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 POST+SERVICE : Geschlossene Schalter wegen Betriebsversammlu      Verfasst am: 20.11.2007, 19:10       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Post geschlossen wegen Betriebsversammlung
06.11.2007 14:10 Uhr - Autor: Mike - Post geschlossen wegen Betriebsversammlung
Das kann sich nur ein Monopolist leisten: Die Postfiliale in Orschel ist heute geschlossen wegen einer Betriebsversammlung!
An der verschlossenen Tür ein Schild mit dem Hinweis auf die Filiale in Friedrichsdorf. Frechheit! Wird höchste Zeit, das das Briefmonopol auch für Kleinsendungen aufgehoben wird.

07.11.2007 08:24 Uhr - Autor: WModerau - Post geschlossen wegen Betriebsversammlung
Das Recht, eine Betriebsversammlung durchzuführen ist im Betriebsverfassungsgesetz für viele Beschäftigte verschiedenster Betriebe geregelt.
Wenn in privaten "Post"-Betrieben eine Betriebsversammlung durchgeführt wird, merkt man nichts vcn Filialschließungen, weil diese Betriebe keine Filialen unterhalten.
Da die Post immer mehr Filialen für immer schließt, wird man dortige Betriebsversammlungen irgendwann auch nicht mehr bemerken.
Was das Briefmonopol mit einer Betriebsversammlung nach Betriebsverfassungsgesetz zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen.

07.11.2007 09:52 Uhr - Autor: Mike - Post geschlossen wegen Betriebsversammlung
Ich habe jahrelang für eine Volksbank und später für die Commerzbank gearbeitet. Dort fanden die Betriebsversammlungen immer nach Schalterschluss statt. Das ist aber den "Postbeamten" wahrscheinlich nicht zuzumuten....

08.11.2007 17:26 Uhr - Autor: cete - Post geschlossen wegen Betriebsversammlung
Nur haben die Banken heute noch ganz andere Öffnungszeiten als die Postfiliale in der Berliner Straße!

08.11.2007 22:19 Uhr - Autor: Mike - Post geschlossen wegen Betriebsversammlung
Aber die Post war den ganzen Tag zu!

20.11.2007 13:08 Uhr - Autor: Andi - Post geschlossen wegen Betriebsversammlung
> Ich habe jahrelang für eine Volksbank und später für
die Commerzbank gearbeitet. Dort fanden die
Betriebsversammlungen immer nach Schalterschluss statt.
Das ist aber den "Postbeamten" wahrscheinlich nicht
zuzumuten....


Hi,
also ich war mal im Betriebsrat bei der Commerzbank. Und da war es eigentlich in der Regel so, dass die Betriebsversammlungen am frühen Nachmittag waren und die Filiale(n) dann immer nur eine Abordnung schickten. Zur Not wurde der Filialkundenverkehr dann nur mit den leitenden Angestellten aufrecht erhalten. Das kam aber seltenst vor.


 POST+SERVICE : DDR-Schlangen und geschlossene Schalter      Verfasst am: 04.02.2005, 18:20       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema DDR-Schlangen bei der Post vom 23.01.2004 13:51:13
Betritt man die Post in Oberursel fühlt man sich zurückgesetzt in Not-Zeiten in denen man Schlange stand um Bananen oder Butter zu bekommen. Mich ärgerts, ich will nur Briefmarken kaufen oder ein Einschreiben abholen und muß dafür mich bei Betreten der Post schon in die Schlange stellen. 15-20 Minuten bis man endlich dran kommt. Vor Weihnachten hab ich das alles ja noch verstanden, doch jetzt im Januar gehts offensichtlich genauso kundenfreundlich weiter.
Kennt vielleicht jemand eine Zeit in der man auf die Post gehen kann ohne Schlangestehen zu müssen, denn bei der Kundenfreundlichkeit des Betriebes kann ich mir nicht vorstellen, daß sich dort was positives von selbst bewegt.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Lexi Datum: 26.01.2004 12:43:57
In der Bad Homburger Filiale, die ich gelegentlich in der Mittagspause aufsuche, sieht es nicht anders aus.
Und das wird wohl noch schlimmer werden.
Ich bin nicht sicher, ob meine Informationen noch aktuell sind, doch in Zukunft werden wohl die Postagenturen einiger Einzelhändler geschlossen werden, weil die Post AG die Verträge nur noch unter anderen Konditionen aufrecht erhalten bzw. verlängern möchte.
Dann wird's richtig lustig.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: B+A Datum: 26.01.2004 13:00:34
Aber es ist doch eindeutig besser geworden, seit es nur eine einzige Schlange gibt, die sich dann erst kurz vor der Absperrung auf die einzelnen Schaltern verteilt (...früher war man nie ganz sicher, ob man auch am richtigen Schalter in der Schlange steht)


