Phorum-Ursellis -> OBERURSELER-FOREN (Übersicht, Links und Zitate) -> ALLE Forumsthemen.......
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
 BOMMERSHEIMER KERB (Fr, 13.08. -Mo, 16.08.04)      Verfasst am: 16.08.2004, 12:13       Nach oben   


Siehe auch Forumsthema POLITIK+BAU+UMWELT+VOLKSFEST : Busparkplatz in Bommersheim
Printausgabe der TZ vom 17.10.2005
Erst fließt Schweiß, dann für alle Apfelwein
Von Andrea Rosenbaum

Oberursel. «Alt-Kerbevater» Rudi Großmann aus Bommersheim sitzt mit seiner Frau auf der Bank vor der Apotheke an der Ecke zur Unteren Hainstraße und wartet auf den Kerbezug. «Sind’n bissi spät dran, die Kerle», meint Großmann zum Narrenratsvorsitzenden Wolfgang Wehrheim, der sich dazugesellt hat und ihm antwortet: «Die kommen gleich, aber kannst du dich erinnern, dass wir in den letzten Jahren so ,e Wettersche‘ hatten für unsere Kerb?»

Da kommt auch schon der Musikcorps Stierstadt als Erster im Kerbezug durch die Vorstadt. Mit Pauken und Trompeten führen die Musiker die Kutsche an, in der winkend Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) und Brunnenkönigin Melanie I. sitzen. Dahinter fährt laut hupend der erste Traktor, beladen mit Kerbeburschen und -mädchen. Ein weiterer folgt mit einem Anhänger, auf dem sich die Jungs in ihren blauen Pullovern und Kappen mit der Aufschrift «Orscheler Kerbeborsch» um den Kerbebaum drängen. Sie werfen Bonbons ins Volk wie an Karneval. Hinter ihnen knattert Förster Jörg Schultz mit Jagdhund und einem Jungen auf einem Quad.

Frank Steier, Initiator der Wiederbelebung des Kerbeburschenbrauchs in Oberursel, ist ganz aufgeregt: «Unser Kerbebaum ist dieses Jahr 18 Meter lang. Jörg Schultz hat uns wieder bestens unterstützt bei der Auswahl und dem Fällen des Baumes, aber der Werner weiß noch nicht, dass der Baum um einiges länger ist als im Vorjahr.» Werner Erbacher, Wirt der Kerbewirtschaft «Zum Adler» und ebenfalls an der Wiederaufnahme der Kerbeburschentradition beteiligt, steht derweil nichts ahnend vor seiner Kneipe und wartet auf Burschen und Baum. Es wird ein schwieriges Unterfangen, den langen Baum mit Kranz und Puppe Johann – sie sitzt auf einem Stuhl – an die Hauswand zu stellen. Bei ihren Bemühungen müssen sich die Kerbeburschen viel Spott gefallen lassen. Doch sie lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und vollenden ihr Werk nach einiger Zeit. Steier trinkt gleich mal einen Ebbelwei zur Belohnung und sagt erleichtert: «Der Baum hatte einen Durchmesser von 40 Zentimetern, aber das Loch, in das er sollte, war nur 28 auf 28 Zentimeter groß, da mussten wir erst mal den Baumstamm schmälern. Dann hat es ja zum Glück geklappt.»

Nun geht es zum gemütlichen Teil: Der Bürgermeister nimmt den Apfelwein-Fassanstich vor, und das von den Kerbeburschen selbstgekelterte Stöffche fließt für alle. «Wir kommen wieder zu den Wurzeln der Kirchweih», sagt Brum und dankt Werner Erbacher, Frank Steier und den Kerbeburschen. Steier ernennt Rosentreter und Brum sogleich zu Ehrenkerbeburschen. Pfarrer Hofacker weiht sodann die Fahne mit Stadtansichten von Oberursel, die Sabine Wieland, hohe Burgfrau aus Königstein, handgemalt hat.

