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 Presseberichte      Verfasst am: 05.02.2013, 08:13       Nach oben   


Bericht der FR-OnLine vom 07. Februar 2013
Oberursel
„Umgehung absolut unrealistisch“
Die Oberurseler Grünen kritisieren den Vorstoß von Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) zur Vorfinanzierung der Südumfahrung Steinbach/Weißkirchen.

Irritiert zeigen sich die Oberurseler Grünen über öffentliche Aussagen von Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), der eine mögliche Vorfinanzierung der Südumfahrung Steinbach / Weißkirchen angekündigt hatte. Die Grünen sind zusammen mit der Wählergemeinschaft OBG Koalitionspartner der SPD.

Angesichts der städtischen Haushaltslage sei dies „absolut unrealistisch“, moniert Grünen-Fraktionsvorsitzende Christine Herr in einer Mitteilung. Die Stadt sei derzeit sicher ausreichend damit beschäftigt, das Hallenbad zu bauen und durch Grundstücksverkäufe zu finanzieren.

„Weitere Grundstücksverkäufe können wir uns nur für Investitionen in die soziale Infrastruktur, wie Kindergärten oder den Erhalt unserer eigenen Infrastruktur vorstellen“, konstatiert Herr. Alles andere sei gegen die finanzpolitische Vernunft, die gerade der Bürgermeister zu Recht immer wieder anmahne. Die Umfahrung sei „nur für Wahlkampfgetöse gut“.

Die Bewertung der Grünen erfolge unter rein finanzpolitischen Aspekten und sei zunächst unabhängig von einer verkehrs- oder umweltpolitischen Einschätzung zur Südumfahrung. Dabei habe selbst eine Befragung der CDU in Weißkirchen gerade erbracht, dass der Erhalt der Urselbachauen oder der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie des Radwegenetzes vordringlicher seien.

Das Land habe den Kommunen in den vergangenen Jahren zu oft Geld gestrichen, das an vielen Ecken fehle, erklärt Herr. Sollte das Land die Südumfahrung bauen wollen, müsse es diese auch finanzieren können.

Geld dürfe nicht unnötig ausgegeben werden. Das Aufbrauchen städtischen Vermögens für Landesaufgaben sei der falsche Weg, so Herr: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir einem Haushalt zustimmen werden, der die Südumfahrung vorfinanziert, wenn wir zugleich eigene Straßen aufgrund der schlechten Haushaltslage nicht mehr sanieren können.“ (prop.)

Bericht der FR vom 05. Februar 2013
Geldsegen für die Umgehung – oder doch nicht?
Von Martina Propson-Hauck
Steinbach Irrungen und Wirrungen einer Pressemitteilung / Naas: Prüfung abwarten

Die Meldung schlug gestern früh ein wie eine Bombe: Acht Millionen Euro wolle das Land für die schon seit den 80er Jahren immer wieder geplante, verworfene und wieder geplante Ortsumgehung Steinbach zur Verfügung stellen. Frank Blechschmidt, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Landtag, teilte gestern früh frohlockend und ausführlich schriftlich mit, dass die Landesregierung jetzt einen Sondertopf für Ortsumgehungen aufgelegt habe, insgesamt 55,5 Millionen Euro.

Acht Millionen Euro davon seien für die Landesstraße 3006 vorgesehen, die lang geplante Ortsumgehung Steinbach / Weißkirchen.

„Das ist eine großartige Nachricht für alle von Lärm und Abgasen geplagten Bürger, die dort leben“, hieß es in der Presseerklärung, „wenn die Umgehung da ist, wird die Lebensqualität in den Wohngebieten spürbar steigen.“

Doch zu früh gefreut. Gut drei Stunden später ruderte Blechschmidt wieder zurück: Statt der frohen Botschaft für viele Bürger hieß es plötzlich nur noch, Blechschmidt habe Verkehrsminister Florian Rentsch angeschrieben und darum gebeten, die Ortsumgehung erneut zu prüfen.

Was war geschehen? Bürgermeister Stefan Naas (FDP) gab sich am Nachmittag zugeknöpft: „Es wird noch geprüft, ob Steinbach überhaupt dabei ist“, sagte er auf Anfrage. Man warte auf einen offiziellen Bescheid, das Land müsse seine Prüfungen erst abschließen. Und schließlich: Nicht alle Bürger wären über die Umgehung erfreut. Die in Steinbach vorwiegend an der Bahnstraße angesiedelten Geschäfte leben durchaus nicht schlecht von den täglichen Pendlerströmen mitten durch die Stadt.

Zudem ist Steinbach unter den Rettungsschirm des Landes geschlüpft. Trotz des Wiesbadener Geldsegens – falls er kommen sollte –. würden finanzielle Belastungen auf Steinbach und Oberursel zukommen: Die während der Bauzeit anfallenden Kosten zur Vorfinanzierung des Landesanteils müssen die beteiligten Städte tragen. Das würde vor allem Steinbach schwerfallen. Die Ausgabe stünden den mit dem Schutzschirm verbundenen Konsolidierungspflichten entgegen. Ob es eine Ausnahmeregelung geben wird, ist ebenfalls nicht offiziell bestätigt.

Seit mehr als 30 Jahren ist immer wieder über die Ortsumgehung erfolglos diskutiert worden. 1995 waren die Planungen schon einmal zu den Akten gelegt worden, 2003 wurden sie wieder aus der Schublade geholt. Fünf Jahre später einigten sich die betroffenen Städte Oberursel, Steinbach, Eschborn und Frankfurt über den Trassenverlauf, der nun auch im Flächennutzungsplan zu finden ist. Er könnte als Grundlage neuer Planungen dienen.

Eine Kosten-Nutzen-Analyse von Hessen Mobil im vergangenen Jahr hatte die Umgehungsstraße als „sinnvoll und förderwürdig“ eingestuft.


 Holländische Rampen?      Verfasst am: 01.09.2006, 08:31       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Holländische Rampe

Autor: Arnulf Datum: 01.09.2006 06:54:27
Wer sich fragt, was eine "Holländische Rampe" Rampe ist (Artikel der TZ vom 1.9.06 / http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=3177586), der schaut am Besten auf folgender Seite nach:

http://nl.wikipedia.org/wiki/Haarlemmermeeraansluiting

Der TZ-Artikel bleibt eine Erklärung schuldig und auch im deutschen Wikipedia gibt es keine Erlärung. Im Holländischen Wikipedia allerdings erfährt man, dass eine "Haarlemmermeer-aansluiting" in Deutschland "Holländische Rampe" genannt wird.


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 15.07.2006, 23:53       Nach oben   


31.12.2009 Lokales Oberursel Weißkirchen
Kommt der Lärmschutz?
Klares Signal an das Land: Bund hält den Bau der Wand für vertretbar

Noch hat nur die Niederurseler Seite der Urselbachtalbrücke eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand. Foto: Reichwein
Die Ausschreibung für die Planung des Ausbaus der A 5 läuft. Damit rückt auch das Thema Lärmschutzwand für Weißkirchen stärker in den Blick.

Weißkirchen. Die Planungen für den Ausbau der A 5 – zwischen dem Nordwestkreuz Frankfurt und der Anschlussstelle Friedberg – laufen: Acht Fahrspuren soll es auf der knapp 19 Kilometer langen Strecke dann durchgängig geben, also zwei mehr als bisher. Auch auf der Urselbachtalbrücke. Noch steckt das Projekt allerdings in den Anfängen. Derzeit läuft die Ausschreibung für die Generalplanung.

Anzeige Spätestens mit dem Ausbau der A 5 müsste auf der Brücke auf Weißkirchener Seite wohl eine Lärmschutzwand installiert werden. Im Rathaus Oberursel geht man derweil weiter davon aus, dass der Schallschutz früher kommt. Ist in einem Schreiben des hessischen Verkehrsministeriums, das Ende Oktober bei der Stadt einging, doch zu lesen: «Der Bund hat gegenüber dem Land Hessen zum Ausdruck gebracht, dass er es für vertretbar hält, den Lärmschutz auf der Westseite der Urselbachtalbrücke, wie auch bereits auf der Ostseite geschehen, im Vorgriff auf einen achtstreifigen Ausbau der A 5 zu finanzieren. Um den Umfang der Lärmvorsorgemaßnahmen festzulegen, ist zunächst eine Verkehrsuntersuchung mit Prognosehorizont 2025 erforderlich (...).»

Die vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebene Verkehrsprognose für Deutschland liegt inzwischen vor. Ein Ergebnis der Untersuchung ist, dass allein im Straßengüterfernverkehr das Transportaufkommen im Zeitraum 2004–2025 von knapp 1,5 Milliarden auf 2,2 Milliarden Tonnen steigen soll, was einem Wachstum von rund 55 Prozent entspricht. Von weniger Verkehr ist daher nicht auszugehen.

Klares Signal an das Land: Bund hält den Bau der Wand für vertretbar

Noch hat nur die Niederurseler Seite der Urselbachtalbrücke eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand. Foto: Reichwein
Ob es bereits konkrete Planungen zur Lärmschutzwand für Weißkirchen gibt, dazu war gestern im Amt für Straßen und Verkehrswesen Frankfurt keine Auskunft zu erhalten. Für Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) steht allerdings weiterhin fest: «Der Lärmschutz muss schnellstmöglich kommen.» Wie berichtet, pochen die Oberurseler seit langem darauf, dass auf der Westseite der Brücke eine Schallschutzwand installiert wird – auf Niederurseler Seite gibt es bekanntlich schon seit Jahren eine. Seit dieser Schallschutz genehmigt wurde, fühlen sich die Weißkirchener ungerecht behandelt.

Im Februar dieses Jahres hatte Dr. Frank Schmidt, damals noch Bundestagsabgeordneter der SPD, bei einem Termin mit Rathauschef Brum verkündet, der Bund habe den Auftrag für die Planung der Lärmschutzwand erteilt. «Alles Show», lautete dazu zuletzt im Herbst der Kommentar der Weißkirchener CDU.

Anzeige Bleibt also abzuwarten, wie es weitergeht im Kampf um die Lärmschutzwand. Technisch wäre die Installation wohl kein Problem. Wurden beim Neubau der Urselbachtalbrücke vor rund fünf Jahren doch bereits Verankerungskörbe für die Wand einbetoniert.

Printausgabe der TZ vom 01.09.2006
Umgehung: Holländische Rampen?
Oberursel. Seit Jahrzehnten hoffen die Anwohner der Kurmainzer Straße auf eine Umgehungsstraße für Weißkirchen. Eine solche Umfahrung könnte „umweltverträglich“ oberhalb der Krebsmühle verlaufen. Das ist das Ergebnis des Umweltgutachtens, das die Stadt in Auftrag gegeben hat. Über Einzelheiten wie den möglichen Trassenverlauf wurden die Stadtverordneten am Mittwochabend bei einer nichtöffentlichen Veranstaltung informiert. Öffentlich soll das Gutachten erst demnächst vorgestellt werden. Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) reagierte daher gestern zurückhaltend auf Fragen zur Untersuchung.
Belohnung zu vergeben

Auf Oberurseler Gebiet würde die Umgehung von der Rosa-Luxemburg-Straße (L 3004) aus an der nordwestlichen Seite der Krebsmühle vorbei in Richtung Kieswerk Schütz verlaufen – also mitten durch die Urselbachaue – und dann weiter nach Eschborn. Bei der Anbindung an die L 3004 spricht sich das beauftragte Fachbüro laut Brum für eine Variante mit so genannten holländischen Rampen aus. Die Trasse würde unter Landesstraße und U-Bahn-Gleisen hindurch weiter bis zur Straße in Richtung Kalbach (L 3019) geführt. Die Rampen müssten dann parallel zur Rosa-Luxemburg verlaufen und quasi direkt nach unten auf die neue Straße führen. Das sei besonders flächensparend, so Brum. In der Aue wäre eine Brücke notwendig, die über den Urselbach führt. Sie solle so niedrig wie möglich gehalten werden, so Brum. Unter anderem sei vom Büro Dorn (Frankfurt) geprüft worden, welche Probleme es mit der Tierwelt geben könnte. Auch welche Spazierwege im Gebiet besonders beliebt seien, habe bei den Überlegungen eine Rolle gespielt.

Das Umweltverträglichkeitsgutachten war von Frankfurt gefordert worden. Es sei eine wichtige Voraussetzung für das weitere Planverfahren, so Brum. „Wir streben ja eine Verwaltungsvereinbarung mit den Städten Frankfurt, Steinbach und Eschborn an.“ Darin soll unter anderem geregelt werden, wie die Kosten für die vorbereitende Planung aufgeteilt werden. Eine Analyse zur Leistungsfähigkeit des neuen Verkehrsknotens an der Rosa-Luxemburg-Straße fehlt beispielsweise noch. Brum: „Unser Ziel ist es, die Trasse in die endgültige Fassung des Regionalen Flächennutzungsplans hineinzubekommen.“

Printausgabe der TZ vom 16.06.2006
AUS DEM PARLAMENT

Umweltgutachten zur Südumgehung: Eine Straßentrasse, die das Urselbachtal quert, wäre nur im Bereich oberhalb der Krebsmühle – also in Richtung Weißkirchen – ökologisch vertretbar. Das sei das deutlichste Ergebnis des Umweltgutachtens zur Südumgehung, so Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) am Mittwoch im Parlament. Für die Studie wurde das Gebiet der Urselbachaue zwischen Ortsrand Weißkirchen bis zur Frankfurter Gemarkungsgrenze und die Feldgemarkung von der Frankfurter Landstraße bis zur A 5 untersucht. Bereits im Frühjahr 2005 war das Werk in Auftrag gegeben worden, daher hatte nun die CDU nachgehakt, wann denn mit der Fertigstellung zu rechnen sei. Laut Brum liegt die endgültige Fassung der Stadt seit zwei Wochen vor. Dem Parlament wollte der Magistrat das Gutachten aber erst nach der Sommerpause vorstellen. Am Mittwoch kündigte Brum nun an, dass die Fraktionen vorab vertraulich über die Ergebnisse informiert werden sollen. .

Mitteilung der TZ vom 14.09.04
Nach einem gemeinsamen Antrag von CDU, FDP und OBG soll der Magistrat über den Sachstand der Verhandlungen zur Südumfahrung Weißkirchen berichten.


Zuletzt bearbeitet von ... am 19.01.2010, 23:09, insgesamt 3-mal bearbeitet


 OKe(Ortskernentlastungs)Strasse Süd 2      Verfasst am: 15.07.2006, 23:31       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema OKeStraße (Teil 2)

Betreff : OKeStraße Autor: R.Ries Datum: 19.07.2002 23:40:04
Die Bürgerinitiative Weißkirchen existiert doch noch. Warum sie nicht an der Diskussion am SB beteiligen und was ihre Ziele (?) sind steht im folgenden Beitrag. Es ist eine Mail aus dem Forum, die mir Herr Rondeau auf eien Beitrag im Forum schrieb. Da die BI sich weigert, hier zu schreiben, übernehme ich Herrn Rondaus Brief:
"Ich habe mir heute die Mühe gemacht, die Diskussionsbeiträge anzuschauen, die sich im Oberurseler Schwarzen Brett mit dem Thema Südumgehung befassen. Dieses Thema wird schon seit etwa 2 Jahren intensiv beackert, da tobt ein Kampf um Meinungen, einzelne Worte, Beleidigungen, Entschuldigungen, verletztes Ego, gelungene Beiträge, verzweifeltes Fragen, kluge Antworten, kindisches, Halbwissen, Dreiviertelwissen, Emotionen, manchmal auch kompetenter Rat usw. ... Mit anderen Worten, es menschelt so richtig. Die Meinungskombatanten (steht so da, keine Ahnung, was das ist) hauen sich gegenseitig so ziemlich alles um die Ohren. Das Thema selbst gerät oft in den Hintergrund. Dis Diskussionsteilnehmer sind so richtig mit sich und dem Thema beschäftigt. Wem kann das denn nur nützen ? Der Meinungsfreiheit allemal. Aber hat sich seit Beginn dieser Diskussion (vor 2 Jahren) in der Wirklichkeit irgendetwas Wirkungsvolles getan, pro oder contra der Umgehungsstraße ? Nix, gar nix. Die Planungen werden von Leuten in der Stadt Oberursel vorangetrieben, deren Namen niemals in diesen Diskussionen genannt werden. Deshalb können diese Herrschaften auch ganz gelassen weiterplanen, weil sie nicht gestört werden, weil sie von der Meinung der Bürger regelrecht befreit sind. So nützt Meinungsfreiheit mal den "Herrschenden". Die mentale, emotionale und intelektuelle Energie verpulvern die Diskussionsteilnehmer in ihrem Meinungsstreit. Dieser ist auf sich selbst bezogen und entwickelt keine gerichtet kraft. Aber wie wäre es denn, wenn zum Beispiel Sie Frau Ries mal dem Herrn Bürgermeister oder dem Herrn Häfner mal so ne richtig aufgeladene Mail senden würden, und diese Herren mal befragen, was es mit den Planungen auf sich hat ? Und wie wäre es, wenn alle Diskussionsteilnehmer ihre nächsten Postings einfach mal an die Stadtverordneten richten würden, täte sich dann nicht doch etwas bewirken lassen ? Würden diesen dann nicht doch etwas von der Stimmung an der Basis mitbekommen ? Und hier komme ich zu der Eingangs gestellten Frage, warum die Initiative Weißkirchen sich nicht so im Schwarzen Brett engagiert. Die Initiative befragt und diskutiert mit dem konkret Verantwortlichen. Diese werden zu den Strategietreffen eingeladen und kommen auch regelmäßig, Und das quer durch die Parteien und Funktionen. Das halten wir für wesentlich effektiver."
Soweit der Originalbeitrag eines Mitgliedes der Bürgerinitiative Weißkirchen. Ich habe mich oft gefragt, warum dieser Klüngel, der seine Informationen eisern hütet, sich "Bürgerinitiative" nennt, gebe es aber nach diesem Schreiben auf.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 20.07.2002 01:52:55
Hab´s doch geahnt - ..dass der Platz hinter der ARAL-Tankstelle nicht der einzige Müllhaufen in der Stadt ist (habt ihr eigentlich schon zu zählen begonnen?)
PS:
Hier hat doch schon einmal jemand festgestellt, dass in dieser Stadt einige die Zukunft verpennen (das gilt anscheinend auch für die Damen und Herren Stadtverordneten?)
PPS:
Vielen tausend Dank für die Veröffentlichung dieses Schreibens (wenn es authentisch ist, sagt es einem doch eine ganze Menge - wenn nicht, kommt hier sicher bald ein Dementi?)
Nichtanonymer Gruss
Bernd (von Lokki) - Nassauer Strasse 8 / Adenauer Allee 3 - 61440 Oberursel - 01713304118 - LOKKI_oHg@gmx.de


Betreff : OKeStraße Autor: Fred Binsenschneider Datum: 20.07.2002 03:26:48
Hahaha, bei einer solchen mail kann ich ja nur lauthals lachen.Was soll denn dieser ganze Mist, der in der mail steht. Ich denke, die Verantwortlichen der Bürgerinitiative sind einfach, so wie ich das sehe, total verbittert und sehen es fast schon als persönliche Kränkung an, dass diese Straße gebaut wird. Anstatt sich an der Diskussion, die hier schon in ihren Anfängen schlechtgeredet wird, zu beteiligen und Informationen preiszugeben, erscheint eine "Geheim-Mail", in der man sich genau dagegen wehrt. An konkreten Informationen kommt leider seitens der Bürgerinitiative nicht viel rüber. Das ist schade, denn einfach nur mit Trotzhaltung kommt man nicht weiter und am Ende ist keinem geholfen.


