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       Verfasst am: 17.10.2011, 21:59       Nach oben   


Aufnahme vom Frühjahr 2004:
Das seit langem leerstehende Bürogebäude
auf dem ehemaligen Gelände der Südzucker AG
"Ober den Birken" (zwischen Hohemarkstrasse und Urselbach)
soll Wohngebäuden weichen, die
bis dicht an den Urselbach reichen
(...siehe Forumsbeiträge und Presseberichte )

Luftaufnahme vom Herbst 2004

Siehe auch :
http://www.oberursel.de/pdf_dokumente/pm174Birken.pdf
http://www.oberursel.de/pdf_dokumente/pm194Auslegungsplan.pdf
Die neuen H... im Sommer 2006 :
••• Vorgesehener Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 208
STADT OBERURSEL TAUNUS - Amtliche Bekanntmachung
Inkrafttreten des Bebauungsplanes Nr. 208 „Ober den Birken" in Oberursel (Taunus) gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB)

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 27.01.2005 den Bebauungsplan Nr. 208 „Ober den Birken" in der Fassung vom 17.12.2004 mit Begründung gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen.
Der Bebauungsplan Nr. 208 „Ober den Birken" tritt nach § 10 Abs. 3 BauGB mit dieser Bekanntmachung in Kraft und wird mit Begründung im Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Rathausplatz 1, Gebäude A, IV. Obergeschoss, Info-Center, während der Sprechzeiten zur Einsicht bereitgehalten.

Über Inhalt von Plan und Begründung wird auf Verlangen Auskunft gegeben. Sprechzeiten des Geschäftsbereiches Stadtentwicklung:

Montag bis Freitag 7.30 bis 12.00 Uhr
Montag und Donnerstag 14.00 bis 18.00 Uhr

Im Übrigen weisen wir auf folgende Bestimmungen des Baugesetzbuches (BauGB) hin:
§215 Abs. 1 BauGB:
Unbeachtlich werden:
1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,
wenn sie nicht innerhalb von zwei Jahren seit Bekanntmachung des Flächennutzungsplans oder der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.
§ 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB:
Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt.
§ 44 Abs. 4 BauGB:
Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die in Abs. 3 Satz 1 bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.
Satzungsbeschluss gemäß § 81 Hessische Bauordnung (HBO)
Die bauordnungsrechtlichen Festsetzungen in Teil II der textlichen Festsetzungen wurden gemäß § 5 Hessische Gemeindeordnung (HGO) in Verbindung mit § 81 HBO von der Stadtverordnetenversammlung am 27.01.2005 als Satzung beschlossen. Sie werden gemäß § 9 Abs. 6 BauGB Bestandteil des Bebauungsplans. Hinsichtlich der Einsichtnahme gelten die vorgenannten Regelungen.
Oberursel (Taunus), den 15.02.2005
Der Magistrat Im Auftrag
Breese


Zuletzt bearbeitet von ... am 21.11.2011, 01:33, insgesamt 8-mal bearbeitet


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 16.02.2005, 23:34       Nach oben   


31.01.2009 Lokales Oberursel
Wohnen auf dem alten Fabrikgelände
Oberursel. Die Tage der alten Fabrikgebäude an der Hohemarkstraße gegenüber dem Camp King sind gezählt. In den nächsten Jahre sollen sie Wohnhäusern weichen. Ganz so eng wie das Südzucker-Gelände soll das Areal aber nicht bebaut werden, verspricht Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD).

Er ist sich bewusst, dass der Oberurseler Norden ein «erheblich sensibles Gebiet» ist. «Wir wollen nicht an den Wald gehen», so der Rathauschef. Möglicherweise werde nur der Hauptteil des Areals mit Wohnhäusern bebaut.


Anzeige Brum ist froh, dass die zunächst zäh verlaufenen Verhandlungen mit dem Besitzer des Grundstücks überhaupt zu einem Ergebnis geführt haben. «Er hat es lange abgelehnt, mit uns zu sprechen», berichtet Brum. Deshalb ist auch noch unklar, wie viele Wohnungen entstehen werden.

