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       Verfasst am: 23.09.2008, 22:19       Nach oben   


Impressionen vom Herbsttreiben 2004














































Wirklich neu waren
die Modenschau (Tanzschule Pritzer), das Modelieren mit der Kettensäge (Hendoc), das Grafity (Kanister)
...und die Teilnahme der Stadtteile am Rathausplatz und in der Kumeliusstrasse


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 Forumsthema Herbsttreiben      Verfasst am: 21.09.2008, 17:51       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Herbsttreiben
21.09.2008 11:05 Uhr - Autor: POE - Herbsttreiben
Wenn ich es richtig verstanden habe, soll dieses Fest dazu dienen dem angeschlagenen Orschler Einzelhandel zu mehr Kunden zu verhelfen. Die Geschäfte und die Veranstalter geben sich auch alle Mühe.
Das Ordnungsamt unserer Stadt arbeitet aber dran die Leute fern zu halten. Am Freitagabend stellte ich mein Motorrad aus Fainessgründen für die Autofahrer 30cm neben einem eingezeichneten Parkplatz in der Oberen Hainstrasse ab, als ich dann heimfahren wollte hatte ich nach über 25 Jahren Motorradfahren das erste Mal einen Strafzettel wegen Falschparken an den Lenker gehängt bekommen.
Es tut mir wirklich leid feststellen zu müssen, dass das Herbsttreiben so sicher nicht unterstützt wird. Wenn die Stadt es wirklich so nötig hat, sollte sie ein Spendenkonto "Hilfe für das Ordnungsamt" einrichten. Ich werde definitiv heute nicht mehr auf das Fest gehen!

21.09.2008 13:52 Uhr - Autor: B+A - Herbsttreiben
Die Leute sollen ja auch zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen
...damit sie unbeschwert die vielen Apfelweine "vertestigen" können.
Smile

Aber hast schon recht. Das Treiben der Verkehrswächter kann auch ich manchmal nur mit einem Kopfschütteln quittieren.
Aber die Mitarbeiter sind dort sehr unterschiedlich. Während der eine sehr moderat und überlegt handelt, kommt mir der nächste vor wie beim Moorhuhn schiessen - Hauptsache punkten.

´werde jetzt auch gleich mal hinlaufen.
Vor allem auf die diesjährigen Apfelweine und den Auftritt der Kelten bin ich sehr gespannt...


Mehr Infos gibt es unter
http://www.phorumursellis.de/viewtopic.php?t=854
oder
http://fokus-o.de/images/Flyer%20Herbsttreiben%20R.jpg
[/b]

 Programm 2008      Verfasst am: 21.09.2008, 12:38       Nach oben   


Hier der aktuelle Flyer zum Herbstreiben vom 19.-21.08.2008
Herbsttreiben 19.-21.September 2008 : "Oberusel on Top"

Epinayplatz-Kumeliusstrasse: Handwerkermarkt - Metall wird mit Luft geschnitten, eine Skulptur entsteht, Gartengestaltung, Goldsuche für Kinder, Metallbauer. Bildhauerin, Bauschreiner, Konditor, Dachdecker, Zimmermann Gartenbauer. Gärtner und Raumausstatter
Holzweg: "Einkaufen und entspannen" mit Live-Musik, kostenlosen Verwöhnmassagen. Torwandschießen, köstlichen Speisen und Getränken und einer Versteigerung von Heißluftballonfahrten.
Marktplatz und Eppsteiner Straße: Apfelwein-Vertestigung. Thüringer Markt, historische Landmaschinen, Streichelzoo
Untere Hainstraße: SpielstraBe mit vielen Aktionen u.a. rund um's Rad.
Rathausplatz: Freitag: Süwag-Roadshow von 13-!9 Uhr
Samstag - Sonntag: Von einer Plattform aus 45 m Höhe begibt sich der Rap Slider in den Abgrund. Die Geschwindigkeit bestimmt der Teilnehmer selbst
Rompel & Sohn: Showbühne der Tanzschule Pritzer mit Kinder-Modenschau und Kinder-Disco. Keramik selber bemalen. Starkoch Dieter Hagedom, Verlosungsaktion, jede Menge Angebote, Rompel-Burger, Getränke uvm.
Strackgasse: „Kreative Köpfe, kulinarische Höhepunkte und kunterbuntes Treiben"
Vorstadt: Zahlreiche Aktionen der Einzelhändler, Met- und Whiskeystand, Informationsstand der Gruppe "Chance 2011", Keltengruppe "Teutates"

