägt den CDU-Politiker und langjährigen Leiter des Bereichs Finanzen "Josef Gab“ (60) als Stadtrat vor und sorgt für entsprechenden Wirbel
Link 3:
Die TZ berichtet über eine "Koalition am Scheideweg"
Link 4:
Die TZ berichtet über die "zweite Krise" der CDU nach der BM-Wahl
Link 5:
Der Überraschungskandidat "Josef Gab" äussert sich



L (ink):

Link 1:
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?cnt=364231
Link 2:
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1463383
Link 3:
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1464955
Link 4:
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1464956
Link 5:
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1464947




Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Wähler Datum: 21.01.2004 21:24:22
Wo bleibt den der Aufschrei der SPD. Ein über 60. jähriger Kandidat wird mitgewählt damit der Bürgermeister weiterhin in aller Ruhe regieren kann und bis zur Neuwahl keine Konkurenz bekommt. Bei Rosentreter war der Aufschrei perfekt. Einen so "Alten" wählt man nicht mehr, hier gibt es keine Perspektiven, Visionen und so weiter. Altersversorgung hieß die Losung. Und jetzt? Wo sind denn die Visionen, die Zukunftsperspektiven von einem wohlgemerkt verdienstvollen Verwaltungsbeamten. Die Kämmerei hat er doch schon seit Ewigkeiten gut geführt. Wiso jetzt diese Postenbefriedigung? Liegts am Geld?
Ein jüngerer Bewerber mit Plänen und Visionen wäre für Oberursels Perspektiven 1000 mal besser als ein langgedienter Beamter kurz vor dem Ruhestand.


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Tanja Datum: 22.01.2004 08:57:27
Warum soll die SPD aufschreien ?
Noch ist niemand gewählt, es wurde von der OBG ein Vorschlag gemacht.
Und in Zeiten leerer Kassen sollte man sich wirklich überlegen ob die "billige Lösung" nicht das Beste für Oberursel ist, abgesehen vom Fachverstand des vorgeschlagenen Kandidaten.
Ob der von der CDU favorisierte Kandidat diesen Fachverstand besitzt weiß ich nicht, gut reden kann er. Aber reicht das ?


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: ghost Datum: 22.01.2004 09:26:08
Laut FR vom 22.01.2004 wäre eine Wahl von Herrn Gab für die Finanzen Oberursels die kostengünstigere Variante.

Unter http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?cnt=375233 ist das nachzulesen.

Es bleibt auf jeden Fall spannend.


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: BürgerO Datum: 22.01.2004 12:48:15
Die kostengünstigste Variante ist der Vorschlag der Grünen: die Stelle gar nicht zu besetzen.

Überall wird gespart, warum nicht auch in der Vorstandsetage? Immerhin hat die Stadt in den letzten Jahren immer mehr Aufgaben aus dem Rathaus an die städtischen Gesellschaften abgedrückt. Braucht man also noch drei Hauptamtliche? Jetzt wird nur einem (verdienten?) Beamten mit dem richtigen Parteibuch auf Kosten der Bürger das Gehalt und später die Pension aufgebessert. So was nennen Insider wohl "Aktion Abendsonne". Herr Gab könnte doch seinen Job bis zur Pension machen und die freie Stelle wird gestrichen. Das wollen die Grünen und das ist die einzig saubere Lösung. Alles andere ist nur die Befriedigung von Partei oder Karriereinteressen.


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: berti Datum: 22.01.2004 14:02:22
@ wähler: als wichtige eigenschaften für einen stadtkämmerer (ugs. "kassenwart") sind visionen und pläne derzeit eher zweitrangig. statt dessen sollte er über sachkenntnis verfügen um den orschler haushalt einigermaßen im griff zu halten.


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Tippgeber Datum: 22.01.2004 15:15:10
>> Ein jüngerer Bewerber mit Plänen und Visionen wäre für Oberursels Perspektiven 1000 mal besser als ein langgedienter Beamter kurz vor dem Ruhestand. <<

... der muss sich aber noch bewerben, oder ? Da ist noch kein Name bekannt, auf den das passen würde ... Smile)


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Tippgeber Datum: 22.01.2004 15:17:10
Petra Roth (CDU): "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen !"



Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: B+A Datum: 22.01.2004 21:59:27
Da muss ich doch dem BürgerO mal recht geben:
- die günstigste Lösung ist, die Stelle nicht zu besetzen (...und die Arbeit dem Herrn Gab als "Leiter des Geschäftsbereiches Finanzen" zu überlassen)
- die zweitgünstigste ist, den Herrn Gab seine Arbeit weitermachen zu lassen (...und honoris causa aus dem "Leiter" einen "Stadtrat" zu machen)

- grundsätzlich blöd und unruhestiftend finde ich, einen "bisher ehrenamtlich tätigen" Politiker aus unserer Mitte in ein "hauptamtliches" Amt zu befördern (....fand´ ich schon bei Herrn Rosentreter nicht gut)
- und selbst auf dem Bürgermeistersessel hätte ich trotz meiner Parteinahme für "Müllerleile" und "Brum" einen ortsfremden VerwaltungsChef bevorzugt..