Betreff : OKeStraße Autor: R.Ries Datum: 20.07.2002 10:39:28
@B+A:Das Schreiben ist authentisch, ich habe es vom "Forum" der BI hier ans SB kopiert. Frage: Wie sollen wir denn zählen ? Und dann ? Man konnte doch sehen: Es sind nur einige wenige, die sich engagieren, die anderen sind nicht betroffen, nicht informiert oder haben schlicht keine Lust. Selbst wenn es eine neue, richtige Bürgerinitiative gäbe: Es hat doch keiner die nötigen Unterlagen, die schmoren doch wohlverwahrt bei Herrn Gäbler.
@Fred Binsenschneider: In etwa habe ich genau dies dem Schreiber nitgeteilt. Das Verhalten der Damen und Herren dort erinnert fatal an Kindergarten.


Betreff : OKeStraße Autor: R.Schäfer Datum: 20.07.2002 14:03:12
Ich hab mal im Brockhaus nachgeschlagen, was eine Bürgerinitiative ist. Sehr interessant. Mit dem, was einige Leute in Weißkirchen tun und Bürgerinitiative nennen hat es nicht viel gemein. Außer, daß sie gegen etwas sind.


Betreff : OKeStraße Autor: Frank Datum: 20.07.2002 21:02:04
Habe mich auch mal über Bürgerinitiativen im allgemeinen und besonderen schlau gemacht. Was dieser Herr Rondeau da über seine Initiative schreibt ist hahnebüchen. Er mokiert sich über die vielen Schreiber hier am SB, nennt ihre Beiträge kindisch, mokiert Halb- oder Dreiviertelwissen und vergißt bei all dem, es ist Sache der BI, zu informieren. Ich habe doch nichts davon, wenn sich mehrere Herrschaften mit irgendwelchen Funktionsträgern im stillen Kämmerlein treffen und wie bei einem Geheimbund Stillschweigen über das Ergebis bewahren. Bin ich froh, das sie die mehrfach angebotene finanzielle Unterstützung nie einforderten. Wäre rausgeschmissenes Geld gewesen. Wenn Ihr es nicht anders wollt, dann werdet glücklich mit der Umgehungsstraße.


Betreff : OKeStraße Autor: Nadine Datum: 20.07.2002 23:56:54
Sind diese Damen und Herren des "festen Kreiese" der sogenannten Bürgerinitiative etwas Besseres als die vielen anderen Mitglieder, dass sie eine solche Frechheit erlauben ? Man wird ja als Depp hingestellt, wenn man das Thema Umgehungsstraße hier diskutiert. Warum geistern denn so viele falsche Informationen herum, so viele Unwahrheiten ? Weil Ihr Eure Informationen nicht weitergebt.


Betreff : OKeStraße Autor: C.Dreher Datum: 21.07.2002 05:46:05
Ich äußere mich zu diesem Thema nicht mehr. Sollen die Damen und Herren in ihrer kindischen Trotzhaltung verbleiben und glücklich werden. Dieser Beitrag brachte bestimmt niemanden dazu, sich jetzt da noch zu engagieren und irgendwen mit Mails zu bomdardieren. Ich mit meinem Halbwissen sage: Die Straße kommt. Und ich wohne wahrscheinlich weit genug vom Rummel entfernt, also kann es mir egal sein. So einfach ist das.


Betreff : OKeStraße Autor: B-A=0 Datum: 21.07.2002 10:12:12
Herr Dreher, Ihre Antwort hört sich aber auch verdammt nach kindischer Trotzhaltung an (der Vogel Strauss ist nicht mein Lieblingstier, obwohl ich noch viel weiter weg wohne) - Und in mindest einem Punkt hat Herr Rondau den Nagel auf den Kopf getroffen: es liegt hier trotz zweijähriger Diskussion absolut kein bewertbares Diskussionsergebnis vor (da können die Befürworter allerdings in Ruhe weiterwursteln, ohne sich hier einklinken zu müssen - ergo: nix)
Gruss Bernd
PS:
Erstaunlich, wieviele Hotels einen InterNet-PC im Foyer stehen haben (ob es das in Oberursel auch gibt?)
PPS:
Ich begegnete dem Thema OKeStrasse bisher eher neutral und es ging mir in erster Linie um konkrete Informationen/Entscheidungshilfen (aber bei dem Informationsfluss hier kann man sich ja nur contra entscheiden, wenn man nicht gerade für das grosse Unbekannte stimmen möchte)
Aber trotz der bisherigen Ergebnislosigkeit diverser SB-Diskussionen halte ich es für besser, hier zu antworten als unter zwei kabeln zu mailen (wir müssen halt auf Dauer dafür sorgen, dass die Verantwortlichen etwas wesentliches versäumen, wenn sie hier nicht mitdiskutieren: Minigolf,Kinderbetreuungsplätze,Shopping,Bahnhof,Parken,Raserei,Müll und und und..)


Betreff : OKeStraße Autor: Salamander Datum: 21.07.2002 11:48:57
Stimme Bernd zu.
Ich habe bisher auch noch kaum etwas über die Umgehungsstraße gewußt und nach dem Mitlesen hier im Forum weiß ich auch nicht mehr.

Sicher gäbe es noch mehr Interssierte und es sollte doch auch Aufgabe des Forum sein, für mehr Transparenz und Information zu sorgen. Aber wenn die Information darin gipfelt mitzuteilen, daß die Anwohner ja damals informiert worden wären und jetzt keine Lust besteht, diese Info zu wiederholen, dann hat dies mit Information nichts mehr zu tun.
Lebensumstände ändern sich, und wer damals nicht interessiert war/in der Lage war, sich dafür zu interessieren oder gar nicht eingebunden, weil z.B. eben nicht in Bommersheim wohnend, hat von diesem Thread auch nicht viel erfahren.

Schade drum.


Betreff : OKeStraße Autor: B-A=0 Datum: 21.07.2002 14:29:32
Weißkirchen (nicht Bommersheim) ! Gruss


Betreff : OKeStraße Autor: Spätzlekenig Datum: 21.07.2002 20:54:31
Es ist doch traurig, daß eine Bürgerinitiative existiert, jedoch das Vorgehen derselben, die Ergebnisse derselben und die Gespräche derselben mit der Stadt von derselben gehütet werden wie ein Staatsgeheimnis. Ich ging bisher immer davon aus, daß eine Bürgerinitiative durch Büger gemeinsamen Interesses für oder gegen eine Sache FÜR Bürger gegründet werden um zu informieren. Dies scheint wohl in diesem Fall nicht zu stimmen, sondern die Information nur innerhalb der BI zu kreisen. Ich nenne das "Selbstbeweihräucherung"! Warum ist denn diese BI so dagegen, Ihre "Ergebnisse" offenzulegen? Dauernd wird gejammert, das schwarze Brett ist nur was für Schwätzer. Da wird von einem Herrn Rondau was von halb-, dreiviertels- und sonstiges Wissen usw. gefaselt. Aber warum macht man denn seitens der BI aus diesen Wissenslücken kein "Vollwissen"? Warum wird das SB dafür nicht genutzt??? Eine bessere Funktion des SB gibt das doch gar nicht!!!
Und warum sollten WIR denn diese aufgeladenen Mails an die Stadt schreiben? Sie, Herr Rodau spitzen die Pfeile, die wir dann abschießen sollen? Ne, wirklich nicht!
Die Initiative befragt und diskutiert mit Verantworltichen, die auch regelmäßig zu Stratietreffen erscheinen... AOE oder was? Und das soll effektiv sein. Für die BI vielleicht, aber der Bürger am SB, der keinen direkten Bezug, aber Interesse hat? Der darf dann außen vor bleiben und sich solche Pamphlete zu Gemüte führen? Tolle BI! MAcht weier so. Irgendwann gibt das mal eine BI gegen diese BI!


Betreff : OKeStraße Autor: C.Dreher Datum: 29.07.2002 11:12:03
@B-A=0 u. Spätzlekenig: Ich war einige Tage nicht da und antworte daher erst jetzt. Vielleicht klingt meine Haltung nach kindischer Trotzhaltung, aber Herr Rondeaus Schreiben hat mich wahnsinnig wütend gemacht. Was er den Schreibern hier so alles vorwirft ist doch zum großen Teil Schuld der BI. Auf deren Forum, im Absatz "Wer wir sind" steht: 14 aktive Mitglieder engagieren sich ..., unterstützt ... über 400 Bürgern aus Weißkirchen. Das mit den 14 aktiven Mitgliedern mag stimmen. Man kann dann weiter lesen, wogegen "wir" uns wenden und daß wir in zahlreichen Gesprächen und Schreiben den Verantwortlichen unsere Bedenken zum Ausdruck gebracht. Klick auf "Schreiben" : Hier finden Sie einen Auszug aus den Aktivitäten der Initiative sowie Presse Berichte. Diese Lektüre kann man sich schenken, da es sich größtenteils um Zeitungsartikel, Leserbriefe handelt. Außerdem ist der letzte Beitrag vom 2.11.2001, also brandaktuell. Was also sollen seine Vorwürfe ? Wo soll ich mich informieren, wenn ich bei den 14 ?aktiven Mitgliedern gegen eine Mauer des Schweigens renne, sie ihre Informationen eifersüchtig hüten ? Man könnte hier so viele Bürger für dieses Thema interessieren und vertut diese Chance leichtfertig. Warum ? Dies konnte ich Herrn Rondeaus Schreiben nicht entnehmen.
P.S. Nun wird ja auch die Grabenstr. zwischen Friedhof und Kurmainzer Str. zugebaut. Damals war schon eine Bebauung im Gesräch, aber lt. Herrn Häfner war die Planung noch nicht fertig und man mußte sie in den Berechnungen nicht berücksichtigen. Es ging um den Wegfall der Kleingärten, die Anbindung an das Wohngebiet, wenn ich mich recht erinnere. In Weißkirchen werden Häuser und Wohnungen gebaut, das letzte bischen Grün zubetonniert. Ein Kindergarten, Räume für Jugendliche sucht man in diesen Planungen vergebens. Und so kommt dazu, daß Grundschüler, Jugendliche, Vereine sich alle das einzig verfügbare Gebäude, das Alte Rathaus, teilen müssen. Warum kann man im Rathaus nicht aus den bereits gemachten Fehlern lernen ? Ist es so schwer zuzugegeben, dass man sich etwas verrannt hat und seine Planungen ändern muß ? Den vielen Kindern Weißkirchens zuliebe ?


Betreff : OKeStraße Autor: Angie Datum: 29.07.2002 11:18:45
Stoiber hat die Nase vorn

Nach einer Mitte der Woche erhobenen Emnid-Umfrage für FOCUS wird erstmals auch die Arbeit von Herausforderer Edmund Stoiber (CSU) besser bewertet als die Schröders. Stoiber erhält 56 Prozent Zustimmung, ein Prozentpunkt weniger als im Vormonat. Schröder verlor jedoch vier Punkte und kam nur noch auf 54 Prozent.

Auf die Frage nach ihrer Entscheidung bei einer Bundestagswahl am nächsten Sonntag ergaben sich in der FOCUS-Umfrage für alle Parteien außer der FDP zur Vorwoche unveränderte Werte: SPD 35 Prozent, Grüne sieben, CDU/CSU 40, PDS fünf. Die FDP kam auf neun Prozent (plus eins). Union und FDP erhielten nach Emnid damit zusammen 49 Prozent und hätten eine Mehrheit im Bundestag. Das am Freitag veröffentlichte ZDF-Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen hatte für Schwarz-Gelb 50 Prozent errechnet
.


Betreff : OKeStraße Autor: Fred Binsenschneider Datum: 29.07.2002 13:57:15
Ui, eben hatte ich noch geschrieben, dass ich den Artikel ganz gut finde, aber einmal zu einem Thema zu posten reicht.


Betreff : OKeStraße Autor: E.Sommer Datum: 29.07.2002 16:45:22
Die 400 Bürger Weißkirchens, die angeblich die Initiative unterstützen, gab es anfangs mal. Hört Euch doch mal um, mit dem harten Kern hat doch keiner Kontakt, es sei denn, er wohnt gerade neben einem der 14. Man erfährt nichts, das so dringend benötigte Geld wollen sie auch nicht, fürs Schwarze Brett sind sie sich zu schade. Die Anwohner hier haben von denen alle die Nase voll. Man hat schon vergessen, daß es so etwas wie eine BI gibt. Na ja, und der Artikel dieses Herrn war sozusagen der letzte Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Sie meinen, sie brauchen die Weißkirchener mit ihren mangelnden Kenntnissen nicht. Sollte es wirklich noch eine Möglichkeit geben, diese Straße zu verhindern, werden sie dann bestimmt Probleme haben diese Menschen nochmal zu mobilisieren.


Betreff : OKeStraße Autor: Arnulf Henrich Datum: 29.07.2002 18:19:18
Hat die BI ein Monopol auf eine eigene Bewegung? Haben die sich die BI beim Patentamt schützen lassen?
Wie wäre es, wenn es einfach eine zweite BI gibt, die dann mit den Bürgern aktiv ins Gespräch kommt? Oder ist die jetzige BI die alleinige Berechtigte, die sich mit dem Rathaus unterhalten darf? Vielleicht können so Absprachen, Versprechungen und Aussagen öffentlich gemacht werden.

Nur damit jetzt nicht gleich wieder jemand mosert: Ich möchte nicht der Initiator sein. Würde aber einen solchen gerne unterstützen.


Betreff : OKeStraße Autor: R.Ries Datum: 29.07.2002 19:40:24
Herr Henrich, das ist der springende Punkt: Es möchte keiner der Initiator sein. Ich auch nicht, wann denn ? Und wie holt man den Vorsprung an Wissen ein ? Ansonsten sehe ich kein Problem, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Doch, ein großes: Es dürfte schwierig bis unmöglich sein, die Leute hier noch mal zu motivieren, sich zu engagieren. Da ist doch ziemlich viel Porzellan zerschlagen worden.


Betreff : OKeStraße Autor: Spätzlekenig Datum: 29.07.2002 20:41:39
@C.Dreher (ob Herr oder Frau ist leider nicht zu erkennen): Ich persönlich sehe keine Trotzhaltung in dieser Reaktion, sondern einfach die Frustration gegenüber der selbstherrlichen BI. Dies wird doch schon alleine dadurch bewiesen, daß sich keines der 14 "aktiven" Mitglieder die Mühe macht hier am SB mal das Eine oder Andere geradezurücken und die Teilnehmer des SB wenigstens mal im Groben zu informieren. Wo sind denn diese 14 glorreichen? Im Urlaub? Na, das ist aber schade...
Es klingt zwar vielleicht hart, aber vielleicht sollte man diese BI einfach ignorieren- das Ergebnis wird am Ende das selbe sein! Was hat diese BI denn überhaupt erreicht? Wer sind denn eigentlich diese 14 "aktiven"? Gibt das Namen? Vielleicht sollte man mal einen herauspicken und mit der Nase auf diesen Thread stossen. In ihrer Selbstherrlichkeit wissen die vielleicht gar nicht was die Öffentlichkeit wirklich von der BI hält.
Abgesehen davon halte auch ich eine Bürgerinitiative im derzeitigen Stadium für wenig sinnvoll weil zu spät. Alles scheint beschlossen, zu ändern ist wohl nix mehr. Sehr schade, mit den RICHTIGEN Leuten hätte man vielleicht mehr Erfolg gehabt. Jedenfalls sollte man der BI den Dank dafür aussprechen, weil sie uns gezeigt hat wie es NICHT geht!!!


Betreff : OKeStraße Autor: Frank Datum: 30.07.2002 11:28:52
Die Obermacher der Initiative sind Herr (Wilfried) und Frau Gaebler. Ein weiteres Mitglied ist der Schreiber dieser netten Zeilen oben, Herr Rondeau. Aber ich denke auch, der Zug ist abgefahren. Man sollte sich jetzt anderen Problemen in Weißkirchen widmen, z.B. der miesen Versorgungslage. Und versuchen, die Pläne unseres geschätzten Herrn Häfner, noch mehr Häuser und Wohnungen ohne die nötige Infrastruktur zu bauen, zu verhindern. Im Camp King werden Kindergarten, Schule, Geschäfte, Arztpraxen gebaut und man ist wahnsinnig stolz auf sein Werk. Weißkirchen ist wohl nur als Schlafstadt gedacht, ohne Kindergärten, Geschäfte, Grünflächen.


Betreff : OKeStraße Autor: Kurmainzer Datum: 30.07.2002 13:23:39
Nur damit kein ganz falsches Bild entsteht. Ich hoffe, dass die Ortskernentlastungsstrasse schnell gebaut wird. Meine Familie und ich leiden als Anwohner der Kurmainzer Strasse am Durchgangsverkehr. Die neue Strasse wird Lärmschutz erhalten, an der Kurmainzer geht das nicht. Wire sind dem Stadtparlament dankbar dafür, dass es diese Strasse so weit vorangetrieben hat.


Betreff : OKeStraße Autor: Spätzlekenig Datum: 30.07.2002 13:33:03
@Kurmainzer: Ich denke nicht daß Du gleich gesteinigt wirst, nur weil Du für die Strasse bist. Natürlich gibt es hier wie überall ein für und wider.
@Frank: Danke für den Tip- werd mal für das SB eine Tel- Einheit spendieren...


Betreff : OKeStraße Autor: R.Schäfer Datum: 30.07.2002 13:56:32
Hurra !!! Endlich mal eine Wortmeldung von einem Befürworter der OKeStraße. Die erste überhaupt. Nur leider anonym. Damit keine Mißverständnisse entstehen: Die Kurmainzer muß entlastet werden, das ist gar keine Frage. Nur, mit dieser ortsnahen Umgehungsstraße haben weder Sie und Ihre Familie viel Verkehr und Lärm weniger - der innerörtliche Verkehr bleibt ja -, noch dazu haben die Menschen an der Urselbachstraße, im Gaßgang, im Wohngebiet Mauerfeld zum beträchtlichen Lärm von der Autobahn - wer entlastet uns davon ? - auch noch den der OKeStraße. Wir sitzen dann wie in einem Sandwich zwischen 2 Lärmquellen. Die Lärmschutzmaßnahmen können Sie in der Pfeife rauchen.


Betreff : OKeStraße Autor: jojo Datum: 30.07.2002 13:59:00
Sie haben die Flugzeuge und Hubschrauber vergessen!