Dann löst sich der Pulk um den «Adler» auf, und die Besucher ziehen über Marktplatz und Bleiche. Einige Jungen und Mädchen freuen sich, dass die Kinderkarussells schon in Betrieb sind, und beim Autoscooter treffen sich wie immer die Jugendlichen. Ein Familienvater von drei Mädchen und einem Jungen verteilt geduldig Zuckerwatte an alle, und um die Ecke lassen sich schon einige Festbesucher Bratwurst und Nierenspieß schmecken.

Da laufen ein paar Walker über den Festplatz. Sie haben Startnummern auf der Brust und sind auf dem Weg zum Start des Kerbelaufs. «In diesem Jahr können zum ersten Mal auch Walker beim Kerbelauf mitmachen – das finden wir gut», erzählt Uschi Becker, Fachwartin Walking beim Radfahrclub Bommersheim (RCB). «Wir walken seit acht Jahren zwei Mal die Woche, das hält fit, da sind die fünf Kilometer heute hier kein Problem», berichtet ihr Mann Manfred. Erna Röhrig ist mit Enkelin Tabea (9) gekommen: «Tabea hat schon ihre eigenen Stöcke und ist ganz aufgeregt», lächelt die Großmama.

Michael Molitor aber, Walking-Lehrer beim Schwimmclub (SCO), macht ein enttäuschtes Gesicht. Es hätten sich nur 15 Walker zum Lauf angemeldet, bedauert er. Läufer scheint es aber genug zu geben, denn immer mehr Sportler finden sich am Start für die drei Kerbeläufe an der Portstraße ein. So auch Trainer Ralf Schröder vom Laufteam Schröder aus Frankfurt und Gabi Jungkeit, die optimistisch in die Zukunft blickt: «Wir haben ordentlich trainiert und sind mit zehn Mann gemeldet. Einer von uns wird sicher unter den Siegern sein.»

Es herrscht dann auch weiterhin gute Stimmung unter den Läufern; Unfälle gibt es glücklichweise keine. Insgesamt haben sich 182 Personen angemeldet, davon 99 für den 10 000-Meter-Lauf und 68 für 5000-Meter-Lauf. Elisabeth Spelthann, Vorsitzende des Bereichs Sport beim Kultur- und Sport-Förderverein (KSfO), bemerkt: «Es sind leider weniger Teilnehmer als vergangenes Jahr, aber wir haben auch nicht daran gedacht, dass Herbstferien sind.»

Erster bei den Herren im 10 000-Meter-Lauf wird Hermann Aipermann mit 36,31 Minuten, bei den Damen gewinnt Dörte Steuer, die die Strecke in 52,54 Minuten läuft. Der männliche Sieger des 5000-Meter-Laufes heißt Thomas John (17,02 Minuten), die weibliche Siegerin Katharina Grohmann (19,50 Minuten). Maria Lew (25) aus Lomonossow belegt den vierten Platz der Frauen im 5000-Meter-Lauf. Bei den Walkern gibt es keinen Sieger, wohl aber drei Gewinner: Unter den Teilnehmern werden drei Paar Walking-Stöcke verlost. Einen ausführlichen Bericht über den Kerbelauf lesen Sie morgen auf unseren Regionalsport-Seiten.