Der OBG kann ich grundsätzlich nur zu ihrer Entscheidung gratulieren (... wenn es dort keine eigenständigen Meinungen gäbe, wäre diese Partei überflüssig)


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Mikael Datum: 23.01.2004 08:37:59
Wenn ich die Zeitungsartikel richtig verstand würde eine Beförderung Herrn Gabs den Steurzahler nicht sehr teuer kommen.
Seine Pension wird vom Pensionsfonds Weißkirchens bezahlt, nicht von der Stadt.
Und ein Finanzfachmann (mit 60 Jahren ist man als Beamter noch nicht kurz vorm Ruhestand) ist für Oberursel allemal wichtiger als ein weger der Ausgewogenheit im Magistrat und weil man es doch so versprach gewählter CDU-Mann ohne Fachkenntnisse.


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: B.O.Bachter Datum: 23.01.2004 08:51:20
Zunmächst bekäme Herr Gab für diesselbe Arbeit mehr Geld. In der heutigen wirtschaftlichen Lage nicht normal, oder. Und die höhere Pension bezahlt zwar nicht die Stadt aber wir Beitragszahler. Der Grund für diese Beförderung: die CDU braucht einen Posten. Warum eigentlich? Warum müssen wir für den Posten einer Partei zahlen. Den Sachverstand von Herrn Gab nutzt die Stadt doch heute schon und ist damit sehr zufrieden.


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: CDU-Wähler Datum: 23.01.2004 09:20:22
@ BürgerO:
Ich habe mich ja als CDU-Wähler geoutet, bin aber weit entfernt davon, dort Mitglied zu sein, oder alles gutzuheißen, was da geschieht - siehe auch Beginn dieses Themas. Das nur, um zu verhindern, daß mir eine Parteienbrille aufgesetzt wird.

Grundsätzlich mißbilligen muß ich aber den Plan der Grünen, die Stelle nicht zu besetzen. Es ist schon schlimm genug, daß aus parteipolitischen Interessen Leute mit Aufgabenbereichen betraut werden, die davon kaum mehr als eine vage Ahnung haben (Rosentreter). Viel schlimmer ist es aber, wenn eine Schlüsselposition (Finanzen) in Zeiten kommunaler Finanznöte nicht oder nicht fachkundig besetzt wäre. Laßt doch wenigstens an einer Stelle im Magistrat mal jemanden ran, der von seinem Job etwas versteht -->> Gab! Unter diesen Umständen kann ich den populistischen Vorschlag der Grünen wieder einmal nicht ernst nehmen.

Der OBG muß man zu ihrer Entscheidung wirklich gratulieren, das umso mehr, als so etwas angesichts der fortschreitenden Vergreisung und getroffener Personalentscheidung (Krause Fraktionsvorsitz) kaum zu erwarten war..



Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Susana Datum: 23.01.2004 10:29:14
Bin ich Eurer Meinung, aber in Obu wird immer irgendwelchen Leuten was versprochen.
Die OBG bekam das Vorschlagsrecht (ich nehme mal an die CDU dachte nicht im Traum dran dass sie wirklich jemanden anderen als den CDU- Favoriten vorschlagen würden), weil Herr Rosentreter von der FDP Herrn Häfner von der OBG beerbte.
Und dann scheint mann der irrigen Meinung zu sein, da die CDU die stärkste Fraktion stellt braucht sie wenigstens einen Magistratsposten (wo es doch schon mit dem Bürgermeister nicht klappte).
Ich denke auch: die 3. Stelle kann man streichen (wir müssen auch mit immer weniger Leuten die gleiche bzw. mehr Arbeit schaffen).


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: CDU-Wähler Datum: 24.01.2004 16:30:59
Im Nachhinein kamen mir meine Bemerkungen über die OBG etwas vorschnell vor, weswegen ich mal deren Homepage angesteuert habe.

Selbst wenn man bedenkt, daß meines Wissens der Internet-Auftritt der OBG von dem leider verstorbenen Herrn Schultz verwaltet wurde, hätte man in derZwischenzeit eine Aktualisierung veranlassen können. Abgesehen davon, daß Herr Schultz makabererweise auch jetzt noch als Ansprechpartner und Geschäftsführer genannt wird, wirkt das Ganze so auf mich wie der gesamte Verein: Vergreist.


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Barbara S. Datum: 26.01.2004 13:06:14
Die OBG hatte wohl mal eine Sternstunde als sie Herrn Gab vorschlug (der sich lt. OW wunderte dass seine Partei ihn nicht gefragt hat).
Jetzt können sie weiter im gewohnten Trott weiterwursteln.
Aber ihre Homepage ist wirklich ein Klopfer.


Betreff : OBG vergreist? Autor: B+A Datum: 27.01.2004 04:35:17
Was meinst Du mit "Klopfer" ? (...die Seite ist doch auch nicht schlechter als die Seite anderer "lokaler Verbände")

Bis vor wenigen Monaten hat sich immer wieder Frau Bind hier am Forum beteiligt (...das war - zumindest in meinen Augen - ein dickes Plus für die OBG....)