Die Aktionen finden freitags, samstags und sonntags, zum Teil aber auch nur an einem der Tage statt


Zuletzt bearbeitet von ... am 21.09.2008, 17:51, insgesamt einmal bearbeitet


       Verfasst am: 23.09.2004, 01:06       Nach oben   


Impressionen vom Herbsttreiben 2003


Zuletzt bearbeitet von ... am 23.09.2004, 01:06, insgesamt 2-mal bearbeitet


 VOLKSFEST : Herbsttreiben m.Ebbelwoi-Vertestigung, Rap-Slidi      Verfasst am: 22.09.2004, 14:58       Nach oben   


[url=http://www.fnp.de/tz/region/lokales/rmn01.c.6432315.de.htm\]24.08.2009 Lokales Oberursel [/url]
Ebbelwei-König wird gesucht
Oberursel. Ebbelwei-Freunde, aufgepasst! Beim diesjährigen Oberurseler Herbsttreiben vom 18. bis 20. September veranstaltet die Ebbelwei-Straußwirtschaft «Alt Orschel» zusammen mit der Kelterei Steden und dem Kleinen Rat die traditionelle Ebbelwei-Vertestigung. Die rund 20 Proben mit dem Apfelwein werden in Glasballons rund um den historischen Marktplatzbrunnen aufgestellt. Jeder Tester bekommt einen Testbogen und einen Stimmzettel, auf dem er seinen Favoriten festhalten kann. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Der Erlös kommt der Kinderkrebshilfe in Frankfurt zugute. Die Vertestigung findet statt am Freitag, 18. September (17 bis 21 Uhr), Samstag, 19. September (14 bis 21 Uhr) und Sonntag, 20. September (von 12 Uhr an). Jeder, der seinen Apfelwein testen lassen möchte, möge sich bitte bis zum 1. September per Fax, (0 61 71) 58 06 62, oder per Mail steden-alt-orschel@alsodoch.de anmelden. Der «Ebbelwei-König 2009» wird am 21. September, 19 Uhr, im Schwanen gekürt. tzn tzn


Printausgabe der TZ vom 21.09.2006
„Stedter Zins“ ist Spitze
Von Petra Pfeifer

Oberursel.„Die Nummer 1 hat tatsächlich den ersten Platz erreicht“, sagt Jörg Steden, der mit vielen ehrenamtlichen Helfern zum neunten Mal die Apfelweinvertestigung anlässlich des Herbsttreibens organisiert hat. Noch will er aber nicht verraten, wer das Stöffche gekeltert hat und Apfelweinkönig wird. „Zunächst gilt es allen Beteiligten Dank zu sagen“, meint der Ortslandwirt. Schließlich würden sowohl die Hobby- als auch die Profi-Kelterer dazu beitragen, ein Stück Tradition am Leben zu erhalten.

„Eingereicht wurden insgesamt 21 Proben“, berichtet Steden. Davon wurden jedoch nur 18 zu dem vergnüglichen Wettstreit zugelassen, denn drei konnten nach einer Lebensmittelkontrolle „wegen deutlicher sensorischer Abweichungen“ nicht teilnehmen. „Dass der Apfelwein innerhalb weniger Tage kippt, kann passieren“, so Steden.

Insgesamt 205 Teilnehmer bewerteten in diesem Jahr Stöffchen mit so fantasievollen Namen wie „Bahndamm-Südseite“, „Orscheler Lichtausknipser“ und „Taunus-Gold“. Da die Teilnahme an der Verkostung fünf Euro kostete und zahlreiche Spenden nebenbei gegeben wurden, verzeichnete das Team Einnahmen von mehr als 980 Euro, von denen wiederum 280 Euro Ausgaben abzuziehen waren. „Damit gehen 700 Euro an die Kinderkrebshilfe in Frankfurt“, rechnete Steden vor. Sein Dank galt zudem Fokus O., Veranstalter des Herbsttreibens, der außer fünf Einkaufsgutscheinen, die unter den Testern verlost wurden, beispielsweise auch die Stromversorgung während der Vertestigung gesichert habe.

