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       Verfasst am: 29.08.2004, 22:24       Nach oben   


"Strahler" an "Ghost" :
Wo bleibt die Leinwand ?


Zuletzt bearbeitet von ... am 29.08.2004, 22:24, insgesamt 7-mal bearbeitet


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 29.08.2004, 00:29       Nach oben   


Printausgabe vom 02.08.2004
Bollywood auf dem Rathausplatz
Von Anke Hillebrecht

Oberursel. Die drei Tropfen, die am Samstag gegen 21.30 Uhr den Boden erreichten, waren wohl nur eine Warnung dieses Sommers nach dem Motto «Ich kann auch anders». Schließlich war es jedoch ein lauer Sommerabend, wie geschaffen fürs Open-Air-Kino. Entsprechend gut gefüllt war auch der Rathausplatz: Rund 500 Menschen, viele von ihnen Jugendliche, sahen sich den Film «Kick It Like Beckham» an.
Mit Umfragen hatte der veranstaltende Verein «Kunstgriff» im vergangenen Jahr versucht herauszufinden, was die Orscheler künftig gern sehen wollten. Die britische Komödie aus dem Jahr 2002 schien gerade recht: Liebe, Fußball und ein bisschen Exotik ließen die 110 Filmminuten kurzweilig vorüberziehen. Exotisch war dabei zweierlei: Zum einen geht es um einen Generationenkonflikt in einer in London lebenden indischen Familie, zum anderen um Frauenfußball. Somit war klar, die hübsche Hauptdarstellerin hatte sich in doppeltem Sinne zu emanzipieren. Wie die indisch-britische Regisseurin Gurinder Chadha dies zu schildern wusste, war zwar ohne viel Tiefgang, dafür aber locker und witzig anzusehen.
Die Story in Kürze: Die 17-jährige Jess (Parminder Nagra), Tochter indischer Einwanderer, spielt für ihr Leben gern Fußball. Das sehen ihre Eltern gar nicht gern – eigentlich soll Jess lernen, eine gute indische Ehefrau zu werden, anstatt «in kurzen Hosen vor weißen Männern herumzulaufen», wie die konservative Mutter betont. Umso schlimmer, als Jess in ein Frauenfußballteam eintritt und auch noch gut ist: Es kommt der Tag, an dem sich die junge Frau zwischen den Erwartungen ihrer Familie und ihrer Berufung entscheiden muss . . . Und dann kommt natürlich auch noch die Liebe ins Spiel. Das nächste Problem, denn auch hier erwarten die Eltern anderes von ihrer Tochter.

Wenngleich voraussehbar ist, dass Jess ihren sensiblen Trainer (Jonathan Rhys-Meyers) bekommt und sie am Schluss Profi-Fußballerin werden darf, ist es rührend – und die anfangs noch lärmige Menge auf dem Rathausplatz verhält sich mucksmäuschenstill – als Jess’ Vater mit Turban auf der Tribüne sitzt und heimlich sieht, wie seine Tochter, gemäß dem Originaltitel des Films, den Ball anschneiden kann wie David Beckham.

Die Luft war mild, die Getränke kühl – das einzige, was nach einer Weile störte, war der harte Boden auf der Treppe oder die fehlende Lehne auf der Bank. Murren ertönte auch bei der zweiten Pause innerhalb des Films, in der der «Kunstgriff» die Zuschauer abermals zum Getränkekauf animieren wollte. Denn die hatten sich nicht nur zum Teil ihre Klapp-Liegestühle mitgebracht, sondern viele von ihnen auch Apfelwein- und Bierflaschen. «Der Getränkeverkauf lief schon einmal besser», urteilte «Kunstgriff»-Vorsitzender Robert Kommraus nach der Veranstaltung.

Nächsten Samstag wird es wieder romantisch auf dem Rathausplatz: Um 21.45 Uhr startet der Film «Brot und Tulpen», am Samstag, 14. August, kommt ein noch nicht ermittelter Wunschfilm. Auch der Film, der am 21. August gezeigt wird, wird noch nicht verraten. Am 28. August wird es tragisch: Dann läuft «Der Pianist». Beginn ist immer um 21.45 Uhr, der Eintritt frei.


