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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 09.05.2012, 09:36       Nach oben   


http://www.fnp.de/tz/region/lokales/hochtaunus/jugendliche-im-wald-bestohlen_rmn01.c.9821769.de.html
Jugendliche im Wald bestohlen
Oberursel. Sie waren in der Mehrzahl und hatten nichts Gutes im Sinn: Eine Gruppe Jugendlicher – sieben bis acht Personen – hat am Freitagabend gegen 22 Uhr vier Altersgenossen bestohlen. Im Wald, in der Nähe des Abenteuerspielplatzes Neuhausstraße/Rosengärtchen, wollten die Täter von den 15- bis 16-Jährigen wissen, ob sie Handys und Geld dabei haben. Laut Polizei nahmen sie dabei eine drohende Haltung ein und durchsuchten die Jugendlichen nach Wertgegenständen.

Gestohlen wurden ein i-Pod und ein geringer Geldbetrag. Danach verschwand die Tätergruppe in Richtung U-Bahngleise (Rosengärtchen). Es soll sich um dunkel gekleidete 16 bis 18-Jährige gehandelt haben. Hinweise auf die Täter nimmt die Kripo in Bad Homburg, Telefonnummer (0 61 72) 12 00, entgegen.red (red)


Artikel vom 14. Februar 2012, 03.26 Uhr (letzte Änderung 14. Februar 2012, 05.06 Uhr)
14-Jähriger geschlagen und beraubt 4 Kommentare
Oberursel. Ein 14-jähriger Schüler aus Oberursel wurde am Freitagabend in Oberursel von Jugendlichen aus einer größeren Gruppe heraus beraubt, geschlagen und mehrfach drangsaliert. Bereits bei der ersten Begegnung gegen 20.15 Uhr im Holzweg wurden dem Jugendlichen, der sich in Begleitung von Freunden befand, mit Schlägen gedroht. Er solle seine Geldbörse herausrücken, wurde der 14-Jährige aufgefordert. Als er sich weigerte, wurde er gestoßen und geschlagen, bis die Täter an die Geldbörse gelangten, aus der sie dann fünf Euro stahlen. Die Täter folgten ihrem Opfer in die U-Bahn und bedrohten es dort sogar mit einem Messer. Wieder wurde die Herausgabe von Geld verlangt.

Dem 14-Jährigen gelang es zu entkommen, bis es gegen 22.40 Uhr zu einem erneuten Aufeinandertreffen kam, diesmal in der Adenauerallee. Dort wurde der 14-Jährige in ein Gebüsch gestoßen. Abermals gelang es ihm, sich loszureißen und ein vorbeikommendes Ehepaar um Hilfe zu bitten.

Das Paar brachte den jungen Mann zur Polizeiwache in der Oberhöchstadter Straße, wo er Strafanzeige erstattete. Zumindest zwei Tatverdächtige aus der Personengruppe heraus konnten inzwischen identifiziert werden. Es handelt sich um zwei 16-Jährige aus Oberursel. Die Ermittlungen dauern an.red (red)

A. W. schrieb am 14.02.2012 09:27 Uhr
Brennpunkt Holzweg
Wie man den wiederholten Berichten ihrer Zeitung und Anwohner dieser Straße entnehmen kann, entwickelt sich der Holzweg immer mehr zum kriminalistischen Brennpunkt in Oberursel. Da scheinen ja wirklich in steter Kontinuität Raubdelikte und diverse Sachbeschädigungen vornehmlich durch Oberurseler Jugendliche verübt zu werden. Da herrscht wohl mittlerweile das Recht des vermeintlich stärkeren.


F.F. schrieb am 14.02.2012 10:32 Uhr
Warum...
... wird die Nationalität der beiden 16jährigen aus Oberursel nicht benannt?

Denn genau die wird bei der kommenden Verhandlung vor dem Bad Homburger Amtsgericht eine große Rolle spielen, -und - es wird auf dem Holzweg weiter gehen wie bisher!


N.M. schrieb am 14.02.2012 11:37 Uhr
Keine Konsequenzen
Solange es keine Konsequenzen für solche Jugendlichen gibt und damit meine ich auch mal richtige Konsequenzen (Sozialstunden), geht das so munter weiter, bis wirklich mal jemand abgestochen wird. Was allerdings ein 14jähriger um 22.40 Uhr noch in der Stadt zu suchen hat, ich mir auch ein Rätsel. Vielleicht interessiert es das Elternhaus ebenso wenig, wie die Elternhäuser der benannten 16jährigen, was ihre Kids so treiben. Ein Armutszeugnis.

M.K. schrieb am 15.02.2012 17:07 Uhr
14-jähriger geschlagen und beraubt
Sie sollen meinen Komentar nicht drucken,da mein Kind am selben Abend wahrscheinlich von der selben Gruppe bedroht wurde.Zwei Freunde wurde das Geld abgenommen ,mein Kind lief davon und wurde gesucht.Stellen sie sich vor wie das ist wenn die Räuber auf die gleiche Schule gehen!!!!
Seit diesem Tag muß ich mein Kind täglich in die Schule fahren und abholen,weil ich sonst keine ruhige Minute mehr habe.Uns als Eltern ist es bekannt was auf der Straße so los ist,aber was sollen wir tun?Anzeigen und hoffen das alles gut wird.Nein,danach ist die Bedrohung noch größer,diese Jungs schrecken vor nichts zurück.
Mit freundlichen
Grüßen
einer besorgten Mutter


Artikel vom 01. März 2011, 03.24 Uhr (letzte Änderung 01. März 2011, 05.06 Uhr)
90-Jähriger Opfer von Trickdiebinnen
Oberursel. Ein 90 Jahre alter Oberurseler wurde am Donnerstag vergangener Woche Opfer von Trickdiebinnen. Eine der beiden Frauen hielt dem Mann vorm Postgebäude in der Berliner Straße eine Zeitung vor das Gesicht und stellte dem alten Herrn Fragen, während die andere ihm die Geldbörse aus der Umhängetasche nahm. Beide Täterinnen waren etwa 30 Jahre alt und hatten dunkle, längere Haare. Eine der beiden Frauen hatte eine Narbe über dem linken Auge. Hinweise nimmt die Polizei in Oberursel, Telefon (0 61 71) 6 24 00, entgegen.red (red)

[url=]27.03.2010 Lokales Oberursel[/url]
«Nicht im Bürgerkrieg»
Polizeichef Klaus-Peter Wirth: Oberursel ist eine sichere Stadt
Von Michael Neumann

Polizeichef Klaus-Peter Wirth lieferte zwar viele Informationen zum Thema Sicherheit in Oberursel, doch der Sozial- und Kulturausschuss meldete weiteren Beratungsbedarf an. Erst dann will er darüber entscheiden, ob ein runder Tisch «Sicheres Oberursel» eingerichtet und ein Sicherheitskonzept für den Park an der Adenauerallee erarbeitet werden soll.

Oberursel. Der Auftritt von Oberursels Polizeichef Ernst-Peter Wirth in der Sondersitzung des Sozial- und Kulturausschusses am Donnerstag hat erheblich zur Versachlichung der emotionsgeladenen Diskussion um die Sicherheit in Oberursel beigetragen. Hatte SPD-Politiker Dr. Eggert Winter in der jüngsten Parlamentssitzung noch von Übergriffen im Park der Adenauerallee gesprochen, berichtete Wirth, dass es 2009 keinen Raub und keine Schlägerei in diesem Park gegeben habe. Und wenn von Krawallen im Camp King die Rede sei, gehe das «völlig an der Realität vorbei», auch wenn ein Ansteigen der so genannten «Rohheitsdelikte» zu beobachten sei.

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Nur drei Anzeigen

Sicher seien im vergangenen Jahr immer wieder Einsätze wegen Lärmbelästigung im Camp King gewesen, es habe aber lediglich drei Anzeigen gegeben, weil Schneebälle und Eier an Hauswände geworfen und ein Werbeträger umgetreten worden sei. Ungeachtet dessen würden die Beschwerden der Anwohner ernst genommen, und die Beamten suchten auch das Gespräch mit den jungen Leuten.

Wirth: «Für die Jugendlichen ist der Camp-King-Park ein schöner Treff mit seinen nahen Einkaufsmöglichkeiten.» Die jungen Leute beklagten sich übrigens ihrerseits, dass sie immer wieder aufgefordert würden zu verschwinden, dass sie mit Ferngläsern beobachtet und sogar fotografiert würden.

Nicht selten würden Anwohner die Lage falsch einschätzen. «Wir hatten beispielsweise einen Anruf, alkoholisierte Jugendliche würden sich im Park herumtreiben, und die Streife traf dann auf Cola trinkende 16-Jährige», sagte Wirth. Jugendliche hätten sich inzwischen ein Spiel daraus gemacht, falsche Schlägereien bei der Polizei zu melden, um bei der Ankunft einer Streife in alle Himmelsrichtungen zu verschwinden.

Natürlich gebe es notorische Störenfriede unter den jungen Leute, das sei aber nur eine Handvoll, und die habe man im Auge. Wirth: «Aus Sicht der Polizei war das Camp King noch nie ein Brennpunkt.»

Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) warnte davor, die Oberurseler Jugend pauschal zu kriminalisieren, sie schlechtzureden. «Wir leben natürlich nicht auf einer Insel der Glückseligkeit, aber wir sind was die Sicherheit in unserer Stadt betrifft sehr, sehr gut dran», sagte der Sozialdezernent. Natürlich gebe es 30 bis 40 Jugendliche, die Ärger machten. «Sie in die richtige Richtung zu drängen ist unsere Aufgabe, das wird aber nicht immer gelingen», bekannte Rosentreter.

Er appellierte an die Erwachsenen, sich an die eigene Jugendzeit zu erinnern, und an die Väter und Mütter, ihren elterlichen Pflichten nachzukommen und nicht nur nach Schule, Staat oder der Stadt zu rufen. Kindern und Jugendlichen müssten Freiflächen zur Verfügung gestellt werden, Treffpunkte, wo sie unter sich sein könnten. Und gehe es dann eben auch laut zu, wie auf dem Bolzplatz an der Stettiner Straße, sagte der Erste Stadtrat. Der Bolzplatz müsse bleiben, da sei mit ihm nicht zu verhandeln.

In der Parlamentssitzung geäußerte Behauptungen, in Oberursel sei die Sicherheit nicht zu gewährleisten, sah Rosentreter als Angriffe auf eine mangelhafte Arbeit der im Sozialamt Beschäftigten, die nahezu vollzählig zur Ausschusssitzung gekommen waren. «Wir betreiben eine intensive Jugendarbeit, die vom IB und den Kirchen dezentral unterstützt wird», sagte der Dezernent. «Und wir nehmen unsere Arbeit verdammt ernst.» Von einem runden Tisch «Sicheres Oberursel», wie ihn die SPD in einem Antrag fordert, hält Rosentreter nichts. «Da wird doch nur gelabert, die Zeit können wir sinnvoller investieren.» Der Stadtrat kündigte an, dass die Verwaltung dem Parlament bald ein Konzept zur Entwicklung der Jugendarbeit vorlegen wolle.

Anzeige Winter warf Rosentreter vor, das Sicherheitsproblem zu verniedlichen. «Es gibt die Beschwerden und die Vorfälle, die Stadt hat aber keine Antworten auf die Problematik», sagte Winter. Wenn Scherben auf Spielplätzen zurückgelassen, Flaschen an Hauswände geworfen und Papierkörbe zerstört würden, dürfe man nicht tatenlos zusehen.

Tatenlos freilich sind die Ordnungsbehörden nicht, so Wirth. Gemeinsam mit der Ordnungspolizei reagieren die Polizeibeamten auf Anrufe beispielsweise aus dem Camp King. «Wir nehmen den Kindern den Alkohol weg und bringen sie nach Hause, aber manche sind schon vor der Streife wieder im Park», berichtete Wirth. Auf Großereignisse wie die Rocknacht in der Stadthalle oder Abifeiern werde mit einer Aufstockung des Personals reagiert. Auch lege die Polizeistation immer wieder Sonderschichten ein, um mehr Kontrollen vor allem an den Wochenenden organisieren zu können. Aber wann und wo etwas Relevantes passiere, könne man nicht voraussehen.

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) gestand ein, dass die Stadt den Jugendlichen mehr bieten müsse. «Da müssen wir zulegen», sagte er. Vor allem müssten neue Freiflächen gefunden werden, um Treffpunkte zu schaffen. Inwieweit Oberursel als sicher oder unsicher empfunden werde, sei sicher auch eine Sache unterschiedlicher Wahrnehmung. Brum warnte eindringlich vor Hysterie. «Wir haben hier schließlich keinen Bürgerkrieg.» new

29.03.2010 Lokales Oberursel
Verfolgt und bedroht
Oberursel. Drei Besucher einer Gaststätte in der Holzweg-Passage wurden auf dem Heimweg in der Nacht zum Sonntag von Jugendlichen verfolgt. Als die drei im Auto saßen, trat einer der Verfolger laut Polizei gegen die Stoßstange und zerkratzte mit einem Messer den Kotflügel. Anschließend bedrohte er den Fahrer und forderte ihn auf, auszusteigen. Als dieser sich weigerte, zogen die Jugendlichen in Richtung Hohemarkstraße davon. aw aw

Printausgabe der TZ vom 01.03.2007
Mit dem dritten Handy wütenden Fahrgast überlistet
Oberursel. Die Anklagevorwürfe gegen den Oberurseler sind schwerwiegend. Sieht das Bad Homburger Amtsgericht den 18-Jährigen am Ende der Beweisaufnahme der räuberischen Erpressung überführt, droht ihm viel Ungemach. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft Frankfurt hat er nach dem Bad Homburger „Sommer-Break“ im Juli 2006 gegen 4.30 Uhr einen Oberurseler Taxi-Unternehmer (30) in der Brunnenstadt bedroht, geschlagen, getreten und ihm seine beiden Handys gestohlen.

Der Angeklagte bestritt dies. Glaubhaft schilderte er bei Gericht, wie er nach 3.30 Uhr zunächst zwei junge Frauen nach Oberursel begleitete. Dort zeigte er sich noch ganz ehrenhaft, als er einer der beiden Damen, der es mittlerweile etwas kühl geworden war, sein T-Shirt überließ. Das war offenbar die Ursache des späteren Ereignisses, das nun zur Anklage kam. Auf dem Heimweg seien ihm die beiden jungen Damen „abhanden gekommen“, als er ein Bedürfnis verrichten musste.

Kurz darauf sprach er mit nacktem Oberkörper nahe dem McDonald’s den Taxifahrer an, der sich gerade stärkte. In drohendem Ton habe der junge Mann sein Handy gefordert, erzählte der 30-Jährige. Mit diesem telefonierte der 18-Jährige herum und recherchierte die Adresse der jungen Frau, die mit seinem T-Shirt verschwunden war. Der 18-Jährige zwang den Taxifahrer, ihn hinzufahren. Dabei habe er wiederholt gedroht, er sei Albaner und er werde den Taxifahrer „plattmachen“, wenn der nicht spure.

„Ich hatte richtig Angst“, sagte der 30-Jährige im Gericht. Auf dem Weg musste er seinem ungewollten Fahrgast noch sein zweites Handy aushändigen. Dann habe er bei der jungen Frau läuten müssen. Auf dem Weg zur Wohnung im ersten Stock habe der Angeklagte ihm auf den Rücken geschlagen und in die Kniekehle getreten, um ihn gefügig zu machen. Auch in der Wohnung habe der 18-Jährige die Handys nicht herausgerückt, obwohl die junge Frau zu ihm gesagt habe, er solle den „Scheiß“ bleiben lassen.

Damit war die Sache für den Taxifahrer noch nicht ausgestanden. Vorm Haus habe der 18-Jährige auch noch den Autoschlüssel für seinen neuwertigen Mercedes verlangt. Doch nun konnte der Taxifahrer flüchten. Er versteckte sich und verständigte die Polizei – er hatte nämlich noch ein drittes Handy dabei. Der Angeklagte hatte sich zuvor schon abgesetzt.