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Kermit Datum: 26.01.2004 13:16:36
Ich finde die Schlangen bei der Post überhaupt nicht witzig und die Ahnungslosigkeit einiger hinter den Schaltern Sitzenden noch viel schlimmer.
Ich wiege Briefe oder Einschreiben vor dem Frankieren und stelle zu meiner Verblüffung fest, bei Einschreiben oder Einwurfeinschreiben klebt entweder zu viel oder zu wenig drauf, je nachdem wer hinterm Schalter sitzt.
Die Post am Goetheplatz in Frankfurt hat jede Menge Schalter, von denen höchstens 3 besetzt sind. Schlange stehen bis zur Tür ist da üblich.
So was nennt sich auch noch Service.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: toertsche Datum: 26.01.2004 18:23:44
Ich finde die Situation in Bad Homburg um Klassen schlimmer, richtig kundenunfreundlich finde ich die Abholstation der DHL in Oberursel, wie soll man dort ohne Auto sinnvoll hinkommen?


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Postbenutzer Datum: 26.01.2004 18:57:01
Wir Bürger sind wirklich diesem unfreundlichem Unternemen gnadenlos ausgeliefert. Gibt es denn keine Alternativen? Offensichtlich ist es nicht nur in Oberursel so katastrophal, sonder fast überall. Wann kommts denn endlich mal zu einer Benutzerrevolte, zum Boykott oder was auch immer. Aber offensichtlich hat sich der brave Deutsche ans Schlangestehen in Postfilialen schon gewöhnt. Traurig!


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Fred Binsenschneider Datum: 26.01.2004 21:46:19
Richtig klasse fande ich das Schlangestehen bei der Post während meiner Zivildienst Zeit. Kurz mal was abgeben oder abholen hat immer etwas länger gedauert und mich hats gefreut. Und mal ganz ehrlich, ich war da eigentlich immer nur bei relativ netten Postbeamten und so voll wie hier beschrieben wars dann ja wohl auch nicht.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Dirk Datum: 26.01.2004 23:48:42
Das mit der DHL Abholstation ist der Hammer, oder?
Nicht nur JWD, sondern auch Öffnungszeiten, die für
einen Arbeitnehmer völlig für die Füsse sind.

Für manche mag www.packstation.de eine Alternative sein. Die muss wenigstens nicht so lange suchen, bis das Paket gefunden ist Wink

Dirk


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Sabine Datum: 27.01.2004 08:05:33
In Berlin gibt es eine Alternative: Dort hat ein Unternehmen einen Briefversand mit eigenen Marken, Zustellern und Büros aufgezogen.
Es ist billiger als die Gelbe Post und man bekommt seine Sendungen sehr schnell. Auch sind die Mitarbeiter sehr freundlich.
Aber leider gilt es nur für Berlin.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Skorpi Datum: 27.01.2004 10:34:25
Die Post in Steinbach ist auch keinen Deut besser. Jedoch habe ich als tolle Alternative die "Post" in Weisskirchen entdeckt. Auf der Kurmainzer Straße ist ein kleines Schreibwarengeschäft, welches Postgeschäfte abwickelt. Sie sind dort sehr freundlich und man wird ohne lange Wartezeiten bedient!


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: toertsche Datum: 27.01.2004 19:18:20
Für manche ja, für die meisten nicht. Wenn es so etwas wenigstens gäbe oder auch die Abholung an einer Tankstelle möglich wäre...

Dies System gibt es seit ca. 2 Jahren, leider ist die Post/DHL damit nicht weitergekommen, eine Alternative ist dies somit nicht.