Die heruntergekommenen Gebäude waren in den vergangenen Jahren an unterschiedliche Pächter vermietet. Nun aber habe der Eigentümer festgestellt, dass das Gelände gewerblich nicht mehr nutzbar ist.

Geht es nach Brum, so wird auf dem Gelände auch noch etwas anderes untergebracht. Kleingewerbe könnte er sich dort vorstellen – und für die Jugend im Oberurseler Norden müsse ja auch etwas getan werden. «Wir wollen sondieren, was wir außer Wohnungen dort noch hinbekommen können», sagt er. Damit spricht er der SPD Rosengärtchen aus der Seele. «Bei den Planungen für dieses Gelände sollte daran gedacht werden, für die stets wachsende Bevölkerung im Oberurseler Norden dringend benötigte Räume für Jugendliche und für Stadtteil-Veranstaltungen zu schaffen», meinen die Genossen aus dem Norden.ahi


Printausgabe der TZ vom 13.10.2004
Wasserproblematik stets im Auge
Von Christoph Rech

Oberursel. «Möglichst schonend entwickeln» will Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) das im aktuellen Flächennutzungsplanes eingetragene Wohnbaugebiet «Ober den Birken» am Südzuckergelände. In einer Präsentation stellten Stadt und Fachplaner den vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Gelände vor. Auf dem 19 000 Quadratmeter großen Gelände soll vor allem «preiswerter Wohnungsraum für junge Familien mit Kindern» entstehen, erläuterte der Rathauschef am Montagabend Anwohnern und Interessierten im Sitzungssaal des Rathauses.

Die Bien-Zenker AG aus Schlüchtern will das Gelände bebauen. Wie berichtet, sollen auf dem Areal zwischen Hohemarkstraße und Urselbach Mehrfamilien- und Reihenhäuser sowie Doppelhaushälften für rund 120 Familien entstehen. An der Hohemarkstraße sei eine relativ dichte Bebauung geplant, erläuterte ein Vertreter der Bien-Zenker AG . Insgesamt vier Häuser mit jeweils vier Stockwerken sollen im Norden des Baugebietes entstehen. So genannte «Haus in Haus»-Lösungen suggerierten Reihenhauscharakter, erklärte Brum. Zudem sind 40 bis 50 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen bis zu 80 Quadratmetern vorgesehen. Zum Urselbach werde es dann eine abnehmende Bebauung geben. Die Reihenhäuser und Doppelhaushälften dort bezeichnete Brum als «Filet-Stücke» des Areals.

Ingenieur Dr. Harald Wieland vom Usinger Ingenieurbüro Wieland machte auf die Wasserproblematik im Süden des Gebietes aufmerksam. Laut Wielands Berechnungen seien größere Überschwemmungen des entstehenden Wohngebietes aber ausgeschlossen, lediglich im Südosten könnte es zu Übertretungen des Baches kommen. Für die Keller bestehe aber keine Gefahr, denn für die hochwassergefährdete Parzelle sei ein Spielplatz vorgesehen, erklärte der Fachplaner.

Die Stadt habe aus den schlechten Erfahrungen mit Überschwemmungen im Camp King gelernt und sei vorsichtiger geworden, betonte Hans-Georg Brum. Wasserproblematik sei ein «echtes K.O.-Kriterium», sagte der Bürgermeister. «Lieber ein Rohr überdimensionieren, als es zu knapp halten», meinte Brum mit Blick auf den unterirdischen Rückhaltekanal in Richtung Hohemarkstraße.