In der Verhandlung bestritt der Angeklagte die meisten der vom Taxifahrer geschilderten Ereignisse. Er habe nur kurz den Angeklagten gesprochen und mit dessen Einverständnis das Handy benutzt, mehr sei nicht gewesen. Er bestritt auch, dass der Geschädigte ihn zur Wohnung der jungen Frau begleiten musste, obwohl diese bei Gericht die Anwesenheit des Taxifahrers bestätigt hatte. Die beiden abhanden gekommenen Handys hat der Taxifahrer nie mehr zurückerhalten. Die Verhandlung wird in wenigen Tagen mit einer weiteren Zeugenvernehmung fortgesetzt. (hab)

Printausgabe der TZ vom 28.02.2007
Diebe auf der Schulbaustelle
Stierstadt. Unbekannte haben am Wochenende auf der Großbaustelle am Fasanenweg eine Estrichmaschine gestohlen. Nach Angaben der Polizei Oberursel knackten die Täter das Vorhängeschloss am Bauzaun und gelangten so auf das Gelände, wo noch am neuen Haus für die Grundschule Stierstadt gearbeitet wird. Da der Betonmischmaschine aus Sicherheitsgründen die Deichsel und ein Rad abmontiert worden waren, müssen die Täter ihre Beute mit Hilfe eines Krans auf ein Fahrzeug verfrachtet haben. Der Diebstahl wurde Montagfrüh entdeckt. Die Polizei beziffert den Wert der Maschine auf 30 000 Euro. Hinweise nimmt sie unter Telefon (0 61 71) 6 24 00 entgegen. (og)

Printausgabe der TZ vom 28.02.2007
Wer schlug mit dem Barhocker?
Oberursel. Schlägereien bei größeren Veranstaltungen zählen leider schon fast zur Normalität. Neu ist jedoch die zunehmende Brutalität. Um eine gewalttätige Auseinandersetzung während des Brunnenfestes 2005, in die mehr als sechs Personen verwickelt waren, geht es derzeit vor dem Amtsgericht Bad Homburg. Ein 34 Jahre alter Oberurseler muss sich dort wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Laut Anklage hatte der Mann bei der Schlägerei in einem Lokal im Holzweg zunächst einem Gast eine Flasche auf den Kopf geschlagen, ihn dann mit Fußtritten traktiert und sogar noch mit einem Barhocker auf ihn eingeschlagen. Bei der Auseinandersetzung trug noch ein zweiter Lokalbesucher erhebliche Verletzungen davon, die von Rotkreuz-Helfern versorgt werden mussten.

Der Angeklagte bestritt gestern allerdings die gegen ihn gerichteten Vorwürfe. Er habe mit der tätlichen Auseinandersetzung nichts zu tun gehabt, sagte er. Auf der Anklagebank saß der Mann, weil ihn eines der Opfer, ein Ingenieur aus Berlin, auf einem von der Polizei vorgelegten Foto erkannt hatte. „Da war ich mir zu 90 Prozent sicher, dass er der Täter ist, von dem ich erheblich verletzt wurde“, sagte der 36-Jährige jetzt in der Verhandlung. Doch nun, nach einem Zeitraum von etwa 20 Monaten, könne er das nicht mehr so genau beurteilen, ob der Angeklagte mit dem Mann identisch sei, der ihn geschlagen, getreten und dann mit dem Barhocker verletzt habe. Nach wie vor zeigte sich der Ingenieur aber überzeugt, dass der Oberurseler in die Schlägerei verwickelt war.

Ein Freund des Angeklagten sagte dagegen bei Gericht aus, der jetzt 34-Jährige sei nicht in direkter Nähe des Ingenieurs gewesen. Interessant war die Aussage eines weiteren Zeugen, der in jener Nacht ebenfalls erhebliche Kopfverletzungen davongetragen hatte. Ihm zufolge hatte ein damals im Lokal beschäftigter junger Mann den Gast erkannt, der dem Bau-Ingenieur von hinten die Flasche auf den Kopf geschlagen hatte. Dies sei ein anderer, aber der Polizei ebenfalls bekannter Täter.

Dass der Mitarbeiter des Lokals eine entsprechende Aussage gemacht hatte, wurde in der Gerichtsverhandlung von einem Polizeibeamten, der an dem Abend im Einsatz war, bestätigt. Außerdem war sich dieser sicher, den genannten Verdächtigen in der Gaststätte gesehen zu haben.

Für den Angeklagten, der schon einiges auf dem Kerbholz hat, waren diese Aussagen von Vorteil, wenngleich die Sache mit dem Barhocker damit nicht ausgeräumt ist. Auf Antrag des anklagenden Oberamtsanwaltes soll dieser ehemalige Lokalbedienstete, der am gestrigen Tag geladen, aber nicht erschienen war, noch gehört werden, da dessen Angaben den Fall entscheidend wenden könnten. Für die Behauptung des Berliner Ingenieurs, dass einige Personen die Auseinandersetzung gesehen hätten, aber aus Angst schweigen würden, gibt es derzeit keine Beweise.

Die Verhandlung wird am kommenden Montag fortgesetzt. Ein weiteres Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung könnte zudem gegen den zweiten Verdächtigen eingeleitet werden. (hab)


Printausgabe der TZ vom 04.01.2007
Einbrecher scheitern
Oberursel. Ein ungebetener Gast hat der Behindertenwerkstatt in der Folkbertusstraße in Bommersheim in der Zeit zwischen dem 22. Dezember und dem vorigen Dienstag einen Besuch abgestattet. Der Täter schlug ein Loch von etwa 15 Zentimetern Durchmesser in die äußere Verglasung der Doppelglasscheibe der Eingangstür, gab dann jedoch sein weiteres Vorhaben auf und entfernte sich unerkannt.

Ein weiterer versuchter Einbruch in eine Wohnung im Gattenhöferweg wurde ebenfalls erst im neuen Jahr entdeckt. Wie die Polizei erst jetzt mitteilt, waren die Täter in dem dortigen Mehrfamilienhaus in der zeit zwischen dem 23. und dem 28. Dezember zu Gange. Erfolglos hatte der Einbrecher versucht, die Wohnungstür aufzuhebeln. (ahi)

Printausgabe der TZ vom 22.11.2006
Diebe hebeln Fenster auf
Bommersheim. Einbrecher waren am Montag in der Wallstraße unterwegs. Nach Angaben der Polizei hebelten die unbekannten Täter ein auf der Rückseite gelegenes Fenster einer Souterrainwohnung auf. Die Einbrecher durchwühlten die Zimmer zwar nach Wertsachen, bislang sieht es jedoch so aus, als ob nichts gestohlen wurde. Der entstandene Sachschaden am Fenster wird von der Polizei mit rund 100 Euro beziffert.

Printausgabe der TZ vom 20.11.2006
Mountainbike gestohlen
Bommersheim. Von einem eingezäunten und abgeschlossenen Grundstück in der Spessartstraße wurde ein silberfarbenes Mountainbike der Marke Hill 900 gestohlen. Bemerkt wurde der Diebstahl am Freitag gegen 7.45 Uhr. Das Rad hatte laut Polizei einen Wert von 259 Euro. Zeugen, werden gebeten sich unter der Rufnummer (0 61 71) 6 24 00 zu melden. (aw)

Printausgabe der TZ vom 20.11.2006
Hauswand beschmiert
Oberursel. Eine Hauswand eines Wohn- und Geschäftshauses in der Camp-King-Allee wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag mit Graffiti beschmiert. Die Täter sprühten nach Angaben der Polizei zwölf so genannte Sensemänner an die Fassade. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Oberursel unter der Telefonnummer (0 61 71) 6 24 00 entgegen. (aw)

Printausgabe der TZ vom 20.11.2006
Polizei schnappt jugendliche Einbrecher
Oberursel. Dank eines aufmerksamen Zeugen gelang es der Polizei, zwei Jugendliche festzunehmen, die in die Kindertagesstätte Zauberwald, Kleine Schmieh, eingebrochen waren. Der Mann hatte am Samstag gegen 23.20 Uhr Geräusche aus der Kita gehört und dort auch den Schein von Taschenlampen bemerkt, weswegen der Mann die Polizei alarmierte. Als die Beamten am Tatort eintrafen, versuchten die beiden Jugendlichen (16 und 17 Jahre alt) zu flüchten. In ihrem Rucksack fand sich ein Monitor im Wert von 1000 Euro, der aus der Kita stammte. Außerdem entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die aus Oberursel stammenden Jugendlichen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Frankfurt wieder auf freien Fuß gesetzt. (aw)

Printausgabe der TZ vom 20.11.2006
Einbrecher in der Grundschule
Bommersheim. Durch ein aufgehebeltes Fenster drangen in der Nacht zum Samstag unbekannte Täter in die Burgwiesenschule ein. Sie durchsuchten mehrere Räume und stahlen zwei Flachbildschirme. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei, Rufnummer (0 61 71) 6 24 00, zu melden.

Printausgabe der TZ vom 20.11.2006
Börse noch da, aber 285 Euro fehlen
Oberursel. Ein Missgeschick unterlief einer Oberurselerin am Donnerstag gegen 17 Uhr im Lidl-Markt in der Pfeiffstraße. Die Frau brachte ihre Einkäufe zu ihrem Auto, als sie feststellte, dass sie ihre Handtasche auf dem Ablagetisch im Kassenbereich vergessen hatte. Als sie die Tasche holte, musste sie feststellen, dass sich ihre Geldbörse zwar noch darin befand, dass aber ein Dieb aus dem Portemonnaie 285 Euro gestohlen hatte. (aw)

Printausgabe der TZ vom 20.11.2006
Diebe beim SV Bommersheim
Bommersheim. Über einen 1,70 Meter hohen Maschendrahtzaun gelangten Einbrecher in der Zeit zwischen Dienstag, 18.30, und Donnerstag, 19 Uhr, auf den Sportplatz Im Himmrich. Dort hebelten sie die Tür des Sportlerheims auf. In der Gaststätte wurde ein Schrank durchwühlt. Es wurden 205 Euro und diverse Spirituosen gestohlen. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon (0 61 71) 6 24 00 entgegen. (aw)

Printausgabe der TZ vom 18.11.2006
Einbrecher in der Kita
Oberursel. Zwischen Mittwochabend, 19.30 Uhr, und Donnerstagfrüh, 7.20 Uhr, überstiegen Unbekannte den Metallzaun auf der Grundstückrückseite der Kindertagesstätte Im Himmrich und hebelten anschließend ein Fenster im Erdgeschoss des Gebäudes auf. Anschließend durchwühlten die Täter die Räume und sämtliche Behältnisse. Nach den ersten Feststellungen der Oberurseler Polizei wurde lediglich eine Bankkarte gestohlen. Die Täter richteten aber einen Sachschaden von etwa 500 Euro an. (new)

Printausgabe der TZ vom 18.11.2006
Erspartes gestohlen
Oberursel. Zwei Trickdiebinnen haben am Dienstagvormittag eine 85 Jahre alte Oberurselerin um ihr Erspartes gebracht. Die beiden Täterinnen hatten bei der im Erlenbachweg wohnenden Frau geklingelt und um einen Stift sowie einen Zettel gebeten und so sich Zugang zur Wohnung verschafft. Während die eine Frau ihr Opfer ablenkte, griff ihre Komplizin zu. Die 85-Jährige entdeckte den Diebstahl erst eine Stunde später.

Eine der beiden Diebinnen war etwa 30 Jahre alt, 1,65 Meter groß und kräftig und sprach akzentfreies Deutsch. Ihre „Kollegin“ war etwas älter und trug eine dunkle, gewandähnliche Bekleidung sowie ein Kopftuch. Die Polizei Oberursel, Telefon (0 61 71) 6 24 00, bittet um Hinweise. (new)

Printausgabe der TZ vom 15.11.2006
Messerattacke: Sogar ein Freispruch ist möglich
Von Matthias Gerhart

Oberursel. Im Prozess um eine lebensgefährliche Messerattacke in Bommersheim ist ein Ende in Sicht. Voraussichtlich am Freitag kommender Woche wird im Prozess gegen einen 20-Jährigen plädiert und auch das Urteil verkündet. Nach der zweitägigen Beweisaufnahme steht aber bereits jetzt schon so gut wie fest, dass der junge Mann nicht wie angeklagt wegen eines versuchten Tötungsdelikts verurteilt werden wird. „Wir haben keine Anhaltspunkte auf einen wie auch immer gearteten Tötungsvorsatz“, sagte gestern Staatsanwältin Ulrike Richter. Eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung ist ebenso möglich wie ein Freispruch.

Wie berichtet, war der Angeklagte bereits vom Oberlandesgericht mit der Begründung aus der Untersuchungshaft entlassen worden, die Messerattacke könne auch in Notwehr erfolgt sein. Der junge Mann, der im März dieses Jahres in einem abgemeldeten Auto auf einem Parkdeck nächtigte, hatte einen gleichaltrigen Bekannten in dem Wagen mit 14 Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Das schwer betrunkene Opfer war von einer Party genommen und hatte den Angeklagten wegen einer gemeinsamen Freundin zur Rede stellen wollen.

Der Angeklagte gab vor Gericht die Messerstiche zu, will aber vom späteren Opfer zunächst mit Faustschlägen traktiert worden sein. Diese Darstellung konnte vor Gericht nicht restlos ausgeräumt werden, weil nämlich auch das Opfer zugeben musste, sich infolge des vorausgegangenen Alkoholgenusses nicht mehr an alles erinnern zu können.

Auch einige Zeugen, die gestern vor der Jugendstrafkammer vernommen wurden, mussten wesentliche Augenblicke des Tatgeschehens im Dunkeln lassen. Angeblich war das spätere Opfer aufgebracht darüber, dass seine Freundin zuvor „vergewaltigt“ worden sei.


Zuletzt bearbeitet von ... am 09.05.2012, 09:38, insgesamt 7-mal bearbeitet


 sinnlose Randale      Verfasst am: 09.11.2007, 00:53       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema sinnlose Randale

08.11.2007 23:44 Uhr - Autor: POE - sinnlose Randale
Letzten Sonntag, also der 04.11., stellte ich fest, dass irgendwelche Chaoten mein VW-Emblem vom Kofferraum entfernt hatten. Ich dachte so etwas passiert nur mit dem Stern, denn mit meinem Stück Plastik kann sich doch niemand schmücken.
Als ich im Laufe der Woche zur Arbeit gegangen bin, habe ich festgestellt, dass viele Autos in Orschel Nord auf diese Art und Weise verschandelt wurden.
Auch eine Frau, die gerade im Erlenbachweg mit Ihren Kindern zu ihrem Auto ging hatte die gleiche Beschädigung festgestellt.
Hat irgendjemand in der Nacht vom Samstag auf Sonntag was mitbekommen oder gehört?


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 14.12.2006, 01:28       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 14.11.2006
Als Polizist den Traumberuf gefunden
Von Agneta Starker

Oberursel. „Wenn man gerne Polizist ist, macht jede Aufgabe Spaß. Jede ist anders und stellt einen vor neue Herausforderungen“, sagt Claus Schmegel. Inzwischen kann er auf 40 Jahre im Polizeidienst zurückblicken. Fürs Dienstjubiläum gab’s jetzt eine Urkunde für den Ersten Polizeihauptkommissar und Leiter der Polizeistation Oberursel – überreicht von Kriminaldirektor Gerhard Budecker, Leiter der Polizeidirektion Hochtaunus.

Begonnen hatte Schmegels Karriere als Freund und Helfer auf Umwegen. Mit 14 Jahren verließ er die Schule und ließ sich zum Technischen Zeichner ausbilden. Anschließend wollte der junge Mann Maschinenbau studieren, aber eine folgenreiche Begegnung im Rodheimer Schwimmbad änderte alles.

„Im Sommer 1966 traf ich eine Gruppe junger, uniformierter Polizisten, die dort trainierten. Ich sprach einen der Polizisten, einen Bekannten, auf seine Arbeit an. Schon am nächsten Tag füllte ich den Aufnahmeantrag bei der Bad Homburger Polizeistation aus“, erzählt Schmegel schmunzelnd.

Der 17-Jährige wurde im Bereitschaftsdienst in Hanau und an der Hessischen Polizeischule Wiesbaden zwei Jahre lang ausgebildet. 1969 trat der frisch gebackene Absolvent dann den Dienst bei der Polizeistation Bad Vilbel an. Als Streifenbeamter im Schichtdienst war er bis 1971 tätig. Anschließend wechselte er zur Ermittlungsgruppe, die im Bereich Kriminalitätsbekämpfung im Einsatz war. Um vom mittleren in den gehobenen Dienst aufsteigen zu können, besuchte der junge Polizist 1973 und 1974 einen neunmonatigen Kommissarslehrgang. Sein Ehrgeiz und Einsatz wurden auch gleich belohnt, denn Schmegel konnte im Juni 1974 als Dienstgruppenleiter bei der Polizeistation Bad Homburg anfangen. Dort war er für zehn Mitarbeiter zuständig.

1980 zog es ihn zum ersten Mal in die Nachbarstadt Oberursel. Als stellvertretender Dienststellenleiter war Schmegel für die Abläufe des täglichen Dienstes vor allem bei der Ermittlungsgruppe verantwortlich. Da im Polizeidienst das Rotationsprinzip angewandt wird, wechselte Schmegel 1991 wieder nach Bad Homburg. Im Führungsstab der Polizeidirektion war der Beamte für Einsatz und Organisationsangelegenheiten zuständig.

2000 kehrte Schmegel dann als Dienststellenleiter in die Brunnenstadt zurück. „Dieser Posten war natürlich ein Aufstieg für mich. Ich wechselte aber auch, weil es mir in Oberursel gefallen hatte“, erklärte Schmegel, der sich um die Koordination der Dienststelle und den Kontakt zu den städtischen Gremien und der Öffentlichkeit kümmert.

„Als Streifenpolizist oder auch als Dienstgruppenleiter hat man den direkten Kontakt zu den Bürgern und deren Problemen. Es werden immer neue Anforderungen an einen gestellt, auf die man täglich neu reagieren muss.“ Dies sei eine interessante Herausforderung gewesen. Aber auch die Führungsaufgaben der vergangenen Jahre hätten ihre Vorteile gehabt. „Man hat zwar keinen direkten Kontakt mehr zum Bürger, die Wahrnehmung wird stark gefiltert, aber es macht Spaß, dass man durch sein Führungsverhalten dazu beiträgt, dass die Mitarbeiter motiviert und engagiert sind und man sie auf dem Weg zum Ziel begleitet, ohne stringente Vorgaben zu machen“, sagt er. „Mein Motto ist: Leiten bedeutet Überzeugen, und Überzeugen kann man nur durch Reden und nicht durch Druck“, ergänzt Schmegel.