Ich bin glücklicherweise bei einem Unternehmen beschäftigt, wo ich mir Pakete hinliefern lassen kann und diese auch gebracht werden, dies Glück hat wohl nicht jeder :/


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: hfh Datum: 28.01.2004 20:11:05
Dies ist wohl das Ergebnis der Privatisierung des ehemaligen Staatsunternehmens Post. Wie bei der Telekom: von nun an ging´s Berg ab. Zuerst wurde der Kopierer abgebaut. Dann das öffentliche Fax. Dann sind nur vier Schalter da, selten sind alle geöffnet. Die Kompetenz der Leute hinter dem Schalter ist auch nicht in jedem Fall besser geworden. Dafür hängt jetzt im Eingangsbereich ein "Kundentelefon" mit dem man sich kostenlos bei einem Callcenter beschweren kann. Nur, wenn ich ein Callcenter in Kleinkleckersdorf, Hintertupfingen oder wo auch immer, anrufe, wird es dort sicher niemand sonderlich interessieren, wenn in der Post in Oberursel die Schlange bis zur Eingangstüre geht. Ja, es stimmt. Der Knaller ist die Paketabholung bei DHL, gegenüber dem städt. Bauhof. Meine 80jährige Nachbarin, die auch noch schlecht zu Fuß ist, kommt da nicht hin. Aber auch alle anderen Dienstleistungen werden immer mehr zurück gefahren. Die Post befördert keine Rollen mehr (für Plakate o.ä). Sie nimmt keine Briefe mehr an, mit dem Vermerk: Gebühr trägt der Empfänger. Und angeblich gibt es seit Jahresbeginn auch keine Nachnahme als Brief mehr, sondern nur noch als Paket (mit ensprechenden Preisen). Also alles Dinge die Zeit- und Kostenaufwendig sind. Scheinbar möchte man dort nur noch Dinge befördern deren Ablauf sich automatisieren läßt. Hoffentlich geht man schnellstens mal an das Postmonopol. Die Konkurrenz würde denen schon zeigen, wie man es richtig macht.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Niko Datum: 29.01.2004 15:41:32
Ich verstehe aber nicht wie die bei der Arbeitsweise (angeblich) so viel Gewinn machen können.
Viele Leute schreiben nicht mehr da Briefkästen Mangelware.
Viele Leute verschicken keine Päckchen/Pakete mehr, da zu teuer und zu weit zum nächsten Postamt.
Wenn ich an der Post am Goetheplatz vorbeikomme stehen die Leute bis zur Tür, weil von den vielen Schaltern selten mehr als 2-3 geöffnet sind.
Aber ein Schalter ist immer besetzt: Will man Fonds oder ne Versicherung kaufen kommt man sofort dran.
Es ist wie bei der Bahn: Seit privatisiert wurde hat keiner mehr den Durchblick, man wartet ewig und bezahlt saftige Preise.
Kühne Theorie: Beamte waren besser.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Postbenutzer Datum: 29.01.2004 18:21:02
Ich hab immer noch keinen Menschen getroffen, der Verständnis für die Zustände bei der Post hat.
Man denke nur, mindestens die Hälfte des Hofes und der Gebäude in der Berliner Straße stehen leer und Pakete müssen im schwer erreichbaren Industriegebiet abgeholt werden. Ohne Bus oder Bahnanschluß, nur mit Pkw oder zu Fuß dort möglich. Mir geht das nicht in die Birne! Briefkästen wurden willkürlich abmontiert, nach Protesten vereinzelt aber wieder aufgestellt - weill´ s eben an dem Standort Sinn machte einen Briefkasten zu haben! Wer verzapft eigentlich in dieser Firma Post so viel Mist und Schwachsinn? Ein Briefträger bestimmt nicht! - Die Arbeitsagentur in Nürnberg lässt grüßen - es gibt offensichtlich zu viele Florians in unserem Land! und wir zahlen, zahlen , zahlen! -ohne Aufschrei!


