Phorum-Ursellis -> OBERURSELER-FOREN (Übersicht, Links und Zitate) -> ALLE Forumsthemen.......
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
       Verfasst am: 19.06.2013, 00:53       Nach oben   


Neues Kapitel:
[img]http://www.brunnentreff.de/forum/oberursel-allgemein/barenkreuzung-bessere-anbindung-des-adenauer-zentrums-an-innenstadt/#p97[/img]Die Erweiterung des Siedlungslehrhofs und die Neubebauung der Fläche oberhalb der Mountain Lodge.
Es gibt eine streitbare Bürgerinitiative und viele ungeklärte Fragen
Informieren und mitdískutieren unter
http://www.brunnentreff.de/forum/oberursel-allgemein/siedlungslehrhof-camp-king/#p1432



       Verfasst am: 07.03.2013, 12:00       Nach oben   


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 05. 03. 2013
“Erinnerungsort der Zeitgeschichte – Das Gelände Camp King“ – Archiv erhält einen Platz auf Dauer
Seit sieben Jahren befindet sich auf Anregung der Stadtverordnetenversammlung und des Bürgermeisters ein „Erinnerungsort der Zeitgeschichte - Das Gelände Camp King“ im Aufbau. Informationen werden gesammelt und aufbereitet, geführte Rundgänge angeboten, vielfältige Anfragen von Schulklassen und Historikern beantwortet und Kontakte gepflegt. Nun hat das Archiv im ältesten Gebäude des Camp King, im heutigen Kinderhaus, Jean-Sauer-Weg 2, einen Platz auf Dauer gefunden.

Am 16. März 2013 um 11:00 Uhr wird Bürgermeister Hans-Georg Brum dieses Archiv offiziell der Öffentlichkeit vorstellen und eröffnen. Nach einem Vortrag von Gerd Krämer „Erinnerung braucht Orte“ können sich Interessierte bis 16:00 Uhr über das Angebot des Archivs informieren. Zum „Erinnerungsort“ gehören nicht nur das Archiv und das frühere „Haus am Wald“, sondern auch das Großbild „Don’t look back!“ von Thomas Kilpper, der Gedenkstein für Colonel Charles King, dessen Name das Gelände bis heute trägt, außerdem die herausgehobene Mountain Lodge und die Siedlerstraße, deren Häuser 1938 als Muster auf dem Messegelände in Frankfurt standen.

Eine kleine Ausstellung dient dem Überblick. Ein Begleitheft hilft beim Rundgang. Die Tür zur Mountain-Lodge ist an diesem Tag – während der Dauer der Veranstaltung – offen.

Aus Anlass dieser Einrichtung auf Dauer hält Manfred Kopp bereits am 11. März 2013 um 20:00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses Oberursel (Taunus) einen Vortrag mit Lichtbildern zur Geschichte des Hauses, das 1921 als „Haus am Wald“ und der Adresse „Außerhalb 7“ gebaut wurde. 1933 wurde es Schulungslager der Universität Frankfurt und 1937 umgebaut zum Tagungshaus der Gausiedlerschule. Die Kommandantur des Gefangenen-Durchgangslagers der Luftwaffe bezog das Haus 1939. Nach Kriegsende befragte die Historische Kommission der US-Army im „Haus Florida“ hochrangige deutsche Wehrmachtsoffiziere und anschließend wurde das Gebäude als „Haus 997“ Teil der Zentrale des US-Army-Geheimdienstes. Seit der Sanierung 1998 ist das Kinderhaus der Stadt Oberursel dort zuhause.


 BILDER vom CampKing      Verfasst am: 04.03.2013, 19:56       Nach oben   


Bilder
...von der ca 1938 erbauten "Mountain Lodge" zwischen Eichwäldchen und Camp King (...und der Bebauung des 21.Jahrhunderts )























KLICK
HIER für vier weitere Bilder vom "Reichssiedlungshof"
HIER für Bilder vom SEWO-DANKESCHÖN-FEST 2006 m. LiveMusik u.Feuerwerk
HIER, um Klaus Veentjer´s zahlreiche Bilder zur Bauphase des Camp King zu betrachten
HIER, um zu Jörg Hartmann´s zum Teil sehr stimmungsvollen Aufnahmen des Camp King zu gelangen.
HIER, um sich auf der offiziellen Camp-King-Seite der SEWO (StadtEntwicklungOberursel) zu informieren.


Kurz-Info:
Das 35 mtr lange und 9 mtr breite Fachwerkgebäude wurde 1938 als Gemeinschaftshaus der nationalsozialistischen Mustersiedlung „Reichssiedlungshof“ errichtet.
Ab 1945 wurde das Gebäude von der US-Army als Offiziers-Casino genutzt
Seit 1998 steht das ehemalige Militärareal einer neuzeitlichen Wohnbebauung rund 1200 Einwohnern zur Verfügung.
Vor ca 2 Jahren wurden die sehr dicht an das ehemalige Casino heranrückenden "Luxus"häuser mit den ochsenblutroten Garagen errichtet ( Siehe Bilder oben )

Künftige Nutzungsmöglickeiten sind Kultur und Gastronomie, Seminarhotel, Galerie, Atelier oder (in Teilbereichen) auch Wohnnutzung.
Grundstück: ca. 1200 m²
Nutzflächen: ca. 806 m² ( Dachgeschoss ausbaubar )


Das Sichtfachwerk aus Nadelholz ist mit verputzten Bimssteinen ausgefacht.
Das Gebäude ist unterkellert und hat einen schönen Bruchsteinsockel sowie große Freitreppenanlagen.
Unterhalb des Grundstückes befindet sich eine Kapelle, deren Mittelschiff derzeit von der "Waldorfschule" als Theaterbühne und deren Seitenschiffe von "den Gauklern" als Kinderhort genutzt wird.

Sanierung und Modernisierung erforderlich. Im Jahr 1989 wurde das Dach neu eingedeckt sowie neue Fenster und ein massives Treppenhaus eingebaut.