Betreff : OKeStraße Autor: Arnulf Henrich Datum: 30.07.2002 16:07:36
Für eine Umgehungsstraße bin ich doch auch - nur nicht für die, die geplant ist. Für mich ist das eine der üblichen Schnellschüsse um Aktionismus zu beweisen. Was nützt eine Lärmschutzmaßnahme bei angrenzenden Hochhäusern? Außer Sie wollen einen Tunnel. Der ist doch aber finanziell nicht drin.
Wahrscheinlich läufts wie immer. Die Betroffenen werden mit ungenauen Versprechungen, die niemals schriftlich festgehalten werden, hingehalten. Jede der beteiligten Behörden geben unterschiedliche Auskünfte. (Oder wie sind die unterschiedlichen Straßenverläufe zu erklären) Keiner weiß genau, gegen was er stimmen soll. Wenn dann die Straße gebaut ist, kann man wieder sagen, dass doch alle vorher (genaustens) informiert wurden. Ich habe es langsam aufgegeben. Hier in Oberursel muss man sich wohl daran gewöhnen. Seien es die Parkplatzversprechungen beim Marktplatzbau, oder die angebliche Bürgerbeteiligung bei der Bleiche-Planung oder bei der Mitsprache bei der Umgehungsstraße.
Dass die Straße erst mal wegen Geldnot nicht gebaut wird, daran glaube ich nicht. In Oberursel sind immer wieder Gelder aufgetaucht, obwohl die Kassen leer waren. (Kreuzungsrückbauten oder Straßen, die nicht unbedingt komplett renoviert gehörten)


Betreff : OKeStraße Autor: Uljanow Datum: 30.07.2002 16:33:33
Die armen Oberurseler können einem wirklich leid tun. Warum tun die bloss nichts dagegen. Oder ist der Rest ausser Ihnen, R.Schäfer und R.Ries einfach zu doof. Gut dass ich nicht in diesem Elendsquartier wohnen muss, sondern mir den Jammer aus der Nachbarschaft ansehen kann.


Betreff : OKeStraße Autor: jay Datum: 30.07.2002 16:34:43
und die fahrradfahrer die klingeln ohne um erlaubnis zu fragen. von kläffenden kötern ganz abgesehen.


Betreff : OKeStraße Autor: C.Dreher Datum: 30.07.2002 17:11:15
Ich denke auch, die Straße wird gebaut. Muß halt ein Kindergarten etwas länger warten. Für so etwas konnte man hier immer Geld aus der Tasche zaubern.
Dieses "Du hast doch gewußt, wo Du hinziehst" haben wir uns auf den Bürgerversammlungen bis zum Gehtnichtmehr von den - hier jetzt schweigenden - Befürwortern der Straße anhören müssen. Abgesehen davon, daß auch niemand gezwungen wurde in die Kurmainzer zu ziehen: Als wir ins Mauerfeld zogen existierte nur ein Bruchteil der Häuser, die dort jetzt stehen. Wir waren auf dem Rathaus, sahen uns Pläne an ("Da wird bestimmt nichts mehr gebaut")und wieder war eine neue Baugrube da. Dieses Spiel wiederholte sich mehrmals bis wir aufgaben. Natürlich hat uns niemand gezwungen ins Mauerfeld zu ziehen. Aber von einer Umgehungsstraße war damals nie die Rede, genausowenig von dieser wilden Bebauung. Entweder wissen die im Rathaus von den Plänen ihrer Chefs nichts oder sie wollen nichts sagen. Es ist ziemlich frustrierend. Ich finde es auch nicht richtig, daß Herr Häfner, der weitab in Wiesbaden wohnt, Weißkirchen langsam zu eine Art Märkischem Viertel verbaut. Die Herren Krämer und Häfner haben sich doch schon genug Denkmäler gebaut, können sie uns nicht endlich in Ruhe lassen ?


Betreff : OKeStraße Autor: B-A=0 Datum: 31.07.2002 00:02:08
Wieso denn den Fehler der alten BI wiederholen und schon wieder nach EINIGEN WENIGEN suchen? (es geht hier vorläufig doch um Informationsbeschaffung, und das können VIELE doch viel besser)
Wer jemanden kennt, der Informationen hat oder beschaffen könnte, fragt nach oder ruft an (und vergisst danach hoffentlich nicht, das Ergebnis hier zu posten)
Nacht, Bernd


Betreff : OKeStraße Autor: R.Schäfer Datum: 31.07.2002 07:32:37
Ich kann nur mit Zeitungsausschnitten und Flugblättern dienen, das bringts ja wohl nicht. Die ganzen Informationen haben die 14 Auserwählten der BI. Und wo bitte soll man eventuelle Informationen hier posten ? Das Thema verschwindet doch immer und muß erst mühsam gesucht werden und alles, was mehr als 30 Eintragungen hat ist doch sehr unübersichtlich.


Betreff : OKeStraße Autor: Spätzlekenig Datum: 04.08.2002 15:01:14
Gerade eben habe ich mit Herrn Gaebler telefoniert- alles in allem war es ein aufschlußreiches Gespräch, ich bekam von Herrn Gaebler viele Informationen. Um diese wiederzugeben habe ich angeregt, daß die BI Flagge zeigen möge, hier am SB Stellung bezieht und Argumente darlegt. Mir steht es nicht zu, diese Infos hier zu pinnen. Herr Gaebler ist aber gerne bereit, Fragen zu beantworten. Eine Reaktion am SB muß jedoch Seitens der BI genehmigt werden. Das kann also noch etwas dauern. Ich gehe aber davon aus, daß die Informationen von Herrn Gaebler (Situation insgesamt, in der Kurmainzer, Mauerfeld, finanziell etc.) hier am SB einiges klären könnten und die Diskussion von der emotionalen Ebene weg auf die sachliche führen.


Betreff : OKeStraße Autor: R.Schaefer Datum: 04.08.2002 22:05:15
Fragen wir also besser nicht, was diesen Sinneswandel bewirkte, nehmen wir die Gabe dankbar an.


Betreff : OKeStraße Autor: Fred Binsenschneider Datum: 04.08.2002 22:38:41
Ich bin mir ziemlich sicher, dass da wohl nichts gescheites rüberkommen wird.


Betreff : OKeStraße Autor: Thomas Datum: 05.08.2002 07:31:37
Warum ? Vielleicht merkte man in der BI, dass man mit einem öffentlichen Forum doch was bewirken kann. Es kommt mir zwar auch komisch vor, dass ein Telefonat diesen Sinneswandel bewirkte, denn wir in Weißkirchen haben uns doch monate- ja jahrelang den Mund fusselig geredet, aber warten wir mal ab was passiert.


Betreff : OKeStraße Autor: Spätzlekenig Datum: 05.08.2002 08:40:40
Mit einem Hauch von Arroganz wage ich zu sagen: Da hat der Richtige angerufen... Wink))
Ernsthaft: Herr Gaebler war dem Gedanken, am SB mal zu reagieren und darzulegen nicht abgetan. Ich denke, das bringt auch was- immerhin wird hier das Thema eigentlich nur auf Grundlage des Briefes von Herrn Randau diskutiert, mehr wissen wir eigentlich nicht. Und das ist zu wenig. Mal sehen, was die anderen der BI dazu sagen und wir mal was Konkretes zu lesen bekommen.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 05.08.2002 09:27:23
Echt schade, dass "Spätzlekenig" anonym bleibt (sonst würdet ihr glauben, dass der Richtige angerufen hat)
Übrigens ..auf die Bitte, sich doch mehr an den SB-Diskussionen zu beteiligen, hat Herr Häfner geantwortet, die Beiträge einiger anonymen Mitmenschen seien zu oft unter der GürtelLinie (also ..ihr seid doch teilweise selbst schuld, wenn ihr keine vernünftigen Antworten bekommt)


Betreff : OKeStraße Autor: Wilfried-Gaebler Datum: 05.08.2002 10:55:14
Genau das ist der Punkt warum ich eigentlich an
dieser Geschichte nicht teilnehmen wollte.
Da schreibt dann Fred Binsenschneider Zitat:
... das da wohl nichts gescheites rüberkommt.
Dann brauche ich mir auch nicht stundenlang die Mühe machen um alle Daten nochmal zusammen
zustellen.
Übrigens schreibe ich auch meinen Namen dazu obwohl es schon zu Telefonterror gekommen ist.


Betreff : OKeStraße Autor: Jens Datum: 05.08.2002 11:56:38
Deswegen wäre eine Registrierung sinnvoll! Dann könnten sich die Verantwortlichen der Stadt oder BI auch nicht mehr mit solchen Bemerkungen aus der Diskussion stehlen. (wollen sie ja dann auch nicht mehr!)


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 05.08.2002 13:44:30
Herr Gaebeler, wäre Ihnen geholfen, wenn wir Ihnen in Rücksprache mit Arnulf auf "oberurseler-geschichte.de" einen Platz einräumen? (dort wären Ihre Informationen dann auch dauerhaft präsent)
Gruss, Bernd(vonLokki)


Betreff : OKeStraße Autor: R.Schäfer Datum: 23.08.2002 18:57:14
Wird eigentlich Herr Gäbler alle Unterlagen sichten und unter www.oberurseler-geschichten.de stellen ?
Wäre doch schön, wenn man vielleicht doch noch etwas bewirken könnte.
P.S. Am Dienstag wurde im Ortsbeirat Weißkirchen wieder mal über die Mülldeponie - ist sie da, ist sie nicht da ? - diskutiert. Bisher lehnte die Mehrheit von CDU/FDP Probegrabungen ab. War jemand da und weiß Näheres ?


Betreff : OKeStraße Autor: Michael Datum: 30.08.2002 17:58:38
Das Thema ist anscheinend mit dem Hochwasser abgesoffen. Daher wiederhole ich die vorige Frage: Wird Herr Gäbler seine Unterlagen sichten und ins Netz stellen ? War doch mal bei den oberuseler-geschichten geplant, oder ? Habe von Nachbarn gehört, es würde auf dem Platz der vermuteten Abfalldeponie nicht mit Probegrabungen geschaut, obs stimmt. Müßte man dann eh machen, wenn die Straße kommt. Die Nachbarn wußten es aber auch nur von anderen, also keine Garantie für den Wahrheitsgehalt.


Betreff : OKeStraße Autor: Arnulf Henrich Datum: 30.08.2002 18:23:37
Nachdem ich meine Internetpräsenz jetzt umgezogen habe (gleicher Provider nur ne andere Platte), stelle ich gerne einen Teil meines Festplattenplatzes zur Verfügung.
Sicher versteht jeder, dass das nicht unbegrenzt sein kann und ich nur Dinge veröffentlichen kann, die nicht gegen ein Gesetz verstoßen. Aber sonst bin ich offen. Fehlen jetzt nur noch die Infos......


Betreff : OKeStraße Autor: Arnulf Henrich Datum: 30.08.2002 18:25:29
P.S.: Die Domain heißt www.oberurseler-geschichte.de !!!

obwohl "geschichteN" besser passen würde....Wink


Betreff : OKeStraße Autor: R.Schäfer Datum: 30.08.2002 18:49:20
Ist die Frage, ob Herr Gäbler mitmacht, seine Unterlagen sichtet und rausrückt. So halb hatte er es ja mal angeboten. Villeicht sollte Spätzlekenig noch mal anrufen und seinen Charme spielen lassen ? Damit was draus wird.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 30.08.2002 21:23:24
Wollte ich auch schon vorschlagen: "Oberurseler Geschichte(n)" ...und als Untertitel "die Bunten Seiten des Schwarzen Bretts" - BS.SB


Betreff : OKeStraße Autor: Spätzlekenig Datum: 01.09.2002 18:08:51
Muß mir nochmal die Nummer raussuchen, ich gehe das diese Woche noch an.


Betreff : OKeStraße Autor: R.Ries Datum: 16.03.2003 09:59:02
Beim Herumstöbern auf den Seiten der Bürgerinitiative sprang mir ein Artikel vom R.Greiner vom 27.2.03 mit dem Titel "Bebauungsplan nicht rechtskräftig ?" ins Auge. Ich gebe mal Herrn Greiners Text hier wieder: "Aus gutunterrichteten Kreisen - ich verbreite die Aussage mal ungeprüft - habe ich erfahren, dass der Bebauungsplan für die Südumfahrung nicht rechtskräftig ist. Es gab angeblich Probleme mit dem Flächennutzungsplan des Umlandverbandes und den Ausgleichsflächen. Der erste Spatenstich liegt also in weiter Ferne. Warum wird uns also mit einem Papiertiger gedroht ?" Eine Anfrage eines Mitbürgers nach dem Sinn dieses Beitrages blieb unbeantwortet. Ich finde es nach wie vor sehr frustrierend, dass der harte Kern der Bürgerinitiative anscheinend seine eigene Suppe kocht ohne die Mitglieder seines Vereins und die Mitbürger Weißkirchens zu informieren. Mir fiel nur ein, dass Bürgermeister Krämer Anfang des Jahres 2003 eine etwas abgeänderte Trassenführung, der dann auch die FDP zustimmen könne, vorstellen wollte, gehört habe ich nichts davon. Man könnte ja auch ganz frech sagen: Die OKeStraße brauchen wir nun nicht mehr. Vor seiner 1. Wahl versprach Herr Krämer den Anwohnern der Kurmainzer Straße eine Verkehrsberuhigung, es folgte die Idee der OKeStraße. Nun, da er nach Wiesbaden verschwindet ist man vielleicht wieder offen für andere Lösungsmöglichkeiten. Denn ich möchte betonen, dass niemand eine Verkehrsberuhigung ablehnt, es aber auch andere Möglichkeiten als die gewählte gibt.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 17.03.2003 10:04:48
Welcher Verlauf wäre denn ideal ? (..hat eigentlich schon jemand die Möglichkeiten und Chancen einer Autobahnauffahrt als Alternative geprüft ? )


Betreff : OKeStraße Autor: Christoph M. Datum: 17.03.2003 10:41:44
Ich hatte bei diesen Diskussionen immer den Eindruck, man hat sich auf eine Variante eingeschossen und boxte die durch. Es wurden doch so viele Vorschläge gemacht, von an der Bahn entlang bis Anschluß an der Krebsmühle, aber es gab dann nur noch die eine Straße mit leicht abweichbarem Trassenverlauf und wo diese Trasse nun ganz genau verlaufen soll weiß doch auch keiner.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 18.03.2003 00:20:23
*WouW* - Wir haben hier jemanden, der bei den Diskussionen "Live" dabei war (Herzlich willkommen im Forum - in der Hoffnung, daß Du zur Aufklärung dieses "Falls" entscheidend beitragen kannst)
Die von Dir erwähnte Trasse hätte mindestens zwei erkennbare Vorteile (..sie ist weiter weg von Weißkirchen und R.Ries - ..und sie wird sowieso schon durch den Schwerlastverkehr der Firma ".." belastet)
Ausserdem sind dort zusätzlich so "unangenehme" Dinge wie die Kläranlage (warum also den ganzen Mist nicht möglichst nah zueinander packen? )


Betreff : OKeStraße Autor: Christoph M. Datum: 18.03.2003 07:33:37
Hallo B+A: Ich war wie viele andere Schreiber hier so lange "live" dabei wie es möglich war. Also bei den ersten Veranstaltungen der SPD, der Bürgerinitiative, der Stadt. Danach fanden Treffen nicht mehr statt bzw. die der Bürgerinitiative unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die verschiedenen Vorschläge zur Verkehrsentlastung der Kurmainzer Straße weiß ich auch nicht mehr, aber der von der Anbindung über die Krebsmühle müßte Dir doch auch bekannt sein. Genaues weiß - wie immer - die BI und natürlich die Stadt.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 19.03.2003 12:04:23
Die "BI" scheint ja so etwas wie ein geheimer Orden zu sein (aber bei der häufig kooperativen Stadtverwaltung könnte man ja mal nachfragen..)


Betreff : OKeStraße Autor: Chiara Datum: 19.03.2003 14:51:07
Deine Meinung über die BI ist doch nichts Neues. Und frag doch nach wenns Dich interessiert (anstatt sich über andere Schreiber hier zu mokieren). Wäre sinnvoller.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 19.03.2003 16:57:21
Hey, Moment mal (das möchte ich so nicht hier stehenlassen)
Ich hatte hier NIE bewertend über die "BI" geschrieben (und mich immer an Beiträgen der Forumsteilnehmer orientiert, die entweder Mitglieder sind/waren oder zumindest die "BI" in ihrer Anfangsphase miterlebt hatten)
Zur Informationsbeschaffung: ..bin wenigstens mal die möglichen Strecken abgegangen, habe einige Fotos gemacht, die entsprechenden InterNetSeiten besucht und im Stadtarchiv einige Zeitungsartikel nachgeschlagen (wüsste nicht, wie man sich sonst noch informieren kann) - ausser eben bei der Stadtverwaltung nachzuhaken oder sich dem inneren Kern der BI hinzuzugesellen (bin aber in diesem Fall der Meinung, daß diese Aufgabe besser einige der direkt betroffenen Weißkirchener übernehmen könnten)

..und über welche anderen Schreiber soll ich mich hier "mokiert" haben??


Betreff : OKeStraße Autor: Lars S. Datum: 26.03.2003 10:14:35
Es wird alles immer verworrener. Heute steht in der FR, Steinbach wolle die große Südumgehung retten, Oberursel ziehe die kleine Variante vor. Denn Bürgermeister Krämer sagt "Unsere kleine Variante hat den Vorteil, dass die Planung rechtskräftig ist. Sie Straße kann sofort gebaut werden." Wenn die FDP ihre Meinung ändert. Woher hat denn die BI ihre Informationen es sei nicht rechtskräftig ? Weiter sagt unser Herr Krämer: "Vorrangig bleibt die kleine Lösung, sie löst unsere Probleme, ohne die Bürger Weißkirchens zu belasten." Danke lieber Bürgermeister für diese Einschätzung. Sie sind wohl in Gedanken schon in Wiesbaden und die Zahlen der Lärmmessungen haben da keinen Platz mehr. Nicht nur dass Oberursel keinerlei Lärmschutz bei der Urselbachtalbrücke bezahlen will - viel zu teuer - wird den Weißkirchenern auch noch eine Straße vor die Nase gesetzt die Verkehr anzieht und sehr wohl die Bürger durch zusätzlichen Lärm belastet.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 03.04.2003 05:49:55
Verstehe, wer will (lese, wer kann)

Umgehung Süd/Nord Steinbach
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?cnt=185470
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?cnt=181634


Betreff : OKeStraße Autor: Kermit Datum: 03.04.2003 08:49:07
Auf dem Forum der BI kann man auch nachlesen warum das Verfahren angeblich ungültig ist. Unser Noch-Bürgermeister sagte neulich, wir hätten einen rechtskräftigen Beschluß und könnten sofort mit dem Bau beginnen. Ich weiß nicht, was ich von all diesen Informationen halten soll, was stimmt und was nicht.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 09.05.2003 14:06:17
Endlich gibt es auch mal eine sachliche Stellungnahme eines Befürworters (wenn auch nicht direkt..)

Anlässlich seiner Verabschiedung äusserte sich 1.Stadtrat Eberhard Häfner gegenüber der TZ wie folgt:


HÄFNER: Was noch nicht abgeschlossen ist, ist die Umgehungsstraße für Weißkirchen. Das ist aber nur eine Frage der Zeit. Zu unserer Planung gibt es keine Alternative. Sie werden in den nächsten Wochen sehen, dass die Bürgermeisterkandidaten sagen, wir müssen uns um eine andere Lösung bemühen, das Land muss da etwas bauen. Das geht aber alles nicht. Wenn man die Trasse um 90 Meter verschiebt, dann ändert sich alles – die Finanzierungs- und Planungssystematik. Das Land müsste dann die Umgehungsstraße bauen, es muss ein Raumordnungsverfahren gemacht werden, es muss die Stadt Frankfurt zustimmen. Die Stadt Frankfurt stimmt aber nicht zu, das hat sie uns schon gesagt, und die Stadt Steinbach auch nicht.