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: DerOhnePaket Datum: 28.01.2005 13:04:13
Hallo,
wo ist eigentlich diese ominöse "DHL Abholstation" in Oberursel genau? Und wie sind die Öffnungszeiten?
Toll wenn man zu Hause ist aber der DHL Fahrer wohl zu faul ist in den dritten Stock zu laufen. Da ist so eine Abholkarte schneller ausgefüllt " (..) nicht anetroffen (..) abholen (..) [x] aber nicht heute"
Warum kann man die Pakete nicht mehr in der Berliner Str. abholen? Und wie kommt meine Oma an ihr Paket ohne die Hilfe eines Enkels mit Auto? gar nicht


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Daniel Reckling Datum: 31.01.2005 10:58:43
Die Station ist gegenüber vom Bauhof im Industriegebiet Zimmersmühlenweg. Wenigstens gibts da nen Parkplatz vor der Tür und eigentlich nie ne Schlange zum Anstehen.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Andrea Datum: 31.01.2005 11:20:30
Nee, eine Schlange zum Anstehen gibt es nicht. Aber das als Verbesserung loben ? Menschen ohne Auto sind beim Paketabholen aufgeschmissen.
Ich finde das Argument der Post, dort gebe es nicht das Nebeneinander von Briefen und Paketen, jeder bekomme sein Paket schnell und den wenigen Leuten, die kein Auto haben könne man schon mal eine Taxifahrt zumuten !!! reichlich zynisch. Es gibt sehr viele Menschen ohne Auto und ob die sich dann noch Pakete schicken lassen wage ich zu bezweifeln.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Tim Datum: 31.01.2005 12:10:35
Das ist aber nicht im Zimmersmühlenweg, sondern in der Oberurseler Straße.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Cowgirl Datum: 31.01.2005 13:15:42
ABHILFE!!

Also ich muss sagen mich nervt das mit der Post genauso, aber dass es immer weniger Briefkästen gibt noch mehr.
Bei den überfüllten Postämtern gehe ich schon gar nicht mehr rein, weil das ewige Anstehen einem den letzten Nerv raubt wenn man mal kurz ne Briefmarke braucht...
Aber es gibt Abhilfe: Das kleine Postamt in Stierstadt!! Da ist nie jemand drin, also ich musste noch nie anstehen, die sind dort freundlich, haben Ahnung und sind wirklich fix. Dass dort nie Betrieb ist., liegt wohl einfach daran dass noch nicht viele mitbekommen haben dass dort ein Postamt drin ist. Das ist wenn man die Taunusstrasse ganz runterfährt, dann rechts abbiegt und die nächstmögliche links, kurz vor der Bahnbrücke auf der rechten Seite....das einzige was da blöd ist, ist das parken....aber da da so wenig Betrieb ist, geht das meistens.....

In diesem Sinne viel Glück!


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Postbenutzer Datum: 31.01.2005 13:41:42
Pervekter Service, voll geärgert. Normalen Brief verschickt, Brief kam nach 3 Tagen zurück. Postzusteller wusste auch nicht warum, 95 Cent Strafe bezahlt. Zur Post gegangen, 15 Minuten in der Schlange gestanden. Postbeamtin gefragt was mit dem Brief los ist. Wusste es erst auch nicht. Brief auf Waage gelegt. Waage zeigt 21 Gramm an. Brief ist ein Gramm zu schwer. Muß neu frankiert werden. Wieder 95 Cent bezahlt und Brief abgeschickt. In der freien Wirtschaft wäre dieses Unternehmen schon 50 mal pleite.
Kundenfreundlichkeit und Service sind immer noch Fremdwörter und werdens auch wohl bleiben.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Friedrich Datum: 31.01.2005 15:34:57
Ich hatte neulich auch so ein Aha-Erlebnis. Sollte einen Brief per Einschreiben bekommen haben. Im Briefkasten war keine Benachrichtigung (ich arbeite wenn der Briefträger kommt). Bei der Postagentur wusste man auch von nichts,ohne den Zettel hätte ich das Einschreiben nicht bekommen und selbst die Vorlage des Personalausweises konnte die netten Leute dort nicht dazu bewegen wenigstens mal nachzuschauen ob der Brief da ist. Also 2 Wochen warten, Einschreiben taucht wieder beim Absender auf, der klebt zähneknirschend nochmal 2.50 drauf und schickt es wieder an mich. Es kam dieses Mal Samstag an, ich war zu Hause und konnte es im Empfang nehmen.
Im übrigen macht das Briefe schreiben keinen Spaß mehr, denn ich muß immer überlegen ob im demnächst an einem der wenigen Briefkästen vorbeikomme oder, wenn es eilt, einen Umweg in Kauf nehmen. Kundenservice nennt man so etwas.
Ich bin mal gespannt wie es wird wenn das Postmonopol fällt. Vielleicht so schön und preiswert wie in Berlin, die jetzt schon einen eigenen Postvertrieb mit eigenen Marken, vielen Briefkästen und vernünftigen Preisen haben.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Daniel Reckling Datum: 31.01.2005 17:01:24
Hallo Andrea,

ich hab mich da scheinbar etwas unglücklich ausgedrückt: Mir wär es auch um einiges lieber, wenn ich meine Pakete in der Berliner Straße abholen könnte - da kann ich von mir aus (Feldbergstr) ohne Probleme laufen und muss nicht wieder das Auto bewegen.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Tim Datum: 01.02.2005 10:37:16
"... wenn man mal kurz ne Briefmarke braucht..."