Das denkmalgeschützte Gebäude der Stadtentwicklungsgesellschaft Oberursel wird mit dem ca 1200 qm grossen Grundstück unter der Nummer 1027 bei http://www.immoscout24.de/32110961 für 900.000,- € zum Verkauf angeboten.

Einer von drei möglichen Investoren ( siehe Berichte der Tageszeitungen vom 28.06.05 ) bietet der Stadt 500.000,- € (...und macht gleichzeitig zur Bedingung, auf dem jetzigen für Parkplätze freigehalten Grundstück weitere moderne Doppelhaushälften errichten zu dürfen ).
Als mögliche Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes wird "Kunst im NaturSteinKellerGewölbe", "Galerie und Physiotherapiepraxis im Erdgeschoss" und "Wohnen in den oberen Geschossen" vorgeschlagen.


Zuletzt bearbeitet von ... am 06.03.2013, 08:47, insgesamt 22-mal bearbeitet


 PRESSEBERICHTE I      Verfasst am: 28.06.2010, 19:34       Nach oben   


Die Frankfurter Rundschau berichtet am 24.06.2005 unter dem Titel
Keine Chance für Stadt-Kultur
Brum und SPD schließen städtisches Engagement in der Taunus Mountain Lodge aus
DieSPD und Bürgermeister Hans-Georg Brum drängten bei einer Ortsbesichtigung auf eine schnelle Entscheidung in der Frage der Verwertung der Taunus Mountain Lodge im neuen Wohngebiet Camp King.

OBERURSEL .23 Juni *JÜS* Ins Schwärmen gerieten fast alle Besucher beim Betreten des wuchtigen Fachwerkhauses aus den späten 30er Jahren, das den Nazis in einer Mustersiedlung.........


       Verfasst am: 14.12.2006, 01:47       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 14.11.2006
LESERBRIEFE
Legende ohne historische Basis
Zur Geschichte des „Reichssiedlungshofes“ und Paul Dinges’ Leserbrief (TZ vom 27. Oktober) schreibt Manfred Kopp:

In der mündlichen und dann auch schriftlichen Oberurseler Überlieferung zum „Reichssiedlungshof“ wird seit langem wiederholt, dort seien Fachkräfte für die Besiedlung eroberter Gebiete im Osten ausgebildet worden. In seinem Leserbrief greift mich Paul Dinges mit harschen Worten an, weil ich bei einer Führung durch das Camp-King-Gelände, an der er nicht teilgenommen hat, dieser Überlieferung widersprochen habe. Belege führt er keine an. Es gibt nämlich keine!

Was ist tatsächlich passiert? Am 9. September 1938 hat anlässlich der Deutschen Bau- und Siedlungsausstellung in Frankfurt der Reichsorganisationsleiter der NSDAP und Leiter der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Robert Ley, den im Aufbau befindlichen Gausiedlungshof in Oberursel-Oberstedten zum Reichssiedlungshof „geweiht“. Schwerpunkt sollten sein die Aufzucht von Kleintieren einschließlich intensiver wissenschaftlicher Forschungsarbeit sowie die Aus- und Fortbildung von verantwortlichen Fachkräften in der Siedlungsarbeit.

Die Bildungsarbeit kam aber nicht in Gang, weil bereits im Oktober 1939 im Gästehaus die ersten Gefangenen des Durchgangslagers (Luft) untergebracht wurden. Das Tagungshaus wurde Kommandantur und weitere Gebäude kamen hinzu. 1940 bis 1945 bestimmte die Luftwaffe das Geschehen. Sowohl in den wenigen Tagungen, die noch 1939 stattfanden, wie in den Planungen für die Zeit nach Kriegsende lässt sich kein Bezug zur Arbeit in den eroberten Ostgebieten feststellen. Im Entwurf für eine „Stiftung Reichssiedlungshof“ im Juni 1941 werden Rechtsform, Aufbau und Aufgaben für die Zukunft festgelegt. Deutsche Arbeitsfront, Siedlungsförderungsverein, Universität Frankfurt und Polytechnische Gesellschaft wirken dabei zusammen. Die „Zentralstelle für Lehre und Forschung auf dem Gebiet des Wohnungs- und Siedlungswesens“ ist dem Reichskommissar für den sozialen Wohnungsbau, Dr. Ley, zugeordnet.

Die Kompetenz für die eroberten Ostgebiete lag beim Reichskommissar für die Festigung des deutschen Volkstums, Heinrich Himmler. Der stritt sich mit der Wehrmacht um die Zuständigkeit in Konzeption und Ausführung. Weder in der Theorie noch in der Praxis noch in irgendeiner Form der Ausbildung von Fachkräften hat der Reichssiedlungshof in Oberursel dabei eine Rolle gespielt. Auch durch hartnäckige Wiederholung gewinnt eine Legende keine historische Grundlage.

Manfred Kopp

Oberursel


 Über die künftige Nutzung der Mountain Lodge      Verfasst am: 16.11.2005, 12:59       Nach oben   


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 29. 06. 2010
Verkauf der Mountain Lodge perfekt: hochwertiges Wohnen im denkmalgeschützten Gebäude
Das Ende der Ära als Offizierskasino wurde für die Mountain Lodge bereits vor 17 Jahren eingeläutet, als die amerikanischen Streitkräfte ihren Stützpunkt im Camp King verließen. Rund um die Mountain Lodge entwickelte sich in den vergangenen Jahren das neue Wohngebiet Camp King – für die Lodge selbst wurde jedoch lange Zeit kein wirklich passendes Konzept gefunden. Vielfache Nutzungen waren vorgeschlagen worden, wurden geprüft, oft diskutiert und wieder verworfen. Häufig scheiterten die Nutzungskonzepte am Denkmalschutz, der bei diesem historischen Gebäude zu berücksichtigen ist.