Christine Förder, Vorsitzende des Oberurseler Vereinsrings, darf als Glücksfee die Gewinner ziehen, und siehe da – nur ein Gutschein geht nach Bad Homburg, die übrigen bleiben in der Brunnenstadt. Dann endlich ist es so weit und die versammelten Ebbelwoi-Kelterer erwarten gespannt das Ergebnis. Christian Grohmann aus Stedten freut sich über einen stolzen sechsten Platz für sein „Taunus-Tröpfchen“ (Schoppe-Nummer Cool, ein wenig besser schneidet auf Platz fünf Heinrich Wirtz mit dem „Metzger-Schoppen“ ab (15). Den vierten Platz belegt die Keltergemeinschaft „Bönigk & Henrich & Eisenhart“ mit „Eckard’s aller Schoppe“ (1Cool. Auf Rang drei kommt Wolfgang Kleemann mit dem „Raale-Schoppen“ (11), und Steden erzählt: „Er gehört zu denen, die zum ersten Mal mitgemacht haben.“ Über den zweiten Platz freuen sich Manni Ochs und Thomas Nikolai mit ihrem „Schatto Bo Böff“ (10).

Apfelweinkönig ist Joachim Dittmar mit seinem „Stedter Zins“ (1). Der Oberstedtener bezieht seine Äpfel zu fast hundert Prozent aus seinem Stadtteil: „Wir haben dort tolle Plantagen“, sagt Dittmar und verrät auch, welche Äpfel er zum großen Teil verwendet hat: „Trierer Weinäpfel, Schafsnasen, Roter Boskop und Rheinischer Bohnapfel sind da drin.“

Printausgabe der TZ vom 18.09.2006
Mehr als 200 Golfer bei der Premiere der Holzweg-Open
Oberursel. „Das ist ein super Amusement und ist unheimlich kreativ gestaltet“, lobte Hobby-Golfer Peter Bernhard, der gestern mit seiner Frau Dorothea an den 1. „Holzweg-Open“ teilnahm. Auch Louis (6) und seine Schwester Saskia (Cool hatten ihren Spaß am Putten. „Die Gewinne sind aber gar nicht so wichtig“, meinte das Mädchen, das sich gerade an der Bahn von Organisatorin Dagmar Fey versuchte. Der Ansicht war auch Faress (10), der gar nicht wusste, was für Preise von den Geschäftsleuten ausgelobt worden waren.

„Es lief super gut“, freute sich Dagmar Fey an Sonntagabend. Bereits am Samstagmorgen sei richtig guter Betrieb gewesen: „So wünscht man sich das für jeden Samstag“, meinte die Geschäftsfrau. Gestaltet wurden die 18 Bahnen an den einzelnen Geschäften von der Firma Blumen Schui. „Die Utensilien, mit denen wir die Golfbahnen geschmückt haben, haben wir vorher bei den Geschäften abgeholt“, erzählte Robert Schui. Bereits um 5 Uhr hatte er mit Team begonnen, nach den Plänen seines Bruders Alexander die grünen „Teppiche“ zu gestalten. Und so spielten die golfbegeisterten Holzweg-Besucher rund um Kinderfahrrad, Spülbecken oder Mini-Heizkörper, um ihren Ball mit so wenig Schlägen wie möglich einzulochen.

Beim Bekleidungshaus Halbach versuchte sich Claudia Thamm an ihrer dritten Station. „Das macht richtig Spaß!“, lachte sie. Halbach-Mitarbeiter Uwe Könemann war ebenfalls begeistert: „Der Laden läuft gut“, stellte er zufrieden fest. Ines Riehl, Filialleiterin bei Kind-Hörgeräte, meinte zwar, dass ihre Niederlassung kein typischer Verkaufsladen sei, doch auch Präsenz zu zeigen, sei wichtig.