Die Wochenenden – solange am Sonntag nicht die Post in der Dienststelle vorsortiert werden muss – gehören der Familie des 58-Jährigen. Der Vater dreier Kinder liest in seiner Freizeit auch gern – aber nicht etwa Krimis, sondern Sachbücher. Zudem interessieren ihn Sprachen. Und die dazu passenden VHS-Kurse kann er sich vorstellen, im Ruhestand zu besuchen. Doch erst einmal will er seine rund 50 Mitarbeiter noch bis 2008 mit viel Verständnis und einem offenen Ohr als Dienststellenleiter begleiten – Zeit also, den Traumberuf zu genießen.


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 16.07.2006, 00:15       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 13.11.2006
Diebstahl im Parkhaus
Oberursel.In einem Parkhaus im Zimmersmühlenweg schlugen unbekannte Täter in der Nacht zum Samstag die Seitenscheibe eines Autos ein. Sie entwendeten aus dem Fahrzeuginneren ein Navigationsgerät. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 700 Euro. (aw)

Printausgabe der TZ vom 07.11.2006
Roter Roller gestohlen
Oberursel. Ein roter Roller der Marke „Standard Motor Corporation“ wurde in der Nacht zum Samstag von einem Grundstück in der Graf-von-Stauffenberg-Straße gestohlen. Es gab Schaden von etwa 300 Euro.(new)

Printausgabe der TZ vom 02.11.2006
Schmierereien an der Garage
Oberursel. Unbekannte haben in der Nacht zum Montag ein Garagentor in der Schillerstraße mit schwarzer Farbe besprüht. Jetzt sucht die Polizei nach den Tätern. Den Schaden schätzen die Beamten auf rund 150 Euro. Hinweise nimmt die Polizeistation Oberursel unter Telefon (0 61 71) 6 24 00 entgegen. (og)

Printausgabe der TZ vom 30.10.2006
Roller ramponiert
Weißkirchen. In der Nacht zum Samstag waren Rollerdiebe in Weißkirchen unterwegs. In der Straße Am Gaßgang entwendeten sie einen schwarzen Peugeot-Roller. Ein Radfahrer entdeckte am Samstagmittag das Zweirad beschädigt im Krebsmühlenweg. Nach der Spurensicherung wurde der Roller wieder seiner Besitzerin übergeben. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Oberurseler Polizei mit 400 Euro. (aw)

Printausgabe der TZ vom 25.10.2006
Monitor aus Schule gestohlen
Oberursel Über eine Nottreppe gelangten unbekannte Einbrecher im Laufe des vergangenen Wochenendes in den ersten Stock der Albrecht-Strohschein-Schule in der Marxstraße und hebelten dort ein Fenster auf. Anschließend wurden im Innern des Gebäudes weitere Türen aufgebrochen und die Räumlichkeiten durchsucht. Verschiedene Gegenstände, darunter ein PC-Monitor, eine Tischuhr, eine Geldkassette und Bargeld, wurden gestohlen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro. (og)

Printausgabe der TZ vom 25.10.2006
Türen halten Einbrechern stand
Weißkirchen. Einbrecher hebelten am Montagnachmittag, vermutlich zwischen 15.50 und 17.10 Uhr die Hauseingangstür eines Mehrfamilienhauses in der Straße Am Gaßgang auf. Die Täter drangen anschließend in das Gebäude ein, scheiterten jedoch bei dem Versuch, zwei Wohnungstüren im zweiten und vierten Obergeschoss aufzubrechen. Es gab Schaden von etwa 200 Euro. (og)

Printausgabe der TZ vom 25.10.2006
1000 Meter Kabel gestohlen
Oberursel. Zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen wurden vom Firmengelände eines Unternehmens für Aufzugstechnik insgesamt 14 Rollen PVC-Kabel gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich um Kabel in unterschiedlicher Stärke mit einer Gesamtlänge von 1085 Metern.
Die Täter hatten einen Drahtzaun durchschnitten und waren so auf das Firmengelände gelangt. Zum Abtransport des Diebesguts müssen die Täter ein Fahrzeug benutzt haben. Die Kabel haben einen Wert von etwa 7000 Euro.
Die Polizei Oberursel, Telefon (0 61 71) 6 24 00, bittet um Hinweise. (new)

Printausgabe der TZ vom 23.10.2006
U-Bahn-Sprayer auf frischer Tat ertappt
Oberursel. Fersengeld musste am Samstag gegen 21 Uhr ein Graffiti-Sprayer geben, denn noch bevor der 25-Jährige sein Werk an der U-Bahn-Endstation Hohemark beenden konnte, war ihm die Polizei auf die Schliche gekommen. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie er gerade einen Zug der Linie U 3 beschmierte, und die Tat gemeldet. Als die Polizeistreife eintraf, konnten die beiden Beamten den Mann also noch bequem beim Sprayen beobachten. Als der „Künstler“ dies bemerkte, versuchte er zunächst, zu Fuß zu flüchten. Nach kurzer Verfolgung hatten ihn die Polizisten jedoch eingeholt und nahmen ihn fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Schaden an der U-Bahn: ungefähr 5000 Euro. (ahi)

Printausgabe vom 23.10.2006
Navi-Gerät ausgebaut
Oberursel. Im Rosengärtchen waren in der Nacht zum Sonntag Autoknacker unterwegs. Sie schlugen die Scheibe der rechten hinteren Tür eines Fahrzeugs ein und bauten fachgerecht aus der Mittelkonsole das Navigationsgerät aus (Schaden: 1400 Euro). (ahi)

Printausgabe vom 23.10.2006
Trotz Schloss: Fahrrad gestohlen
Oberursel. Das Damen-Mountainbike, das In den Schwarzwiesen abgestellt war, war mit einem Spiralschloss gesichert. Dennoch gelang es Dieben, den Drahtesel in der Zeit zwischen vergangenem Dienstag, 20 Uhr, und Freitag, 18 Uhr, zu stehlen. Schaden: 300 Euro. (ahi)

Printausgabe der TZ vom 21.10.2006
19-Jährigem ins Gesicht geschlagen
Bommersheim.Ein junger Mann ist am späten Donnerstagabend in der Wallstraße von drei Unbekannten angegriffen und verletzt worden. Das Trio hatte den 19-Jährigen kurz vor Mitternacht zunächst nach Zigaretten gefragt. Der junge Mann sagte, er sei Nichtraucher und ging zunächst weiter. Als er sich dann noch einmal kurz umdrehte, schlug ihm nach Angaben der Polizei einer der drei Männer mit dem Handballen ins Gesicht. Der 19-Jährige erlitt eine Platzwunde an der Oberlippe. Der Verletzte sah die drei Männer nach der Attacke in Richtung Lange Straße gehen.

Eine sofortige Fahndung der Polizei nach dem Trio brachte keinen Erfolg.Zeugenangaben zufolge waren die drei Männer zwischen 18 und 20 Jahre alt, einer von ihnen führte einen Hund mit sich, vermutlich einen Pitbull oder American Stafford.

Hinweise nimmt die Polizei Oberursel unter der Telefonnummer (0 61 71) 6 24 00 entgegen. (og)

Printausgabe der TZ vom 17.10.2006
Kradfahrer rast auf Polizisten zu
Oberursel. Die Szene hätte aus einem Actionfilm stammen können: Ein 22 Jahre alter Motorradfahrer hatte, als er im November vorigen Jahres nahe der Usinger Diskothek „Fun“ in eine Polizeikontrolle geriet, seine Maschine zunächst stark abgebremst, so dass ein Polizist arglos auf ihn zuging. Doch plötzlich gab der Kradfahrer laut Polizei kräftig Gas und raste auf den 53-jährigen Beamten zu. Der Mann konnte nur noch eines tun: schnell ausweichen. Äußerst knapp war es offenbar trotzdem, als der 22-Jährige an dem Beamten vorbeifuhr. Der Polizist sagte jetzt in der Verhandlung vor dem Bad Homburger Amtsgericht, dass ihm seine Kollegin damals zugerufen habe: „Das waren höchstens zehn Zentimeter.“

Zwar gab es für den Kradfahrer noch einmal eine Zahlungsauflage von 1400 Euro, doch nun ist der junge Mann wegen seiner zahlreichen Vorstrafen – vorwiegend Verkehrsdelikte wie Trunkenheit am Steuer, Verkehrsunfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis – „haftgefährdet“, wie die Richterin in ihrem Urteil ankündigte. Dass er nach der jetzigen Verhandlung „nur“ zahlen muss, verdankt er seiner Geständnisbereitschaft in der Verhandlung und der gezeigten Einsicht. Angeklagt war der junge Mann unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Vortäuschung eines Diebstahls.

Der Kradfahrer war an jenem Novemberabend in schneller Fahrt geflüchtet. Anschließend versteckte er laut Anklage seine Maschine, legte die Motorradbekleidung ab, um ins „Fun“ zu gehen. Die Polizeistreife hatte den jungen Motorradfahrer nicht verfolgen können, weil sie wegen eines anderen schwer wiegenden Vorfalls zu einem neuen Einsatzort musste.

Am nächsten Tag ging der 22-Jährige dann zur Polizeistation Oberursel, um dort den Diebstahl seines Motorrads samt Bekleidung anzuzeigen. Beides sei ihm aus einer Scheune in Oberursel entwendet worden, behauptete er. Doch der junge Mann geriet schnell in den Verdacht der Vortäuschung einer Straftat. Als eine Polizeistreife bei ihm zu Hause nachhakte, bestritt der Oberurseler nicht nur sein unredliches Verhalten, er und seine Mutter machten den Beamten auch heftigste Vorwürfe wegen ihres „unbegründeten“ Tatverdachts.

„Das war unterste Schublade“, warf die Richterin dem Angeklagten und seiner bei der Verhandlung anwesenden Mutter vor. Dennoch fiel die Geldstrafe mit 140 Tagessätzen zu je zehn Euro recht glimpflich gegen den derzeitigen Zivildienst Leistenden aus. Dazu gab es noch eine weitere Führerscheinsperre von 18 Monaten. Zusätzlich wurde das nach der Tat beschlagnahmte Motorrad gerichtlich eingezogen. (hab)


Printausgabe der TZ vom 16.10.2006
85-Jähriger bestohlen
Oberursel. Offenbar genau beobachtet hatte ein Trickbetrüger einen 85 Jahre alten Oberurseler. Der Senior hatte auf einer Bank im Holzweg 800 Euro abgehoben und sie in einen Umschlag in seine Jacke gesteckt. Unmittelbar vor der Filiale wurde er von einem jüngeren Mann in...

Printausgabe der TZ vom 16.10.2006
Mercedes gestohlen
Weißkirchen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde in der Straße Am Gaßgang ein blauer Mercedes gestohlen. Den Wert des Wagens beziffert die Polizei mit 10 000 Euro.

Printausgabe der TZ vom 16.10.2006
Überfall auf Wettbüro
Oberursel. Zwei maskierte Männer betraten am Samstagabend gegen 20.45 Uhr ein Wettbüro in der Adenauerallee. Einer der Täter war mit einem Messer, der andere mit einem Baseballschläger bewaffnet. Sie bedrohten den Angestellten und zwangen ihn, die Tageseinnahmen herauszugeben. Außerdem nahmen die Männer noch das Wechselgeld und zwei Handys mit. Der Wert der Beute beläuft sich auf 3400 Euro. Die Männer flüchteten in Richtung Oberhöchstadter Straße. Beide Täter waren etwa 20 bis 25 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 groß und schlank. Ein Täter sprach Deutsch mit Akzent. (aw)

Printausgabe der TZ vom 16.10.2006
Bank aus fahrender U-Bahn geworfen
Oberursel. Zeugen informierten am Freitagabend die Polizei, dass Vandalen aus der offenen Tür einer fahrenden U-Bahn in der Hohemarkstraße eine Sitzbank geworfen hatten. Dabei traf das Geschoss einen am Straßenrand parkenden Opel. Eine Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon (0 6 71) 6 24 00 zu melden. (aw)

Printausgabe der TZ vom 14.10.2006
Einbrecher in zwei Altenheimen
Oberursel. Einbrecher machten sich in der Nacht zum Donnerstag im Haus Emmaus und im Georg-Stangl-Haus zu schaffen. In beiden Fällen gelangten die Täter über die Fluchttüren in die Küchenbereiche und durchsuchten hier die Schränke und Behältnisse. Ob etwas gestohlebn wurde, steht noch nicht fest. Schaden: 300 Euro. (og)

Printausgabe der TZ vom 07.10.2006
Scherben, Müll und unruhige Nächte
Oberursel. Mehrere Dutzend zerbrochene Glasflaschen, ein mit Scherben übersäter Kinderspielplatz und rund um das Ufer zerstörte Mülleimer – so beschreiben Anwohner das Bild, das sich ihnen kürzlich am Maasgrundweiher bot. Ihren Angaben zufolge war das Naherholungsgebiet in diesem Sommer beinahe jedes Wochenende Anlaufstelle für Jugendliche, die bis spät in die Nacht hinein den Maasgrund als Treffpunkt nutzten.

Was meistens friedlich mit Singen und Trinken beginne, arte zu später Stunde leider häufig in blinde Zerstörungswut aus. „Es wird jedes Jahr schlimmer“, berichtet eine Anwohnerin. „Ich habe in diesem Jahr schon so oft die Polizei gerufen, die die Jugendlichen zum Gehen aufgefordert hat, aber sie kommen einfach immer wieder.“ Sie hat nun Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Nach Angaben der Oberurseler Polizei werden unregelmäßig Streifen in den Maasgrund geschickt. Um Randalierer auf frischer Tat erwischen zu können, sei man daher auf Hinweise von Anwohnern angewiesen.

Für die Anwohner ist die nächtliche Ruhestörung das eine, viel schlimmer – da sind sich alle einig – sind aber die Hinterlassenschaften der nächtlichen Störenfriede: Die mit Scherben übersäten Wiesen des Spielplatzes und entlang des Weiherufers seien für Kinder, Jogger, Spaziergänger und Tiere eine echte Gefahr. Sie könnten sich an den Scherben schneiden und schwer verletzen.

Nach Angaben des städtischen Eigenbetriebs Bau und Service Oberursel (BSO) wird der Spielplatz am Maasgrundweiher zwei Mal pro Woche, jeweils montags und freitags, gereinigt. Was derzeit auf dem Gelände gefunden wird, bewege sich „im normalen Rahmen“, sagte ein BSO-Mitarbeiter der TZ.

Die Anwohner sehen das anders. „Hoffentlich wird bald eine Lösung gefunden“, meint ein Mann, „damit der Maasgrund wieder dafür genutzt werden kann, wozu er ursprünglich angelegt wurde: als ein schönes Ausflugsziel für Groß und Klein, wo man ungestört die Natur genießen kann.“ (mcf)

Printausgabe der TZ vom 04.10.2006
Messingelefant von Grab gestohlen
Oberursel. Diebe stahlen zwischen Mittwoch und Sonntag vergangener Woche von einem Grab auf dem Hauptfriedhof einen Messingelefanten, der mit Sicherheitsstiften befestigt worden war. Der Wert der Beute beträgt etwa 270 Euro.(new)

Printausgabe der TZ vom 04.10.2006
Eingangstür hält Einbrechern Stand
Oberursel. Einbrecher versuchten in der Nacht zum Dienstag die metallene Eingangstür zu einem Fitnessstudio im Zimmersmühlenweg aufzuhebeln, die Tür hielt aber Stand. Die Täter machten keine Beute, richteten aber Schaden von etwa 1000 Euro an. (new)

Printausgabe der TZ vom 26.09.2006
Schläger treten auf Polizisten ein
Oberursel. Während sich 500 junge Menschen am Samstagabend bei der so genannten Abi-Finanzierungsfeier der Jahrgangsstufe 13 des Gymnasiums Oberursel im Haus Bommersheim amüsierten, kam es auf dem Platz vor der Mehrzweckhalle gegen 2.30 Uhr zu einer wüsten Schlägerei, an der aber die Schüler nicht beteiligt waren. Jugendliche, die offenbar von der Feier wussten, aber keinen Einlass mehr fanden oder garnicht zur Feier wollten, gerieten sich auf dem Platz vor dem Haus Bommersheim in die Haare. Nach kurzen verbalen Auseinandersetzungen flogen die Fäuste.
Als die herbeigerufenen Polizeistreifen die Schlägerei beenden wollten, wurden die Beamten selbst massiv attackiert. Ein Polizist, der einem am Boden liegenden Jugendlichen, der mit Fußtritten traktiert wurde, zu Hilfe eilen wollte, wurde von einem 21-Jährigen angesprungen und in den Bauch getreten. Als der Beamte auf dem Boden lag, trat der Täter weiter auf ihn ein. Auch ein Sanitäter wurde verletzt. Erst nachdem Verstärkung von anderen Polizeistationen eingetroffen war und durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es der Polizei, die angeheizte Stimmung zu beruhigen. Drei junge Männer, zwei Oberurseler und ein Steinbacher, mussten zur Feststellung ihrer Personalien und einem Bluttest mit auf die Wache. Auf sie warten Anzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt.(new)
Siehe auch Forumsthema ABI-Party in Bommersheim : Jugendliche auf Orschels Strassen

Printausgabe der TZ vom 25.09.2006
Einbrecher in der Wohnung
Oberursel. In der Zeit zwischen dem 15. und 22. September stiegen Einbrecher in ein Mehrfamilienhaus in der Lindenstraße ein. Die Täter hatten sowohl die Eingangstür als auch die Wohnungstür aufgehebelt. Da sich der Bewohner nicht regelmäßig in der Wohung aufhielt, wurde der Einbruch erst am Freitag bemerkt. Ob etwas gestohlen wurde, steht noch nicht fest. Die Täter richteten aber Schaden von etwa 500 Euro an. Hinweise an die Polizei, Ruf (0 61 71) 6 24 00 entgegen. (new)

Printausgabe der TZ vom 23.09.2006
Australierin die Handtasche entrissen
Oberursel. Auf einem Fußweg zwischen der Hohemarkstraße und dem Kupferhammerweg wurden am Donnerstag gegen 21.50 Uhr eine 49-jährige Kanadierin und eine 55-jährige Australierin von zwei Jugendlichen überfallen. Die beiden Täter hatten der Australierin die Handtasche entrissen. Dabei stürzte die 55-Jährige zu Boden und verletzte sich leicht. Einer der Täter war etwa 14 Jahre alt, hatte einen blonden Irokesenschnitt und trug ein schwarzes Muskel-Shirt mit weißer Aufschrift. Sein Komplize war etwa 12 Jahre alt, 1,40 Meter groß und pummelig. In der Handtasche befanden sich Bargeld, Chip-Karten und Dokumente.(og)

Printausgabe der TZ vom 22.09.2006
Roller und Rad gestohlen
Oberursel.Unbekannte haben am Dienstag einen blauen Pegasus Motorroller, der in der Hohemarkstraße geparkt war, gestohlen. Die Polizei beziffert den Wert des Fahrzeugs mit 1000 Euro. Bereits am Montag hatten Diebe in der Lessingstraße ein blaues Mountainbike (Kynast Hill 800) mitgehen lassen – obwohl das Rad mit einem Spiralschloss gesichert war. In beiden Fällen bittet die Polizei um Hinweise unter der Telefonnummer (0 61 71) 6 24 00.