Jetzt hat die Suche nach dem passenden Konzept endlich ein Ende! Vergangenen Freitag wurde der Kaufvertrag zwischen der SEWO und dem Investor für die Mountain Lodge unterzeichnet. Dr. Justus Förschner, Geschäftsführer der SEWO: „Die Mountain Lodge Grundstücks-GmbH hat ein schlüssiges Gesamtkonzept für das Gebäude vorgelegt und den Aufsichtsrat damit überzeugen können. In einem Auswahlverfahren waren verschiedene Nutzungskonzepte vorgestellt worden. Bei der Entscheidung für dieses Konzept stand nicht die Wirtschaftlichkeit an erster Stelle, vielmehr überzeugte die Planung der Mountain Lodge Grundstücks-GmbH architektonisch und als baulich bestes Konzept. Der derzeitige Planungsstand für die beabsichtigte Wohnnutzung ist überzeugend und passt optimal in die bereits vorhandene Wohnbebauung. Vor allem auch die Idee eines Anbaus an den denkmalgeschützten Bestand fand großen Anklang. Positiv ist außerdem der sehr ambitionierte Zeitplan, der den Abschluss des Projektes bereits für Mitte 2011 vorsieht.“

Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Jahrelang wurde über die Zukunft der Mountain Lodge diskutiert. Ich bin sehr froh, dass die SEWO den Verkauf der Mountain Lodge perfekt machen konnte und damit das Großprojekt Camp King zum Abschluss bringen kann. Gut zu wissen, dass die Mountain Lodge endlich wieder aus ihrem beinahe zwanzigjährigen Dornröschenschlaf erwachen und an dieser exponierten Stelle in neuem Glanz erstrahlen wird!“


Zukünftige Nutzung: hochwertiges Wohnen in historischer Substanz

Käufer der Mountain Lodge ist die Mountain Lodge Grundstücks-GmbH, eine Vermögensverwaltende Zweckgesellschaft, die zur Entwicklung des Gebäudes gegründet wurde. Gesellschafter der GmbH sind Oliver Kuhn (Bauträger und Geschäftsführer), sein Bruder Stefan Kuhn (Finanzierung) sowie Björn Trieschmann (Architekt) und Dennis Knöpp (Bauingenieur).

Der Bezug zur Mountain Lodge bzw. dem Camp King lässt sich schnell erklären: Stefan Kuhn ist mit seiner Familie seit vielen Jahren Bewohner des Camp Kings – die Mountain Lodge daher in direkter Nachbarschaft. Bruder Oliver lebt in Gießen und sanierte bereits das denkmalgeschützte Rivers-Areal in Gießen. 20.000 m2 Büroflächen entstanden hier zwischen 2007 und 2009.

Mit dem Kauf der Mountain Lodge hat die Mountain Lodge Grundstücks-GmbH ein 1.200 m2 großes Grundstück erworben. „Nach unseren Vorstellungen soll in der Mountain Lodge Wohnflair der Superlative entstehen: hochwertiges Wohnen in historischer Substanz und exklusiver Lage. Diese Wohnqualität passt an dieser Stelle zur übrigen Bebauung und wird sich harmonisch in die besondere Architektur dieses einmaligen Quartiers einfügen“, so Oliver Kuhn, Geschäftsführer der Mountain Lodge Grundstücks-GmbH. „Geplant sind zurzeit ca. zehn Luxus-Wohnungen, vom barrierefreien Wohnen im Erdgeschoss über Maisonette-Wohnungen in den Zwischenetagen bis hin zu Lofts im Dachgeschoss mit Panoramablick bis nach Frankfurt. Ob wir die fertigen Wohnungen später verkaufen oder vermieten, steht noch nicht endgültig fest, entscheidet sich aber innerhalb der nächsten Wochen.“

Die Mountain Lodge Grundstücks-GmbH sieht eine Erhaltung und Aufwertung der vorhandenen, wertvollen Denkmalsubstanz vor. Vor allem der imposante und repräsentative Eingangsbereich der Lodge soll nach den aktuellen Plänwn erhalten werden. Die Grundrisse der Wohnungen werden an moderne Wohnkonzepte angepasst, alle Wohnungen erhalten große Terrassen bzw. Balkone, die über einen Anbau geschaffen werden


Weiterleitung zum Thema Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen

Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: Mike Datum: 28.06.2005 17:46:56
Wie weit darf man den Gerüchten Glauben schenken, dass der schöne Park mit den grossen Bäumen zwischen Oberstedten, CampKing und Waldorfschule einer Wohnbebauung zum Opfer fällt ?
Auch das grosse Fachwerkhaus mit dem Uhrtürmchen soll angeblich zu Wohnzwecken umgebaut und erweitert werden, was ich nicht sehr gut fände.
Es handelt sich um einen bemerkenswerten Ort, den man in seiner historischen Einzigartigkeit erhalten sollte.


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: B+A Datum: 29.06.2005 13:49:37
@Mike,
ich gehe mal davon aus, dass Du das ehemalige Offizierskasino oberhalb der Waldorfschule meinst (...das schon seit mehr als 10 Jahren leersteht )

Wenn ich die Zeitungsberichte der letzten Tage richtig in Erinnerung habe, gibt es dort heute abend einen Besichtigungstermin (...bei dem unter anderem auch die Nutzungskonzepte der Investoren vorgestellt werden sollen )

@Verwaltung / SEWO:
Können Sie diesen Termin ( 18:00 ? ) bestätigen ? (...oder handelte es sich dabei um eine Zeitungsente ? )
Ich würde mich über eine rechtzeitige Antwort hier im Forum sehr freuen (...da wir im Falle einer Bestätigung auch sehr gerne dort hingehen würden )


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: Inge Datum: 29.06.2005 16:49:17
@ B+A: Falls Du dort heute Abend hingehst, wäre ein kurzes Feedback (heute) an mich bzw. ein Posting nett (weil: siehe meine Email an Dich in Verbindung mit meinem Gesprächstermin Morgen). Danke.