Bis in die frühen Abendstunden dauerte gestern das Turnier. Mehr als 200 Teilnehmer konnten die Veranstalter am Ende zählen. Und Gewinner gab’s dann doch noch. Die Hauptpreise gingen an Thomas Lepold (Mountainbike), Shojai Sahm (Golf-Schnupperkurs) und Peter Berggren (iPod-Nano-Player). Übrigens: Wegen des großen Erfolgs schließt Fey eine Neuauflage der „Holzweg-Open“ nicht aus.(pit)

Printausgabe der TZ vom 16.09.2006
Herbsttreiben: Vom Gulaschessen zum Golfen
Oberursel. Geschäftiges Treiben herrscht am frühen Abend in der Innenstadt. Zwar findet die offizielle Eröffnung des 11. Herbsttreibens auf dem Epinayplatz pünktlich um 16.30 Uhr und auf dem Rathausplatz um 17 Uhr statt, doch noch immer gibt’s Vorbereitungen zu treffen, die letzten Feinheiten abzustimmen. Eine beeindruckende Gartenlandschaft mit Whirlpool auf dem Epinayplatz erstrahlt jedoch schon in voller Pracht. Und diesen schönen Hintergrund auf dem Handwerkermarkt wählen Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) und Lutz Schichterich, Vorsitzender des Veranstalters Fokus O., um sich an die Versammelten zu wenden. „Unsere Handwerker haben sich jedes Mal gesteigert und sind kaum noch zu toppen“, lobt Schichterich, bevor er allen Beteiligten ein „interessantes und erfolgreiches“ Herbsttreiben wünscht.
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So geht es!
„Wir können hier Anregungen finden, wie der Brunnen kindgerecht belebt werden kann“, meint der Rathauschef anerkennend. Vielleicht könne sogar die ein oder andere Begrünungsidee auf dem Platz übernommen werden. Auf dem Marktplatz sorgen bereits die Suhler Musikanten für Unterhaltung, während Betreiber der Stände des Thüringer Marktes für ihre Produkte werben. Ob der Mann mit der Gulaschkanone mit seinem Angebot auf sinkende Temperaturen hofft, will er nicht verraten.

Auf dem Rathausplatz ist die Band der Oberurseler Werkstätten mit dem Namen „Hörsturz“ gerade dabei, ihre Musikanlage einzustellen. „Wir hoffen auf ein schönes Wochenende mit vielen Gästen“, so Karlheinz Roth, Betriebsleiter der Werkstätten.

Heute und morgen geht’s jeweils ab 10 Uhr mit einer Vielzahl an Angeboten in der Oberurseler Innenstadt weiter. So sind auf dem Marktplatz neben den Thüringern die Vertreter des Landwirtschaftlichen Fördervereins mit Schaukeltern und historischen Fahrzeugen vertreten. Der Holzweg steht ganz im Zeichen des Golfens, und auf dem Rompel-Parkplatz gibt es Kochveranstaltungen und eine Kinder-Modenschau. Auch die Bären-Arkaden haben einiges für große und kleine Besucher zu bieten. Und wer sich einmal über in Oberursel ausgeübte Gewerke schlau machen möchte, ist auf dem Epinayplatz und in der Henchenstraße richtig. Außerdem gibt’s im Hof des Vortaunusmuseums einen Töpfermarkt. (pit)

Printausgabe der TZ vom 15.09.2006
Im Holzweg wird am Wochenende Golf gespielt
Oberursel.Kulinarisches, Vorführungen, Mitmachaktionen und vieles mehr – das bietet das Oberurseler Herbsttreiben. Heute geht’s los. Organisiert wird die dreitägige Aktion vom Fokus O., der die Veranstaltung bereits zum 11. Mal ausrichtet. Beliebte Anlaufpunkte für die Besucher sind zum Beispiel der Handwerkermarkt auf dem Epinayplatz, der heute um 10 Uhr öffnet.

Auf dem Rathausplatz bieten die Oberurseler Werkstätten von 16 Uhr an leckere Köstlichkeiten wie exotische Spieße aber auch Deftiges vom Grill an, zudem gibt’s ein musikalisches Unterhaltungsprogramm. In der Kumeliusstraße steht nicht nur ein Kinderkarussell, dort erhalten Besucher beispielsweise auch Informationen zum Thema Brandschutz.