Printausgabe der TZ vom 21.09.2006
Brutaler Angriff: Arrest für jungen Täter
Von Heinz Habermehl

Oberursel. Der 16-jährige Oberurseler war am 11. April dieses Jahres, gegen 0.40 Uhr, auf dem Nachhauseweg, als er noch eine kurze SMS absetzte. Dann hörte er plötzlich Schritte hinter sich. Bevor er die Situation richtig einschätzen konnte, erhielt er völlig überraschend von der Seite einen Fußtritt gegen den Kopf, durch den sein Handy in hohem Bogen wegflog. Während sich der Angreifer in den Besitz des Handys brachte, schlug und trat dessen Begleiter auf den 16-Jährigen ein. Dem gelang schließlich die Flucht zur Polizei.

Die Suche nach beiden Tätern führte zirka 30 Minuten später in der Oberurseler Innenstadt zur Festnahme von zwei jungen Männern. Jetzt standen die beiden Oberurseler, 19 und 17 Jahre alt, vor der Jugendrichterin am Bad Homburger Amtsgericht. Zwar wurde in der Verhandlung die anfänglich wegen Raubs ergangene Anklage zur gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung und gemeinschaftlichen Diebstahls abgeändert, doch das Strafmaß wurde dadurch nicht wesentlich beeinflusst.

Der zur Tatzeit über 18 Jahre alte Täter erhielt von der Jugendrichterin nach dem Jugendstrafrecht eine Verwarnung sowie die Auflage, an einem so genannten Gewaltseminar teilzunehmen. Außerdem muss er an den 16-jährigen, der bei dem Angriff erhebliche Gesichtsverletzungen erlitten hatte, 200 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Härter fiel die Strafe gegen den 17 Jahre alten Mittäter aus, der bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist. Hier verhängte die Richterin außer einer Verwarnung und der Verpflichtung zur Teilnahme an einem „Gewaltseminar“ noch einen Wochenend-Freizeitarrest in Gelnhausen. Zwar zeigten sich beide Angeklagten vor Gericht einsichtig und reuevoll, doch ihr Verhalten in jener Aprilnacht war damit nicht zu entschuldigen. „Jetzt muss einer dran glauben“, hätten sie auf dem Heimweg von einer Geburtstagsfeier beschlossen, sagten beide in der Verhandlung. Damit war gemeint, dass der Nächste, der ihnen begegnet, Prügel beziehen solle. Und das war zufällig der 16-Jährige, der zu dieser Zeit nach Hause wollte und dabei in die Nähe der beiden jungen Männer kam.

„Wir waren übermotiviert“, versuchte der jetzt 19 Jahre alte Angeklagte den danach erfolgten Angriff auf den 16-Jährigen bei Gericht zu erklären. Als weiteren Erklärungsversuch für den Überfall nannte er noch „Stress mit der Freundin“. Das sei ihm alles sehr peinlich, führte der 17-Jährige Angeklagte bei Gericht an, dem sicherlich die zufällige Anwesenheit einer Schulklasse unpassend kam.

Dem jüngeren Täter machte die Jugendrichterin zusätzliche Vorhaltungen. Denn sie hatte ihm nur eine Woche vor der nächtlichen Oberurseler Tat wegen einer vom 17-Jährigen begangenen Verkehrsunfallflucht die „Leviten gelesen“, was aber offensichtlich keine abschreckende Wirkung hinterlassen hatte.

Übrigens, die anfallenden Kosten für das auferlegte „Gewaltseminar“, die für jeden Teilnehmer etwa 300 Euro betragen, brauchen die jungen Männer nicht zu zahlen. Diese werden vom Jugendamt beglichen, wie von deren Angestellten im Gericht zu erfahren war.

Während der 18-Jährige das ergangene Urteil sofort akzeptierte, womit es rechtskräftig ist, wollen der 17-Jährige und seine Verteidigerin die Sache nochmals in Ruhe überdenken.

Printausgabe der TZ vom 18.09.2006
Über Autos gelaufen
Oberursel. Im Bereich an der Herrenmühle und in der Obergasse sind in der Zeit zwischen Freitag, 21.30 Uhr, und Samstag, 10 Uhr, Unbekannte über mehrere geparkte Fahrzeuge gelaufen. An mindestens einem Fahrzeug entstand dabei ein Lackschaden auf der Motorhaube. Hinweise an die Polizei, Telefon (0 61 71) 6 24 00. (ahi)

Printausgabe der TZ vom 18.09.2006
Roller in Brand gesetzt
Oberursel.Auf einem Parkplatz in der Mainstraße entdeckte ein Passant am Samstag gegen 5.10 Uhr einen brennenden Kleinkraftradroller. Er meldete seinen Fund, so dass die Flammen flugs gelöscht werden konnten. Dennoch brannte der Roller völlig aus. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Fahrzeugdiebstahls und Brandstiftung. Schaden: 500 Euro. (ahi)

[url=http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php page=fnp2_news_article&id=3209481]Printausgabe der TZ vom 16.09.2006[/url]
Navi-Geräte ausgebaut
Stierstadt. Zwei Mal waren Autoknacker zwischen Mittwochabend und Donnerstagfrüh im Akazienweg aktiv. Sie bauten die Navigationsgeräte aus einem schwarzen Audi und einem schwarzen Mercedes aus und flüchteten mit ihrer Beute. Schaden: rund 7000 Euro. (ahi)

Printausgabe der TZ vom 15.09.2006
Junger Oberurseler mit „krimineller Energie“
Oberursel.Gleich wegen zwei Verfehlungen stand ein 19 Jahre alter Oberurseler nun vor der Bad Homburger Jugendrichterin. Angeklagt waren eine Sachbeschädigung in Oberursel und ein Diebstahl in Frankfurt. Die Jugendrichterin verurteilte den Oberurseler zu 40 Stunden gemeinnützige Arbeit, die er in den nächsten sechs Wochen ableisten muss.

Laut Anklage hatte der Oberurseler am 11. Dezember des Vorjahres, gegen 0.30 Uhr, die Eingangstür des Jugendraumes in der „Heilig Geist Kirche“ eingeschlagen und dabei einen Schaden von 140 Euro verursacht, der bis heute nicht bezahlt ist. Zuvor gab es dort offenbar Streit mit anderen Jugendlichen. Offenbar aus Verärgerung darüber schlug der junge Mann ein handtellergroßes Loch in die Tür. Die zweite Tat sei dagegen mit krimineller Energie erfolgt, wie es der Staatsanwalt formulierte. Denn in einem Kaufhaus in der Innenstadt, das der 19-Jährige mit vier Freunden durchstöberte, versteckte er ein PC-Spiel unter seiner Jacke und verließ das Geschäft, ohne zu zahlen.

Die Begleiter, die sich vermutlich ebenfalls „bedient“ hatten, konnten unerkannt flüchten. Der Oberurseler dagegen, der Monate zuvor bereits wegen Körperverletzung und Unterschlagung auffällig geworden aber nicht verurteilt worden war, wurde von einem Ladendetektiv gestellt. In der Verhandlung räumte der junge Mann nun sein Fehlverhalten ein. Die Strafe akzeptierte er sofort, womit das Urteil rechtskräftig wurde. (hab)

Printausgabe der TZ vom 11.09.2006
Einbrecher im Sportlerheim
Oberursel. Diebe waren in der Nacht zum Montag in der Oberurseler Straße unterwegs. Die Unbekannten versuchten gegen 2 Uhr, den Rollladen am Küchenfenster eines Sportlerheims aufzudrücken, was ihnen nicht gelang. Daraufhin rissen sie Teile einer Schiebetür ab und warfen die Scheibe der Tür mit einem Stein ein.

Aus dem Vereinsheim entwendeten sie Flaschen mit alkoholischem Inhalt und 50 Euro Bargeld. Als ein Nachbar aufmerksam wurde und seine Außenbeleuchtung einschaltete, flüchteten die Täter. Sie verursachten Sachschaden in Höhe von 500 Euro. (ika)

Printausgabe der TZ vom 11.09.2006
Mountainbike gestohlen
Stierstadt.Obwohl der Besitzer sein schwarzes Mountainbike der Marke Scott (Typ MX Aurora) an einem Fahrradständer vor der Gesamtschule im Kiesweg angekettet hatte, ist das Rad im Wert von etwa 500 Euro am Freitag zwischen 7.55 und 13.30 Uhr gestohlen worden. Dem Besitzer waren vier 14- bis 16-Jährige aufgefallen, die sich in der Nähe des Fahrradständers aufhielten. Die Polizei ermittelt zurzeit, ob sie etwas mit dem Diebstahl zu tun haben. (ika)

Printausgabe der TZ vom 28.08.2006
Diebe an der Tankstelle
Oberursel. Zwei unbekannte Männer mit sportlicher Statur haben laut Polizei in der Nacht zum Sonntag einen Einbruch in die Jet-Tankstelle in der Hohemarkstraße verübt. Die Täter fuhren gegen 2.45 Uhr in einer dunklen Limousine aufs Gelände der Tankstelle. Dort hebelten sie die Eingangstür auf und entwendeten aus dem Verkaufsraum mehrere Stangen Zigaretten. Der ganze Einbruch dauerte gerade mal zwei Minuten. (aw)

Printausgabe der TZ vom 28.08.2006
Einbruch vereitelt
Oberursel. Der Aufmerksamkeit einer Anwohnerin ist es zu verdanken, dass ein Einbruch in einen Wohnwagen in der Liebfrauenstraße scheiterte. Die Frau hatte am Samstag gegen 1.40 Uhr ein Geräusch gehört. Als sie aus dem Fenster schaute, entdeckte sie einen jungen Mann mit schwarzem Kapuzenoberteil, der gerade durch die aufgerissene Dachluke eines Wohnwagens klettern wollte. Als die Frau den Mann ansprach, flüchtete er. Der Schaden beträgt rund 500 Euro. (aw)

Printausgabe der TZ vom 28.08.2006
24-Jähriger verfolgt Freundin
Oberursel. Ein 24 Jahre alter Bad Homburger hat am Freitagabend eine junge Oberurselerin in Angst und Schrecken versetzt. Zunächst drückte er gegen 21.15 Uhr zwei Fenster an der Wohnung seiner Freundin und deren Eltern ein und stieg dann ins Haus ein. Dort versuchte der offenbar verwirrte und unter Drogeneinfluss stehende Mann, die junge Frau zu überreden, mit ihm die Wohnung zu verlassen. Diese flüchtete gemeinsam mit ihrer Schwester im Auto. Doch der 24-Jährige ließ sich nicht abschütteln und nahm mit seinem Wagen die Verfolgung auf. Als der Freund der Schwester hinzukam, besprühte ihn der 24-Jährige laut Polizei sofort mit Tränengas und fuhr mit seinem Auto davon. Erst in einer Nebenstraße gelang es der Polizei, den Homburger zu stoppen.
Außer dem Tränengas wurde bei ihm im Wagen auch noch ein asiatisches Kurzschwert gefunden. Ein Drogentest bei dem 24-Jährigen verlief positiv. Bei der Durchsuchung des Mannes und des Autos wurden zudem noch Marihuana und Kokain gefunden. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Fahrens unter Drogeneinfluss und Besitz von Rauschgift. (aw)

Printausgabe der TZ vom 26.08.2006
Polizei fahndet nach Schläger
Oberursel. Im Rahmen der Ermittlungen zu einer schweren Körperverletzung, die sich im Jahre 2004 auf dem Brunnenfest in Oberursel zugetragen hat, wurde nun durch das Amtsgericht Frankfurt die Öffentlichkeitsfahndung nach dem mutmaßlichen Täter eingeleitet. Die Polizei fragt: „Wer kennt die Person und kann Hinweise auf ihren Aufenthaltsort machen“? Hinweise bitte an die Polizei Oberursel, Telefon (0 61 71) 6 24 00.(og)

Printausgabe der TZ vom 15.08.2006
REDAKTION
Polizei nimmt Verdächtigen fest
Oberursel. Ein Einbrecher hat in der Nacht zum Montag die Polizei in Atem gehalten. Oberurseler Beamte nahmen einen Tatverdächtigen fest. Zunächst war gegen 0.40 Uhr ein Anwohner in der Strackgasse durch das Klirren einer Fensterscheibe alarmiert worden. Der Mann rief sofort bei der Polizei an, die mehrere Streifen losschickte. Die Beamten stellten fest, dass bei einem Juweliergeschäft in der Strackgasse eine Schaufensterscheibe eingeschlagen worden war.

Noch während die Polizisten dort ermittelten, klirrte es erneut. Diesmal war eine Schaufensterscheibe eines Haushaltswarengeschäfts in der Vorstadt eingeworfen worden. Im Zuge der Fahndung, bei der auch Kollegen aus Bad Homburg und Königstein im Einsatz waren, nahm die Polizei nur wenig später einen 27-jährigen Oberurseler fest, dessen Hände und Kleidung blutverschmiert waren.

Der Mann ist bei der Polizei offenbar kein Unbekannter. Angaben zur Schadenshöhe konnte die Polizei gestern noch nicht machen. Die Ermittlungen dauern noch an. (og)

Printausgabe der TZ vom 09.08.2006
Trickdiebe flüchten ohne Beute
Oberursel. Drei Trickdiebe wollten am Montagvormittag in einem Antiquitätengeschäft in der Ackergasse Schmuckstücke aus einer Vitrine stehlen. Zwei der Täter lenkten laut Polizei die Verkäuferinnen im Laden ab, während ihr Komplize versuchte, den Ausstellungsschrank zu öffnen. Offenbar hatte der Mann zuvor den Schlüssel für die Vitrine aus dem Kassenbereich gestohlen. Als Mitarbeiter des Geschäfts auf ihn aufmerksam wurden, verließ das Trio sofort den Laden. Eine Beschreibung der Männer liegt der Polizei nicht vor. (og)

Waldbrand nur knapp verhindert
Oberursel. Einem Spaziergänger und seinen beiden Hunden ist es zu verdanken, daß ein in Brand geratenes Baumhaus rechtzeitig gelöscht werden konnte.
Einige Minuten später, und der Wald zwischen RollsRoyce und dem "Bachpädche" hätte in Flammen gestanden.
Der Brand konnte von den Feuerwehrleuten gelöscht werden.
Das Baumhaus wurde in den darauffolgenden Tagen demontiert.