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: Forum Oberursel Datum: 29.06.2005 17:24:55
Tut mir leid, habe den Beitrag (und damit die Frage) gerade erst gelesen und konnte leider niemanden erreichen, der Auskunft geben könnte. Der Artikel zur ehemaligen Mountain Lodge war am Freitag in der TZ, aber dort ist von einem Termin / Ortsbesichtigung nicht die Rede.
Kristin Vlk


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: B+A Datum: 30.06.2005 00:41:11
Sorry (...mein Fehler )

Ich las in dem Bericht der TZ vom 24.05.05 mit dem Titel "Brum: Biergarten scheidet aus"
folgendes
Zitat:
".....An dieser Stelle hat der Architekt sicherlich besonders interessiert zugehört. Weber möchte die "Mountain Lodge" nämlich kaufen und dort Wohnungen, eine Praxis, eine Galerie und eine Kleinkunstbühne unterbringen (siehe nebenstehenden Text).
Er nutzt die Ortsbesichtigung am Mittwoch, um sein Konzept kurz vorzustellen, das aber nicht alle überzeugt........"
Zitatende

Wenn geschrieben worden wäre "nutzte", wäre mir auch beim flüchtigen Lesen klargeworden, dass es sich bei dieser Ortsbesichtigung um den vergangenen Mittwoch handelte (...und nicht um den heutigen )
;( - ´tschuldigung !



Ich habe gerade noch einmal in den anderen Tageszeitungen nachgeschlagen und folgende Artikel entdeckt:
"Galerie und Café in die Lodge" / SPD sucht Ideen ( FAZ v. 24.06.05 )
"Druck wächst" ( Kommentar der FR vom 24.06.05 )
"Architekt bietet 500.000 € " ( TZ v. 24.06.05 )
"Keine Chance für Stadt-Kultur" ( FR v. 24.06.05 )
....in denen ebenfalls auf die Besichtigung am vergangenen Mittwoch hingewiesen wurde

PS:
´war aber trotzdem mal dort Gassi (...Bilder unter www.obu-forum.de/campking )




Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: Maren Datum: 06.07.2005 19:39:39
.......um sein Konzept kurz vorzustellen, das aber nicht alle
überzeugte........"

Ich hoffe nur, dass die Stadt sich auf dieses Konzept nicht einlässt.
Da bietet jemand 500.000,- € anstelle der von der SEWO geforderten 900.00,-€
und macht obendrein noch zur Auflage, das schöne Grundstück zusätzlich mit
Doppelhaushälften zupflastern zu dürfen.
Auch das Nutzungskonzept entspricht in keiner Weise den Vorgaben der Stadt,
abgesehen von der Kleinkunst 1x im Monat, was sich aber auch eher nach
Alibifunktion anhörte.



Betreff : Herberge m. Seminar+MuseumsCafe im Camp King / Eichwäldchen Autor: B+A Datum: 07.07.2005 12:47:44
Wenn unser Töpfchen nicht bereits ein passendes Deckelchen gefunden hätte, würde mich dieses Gebäude auch SEHR interessieren (...allerdings nicht als reiner "Investor" - sondern, um "mit Herz und Seele" selbst darin zu leben und wirtschaften )

WIR
würden In den geeigneten Bereichen der Obergeschosse Gästezimmer unterbringen ( ...und in den weniger geeigneten mit der Familie selber wohnen )
Im Erdgeschoss gäbe es einen grossen Schankraum mit Selbstbedienung, Billard, Wechelausstellungen ( wie im Macondo ) und eine 1-Mann/Frau-Reception (...und unmittelbar dahinter Seminarräume, die sowohl von Hotelgästen als auch Oberurseler Bürgern angemietet werden könnten )
Das schräg gegenüberliegende Fachwerkhäuschen würde ich während der "!sicher sehr langen!" Renovierungsphase als Werkstatt und Notunterkunft nutzen (...während ich die dazwischen liegende Freifläche mit Blick auf die Pferdekoppel zum Teil als Parkplatz und zum anderen Teil als Gartenterrasse und Bauerngarten gestalten würde )
Lediglich bei der Nutzung des Natursteinkellers stimme ich weitgehend mit den Vorschlägen des oben genannten Architekten überein ( ...dort würde auch ich eine Kleinkunstbühne und einen Weinkeller einrichten, der wie die anderen Räume sowohl Hotelgästen als auch Oberurselern zur Verfügung stünde )
Natürlich dürfte eine kleine Sauna mit Saunagarten auf dem Gelände nicht fehlen (...und ein Entenweiher mit Springbrunnen wäre auch nicht schlecht )
Gegen die für meinen Geschmack zu dicht heranrückende neuzeitliche Bebauung würde ich mich mit einer efeubewachsenen "virtuellen" Mauer abgrenzen (...die aber durchaus von einem Torbogen und kleineren Scharten durchbrochen sein könnte )

DAS PROBLEM
ist, dass die SEWO / STADT einen "INVESTOR" sucht, der das Objekt sofort kauft und wegen der belästigenden Bauarbeiten schnellstmöglich saniert (...anstatt einem Existenzgründer die Chance zu geben, dort "mit Herz und Seele" einzusteigen und monatlich zu zahlen )
Meiner Meinung nach auch der Hauptgrund, warum sich so schwer Interessenten für die umliegenden, ehemals denkmalgeschützten, Fachwerkhäuschen hatten finden lassen (...von denen einige mittlerweile bereits abgerissen sind - leider! )

HOFFNUNG ???
Kann die Kämmerei / Stadt / SEWO nicht eine Möglichkeit finden, das Objekt erneut für eine durchaus höhere Kaufsumme als bisher auszuschreiben (...im Gegenzug zu dem angehobenen Kaufpreis aber eine für symphatische Existenzgründer realisierbare Finanzierung anbieten ) ???