Printausgabe der TZ vom 18.08.2004
Lies lockt zu Riwwelkuche un’ Danzvergniesche
Von Karl Heinz Arbogast
In der heutigen Folge unserer Bommersheimer Stadtteilserie geht es um frühere Bräuche der Dorfkerb.
Bommersheim. Im alten Bommersheim genügte ein Kerbewochenende den Feierfreudigen nicht. Während heute, drei Tage nach dem Volksfest, längst «der Käs`’ gegesse ist», kannten die Dorfbewohner vor 100 Jahren noch ein zweites feuchtfröhliches Wochenende – die «Nachkerb».
Nicht, dass die heutigen Nachfahren weniger festbegeistert wären; bis zur Eingemeindung des Dorfes nach Oberursel vor 75 Jahren beging das Dorf seine Kirchweih am ersten Sonntag nach Michaelis, dem ersten Sonntag im Oktober. Die Orscheler feierten allerdings seit Jahrhunderten ebenfalls eine «Michaeliskerb», und die neue Stadtoberhoheit bewegte ihre neuen Bürger, doch besser das Feiern in den Sommer zu verlegen. Im Herbst hatten die überwiegend in der Landwirtschaft schaffenden Familien jedoch mehr Zeit gehabt, zwei Sonntage die Kerb hochleben zu lassen, und so welkte im Sommer die Nachkerb dahin. Vor etwas mehr als 100 Jahren fand sie einmal ein jähes Ende. Im Süden rötete sich der Himmel, im Nachbarort Kalbach wütete ein Großbrand, und Ortschronist Josti Stimpert schrieb in seinen «Alt-Bommersheimer Erinnerungen»: «Die meisten männlichen Bommersheimer stürmten im Laufschritt das Tal hinunter in den Nachbarort, die Tanzsäle leerten sich im Nu, und manche Zeche blieb unbezahlt, wie die Gastwirte zu ihrem Leidwesen feststellen mussten.» In einer Zeit ohne Film und Fernsehen war ein Großbrand ein gewaltiges Schauspiel, und noch Jahrzehnte später hieß es «damals die Kerb mit dem Großbrand».
Vor 100 Jahren bildete die «Kerbelies» die Symbolfigur des Festes. Die «Raubritter» waren noch nicht als zusätzliche Spaßmacher heimatlichen Kolorits entdeckt worden. Um den Nachbarorten zu künden, was in Bommersheim abgeht, stand ein Kerbebaum sozusagen «vor den Toren», am Gasthaus «Zu den Drei Hasen», das längst zu Gunsten der Straßenbrücke und neuer Industriebauten vor einigen Jahrzehnten abgerissen worden ist. Es stand ungefähr da, wo heute Auto-Koch seinen Betrieb hat.
Die Kerbelies sollte von ihrer hohen Position aus vor allem die Oberurseler in den Stadtteil locken, zu «Riwwelkuche un`’ Danzvergniesche in alle Gasthaussäl’`». An der Ecke Wallstraße und Froschgasse lockte meist ein kleiner Rummelplatz. Josti Stimpert: «Da standen ein von einem Pferd in Betrieb gesetztes Karussell mit einer japsenden Orgel und ein paar Zuckerwarenbuden. Manchmal kam auch ein Hau-den-Lukas, an dem die Jugend ihre Muskelkraft erprobte, und ein wahrer Jakob pries seine Waren in den höchsten Tönen zu den sagenhaftesten Preisen.»
Kerb und Nachkerb bildeten Großkampftage für die Hausfrauen. Neben dem Backen gewaltiger Bleche von Riwwel- und Schmandkuche legten sich die Familien mit Hausputz und Herrichten der Festkleidung gewaltig ins Zeug, weil die Kerbetage die Zeit der großen gegenseitigen Verwandtenbesuche waren. Vor dem Tanz kam am Sonntag der Festgottesdienst in Sankt Aureus und Justina, dann begann um 16 Uhr in drei Sälen der Tanz zu der Musik von Bommersheimer Kapellen. Darunter «die Krachwurzel», die so genannt wurde, weil sie nur aus Blechbläsern bestand und bei der gebotenen Dicke-Backe-Musik die Scheiben schepperten. Der Musikverein, gegründet vor etwa 110 Jahren, wurde «Nudelkist» genannt, weil angeblich der Bassgeiger sein Instrument aus Kistenbrettern selbst geschaffen haben soll.
Getanzt wurde bis in die frühen Morgenstunden. Stimpert: «Auch die älteren Semester waren begeistert dabei mit Walzern und Rheinländern und ließen sich bei der schneidigen Polka nur ungern von den Jüngeren übertrumpfen.» Zum Abschluss erklang «Es geht nichts über die Gemütlichkeit».