Printausgabe der TZ vom 17.06.2006
Jugendliche haben gezündelt
Stierstadt. Drei Jungen im Alter zwischen 13 und 14 Jahre hatten am Mittwochabend auf dem Reitplatz an der Platanenstraße unter einem abgestellten landwirtschaftlichen Anhänger Reisig angezündet. Als die Flammen aufloderten, bekamen sie es offensichtlich mit der Angst zu tun und versuchten, das Feuer wieder zu löschen. Da ihnen dies aber nicht gelang, liefen sie davon, konnten aber auf Grund eines Zeugenhinweises ermittelt werden. Das kleine Feuer wurde dann von Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr gelöscht. (ahi)

Printausgabe der TZ vom 17.06.2006
Kinderwagen gestohlen
Ob erursel. Im Laufe des Nac hmittags haben Unbekannte am vorigen Mittwoch in der Straße Im Setzling einen Kinderwagen gestohlen, der in einem Treppenhaus abgestellt war. Dabei handelte es sich um einen „Racer Plus“ mit Regenhaube und Schirm. Wert: 450 Euro (ahi)

Printausgabe der TZ vom 16.06.2006
Unbekannte stehlen Schranke
Oberursel. Es ist mitunter schon kurios, was Diebe so alles mitnehmen, wenn es nicht niet- und nagelfest gesichert ist. Solch ein Fall ereignete sich auch in den frühen Morgenstunden des Dienstags im Holzweg. Ein unbekannter Dieb stahl eine gelb-schwarze, etwa zwei Meter lange Einfahrtschranke zu einem Firmen-Parkplatz. Da die Schranke lediglich in das Halterungssystem eingesteckt war, hatte der Dieb keine Mühe, die Stange herauszuziehen und mitzunehmen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation in Oberursel entgegen. Sie ist unter der Rufnummer (0 61 71) 6 24 00 zu erreichen. (aw)

Printausgabe der TZ vom 16.06.2006
Laptops aus Büros gestohlen
Oberursel. Die Polizei ermittelt gleich in zwei Fällen von Diebstählen aus Büroräumen. Der erste Vorfall ereignete sich am Montag oder Dienstag in der Ludwig-Erhard-Straße. Dort wurde aus einem unverschlossenen Büroraum ein 2000 Euro teures Laptop gestohlen. Der zweite Diebstahl ereignete sich am Dienstag zwischen 15.30 und 16 Uhr in einem unverschlossenen Büro in der Hohemarkstraße. Dort wurden ein Laptop und zwei Handys im Gesamtwert von 2200 Euro entwendet. (aw)

Printausgabe der TZ vom 16.06.2006
AUS DEM PARLAMENT
Sicherheit in Oberursel: Der Magistrat wird dem Sozial- und Kulturausschuss in nichtöffentlicher Sitzung über die Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe „Sicherheits- und Ordnungsprävention“ mit der Polizei berichten. Dieser Antrag der CDU mit dem von der SPD gewünschten Zusatz, auch die Polizei dazu einzuladen, fand breite Zustimmung im Parlament. Nur von der Fraktion der Grünen gab es eine Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Ihr Vorsitzender Christof Fink hatte zuvor gefordert, öffentlich zu berichten. Schließlich gehe es auch um die öffentliche Sicherheit. Zur Begründung des CDU-Antrages führte Fraktionsmitglied Kerstin Giger an, dass es vermehrt Übergriffe von Jugendlichen und auch Überfälle gegeben habe. Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) hob in der Diskussion hervor, dass nicht all das, was gesagt werde, auch bewiesen sei. Rathauschef Brum plädierte für eine nichtöffentliche Sitzung: Gerade das Brunnenfest habe gezeigt, wie wenig dienlich „öffentlich dramatisierte Diskussionen“ seien. Wie berichtet, kursierten vor dem Fest Gerüchte, gewalttätige Fußballfans wollten sich dort treffen.

Printausgabe der TZ vom 16.06.2006
Mitarbeiter halten Ladendieb fest
Oberursel. Dreist ging ein Ladendieb am Dienstag im Minimal-Markt im Zimmersmühlenweg vor. Der 34-Jährige hatte gegen 10.15 Uhr in seine beiden Leinentaschen nicht weniger als 16 Flaschen Spirituosen gepackt und verließ anschließend zielstrebig den Lebensmittelmarkt – allerdings ohne an der Kasse zu bezahlen. Nach dem Verlassen des Gebäudes wurde der Mann von Mitarbeitern des Marktes angesprochen und bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festgehalten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 34-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. (aw)

Printausgabe der TZ vom 13.06.2006
Autoradio gestohlen
Oberursel. In der Nacht zum Sonntag haben Unbekannte im Rosengärtchen an der Beifahrerseite eines geparkten blauen Mazdas eine Scheibe eingeschlagen. Aus dem Wagen wurden das Autoradio sowie ein MP3-Radio gestohlen. Hinweise nimmt die Polizei Oberursel unter der Rufnummer (0 61 71) 6 24 00 entgegen. (og)

Printausgabe der TZ vom 01.03.2006
Überfall auf zwei junge Türken
Oberursel. Überfallartig stürzten sich am Montag gegen 18.20 Uhr aus einem silberfarbenen Peugeot 206 heraus vier junge Männer auf zwei an der Ampelanlage Bärenkreuzung wartende Männer. Die Täter schlugen mit Teleskopschlagstöcken und einem Dolchknauf auf ihre Opfer, zwei Türken aus Oberursel, ein. Sie mussten mit Kopfverletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Einer der Täter konnte festgestellt werden. Es handelt sich um einen 25-jährigen Türken aus Bad Homburg. Das Tatmotiv ist noch unklar. (new)

Mitteilung der TZ vom 06.11.2005
Einbrecher beim Kulturverein
Oberursel. Einbrecher machten sich am vergangenen Freitag zwischen 4.30 und 14 Uhr im Vereinsheim des türkischen Kulturvereins in der Eppsteiner Straße zu schaffen. Die Täter waren durch ein Fenster in die Räume des Vereins eingestiegen, hatten eine Kasse und einen Spielautomaten aufgebrochen und daraus etwa 500 Euro entwendet. (new)

Mitteilung der TZ vom 05.11.2005
Diebe auf der Baustelle
Oberursel Auf der Großbaustelle in der Gablonzer Straße wurde in der Nacht zum Donnerstag eine provisorische Tür zu einem Lagerraum aufgehebelt, der sich im dritten Untergeschoss des Neubaus befindet. Die Diebe erbeuteten eine Bohrmaschine und einen Steckschlüsselsatz. Schaden: rund 700 Euro. (ahi)

Mitteilung der TZ vom 05.11.2005
Autoknacker in Oberstedten
Oberstedten. Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag in der Straße «Zu den Ringwällen» einen silberfarbenen VW Passat geöffnet, indem sie ins Schloss gestochen hatten. Einen ebenfalls silbernen Mercedes knackten sie, indem sie die rechte Dreiecksscheibe einschlugen. Gestohlen wurden ein Navigationssystem und zwei Handys. Schaden: rund 2000 Euro. (ahi)

Mitteilung der TZ vom 05.11.2005
Roter Roller gestohlen
Oberursel. Ein roter Leichtkraftrad-Roller der Marke S.M. Taiwan, Typ Rexi 125, wurde in der Nacht zum Donnerstag in der Niddastraße gestohlen. Wert: 1250 Euro. (tz)

Mitteilung der TZ vom 19.10.2005
Diebe lassen 120 Euro mitgehen
Oberursel. Unbekannte Diebe haben am Sonntag oder Montag in ein Geschäft in der Oberurseler Straße eingebrochen. Mit einem Nachschlüssel verschafften sie sich Zugang und ließen 120 Euro mitgehen, die in einer nicht verschlossenen Geldkassette gelegen haben. (ms)

Printausgabe der TZ vom 19.10.2005
Scheibe eingeschlagen, Schokolade gestohlen
Von Heinz Habermehl

Oberursel. War der zuvor konsumierte Alkohol für die zerstörerische Tat eines 19-jährigen Oberurselers am späten Abend des 30. Aprils an zwei Autos auf einem Parkplatz an der Hohen Mark verantwortlich oder konnte der junge Mann dem Drang nach Süßem nicht widerstehen? Laut Einlassung des jungen Angeklagten vor der Bad Homburger Jugendrichterin lag es eher an Ersterem, also dem Alkohol, der mit 1,02 Promille sein entnommenes Blut bereichert hatte.

Mit drei Freunden, die damals einen Alkoholpegel zwischen 0,3 und 0,6 Promille aufwiesen, hatte der 19-Jährige zwischen 22.40 und 23.30 Uhr zwei Mal den genannten Parkplatz passiert – und jedes Mal musste dabei ein Opel dran glauben. Im ersten Fall schlug der junge Mann die beiden Seitenfenster ein, bei der späteren Rückkehr war es an einem anderen Opel das Heckfenster, das der Schlagwucht des Oberurselers nicht standhalten konnte.
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Offenbar gab es im zweiten Fall aber ein Motiv, denn hinter dem Fenster lag gut sichtbar ein Riegel Schokolade im Wert von zwei Euro. Dafür nahm der junge Täter den Schaden von 200 Euro in Kauf, den ein neues Fenster kostete. Im ersten Fall war der angerichtete Schaden sogar doppelt so hoch. Bezahlt hat er beide Schäden noch nicht. «Bis jetzt wollte noch niemand von mir Geld dafür», brachte er im Gericht vor, in dem er sich einsichtig und reuevoll zeigte. Was denn die drei Freunde während dieser Beschädigungen getan hätten, wollte die Richterin wissen. Die hätten nur zugeschaut, sonst nichts, erfuhren die Anwesenden im Gericht.

Dass die Tat spontan ausgeführt worden sei, nahm ihm die Richterin ab. Denn der junge Mann hatte mit der ungeschützten Hand die Fenster eingeschlagen und sich dabei leichte Verletzungen zugezogen. Diese sichtbaren Blessuren führten die alarmierten Polizeibeamten sofort auf die richtige Täterspur. Als jugendtypisches Verhalten bezeichnete die Vertreterin des Jugendamtes die beiden Autobeschädigungen. Man solle dies als einmalige Verfehlung werten und Milde walten lassen, so ihr Vorschlag.

Doch so ganz einmalig war die Tat im April in diesem Fall dann doch nicht, denn zwei Schwarzfahrten und ein Diebstahl einer Süßigkeit für 1,92 Euro waren schon zuvor angefallen und eingestellt worden. Dieses Mal gab es von der Jugendrichterin eine Ermahnung und die Auflage, 40 Arbeitsstunden zu verrichten. Da der junge Mann sich in einer Malerlehre befindet, regte die Jugendrichterin an, er könne doch Schulräume, Kindergärten oder ähnliche Einrichtungen streichen. Damit stieß sie bei dem «Verurteilten» auf offene Ohren, der laut eigener Angabe in acht Stunden eine Vierzimmerwohnung streichen kann.

Printausgabe der TZ vom 18.10.2005
Räuber-Duo muss hinter Gitter wandern
Ôberursel. Der bewaffnete Raubüberfall auf das Mövenpick-Hotel in Oberursel vom März dieses Jahres ist juristisch erst einmal abgeschlossen. Das Frankfurter Landgericht verurteilte das wegen schweren Raubes und Beihilfe angeklagte Räuber-Duo zu Haftstrafen von dreieinhalb Jahren beziehungsweise zwei Jahren und vier Monaten. Der 25 Jahre alte Philippine, der den Nachtportier des Hotels mit dem abgebrochenen Hals einer Bierflasche bedroht und ihn anschließend in eine Besenkammer eingesperrt hatte, erhielt die höhere Strafe. Sein polnischer Komplize wurde lediglich wegen Beihilfe verurteilt. Er hatte im Fluchtfahrzeug vor dem Hotel gewartet.

Die beiden Männer hatten beim Besuch einer Party zuvor dem Gastgeber den Wagenschlüssel gestohlen und waren mit dessen Auto zum Tatort gefahren. Hier zwang der Philippine den Nachtportier, den Schlüssel zur Hotelkasse auszuhändigen. Während sein Opfer in der Besenkammer saß, griff sich der Räuber 3500 Euro aus der Kasse, ließ auch den Generalschlüssel mitgehen und flüchtete. Hotelbedienstete notierten das Autokennzeichen, dadurch kam es schnell zur Festnahme. Vor Gericht schoben sich die beiden Angeklagten die Schuld gegenseitig in die Schuhe. Die seien vom jeweils anderen zum Überfall gezwungen worden.

Die 17. Große Strafkammer ging wegen des spontan begangenen Überfalles und der maroden finanziellen Lage des Philippinen von einem minderschweren Fall des Raubes aus und reduzierte die Mindeststrafe von fünf Jahren. Dem Polen, für den sogar die Staatsanwältin eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren beantragt hatte, wurde allerdings eine einschlägige Vorstrafe zum Verhängnis. Unter diesen Voraussetzungen komme eine Strafaussetzung auf Bewährung nicht mehr in Betracht, sagte Richter Thomas Striegl. (ge)

Mitteilung der TZ vom 17.10.2005
Karussell gefahren, Handtaschen weg
Oberursel. Unerfreulicher Zwischenfall auf der «Taunuskerb»: Weil die Mitnahme von Taschen bei der Fahrt nicht erlaubt ist, hatten zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen am Samstagnachmittag ihre Handtaschen in der Nähe der Kasse eines Fahrgeschäftes abgestellt. Als die Mädchen nach der Fahrt dorthin zurückkamen, waren die Taschen verschwunden – und damit auch jeweils ein Handy, mehrere Schlüssel und andere persönliche Gegenstände der beiden. Die Polizei schätzt den Wert des Diebesguts auf auf etwa 700 Euro. (ms)

Printausgabe der TZ vom 17.10.2005
Diebe lassen Drahtesel mitgehen
Stierstadt. Fahrraddiebe waren vergangene Woche in Oberursel unterwegs: Ein silberblaues Damen-Trekkingrad der Marke Fischer wurde am Mittwoch in der Zeit von 10 bis 10.15 Uhr in der Römerstraße vor der IGS Stierstadt gestohlen. Die Polizei schätzt den Weg des Rades, von dem bislang jede Spur fehlt, auf etwa 200 Euro. (ms)

Mitteilung der TZ vom 27.09.2005
Tasche aus dem Auto gestohlen
Stierstadt. Durch eine aufgehebelte Dreieckscheibe gelangten Autoknacker am Sonntag zwischen 11.15 und 14 Uhr ins Innere eines blauen Toyota Carina, der in der Steinbacher Straße geparkt war. Sie nahmen die Scheibe der rechten hinteren Tür heraus und schnappten sich die im Fußraum vor dem Beifahrersitz abgelegte Tasche. Darin befanden sich diverse Papieren und Bekleidung. Schaden: rund 600 Euro. (ahi)

Mitteilung der TZ vom 27.09.2005
Auto geknackt, Radio ausgebaut
Oberursel. Diebe haben am vergangenen Wochenende einen weißen Peugeot geknackt, der in der Freiligrathstraße abgestellt war. Wie, das weiß die Polizei noch nicht. Die Einbrecher stahlen das Radiogerät mit CD-Wechsler aus dem Innern des Wagens. (ahi)


Mitteilung der TZ vom 20.09.05
Kamera aus dem Auto gestohlen
Stierstadt. Ein Unbekannter hat am Sonntag in der Zeit zwischen 11.15 und 12.15 Uhr eine Seitenscheibe eines auf dem Parkplatz am Sportgelände geparkten Fahrzeuges eingeschlagen. Aus dem Wagen stahl er eine Herren-Handtasche, in der sich diverse persönliche Papiere sowie eine Digitalkamera befanden. (ahi)

Printausgabe der TZ vom 19.09.2005
Trekkingrad gestohlen
Oberursel. Obwohl das Fahrrad mit einem Spiralschloss gesichert war, stahlen Unbekannte am Samstag zwischen 14.15 und 18.20 Uhr ein Trekkingrad der Marke «Trek». Es war an einem Fahrradständer vor dem Oberurseler Bahnhof angeschlossen. Das Rad hat nach Angaben der Polizei einen Wert von etwa 500 Euro. (aw)

Printausgabe der TZ vom 29.08.2005
Handtaschen-Klau im Supermarkt
Oberursel. Eine kurze Unaufmerksamkeit einer 79 Jahre alten Oberurselerin haben Diebe am Samstag zwischen 12.15 und 12.30 Uhr in einem Supermarkt im Holzweg ausgenutzt. Die Seniorin hatte ihre Handtasche kurz abgestellt, um ein Brot aus dem Regal zu holen. Kurz darauf musste sie feststellen, dass der Täter diese kurze Zeitspanne genutzt hatte, um die Tasche zu entwenden. In ihr befanden sich Ausweispapiere, Schlüssel und Geld. Der Schaden beläuft sich auf 100 Euro, eine Täterbeschreibung liegt der Polizei bislang noch nicht vor. (aw)

Printausgabe der TZ vom 29.08.2005
Diebe stehlen Rüttelplatte
Oberursel. Diebe haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf einer Baustelle in der Pfeiffstraße zugeschlagen. Dort entwendeten sie eine motorgetriebene, gelbe Rüttelplatte der Marke Wacker. Auf dem lehmigen Untergrund gelang es der Polizei, Schleifspuren sicherzustellen, die zum befestigten Außenbereich führten. Die Beamten vermuten, dass zum Abtransport der Maschine ein Kleintransporter oder ein Anhänger verwendet wurde. Der Wert des Gerätes wird mit 10 000 Euro angegeben. Sachdienliche Hinweise an die Polizei unter Telefon (0 61 71) 6 24 00. (aw)

Printausgabe der TZ vom 22.08.2005
Zeuge beobachtet Autoknacker
Bommersheim. Nicht viel fehlte, und ein Zeuge hätte am frühen Sonntagmorgen zwei Autoknacker auf frischer Tat ertappt. Wie die Polizei mitteilte, hörte der 65 Jahre alte Mann gegen 5 Uhr verdächtige Geräusche vor dem Nachbargrundstück in der Straße «An der Billwiese». Als er aus dem Fenster sah, bemerkte er einen dunkel gekleideten Mann, der aus einem blauen BMW stieg und sich mit einem zweiten dunkel gekleideten Mann unterhielt, der neben dem Auto stand. Beide Männer gingen dann in eine Seitenstraße.