Wir sind noch heute sehr, sehr, sehr.... dankbar, vor 15 Jahren "nette" Hauseigentümer in Oberusel gefunden zu haben, die uns diese Chance ermöglicht haben (....und haben diese netten Menschen in all den Jahren sicher kein einziges Mal enttäuscht )
Smile

Etwas Hoffnung gibt mir da ein Zeitungsbericht, in dem auch Bürgermeister Brum auf die Versäumnisse der Vergangenheit hingewiesen hat ( ...indem er einräumte, dass man bei Genehmigungen die Neubebauung zu nahe hat herankommen lassen )

Ich hoffe sehr, dass man für dieses Haus und das baumbestandene Grundstück eine symphatische Lösung findet ( ...und der fortschreitend lieblosen Bebauungswut zumindest in diesem Bereich Einhalt gebieten kann )

Puuh - das war jetzt viel und lang ( ...aber von Herzen )


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: "Weidengässler" Datum: 07.07.2005 21:32:33
Hallo B + A, und wann kommt der Streichelzoo ( vielleicht nur zeitweise ) dorthin der uns zum Weihnachtsmarkt 2005 auf dem Marktplatz von dir versprochen wurde ? Wäre doch auch eine Möglichkeit deine wirklich gute Idee noch attraktiver zu machen


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: B+A Datum: 08.07.2005 12:34:23
Die wie immer oberflächliche Antwort dieses Gässlers lässt vermuten, dass er nur den ersten Absatz "WIR würden.." gelesen hat (...aber "WIR würden eben NICHT", da wir bereits einen kompletten Streichelzoo mit freiem Eintritt und festen Öffnungszeiten haben )

Aber es muss doch hier noch andere Menschen geben, die sich in GebäudeEnsemble wie beispielsweise dieses "Casino" oder das "Haus der Gewerkschaftsjugend" noch so richtig verlieben können (...vorausgesetzt eben, man lässt ihnen bei der Renovierung genügend Zeit und reicht ihnen bei der Finanzierung eine helfende Hand )


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: moderatine Datum: 01.09.2005 18:27:11
Volltreffer !
Wenn ich den Bericht der Frankfurter Rundschau richtig in Erinnerung
habe erwägt die SEWO jetzt doch das ganze selbst in die Hand zu nehmen, da
die bisherigen Vorschläge der Investoren wohl nicht den Forderungen
entsprachen.
Allerdings sind seitdem auch schon wieder 3 oder 5 Wochen vergangen !


Betreff : Poker um Mountain Lodge hält an Autor: FR Datum: 16.11.2005 11:59:13
Bis Weihnachten will der Bürgermeister ein Konzept für die zukünftige Nutzung vorlegen.
Dem privaten Investorenkonzept eines Oberurseler Architekten mit geplanter Nutzung für Wohnen, Arbeiten und Kunst wird keine Chance mehr eingeräumt.
Die aktuelle Idee sei "noch nicht öffentlichkeitsfähig", es handele sich aber "im weitesten Sinne um eine Nutzung im kulturellen und sozialen Bereich".
Das Haus solle "als öffentlicher Raum bewahrt" werden und auch Raum für die Geschichte des Camp King bieten.

Wie bereits in den Beiträgen weiter oben erwähnt, gab vor allem die CDU dem privaten Investorenkonzept keine Chance und lehnte eine Wohnbebauung im Camp King über die bereits geplanten Wohneinheiten hinaus kategorisch ab.
Seither arbeiten sowohl "SEWO" als auch "CDU" an der Entwicklung eigener Konzepte.
Der CDU sei vor allem wichtig, dass das Gebäude äusserlich erhalten bleibe und eine gastronomische Nutzung ermöglicht werde.

Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: B+A Datum: 16.11.2005 15:05:01
Da macht sich im Thema "Prinzenint(h)ro" jemand Gedanken, die CDU könne mit ihrem karnevalistischen Hofstaat für den kommenden Wahlkampf zusätzliche Punkte sammeln ( ...dabei punktet sie mit ihrer kategorischen Ablehnung von "Wohnbebauung im Camp King über die bereits geplanten Wohneinheiten hinaus" zumindest bei mir wesentlich mehr )

Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: B+A Datum: 07.12.2005 13:01:22
Inge ( 29.06.2005 16:49:17 )
>>>>>@ B+A: Falls Du dort heute Abend hingehst, wäre ein kurzes Feedback (heute) an mich bzw. ein Posting nett (weil: siehe meine Email an Dich in Verbindung mit meinem Gesprächstermin Morgen). Danke.<<<<<

Hei Inge,
herzlichen Glückwunsch, dass Du es nun doch geschafft hast ( ...gerade in der Zeitung gelesen, dass einer Nutzung als BambiniTagesStätte nun doch nichts mehr im Weg stünde )


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: Inge Datum: 07.12.2005 20:17:19
@ B+A: In welcher Zeitung hast Du denn das gelesen? Habe in der TZ nix gefunden...


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: Inge Datum: 07.12.2005 22:25:05
@ B+A: Habe gerade von JuHei gehört, dass gestern ein Artikel in der TZ stand. Doch leider hat das alles nicht wirklich etwas mit mir zu tun - die Stadt Oberursel hat sich zwar mein Konzept kopiert und wollte sich wieder melden, sobald man geeignete Räumlichkeiten in Oberursel gefunden hätte (siehe auch Themen und Beiträge hier im Forum), doch ich habe nie wieder etwas gehört. Ich hoffe allerdings, dass mein zeitaufwändig erarbeitetes Konzept (inkl. Ideen, Recherchen, Berechnungen, Broschüren, Logo, Namen etc.) hier nicht in irgendeiner Form Pate stand...


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: Wieso? Datum: 07.12.2005 23:10:39
Wieso?

Selbst wenn Dich die kommunalen Organisationstalente beklaut haben, wenn es um Kinder geht ist doch wichtig was hinten raus kommt und nicht , was vorne reingeht...


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: B+A Datum: 17.05.2006 13:03:20
Architektonisch ist es um den Hügel und das mittlerweile in die Zange genommene Fachwerkhaus jetzt endgültig geschehen ( ...aber die Kindertagesstätte ist laut Zeitungsberichten noch immer im Gespräch )
Sad / Smile


Betreff : Hügelbebauung Camp King / Eichwäldchen Autor: Kermit Datum: 17.05.2006 13:54:04
Die soll aber erst in frühestens 3 Jahren kommen und doppelt so teuer werden wie geplant.


Zuletzt bearbeitet von ... am 30.06.2010, 00:21, insgesamt 2-mal bearbeitet


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 02.10.2004, 05:58       Nach oben   


Artikel der TZ vom 30. November 2011
Schlangendrache morsch
Oberursel. Für das fröhliche Urtier am Eingang des Camp-King-Parks hat das letzte Stündlein geschlagen. Foto: Priedemuth Auch Urzeittiere müssen sterben, selbst wenn sie noch gar nicht so alt sind. Dem Schlangendrachen im Camp-King-Park hat jedenfalls das letzte Stündchen geschlagen. Er ist todsterbenskrank, eine Heilung leider ausgeschlossen. Es ist nicht der Zahn der Zeit, der an ihm nagt, sondern ein Pilz – er zerfrisst das Holz. Morgen soll die Skulptur verschwinden.