Nach Angaben der Bien-Zenker AG würden die «Keller absolut wasserdicht» ausgebaut. Im Zuge der Bebauung würde der alte Bachverlauf wieder hergestellt werden, wie beim Kataster festgeschrieben, denn «an der ungünstigsten Stelle» habe sich der Urselbach um maximal zwei Meter in Richtung Norden verschoben, wusste Dr. Harald Wieland. Zukünftig solle «eine Erlenzeile den Böschungsboden festigen», sagte Günter Rademacher vom Landschaftsplanungsbüro. Insofern werde sich das Bachbett nicht mehr verschieben.

Kritik stieß der vorhabenbezogene Bebauungsplan bei angrenzenden Anliegern im Osten und Westen. «Man sieht dann voll auf die Häuserfronten», meinte ein betroffener Anwohner, denn die noch als Sichtschutz fungierenden Bäume würden dann entfernt. Andere Anrainer aus denkmalgeschützten Häusern westlich des Südzuckergeländes stört der krasse Gegensatz zwischen ihren und den geplanten modernen Häusern.


Printausgabe der TZ vom 13.10.2004
Politiker reden über zwei Neubaugebiete
Oberursel. Mit den Plänen für zwei Neubaugebiete wollen sich die Stadtverordneten bei der Parlamentssitzung am morgigen Donnerstag befassen. Zum einen geht es um den «Landschaftspark Borngrund» in Stierstadt, zum anderen um das ehemalige Südzucker-Gelände an der Hohemarkstraße (siehe auch Text oben). Auf beiden Arealen sollen Wohnhäuser entstehen. Gegen beide Projekte regt sich Widerstand. So will etwa in Stierstadt eine Bürgerinitiative den Ausbau des Seedammwegs, über den das neue Wohngebiet erschlossen werden soll, verhindern (TZ berichtete). Beim «Landschaftspark Borngrund» befindet sich das Bebauungsplanverfahren noch in der Vorentwurfs-Phase. Beim Südzucker-Gelände sind die Planer schon einen Schritt weiter. Die Stadtverordneten sollen entscheiden, ob der Entwurf für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan ausgelegt werden soll.

Wer mehr über den Bebauungsplan «Ober den Birken» wissen möchte, kann bereits um 18 Uhr die öffentliche Sitzung des Bauausschusses im Raum E 10 des Rathauses besuchen. Außerdem wird es um den Bereich Schul- und Sportzentrum Stierstadt sowie das Gebiet An den Drei Hasen gehen. (mj)
Printausgabe der TZ vom 01.10.2004

Bericht der FR vom 16.08.04
Bäume am Urselbach erhalten
Südzuckergelände: Wilo schließt sich der Bürgerinitiative an
Wie die Grünen bereits Mitte Juli, versucht nun auch die Wählerinitiative Lebenswertes Oberursel (Wilo) den Baumbestand am ehemaligen Südzuckergelände zu retten.

Oberursel · 15. August · ave/rv · Am Samstag trafen sich trotz des unfreundlichen Wetters etwa 30 Teilnehmer der Bürgerinitiative, die sich gegen die Bebauung des Südzuckergeländes bis zum Bachrand des Urselbaches wehrt, sowie Mitglieder der Wilo-Freie Wähler und des BUND zu einem Ortstermin. Nach Meinung der Bürgerinitiative ist es aus ökologischer und ästhetischer Sicht wichtig, die Bäume und Sträucher am Urselbach zu erhalten, um den Erholungswert für die alten und zukünftigen Anwohner nicht zu gefährden. 273 Anwohner haben sich den Angaben zufolge mit ihrer Unterschrift bereits für den Erhalt des vorhandenen Baumbestandes auf dem Gebiet "Ober den Birken" eingesetzt.

Der entsprechende Bebauungsplan, der bis vorigen Freitag öffentlich auslag, sieht eine Wohnbebauung durch den Investor Bien-Zenker vor, die bis etwa zehn Meter an den Urselbach heranreichen soll. Gärten von geplanten Doppelhäusern würden sich bis an den Bachlauf erstrecken. Dort sei "wertvoller Baumbestand", etwa Schwarzerlen, bedroht, so die Bürgerinitiative. Deshalb fordert die Wilo in einem Schreiben an das Amt für Stadtentwicklung, eine mindestens fünf Meter breite "Gehölzzone" am Bachrand einzuhalten.