Nachdem der Zeuge sich etwas übergezogen hatte, ging er auf die Straße. Dort sah er erneut die beiden Männer, die sich in Richtung Hohemarkstraße davonmachten. Als der 65-Jährige den BMW genauer betrachtete, entdeckte er, dass die hintere Seitenscheibe eingeschlagen war. Aus dem Fahrzeuginneren waren das Radio und eine Sonnenbrille gestohlen worden. Zum Wert des Diebesguts konnte die Polizei gestern noch keine Angaben machen.

Mitteilung der TZ vom 25.06.2005
Motorroller gestohlen
Oberursel. Ein schwarzer Motorroller der Marke Peugeot ist am Donnerstagnachmittag am Schwimmbad, Altkönigstraße, gestohlen worden. Der Diebstahl wurde gegen 18.30 Uhr entdeckt. Der Fahrzeug war mit einem Bremsscheibenschloss gesichert. Die Polizei gibt den Schaden mit rund 600 Euro an. (cgr)

Printausgabe der TZ vom 17.06.2005
Junge Brandstifter finden milde Richter
Von Heinz Habermehl

Oberursel. Mit einer Ermahnung sowie einer Zahlungsauflage von je 250 Euro wurde vor dem Jugendgericht Bad Homburg eine Brandstiftung recht nachsichtig und milde abgehandelt. Grund für die gerichtliche Milde war die in der Verhandlung gezeigte Einsicht und Reue der beiden bisher unbescholtenen jungen Angeklagten. Jugendlicher Übermut gepaart mit übermäßigem Alkoholgenuss waren offenbar die Ursache für das unüberlegte Handeln der beiden 19-jährigen Schüler aus Friedrichsdorf und Kronberg am 8. Februar, gegen 3 Uhr, in der Steingasse in Oberursel. Denn dort setzten die beiden Jugendlichen an der Bushaltestelle einen Zeitungsstapel in Brand.
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Durch das mit einem Feuerzeug entfachte Feuer wurde der daneben befindliche Bushalte-Unterstand stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Anfangs mit etwa 1500 Euro bezifferte Schaden wurde später mit einem Kostenaufwand von 500 Euro beseitigt.

Wie die jungen Angeklagten vor der Jugendrichterin anführten, hatte sie zuvor bei einer Feier in Oberursel stark dem Alkohol zugesprochen. «Wir waren ziemlich besoffen», gestand einer der Täter nun ein. Nach ihrer Schilderung hatten beide nach der Feier wegen des Schneetreibens und der Kälte in dem Unterstand Schutz gesucht. Dann wurde von ihnen der abgelegte Zeitungsstapel in Brand gesetzt.

Das Feuer hatte aber nicht nur die beiden erwärmt, sondern auch Teile der Plastikwände erheblich beschädigt. Festgenommen wurden die beiden Jugendlichen noch in Tatortnähe. Wie die Angeklagten im Gericht erzählten, hatten sie nicht nur ihr nächtliches Fehlverhalten eingesehen, sondern auch bei der Stadtverwaltung angeboten, den Schaden mit freiwilligen Arbeitsstunden abzuarbeiten, blitzte dort aber ab.

Von der Vertreterin des Jugendamtes wurde beiden Tätern geordnete Verhältnisse und positive Prognosen bescheinigt. Sie sprach sich für Anwendung des Jugendstrafrechts aus, da beide noch im Elternhaus leben und sie noch nicht einem Erwachsenen gleichzusetzen seien.

Das «Zündeln» sei sicherlich auf die «alkoholische Enthemmung» zurückzuführen, beurteilte der Staatsanwalt. Als Wiedergutmachung gab es daher nur die Auflage an beide Angeklagte, den Schaden mit einer Zahlung von je 250 Euro wieder zu beheben.


Printausgabe der TZ vom 11.06.2005
Anzeige bei Nachtbaden
Oberursel. Die Stadtwerke wollen künftig härter gegen nächtliche Schwimmbadbesucher vorgehen, kündigt Stadtwerkechef Jürgen Funke an. «Wir werden die ungebetenen Gäste mit einer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch verfolgen.» Auch sollen die Sicherheitsmaßnahmen «deutlich verschärft» werden.

Anlass sind verschiedene Vorfälle. So wurden laut Funke in der Nacht zum 29. Mai drei angetrunkene Jugendliche vom Sicherheitsdienst im Sprungbecken angetroffen. Drei weitere junge Leute wollten in der gleichen Nacht baden gehen, wurden aber ebenfalls erwischt. In der Nacht zuvor waren es sogar 30 Personen, die vom Sicherheitsdienst daran gehindert wurden, ein nächtliches Bad zu nehmen. (new)[

Printausgabe der TZ vom 11.06.2005
Schulbücher gestohlen
Oberursel. Aus einem im Fasanenweg geparkten Opel Astra haben unbekannte Täter am Donnerstag zwischen 14 und 15 Uhr eine schwarze Aktentasche gestohlen. In der Tasche befanden sich ein Portemonnaie, ein Handy, ein Schlüsselbund und mehrere Schulbücher. Die Diebe nutzten offenbar aus, dass das Schiebedach des Fahrzeugs nicht ganz geschlossen war. Hinweise nimmt die Polizei Oberursel unter der Rufnummer (0 61 71) 6 24 00 entgegen. (og)

Mitteilung der TZ vom 02.06.2005
3000 Euro Strafe für Exhibitionisten
Oberursel. Zu einer Geldstrafe von 5000 Euro auf Bewährung verurteilte das Amtsgericht Bad Homburg einen 46 Jahre alten Geschäftsmann, weil er am 8. November vergangenen Jahres gegen 22 Uhr auf dem Oberurseler Bahnhof ein 15-jähriges Mädchen exhibitionistisch belästigt hatte.

Printausgabe der TZ vom 02.06.2005
Mit Zetteltrick alte Dame abgelenkt
Oberursel. Zwei Trickdiebinnen haben am Dienstag gegen 16.30 Uhr eine alte Dame in ihrer Wohnung bestohlen. Zunächst machten die beiden Frauen einen hilfsbereiten Eindruck. Sie boten an, die Einkaufstaschen der 87-Jährigen zu tragen. In der Wohnung (St.-Hedwigs-Weg) der Seniorin baten sie dann um einen Zettel, um einer anderen Hausbewohnerin eine Nachricht hinterlassen zu können. Während des Ablenkungsmanövers wurde aus dem Schlafzimmer der Oberurselerin Schmuck und Geld im Gesamtwert von 1500 Euro gestohlen. Eine der Trickdiebinnen war der Beschreibung zufolge 25 bis 35 Jahre alt und zirka 1,70 Meter groß. Sie hatte dunkle, zusammengebundene Haare. Die zweite Frau war älter, 35 bis 40 Jahre, und korpulent. Sie trug einen altmodischen Hut. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0 61 71) 6 24 00 entgegen. (mj)

Mitteilung der TZ vom 31.05.2005
Lagerhalle beschmiert
Oberursel. Als die Schmierereien am Sonntag entdeckt wurden, war der Ärger groß. «Honor», «Rush» und «DNS» steht nun in pinkfarbenen und schwarzen Buchstaben auf einer Lagerhalle in der Bommersheimer Feldgemarkung (Katzenforst). Unbekannte hatten in der Nacht zum Sonntag die Schriftzüge auf eine Außenwand gesprüht und sie damit auf einer Fläche von 20 mal 3 Metern beschädigt. Die Polizei Oberursel hofft nun auf Hinweise. Die Ermittler sind unter der Telefonnummer (0 61 71) 6 24 00 zu erreichen. (mj)

Mitteilung der TZ vom 31.05.2005
Motorroller gestohlen
Oberursel. In der Dornbachstraße ist in der Nacht zum Sonntag ein Motorroller gestohlen worden. Die Yamaha (MBK Nitro) hat das Versicherungskennzeichen 498 ECR. Hinweise nimmt die Polizei Oberursel unter der Rufnummer (0 61 71) 6 24 00 entgegen. (mj)

Jugendlicher versteckt Leergut
Oberursel. Leere Flaschen und Getränkekisten hat die Oberurseler Polizei in einem Kellereineingang eines Hauses in der Feldbergstraße entdeckt. Die Beamten gehen davon aus, dass das Leergut beim Brunnenfest gestohlen wurde. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie ein Jugendlicher die Kisten und Flaschen am 21. Mai im Kellereingang deponiert hatte. Die Polizei hofft nun, dass sich die Eigentümer, denen die Mineralwasser-, Cola-, Apfelsaft- und Orangensaft-Flaschen gestohlen wurden, unter der Rufnummer (0 61 71) 6 24 00 melden. (og)

Printausgabe der TZ vom 06.05.2005
Mit Bembel den Nachbarn attackiert
Oberursel. 16 Jahre lang lebten die beiden Nachbarn, ein 65 Jahre ....
...mit mehreren Wurfgeschossen attackiert. Am 7. Juni vergangenen Jahres gab es die erste gefährliche Auseinandersetzung zwischen der Angeklagten und ihrem Nachbarn. An Mittag hatte die 64-Jährige ein Glas Blutwurst in Richtung des Nachbarn geworfen.
...«schepperte» es schon an seinem Wintergarten
...als ihn die Angeklagte mit einem «Bembelwurf» nur knapp verfehlte. Eine Steigerung gab es dann noch am 2. August. Da warf die Angeklagte zunächst einen Gurkentopf in Richtung des Nachbarn, und sie nahm ihn anschließend noch mit zwei Pflastersteinen und einer Glasflasche ins Visier....dabei habe es, so der Nachbar, auch noch sexuell obszöne Bemerkungen gegeben.
...für die Amtsanwältin und Richterin gab es an dem gesetzeswidrigen Verhalten der Angeklagten deshalb keinen Zweifel, eher schon an deren Schuldfähigkeit. Mit einer zur dreijährigen Bewährung ausgesetzten Geldstrafe in Höhe von 2400 Euro sowie der Auflage, sich sechs Monate lang einer psychotherapeutischen Behandlung zu unterziehen, fand die Verhandlung beim Bad Homburger Amtsgericht ihren Abschluss.
Mittteilung der TZ vom 06.05.05
Tasche aus der Hand gerissen
Oberursel. Einer 29 Jahre alten Frau wurde am Dienstag gegen 17.30 Uhr beim Verlassen eines Lebensmittelmarktes an der Pfeiffstraße die Handtasche aus der Hand gerissen. Wie die Polizei mitteilte, floh der Räuber mit einem silbergrauen Herrenrad in unbekannte Richtung. Der Täter war etwa 1,75 Meter groß und hatte kurze, dunkle Haare.

Die Polizei Oberursel, Telefon (0 61 71) 6 24 00, bittet um Hinweise. (new)Printausgabe der TZ vom 03.05.2005
Autoknacker vor dem Kadi
Oberursel. Sie rasten mit gestohlenen Autos durch die Straßen – fünf junge Männer hatten vor einigen Jahren in Oberursel mehrere Autos geknackt und damit zwei Unfälle verursacht. Dabei hatte ein 15-Jähriger am Steuer gesessen; es gab Schaden in Höhe von 10 000 Euro. Die Männer, die heute zwischen 18 und 23 Jahre alt sind, standen gestern vor Gericht. Das Urteil fiel glimpflich aus: Die Autoknacker wurden verwarnt und müssen gemeinnützige Arbeit verrichten. Das Gericht wollte ihnen keine beruflichen Perspektiven verbauen.

Milde Strafe für Autoknacker
Von Matthias Gerhart

Oberursel. Eine Autoknackerbande stellt man sich eigentlich anders vor als jene fünf jungen Männer, die am gestrigen Montag auf der Anklagebank des Frankfurter Amtsgerichts saßen. Die jungen Leute sind gewiss keine «schweren Jungs», aber sie haben vor einigen Jahren gehörig über die Stränge geschlagen, als sie sich einen Spaß daraus machten, diverse Autos aufzubrechen und mit diesen in Oberursel herumzufahren. Da dabei ausgerechnet auch noch das jüngste Mitglied dieser Gruppe, das damals gerade einmal 15 Jahre alt war, am Steuer saß, ließen Unfälle nicht lange auf sich warten. Zwei Mal knallte es, der Schaden belief sich auf 10 000 Euro. Diese Ereignisse liegen nun drei Jahre zurück. In der Zwischenzeit lagen die Akten bei der Staatsanwaltschaft und beim Amtsrichter, die es offenbar auch nicht so wichtig nahmen mi

Zuletzt bearbeitet von ... am 15.12.2006, 00:38, insgesamt 91-mal bearbeitet


 UMFRAGE: Wie sicher fühle ich mich in Oberursel ?      Verfasst am: 07.04.2005, 01:00       Nach oben   


Geschäftsbereich Sicherheit und Ordnung, Rathausplatz 1, 61440 Oberursel (Taunus)
UMFRAGE: Wie sicher fühle ich mich in Oberursel ?

Fragebogen zur anonymen Bürgerbefragung zum persönlichen Sicherheitsgefühl
Infos zur Bürgerbefragung


Weiterleitung zum Thema Sicherheit in Orschel

Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Spätzlekenig Datum: 28.05.2005 22:02:34
Am 15.04.2005 war ja nun Abgabeschluß für den Fragebogen der Stadt zum Thema, wie sicher man sich in Oberursel fühlt. Was hat denn die Auswertung ergeben? Wie sehen die Bürger die Sicherheit in Orschel? Würde mich mal interessieren...

In diesem Sinne no en scheene Obend ond en sonnige Sonndag- Eiern Spätzlekenig


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Pika Datum: 30.05.2005 08:25:00
Der Fragebogen wird nach wie vor auf der Homepage der Stadt angeboten, allerdings mit dem genannten Abgabetermin. Vielleicht ist die Aktion verlängert worden?


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Forum Oberursel Datum: 30.05.2005 10:18:27
Nach Auskunft des Geschäftsbereichs Sicherheit und Ordnung werden die Fragebogen zur Zeit ausgewertet. Voraussichtlich können gegen Ende der Woche die ersten Ergebnisse veröffentlicht werden.


Betreff : Korrektur Autor: Forum Oberursel Datum: 30.05.2005 14:04:29
Oh, das mit dem genannten Termin war leider ein Missverständnis ... Bis zur Veröffentlichung des Umfrageergebnisses dauert es doch noch etwas länger - frühestens in 3 - 4 Wochen ist damit zu rechnen. Also, liebe ForumsleserInnen, bitte noch in Geduld üben!
Gruß
Kristin Vlk


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Spätzlekenig Datum: 09.08.2005 22:22:00
Was gibt s denn Neues zum Thema? Sind die Fragebögen mittlerweile ausgewertet? Wo kann man die Ergebnisse nachlesen? Vielen Dank schonmal, Beste Grüße aus CUX- Eiern Spätzlekenig


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Pietro Datum: 10.08.2005 12:17:40
Danke an den CUXer, daß die Angelegenheit nicht in Vergessenheit gerät. Jetzt wärs ja mal Zeit mit Ergebnissen?????


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Pietro Datum: 16.08.2005 13:14:47
Wieder 6 Tage vergangen. Keine Stellungnahme?


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: WayneG Datum: 16.08.2005 17:59:14
Vielleicht ist die Umfrage ob der heimischen Mentalität so schlecht ausgefallen, das keine Stellungnahme erfolgt? *ggg*


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Pietro Datum: 17.08.2005 08:23:56
Ich hoffe, es war nicht eine vollmundig angekündigte Aktion, die anschließend im Sand verläuft. Dafür war das Thema eigentlich zu wichtig und unser Bürgermeister zu engagiert.


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: B+A Datum: 17.08.2005 22:30:41
Vielleicht war ich der einzige ? ( ...der seinen Fragebogen rechtzeitig abgegeben hat ) *grins*


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Kurt Datum: 17.08.2005 22:47:18
Nun, B+A., solche Umfragen werden seitens einer Kommunalverwaltung mit viel Euphorie gestartet, da man gerne so bürgernah sein möchte. Dann kommt da Ergenis, das man in dieser Form wohl nicht erwartet hat und ziert sich nun, es nicht veröffentlichen.

Die Gründe sind vielfältig, aber ein Hauptgrund ist ganz sicher die bevorstehende Kommunalwahl im März 2006.

Viele Grüße
Kurt


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: moderatine Datum: 01.09.2005 18:33:14
Zumindest ein paar Zeilen wäre man den teilnehmenden Bürgern schon schuldig....


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Bürgermeister Brum Datum: 02.09.2005 12:01:46
Hallo an alle,

wenn ich nicht geantwortet habe, dann liegt das am Urlaub. Mit Kindern bin ich auf die Ferien angewiesen.