Erst vor fünf Jahren hatte das Fabelwesen das Licht der Welt erblickt. 18 Jugendliche aus dem "Kunsttäter"-Projekt hatten es erschaffen. Es war die erste öffentliche Arbeit dieses Vereins, in dem junge, straffällig gewordene Menschen kunsttherapeutisch ihre gerichtlich angeordneten Arbeitsstunden absolvieren.

Die Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sewo hatte 2006 jemanden gesucht, der die zwei bereits erkrankten Pappelstämme künstlerisch weiterverarbeitet. Die Skulptur konnte also nicht ewig leben, und "dies war bereits bei Beginn der Arbeiten zu erkennen", erklärt Kunsttherapeut Andreas Hett, Leiter des Projekts.

Den Camp-King-Anwohnern wird der Anblick vielleicht fehlen. Der Ort war beliebt, wurde auch als Sitz- oder Klettergelegenheit genutzt. Auch wenn er jetzt verschwindet, wird der Schlangendrache dennoch ein bisschen weiterleben. Der Kopf soll gerettet, konserviert und weiter auf Ausstellungen präsentiert werden. Im Mai 2012 wird er etwa im Frankfurter Haus am Dom zu sehen sein. red (red)

Printausgabe der TZ vom 02.10.2004
Treffpunkt mit Häuschen und Liegeplateau
Von Agneta Klein
Oberursel. Unten auf dem Bouleplatz werden eifrig Zelte, Tische und Bänke aufgebaut, oben auf dem neuen Spielplatzgelände wird fleißig zusammengeschraubt, Erde aufgehäuft, Schubkarren gefahren, mit Baggern geschaufelt und vieles mehr.

Es ist wieder Bauwochenende im Camp King – jetzt zum dritten und letzten Mal. Freitagnachmittag geht es pünktlich um 14 Uhr los. Die acht Mitarbeiter der beteiligten Firmen Burghammer (Landschaftsarchitektenbüro), Kindt (Spielplatzeinrichtungen) und Ließfeld (Gartenbau) leisten die Vorarbeiten und zeigen den Arbeitswilligen dann fachmännisch, was zu tun ist.

Im Park Nord soll die neue Spiel- und Begegnungsfläche entstehen, die Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene nutzen können. «Hier kommt ein Treffpunkt mit einem Häuschen und einem Liegeplateau hin», erklärt Matthias Burghammer. Das Liegeplateau besteht aus einer Liegewiese und zwei Pfosten, in die eine mitgebrachte Hängematte eingesetzt werden kann. «Dort oben kommt eine Doppelschaukel hin. Hier rechts wird ein Häuschen auf Fels stehen, und dort unten ist die 4,70 Meter hohe Riesenschaukel», berichtet der Architekt.

Die rund 35 Kinder und fünf Erwachsenen packen derweil kräftig mit an. «Ich habe schon Namensschilder verteilt und auf der Liegefläche die Erde aufgeschüttet», erzählt Caroline (11) stolz. Das Bauwochenende will sie auf keinen Fall verpassen. «Dieser Spielplatz ist doch was für mein Alter. Natürlich will ich da mitmachen», sagt sie.

Andre (Cool und seine zwei Freunde sind gerade mit einem schweren Rechen beschäftigt. «Wir sind mit unserer Gruppe aus dem Kinderhort im Rosengärtchen da. Das hier ist viel besser als im Hort herumzuhängen», sagt er eifrig. Petra Herbert ist schon eine Bauveteranin. Als die Vorschläge für die Spielplätze erarbeitet wurden, leitete sie eine der Kindergruppen.

Bei allen Bauwochenenden half die gesamte Familie mit. Klar, dass auch jetzt alle wieder im Einsatz sind. «Wir wohnen hier im Camp King. Da ist es doch nahe liegend mitzuhelfen. Meine Kinder waren schon ganz heiß aufs Mitmachen. Sie haben schon die ganze Woche ihr Werkzeug geschärft», erzählt sie schmunzelnd.

Plötzlich hallt die Parole «Kaffeepause» über das Gelände. Erwachsene und Kinder strömen zum Bouleplatz, um sich dort bei Kuchen, Kaffee und Limo für die kommenden Stunden zu stärken. Achim Hasselberg, Leiter des Jugendbüros, und Alexander (14), einer der Teilnehmer, bleiben lieber noch einen Moment und bestaunen den gelben Schaufelbagger bei der Arbeit. «Hier entsteht ein weitläufiges Gelände, das nicht mit Spielgeräten so voll gestellt ist wie einige Spielplätze. Von dem Plateau aus kann man die Gegend überblicken und in dem Häuschen können die Jugendlichen sich treffen», freut sich Hasselberg. Diese Ideen stammen von «seinen» Jugendlichen aus dem Jugendbüro. «Hier kann man so richtig chillen und abhängen», lobt Alexander.