TZ: Das würde bedeuten, dass es irgendwann eine große Umgehung gibt.

HÄFNER: Irgendwann, ja. In 20 Jahren vielleicht. Es wird zwei Lösungen geben müssen – eine für Weißkirchen jetzt und irgendwann eine großräumige Lösung.

Wir haben die Planung für die Umgehung im vergangenen Jahr optimiert. Vorgesehen ist, dass die U-Bahn unter der Straße nach Kalbach durchfährt. Weil die Bahn aber während der Bauarbeiten weiterfahren muss, gibt es eine neue Trasse, die liegt etwa 20 Meter von der jetzigen entfernt. Dadurch, dass die U-Bahn-Trasse weiter weg liegt, kann ich auch die Frankfurter Landstraße ein Stück verschieben – von der Bebauung im Mauerfeld weg. Dann kann ich entlang des Mauerfelds auf einer Länge von ungefähr 300 Metern einen Lärmschutzwall errichten. Damit ist das Mauerfeld von dieser Seite optimal geschützt. Und von der Seite der Umgehungsstraße her gibt es ja auch eine Lärmschutzwand. Wichtig ist: All das könnte man in mehreren Abschnitten verwirklichen


Im Original
nachzulesen
Unter
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article_fnp&_id=1038496&_newspaper=tz&_overview


Betreff : OKeStraße Autor: Kermit Datum: 09.05.2003 19:41:24
Schade dass Herr Häfner weg ist, denn für seine Visionen bei der OKeStraße hätten wir doch gerne eine Erklärung. Wir sind heute nachmittag losgezogen und guckten uns mal um. Also die U-Bahn soll U fahren, richtig ? Unter der Kreuzung an der Tankstelle Richtung Kalbach, der Frankfurter später Rosa-Luxemburg-Str. Dann müsste die U-Bahn-Haltestelle Weißkirchen-Ost auch U sein, es müßten dort Treppen, Rampen, ein Aufzug hin. Das kriegen wir irgendwie mit dem vorhandenen Platz nicht hin. Die U 3 müßte kurz nach Bommersheim unteriurdisch werden, denn eine U-Bahn braucht eine ziemlich lange Stecke um U und wieder O zu werden (wurde mir erklärt). Dann taucht die U 3 irgendwo zwischen Weißkirchen-Ost und Niederursel wieder auf und fährt O weiter ? Und muß zu diesen Visionen nicht die Frankfurter Verkehrsgesellschaft ihren Segen geben und - nehme ich mal an - einen Teil dieser Baumaßnahmen bezahlen ? Weiß jemand mehr und kann es erklären oder muss man jetzt Herrn Rosentreter fragen ?


Betreff : OKeStraße Autor: Conny Datum: 11.05.2003 19:37:36
Wir können uns die Idee mit der U-Bahn unter der Straße nach Kalbach nur vorstellen, weil man beim planen eines neuen Planes, dem dann auch die FDP zustimmen kann (den aber leider keiner kennt oder bzw. den wir leider nicht kennen)doch plötzlich merkte, dass es mit der von Herrn Häfner so hochgelobten Liegsabbiegerspur an der Kreuzung doch nicht so recht klappt. Herr Häfner sprach immer ganz begeistert von dieser Linksabbiegerspur, mit ihr würden alle ev. Schwachpunkte an der Kreuzung gelöst und der Verkehr würde in alle Richtungen fließen. Leider drückte er sich immer vor genauen Beschreibungen und Zahlen, so daß seine Vision für uns nicht nachvollziehbar war. Aber allein die Idee, die U 3 ein Stück Untergrund fahren zu lassen ist schon witzig.


Betreff : OKeStraße Autor: Rumpelstilzchen Datum: 12.05.2003 08:22:57
Die U3 wird unter der Straße nach Kalbach durchgeführt : ein faszinierender Vorschlag !
Ich kann mich noch gut an diverse Veranstaltungen mit Herrn Häfner zum Thema erinnern. Immer wenn die Sprache auf die Kreuzung an der Aral-Tankstelle kam, wurde uns mit blitzenden Augen vorgerechnet, wie wunderbar das dort, Dank der Linksabbieger, funktionieren wird. Ich habe diese Rechungen leider nie begriffen. Alle Einwände, das diese Kreuzung doch heute schon teilweise überlastet ist und sich kilometerlange Staus bilden, wurden "abgebürstet".
Offensichtlich hat man nun auch bei den Planern erkannt, das der Verkehr an dieser Kreuzung bei dem zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommen zu bestimmten Tageszeiten völlig zusammenbrechen würde und denkt über Abhilfen nach. Das ist ja mal was positives.
Nach wie vor bin ich alledings der Ansicht, das diese Straße in der geplanten Form, mit und ohen U-Bahn-Tunnel, nicht akzeptabel ist.


Betreff : OKeStraße Autor: Arnulf Datum: 12.05.2003 08:49:32
keine Angst! Es müsste schon ein Wunder geschehen, wenn der U-Bahn-Tunnel gebaut werden würde.
Es gibt doch schon seit Jahren ein Gerangel über die Finanzierung der U-Bahn-Strecke bzw. deren Betrieb zwischen den Frankfurter Verkehrsbetrieben und Oberursel.
Da werden die wohl kaum mal eben einen klitzekleinen Tunnel bauen. Den gibt es ja schließlich nicht von der Stange oder bei Aldi (oder Lidl..oder Penny...oder Sparmarkt...oder..)

Gibt es schon Berechnungen, wie der Verkehr werden wird, wenn die Baumaßnahmen Frankfurts im Riedberg/neue Autobahnanbindung aussehen wird? Wird es dann mehr oder weniger Autos an der Kreuzung geben?


Betreff : OKeStraße Autor: Kermit Datum: 12.05.2003 09:00:17
Bei den Versammlungen wurde das Thema "Riedberg" immer als Frankfurter Problem abgetan. Bitten, dies in die Berechnungen aufzunehmen oder zu erklären wie der zu erwartende Verkehr nach der Bebauung geregelt wird wurden ignoriert. Es wurde nur immer von Frankfurter Problemen oder Steinbacher Problemen gesprochen, die uns als Oberurseler aber nicht tangieren. So als sei jede Gemeinde/Stadt ein eigenes kleines Königreich und nicht an Nachbarn und deren Problemen interssiert.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 18.05.2003 16:59:16
Morgen (Montag, 19.05.03, 18:00, in Weißkirchen "Urselbach/Ecke Mauerfeldstraße") gibt´s INFOs AUS ERSTER HAND (vom stellvertretenden Leiter des für die "Flächennutzungsplanung" verantwortlichen "Planungsverbands Rhein-Main" Jens Scheller)

Wie immer alle Angaben ohne Gewähr (ich möchte nicht schuld sein ....wenn ihr alle im Regen steht - und keiner kommt)
G.
Bernd (vomLokki)


Betreff : OKeStraße Autor: Lars Datum: 18.05.2003 19:27:15
Bernd, der Termin stimmt. Hat was mit H.Brums Wahlkampf zu tun. Erst kann man mit ihm um 17:15 (?) vom W.-Brandt-Platz mit der U 3 zur Haltestelle Weißkirchen-Ost fahren und über die Verkehrspolitik diskutieren, um 18 Uhr will er an der Ecke Mauerfeld/Urselbachstr. sein und der genannte Herr soll den Trassenverlauf erläutern. Lange kann die Angelegenheit aber nicht dauern, denn schon um 19 Uhr will Brum an der Atzelhöhl sein.


Betreff : OKeStraße Autor: Arnulf Datum: 19.05.2003 08:51:14
Hat das mit der U-Bahn-Fahrt eine besondere Bedeutung, oder ist das einfach nur Arbeitsende von Bänker Brum?


Betreff : OKeStraße Autor: Tanja Datum: 19.05.2003 11:24:15
Du kannst während der Fahrt mit ihm über die Verkehrspolitik diskutieren. Die U 3 ist ja auch wirklich ein besonderes Kapitel. Wir fahren zu unseren Theater- oder Kinobesuchen mit der U 3 nach Frankfurt (weil es in Frankfurt so wenige Parkmöglichkeiten gibt und mein Mann auf meiner Jahreskarte kostenlos mitfahren kann), aber die Fahrzeiten sind abends und am Wochenende zum Weinen. Wir standen jetzt schon mehrere Male fast 30 Minuten und warteten auf die Bahn. Während die U1 und die U 2 alle 15 oder 20 Minuten fahren, muß man bei der U3 1/2 Stunde auf die nächste Bahn warten. Zwischendrin fährt noch eine, aber nur bis Heddernheim. Beim RMV nachgefragt hieß es, die Stadt Frankfurt habe ihren Service ausgebaut, dass die Bahn nur bis Heddernheim fahre liege an der starren Haltung Oberursels, dort wolle man die Kosten (anders als in Bad Homburg) nicht übernehmen.


Betreff : OKeStraße Autor: Fred Binsenschneider Datum: 19.05.2003 13:56:30
Jo Tanja, darin sehe ich auch ein großes Problem. Auch ich bin abends sehr oft mit der U-Bahn in Frankfurt. Da ist es schon ärgerlich, dass man nach 21 Uhr nur noch alle halbe Stunde nach Oberursel kommt, während die U2 noch viertelstündlich Bad Homburg anfährt. Irgendwie ungerecht!


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 20.05.2003 03:17:47
...ist durchaus ein positives Signal, wenn Herr Scheller vom Planungsverband für die Bereitschaft, überregional (sozusagen über den Tellerrand hinaus) zu denken, lobende Worte findet (und gar eine Vertretung Steinbachs den Weg nach Weißkirchen gefunden hat)
Konkretestes Ergebnis dieses frühen Abends war, daß in irgendwelchen Rathausschubladen bereits Pläne einer autobahnnahen Variante schlummern (die es auszugraben und erneut zu präsentieren gilt)
Es gäbe allerdngs auch etliche zusätzliche Hürden auf diesem Weg zur "großen" üerregionalen Lösung (...der Faktor Zeit, ..die erforderliche Abstimmung mit den Nachbargemeinden, ..die Umgehung eines !!hier nie diskutierten!! "Bergwerks" und der nicht unerhebliche Mehraufwand für ein das Urseltal überspannendes Brückenbauwerk)
G.
Bernd(vomLokki)


Betreff : OKeStraße Autor: R.Ries Datum: 20.05.2003 07:35:29
Ich kam wg. Stau etwas zu spät und bekam nicht alles von Anfang an mit. Aber von einem "Bergwerk" war nie die Rede, was ist denn damit überhaupt gemeint ? Ich fand auch interessant, dass diese Planung durchaus nicht rechtskräftig ist wie immer behauptet, es momentan keinen Trassenverlauf gibt, man 2 Jahre lang jetzt mal Einspruch einlegen kann. Also nichts von "Wir können sofort mit dem Bau beginnen". Und dass Frankfurt, Eschborn und Steinbach durchaus an einer "großen Lösung" interessiert sind, Oberursel sich aber dagegen sperrte. Dass im Herbst der Verband etwas Neues anleiern will, sich wegen der Lärmschutzmauer Briefe hin und her geschickt werden, da die Lösung mit Wand für Frankfurt und keiner Wand für Oberursel hier zu einem gigantischen Lärm führen würde. Und wie war das mit dem Zoo ? Also im Juni, wenn das Wetter besser ist (?) wird die SPD an einem Wochenende informieren.


Betreff : OKeStraße Autor: Tommy Datum: 20.05.2003 11:47:54
Oh ja, ein Zoo im Urselbachtal. Elefanten und Giraffen unter der Brücke, stelle ich mir sehr schön vor.


Betreff : OKeStraße Autor: Kermit Datum: 20.05.2003 11:57:08
Hallo Bernd, von welchem "Bergwerk" sprichst Du ? Ich war leider nicht da, da ich den Spätdienst eines Kollegen übernehmen mußte und lese was von einem Bergwerk, einer das Urselbachtal überspannenden Brücke - wir haben doch schon eine und die reicht mir völlig - und einem Zoo ? Letzteres ist doch wohl ein Witz, oder ? Und kannst Du bitte das mit dem "Bergwerk" erklären ? Ich war auch erstaunt, dass die Meldung der BI, der Bau sei nicht rechtskräftig, anscheinend stimmt. Fazit: Nichts Genaues weiß man nicht, stimmts ?


Betreff : OKeStraße Autor: Fred Binsenschneider Datum: 20.05.2003 13:52:01
Das mit dem Zoo war doch nur ein Beispiel, dass für gute Ideen, nämlich eine mögliche Verlegung des Frankfurter Zoos an die Stadtgrenze, viele Parteien gemeinsam an einem Strang ziehen, wovon man ja bei der Planung der OKe-Straße nicht gerade sprechen kann. Das angesprochene Bergwerk liegt irgendwo bei Kalbach und wurde auch nur angesprochen da das Thema Ortsumfahrung Kalbach, die immermehr zu einer Ortserschließungsstraße wird, aufkam.
Beide Themen haben also nicht wirklich was mit der Weißkirchener Umgehungstraße was zu tun. Und eine Brücke über das Urselbachtal müsste nur gebaut werden, wenn man sich für eine Ortsferne Umgehungsstraße entschiede.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 21.05.2003 01:44:53
In der Tat beziehen sich die letzten Beiträge auf eine "ortsferne", "überregionale" und "autobahnnahe" Variante (über die beschränkte, stadteigene "Mini-Variante" wurde hier bereits genügend diskutiert - die ist out)


Betreff : OKeStraße Autor: D.Stark Datum: 21.05.2003 07:45:14
B+A:Die Mini-Variante ist out ? Herr Schorr schildert mir in einer Mail in glühenden Farben die Vorzüge der ortsnahen Variante, sagt, die wird seit über 50 Jahren geplant und wer sich informieren wollte hat dies auch erfahren. Dies stimmt nicht, denn als wir uns vor 23 Jahren die Bebauungspläne ansahen war von einer OKeStraße nicht die Rede. Weiterhin sagt er, für die OKeStraße liegt ein rechtskräftiger Bebauungsplan vor, der auf dem Stadtplanungsamt eingesehen werden kann. Was stimmt denn nun ? Ist der Bebauungsplan rechtskräftig, wie Herr Schorr sagt, oder nicht, wie wohl am Montag gesagt wurde und wie die BI seit einigen Wochen schreibt.
Dies würde mich jetzt doch sehr interessieren.


Betreff : OKeStraße Autor: B+A Datum: 29.05.2003 02:44:45
Thorsten hin - Thorsten her - für mich ist die "out" (spätestens seit dem Gespräch mit dem Vertreter des Planungsverbands Rhein-Main Jens Scheller)
Ich muss allerdings fairerweise hinzufügen, daß "out" noch mein persönlicher Eindruck (genauere Unterlagen und Informationen über alles blockierende Widerspruchsmöglichkeiten werden hoffentlich nachgereicht)

als Anlage ein Zitat aus der TZ vom 28.05.03:

Zu seinem "Lieblingsthema" Südumgehung Weißkirchen äußerte sich Schorr wie folgt:
"Die von der Verwaltung erarbeitete ortsnahe Umgehung sei optimal, wenn auch der Kreuzungsbereich an der Aral-Tankstelle noch verbessert werden müsse. Die Forderung der SPD nach einer großen Lösung, die die Sozialdemokraten in der Vergangenheit verhindert hätten, bezeichnete Schorr als "unfair". Schorr: "Wir können angesichts des wachsenden Verkehrsaufkommens nicht noch einmal 15 oder 20 Jahre warten. Ich bin zuversichtlich, dass wir für die ortsnahe Umgehung eine Lösung finden werden."

Nachzulesen
unter
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article_fnp&_id=1075059&_newspaper=tz&_overview


Betreff : OKeStraße Autor: Fred Binsenschneider Datum: 29.05.2003 03:00:14
Eine Ortsnahe Umgehungsstraße ist für mich absolut indiskutabel und ein Kandidat der diese vertritt unhaltbar. ES muss unter allen Umständen eine ortsferne Lösung gefunden werden, die bis nach Eschborn durchgeht. Jede andere Variante verlagert nur das Problem und eine Ortsumgehungsstraße würde sehr schnell, wie schon beim Ortstermin mit Herrn Brum aufgekommen, zu einer Ortserschließungsstraße.


Betreff : OKeStraße Autor: Kermit Datum: 29.05.2003 11:42:12
So, Herr Schorr bezeichnet die Forderung nach einer großen Lösung als unfair. Die hätten damals die Sozialdemokraten verhindert. Ich weiss nicht wann da war, aber seine Forderung nach einer Anbindung an die OKeStraße für den Stadtteil Stierstadt (auf Steinbacher Seite !), um den Durchgangsverkehr nicht durch Weißkirchen zu führen halte ich für unfair, da eben diese Forderung von der CDU vehement als abgelehnt wurde. Warum sollen die Steinbacher den Verkehr aus Stierstadt auffangen, wenn gleichzeitig ihr Wunsch nach einer großen Lösung abgelehnt wird ? Aber da Wahlkampf ist kann man anscheinend jede Entscheidung seit der Steinzeit aufs Tapet bringen.


Betreff : OKeStraße Autor: Arnulf Datum: 29.05.2003 16:33:41
Jetzt müsst ihr mir mal helfen. Wann war die Position der SPD in Oberursel so stark, dass sie mit ihren Stimmen einen Beschluss der CDU hätten verhindern können?
Das muss ja schon ein paar Jahre her sein.


Betreff : OKeStraße Autor: Kermit Datum: 29.05.2003 17:04:50
Keine Ahnung. Ich wohne jetzt schon lange hier, aber an eine starke SPD kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Daher mein Hinweis auf die Steinzeit.


Betreff : OKeStraße Autor: Uwe Datum: 10.06.2003 12:13:53
Das ist ja mal interessant. Ich lese bei den 3 Bürgermeisterkandidaten herum und stoße auf ziemliche Ungereimtheiten. Während Herr Schorr die sogen. OKeStraße als beschlossen und beste Lösung für alle und alles preist kann man Herr Brum lesen, Herr Scheller habe energisch dementiert es gäbe eine planfestgestellte Trasse. Im Herbst werde man einen neuen Anlauf nehmen, dazu werden auch die betroffenen Bürger gefragt und man sucht eine gemeinsame Lösung mit Eschborn, Frankfurt und Steinbach zu finden.


Betreff : OKeStraße Autor: obgwga Datum: 10.06.2003 14:25:40
Ich habe das Gutachten mir mehrmals angeschaut. In diesem Gutachten war n i e davon die Rede, Stierstadt an diese OkeStrasse.
anzubinden. Geschweige denn sind diese
Verkehre im Gutachten Lärmmässig
eingeplant.


Betreff : OKeStraße Autor: L + W Datum: 10.06.2003 14:34:18
Von einer Anbindung von Stierstadt an die
OkeStrasse war (auch im Gutachten ) n i e die Rede. Wobei die zusätzliche Verkehre bei der
Berechnung der zukünftigen Lärmbelastung
ebenfalls nicht berücksichtigt wurden.