Die Befragung der Bürger zum Thema Sicherheit, die vom Ordnungsamt durchgeführt wurde, ist abgeschlossen und inzwischen auch ausgewertet. Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen den städtischen Gremien vorgestellt und wahrscheinlich Ende des Monats (wahrscheinlich am 27.09. im Rahmen der Sitzung des Sozialausschusses) öffentlich vorgestellt.

Ich fühl mich geehrt, wenn PIETRO von meinem großen Engagement in dieser Sache spricht. Und in der Tat versuche ich viele Punkte anzustoßen in der Stadt. Aber dieser Punkt der Sicherheitsumfrage geht nicht auf mich zurück, sondern auf Dieter Rosentreter und seine Mitarbeiter im Ordnungsamt. Dieter Rosentreter ist Dezernent für den Geschäftsbereich "Sicherheit und Ordnung" und als solcher in der Sache zuständig.

... auch wenn zu meinem Leidwesen immer von DER BÜRGERMEISTER ALS ORTSPOLIZEIBEHÖRDE die Rede ist und dies zu allem Überfluss auch noch in allen Knöllchen steht (so dass die Beschwerdebriefe mit vielen Beschimpfungen bei mir eingehen).
Diese Aufgabe - auch in Verkehrsfragen - ist delegiert, sie fällt nicht in meine direkte Zuständigkeit.

Viele Grüße

Hans-Georg Brum



Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Pietro Datum: 27.09.2005 11:37:46
Heute ist also laut Bürgermeister Brum der große Tag, an dem bekannt wird, was die Oberurseler zum Thema Sicherheit meinen.
Ich bin gespannt auf das Ergebnis, aber noch mehr auf die Schlüsse, die man daraus zieht.
Am allermeisten aber, ob der zuständige Dezernet auch wirklich etwas spür- und sichtbares unternimmt. Da fehlt mir nämlich leider der Glaube. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.


Betreff : Auswertung der Umfrage Autor: Forum Oberursel Datum: 27.09.2005 16:46:04
Tata - jetzt ist es so weit:

Die Auswertung der Bürgerbefragung zum subjektiven Sicherheitsempfinden in Oberursel (Taunus) ist auf unseren Internetseiten (--> Pressemitteilungen) veröffentlicht.

Der direkte Link auf den Evaluationsbericht mit Fragebogen und Auswertung lautet: www.oberursel.de/pdf_dokumente/pm354Evaluation.pdf

Gruß
Kristin Vlk


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: B+A Datum: 28.09.2005 12:31:28
Vom 2.000 verteilten Fragebögen sind anscheinend 1.700 im Müll gelandet ( ...während ca. 41.000 Bürger nie einen Fragebogen bekommen haben )

Obwohl die meisten dieser 300 Befragten noch nie mit Straftaten konfrontiert waren ( die Glücklichen ) gaben 2/3 an, Angst vor Raub, Pöbeleien, Drogen- oder Kindesmissbrauch zu haben ( ....vor allem in der Dunkelheit und an unübersichtlichen Orten )

Als besonders "bedrohlich" wirkende Personengruppen werden Jugendliche genannt ( ...vor allem, wenn sie betrunken oder ausländisch wirken )

Als besonders "schlimme" Orte werden neben diversen Parks und Spielplätzen ( angeführt von dem Spielplatz "Am Gaßgang" ) vor allem der Bereich zwischen Vorstadt und stinkiger Bahnhofsunterführung genannt ( ...*g* > mein Vorgarten als krimineller Höhepunkt Oberursels )

Abhilfe schaffen könnten
o ....regelmässigere Fuss-Streifen ( ...was aber an den finanziellen Möglichkeiten der Stadt scheitert )
o ....mehr Übersichtlichkeit in der Verkehrs- und Bauleitplanung
o ....Aktionen zur Gewaltfreiheit an Schulen sowie weitere Massnahmen für Auszubildende und Arbeitslose
o ...Nachbarschaftshilfen ( Vertretungen im Urlaub, ein Auge mehr auf ältere oder kranke Nachbarn usw )
o ...Prävention gegen Vandalismus ( ...was genau wird nicht erwähnt )
o ...mehr dezentrale Treffpunkte für Jugendliche ( ...die zur Zeit die Kinderspielplätze zweckentfremden )
o ....Verbesserung bei der "Medienberichterstattung polizeirelevantlicher Ereignisse"


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: B+A Datum: 28.09.2005 12:31:32
Schade ( ...dass sich nicht mehr Personen daran beteiligt haben )

Zu den Punkten, die Abhilfe schaffen könnten:
o ....ich habe es im Thema Vandalismus bereits erwähnt, dass man Menschen, die nachts in Oberursel unterwegs sind, mehr einbeziehen sollte ( ....als da wären Taxifahrer, Brötchenbringer, Zeitungsträger, Zulieferer für die Gewerbegebiete und Apotheken, Wachdienste, Notdienste usw...)

Ansonsten finde ich die Ergebnisse ganz zufriedenstellend ( ...wobei ich mir nicht so recht vorstellen kann, wie eine "verbesserte Medienberichterstattung polizeirelevantlicher Ereignisse" in der Praxis aussehen soll )


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Pietro Datum: 28.09.2005 16:16:24
Bin nicht so begeistert, wie B+A vom Ergebnis der Umfrage. Abgesehen davon, daß zu wenig Bürger einbezogen wurden,kann das Ergebnis auch schon deshalb nicht relevant sein, weil die abgegebenen Bögen keinen Hinweis ermöglichen inwieweit die Auskunft Gebenden repräsentativ sind. Weiterhin sind die Ergebnisse viel zu allgemein dargestellt sodaß die angekündigten Maßnahmen folgerichtig ganz und garnicht konkret und somit auch nicht meßbar sind.
Ich muß gestehen, daß ich dem zuständigen Geschäftsbereich die Lösung der Probleme oder wenigstens die Besserung der Zustände nicht zutraue. Ich hoffe aber inständig, daß unser Bürgermeister Untätigkeit nicht zulassen wird.


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Ruuuhig, Fury... Datum: 29.09.2005 08:58:38
Das ganze ist doch gestern erst offiziel vorgestellt worden. Erfahrungsgemäss dauert die Umsetzung von empirischen Erhebungen in die Planung für entsprechende Projekte mehr als einen Nachmittag, die eigentliche Umsetzung dann nochmal länger.

Also lasst den Verantwortlichen etwas Zeit...


Betreff : Sicherheit in Orschel Autor: Tim Datum: 29.09.2005 09:16:57
Der Geschäftsbereich ist personell unterbesetzt.


 ORDNUNG : Sicherheitsrat/freiwill.Polizeidienst/Vandalismus      Verfasst am: 02.08.2004, 23:45       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Vandalismus

Betreff : Vandalismus Autor: Torsten Datum: 14.04.2003 08:33:22
Seit Jahren das Selbe.

Sonntags Morgen auf dem Weg von der Strackgasse zum Bäcker in den Bärenarkaden:

Umgekippte Mülltonnen, im Winter abgeknickte Weihnachtsbäume, im Frühling verwüstete Blumenkübel, ein umgeworfener IDEA-Fahrradständer und jetzt mal wieder ein eingeschlagenes Schaufenster (Reformhaus in der Vorstadt).

Der/die Täter wiederholen fast jedes Wochenende, immer in der Nacht auf Sonntag, ihr "Ritual".

Kann es denn so schwer sein, den/diejenige zu fassen?


Betreff : Vandalismus Autor: Skyboarder Datum: 14.04.2003 09:50:41
Versth nicht, warum das die Anwohner nicht mitbekommen. Das muss doch einen heiden Lärm machen, wenn eine Mülltonne umgeschmissen oder eine Scheibe zerdeppert wird. Es ist ja nicht so, dass dort niemenad wohnt! Wenns sonst mal zu laut ist, wird auch glaich die Pole geholt! Also Bürger dieser Stadt, Augen auf und ran ans Telefon! Sonst wird das nix! Aber vielleicht kann B+A mehr zu den Geschehnissen sagen, da sie ja doch des öfteren wohl nachts beobachtend unterwegs sind Wink


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 14.04.2003 16:39:48
Die Weihnachtskugeln betreffend habe ich mich jedesmal geärgert, entweder zu füh oder zu spät dort vorbeigekommen zu sein (..wohl eher zu spät, da wir meist um die Scherben herumnavigieren mussten)
Mit dem Telefonieren ist das so´ne Sache (bis Hilfe eintrifft, sind die Verursacher längst über alle Berge)
Einzige effektive Methode wäre, die Jungs und/oder Mädels zu fotografieren (aber wer hat schon auf Verdacht mitten in der Nacht eine entsprechend gute Kamera mit Blitz in der Tasche?)
..oder man läuft denen hinterher, während man sich per Handy mit der Polizei unterhält (da ist dann aber unter Umständen die ganze Nacht weg - gäähn..)


Betreff : Vandalismus Autor: Klausi Datum: 15.04.2003 06:13:09
moin

und wenn man pech hat, bekommt man noch eins auf die glocke...

die "grünen" sollten mal öfter präsenz zeigen...

nen bekannter hat so ein "problem" mal auf originelle art gelöst:

der hat sich ein paar unverfängliche mitschnitte vom polizeifunk gemacht ("Piep piep piep.. Isar 12 an....")
und das mit nem kleinen lautsprecher vom balkon abgespielt. Wink
HUII !! was sind die bösen buben auf einmal gehoppst... Wink

munter bleiben.. Smile


Betreff : Vandalismus Autor: Mike Datum: 15.04.2003 07:11:21
Naja, die Oberurseler Polizei "wohnt" gerade mal 30 Fahrsekunden vom Geschehen entfernt. Und wie Torsten richtig erkannt hat, passiert ja fast jedes Wochenende das gleiche. Mehr oder weniger extrem.

Mike


Betreff : Vandalismus Autor: Tobi2003 Datum: 16.04.2003 16:13:56
Und was wird die Stadt jetzt unternehmen?


Betreff : Vandalismus Autor: Überwacher Datum: 19.04.2003 11:00:22
Vielleicht (nein: sicher !) hilft ja eine Videoüberwachung ?

Ich weiß, dass dies eher eine umstrittene Idee sein dürfte - aber wenn nichts anderes hilft ....


Betreff : Vandalismus Autor: TGerber Datum: 20.04.2003 17:20:34
Auch außerhalb der Stadt gibt es Vandalismus.
Am Roten Born (wer es nicht weis, die Quelle im Wald oberhalb des Masgrundes, hat sich jemand die Mühe gemacht eine der beiden Bänke in Einzelteile zu zerlegen, traurig.


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 22.04.2003 01:46:04
Da hat´s doch anscheinend mal geklappt (aufmerksame Anwohnerin wird aufmerksam - schaut aus dem Fenster - beobachtet - und ruft per Telefon die Polizei, die dann 40 Minuten später die drei 20-21jährigen auf der 661 tatsächlich verhaften kann)
mehr
unter
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article_fnp&_id=1008498&_newspaper=tz&_overview=
oder
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?cnt=198117


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 27.04.2003 00:46:16
Es ist mal wieder Samstag nacht in .O (die Autos in der Allee sind mehrfach gut bewacht und auf dem Epinayplatz versuchen zwei sportliche Halbbetrunkene die Glaspyramide zu erklimmen) - ansonsten alles ruhig (und die Blumen sind auch noch alle da)

@Thomas:
Nicht nur die Bank (auch die Tafeln des Taunusklub sind seit einiger Zeit demontiert)


Betreff : Vandalismus Autor: Kolja Datum: 29.04.2003 12:59:36
Ich wohne nun seit 3 Jahren in der Altstadt und habe selbst mehrfach die Polizie gerufen wenn wieder mal randaliert wurde. Unsere Ordnungshüter reagieren auch schnell und sind i.d.R. zügig vor Ort, dann endet aber leider die Reichweite des "Armes des Gestzes", mehr als Namen aufnehmen und zuhause abliefern ist bei den meist Minderjährigen Vandalen nicht drin. Selbst wenn sie über 16 sind und angezeigt werden können: Fast jedes Gericht wird einen solchen Fall wegen Geringfügigkeit nicht verfolgen. Ich denke der einzig mögliche Weg führt über die zuständigen Richter, die solche Fälle ernstnehmen und zumindest Sozialstunden (Aufräumen der Strackgasse beim nächsten Randale Fall?) verhängen sollten.


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 10.05.2003 07:42:54
Jetzt hamse uns doch glatt 2 Blumentöpfe geklaut (Polizei hab´ich aber deswegen jetzt nicht gerufen)
Aber schon krass, wenn eine Mutter ihr kleines Kind anleitet, eine Plüschente zu klauen (war unser Lieblingsmaskottchen) - würde mich freuen, das Vieh wiederzubekommen (so wie der Erbacher damals seinen Bembel...)


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 21.05.2003 01:46:13
Nicht nur der Josef und der Alfred ärgern sich über die GraffitySchmiereien (auch ich halte diese Kunstform nicht wirklich für eine Zierde unserer Häuser)
Mehr
unter
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article_fnp&_id=1060301&_newspaper=tz&_overview


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 29.05.2003 02:53:17
@Skyboarder:
Vergiss das mit den Anwohnern
..habe gerade von der Atzelhöhl kommend eine Horde Jugendlicher beobachtet, die in der Königsteiner Strasse versuchten, mit einem Heidenlärm Laternen auszutreten und Gartenzäune einzureissen (die Bewohner der wenigen umliegenden Häuser waren entweder in Urlaub, hatten einen sehr tiefen Schlaf oder haben sich noch nicht mal getraut, das Licht anzuknipsen)
Die "Verfolgung" endete nach Handy-Einsatz am Marktplatz in der Höhe von "Grisu" (wo es dann zur Beruhigung ein kühles "Vatertagsbierchen" gab)


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 02.07.2003 05:58:52
Vandalismus:
Gestern oder vorgestern wurden zwischen Hohemarkstrasse und Oberstedten ca 20 PkwSpiegel abgerissen (und in der Kita im Eichwäldchen Geldkassetten im Wert von 2000 Euro geraubt)
Die FR bittet geschädigte Autobesitzer, ihren noch nicht gemeldeten Schaden unter 06171/62400 bei der örtlichen Polizei anzumelden



Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 02.07.2003 06:01:52
...und dann kommt noch dazu, daß am Sonntag abend ein 17jähriger Jugendlicher und seine Freundin von drei ungefähr gleichaltrigen um sein Handy beraubt wurde (und dann auch noch direkt am Bahnhof...)

die FR berichtet
unter
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?cnt=241833


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 10.07.2003 05:50:58
Das mit dem HandyRaub am Bahnhof versteh´ich nicht ganz (dort sind doch Tag und Nacht Taxen??????)

Jetzt haben die BM-Kandidaten auch dieses Thema als Wahlkampfthena entdeckt:
...während Thorsten Schorr (Anlage 1) einen "ehrenamtlichen Polizeidienst" ähnlich dem der freiwilligen Feuerwehren fordert (hört sich verdächtig danach an, als gäbe es bald einen neuen "Verein" in Oberursel)
...spricht sich Hans-Georg Brum (Anlage 2) für den Aufbau eines "Sicherheitsrates" und eines "Netzwerks" aus (in dieses Netzwerk sollen künftig Schulen, Vereine, Polizei, Kirchen, Jugendhaus und Gastronomen integriert sein)

PS:
Bei einer Beteiligung an einem solchen "Netzwerk" sollten auch Gruppen wie Taxi-, Bus- und Bahnfahrer, Nachtkuriere, Zeitungsträger, Brötchenlieferanten und Hundebesitzer nicht vergessen werden (schlichtweg alle "Vernünftigen", die zu etwas ungewöhnlicheren Zeiten unterwegs ist)




Anlage 1
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article_fnp&_id=1150408&_newspaper=tz&_overview

Anlage 2
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article_fnp&_id=1150171&_newspaper=tz&_overview


Betreff : Vandalismus Autor: emil41 Datum: 16.07.2003 15:09:26
Es gibt auch Vandalismus der anderen Art: Zur Zeit wird das Altenheim Emmaus renoviert. Das liegt an der Berliner Straße zwischen Zollamt und Post. Was machen die Baufirmen? Stellen ihren Schuttcontainer und ihre Handwerkerautos auf die Grünanlage und zerstören diese dadurch. An das Ordnungsamt geschickte Bilder (mehrfach), verbunden mit der Bitte um Abhilfe verflogen wie Schall und Rauch. Wenn die Firmen wenigstens die Grünanlage wieder herstellen müßten, natürlich auf eigene Kosten, dann hätten wir schon etwas erreicht. Aber es tut sich nichts,
leider.


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 25.07.2003 11:13:42
@Christina Herr (s.Thema "Erde an CDU ....bitte melden!")
An welchen Ausschuss wurde denn dieses Thema (Freiwilliger Polizeidienst oder Netzwerk) verwiesen? (SuK? ...oder ein spezieller?)
...und wurde schon besprochen, was man sich genau darunter vorstellt?


Betreff : Vandalismus Autor: Christina_Herr Datum: 25.07.2003 11:31:49
Hallo!

Das Protokoll habe ich noch nicht vorliegen. Der Antrag wurde auf jeden Fall in den Haupt- und Finanzausschuss überwiesen, da die Gemeinde ja die meisten Kosten trägt. Aus meiner Erinnerung heraus wurde er gleichzeitig auch in den Sozial- und Kulturausschuss verwiesen, aber da bin ich mir nicht mehr absolut sicher.