Printausgabe der TZ vom 16.08.2004
Olympia: Dabei sein ist alles
Bommersheim. 28 Treffer in kürzester Zeit – das war bei der Gaudi-Olympia von Bommersheim am Freitagabend absoluter Rekord. Und die Punkte wurden auch noch unter schwersten Bedingungen erzielt. Während jeweils ein Sportler auf einem Holz-Schaukelpferd saß, wurde dieses heftig hin und hergewippt. Bei diesem «Wellengang» sollte der Reiter eine Minute lang versuchen, Tennisbälle in das schwarze Loch der olympischen Ringe zu werfen.

Gar kein so einfaches Unterfangen, wie die Teilnehmer bald merkten. Die Kerbeburschen Josef Boos und Falk Krammich jedoch lösten jene erste Aufgabe bravourös und stellten den Rekord von jeweils 28 Treffern auf.
Noch weitere Disziplinen galt es bei den Bommersheimer Olympischen Spielen zu durchlaufen – fast so wie bei den «richtigen» Spielen. So legten die Sportler, insgesamt sechs Mannschaften mit jeweils fünf Teilnehmern, vor der Eröffnung ebenso einen Eid ab wie ihre Gleichgesinnten in Athen. Nur wurde der Bommersheimer Eid etwas abgewandelt. Dopingmittel wie Apfelwein, Bratwurst und Pommes waren hier durchaus erlaubt.

Bereits zum vierten Mal hatte die Feuerwehr zusammen mit den Kerbeburschen die Olympischen Spiele organisiert, die auch in Bommersheim nur alle vier Jahre veranstaltet werden. «Wir laden immer alle Ortsvereine ein und haben meist großen Zuspruch», berichtete Holger Girschikofsky. In diesem Jahr hatten fünf Vereine ihre Athleten entsandt, die evangelische Kreuzkirche stellte sogar zwei Mannschaften. Sie traten gegen den Bommersheimer Karnevals-Verein (BCV), den Radfahrerclub, den Reit- und Fahrverein sowie gegen die Kerbeburschen an.

Nach dem ersten Spiel «Auf der Pirsch» gingen die Kerbebursche mit ihren «Highscorern» klar in Führung. Bei der zweiten Disziplin waren Kletterkünstler gefragt. Wer am schnellsten eine Eisenstange erklommen hatte, um den oben angebrachten Gong zu läuten, gewann den zweiten Durchgang. Sprinter hatten beim dritten Spiel gute Karten. Hier wurde eine Mülltonne samt Mitspieler auf einen vorgegebenen Parcours geschoben.

Beim Bockspringen, die Teilnehmer sollten das Turngerät sowohl überspringen als auch unterlaufen, zählten A- und B-Note. Wobei die fachkundige Jury, bestehend aus Peter Breuer und Harald Kilb, obwohl sie keinen Eid geschworen hatte, völlig unparteiisch war.

Am schwierigsten gestaltete sich die Aufgabe, die am einfachsten klang. Vier Teilnehmer mussten sich irgendwie auf einen Bock stellen oder hangeln und es dort mindestens fünf Sekunden lang aushalten. Hatten die Kerbebursche im Auftaktspiel so viel Geschicklichkeit gezeigt, konnten sie diese Aufgabe erst nach unzähligen Versuchen meistern.

Immer wieder knickten die Burschen auf dem Bock ein, was jedoch für die meisten Lacher bei den Zuschauern sorgte.

Am Ende konnten die Radfahrer die Olympischen Spiele von Bommersheim für sich entscheiden und freuten sich als jüngstes Team über die gewonnenen Goldmedaillen. Silber ging an den BCV und Bronze an die Kerbeburschen. Der Sieger der letzten Wettkämpfe des Jahres 2000, die Mannschaft der Kreuzkirche, ging diesmal leer aus. (cam)