       Verfasst am: 28.08.2004, 17:03       Nach oben   


4.Film 2004: Der Pianist
Der Pianist Open-Air-Kino Datum: Samstag, 28. August 2004 Zeit: 21:45 Uhr Ort: Rathausplatz Veranstalter: Kunstgriff
1939 besetzen deutsche Truppen Polen. Der jüdische Pianist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody), eben noch Star der Warschauer Kulturszene, muss erleben, wie sich die Lebensbedingungen beinahe täglich verschlimmern. Schließlich wird er mit seiner Familie in das Warschauer Ghetto eingewiesen. Dem Transport in die Vernichtungslager kann er sich nur durch eine tollkühne Flucht entziehen - der Beginn einer einsamen Untergrund-Odyssee durch die Jahre der Besetzung.
Mehr Infos unter: www.thepianist-themovie.com


Zuletzt bearbeitet von ... am 28.08.2004, 17:03, insgesamt einmal bearbeitet


       Verfasst am: 16.08.2004, 18:00       Nach oben   


3. Film 2004: WunschfilmOpen-Air-Kino Datum: Samstag, 14. August 2004 Zeit: 21:45 Uhr Ort: Rathausplatz Veranstalter: Kunstgriff
Es stehen drei Filme zur Auswahl:

1.Philadelphia
2.Nirgendwo in Afrika
3.Comedian Harmonists

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Philadelphia:
"Andrew Beckett ist ein erfolgreicher junger Anwalt bei einer renommierten Firma, und er hat Aids. Als erste Spuren der Krankheit sichtbar werden, wird er aus fadenscheinigen Gründen entlassen. Andrew will seinen ehemaligen Arbeitgeber verklagen, doch der einzige Anwalt, der ihn vertreten will, ist der nach eigenem Bekunden homophobe Joe Miller. Gemeinsam ziehen sie vor Gericht. Während der reservierte Joe den schwulen Kreisen mehr und mehr Verständnis entgegenbringt, verfällt Andrew zusehends." ©kino.de
Mehr Infos unter: www.kino.de
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Nirgendwo in Afrika
"1938 gelingt es dem jungen jüdischen Anwalt Walter Redlich, sich von Deutschland nach Kenia abzusetzen. Gemeinsam mit seiner Frau Jettel und Töchterchen Regina will er sich dort als Verwalter einer Farm eine bescheidene Existenz aufbauen. Während Regina schnell Anschluss und Freunde findet, kann ihre verwöhnte Mutter in der neuen Heimat, in der ein Kanister Wasser mehr Wert besitzt als Meißener Porzellan, nur schwer Fuß fassen. So wird die ohnehin angeschlagene Beziehung zwischen Walter und Jettel auf eine harte Probe gestellt..." ©kino.de
Mehr Infos unter: www.nirgendwo-in-afrika.de
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Comedian Harmonists
"Fasziniert von der amerikanischen A-Capella-Formation The Revellers beschließt der 20jährige Schauspielschüler Harry Frommermann 1927 auch in Berlin ein ähnliches Ensemble auf die Beine zu stellen. Dank einer Zeitungsannonce hat er schon bald ein schlagkräftiges Sextett zusammengestellt, das mit seinen flotten Liedern und frechen Texten schnell zu einem Begriff in ganz Deutschland wird. Ihr großer Erfolg macht die jüdischen Mitglieder der Gruppe allerdings blind für die Gefahr, die vom Nationalsozialismus ausgeht..." ©kino.de
Mehr Infos unter: www.comedian-harmonists.de
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Bericht der FR vom 16.08.04
"Nirgendwo in Afrika" unter freiem Himmel
Hunderte Oberurseler Kinofreunde kommen zum Wunschfilm auf den Rathausplatz
Der Wunschfilm "Nirgendwo in Afrika" lockte am Samstagabend trotz kühler Temperaturen 300 bis 400 Oberurseler Kinofreunde auf den Rathausplatz.

VON STEFAN MANGOLD

Oberursel · 15. August · Das Wetter schien nicht mitzuspielen. Noch am Samstagmittag war es fraglich, ob es sich lohnen würde, neben der Stadthalle die Leinwand aufzubauen. Später schauten dann doch zwischen 300 und 400 Leute zu, wie sich die jüdische Familie Redlich in Kenia einlebt. Der Verein "Kunstgriff" als Veranstalter des Open-Air-Kinos hatte offenbar ganz gut daran getan, das Publikum zuvor selbst über den Film des Abends abstimmen zu lassen.

Den Begriff "Wunschfilm" kennt der nicht mehr ganz so junge Fernsehzuschauer seit den achtziger Jahren. Samstagabends durften die Bundesbürger im Sommer zwischen Filmen mit Elvis Presley, Ronald Reagan und Peter Alexander in den Hauptrollen wählen. "Rein kommerzielle Filme interessieren uns nicht," erklärt Werner Loepthien, der Kassenverwalter von "Kunstgriff" . Jeder im Sommer gezeigte Film habe eine politische Note. So standen im Rahmen des "Orscheler Sommers" der Hollywoodfilm "Philadelphia" über einen aidskranken Anwalt und die deutschen Produktionen "Comedian Harmonists" sowie "Nirgendwo in Afrika" zur Auswahl.

Das Publikum hatte sich vorige Woche über das Internet mit großer Mehrheit für "Nirgendwo in Afrika" entschieden. Den Film, unter der Regie von Caroline Link gedreht, nach dem gleichnamigen Roman von Stefanie Zweig, zeichnete die Jury in Los Angelos im Jahre 2001 mit einem Oscar für die beste ausländische Produktion aus.