Das, was man unter Freiwilligem Polizeidienst in Hessen zu verstehen hat, steht im Hessischen Freiwilligen-Polizeidienst-Gesetz (HFPG) vom 13. Juni 2000. Insofern ist der Rahmen klar definiert. Es gibt eine wissenschaftliche Begleitstudie der Pilotprojekte in Offenbach, Fulda, Wiesbaden und Marburg (Arthur Kreuzer und Hans Schneider, Freiwilliger Polizeidienst in Hessen, Verlag für Polizeiwissenschaft 2002). Die Studie listet sowohl positive Wirkungen als auch Problembereiche auf.

Dies sollte man meiner Meinung nach als Grundlage für seine Entscheidung nehmen, auch wenn sich sicherlich die wenigsten die Mühe machen, die Studie zu lesen. Sie ist wirklich nicht sonderlich lang, aber sehr informativ.

Liebe Grüsse
Christina Herr


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 14.08.2003 05:50:51
@Josef und Alfred (jetzt seid ihr eure Sorgen los):
Es gibt künftig einen Verein, der jugendliche Sprayer zwecks professionellen Besprayens an Besitzer weisser Hauswände vermitteln möchte (sogar röhrende Hirsche darf man sich als Motiv aussuchen)

Ich hab´ da auch noch ´ne (fast) weisse Wand (´könnt euch ja mal melden- zwecks Besprayung)
;o


Anlage:
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article_overview_fnp&_newspaper=tz&_overview=241113&_source=fnp&_headline=Oberursel

Bild der zu besprayenden Wand:
http://www.oberurseler-forum.de/architektur/graffity


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 14.08.2003 05:52:32
@Christina:
Gibt es diese Studie auch OnLine?


Betreff : Vandalismus Autor: Christina_Herr Datum: 14.08.2003 08:44:06
@B+A:

ist mir zumindest nicht bekannt. Ich kann dir die Studie aber gerne mal ausleihen, wenn du willst.

Christina


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 20.08.2003 02:37:56
Ja (Danke)
Eine kurze Zusammenfassung wäre mir lieber (aber wenn es die nicht gibt, nehme ich auch die Studie)


Betreff : Vandalismus Autor: WaltHerr Datum: 08.09.2003 06:27:01
Hat diese schwachsinnige eisi den B + A jetzt einen so schreck eingejagt, das er sich noch nicht mal zu den thema mehr meldet?????
Immerhin waren die zeitungen voll von berichten über die neue Bürgerpolizei und all den anderen schwachsinn!!!!!


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 08.09.2003 13:51:47
Quatsch "eisi" (...wollte bei diesem Thema lediglich abwarten, bis ich Christinas "Studie" bekommen und zumindest ansatzweise gelesen habe)
In den von "Waltherr" erwähnten Berichten ging es um das vorläufige Ergebnis des "Sozial-und Kulturausschusses" zur Einführung des "freiwilligen Polizeidienstes", gegen den anscheinend sogar die Polizei einige Bedenken hat (...die einen wollen ihn, andere wollen ihn gar nicht und wieder andere nur in Verbindung mit dem bereits in früheren Beiträgen erwähnten "Sicherheitsrat")
Wie immer halt (...business as usual)

ZITAT(e):
Den "Sicherheitsrat" stellt sich die SPD als ein Gremium vor, in dem Vertreter der Polizei, von Schulen, Gewerbetreibenden, Vereinen, Altenheimen, Jugendverbänden, Fraktionen und interessierte Bürger an der "Verhinderung von Vandalismus und Gewalttätigkeit im öffentlichen Raum durch praktische Maßnahmen" arbeiten. Ziel sei ein "Sicherheitsnetzwerk".
Die Grünen lehnen freiwillige Polizeidienste grundsätzlich ab, die Einführung dieser Möglichkeit sei ein "grober falscher Schritt" der Landesregierung gewesen, sagte Grünen-Fraktionschef Christof Fink im Ausschuss.
Dadurch würde das Gewaltmonopol des Staates auf das Ehrenamt ausgeweitet und außer Kontrolle geraten.
"Wir laufen Gefahr, wilde Hilfssheriffs zu bekommen, die keiner will", hatte SPD-Fraktionschef Eggert Winter im Stadtparlament gewarnt.
ZITAT(ende)

LINKS:
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1247108
oder
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?cnt=295197


Betreff : Vandalismus Autor: Sozial+Kultur Datum: 09.03.2004 05:51:03
Heute (Di, 09.03.04, 18:00) Thema in der öffentlichen Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses (Rathaus, Saal E10):

TOP 7. Freiwillige Polizeihelfer / Freiwilliger Polizeidienst;
TOP 8. Oberursel - aber sicher! - Schaffung eines Sicherheitsrates;

Einladung und Tagesordnungspunkte:
http://www.oberursel.de/pdf_dokumente/E_SKA_0304.pdf

Artikel der TZ:
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1539973


Betreff : Vandalismus Autor: Beobachter Datum: 22.03.2004 10:50:53
Es geht ja doch: Samstag war die Polizeipräsenz auf dem Rathausplatz und in den umliegenden Straßen optimal. Ständig umkreisten Streifen mit 3-4 Polizisten (m/w) das Gebiet, insgesamt waren mindestens 15 uniformierte Polizeibeamte für den Schutz der Bürger aufgeboten worden. Zusätzlich standen 2 Krankenwagen incl. Notarzt und ein großer Feuerwehrwagen bereit.

Ich bin so stolz, daß unsere Stadt Oberursel die berechtigten Forderungen ihrer Bürger nach mehr Sicherheit ernst nimmt. Insbesondere, nachdem die TZ letzte Woche schrieb, daß für das gesamte Stadtgebeit nur eine Streife mit 2 Polizisten zur Verfügung stehe.


Betreff : Vandalismus Autor: Joker Datum: 22.03.2004 12:27:54
Diese Präsens der örtlichen Einsatzkräfte bestand aber auch nur wegen dem zu diesem Zeitpunkt ablaufenden Landesparteitag der CDU und am nächsten Wochenende geht es genau wie immer weiter.
Dann bringt die Präsens auch net viel und vor allem net nur Tagsüber


Betreff : Vandalismus Autor: Friedrich Datum: 22.03.2004 13:38:53
Hallo Beobachter, soll das ein Scherz sein ?
Wer da geschützt wurde war uns hessische CDU-Polit-Prominenz.
Herr Krämer konnte sogar zum 1. Mal zu einem Parteitag zu Fuß von zu Hause aus hingehen.
Da dürfen dann die Polizisten, die Dank Herrn Koch, ab 1.1. 3,5 Stunden die Woche länger arbeiten dürfen sich am Samstag die Füße platt stehen um ebendiesen Herrn optimal zu schützen.
Für den allgemeinen Bürger bleibt alles beim alten, vorerst, denn bald werden wir die Konsequenzen dieser Sparpolitik mit weniger Polizei-Planstellen zu spüren bekommen.


Betreff : Vandalismus Autor: Beobachter Datum: 22.03.2004 13:40:55
@Joker: Das glaube ich nicht. Unsere Stadt Oberursel und unser Land Hessen stellen nicht für 350 Parteitagsdelegierte ein so großes Aufgebot an Sicherheitskräften bereit und speisen gleichzeitig die weit mehr als 40.000 Einwohner Oberursels nur mit einem Streifenwagen ab, NIEMALS !


Betreff : Vandalismus Autor: Bürger der Innenstadt Datum: 22.03.2004 14:08:29
Ich finde es traurig, wie an den Wochenenden die Kneipenbesucher die Flaschen kaputtschlagen und in der Innenstadt randalieren. Wann wird hier mal die Polizei tätig. Vielleicht sollte mal nachts ein Streifenwagen präsenz zeigen und durch die Innestadt mal fahren.
Weiterhin finde ich sollte mal ab und zu Kontrollen in den Gaststätten durchgeführt werden, da immer mehr Jungendliche unter 16 Jahre Alkohol ausgeschenkt bekommen.


Betreff : Vandalismus Autor: Pivo Datum: 22.03.2004 16:06:02
Genau. Man nehme etwas Dreck und werfe ihn gestreut auf alle Gaststätten. Einen wird es schon treffen.
Wenn der Innenstadt-Bewohner etwas Mumm hätte, würde er den betreffenden Betrieb - sofern es denn überhaupt einen gibt, der an Minderjährige Alk ausschenkt - einfach ansprechen und ihm die Regeln zum Schutz Minderjähriger nahelegen. Aber der Ruf nach "Rathaus", "Bürgermeister" "Polizei" und sonstigen Rettern und Helfern ist ja in. Nur nicht selbst aktiv werden, nicht auffallen, nichts unternehmen. Meckern ja, etwas unternehmen nein.


Betreff : Vandalismus Autor: Martha Datum: 22.03.2004 16:20:11
Für Jugendliche unter 16 sind zu allererst die Eltern verantwortlich - nicht Kneipenwirte. Die Polizei macht nach meiner Ansicht eine sehr gute Arbeit und sollte wirklich nicht für zumeist doch relativ harmlose Jugendrandale zuständig sein.


Betreff : Vandalismus Autor: Michael2 Datum: 22.03.2004 16:35:01
Wenn ich nachts von meiner Stammkneipe nach Hause gelaufen bin, habe ich es sehr oft erlebt, dass in der Vorstadt und in der Strackgasse einige Leute krach machen müssen. Und die sind, so weit ich es einschätzen konnte, alles andere als minderjährig. Aber wer sagt denn, dass die unbedingt von einer Kneipe kommen. Einige feiern auch daheim ihre Saufgelage und machen draußen Krawall. Andere treiben sich auch nur so in der Vorstadt herum, mackieren den großen Macker, pöpeln Leute an und schmeißen die Blumenkübel um. Und die waren meistens (meine ich) minderjährig und hatten ihre Rucksäcke dabei.


Betreff : Vandalismus Autor: JotEn Datum: 22.03.2004 16:40:27
hallo "beobachter"

ich haette ihrem beitrag nur noch ein Wink zugefuegt.

ihre antwort @joker meinen sie ironisch, oder?


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 22.03.2004 17:17:20
TssTss - kommt der Koch in´s Städtchen (...kommt plötzlich Leben in die Diskussion)

@Martha
JUGENDLICHE RANDALIERER (...und ich meine hier nicht Florians Freunde) sind NICHT HARMLOS! (...diverse Rechnungen für zerbrochene Fensterscheiben, ausgerissene Blumen, aufgeschlitzte Hundepfoten oder beschmierte Hauswände belegen das sehr anschaulich !!)

@Pivo
Wie soll denn "Innenstadtbewohner" das machen??
Wenn er betrunkene Jugendliche vor seinem Haus antrifft, weiss er doch nicht, aus welcher Kneipe die kamen (...und vielleicht waren die Kids ja im Laufe des Abends auch in mehreren Gaststätten)

Aber wie Martha schon erwähnte (...ist es nicht unmittelbar Aufgabe der Wirte)
Polizeieinsätze greifen aber anscheinend auch nicht (...nachdem die Polizei verschwunden ist, sind die Kids wieder da) - und wirklich verhaften kann man Jugendliche auch nicht (Unterhaltungen mit Polizeibeamten bestätigen das) - das Beste, was unternommen werden kann, ist, die Kids auf den Feldberg zu fahren (...und zurücklaufen zu lassen)
Smile immerhin

Was klasse funktioniert und von mir in letzter Zeit bevorzugt praktiziert wird (...könnte der Innenstadtbewohner auch tun):
Fotografieren der Randalierer mit Doppelblitzlicht (..davor haben viele dieser Jugendlichen erstaunlich großen Respekt, da es sich teilweise um bereits aktenkundige Wiederholungstäter handelt)


Betreff : Vandalismus Autor: xXx2 Datum: 22.03.2004 21:51:07
@B+A
Und dann kommen sie eines Abends zu dir und randalieren rum!??!?!

Ich kann aber auch Martha nur zustimmen was den Zuständigkeitsbereich angeht.
Denke die Kneipenwirte sind nicht die schuldigen. Die halten sich schon an ihre Ausschankvorgaben. Die Ausschanklizenz ist doch ein größerer Verlust für die Wirte als ein paar Kids!

Grüße xXx2


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 22.03.2004 22:48:12
Wieso kommen ? (...kamen !!! )


Betreff : Vandalismus Autor: Martha Datum: 22.03.2004 22:56:08
bitte erkläre mir: Wer sind "Florians Freunde"


Betreff : Vandalismus Autor: B+A Datum: 22.03.2004 22:59:43
Siehe Thema "Russisches Trinken"


Betreff : Vandalismus Autor: Leser Datum: 23.03.2004 09:10:07
Da haben wir doch heute wieder ein wunderbares Beispiel in der Taunuszeitung.

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1571330

Ein Klassiker der Respektlosigkeit an fremdem Eigentum.


Betreff : Vandalismus Autor: JuHei2 Datum: 23.03.2004 10:24:34

Es sind nicht unbedingt die Kneipenwirte dafür verantwortlich.Sondern wir als Vorbilder. Wir könne doch die Verantwortung nicht immer auf andere schieben.
Wie viele laufen durch die Strassen und werfen achtlos ihre Kippen, Papier ....... weg?
Wieviele laufen an Zeitungspapier vorbei, dass durch die Vorstadt weht, weil der Wind sie aus dem Briefkasten holt und viele laufen vorbei. Bricht uns eine Zacke aus der Krone wenn wir uns bücken und sie im nächsten Mülleimer entsorgen ( zur Not auch im Eigenen )?
Im Kleinen fängt es an. Und in der Familie.

Das mit auf den Feldberg fahren und heimlaufen lassen finde ich gar nicht so schlecht. Vorher lasst sie aber ihren Dreck mit Besen und Schaufel wegräumen.

Oder kippt den Dreck, wenn die Jungs und Mädels bekannt sind bei denen vor die Haustür.


Betreff : Vandalismus Autor: Beobachter Datum: 23.03.2004 10:51:47
@JotEn: Kann (darf?) man solche wichtigen Themen ironisch betrachten?

Solange mir die Stadt (und das Land) nicht ausdrücklich erklären, daß die 350 Delegierten einer Partei wichtiger sind als die über 40.000 Oberurseler Bürger, solange behalte ich meinen Glauben an die Staatsmacht, die ihre Bürger umsorgt.

Und jetzt (bitte!) liebe Stadt Oberursel und liebes Polizeirevier: Enttäuscht uns nicht.


Betreff : Vandalismus Autor: Pivo Datum: 23.03.2004 10:53:53
b + a

Wollte damit klar machen, dass er entweder
a) beweisen kann, dass ein Wirt Alk an Jugendliche ausschenkt oder

b) keine Generalverdächtigungen ausspricht. Denn dies ist den Wirten gegenüber unfair.

Klar soll er keine Polizei spielen - habe ich auch nicht behauptet. Aber wenn ich einen Wirt kennen würde, der eventuell sogar meinem Sohn Alk ausschenkt, wäre dies als erster Schritt ein Fall zwischen Wirt und mir. Erst bei Null-Einsicht ging's an die Ordnungsbehörden.


Weiterleitung zum Thema Schwimmbad Oberursel

Betreff : Schwimmbad Oberursel Autor: Edson Datum: 11.08.2004 10:28:44
Meine Schwiegermutter (eine fleißige Schwimmerin) berichtete mir, daß zum wiederholten Male nachts größere Gegenstände (z.B. volle(!) Mülltonnen und jetzt zuletzt Sitzbänke mir Zementsockel) in das Schwimmbecken geworfen wurden.
Ich konnte mir bislang kaum vorstellen, daß es (selbst unter pubertierenden Halbwüchsigen) eine deartige Hirnlosigkeit gibt, aber ich bin nun eines Besseren belehrt worden.
Eine weitere Schwimmerin (Anwohnerin des Schwimmbades) erklärte meiner Schwiegermutter, sie habe die nächtlichen Umtriebe bemerkt und telefonisch die Polizei verständigt, dort aber die Auskunft erhalten, dafür habe man jetzt keine Zeit! ???


Betreff : Schwimmbad Oberursel Autor: Kermit Datum: 11.08.2004 16:06:19
Da die Polizei - wie alle anderen Landesdienstellen auch - erst mal alles in SAP eingeben muß haben sie vielleicht wirklich keine Zeit ?
Vielleicht ist es auch einfach so dass die Polizeibeamten nach den von oberster Stelle verordneten Sparmaßnahmen schlicht und einfach keinen Bock mehr haben oder, vornehmer ausgedrückt, nicht mehr motiviert sind ?


Betreff : Schwimmbad Oberursel Autor: Karl Datum: 12.08.2004 10:41:18
Wir haben das früher auch schon mal gemacht, in heissen Sommernächten üer den Zaun und ab ins kühle Nass.
Aber auf die Idee zu kommen Mülltonnen, Fäkalien an Wände zu schmieren und Betonbänke ins Wasser zu schmeißen ?
Es tut mir leid, für mich ist das nicht lustig sondern nur krank.


Zuletzt bearbeitet von ... am 02.08.2004, 23:45, insgesamt 2-mal bearbeitet


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