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Barbara S. Datum: 27.01.2004 08:10:01
Mit Klopfer meine ich die Tatsache dass als Ansprechpartner und Verantwortlicher ein Verstorbener angegeben wird.
Etwas makaber, oder ?



Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: C.Bind Datum: 28.01.2004 13:10:11
Zu B+A

Hallo B+A, ich bin noch da und habe natürlich alles verfolgt.
Unsere Homepage ist in Arbeit und wird nach dem plötzlichen Tod von Herrn Schultz neu bearbeitet.
Außerdem sind wir nicht die Partei der alten Männer, sondern haben uns verjüngt.
Herr Schultz ist ein kompetender Vorsitzender
und unser 2. Vorsitzender Mathias Netz ist ein junger aufstrebender Mann. Als dritte Person bin ich als Frau im Parlament . denke ich , gut besetzt.
Deswegen glaube ich , dass die OBG gut vertreten ist. Auch unser neuer Geschäftsführer ist 32 Jahre jung.
Ich glaube, dass wir uns nach 40 Jahren gut gehalten haben und wir in Zukunft für alle Oberurseler ein Ansprechpartner, was die Belange der Bürger betrifft, sind.


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: Kermit Datum: 28.01.2004 16:24:11
Hallo Frau Bind,
da ist wohl einiges durcheinander gegangen.
Erst schreiben Sie Ihre Homepage würde nach dem plötzlichen Tod von Herrn Schultz neu bearbeitet.
Und dann: Herr Schultz ist ein kompetenter Vorsitzender.
???
Über Ihre Politik streiten wir lieber nicht, ich habe die OBG z.B. bei der Diskussion um die OKeStraße nicht als Vertreter der Belange aller Bürger erlebt.
MfG
Kermit the Frog


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: CDU-Wähler Datum: 28.01.2004 17:47:42
@ Frau Bind
Man muß sich stets vor Augen halten lassen, was kommuniziert wird und das sind zur Zeit die Besetzung der Fraktionsführung (!) und der Internet-Auftritt. Das Positivum mit Herrn Gab wurde auch nicht verschwiegen.
Wenn Sie denn wirklich jetzt darangehen wollen, den Internet-Teil neu aufzulegen, dann bitte

- machen Sie das ganze ein wenig schneller
- suche Sie ein paar andere Farben aus
- machen Sie es schnellstens und gut, es ist
wie eine Visitenkarte
- nehmen Sie um Gottes Willen ein anderes
Bild von Herrn Bind

Vielen Dank im Voraus!


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: B+A Datum: 29.01.2004 03:20:45
Vielleicht gibt es dort ja zufällig 2 Schultz´? (einen älteren/verstorbenen - und einen jüngeren...)

Zitat ".....für alle Oberurseler ein Ansprechpartner"
...man muss es ja nicht gleich übertreiben (".....für einige Oberurseler...." ist auch nicht schlecht....)


Betreff : CDU hat dazugelernt! Autor: Z+L Datum: 29.01.2004 06:58:28
Diskussion sofort beenden!

Z (itat):
In einer von "FraktionsChef Joachim Weiße" und "StadtverbandsChef Jürgen Aumüller" unterschriebenen Presseerklärung heißt es unter anderem
"Mit der Wahl von Herrn Gab kann die Kontinuität der CDU-Arbeit im Rathaus fortgesetzt werden"
...mit einem Stadtrat Gab sei die CDU als größte Fraktion im hauptamtlichen Stadtrat vertreten...

Die beiden begrüßen darüberhinaus, dass Brum bereits öffentlich erklärte habe, dass ein Stadtrat Gab mit der Kämmerei betraut würde. Dieses Dezernat stelle gerade angesichts der schwierigen Finanzlage der Stadt Oberursel eine Schlüsselstellung für die Stadtpolitik dar. Somit sei es für die CDU "umso erfreulicher, diese Position besetzen zu können"


L (ink):
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1478194


Betreff : CDU hat nichts dazugelernt Autor: C.Bind Datum: 29.01.2004 12:01:41
zu Kermit: Sorry, es war ein Tippfehler.

Herr Friedrich Krause ist unser Fraktionsvorsitzender


Betreff : STADTRAT oder NICHT STADTRAT Autor: B+A Datum: 30.01.2004 02:56:41
Somit sind nur noch 2 der 3 diskutierten Vorschläge im Rennen :
........KEIN zusätzlicher Stadtrat ?
........JOSEF GAB als Stadtrat ?

@C.Bind is back
Smile

mehr Info im Artikel der FR "Josef Gab wird Stadtrat - CDU stimmt OBG-Vorschlag zu"
unter
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?sid=e50021db6ed1e6d9c549eebfdbee8e1d&cnt=379226


Zuletzt bearbeitet von ... am 16.06.2004, 01:56, insgesamt 5-mal bearbeitet


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