Auch zum Schutz vor Hochwasser müsse die noch vorhandene Retentionsfläche vom neuen Investor unbedingt erhalten werden.


 BAU+NATUR : "Südzucker/o.d.Birken" zw.Hohemarkstr.      Verfasst am: 15.02.2005, 08:06       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 02.08.2004
LESERBRIEF von Marina Scheibe
Auf Kosten der der Anwohner
Zu unserer Berichterstattung über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan «Ober den Birken» (Südzuckergelände) schreibt eine Leserin:
Die Anwohner haben Grund zur Freude. Endlich können sie den Traum vom Häuschen am Urselbach wahr machen. Nur nicht auf dem eigenen Grundstück, das als Überflutungsgebiet ausgewiesen ist, sondern im Bauvorhaben «Ober den Birken» ein paar Meter weiter.
Der vorhandene, umfangreiche Baumbestand wird als «nicht erhaltenswert» eingestuft und komplett abgeholzt. Auf der anderen Seite des Zauns dagegen muss für jeden Baum ein Fällgenehmigung eingeholt werden. Der Durchfluss des Urselbachs wird vergrößert und eine eigene Linksabbiegerspur auf der «ruhigen» Hohemarkstraße gebaut. So macht man heute auf Kosten der Natur und der Anwohner aus einem Überschwemmungsgebiet Bauland.
Der 1990 vorgesehene Büropark war nur zweigeschossig geplant und hielt 24 bis 38 Meter Abstand zum Urselbach; jetzt möchte man sogar viergeschossig bauen und den Abstand auf zehn bis zwölf Meter verringern. Auch bei der Bauzeit gibt sich die Stadt Oberursel optimistisch – im nächsten Frühjahr könnten schon Häuser entstehen. Wie schnell Wasser einen Strich durch die Rechnung machen kann, sieht man ja bei anderen Großprojekten.
Vielleicht möchte einer der Befürworter während der sicher zweijährigen Bauzeit direkt neben der Baustelle wohnen? Bedauerlich auch, dass das Bauvorhaben nur während der Sommerferien zur Diskussion steht und außerdem umständlich einzusehen ist.


Weiterleitung zum Thema neue häuser statt bürogebäude

Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: Lucius Datum: 01.07.2004 12:20:03
hab heute in der tz gelesen, das unser bürgermeister mit seiner mannschaft vor hat, das alte bürogebäude im norden von orschel an der u3 haltestelle rosengärtchen abzureisen und dort mal wieder häuser hinzusetzen.
ich find man könnte das ruhig was anderes draus machen. das teil steht schon immer leer und keinen hats gestört.
"häuser für junge paare die billig in unserer attraktiven stadt leben können."
so oder so ähnlich war der wortlaut in der tz . aber wird unsere stadt den schöner wenn man alles mit häusern vollstellt? man könnte nen park, einen fußballplatz, von denen es immer weniger gibt, oder sonst was sinnvolles, was die stadt wirklich schöner macht dort hinbauen, aber nicht solche häuser, die dann wahrscheinlich den look der camp kinghäuser haben.
ich hoffe ich bin nicht alleine mit meiner meinung. musste meinem unmut mal luft lassen.


Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: Rita Datum: 01.07.2004 13:45:55
Nee, Du bist nicht allein mit Deiner Meinung, denn wir bebauen ja nicht nur das ehemalige Fabikgelände sondern auch in Stierstadt und was weiß ich wo werden Häuser gebaut wie doll.
Ich fand die Formulierung mit dem bezahlbaren Wohnraum für junge Familien so gelungen. Damit wurde auch im Camp King geworben und ich fragte mich damals bei der Nennung der Preise ob man wirklich weiß wieviel Geld junge Familien zur Verfügung haben.
Oberursel unterscheidet sich bald nicht mehr von Frankfurt, alles Beton und ev. noch teurer. Schade.


Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: Fred M. Datum: 01.07.2004 20:45:46
Ja prima, noch ein paar (100 ?) Häuser und Wohnungen mehr, noch mehr Zement und Asphalt und noch weniger Grunflächen. So hat Oberursel eine tolle Zukunft als Betonstadt der Zukunft.
Es steht ja auch kaum was leer, da müssen wir dringend was tun.


Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: macallan Datum: 02.07.2004 13:08:06
"Häuser für junge Paare, die billig in unserer Stadt leben wollen" und Oberursel ist ein Widerspruch in sich. Da war wohl eher der Vogelsbergkreis gemeint.


Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: Kermit Datum: 02.07.2004 13:29:17
Ob im Vogelsbergkreis auch gebaut wird weiß ich nicht. Aber auf dem Gelände der ehemaligen Fabrik und in Stierstadt und an der Atzelhöhl (?) und ... Überall wird gebaut bis der letzte Grashalm weg ist.


Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: Uli Datum: 02.07.2004 16:46:23
Ich muß hier leider einigen zustimmen. In Oberstedten haben wir diese Situation unterhalb der Grundschule. Wo bisher Gärten sind, sollen Wohnhäuser entstehen. Gegen die wäre nichteinmal etwas einzuwenden, wenn da nicht noch die Straßenplanung wäre. Bisher ist die übersichtliche Straße für viele gleichzeitig der Anfang ihres Erholungsspazierganges. Vom alten Friedhof aus starten viele in diese Richtung. Nun soll diese Straße die Zufahrt zu dem neuen Baugebiet werden. Dazu ist eine Breite von 8,50 m vorgesehen. Eine Unterschriftensammlung, die nichteinmal im Ortskern sondern nur entlang der Strecke erfolgte, ergab 478 Unterschriften. Im Ortsbeirat wurde diese Gruppe als "die paar Leute" bezeichnet. Dies erweckt für mich den Eindruck, daß die Argumente wie Wohnqualität und Attraktivität eines Ortes, die dadurch bestimmt betroffen sind, zugunsten irgendwelcher bestimmter privater Interessen hintenangestellt werden. Viele sehen in diesem Ausbau der Straße einen Anfang für eine zweite Durchgangsstraße nach Bad Homburg. Aber diese Befürchtungen scheint niemand wahrnehmen zu wollen.


Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: Ex_Orscheler Datum: 03.07.2004 01:18:15
Klar, baut einen Park, gibt ja auch durchaus Leute, die in Parks "wohnen". Ob sie wollen oder nicht. Gibt es in Oberursel keine Wohnungssuchenden mehr?


Betreff : Schöne neue Häuser statt Abschreibungsobjekte Autor: B+A Datum: 03.07.2004 07:44:20
Leerstände sind doch vor allem im gewerblichen Bereich zu verzeichnen (...während man hier auf der Suche nach familiengerechten Häusern mit Garten schier verzweifelt)

Was den "CampKingLook" angeht, möchte ich Lucius allerdings beipflichten (...bitte keine lieblos aneinandergereihten Hochwasserkäfige mehr)

Eine schöne, wenn auch schon ältere Alternative findet man im Friedrichsdorfer Lilien?weg (...wo 8 bis 14 Häuser einen ansprechenden Rahmen bilden für einen gemeinsam genutzten öffentlichen Platz mit Wendehammer, Parkbuchten und grünen Sitzplätzen)