Betreff : OKeStraße Autor: Kermit Datum: 10.06.2003 17:40:37
Stierstadt an die Umgehungsstraße anzubinden wurde in den ersten Versammlungen vorgeschlagen. Um die Kurmainzer zu entlasten. Es wurde z.B. vorgeschlagen sie entlang der S-Bahn dann vor Steinbach vorbei auf eine große Umgehungsstraße zu führen. Im Gutachten tauchen solche Vorschläge nicht auf da sie kategorisch abgelehnt wurden. Herr Schorr bringt diese Umgehung jetzt wieder aufs Tapet, denn nach einer weiteren Bebauung Stierstadts würde der innerstädtische Verkehr noch zunehmen und die Entlastung für die Kurmainzer Str. wäre noch geringer als von Fachleuten vorhergesagt. Dass die CDU eine solche Umgehung nicht mal in die Überlegungen zu diesem Projekt aufnahm, sie als unrealistisch und Spinnerei abgetan wurde, weiß er vielleicht nicht ?


Betreff : OKeStraße Autor: Kermit Datum: 10.06.2003 20:21:17
Hab mich nochmal schlau gemacht. Die Idee, einer Straße von Stierstadt, an der S-Bahn entlang auf die Umgehungsstraße hatte damals die SPD. Es existierten schon Pläne für Lärmschutz, Umweltschutz wie uns Herr Scholz damals sagte. Es wäre eine spürbare Entlastung der Kurmainzer Str. gewesen, wurde aber von der CDU/OBG/FDP sofort abgelehnt und nie in die Planungen aufgenommen, da man andere Pläne hatte und den Verkehr von Stierstadt nicht für so wichtig hielt ?


Betreff : OKeStraße Autor: L + W Datum: 11.06.2003 08:30:37
Ich glaube , dass Herr Schorr wohl betroffener
Anwohner der Kurmainzerstrasse ist.
Was interessieren da schon die betroffenen Anwohner der zukünftigen OkeStrasse.
Gibt es da nicht auch ein Interessenkonflikt??



Betreff : OKeStraße Autor: Konrad Datum: 11.06.2003 10:48:11
Herr Schorr ist ein betroffener Bewohner der Kurmainzer Straße. Dies gibt ihm aber nicht das Recht die Interessen der betroffenen Anwohner der Urselbachstr., des Gaßgangs usw. zu ignorieren und zu erklären, Weißkirchen brauche diese Umgehungsstraße. Herr Krämer sagte damals in seinem 1. Wahlkampf den Anwohnern der Kurmainzer Str. Verkehrsentlastung zu und so entstand diese unsinnige OKeStraßen-Planung. Herr Schorr will doch Bürgermeister aller Oberurseler werden ? Dazu gehören nicht nur die Bewohner der Kurmainzer Str. in Weißkirchen.


Betreff : OKeStraße Autor: Falschparker Datum: 11.06.2003 11:37:58
Ich würde Herrn Schorr, als Anwohner (Eigentümer?) der Kurmainzer Straße, in dieser Frage Zurückhaltung empfehlen, denn die Hessische Gemeindeordnung sieht in § 25 Abs.1 Nr. 1 vor, dass niemand in haupt- oder ehrenamtlicherTätigkeit in einer Angelegenheit beratend oder entscheidend mitwirken darf, wenn er durch die Entscheidung in der Angelegenheit einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil erlangen kann. Ein solcher Vorteil dürfte bei der Befreiung seines Grundstücks von den Emissionen des Durchgangsverkehrs zweifellos vorliegen.


Betreff : OKeStraße Autor: Dagobert Datum: 12.06.2003 11:43:37
Ich unterhielt mich gestern mit 2 sogen. Fachleuten und bekam nach Prüfung der Angelegenheit die Antwort, Herr Schorr sei wegen seines Wohnortes Kurmainzer Straße in der Angelegnheit Umgehungsstraße befangen und müsse dieses Thema aus seinem Wahlprogramm entfernen. Er könne natürlich jederzeit seine persönliche Meinung dazu äußern, aber nicht als Bürgermeisterkandidat. Als Beispiel für Befangenheit wurde mir Frau Henzler von der FDP genannt, die in der Mauerfeldstraße wohnt und damals von der Abstimmung ausgeschlossen war.


Betreff : OKeStraße Autor: HGO Datum: 12.06.2003 13:47:46
Das ist Quatsch!
Fr. Henzler war befangen, weil ihr im Bereich des Bebauungsplanes ein Grundstück gehört.
Die Befangheit bezieht sich i.d.R. auf materielle Vorteile und nicht auf allgemeine Verbesserungen der Lebensqualität. Sonst dürfte nämlich niemand mehr in irgendeiner Angelegenheit mitstimmen... Selbstverständlich kann Herr Schorr als Kandidat seine Meinung äußern, dass diese durch seinen Wohnort geprägt ist, ist dann eine andere, aber keine juristische Frage.


Betreff : OKeStraße Autor: Dagobert Datum: 13.06.2003 07:18:31
Dies ist auch Quatsch. Frau Henzler ist befangen weil ihr ein Grundstück im Bebauungsplan gehört. Herr Schorr ist nicht befangen, obwohl ihm ebenfalls ein Grundstück plus Haus im betroffenen Gebiet gehört ? Ich sagte auch nicht, er dürfe seine Meinung nicht als Privatperson äußern. Es sei aber nicht zulässig diese Meinung in sein Wahlprogramm aufzunehmen.


Betreff : OKeStraße Autor: Kermit Datum: 26.06.2003 12:04:01
Hallo Arnulf, das Rätsel ist gelöst. Im Interview mit der FR am 25.6.03 sagte T.Schorr wörtlich: "Herr Brum, der sich jetzt für die große Südumfahrung ausspricht, hat sie mit seinen Genossen so lange bekämpft, bis die damalige rot-grüne Landesregierung sie aus dem Flächennutzungsplan herausgenommen hat".
Es waren also nicht die bösen Oberurseler Genossen, die die große Südumfahrung verhinderten, sondern die Hessen allgemein. Kam in den bisherigen Statements über die SPD-Verhinderer nicht klar zum Ausdruck.


 Umgehungsstrasse Weißkirchen      Verfasst am: 15.07.2006, 23:30       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Umgehungsstrasse Weißkirchen

Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Fortsetzg. aus NachtW. ... Datum: 26.06.2002 12:15:21
Hab die Beiträge mal zum Weiterdiskutieren hierjer kopiert (in der Nachtwächter AG ist es schon so voll und langsam)
Gruss B+A


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 26.06.2002 12:16:33
16 Grad und fast noch Vollmond (optimale Bedingungen für einen Ortstermin) - immer entlang des Urselbachs müsste eigentlich klappen (na ja, beinahe - der ist ganz schön oft eingezäunt) - vorbei an den Schwarzwiesen (hoffentlich bau´n die hier nicht auch irgendwann ´ne Strasse durch) - nach einer Bachüberquerung landen wir auf einem Weg, der wie ein Acker aussieht (kurz darauf eine noch nicht zerstörte Infotafel über Feuchtwiesen und Papiermühlen) - hier hat jemand euer Fussgängerschild über´n Haufen gefahren (..und nebendran liegt noch die Flasche im Busch) - quer über die Kurmainzer in die Urselbachstrasse (hey... - schön habt ihr´s hier) - Was passiert eigentlich mit den entkernten Fachwerkhäusern hinter der Steinmauer (ausser dass man davor gut Pause machen kann) - Ach, da is´ er wieder, der Urselbach (und mitten auf der Strasse ´ne Katze für Akka) - ganz schön wenig Vitrinen hier im Vergleich zur Vorstadt (da rechts könnte eine sein) - Jupp, St.Crutzen informiert (aufgelockert mit Impressionen aus dem Traumurlaub) - Wieder zurück, wieder Katze (diesmal haut sie nicht mehr ab) - weiter am eingezäunten Urselbach (na ja , vielleicht ganz gut so für den Bach) - Kampf durch unübersichtliches Wohngebietsgewurschtel (bis zur nächsten Brücke) - Ui - da wird der Bach angebaggert (an dem Umleitungsrohr sieht man mal, wie wenig Wasser tatsächlich drin ist, im Urselbach) - Noch schnell über die Urselbachstrasse und endlich am Ziel unserer Träume (wegen der ollen Wiese sind wir jetzt so weit gelaufen?) Sad+Smile


Na ja - wenn wir schon so weit gelaufen sind, laufen wir auch noch den Rest und spielen "Umgehungsstrasse":
Die beginnt wohl am Weißkirchener Berg und kreuzt die Frankfurter Landstrasse auf der Höhe zwischen ARAL und "Wohnmobil-Hvasti" (anders geht´s nicht - ist die einzige Durchstossmöglichkeit) - nach einem virtuellen Sprung über das "Hvasti"tor (sind natürlich aussenrum gegangen) befinden wir uns auch schon an dem gesuchten El Dorado der Basketballjugend (ein von der Hvasti-Einfahrt, dem Krebsmühlenweg und der Urselbachstrasse eingerahmten "Hochplateau") - die Idee, hier einen Basketballplatz (siehe Thema "Basketballfeld Weißkirchen") unterzubringen, ist in der Tat nicht schlecht (zur Zeit ist das Gelände ungenutzt und mit Dornen und Gartenabfällen bedeckt) -
..aber wir wollten ja "Umgehungsstrasse" spielen (also im Gleitflug weiter über die frisch gemähte Wiese bis zum Urselbach) - Eine erneute Bachüberquerung ersparen wir uns (wir machen das jetzt virtuell ohne nasse Füsse) - und wieder Wiese (aber nicht lange, bald beginnt schon der Asphalt zu dominieren, bis er einen dann fast erschlägt) - Flugzeuglandeplatz? oder hat hier vor uns schon jemand "Umgehungsstrasse" gespielt? (auf jeden Fall haben unsere Vorgänger mit Asphalt hier nicht gespart) - Na ja, das würde dann wohl so weiter gehen bis zur "Hiroshima"Strasse am S-Bahnhof Weißkirchen (das sparen wir uns und biegen ab in die Niederurseler Strasse) - Was´n das für´ne Bruchbude gleich links? (Betreten verboten! - Akka, Pfui!) - Schön zugewachsen die Häuser ´n Stück weiter ..und eure "ehemalige Schule und Rathaus" fand Akka auch ganz toll (gibt´s da was zu essen? Armenspeisung oder so) - Die letzte U-Bahn ist auch schon längst weg (also wieder Bachwanderung)
Nacht B+A

PS:
Schreibt doch mal ans SB, was ihr an der Umgehungsstrasse eigentlich so ultraschlimm findet (für unsere virtuelle Spazierfahrt hätten wir eine schlimmere Streckenführung erwartet)


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Arnulf Henrich Datum: 26.06.2002 12:17:13
Eine Umgehungsstraße an sich ist ja nicht schlimm. Ganz im Gegenteil: Wenn die Kurmainzer Straße auf einen erträglichen Level beruhigt wird, wäre das gut. Nur WIE es geschehen soll, ist mir unverständlich. Denn die Bewohner der Kurmainzer freuen sich und die der Urselbachstr. bekommen dafür den Verkehr. Es ist zu erwarten, dass dann noch mehr Autos die bequemere Straße nutzen und damit den ohnehin an dieser Stelle gut zu hörenden Autobahnlärm erhöhen. Ich kann die Urselbachstraßler verstehen. Da sich an der Stelle Hochhäuser befinden, werden wohl auch Schallschutzmaßnahmen (außer es wäre ein Tunnel) nicht viel helfen.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Arnulf Henrich Datum: 26.06.2002 12:24:28
Außerdem, und das ist mein privates Problem, hätten es meine Kinder schwerer, Gefahrenfrei ins Feld zum Spielen zu gelangen.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Fred Binsenschneider Datum: 26.06.2002 12:29:50
Schlimm an der Umgehungstraße ist, dass sie ein Naherholungsgebiet zerstört. Der breite Weg, der von Weißkirchen nach Steinbach führt wird dann durch die Umgehungstraße genutzt werden und nicht mehr für Spaziergänge und Fahrradtouren zu gebrauchen sein. Das finde ich schade, denn an einem schönnen Tag sieht man unheimlich viele Leute, die im Feld unterwegs sind.
Desweiteren scheint mir auch der Nutzen einer solchen Umgehungstraße zweifelhaft.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R. Schäfer Datum: 26.06.2002 14:19:04
Liebe Leute, diese Argumente hätten Euch einfallen müssen, als es noch Zeit war, diese Trasse zu verhindern. Aber damals interessierte es ja keinen und die Bürgerinitiative trommelte leider auch nicht genug. Nun müßt Ihr Euch, müssen wir uns alle neue Spazierwege suchen, können die Kinder nicht mehr da rodeln und spielen. Lärmschutz gibt es auch nur für einige wenige und die haben dann das zweifelhafte Vergnügen die Mauer 3 m vom Fenster entfernt zu haben. Wäret Ihr zu den Veranstaltungen gekommen, hättet Ihr Herrn Häfners Rechenkunststücke gehört dann müßtet Ihr vielleicht jetzt nicht jammern. Ende des Jahres kippt die FDP um und dann wird gebaut.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 26.06.2002 14:53:13
"damals" ist in Oberursel doch kein Argument (bevor man über so eine Sache ausreichend informiert ist, ist die in der Regel doch schon längst beschlossene Sache) - ging uns am Bahnhof auch so (einer der Gründe, warum wir in Zukunft keine Sitzung mehr auslassen)
Trotzdem, mit den Worten von Herrn Lieder (..immer freundlich) Smile + Smile


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Arnulf Henrich Datum: 26.06.2002 15:20:34
gibt es von diesen Sitzungen eigentlich Protokolle, die eingesehen werden können ?


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R. Schäfer Datum: 26.06.2002 15:27:43
Doch, in diesem Fall ist damals ein Argument. Über eine Ortsumgehungsstraße wird angeblich seit über 15 Jahren gesprochen. Bekam ich auch nicht mit, interessierte mich anfangs auch nicht nach dem Motto "Die reden schon so lange darüber". Aber dann ging die Diskussion über ca. 2 Jahre, hier am SB, in den Zeitungen, es waren Versammlungen und wer hören wollte, der konnte hören. Daß die Kurmainzer Straße vom Verkehr entlastet werden muß war für niemanden ein Thema. Aber die Art und Weise, wie dies nun geschehen soll. Taktisch geschickt nutzte unser Bürgermeister die Lagerbildung aus: Hier die Anwohner der Kurmainzer, dort die der neuen Straße. So wurde verhindert, daß sich alle um eine vernünftige Straßenführung, denn die hätte es durchaus gegeben, bemühten. Ich habe staunend Herrn Häfners Rechenkünststücke verfolgt, fast alle sind unter dem Lärmgrenzwert geblieben, es wird nicht mehr Verkehr geben, die Kreuzung an der Tankstelle wird spielend mit dem Verkehr fertig, eine verbesserte Anbindung nach Kalbach ist Frankfurts Sache und so weiter und so fort. Die Menschen, die in Weißkirchen wohnen, sind den 2 Herren doch völlig egal. Sie wollen ihren Willen durchsetzen, mit allen Mitteln und mit aller Macht. Nur dies zählt bei der Entscheidung diese Straße zu bauen.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: C.Dreher Datum: 26.06.2002 15:32:52
Wenden Sie sich an die Bürgerinitiative, die haben alle Akten und Unterlagen. Im Internet erreichbar unter www.initiave-ws.de


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: C.Dreher Datum: 26.06.2002 16:03:24
Natürlich muß es Initiative heißen.



Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Destroyer Datum: 26.06.2002 19:18:53
Diese Umgehungsstraße bringt nur was wenn sie von Eschborn aus an Steinbach und Weißkirchen vorbeigeführt wird.

PS. die Ausfahrt Kalbach bekommt noch eine 2te Linksabbiegerspur,das wird mit der Umgehungsstraße eine Riesenkreuzung mit Megastau in alle Richtungen


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: K.Funk Datum: 26.06.2002 19:29:12
Sagen Sie dies doch unserem Bürgermeister und dem Ersten Stadtrat Eberhard Häfner. Letzterer lacht Sie aus und rechnet Ihnen ganz genau vor, daß es auf der Kreuzung nie und nimmer zu einem klitzekleinen Stau kommen wird und warum. Ich habe diese Rechnungen, obwohl mehrfach gehört, nicht verstanden. Aber die Magistratsmitglieder, denn sie stimmten dem Bau zu. Daß nur eine große Umgehungsstraße wirklich was bringt weiß jeder, scheitert aber am Geld und wohl auch am mangelnden Willen.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Mike Datum: 26.06.2002 22:20:41
Lt. Herrn Häfner gibt es an der Kreuzung mitnichten einen Mega-Stau. Im Gegenteil, durch die neue Linksabbieger-Spur fließt der Verkehr dann wie nichts. Dass dann mehrere tausend Autos und Laster mehr durch diese Straße donnern werden Sie so überhaupt nicht merken. Und wen stört schön die kaputte Umwelt, die nicht mehr vorhandenen Naherholungsgebiete. Nur Kleingeister wie Dich und mich und einige wenige andere.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Wilfried Gaebler Datum: 27.06.2002 13:09:03
Ich verfolge nun die Diskussion wegen dem Basketballfeld ja schon lange und muss festellen, dass es eher um die schlecht geplante Umgehungsstrasse geht. Allerdings den Vorwurf, dass die Initiative nicht genug getrommelt hat muss ich energisch wiedersprechen. Wir haben tausende Flugblätter in unserer Freizeit im
Mauerfeld und Umgebung verteilt. Die Rosenanz
war allerdings sehr schlecht. Von einer aktiven Beteiligung garnicht zu reden.
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die FDP
umfallen wird.
Wenn man sich den Plan (www.pvfrm.de/download/GVPkar30.pdf) genau ansieht, muss ich feststellen, dass entgegen der Aussage von Herrn Kraemer und Herrn Haefner die Urselbachstrasse wird eine Sackgasse bzw. nicht angebunden an die Trasse, eindeutig eine Anbindung eingezeichnet ist. Wer sagt denn nun eigentlicht die Unwahrheit???
www.Initiative-ws.de


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Schlorke Datum: 27.06.2002 13:36:22
Sie haben Flugblätter verteilt, das stimmt. Aber wir in den mehrgeschossigen Häusern in der Mauerfeldstr. bekamen keine. Im Gaßgang gingen die Bewohner auch leer aus. Meine Kollegin, Frau Schäfer, und ich haben in Eigeninitiative mehrere hundert kopiert und verteilt. Die Reaktionen darauf waren allerdings wirklich enttäuschend. Dies liegt z. T. wohl daran, dass dort viele Ausländer wohnen, die sich aus derartigen Aktivitäten lieber raushalten. Einen Vorwurf müßt Ihr Euch aber gefallen lassen: Ergebnisse Eurer Arbeit erfuhr man aus der Zeitung, von Euch sah und hörte man nichts. Die SPD Weißkirchen war auskunftsfreudiger und wie es schien engagierter als Ihr. Auf Eurer Homepage sind die letzten Beiträge über 1 Jahr alt, waren bis vor kurzem "News" vom Sommer letzten Jahres zu lesen. Also denkt man: Die tun nichts mehr. Warum und wie soll sich da jemand für dieses Thema von gestern noch interessieren ? Und außerdem vermisse ich eine E-Mail-Adresse für Anfragen. Nicht jeder, der bei Euch reinguckt, will gleich Mitglied werden.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Arnulf Henrich Datum: 27.06.2002 13:51:14
Laut Gesetz muss eine Kontakt-Email-Adresse vorhanden sein......Genau so wie ein Impressum


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Wilfried Gaebler Datum: 27.06.2002 14:30:33
1. man muss nicht gleich aktives Mitglied (passiv langt auch) werden
aber z.Zt. tragen wir (die Initiative)
die Kosten (Porto, Papier, Telefon Kopierer
usw.)
2. auf unserer Internetseite gibt es ein Button
"Forum" einfach anklicken und los gehts.
3. wir haben die Taunuszeitung, die Frankfurter
Rundschau sowie auch die FAZ per Fax
immer informiert aber leider wurde nichts oder
nur teilweise (Taunuszeitung) gedruckt.
4. leider hat unser IT-Spezialist durch Umzug die
Initiative verlassen und von daher ist es uns
mehr möglich die Internetseite aktuell zu
pflegen.



Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 27.06.2002 15:49:08
Wozu braucht ihr Punkt 1-3..? (ihr habt doch das SB) - Punkt 4 ..? (Arnulf..?) - Smile


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Rudolf Datum: 27.06.2002 16:24:05
Kämpft Euch mal durch die Seiten auf dem alten Schwarzen Brett. Außerdem: Es haben nicht alle Bewohner Weißkirchens einen PC, das Oberurseler Blättchen oder Woche oder so bekommt aber jeder. In dr BILD-Zeitung steht natürlich nichts über uns drin, aber hin und wieder mal in der FR (die Taunus-Nachrichten haben wir nicht). Was mich aber echt wundert: Das Thema Umgehungsstraße war mindestens 2 Jahre Thema und nun plötzlich kommen da einige Leute, stellen Fragen, die schon 20x durchgekaut wurden und man hat das Gefühl: Dieses Thema ist neu und brandaktuell. Wo wart Ihr denn die ganze Zeit, als man die Straße ev. noch hätte verhindern können ? Ihr lebt doch nicht seit letztem Sommer hier, Ihr müßt die Diskussionen doch mitbekommen haben. Jetzt zu sagen "Meine Kinder können dann nicht mehr da spielen" verwundert denn doch.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Wilfried Gaebler Datum: 27.06.2002 16:36:35
Sie treffen wirklich den Nagel auf den Kopf.
Wir, in der Initiative, haetten uns schon sehr
gefreut wenn wir mehr Unterstützung gehabt haetten.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Konrad Datum: 27.06.2002 19:34:00
Schade, dass man nicht erfährt, was das plötzliche Interesse auslöste. Der Artikel übers Basketballfeld kanns doch nicht gewesen sein ? Und auch schade, dass man nicht erfährt, warum alle, die sich jetzt aufregen, damals schwiegen
.

Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Fred Binsenschneider Datum: 27.06.2002 20:48:56
Vielleicht wurde damals wirklich nicht genug Werbung gemacht, nicht laut genug getrommelt. Die Umgehungstraße ist für mich immernoch ein großes Gespenst, von dem ich die genauen Ausmaße gar nicht kenne und wohl auch nicht kennen werde, bis sie letztendlich gebaut ist. Es sieht doch auch hier am Board im Moment so aus, dass keiner genau weiß, wo und wie genau diese neue Straße verlaufen soll.
Im Prinzip bin ich strikt gegen eine Straße, die den breiten Weg einnimmt, wenn sie allerdings erstmal da ist, wird das Rufen schon leider werden. Also, lassen wir uns doch mal überraschen. Wenn keiner was genaues weiß, das heißt auch, wann diese neue Straße genaut werden soll, weiß auch keiner, was er dagegen machen soll. Ist doch klar, dass dann die Resonanz eher gering ist. Ein Gespenst verscheucht ma halt am besten noch, indem man vor ihm die Augen verschließt, bzw. sich nach einiger Zeit mit ihm abfindet.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: C.Dreher Datum: 27.06.2002 22:30:34
Herr Binsenschneider, Ihr Verhalten nennt man gemeinhin Vogel-Strauß-Politik. Ich kann Sie leider nicht verstehen, denn während der Planungsphase stand ständig irgend was über die Straße in der Zeitung, wurden Flugblätter verteilt und der Magistrat verschickte 2x etwas über den Stand der Dinge an alle !!! Weißkirchener Haushalte. Es gab Veranstaltungen und Versammlungen, über deren Wert man streiten kann, aber keiner kann sagen, er habe nichts gewußt. Für dieses und ich glaube nächstes Jahr sind im Haushalt keine Mittel vorgesehen, aber die FDP muß und wird ja bestimmt noch zustimmen und dann kommen stätestens im Jahre 2004 die Baumaschinen. Die bisher noch freien Stellen, z.B. am Friedhof, werden dann auch noch zugenaut. Es wird riesig gemütlich werden. Und die Verkehrsentlastung der Kurmainzer Str. wird auch weit geringer sein als dies die Befürworter der Straße erhoffen. Dies kann man aus den Verkehrszählungen ableiten. Die Verhinderung dieser Umgehungsstraße scheiterte an den vielen gleichgültigen Menschen, die sich alles gar nicht vorstellen können - oder wollen.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 28.06.2002 00:17:33
Marcus, für uns war das "Basketballfeld" und die Bitte von Maria tatsächlich der Auslöser, überhaupt mal dort hinzugehen (und die Landschaft rechts und links des Urselbachs mit anderen Augen zu betrachten) - über "Giftmüllberge" und derart unklare Planungsgrundlagen wussten wir zu diesem Zeitpunkt nichts (ebensowenig wie über die Flut von Beiträgen im "alten SB")
Wir haben sicherlich damals schon den Medien und eventuell auch dem ein oder anderen Flugblatt entnommen, dass dort um das Entstehen oder Nichtentstehen einer Umgehungsstrasse diskutiert wird (aber was bedeutet das bei der täglichen Flut an bedrucktem Papier, dem man im Moment des Hereinflatterns noch nicht mal Fragen stellen kann - also ab in die damals noch nicht vorhandene blaue Tonne und vergessen!) - Das ist hier am SB ganz anders: ..die Ina schreibt (hihihi) und ich kann sie direkt fragen, was sie damit meint (und bekomm dann vielleicht sogar eine Antwort)
Gibt es denn Zahlen, wieviele Weißkirchener grundsätzlich für oder grundsätzlich gegen eine solche Umgehungsstrasse sind? (es lohnt ja nicht, über die optimalste Trassenführung nachzudenken, wenn sowieso mehr dagegen als dafür sind - und hier in diesem Thema scheinen ja alle Autoren irgendwie dagegen zu sein )


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Schäfer Datum: 28.06.2002 08:09:31
Es gibt in Weißkirchen 2 Lager (klingt blöd): Die Anwohner der Kurmainzer sind für die OKE-Straße, die Anwohner der Urselbachstr., des Wohngebietes Mauerfeld dagegen. Wie viele das in Zahlen sind ? Keine Ahnung. Denn es gibt ja auch noch die vielen Unwissenden und die, denen es egal ist. Die, wie unsere Nachbarn sagen: Das betrifft uns doch sowieso nicht. Bei denen haben wir uns schon den Mund fusselig geredet, ohne Erfolg. Wir guckten uns gestern abend noch mal die von Euch genannte Trassenführung zwischen Tabkstelle und Hvasti und da fiel uns ein: dort steht doch der Hochspannungsmast. Er wurde vor einigen Jahren aus der Mauerfeldstr. an diese Stelle dort oben verlegt. Ist, glaube ich, die Stromversorgung zu Bommersheim. Wo wird der denn hingesetzt ? Kann man das auf dem Plan sehen ? Ich glaube immer noch an die Trasse Urselbachstr. hoch. Der Vertreter des Umlandverbandes sagte nämlich, es könne wegen der U 3 und der Kreuzung nach Kalbach nicht anders gehen.
Kann man nicht die 2 Themen "Basketballfeld" und "OkeStraße" zusammenwerfen ? Dann steht nicht alles doppelt da.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Ina Datum: 28.06.2002 10:08:29
Es klang einfach lustig, als Ihr schriebt, Ihr wolltet Euch "nirgendwo hinwenden". War kein tieferer Sinn im hihihi. Das ganze Thema ist bescheiden genug, da freut man sich über Kleinigkeiten doppelt.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 28.06.2002 11:29:32
Haben wir doch bereits getan (im Thema "basketballfeld" warten wir nur noch auf die Antwort der Stadtverwaltung)
Was diese Zahlen angeht, Ortsrand gegen Ortskern (das solltet ihr schleunigst mal feststellen lassen) - um die Gleichgültigen müsst ihr euch ja nicht weiter kümmern (die sind neutral und zählen nicht) - wir können uns ausserdem gut vorstellen, dass nicht jeder "Kurmainzer" automatisch für die OKestrasse ist (wer lässt schon gerne seine potentiellen und eventuellen Besucher einen so grossen Umweg fahren und verzichtet dafür auch noch auf ein Naherholungsgebiet direkt vor der Haustür) Gruss B+A Smile


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Martha Datum: 28.06.2002 11:58:45
Diese ganze Aufregung jetzt ist ja schön und gut, sie ändern aber doch nichts mehr an den Tatsachen. Und die lauten: Die OkeStraße ist von allen dafür Verantwortlichen beschlossen worden. Es wird nur noch auf das Amen der FDP gewartet. Man kann versuchen, den Bau zu verzögern, aber auch das bringt nichts. Dies sind meine Informationen, vielleicht kann Herr Gäbler von der BI dazu mehr sagen.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 28.06.2002 12:48:18
Wo ist denn hier Aufregung? (bisher wurden doch lediglich ganz friedlich Informationen ausgetauscht) - und eigentlich ging es ja wirklich nur um diesen Basketballplatz (...daß man da in ein Wespennest gerät....) Smile<-< + `,-,">


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Martha Datum: 28.06.2002 15:02:37
Würden Sie in Weißkirchen wohnen würden Sie das Wespennest verstehen. Dann würden Sie sich auch aufregen, würde vor Ihrer Nase eine völlig unsinnige Straße hingebaut. Die die Kurmainzer nicht entlastet und noch mehr Verkehr anzieht.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Thomas F. Datum: 29.06.2002 13:59:44
Der Plan, der jetzt auch bei der BI zu sehen ist, kann so nicht stimmen. Der große Sendemast, der erst vor einigen Jahren dorhin versetzt wurde, wird doch bestimmt nicht schon wieder umgesetzt. Es ist auch von dieser Stelle (zwischen Tankstelle und Hvasti) ziemlich umständlich zur Straße nach Kalbach zu kommen. Dann fahre ich doch lieber weiter die Kurmainzer hoch, ein Stück Frankfurter Landstr. und biege nach links ab wie bisher. Das scheint mir sinnvoller als hinter Steinbach nach rechts auf die Umgehungsstraße, dort vor und an der Kreuzung im Stau stehen, nach links wenden und über die U-Bahn-Trasse nach Kalbach zu fahren. Ebenso ist doch für Fahrer, die nach Oberursel wollen, die OkeStraße keine Alternative. Ich glaube nicht, daß die Kurmainzer sehr viel verkehrsberuhigter wird, da der innerstädtische Verkehr, z.B. von und nach Stierstadt, der gleiche bleibt. Wo also ist der Sinn des Ganzen ?


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: jojo Datum: 29.06.2002 16:09:16
Den Mega stau wird es vielleicht nicht auf Grund der Ampelanlage an dieser Kreuzung geben, jedoch aus einem zweiten, viel wichtigeren Grund, aus dem auch heute bereits Staus entstehen:
Der seit ca. 2 Jahren installierten Ampel Richtung Autobahn am Ökohof oder was das auch immer sein mag, mit Antiquitäten und so. Da springt die Ampel auf rot und der Stau ist bereist da. Bis alle Autos durchgefahren sind, ist sie wieder rot usw....


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Mike Datum: 29.06.2002 17:42:52
Ökohof ? Die Krebsmühle ist kein Ökohof und sie ist auch nicht für die Staus verantwortlich. Diese Zementfabrik oder was das ist blieb vor ca. 2-3 Jahren nur dort, wenn sie diese Ampel und diese Schaltung bekommt. Kommt ein Laster von unten und will auf die Frankfurter Landstr., springt die Ampel sofort für ihn auf grün. Und die oben haben das Nachsehen und den Stau. Der Bürgermeister hat das hier mal so erklärt, man wollte diesen Betrieb und die Arbeitsplätze behalten.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: jojo Datum: 29.06.2002 20:48:18
Wie auch immer, jedenfalls ist diese Ampel der Grund für die Staus! Wenn sich da nichts tut, wirds immer schlimmer werden!


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Mike Datum: 29.06.2002 23:45:02
Gibs auf, da tut sich nichts. Es gibt einen Vertrag mit der Stadt und dieser Firma. Nachzulesen auf dem alten SB.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 30.06.2002 03:47:45
Saukalt bei euch am Bach (11 Grad)
@Ina: vielen Dank für die Erläuterung (hihihi)
@Martha: gerade dabei, das Wespennest näher kennenzulernen (gar nicht so einfach)
@jojo: in der Krebsmühle kann man echte Antiquitäten und auf alt getrimmte Weichholzmöbel kaufen, lecker essen gehn oder seine Altertümer zum Ablaugen und Restaurieren hinbringen (unsere Türen stehn auch grad da rum)
@Gehörlose - ihr habt tatsächlich allerlei Geräusch dort unten: kontinuierlich die Autobahn+Landstrasse, das hochfrequente metallene Geräusch der Brückenbauarbeiten und immer wieder dieser Hund..(da isses ja sogar am Bahnhof ruhiger)
@Initiative: Gemessen an dem Umstand, dass ihr euch schon so lange mit dem Thema befasst, liefert ihr reichlich wenig konkrete Zahlen und Fakten (Anzahl der Befürworter und Gegner in Weißkirchen, tatsächlicher aktueller Planstand, Abstimmungsverhältnis im Ortsbeirat und Stadtparlament, etc... nur dann kann sich der Leser wirklich ein Bild über eure Situation machen)
Smile B+A


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: jojo Datum: 30.06.2002 10:36:06
Dann muss eben diese Einmündung umgebaut werden, mit Einfädelspur oder so, die meisten fajren eh nach unten ab!


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Thomas Datum: 30.06.2002 18:33:46
Zum Thema Gehörlose: Ihr müßt Euch irren was den Lärm bei uns betrifft. Das wissen wir von oberster Stelle. Wir sind immer ganz knapp unter dem erlaubten Lärmpegel - die Autobahn wurde da nicht mitgemessen, die zählt nicht. Und wenn der Erste Stadtrat Eberhard Häfner sagt, es ist nicht laut, dann stimmt es.
Zur Bürgerinitiative: Ihr moniert, es würden wenige konkrete Zahlen und Fakten genannt, z.B. die Anzahl der Befürworter und Gegner fehlen. Wie soll eine Bürgerinitiative dies denn zählen ? Ihr vermißt Abstimmungsverhältnisse im Ortsbeirat und Stadtparlament. Ich glaube, dies ist einfach eine Zeit- und Geldfrage. Obwohl ich hier mal sagen muß: Wir boten mehrmals der BI finanzielle Unterstützung an, ist auch im Formular unserer Mitgliedschaft angekreuzt. Eine Antwort bekamen wir nie, auch die Ergebnisse von Besprechungen oder den neuesten Stand der Dinge bekamen wir nie mitgeteilt. Was soll man noch tun ? Weiter fragen und nerven ohne eine Antwort zu bekommen ? Ihnen das Geld hinterhertragen ? Und daher wehre ich mich ganz entschieden gegen die Behauptung von Herrn Gäbler, sie seien nicht genug unterstützt worden.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Schäfer Datum: 30.06.2002 22:35:29
Diese Erfahrungen haben wir auch mit der Bürgerinitiative gemacht. Wir wohnen in der Mauerfeldstr. nicht direkt am Ort des Geschehens, möchten die OKeStraße dennoch aus diversen Gründen nicht. Wir hatten ab einem bestimmten Zeitpunkt den Eindruck, es sind nur noch Anwohner der Urselbachstr. oder direkt dahinter in der BI erwünscht. Wir erfuhren Neuigkeiten nur noch aus der Zeitung, das angebotene Geld wollte niemand - und nun beschwert man sich über fehlende Resonanz bei den Mitbürgern, man müsse die Kosten für alles selbst übernehmen und was da sonst noch an Vorwürfen geschrieben wird. Es stimmt, viele unserer Nachbarn und viele Einwohner Weißkirchens reagierten nicht auf Ihre Flugblätter, wollten sich nicht engagieren gegen diese überflüssige Umgehungsstraße. Wir entschieden uns damals für eine aktive Mitgliedschaft, es wurde dann aber rasch eine sehr einseitig Angelegenheit und wir gaben es auf Ihnen hinterherzurennen. Werfen Sie bitte daher nicht alle Bürger Weißkirchens in einen Topf, nur weil Sie den Überblick über Ihre Mitglieder verloren oder nicht wissen, wie man eine solche Initiave managt.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: K.Funk Datum: 01.07.2002 11:43:50
Noch etwas zur Informationspolitik der Stadt. Am Gaßgang, wo es ganz besonders schon laut ist, wollen wohl viele ihre Eigentumswohnungen verkaufen. Wir wurden bei unseren abendlichen Runden schon öfter von hilflos guckenden und ratlosen Personen angesprochen, die Interesse an einer angebotenen Wohnung hatten, aber vom Lärm abgeschreckt waren. Auch hatte der eine oder andere von der geplanten OKeStraße gehört. Sie wollten nun von uns wissen, was denn da geplant sei. Unser Hinweis auf das Rathaus und sich dort zu informieren war ein voller Erfolg. Die armen Leute waren dort nicht informiert sondern veralbert worden. Keiner hatte den einigermaßen richtigen Trassenverlauf auf seinem Plan, Lärm war dort nicht zu erwarten, Lärmschutzmauern - aber sicher und und und. Vielleicht wissen es die dort arbeitenden Verwaltungsmenschen wirklich nicht besser, dann sollen sie es den Ratsuchenden sagen anstatt das Blaue vom Himmel zu lügen.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 02.07.2002 23:57:22
Flächendeckende Informationen auf gleichem Niveau scheinen auch in unserer Zeit der elektronischen Medien nicht selbverständlich zu sein (.. haben heute beim Gassigehen Leute getroffen, die noch nicht einmal wussten, dass dort irgendwann irgendwo eine neue Strasse gebaut werden soll - obwohl sie direkt am Urselbachweg wohnen!!)


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Ries Datum: 03.07.2002 09:41:31
Die Menschen scheinen bei allem, was sie nicht ganz konkret in ihrem Leben betrifft, die Ohren zuzuklappen. Und wie die 3 Affen dazusitzen. Da kann man noch so viele Flugblätter einwerfen, Informationsstände aufbauen, mit Leuten reden - es nutzt nichts. Denkt man. Denn der Herr Henrich wußte offenbar auch nicht Bescheid, obwohl dieses Thema immer und immer wieder hier durchgekaut wurde. Und nun fragt er nach Einzelheiten. Vielleicht kann man ihn nun in die Gruppe der Wissenden und Gegner aufnehmen ?