Bericht der Frankfurter Rundschau vom 16.04.04
Kinder und Eltern bauen neuen Spielplatz
Beteiligungsprojekt im Camp King geht in die zweite Phase / Beitrag zur Integration zugezogener Familien
Die Freizeitflächen im Camp King wachsen und gedeihen - unter Mitwirkung der Anwohner. Das Beteiligungsprojekt startet mit einem Bauwochenende am 23. und 24. April in die zweite Phase. VON LIA VENN
Oberursel · 15. April · Manche Städter, die auf's Land oder zumindest in kleinere Kommunen umziehen, haben manchmal Integrationsprobleme und bleiben "die Zugezogenen". Für die Neubürger im Camp King muss sich dieses Problem nicht stellen: Sie und ihre Kinder können mit den neuen Nachbarn und den im Oberurseler Norden "Alteingesessenen" von Anfang an in Kontakt kommen - wenn sie das Angebot zur Beteiligung an der Planung von Spiel- und Freizeitflächen auf dem Gelände nutzen.
Mitmachen bei dem Projekt kann jeder Bewohner vom Camp King und den angrenzenden Wohngebieten. Gestaltet werden noch zwei Flächen: der Park im Norden und der Eingangsbereich bis oberhalb der Kita-Zufahrt. Zunächst werden Ideen und Anregungen für die Gestaltung gesammelt. Diese werden von der städtischen Projektgruppe auf Doppelungen untersucht und anhand von Prüfkriterien ausgewählt. Kriterien sind etwa altersübergreifende Ideen, solche, die soziale Kontakte ermöglichen und die noch Platz für eine weitere Entwicklung lassen. "Das Gebiet soll mit den Familien mitwachsen können, die sich dort jetzt Heimat bauen", sagte die städtische Kinderbeauftragte Kornelia Benner am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Das Ergebnis der Projektgruppe wird zunächst den beteiligten Bürgern, dann der Öffentlichkeit präsentiert. "Besonders die Kinder sollen spüren, dass ihre Ideen ernst genommen werden", betonte die Kinderbeauftragte. Die Umsetzung passiert dann an den Bauwochenenden unter Mitwirkung der Familien.
Das Beteiligungsprojekt Camp King von Stadt und Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Sewo) wurde vom früheren Bürgermeister Gerd Krämer (CDU) initiiert. Ziel ist es, Freizeitflächen im Camp King von allen Nachbarn gemeinsam zu gestalten. Im vergangenen Jahr beteiligten sich nach Angaben des Ersten Stadtrats Dieter Rosentreter (FDP) 150 Kinder und Jugendliche sowie 40 bis 60 Erwachsene. Unter ihrer Mitwirkung entstand bereits die 600 Quadratmeter große Spielfläche für Kleinkinder am Ende der Grünspange. Das Projekt wurde vom Land Hessen mit dem ersten "Agendapreis für nachwachsende Generationen" ausgezeichnet. Überhaupt sei Oberursel richtungweisend in solchen Projekten, so Peter Hartmann, Geschäfstbereichsleiter Soziales. "Seit zehn Jahren gibt es das in Oberursel, wir waren und sind da federführend", sagte Hartmann in der Pressekonferenz.
Klaus Witzel ( Sewo) ist überzeugt, "dass die Entscheidung ins Camp King zu ziehen, mit der zeitgleichen Entwicklung von Wohnbau und Infrastruktur und der Beteiligung zusammenhängt". Im Camp King leben zurzeit etwa 1200 Neubürger mit ihren Kindern. Auch die 6000 anderen Bewohner im Oberurseler Norden können von Einkaufsmarkt und Freizeitflächen profitieren. Die Spielflächen würden von etwa 400, künftig von bis zu 800 Kindern genutzt, schätzt die Kinderbeauftragte Benner.

Printausgabe der TZ vom 07.07.2004
Ein Park für die Bürger öffnet
Oberursel. Der erste Bauabschnitt des Stadtteilparks im Neubaugebiet Camp King wird eröffnet. Am kommenden Mittwoch, 14.Juli, wird die Grünanlage im Rahmen eines kleinen Festprogramms eingeweiht.

Von 17.30 Uhr an starten die Feierlichkeiten mit den musikalischen Darbietungen der Jazzgruppe «Four Picayunes + One». Ab 18 Uhr werden Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) und der Geschäftsführer der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SEWO), Klaus Witzel, dann das symbolische rote Band durchtrennen. Anschließend ist der Park für die Bewohner des Camp King-Geländes zum Spielen, Flanieren und Verweilen frei gegeben.

Um die Fertigstellung des Parks gebührend zu feiern, sind als Programmhöhepunkte unter anderem die musikalischen Darbietungen künftiger Schulklassen der Grundschule Camp King, ein Einweihungsturnier des Boulevereins «Pétanque Club Oberursel 86» sowie für die jüngeren Gäste das Pflücken von Leckereien von einem Süßigkeitenbaum geplant.

Hingucker im neu eröffneten Park werden der renaturierte Dornbachnebengraben, die Dschungelbrücke sowie der in einer Bürgeraktion errichtete Spielplatz mit einer Kletterwurzel und einem Riesentrampolin sein. Eine besondere Attraktion dürfte auch das dreireihige Amphitheater sein, das von einem mit Platanen bepflanzten Platz umgeben ist. Das französisch anmutende Umfeld dient künftig dem «Pétanque Club Oberursel 86» als Spielfeld.

Der etwa vier Hektar große Park des Wohngebietes wurde mit einem Gesamtbudget von rund einer Millionen Euro gestaltet und bietet neben einer zusätzlichen Begrünung des Wohngebietes vor allem Aufenthalts- und Bewegungsraum für die Bewohner.

Die Planung der Spielplätze hatte der Burghammer Landschaftsarchitekten Wetzlar unter Einbeziehung und Beteiligung der Oberurseler Bürger vorgenommen. Für die landschaftsarchitektonische Gesamtplanung hatte eine Biebertaler Planungsgruppe die Verantwortung übernommen. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes ist für November diesen Jahres geplant. (frb)


 CAMP KING : Architektur, Denkmalschutz, Verkehr, Bürgerpark      Verfasst am: 22.06.2004, 15:02       Nach oben   


Betreff : Wege Camp King Autor: Pearl Datum: 08.06.2004 10:49:51
Bin heute wie jeden morgen vom Rosengärtchen zum Edeka gelaufen, und was mußte ich feststellen , der Gehweg ist versperrt mit Fahrädern , Blumenkübeln und Blumenkästen und ein hinweis , das man als Fußgänger auf der Straße laufen soll !?! Besonders vor den Häusern 22 und 26 , Kann das sein das alle neu zugezogenen meinen Oberursel sei ihnen ?, bei genauerem hinsehen fiel mir nämlich auf das fast jedes Haus im Neubau Gebiet Camp King Durchgang Veboten Schilder oder Barrikaden auf gebaut hat !