Er erzählt die Geschichte der jüdischen Familie Redlich aus der Sicht der Tochter Regina. Die Redlichs emigrieren 1938 vor dem Nationalsozialismus in Deutschland nach Kenia. Der Jurist Walter Redlich arbeitet dort als Verwalter einer Farm. Während dessen Frau Jettel sich mit den Verhältnissen nur schwer arrangiert, fühlt sich Tochter Regina in der neuen Welt wohl. Sie lernt die Sprache der Einheimischen und freundet sich mit den Kindern und besonders dem Hauskoch Owuor an. Nachdem der Krieg endet, erhält Walter Redlich einen Ruf zum Richter nach Frankfurt.

Zum zwanzigsten Mal jährt sich in diesem Jahr der "Orscheler Sommer". Zwischen dem 10. Juli und 28. August finden unter anderem Rock- und Jazzkonzerte und Filmvorführungen wie die am Samstag statt. Damit sollen "kulturelle Lücken in Oberursel gestopft werden", meint Michel Steinmetz, Mitglied im Vorstand von "Kunstgriff".

Wie der ebenfalls mit Oscars ausgezeichnete Film "Der Pianist" des polnischen Regisseurs Roman Polanski. Der läuft zum Finale des Orscheler Sommers am 28. August, ebenfalls auf dem Rathausplatz. Zu wünschen sind wärmere Temperaturen, der Film dauert lange.


Zuletzt bearbeitet von ... am 16.08.2004, 18:00, insgesamt 3-mal bearbeitet


       Verfasst am: 07.08.2004, 19:39       Nach oben   


2.Film 2004: Brot und Tulpen
Brot und Tulpen Open-Air-Kino Datum: Samstag, 7. August 2004 Zeit: 21:45 Uhr Ort: Rathausplatz Veranstalter: Kunstgriff
"Was passiert, wenn eine Frau an einer Raststätte den Bus mit ihrer Familie und der ganzen Reisegesellschaft verpasst? Wenn sie so ist wie Rosalba (Licia Maglietta), wenn sie beispielsweise schon immer nach Venedig wollte, ändert sie einfach ihre Reiseroute. Und erlebt märchenhafte Tage: mit einem schüchternen Schöngeist (Bruno Ganz), der eigentlich Kellner ist, einer wunderbaren neuen Freundin, die bei ihren Massagen alle Griffe beherrscht, mit einem Detektiv, der hinter ihr her ist, aber ganz woanders landet ..."
Der Sommer wird heiß!
Mehr Infos unter: www.brotundtulpen.de


Zuletzt bearbeitet von ... am 07.08.2004, 19:39, insgesamt einmal bearbeitet


 ORSCHELER SOMMER´04: OpenAirKino      Verfasst am: 31.07.2004, 22:41       Nach oben   


1. Film 2004: "Kick it like Beckham"
Kick It Like Beckham Open-Air-Kino Datum: Samstag, 31. Juli 2004 Zeit: 21:45 Uhr Ort: Rathausplatz Veranstalter: Kunstgriff
"Der Überraschungserfolg aus England!", "Eine neue Komödie über... französischen Senf (als Verteidiger) und Meersalz (als Angreifer)..", "Traummaße", "Teamgeist" und "Heldinnen in Fußballschuhen".
Alles klar..!?
Ole Ole! Ein passender Film zur Fussball EM. Sicherlich ganz lustig und nicht nur was für Fußballfans!
Kick it! ...Der Sommer wird heiß!
Mehr Infos unter: www.kickitlikebeckham.de

...mehr Infos auf der Seite des Jugendrings und orschelersommer.de
Kick it like Beckham
von Gurinder Chadha, USA/Großbrit./ Deutschl., 2002
Die 18-jährige Jess will keine konventionelle Inderin sein, sie will Fußball spielen, wie ihr Idol Beckham. Die jugendlich rasante Komödie nimmt die kulturellen Erwartungen an Weiblichkeit sowohl der indischen Einwanderer, als auch der britischen Durchschnittsfamilie aufs Korn.


Betreff : Kick it like Kunstgriff Autor: B+A Datum: 01.08.2004 00:28:56
Heute, Samstag, 31. Juli, 21.00 - 00:10 Uhr

Guter Tag = Schöner Film (...gar nicht so´n langweiliger Fussballfilm wie befürchtet )

ALLES IN ALLEM - GUTE AUSSICHTEN FÜR "BROT UND TULPEN" am nächsten Samstag (...der ist bestimmt auch besser, als er sich anhört)


Zuletzt bearbeitet von ... am 31.07.2004, 22:41, insgesamt 8-mal bearbeitet


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