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Arnulf Henrich Datum: 03.07.2002 10:26:17
eigentlich habe ich nur gefragt, ob es Protokolle von den Sitzungen gibt. D.h. ist alles was versprochen wurde auch schriftlich festgehalten. Ansonsten können Sie beruhigt sein: Ich weiß um die Pläne der Umgehungsstraße und habe auch diesbezgl. schon mit Vertretern der Weißkirchener CDU darüber diskutiert. Sie haben aber insofern Recht: Ich bin kein unmittelbar Betroffener.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Ries Datum: 03.07.2002 12:03:49
Warum sind Sie kein Betroffener ? Weil Sie nicht direkt an der Straße wohnen ? Was ist mit dem Naherholungsgebiet, dann von Weißkirchen abgeschnitten ? Mit den Kleingärten, die weichen müssen ? Was mit der geplanten Neubebauung an der Grabenstraße ? Die jetzt noch nicht im Plan auftaucht, weil dann die Verkehrszählung und Lärmmessung nicht stimmt ? Ihr macht es Euch alle so einfach mit Eurem "Ich bin ja nicht unmittelbar betroffen".


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Arnulf Henrich Datum: 03.07.2002 12:19:18
Wieso einfach? Ich bin eben nur nicht unmittelbar betroffen. Höchstens mittelbar. Ich nutze das Wißkirchener Naherholungsgebiet vielleicht zwei mal im Jahr. Das bedeutet doch aber nicht (und das hatte ich gehofft ausgedrückt zu haben), dass mir die Straße egal ist.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Ries Datum: 03.07.2002 13:49:19
Und was tun Sie dagegen ? Es nutzt niemandem, wenn Sie sagen, Sie seien gegen die OKeStraße, aber nichts tun. Ich habe so in Erinnerung, Sie beklagten, Ihre Kinder könnten dann nicht mehr dort spielen. Und was Ihre Frage nur nach den Protokollen betrifft: Fragten Sie nicht auch, warum die Trasse nicht an die Krebsmühle verlegt würde ? Mit Ihrem Wissen kann es dann nicht weit her sein.Aber wenn Sie dieses Naherholungsgebiet sowieso nur 2-3x im Jahr nutzen kann es Ihnen wirklich ziemlich egal sein. Und damit ist Schluß der Debatte mit Ihnen. Wie machen Sie dies überhaupt ? Das Schreiben zu allen Themen ? Sie erwähnten mal einen Arbeitgeber, macht der das mit ? Nein, ich will es nicht wissen, weitere Antworten werden nicht gelesen oder beantwortet.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Arnulf Henrich Datum: 03.07.2002 13:57:31
Na da hoffe ich nur, dass nicht alle Anwohner und Gegner so emotionsgeladen bei den Gesprächen argumentiert haben. Sonst würde ich mich über nichts wundern.

Und: jetzt haben Sie es doch gelesen, R.Ries.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Fred Binsenschneider Datum: 03.07.2002 14:11:37
Eigentlich sind sich hier doch alle einig: Die Straße ist unsinnig und wird höchstwahrscheinlich ihre Bestimmung nicht erfüllen, sie zerstört ein Naherholungsgebiet und keiner ist über das ganze Ausmaß bzw. die genaue Trassenführung informiert.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Arnulf Henrich Datum: 03.07.2002 14:13:37
...sag ich doch.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: P.Schmied Datum: 03.07.2002 14:53:29
Und weiter ... Wissen allein genügt nicht.
@Herr Henrich: Sie hoffen, es argumentierten nicht alle so emotionsgeladen wie Frau Ries. Warum ? Stilles Klagen und Weinen nutzt nichts. Frau Ries nannte hier jede Menge Fakten und ohne eine gehörige Portion Wut im Bauch kann man diese Entscheidung für eine Straße ohne Wert wirklich nicht kommentieren. Wenn man - wie Sie ja Gott sei Dank nicht - unmittelbar betroffen ist. Sie haben doch keine Ahnung wie diese Entscheidung ablief. Was in den Bürgerversammlungen los war. Wie unser Bürgermeister und der Erste Stadtrat die beiden Parteien, Befürworter und Gegner, gegeneinander ausspielte. Wie Gutachten interpretiert wurden. Was es für Auswirkungen auf die dort lebenden Menschen hat. Ihre Kommentare sind langsam wirklich überflüssig.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: e.müller Datum: 03.07.2002 15:34:27
was hat ihnen eigentlich herr heinrich getan? er hat doch gar nicht für die umgehungsstrasse gestimmt. mit persönlichen angriffen und beleidigungen kommt man sicher in diesem thema nicht weiter.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: C.Förster Datum: 03.07.2002 16:25:52
Bei diesem Thema kommt man überhaupt nicht weiter, weil alles schon beschlossen ist. Mich persönlich, da ich am Gaßgang wohne und weiß, was in der Vergangenheit abging und mir vorstellen kann, wie es ist, mit dieser Straße zu leben, ärgern, nein, daß ist nicht korrekt, aber mir fällt kein besserer Ausdruck ein, die Beiträge von Mitbürgern, die sagen, sie sind gegen die Straße. Eine Beteiligung an irgendeinem Protest lehnen sie ab, da sie entweder nicht betroffen sind oder sich nicht vorstellen können das die Straße wirklich gebaut wird oder auf ein Wunder hoffen. Da kann ich den Frust meiner Vorschreiber schon verstehen. Es gibt Themen, z.B. der Homm-Kreisel bei der WM, die tangieren mich nicht direkt. Ich schreibe dazu nicht meine Meinung, eben weil ich davon nicht betroffen bin. Ich will nicht das Recht der freien Meinungsäußerung beschneiden, denke aber, einige Personen hier übertreiben etwas.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 04.07.2002 20:28:10
Kann sich hier nicht mal endlich eine(r) melden, die(der) sich intensiv genug mit dem Thema befasst hat, um (abschliessend?) einige offene Fragen übersichtlich und in Kurzform zu beantworten:
Welche Beschlüsse (von wann und wem..?)
Aktuelle Planungsgrundlage (Datum, Bezeichnung, Inhalt..)
Aktueller (Mitglieder)Stand der Bürgerinitiative (gibt´s die überhaupt noch..?)
Arnulfs Frage nach den Sitzungsprotokollen ist auch noch nicht beantwortet (die Antwort von Frau Ries war ja wohl eher mies..!)
Besteht überhaupt noch Interesse in der Weißkirchener Bevölkerung, sich für oder gegen diese Strasse auszusprechen (oder ist das wieder nur so´n Laberthema wie die anderen auch..?)
Rein statistisch kann festgestellt werden, dass sich zumindest hier am Brett mehr als 90% gegen die Strasse ausgesprochen haben (entweder lesen die Befürworter kein SB, gehören ausschliesslich zu der grossen Schar der passiven Leser oder halten eine Wortmeldung nicht für nötig, da es eh schon beschlossene Sache ist..)
Gruss B+A


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Schäfer Datum: 05.07.2002 13:08:51
Die Bürgerinitiative gibt es noch. Vorsitzender ist Herr Gäbler, der hier auch mal kurz schrieb und sich dabei bitterlich über mangelnde Resonanz der Bürger beklagte. Es ist mit dieser Bürgerinitiative aber irgendwo komisch, denn obwohl Mitglied hörte ich seit Urzeiten nichts mehr von ihnen. Ich war mal bei einer Besprechung, wurde dazu von jemand anderem eingeladen, und hatte den Eindruck, ich wohne dem Treffen eines Geheimbundes bei.
Herr Gäbler oder eines der Mitglieder der BI könnten sicher Ihre Fragen beantworten, wollen aber nicht ?
Die SPD im Ortsbeirat Weißkirchen war mal sehr rührig, hat aber auch aufgegeben ?
Einige Informationen habe ich auch, aber nur, was in Zeitungen und Flugblättern stand.
Ich denke mal, viele Bürger hier glauben, die OKeStraße ist beschlossene Sache, weiterer Widerstand zwecklos. Die überwiegende Mehrheit sagt, betrifft mich nicht (z.B. unsere Nachbarn) und unternimmt nichts. Die laute Gruppe der Befürworter muß es auch geben, aber es stimmt, von denen hört und liest man nichts.
Um Gegner der Straße zu mobilisieren, eventuell einen Aufschub des Baus zu erreichen müßte ein Mitglied der BI mal Fakten nennen und die aufgetretenen Fragen beantworten. Aber da kommt ja nichts. Vielleicht fühlen sie sich wohl in ihrer Rolle als einsame Kämpfer, keine Ahnung.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: C:Dreher Datum: 05.07.2002 17:39:24
Dies ist mit Sicherheit kein Laberthema. Dazu ist die Sache doch für alle Weißkirchener zu wichtig.
Sollte man meinen. Nach Gesprächen und dem, was man so hört, bezweifle ich allerdings, dass sich viele Leute darüber den Kopf zerbrechen. Es scheint nur ein Problem einiger weniger, der direkten Anwohner, zu sein. An den anderen geht es spurlos vorbei, die wissen von nichts. Ich kann über die Uninteressiertheit meiner lieben Mitmenschen nur den Kopf schütteln. Dies sind dann aber die ersten, die nach dem Bau über Lärm oder Verkehr jammern und nach Änderungen rufen.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Ries Datum: 05.07.2002 17:59:19
Tschuldigung, Herr Henrich, meine Antworten waren wohl etwas zu doll ( obwohl sie in der Sache schon stimmten). Ich hatte einen zahnenden Säugling zu Gast (bin ich nicht mehr gewöhnt) und habe meine Genervtheit an Ihnen ausgelassen. Um ehrlich zu sein: Mich nervte nicht nur der Schreihals, auch diese Debatte verwundert mich sehr. Ich dachte, zu diesem Thema sind alle Fakten bekannt. Ist doch nicht so.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 05.07.2002 22:40:43
Na, wenn Sie alle Fakten kennen - dann legen Sie doch mal los:


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Ries Datum: 06.07.2002 00:04:52
Der Bau der Straße ist ein Wahlversprechen Herrn Krämers vor seiner 1. Wahl zum Bürgermeister an die Bewohner der Kurmainzer Straße. Es wurde zum x-ten Mal der Verkehr gezählt, es wurden zum x-ten Male Gutachten erstellt. Diese Gutachten kann man interpretieren wie es einem in den Kram paßt. Hieß es erst, eine Umgehungsstraße bringt nichts, wurde, nach dem Beschluß der Herren Krämer und Häfner für den Bau der Straße, ein "entlastet den Verkehr doch" draus. Die SPD, die Grünen und die WILO waren gegen den Bau, CDU, FDP und OBG dafür. Es bildete sich eine Bürgerinitiative, die auch anfangs, neben der SPD, sehr rührig war. Das Interesse der nicht-unmittelbar-Betroffenen hielt sich sehr in Grenzen, die meisten sagten "es betrifft mich nicht" und hielten sich aus allem raus. Wir hatten Bürgerversammlungen, auf denen man immer die gleichen Gesichter sah, die gleichen Argumente für und gegen die Straße hörte und beide Parteien - die Befürworter und die Gegner - fasziniert den Rechenkunststücken unseres Ersten Stadtrates E.Häfner lauschten. Die einen glauben dran, weil sie dran glauben wollen, die anderen - und das ist die Mehrheit hier am Brett - nicht. Als es zur Abstimmung im Magistrat kam traten CDU-Mitglieder zurück, sie mußten befürchten für befangen erklärt zu werden. Mit Stimmen der CDU, FDP und OBG konnte dann der Straßenbau beschlossen werden. Bei den Wahlen im März 2001 verloren hier, besonders in einem Wahlkreis, die CDU und die FDP Stimmen, die OBG wurde nicht mehr in den Weißkirchener Ortsbeirat gewählt. Und plötzlich war die FDP der Meinung, eine große Ortsumgehung sei doch besser als der jetzige Plan und zog ihre Zustimmung zurück. Bis Ende des Jahres 2002 soll versucht werden, mit den Nachbarkommunen Steinbach, Eschborn und Frankfurt zu sprechen und doch noch die große Umgehung zu erreichen. Hessens Minister lehnen ab, Steinbach hat kein Geld, Eschborn will wohl auch nicht und ob wirklich jemand mit Frankfurter Verantwortlichen sprach weiß ich nicht. Der Umlandverband stimmte auch zu und also kann die Straße gebaut werden. Wenn Oberursel das nötige Kleingeld hat - das Land muß es ziemlich große Prozentzahl der Summe beisteuern - und die FDP zustimmt. Woran ich nicht zweifle. Dies sind in Kürze die mir bekannten Fakten, entnommen Briefen, Flugblättern, Gesprächen, Zeitungsartikeln. Da dies Material überall in Weißkirchen verteilt wurde ging ich davon aus, wen es interessiert und gegen die OKeStraße ist weiß Bescheid. Dem ist aber offensichtlich nicht so. Ich hoffe, ich habe alles richtig zitiert und erklärt. Wenn nicht, soll mich jemand berichtigen, der es besser weiß. Gute Nacht.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Ries Datum: 06.07.2002 00:25:34
P.S. Es fehlen natürlich jede Menge Details. Zum Teil kenne ich sie nicht, z.T. weiß ich sie auswendig auch nicht mehr (die Kiste mit den Unterlagen steht im Keller) und sie würden auch viel zu weit führen und den Platz hier sprengen. Wenn jemand was vermißt, dann soll er es ergänzen. Endgültig Gute Nacht.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: T.Funke Datum: 06.07.2002 14:05:21
Na B+A, alle Unklarheiten beseitigt ?
Ich vermisse bei den Beiträgen hier immer noch die Meldungen von Befürwortern der OKeStraße. Ihr wart doch immer so laut bei den Versammlungen, warum schreibt nicht mal jemand über die Gründe, warum sie nach seiner Meinung gebaut werden soll ?
So hat man nur ein Bild der einen Seite. Eure Meinung zu lesen wäre auch ganz interessant.

Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 06.07.2002 22:14:24
@R.....Ries: Vielen Dank für den historischen Abriss (..wurde ja mächtig viel Material und Volk verheizt, um zu keinem wirklichen Ergebniss zu kommen)
@T.....Funk: Nicht ganz (es fehlen ja noch immer die genauen Zahlen und aktuellen Daten - und Arnulfs Frage ist auch noch nicht beantwortet)
Frage......: Diese "grosse Umgehung" - handelt es sich dabei um eine Strasse parallel zur Autobahn wie in Bad Homburg (oder geht die dann auch wieder quer durch?) - zum Thema AutoBahn (wird es dort bei der S-Kurve irgendwann eine Auffahrt geben (dann werden die vi
elen OKeStrassen vielleicht gar nicht mehr benötigt)
PS:
Schade, dass nicht ALLE Weißkirchener/Oberurseler das schwarze Brett nutzen (dann könnte man noch innerhalb der nächsten Monate OnLine abstimmen und das traurige Thema zu den Akten legen) - ..würde allerdings nur mit Registrierung funktionieren (aber was nicht ist, kann ja noch ...)


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: T.Funke Datum: 07.07.2002 00:20:53
@B+A: Die genauen Zahlen fehlen noch. Ah ja. Wer soll sie wissen außer Rathaus oder BI ? Da beide nicht antworten wollen und Ihr Euch nicht selbst wo informieren wollt, werdet Ihr sie nie erfahren.
Die "große Umgehung" sollte von Eschborn um Steinbach und Weißkirchen rum irgendwo auf Frankfurter Gebiet, Autobahn ? (weiß ich nicht mehr so genau) führen. Es wären also die jeweiligen Umgehungsstraßen um Weißkirchen und Steinbach überflüssig. Man müßte sich aber mit 4 ! Bürgermeistern oder Verwaltungen abstimmen, miteinander sprechen und das ist eindeutig zu viel verlangt. Es will jeder seine eigene Suppe kochen, auch wenns unsinnig ist. Im Endeffekt hat mal jede Gemeinde mehrere Umgehungsstraßen um sich rum (wie kleine Ohren), total bescheuert, aber die Stadtfürsten findens schick.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Fred Binsenschneider Datum: 07.07.2002 03:10:44
Eine große Ungehung wäre aber das einzig Sinvolle. Nur wenn vom Ortseingang Weißkirchens Weißkirchen selbst und Steinbach bis Eschborn umfahren werden könnten würde ien Umgehungstraße Sinn machen. Auch ich, totaler Gegner der Umgehungsstraße, würde einer solchen Lösung zustimmen. Eigenbrötlerei bringt bei einer solchen Straßenplanung gar nichts.
Naja, ich denke, wenn die Umgehungsstraße erstmal steht dauerts nicht mehr lange, bis Steinbach die Straße um seinen Ortskern herum verlängern wird.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Tim Datum: 07.07.2002 10:29:42
Einfach verlängern geht nicht so ohne weiteres. Sieh Dir mal eine Karte an. Die OKeStraße endet vor Steinbach, weil man Landeszuschüsse nur für den Bau auf eigenem Gebiet erhält. Daher auch keine Anbindung nach der Krebsmühle = Frankfurt. Da Steinbach pleite ist, kommt da erst mal nichts und wenn doch müßte deren Umgehung auch auf Steinbacher Gebiet enden um Geld vom Land zu bekommen. Man würde dann eine Umgehungsstraße nach der anderen fahren, ziemlich bescheuert. Aber wann planen Politiker denn schon mit Logik und Verstand ?


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Martha Datum: 07.07.2002 10:42:44
@B+A: Es wurde mächtig viel Material verheizt, um zu keinem Ergebnis zu kommen. Frage: Welches Ergebnis hätten Sie denn gern ? Ich persönlich bedauere den Kampf gegen die Straße nicht, obwohl wir verloren haben. Sich später vorwerfen müssen, man hätte sie verhindern können, wäre schlimmer.
Frage: Welche Daten und Fakten hättens denn gerne ? Und wo sollen die herkommen ? Die, die sich auf die Straße freuen, äußern sich hier ja nicht. In der Bürgerinitiative sind ca. 500 Gegner organisiert (theoretisch), der harte Kern sind ca. 10 Leute. Was möchten Sie denn gerne wissen, dann können Sie ja vielleicht eine Volksbefragung organisieren ? Hier immer wieder zu maulen "die Zahlen fehlen", "Arnulf bekam auch noch keine Nachricht" bringt doch nix.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Arnulf Henrich Datum: 07.07.2002 13:48:32
Hallo Frau Ries,
ich melde mich erst jetzt, nicht weil ich ihnen böse war, sondern weil ich mit Mauerbau beschäftigt war. Ehrlich gesagt hatte ich mich über den Tonfall der einen Nachricht schon geärgert und war auch verwundert, da ich bestimmt kein Befürworter der (jetzigen) Lösung bin. OK, Schwamm drüber, Entschuldigung akzeptiert.

Warum ich nach den Protokollen gefragt hatte, war eigentlich aus dem Grund, weil ich wissen wollte (und immer noch will), ob die Versprechungen und Ausführung festgehalten wurden und man die Herren Häfner und Krämer darauf festnageln kann. In Oberursel scheint es ja öfter die Situation zu geben, dass Aussagen, Absprachen und Versprechungen gefallen sind, an die sich so später niemand mehr erinnern möchte. Ohne Protokolle ich da dann auch nicht bei zu kommen.

Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich halte die Situation an der der Kurmainzer Straße für unzumutbar. Aber dass der Verkehr nur an eine Stelle verlagert werden soll, an der weniger potentielle Wähler der CDU wohnen finde ich (persönlich) Schwachsinn. Im Sinne des Steuerzahlers fast kriminell. Ich befürworte eine Umgehungsstraße. Ganz klar. Nur ein St.Florians-Prinzip darf daraus nicht werden.

Bisher habe ich die Situationen in Oberursel so erlebt:
Die SPD hat keine eigene Meinungen und versucht Unmut der Teilbevölkerung aufzugreifen, ohne dass sie voll dahinter stehen. Die FDP macht das ähnlich, nur dass sie immer wieder auf die Seite der CDU fallen, um noch ein Wörtchen mit reden zu können. Die CDU macht zahlreiche Versprechungen, ohne in die Gefahr zu kommen, diese auch einhalten zu müssen. Ansonsten kann getan werden, was sie wollen. Eine Mehrheit bei Wahlen ist ohnehion sicher. Die Frage ist nur um wieviel Prozent sicher. Sollte das anders sein, so lassee ich mich gerne von den entsprechenden Parteien überzeugen.

Zur Sache, dass von der BI ständig informiert wurde, so muss ich sagen, dass ich nur ein einziger Flugblatt erhalten habe und das war zu Beginn der Protestaktionen. Ab da konnte ich mich nur über die Presse informieren.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Ries Datum: 07.07.2002 14:25:06
Hallo Herr Henrich, fein, daß Entschuldigung akzeptiert. War wirklich nicht gegen Sie persönlich oder böse gemeint.
Ob man die Herren Krämer und Häfner auf etwas festnageln kann weiß ich auch nicht. Sie sahen ja an der Diskussion, es gibt verschiedene Versionen der geplanten Straße. Es wird mal gesagt, die Urselbachstr. wird Sackgasse, nächste Information: die Mauerfeldstr. auch. Auf dem Plan sieht es nun wieder ganz anders aus, also Anbindung an die OKeStraße. Ich habe keine Ahnung, was nun stimmt. Ich stimme Ihnen zu, die Kurmainzer muß entlastet werden. Aber nicht so. Die Bürgerinitiatve verdient ihren Namen nicht, denn Informationen sind schon lange nicht mehr nach außen gedrungen. Das Argument von Herrn Gäbler, jeder könne sich auf ihrer Internet-Seite informieren ist schlichtweg Käse, da dort keine Informationen zu finden sind. Ich glaube, die Straße wird gebaut werden, denn ich rechne mit dem Umkippen der FDP zum Jahresende. Dann haben wir hier 2 sehr verkehrsreiche und laute Straßen. Ob man noch was verhindern kann ? Keine Ahnung. Sie sehen ja an den Wortmeldungen hier, es sind nur einige wenige, die sich melden. Dem Rest ist es offenbar einerlei.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 07.07.2002 17:17:26
@Martha: Ich habe hier nicht "rumgemault", sondern höflich um die Beantwortung einiger ungeklärter Fragen gebeten (mittlerweile wurden ja auch einige wenige beantwortet)
...Die Frage nach dem aktuellen Strassenverlauf und den aktuellen Plänen kann uns anscheinend nur das zuständige Planungsamt beantworten (hätte die Behörde die Antwort bereits im Thema "Basketballfeld" gegeben, wäre diese Diskussion wahrscheinlich gar nicht zustande gekommen) - vielleicht wissen sie es dort auch nicht so genau (aber das hätte ja als Antwort auch genügt) - die Antwort auf die Frage nach den Sitzungsprotokollen könnte dann gleich miterledigt werden (ebenso wie die Auskunft über Verlauf der grossen Umgehung und/oder BA-Anbindung).
..die Frage nach der Zahl der Befürworter und Gegner kann anscheinend wirklich nur durch eine Volksbefragung festgestellt werden (ist aber doch eher Aufgabe der Initiative und ihrer 500 Mitglieder und nicht einiger weniger?)
Gruss Bernd


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Schäfer Datum: 07.07.2002 19:45:53
Wenn man als Mitglied der Bürgerinitiative an den Kern von ca. 10 Leuten rankäme wäre es wirklich einfacher. Für alle. Aber die einfachen Mitglieder sind anscheinend uninteressant. Ich kenne nur 2 Namen, die im "Forum" auftauchen. Und wir haben es mittlerweile aufgegeben, diesen 10 Leuten nachzulaufen. Was wollen Sie denn machen, wenn eine sogenannte Bürgerinitiative sich einen Dreck um ihre sogenannten Mitglieder schert ? Die führen einen Einzelkampf mit den Verantwortlichen, bei dem niemand etwas von den Ergebnissen erfährt. Für die beiden Herren im Rathaus eine ganz tolle Situation. Hier war nur ein einziger Beitrag von Herrn Gäbler zu lesen. Nicht gerade überwältigend, oder ?


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 07.07.2002 20:07:47
Das ist genau das, was wir mit unserer Aussage "Wir möchten uns nirgendwo hinwenden" vermeiden wollten (Gespräche hinter verschlossenen Türen und zweisame Telefonkonferenzen wurden hier schon mehrfach angeboten, bringen aber den vielen Menschen vor der Tür gar nichts)


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor:
B+A
Datum: 07.07.2002 20:12:35
@R.Schäfer: Gründet doch einfach ´ne neue (mit den restlichen 490 Mitgliedern)


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Schäfer Datum: 07.07.2002 22:28:40
Ich glaube nicht, daß man hier einfach ne Neue gründen kann. Keine Ahnung, wer die anderen 490 sind. Ich habe auch ganz einfach im Moment für so was keine Zeit, da ein 2facher Bandscheibenvorfall und das Auskurieren desselben mich voll auf Trab hält.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Tom Datum: 08.07.2002 11:12:41
Wie sollen denn solche Besprechungen Deiner Meinung nach ablaufen ? Man kann nicht 100 Leute versammeln und diskutieren, es fehlt der Platz und da machen unsere 2 Herren nicht mit. Es mußten also für die Mitglieder der BI deren Wortführer verhandeln. Das Dumme war: sie behielten die Ergebnisse dieser Verhandlungen für sich und hüten sie eifersüchtig vor anderen. Da liegt der Fehler. Könnte man in regelmäßigen Abständen nachlesen was Sache ist, wäre manches vielleicht anders gelaufen.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 08.07.2002 14:38:45
In ein oder zwei Jahren könnten solche Besprechungen vielleicht sogar offiziell über das SB laufen - hier können Tausende mitlesen und mitdiskutieren (man muss sich nur noch Gedanken machen, wie man ältere Menschen und all die anderen, die keinen InterNetzugang haben, stärker beteiligen kann - durch Aufstellen öffentlich zugänglicher PCs in Cafes, Verwaltungen etc.)- so wie der PC im Rathausfoyer (wenn möglich aber mit Hilfestellung für Ungeübte)
Gruss Bernd


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Nadine Datum: 08.07.2002 18:12:47
Bis dahin ist es zu spät, da kaufen wir uns schon die 10. Packung Ohropax und das 1. Hörgerät. Warum beteiligen sich an der Diskussion um die Steder Einbahnstraße Gegner und Fans der neuen Regelung und hier haut nicht ein Fan der OKeStraße in die Tasten und schreibt was ? Es gibt Euch doch und bei den Versammlungen wart Ihr doch auch nicht so schüchtern. Ist für Euch die Sache gelaufen oder was ?


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B.Göbel Datum: 08.07.2002 20:18:08
Dann haben wir doch wenigstens einen der sich freut: Der Hörgeräteakustiker. Ist es jetzt schon tierisch laut in Weißkirchens Süden durch die Frankfurter Straße und besonders durch die Autobahn, so werden die dort lebenden Menschen bald nach Bau der Straße völlig taub sein. Man müßte mal abklären, ob die Stadt für den entstandenen Gehörschaden regreßpflichtig ist.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Rolf.M. Datum: 12.07.2002 11:21:20
Hallo Herr Ries,
Es gibt einen rechtskräftigen Bebauungsplan für die Ortkernentlastungsstraße, der nur von der CDU und der OBG unterstützt wird.
Der Plan wurde von der FDP nie unterstützt.
Bedingt durch die veränderten Mehrheitsverhältnisse, haben CDU,FDP und OBG vereinbart, bis zum 31.12.2002 mit dem Land Hessen und den Nachbarkomunen, erneut über die Chance einer ortsfernen Trasse zu verhandeln


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: B+A Datum: 12.07.2002 11:46:25
Na, das ist doch mal ´ne Antwort (hoffentlich war das grad keine anonyme Ente)


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Ries Datum: 12.07.2002 13:39:27
Genau dies steht weiter oben schon mehrmals. Daß dieser Plan nie von der FDP unterstützt wurde gehört in das Reich der Märchen. Die FDP unterstützte diesen Plan sehr wohl, erst nach den Wahlen letztes Jahr wollte die FDP plötzliche die große Umgehungsstraße und stellte eine Frist zum 31.12.2002. Wenn Sie zitieren, dann bitte richtig.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Fred Binsenschneider Datum: 12.07.2002 13:43:18
Und wieder stellt sich bei diesem Thema einmal mehr heraus, dass keiner so richtig bescheid weiß. Die Umgehungsstraße bleibt wohl auch weiterhin ein großes Sagen-Gespenst, das erst mit Fertigstellung der Straße gänzlich zu erkennen sein wird.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: C.Dreher Datum: 12.07.2002 16:20:54
Das mag sein. Mir stinkt nur ganz gewaltig, daß sich die FDP jetzt das Mäntelchen "Wir haben die Straße ja nicht gewollt" umhängt. Dies stimmt nicht, die Damen und Herren der Spaßpartei waren sehr wohl dafür. Und dazu sollen sie bitte auch stehen. Einen Fehler zugeben, ok. Aber nicht diese Masche jetzt. Rauben ihnen die lt. Meinungsumfragen sinkenden Quoten den Schlaf oder was soll das jetzt ?


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Schäfer Datum: 12.07.2002 18:21:33
@Rolf M.: Ihre Aussage "Der Plan wurde nie von der FDP unterstützt" ist falsch. Die FDP stimmte dem Beschluss eines Verkehrswertgutachtens und der Untersuchung mehrerer Trassenvarianten sehr wohl zu. Erst am 18.3.00 seilte sie sich von ihren Koalitionspartnern CDU und OBG ab. Bitte bei der Wahrheit bleiben.

Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: T.Funke Datum: 12.07.2002 18:27:21
@B+A: War doch nur ne Ente. Die Antwort stimmt, was die FDP, betrifft, nicht. Und den Rest kennen wir auch schon. Rolf M. hat überhaupt nichts Neues oder Klarheit schaffendes geschrieben. Oder seh ich den Wald vor lauter Bäumen nicht ?


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Rolf.M. Datum: 15.07.2002 14:59:05
Die Trasse in der geplanten Führung ist von der FDP so nicht unterstützt worden Herr Ries, unterstellen Sie mir bitte nicht die Unwahrheit zu sagen.
Hier ein Auszug aus einem Beitrag von Herrn Krämer:

Es gibt den rechtskräftigen Bebauungsplan für eine Ortskernentlastungsstrasse Weißkirchen. Diese Strasse könnte, wenn es eine politische Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung gäbe, kurzfristig gebaut werden.

Sie hat aber aus Sicht der Gegner den Nachteil, im Bereich der Urselbachstrasse und des Gassganges zu nahe an den Häusern zu verlaufen. Über den Bebauungsplan und den exakten Trassenverlauf informiert Sie unser Geschäftsbereich Stadtentwicklung (502409)gern.

Da nur CDU und OBG diese Trasse unterstützen, kann sie derzeit nicht gebaut werden. Die Koalitionsparteien CDU, FDP und OBG haben vereinbart, bis zum 31.12.2002 mit dem Land Hessen und den Nachbarkommunen erneut über die Chancen einer ortsferneren Trasse zu verhandeln.

Hier heist es ausdrücklich, das nur CDU und OBG diese Trassenführung unterstützen.
Oder zweifeln Sie die Worte unseres Herrn Bürgermeisters an???



Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: R.Ries Datum: 15.07.2002 16:23:58
Herr Ries heißt Renate, aber das nur nebenbei. Lesen Sie doch auch den Beitrag von R.Schäfer, dort steht ganz genau, wie lange die FDP den Bau der KOeStraße mittrug. Erst mit ihrem neuem Chef, Herrn Ruppel, kam die plötzliche Einsicht. Im März 2000. Aber da war es sowieso schon zu spät. Bitte spielen Sie doch jetzt nicht die Unschuldigen, denn zur Verhinderung der Straße trug die FDP nichts bei.


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: ver-wirrt Datum: 15.07.2002 16:33:34
ruppel ?? meinen Sie vielleicht hr. ruppert ? der man ist allerdings gerade dann umgefallen als es interessant wurde !


Betreff : Umgehungsstrasse Weißkirchen Autor: Orscheler Datum: 15.07.2002 17:09:21
Warum verkaufen wir die Halbseidene (Weißkircher)nicht an Frankfurt? Des Geld für die Südumgehung könnte mir sparen und hätte am End von Frankfurt für den Lade sogar noch was bekomme. Die zusamme mit de Staabacher, des tät ich Frankfurt gönne.


B


 REGIONALPLANUNG : OKe(Ortskernentlastungs)Strasse Süd 2 1/2      Verfasst am: 14.06.2004, 16:32       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Ortskernnentlastungsstrasse

Betreff : Ortskernnentlastungsstrasse Autor: A.Schäfer Datum: 24.10.2000 09:57:56
Wie ich der FR von heute entnehme, findet heute (!) um 19:00 in der Turnhalle des TV Weißkirchen eine Veranstaltung statt, in der die Bürger übder den neuesten Stand der Dinge zur Ortkernentlastungsstrasse Weißkirchen informiert werden sollen.
Warum werden die Bürger des Ortsteils eigentlich nicht, wie hier am schwarzen Brett vor Monaten versprochen, über den Stand der Planungen mittels Mitteilungsblatt informiert ?
Warum wird über diese Veranstaltung nur mittels amtlicher Bekanntmachung eingeladen (die liest ja jeder) und nicht in einer Form, die viele Bürger erreicht ?
Es sieht so aus, als wäre man an einer regen Beteiligung der Bürger nicht gerade interessiert.


Betreff : Ortskernnentlastungsstrasse Autor: Sabine Datum: 24.10.2000 10:46:58
In der Taunus-Zeitung stand es früher drin. Ich glaube gestern oder am Samstag, so genau weiß ich das nicht mehr.


Betreff : Ortskernnentlastungsstrasse Autor: Gerd Krämer Datum: 24.10.2000 12:55:21
Auf die Veranstaltung wurde zweimal durch amtliche Bekanntmachung (erscheint in Taunus Zeitung und FAZ) hingewiesen. Außerdem wurde es durch Presseinformation allen Zeitungen mitgeteilt (18.10.2000)Dass die FR trotzdem nicht berichtete, steht ausserhalb unserer Einflussmöglichkeiten. Die anderen haben die Veranstaltung im redaktionellen Teil angekündigt.

Im Internet findet man die Einladung zweimal: bei den amtlichen Bekanntmachungen und bei den Pressemitteilungen.


Betreff : Ortskernnentlastungsstrasse Autor: G.Schlegel Datum: 25.10.2000 16:32:01
Was sagt uns das wieder??? Erst informieren und dann labern.


Betreff : Ortskernnentlastungsstrasse Autor: Eckhard Uhrig Datum: 25.10.2000 17:38:22
Naja, das schwarze Brett ist doch zum Informationsaustausch gedacht. Wenn jeder auf Anhieb immer alles weiß, dann könnte man sich das hier sparen. Selbst Sie schauen ganz offensichtlich gerne mal hier rein.
E.Uhrig


Betreff : Ortskernnentlastungsstrasse Autor: B+A Datum: 09.05.2003 13:07:17
Endlich gibt es auch mal eine sachliche Stellungnahme eines Befürworters (wenn auch nicht direkt..)

Anlässlich seiner Verabschiedung äusserte sich 1.Stadtrat Eberhard Häfner gegenüber der TZ wie folgt:


HÄFNER: Was noch nicht abgeschlossen ist, ist die Umgehungsstraße für Weißkirchen. Das ist aber nur eine Frage der Zeit. Zu unserer Planung gibt es keine Alternative. Sie werden in den nächsten Wochen sehen, dass die Bürgermeisterkandidaten sagen, wir müssen uns um eine andere Lösung bemühen, das Land muss da etwas bauen. Das geht aber alles nicht. Wenn man die Trasse um 90 Meter verschiebt, dann ändert sich alles – die Finanzierungs- und Planungssystematik. Das Land müsste dann die Umgehungsstraße bauen, es muss ein Raumordnungsverfahren gemacht werden, es muss die Stadt Frankfurt zustimmen. Die Stadt Frankfurt stimmt aber nicht zu, das hat sie uns schon gesagt, und die Stadt Steinbach auch nicht.

TZ: Das würde bedeuten, dass es irgendwann eine große Umgehung gibt.

HÄFNER: Irgendwann, ja. In 20 Jahren vielleicht. Es wird zwei Lösungen geben müssen – eine für Weißkirchen jetzt und irgendwann eine großräumige Lösung.

Wir haben die Planung für die Umgehung im vergangenen Jahr optimiert. Vorgesehen ist, dass die U-Bahn unter der Straße nach Kalbach durchfährt. Weil die Bahn aber während der Bauarbeiten weiterfahren muss, gibt es eine neue Trasse, die liegt etwa 20 Meter von der jetzigen entfernt. Dadurch, dass die U-Bahn-Trasse weiter weg liegt, kann ich auch die Frankfurter Landstraße ein Stück verschieben – von der Bebauung im Mauerfeld weg. Dann kann ich entlang des Mauerfelds auf einer Länge von ungefähr 300 Metern einen Lärmschutzwall errichten. Damit ist das Mauerfeld von dieser Seite optimal geschützt. Und von der Seite der Umgehungsstraße her gibt es ja auch eine Lärmschutzwand. Wichtig ist: All das könnte man in mehreren Abschnitten verwirklichen


Im Original
nachzulesen
Unter
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article_fnp&_id=1038496&_newspaper=tz&_overview



PS:
Wo sind die beiden "grossen" Themen zur OKeStrasse ? (..schon wieder gelöscht ? )


Betreff : Ortskernnentlastungsstrasse Autor: B+A Datum: 09.05.2003 14:08:33
Sorry - nehm´alles zurück (von wegen gelöscht) hab´s wiedergefunden, das Thema "OKeStraße" (da wurde Strasse mit ß geschrieben und deswegen nicht gefunden)


Betreff : Ortskernnentlastungsstrasse Autor: Arnulf Datum: 09.05.2003 14:26:11
schreibst Du "Straße" anders ?
Wink

Betreff : Ortskernnentlastungsstrasse Autor: B+A Datum: 09.05.2003 16:32:55
Nee, eigentlich nicht (hab´s ja dann auch gefunden und den Beitrag dort noch einmal gepostet)
Gute Gelegenheit für alle RechtschreibFreaks (dieses Thema ist ja jetzt sozusagen "frei")
Wink


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