Printausgabe der TZ vom 16.08.04
Gockel, Bier und Kerbe-Schlumpel Neuer Ort für den Baum
Von Carla Marconi
Bommersheim. Sie muss nicht nur schwindelfrei sein, sondern auch ganz schön geduldig. Fast teilnahmslos, saß die «Kerbe-Schlumpel» am Samstag auf ihren Stuhl und wartete, bis der Stamm, an dem sie befestigt war in die Höhe geschoben wurde. Schließlich sollte sie dort oben ihren Dienst antreten. Die ausgestopfte Heupuppe bewacht jedes Jahr den Festbaum der Bommersheimer Kerb, so auch in diesem Jahr, von Samstag bis zum heutigen Montag. Doch erst einmal musste sie sich gedulden, ebenso wie die anderen Besucher der Kerb. Das Aufstellen eines 21,50 Meter Kerbebaums brauchte seine Zeit.
Bereits am Morgen hatten sich rund 18 Kerbeburschen – darunter auch Altburschen – zusammen mit dem Förster in den Oberurseler Stadtwald begeben, um dort den gewünschten Baum zu fällen. Danach wurde er fast von all seinen Zweigen befreit, bis auf ein paar Ästen an der Spitze, die man festlich schmückte. Die Kerbe-Schlumpel wurde angebunden, und schon ging es auf einem alten Bundeswehr-Wagen samt Anhänger Richtung Bommersheimer Festplatz am Feuerwehrgerätehaus.
«In diesem Jahr haben wir einen kürzeren Kerbebaum als in den vergangenen Jahren», sagt Norbert Krammich, Sprecher der örtlichen Feuerwehr. Grund: Der Baum wurde zum ersten Mal an einer neuen Stelle, in einem extra dafür gegrabenen Loch aufgestellt. Davor habe man den Baum einfach in die Erde gesteckt, doch dies sei nun durch das entstehende Neubaugebiet nicht mehr möglich. Das neue Loch müssten die Kerbeburschen erst einmal mit einem kürzeren Testbaum ausprobieren, bevor wieder Rekordlängen wie 31,30 Meter übertrumpft werden können.
«Zugleich, zugleich», brüllte Holger Girschikofsky, Vater der Kerbeburschen. Diese armen Ritter waren mit alten Säcken gekleidet und richteten mit vereinten Kräften ihren Baum auf. Nach einer Stunde schließlich war das Werk vollbracht. Der Kerbebaum stand. Auch «Burgfräulein Katharina», ein verkleideter Kerbebursche im eleganten Samtkleid, sowie ihr Ritter Heinrich zeigten sich mit der Arbeit ihrer Untertanen zufrieden. «Die beiden adligen Gestalten begleiten uns seit rund 25 Jahren», erzählte Krammich. Früher, vor Ausgrabung der Bommersheimer Burg, habe man auf dem Burggelände die Kerb gefeiert, danach wurde das Fest verlegt. Doch die ehemaligen Burgherren Katharina und Heinrich seien damals mit ungezogen, und so verkleiden sich die Kerbeburschen jedes Jahr aufs Neue, um diese beiden Persönlichkeiten, wieder auferstehen zu lassen.
Ebenfalls immer mit dabei ist ein lebender Gockel, das Maskottchen der Kerbeburschen. Auch am Samstag marschierten sie mit einem prachtvollen Hahn auf die Bühne ein. Dort wurde die Kerb von Wehrführer Hans-Joachim Schöppner offiziell eröffnet. Den Bieranstich übernahmen Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) und Brunnenkönigin Carolin I., während die «Kerbe-Schlumpel» alles aus 21,50 Metern Höhe genau beobachtete.