Betreff : Wege Camp King Autor: orschlerseit30jahren Datum: 14.06.2004 15:09:40
Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Die neureichen aus dem Camp King sind da wirklich herausragend - im negativen Sinne. Ich kann für diesen Mist nur eine Erklärung finden. "Das Prinzip"! Das hat mit "Sinn" oder miteinander Wohnen und Leben nichts mehr zu tun. Wer´s nötig hat.....traurig...


Betreff : Wege Camp King Autor: Sigi Datum: 15.06.2004 11:13:47
So was ist doch nicht nur im Camp King üblich.
Überall dort, wo mehrere neue Häuser stehen grenzen sich die Neubewohner mit Schildern wie "Spielen verboten", "Durchgang verboten" oder "Privatparkplatz" (obwohl sie noch 2 andere Stellplätze haben) von den Mitbewohnern ab.
Bei anderen Dingen, wie Schnee fegen und Blätter wegkehren sind sie allerdings nicht so pingelig.
Naja, wer so viel Geld für seine neue Herberge bezahlte muss sich ja irgendwie gegen das allgemeine Fußvolk abgrenzen.


Betreff : Wege Camp King Autor: Roland Ruppel Datum: 16.06.2004 13:51:19
Den Verantwortlichen des Bebauungsplanes gehört nachträglich noch die Meinung gesagt.
Denn was dort geplant wurde schreit zum Himmel.

Verworrene Wegeführung,
dichtes Aufeinanderhängen , wie auf einem Campingplatz.
merkwürdige , amerikanische Strassennamen,
keinerlei Linie in der Gestaltung der Gebäude
viel zu hohe Preise der Wohncontainerbungalows----
Aber der Gipfel ist die direkte Grenze der hohen, neuen Häuser direkt an der Hohemarkstrasse.

Keinerlei Grenzabstand, 0 Architektur--einfach nur hingeklotzt ohne Rücksicht auf Verluste.
Hier ist ein baldiger Abriss vorprogrammiert.

Zum Glück sind die Gebäude des ehemaligen Siedlungshofen denkmalgechützt, und ich hoffe, sie bleiben es auch.


Betreff : Wege Camp King Autor: Daniel Reckling Datum: 16.06.2004 15:19:23
Hi Roland, zu den Straßennamen will ich nur kurz anmerken, dass die eigentlich gar nicht so merkwürdig finde. Die Homepage der SEWO (http://www.sewo.de/de/historie/persoenlichkeiten/) gibt Auskunft über die Namensgeber.

Ich finde den Trend - den man auch in Neubaugebieten anderer Städte beobachten kann - historische Persönlichkeiten, die nicht aussschließlich der Politk entstammen, als Namensgeber für neue Straßenzüge heranzuziehen, allemal besser, als z.b. die Friedrichsdorfer Lösung für das "Blumenghetto" - hier standen verschiedene Blumen Pate für den Rosenweg, Veilchenweg, Lilienweg, Tulpenweg... oder auch hier in Orschel unser Flußviertel mit Dornbach-, Rhein-, Usa-, Mosel-, Nidda- und Mainstraße...

Ansonsten find ich auch, dass im Camp King viele verschiedene Baustile aufeinander treffen und das Gelände in meinen Augen nicht besonders übersichtlich ist.


Betreff : Wege Camp King Autor: michael2 Datum: 17.06.2004 14:23:27
Was hat eigentlich die Stadtverwaltung bezüglich der Versperrung der Wege zu sagen? Normalerweise müßte es sich hier um einen öffentlichen Weg handeln, und der darf nicht versperrt werden. Da haben Anwohner auch nichts zu untersagen
.

Betreff : Wege Camp King Autor: Friedrich Datum: 18.06.2004 08:44:14
Vielleicht gehört den Anwohnern - wie oft in Oberursel üblich - neben dem Haus auch noch das Stück Straße ?
Und dann können sie damit machen was sie wollen. Oder geht Allgemeinwohl vor Eigennutz ?


Betreff : Wege Camp King Autor:
Klaus Witzel -SEWO-
Datum: 22.06.2004 14:29:00
Sehr geehrter "Michael2",
die tlw. emotional geführte Diskussion veranlasst mich zu einer erklärenden Stellungnahme.
Die Stadtverordnetenversammlung hat den Bebauungsplan Nr. 179 "Camp King" am 16.02.2000 zur Rechtskraft beschlossen. Nach diesem B-Plan liegen die zur Diskussion stehenden Wegeflächen auf Privatgelände. Der Öffentlichkeit steht der "verkehrsberuhigte Bereich" des George-C. Marshall-Ringes zur Verfügung. Die entsprechende Kennzeichnung der "Stichstraße" durch das Verkehrsschild
"verkehrsberuhigter Bereich" regelt:
Fußgänger haben Vorrang vor Fahrzeugen, dürfen sie aber nicht unnötig behindern ,
Kinder dürfen überall spielen, damit müssen die Fahrzeugführer auch rechnen,
das Parken ist nur auf besonders gekennzeichneten Flächen erlaubt. Gibt es keine freien Parkflächen, muss man außerhalb des verkehrsberuhigten Bereichs einen Parkplatz suchen (ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen, Be- oder Entladen)
im verkehrsberuhigten Bereich ist Schrittgeschwindigkeit(!) das höchste erlaubte Tempo. Die Rechtsprechung beziffert das mit 4-7 km/h.
Ich räume ein, dass die örtliche Situation für viele ungewohnt ist. Dennoch stellt sich die Situation wie in allen anderen verkehrsberuhigten Bereichen des Plangebietes gleichermaßen dar.
Die Zuwegung zum EDEKA-Markt ist für die Bewohner des Rosengärtchen auch unter Umgehung der Stichstraße möglich. Ein öffentlicher Fußweg führt hinter dem Wohngebäude George-C.Marshall-Ring 1-5 (Bundesliegenschaft) direkt zum Ladenzentrum.
Ich hoffe, mit dieser Auskunft zu etwas mehr Klarheit beigetragen zu haben.


Zuletzt bearbeitet von ... am 22.06.2004, 15:02, insgesamt 2-mal bearbeitet


Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Phorum-Ursellis -> OBERURSELER-FOREN (Übersicht, Links und Zitate) -> ALLE Forumsthemen.......
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  







 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren   ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen  LoginLogin