Warum benutzt Du denn nicht den Briefmarkenautomaten ?


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Kermit Datum: 01.02.2005 11:57:50
Hallo Tim, welchen Briefmarkenautomaten soll ich denn nutzen ? Es gibt hier keinen !


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Cowgirl Datum: 01.02.2005 14:09:18
Erstens gibt es nicht an jeder Post einen Automaten und zweitens war das nicht so wörtlich gemeint, ich meinte damit wenn man nur kurz in der Post was erledigen muss und da war das Briefmarken-Kaufen ein Beispiel, hätte genauso Postkarte schreiben können oder was auch immer...


Betreff : Briefmarkenautomaten Autor: Tim Datum: 02.02.2005 10:53:03
@Kermit,
@Cowgirl,
stimmt, Briefmarkenautomaten gibt es in Oberursel nur wenige. (M.W. nur an der Postfiliale Berliner Straße.) Die Postagenturen in den Stadtteilen haben keine. Nach der Aussage von Cowgirl ist aber in den Postagenturen der Stadtteile (zumindest in Stierstadt) weniger Andrang, so dass sich das Problem der langen Schlangen auf die großen Postfilialen bezieht. Immerhin ist mittlerweile der Service an allen Schaltern gleich, so dass es nur noch "eine Schlange" gibt. Früher war das ungünstiger, als bei 4 geöffneten Schaltern sich vier Schlangen bildeten. Dann kam die Einschätzung (wie jetzt an den Kassen im Supermarkt): Wo geht es am schnellsten ? Das jetzige "Ein-Schlangen-System" halte ich für die bessere Lösung. Eine Schlange ist allerdings wesentlich länger als 4 Schlangen. (Das schockt ganz schön, beim Betreten der Post.) Sie baut sich aber auch schneller ab.

Übrigens, Cowgirl, versuche doch mal eine Postkarte zu kaufen ...
Einzeln gibt es die gar nicht mehr. Jetzt nur noch im 10er-Pack. Dann kostet die auch nicht 45 Cent, sondern 50 Cent (bzw. 5 EUR der Zehnerpack). 45 Cent sind für die Beförderung (Postkarten-Tarif) und 5 Cent für die Karte selbst.
Früher gab es da keinen Preisunterschied.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: JUP Datum: 04.02.2005 06:50:03
Habt Ihr mal gesehen wie es in der Post / Berlinerstraße seit kurzem aussieht ? Drei neu gebaute riesige "Glaskästen" (wie im Zoo) für "Bankberatung". Ein neuer, kleiner Schalter, gleich am Eingang rechts für T-Mobilkunden. Die Schreibtische die vorher links standen und wo man früher, z.B. mal kurz eine Frage stellen konnte ohne sich an die ständige Endlosschlange anstellen zu wollen, weg ! Fazit: Den Produkten mit denen viel Geld verdient wird (Versicherungen, Bankprodukte, Handy, usw.) wird entsprechend Platz eingeräumt und hier gibt es keine langen Wartezeiten und Einzelberatung. Alle anderen werden wie Bittsteller behandelt ! Aber bei den so hochgelobten sogenannten Postagenturen sieht es nicht besser aus. Nehmen wir mal die an der Hohemarkstraße, beim Edeka. Es ist ja nicht mehr als eine kleine Theke in einem Laden für Zeitungen, Lotto u.ä. Der eigentliche Laden ist durchgehend geöffnet. Nun komme ich ahnungslos um die Mittagszeit um mehrere Briefe loszuwerden. Der Ladeninhaber steht hinter der besagten Theke der Postagentur (übrigens sind hier auch häufiger Warteschlangen), und meint es wäre Mittagszeit, die Postagentur ist für eine Stunde geschlossen (ein entsprechendes Schild stand tatsächlich auf der Theke), läßt mich eiskalt stehen und wurschtelt weiter an der Theke rum. Was blieb mir übrig ? Da es eilige Post war, bin ich mit der U Bahn zur Berlinerstraße (Post) gefahren und wieder zurück. Für vier Briefmarken. Obwohl der Schalter, wie gesagt Besetzt war. Unglaublich.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Siegfried Datum: 04.02.2005 10:00:46
Auf die Postagentur in Weißkirchen bin ich auch nicht gut zu sprechen. Ich hatte 3x Briefe nach Slowenien und da sie per Einschreiben geschickt werden sollten musste ich zur Postagentur. Erstmal das Problem Slowenien (man könnte meinen ich hätte Briefe nach Alaska schicken wollen). Ich hatte sie jedes Mal vorher gewogen, es waren unter 20 gr., und für alle 3x sollte ich einen anderen Preis bezahlen. Man ist oft sehr unhöflich, um nicht zu sagen unfreundlich, und hat keine Ahnung. Ich fand die frühere Postagentur (gerade gegenüber) viel besser.
Was habe ich von einer leeren Postagentur in Stierstadt wenn ich in Weißkirchen wohne ?