Gaudi-Olympiade eröffnet Bommersheimer Kerb
Oberursel · 11. August · ave · Mit einer Gaudi-Olympiade der Bommersheimer Vereine startet am Freitag, 13. August, um 20 Uhr die viertägige Bommersheimer Kerb auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses in der Kalbacher Straße. Am Samstag kann erstmal ausgeschlafen werden, bis um 15.30 Uhr der "Harheimer Musikverein" aufspielt. Um 16 Uhr stellen die Kerbeburschen dann den Kerbebaum auf. Ritter Heinrich, Katharina und die Kerbeburschen wollen um 16.30 Uhr mit dem Bierfassanstich die "Biergartenkerb" unter freiem Himmel eröffnen. Wenn es regnet, kann im Gerätehaus der Feuerwehr gefeiert werden.
Pop und Rock der vergangenen 50 Jahre spielt abends von 20 Uhr an die Band "Join Adventure". Country-Musik dagegen wird den Kerbesonntag beschallen: beim "Country-Open-Air" mit dem Country Club Bommersheim ab 13 Uhr. Schon um 11 Uhr beginnt ein Gottesdienst mit anschließendem Frühschoppen.
Zum Abschluss können sich Bommersheimer und Gäste am Montag um 11 Uhr nochmals zum Frühschoppen treffen. Von 14 Uhr an gibt es Live-Musik vom "Gaudi-Express". Nach dem Gickelschmiss um etwa 16 Uhr endet die Bommersheimer Kerb.


Printausgabe der TZ vom 10.08.2004
Vier tolle Tage bei der Bommersheimer Kerb
Bommersheim. Auf zur Kerb in Bommersheim, heißt es wieder am kommenden Wochenende. Von Freitag bis Montag, 13. bis 16. August, wird der Vorplatz des Feuerwehrgerätehaus (Kalbacher Straße) vier Tage lang Mittelpunkt des Kirchweihfestes sein. Los geht es am Freitag um 20 Uhr mit einer Gaudi-Olympiade, bei der die Bommersheimer Vereine an den Start gehen.
Am Samstag will zunächst der «Harheimer Musikverein» von 15.30 Uhr die Besucher aufs Kerbewochenende einstimmen. Um 16 Uhr stellen die Kerbeburschen den Kerbebaum auf, und eine halbe Stunde später geht die «Biergartenkerb» im Freien unter Sonnenschirmen (bei Regen steht das Gerätehaus offen) mit dem Bierfassanstich durch Ritter Heinrich, Katharina und die Kerbeburschen so richtig los.
Die Band «Join Adventure» will dann am Abend mit einer großen Palette Pop- und Rockmusik der vergangenen 50 Jahre die Stimmung anheizen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Der Kerbesonntag steht ganz im Zeichen der Country-Musik. Hierzu haben die Organisatoren um Norbert Krammich den Country und Western Club Bommersheim miteingespannt. Nach dem Gottesdienst geht es um 11 Uhr direkt mit dem Frühschoppen am Feuerwehrgerätehaus weiter, um 13 Uhr beginnt auf der großen Bühne das «Country-Open-Air» mit den «Crazy Cowboys», und das wird bis in die Abendstunden dauern.
Ein letztes Aufraffen wird von den Kerbefreunden am Montag gefordert, wenn ab 11 Uhr der Frühschoppen das Finale einläutet. Mit dabei sein werden wieder Ritter Heinrich, Katharina und die Kerbeburschen, diesen lustigen Kreis ergänzen die Ehrenritter und die «Blechbuckel». Um 14 Uhr wird vom «Gaudi-Express» zum letzten Mal Live-Musik gespielt, ehe die Kerb nach dem Gickelschmiss (gegen 16 Uhr) ausklingt. (als)


Printausgabe der TZ vom 09.08.2004
Bauten und Busse in Bommersheim
Von Petra Pfeifer

Bommersheim. Zwar ist....hier gibt es den kompletten Text
In diesem Jahr ist es 75 Jahre her, dass Bommersheim eingemeindet und Stadtteil von Oberursel wurde. «Auf Anregung des ehemaligen Stadtkämmerers Peter Schneider haben wir den neu entstandenen Weg oberhalb der Brunnengärten ‚Peter-Meister-Weg‘ getauft», berichtete Wehrheim. Peter Meister war der letzte Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Bommersheim. Das Schild sei zwar schon errichtet, «doch wir planen am Kerbesonntag noch eine feierliche Enthüllung», kündigte er an.


Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Phorum-Ursellis -> OBERURSELER-FOREN (Übersicht, Links und Zitate) -> ALLE Forumsthemen.......
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  







 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren   ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen  LoginLogin