Betreff : Diskussion neben dem Problem Autor: Klaus Stolpp Datum: 08.07.2004 22:56:14
ME. läuft die Diskussion hier bisher am Problem vorbei.
1. Es gibt zwei Möglichkeiten Wohnraum zu schaffen, entweder innerstädtisch (hoffentlich maßvoll) verdichten, oder in die Fläche zu gehen.
2. Diese Fläche ist optimal an die Verkehrs-Infrastruktur angebunden - das muß vernünftig genutzt werden - sonst machen diese Investitionen keinen Sinn.
3. Es ist ja nun nicht gerade so, daß hier die letzte Grünfläche in weitem Umkreis zubetoniert wird.
4. Allerdings - und hier sehe ich das größte Prolem: Das Grundstück reicht im hinteren Bereich bis an den Urselbach. Wenn die im Bauausschuß vorgestellten Planungen verwirklicht werden, steht die letzte Häuserreihe 10 - 12 m vom Bach entfernt, die Hausgärten reichen bis an den Bachrand. Das bedeutet, daß ein Stück (in diesem Bereich) noch ziemlich NATURNAHER Bach, mit allem was da wächst, kreucht und fleucht AUF DAUER verschwindet. (Der Bach bleibt selbstverständlich, aber diesseits des Baches wird der Golf-Rasen bis an die Kante reichen)
5. Die Büro-Ruine ist natürlich ein Schandfleck und sollte so schnell wie möglich verschwinden - die Frage ist, zu welchem Preis?
Klaus Stolpp


Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: B+A Datum: 09.07.2004 06:37:41
Also ansprechende, lebenswerte und kostengünstige Architektur mit vertretbarer GRZ und GFZ (...und eine eindeutige Vorschrift zur naturnahen Bepflanzung des Uferbereichs)
?


Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: Siegfried Datum: 09.07.2004 10:09:06
Habe gestern einen Leserbrief einer Bürgerin aus Stierstadt gelesen die die Bebauungspläne dort scharf verurteilt. Die dortigen CDU-Genossen wollten die Gärten vernichten und für viel Geld ihren Boden zu Bauzwecken verscherbeln. Als ich das genau durchlas und mir auf dem Stadtplan ansah dachte ich: Genau wie in Weißkirchen. Dort gibt es ausser Häusern ja auch sonst kaum noch was.
Zu der geplanten Bebauung des ehemaligen Fabrikgeländes: Lt. Berichten wird auch dort sehr viel Beton die Wiesen zubauen. Die Kinder sollen einen ! Spielplatz bekommen und die Nähe zum Urselbach finde ich auch nicht gut. Man sollte lieber auf die letzte Hausreihe verzichten und noch etwas mehr Grün erhalten.
Wenn die Bauerei so weitergeht muss man bald in den Taunus fahren um noch Bäume und Natur zu sehen. Und billig - Wohnraum für junge Familien - werden diese Häuser/Wohnungen an dieser Stelle auch bestimmt nicht.


Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: Lucius Datum: 09.07.2004 13:23:43
ganz genau so sehe ich das auch


Betreff : neue häuser statt bürogebäude Autor: Riccarda Datum: 16.07.2004 08:06:25
So, also die Bebauung des ehemaligen Fabrikgeländes ist erstmal beschlossen. Und soll sehr schnell durch die Instanzen gehen, damit man schon im Herbst/Winter mit dem Bau des "bezahlbaren Wohnraums" beginnen kann.
Die Argumente dafür sind teilweise erschreckend. Aussagen wie "Wir können nicht auf jede Erle Rücksicht nehmen" und die Renaturierung des Urselbachs werde nicht aus den Augen verloren sind total verlogen. Wo die Häuser bis 10m, die Gärten bis direkt an den Urselbach reichen kann von Renaturierung keine Rede sein. Man kann nur für die Käufer dieser Häuser hoffen dass ihnen dann nicht bei jedem stärkeren Regen der Keller volläuft.
Wieder wurde eine Chance vertan Bauen und Naturschutz zu vereinbaren. Weil die Stadt Geld braucht ? Oder was ist der Grund für diesen Bauboom an allen Ecken ?


Zuletzt bearbeitet von ... am 15.02.2005, 08:06, insgesamt 7-mal bearbeitet


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