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Kermit Datum: 04.02.2005 10:11:40
Bei der Post am Goetheplatz in Frankfurt ist es auch so. Es sind von den ehemals 10 Schaltern nur noch höchstens 4 offen, die anderen wurden für das lukrative ? Geschäft mit Versicherungen u.ä. umgeräumt. Da sitzen dann mehrere Postbedienstete und langweilen sich. Will man ein Paket abgeben oder Briefmarken kaufen steht man sich die Beine in den Bauch.
Aber letzte Woche zweifelte ich wirklich. Ich wollte ein Päckchen abgeben und 1 Briefmarke für eine Postkarte kaufen. Und sollte 2x Schlange stehen, denn der Beamte, der Pakete entgegennimmt verkauft keine einzelnen Briefmarken, erst ab 10 Stück aufwärts. Einzelne Marken gab es am Schalter nebenan. Der Tante wurde telefonisch gratuliert.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Martha Datum: 04.02.2005 14:08:48
Also das 1-Schlangen-Prinzip finde ich auch echt gut bei der Hauptpost. Blöd fand ich aber, dass ich mich gestern, nachdem ich die Kontoauszüge gezogen hatte, in die Schlage einreihen musste nur um eine aktuelles Gebührenheftchen zu bekommen. Auf den Ständern im Warteraum gab es das nicht.
Allen die regelmäßig Briefmarken benötigen, empfehle ich den Internet-Shop fer Deutschen Post. Ich mache das für unsere kleine Firma schon lange. Da kann man sich die passenden und schönen Marken aussuchen und geliefert wird in 1 - 2 Tagen gegen Rechung.


Betreff : DDR-Schlangen bei der Post Autor: Spätzlekenig Datum: 04.02.2005 18:20:12
Also, wenn ich das hier so lese, da stehen bei mir wirklich die Haare zu Berge. So viel Intoleranz und so wenig Flexibilität. Wenn sich dieses Verhalten auf den Lohnstreifen auswirken würde- dann würde das "Unternehmen Post" sicherlich erheblich besser funktionieren...

Da habe ich in Cuxhaven (Döse) wirklich Glück: Meine Filiale ist klein, wird von zwei netten Frauen betrieben. Morgens die eine, nachmttags die Andere. Täglich wechselnd. Kaum Schlangen, beide sehr freundlich und Zeit für "Klönsnack" ist auch noch. So richtig noch "heile Welt"... Anders wiederum die Zustände im Zentrum- ok, da sind auch mehr Menschen. Aber auch EINE lange Schlange bis zur Tür- da überlegt man sich doch, statt Briefe oder Karten schreiben ins www zu gehen oder zum Hörer zu greifen.

Die Stadtverwaltung Cuxhaven läßt wie auch die Stadtsparkasse und das Kreishaus die Briefe mit privaten Dienstleistern zustellen. Klappt ganz prima.

In diesem Sinne no en scheene Obend- Eiern Spätzlekenig


Zuletzt bearbeitet von ... am 30.01.2004, 07:50, insgesamt einmal bearbeitet


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