Auf dem Marktplatz ist von 10 Uhr an „Thüringer Woche“. Und Standbetreiber zeigen den Besuchern, dass dieses Bundesland mehr zu bieten hat, als nur die bekannte Bratwurst. Auf dem Rompel-Parkplatz wird während des Herbststreibens gekocht, es gibt einen Flohmarkt, eine Kindermodenschau und musikalische Unterhaltung.

Im Holzweg geht es sportlich zu. Bereits zum dritten Mal wird dort ein 18-Loch-Golfturnier ausgetragen. Los geht’s am morgigen Samstag um 12 Uhr.

Die Hochtaunusschule beteiligt sich erstmals mit einem Informationsstand am Herbsttreiben, Henchenstraße 13. Lehrer beantworten dort Fragen über die Bildungsangebote der beruflichen Schule. Interessierte können heute in der Zeit von 12 bis 18 Uhr vorbeischauen. Morgen ist der Stand von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr besetzt.

Am Sonntag können Besucher zudem im Hof des Museums am Marktplatz von 10 bis 18 Uhr über den Töpfermarkt schlendern. Nicht nur Gebrauchskeramik gibt es zu bewundern, sondern auch Künstlerisches. Für die Kinder veranstaltet das Museum eine Rallye. Die Gewinner werden während einer Ziehung um 17 Uhr bekannt gegeben. Außerdem haben zahlreiche Geschäfte am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Die Stadtwerke Oberursel lassen die Buslinien 531 und 532 übrigens am Samstag und Sonntag im 30-Minuten-Takt fahren. Die zusätzlich eingesetzten Fahrten der Linie 531 von Weißkirchen nach Oberstedten enden am Bahnhof in Bad Homburg.

Wie in den vergangenen Jahren wird eine zusätzliche Haltestelle auf der Hohemarkstraße in Höhe der Lahnstraße eingerichtet, damit Besucher, die ihren Wagen in der Nähe der Rolls-Royce-Wiese abgestellt haben, mit dem Bus in die Innenstadt fahren können.

Darüber hinaus sind von heute bis Sonntag alle Oberurseler Parkhäuser bis 1 Uhr nachts geöffnet. (csc)

Printausgabe der TZ vom 20.09.2005
Fokus O. zieht positive Bilanz
Oberursel. «Das Herbsttreiben war ein Super-Erfolg, und es hat sich gezeigt, dass das Fest sich in den vergangenen zehn Jahren im Terminkalender vieler etabliert hat», freut sich Lutz Schichterich, Vorsitzender des Fokus O. Im Jubiläumsjahr hätten so viele Leute das Fest besucht wie lange nicht. «Wir gehen von etwa 50 000 Besuchern aus», so Schichterich weiter. «Und das trotz des verkaufsoffenen Sonntags in der Frankfurter City und im Nordwestzentrum.» Mit ein Grund dafür war wohl auch das blendende Wetter am Sonntag.

«Den Eröffnungstag Freitagnachmittag bewerte ich nicht, denn das eigentliche Fest beginnt am Samstag. Ich habe für die Veranstaltung durchweg positive Rückmeldungen von Standbetreibern und Geschäftsleuten bekommen», erklärt Schichterich. Trotzdem müssten einige Dinge verbessert werden, räumt Schichterich ein. «Die Anbindung an den Marktplatz muss verbessert werden. Da spielt die Strackgasse nun mal eine entscheidende Rolle», sagt der Vorsitzende.

Das sieht auch Jörg Steden, ebenfalls im Fokus O. aktiv und Mitbetreiber auf dem Marktplatz, genauso. «Es kann doch nicht sein, dass in der Strackgasse und der Eppsteiner Straße jedes zweite Geschäft zu hat», sagt er. «Sonst wird immer gejammert, dass in der Stadt nichts los sei, da kann man doch an so einem Tag auch mal den Laden geöffnet lassen.»

Lutz Schichterich bricht allerdings eine Lanze für die Geschäftsleute. «In diesem Jahr war die Strackgasse schon aktiver als sonst, aber ich werde noch einmal an die Ladenbesitzer appellieren mitzumachen.» Aber auch für den Holzweg hätte sich der Vorsitzende mehr Aktivität gewünscht. «Durch den Bauzaun an der geplanten Seniorenresidenz Sunrise ist eine Barriere zum Holzweg entstanden. Aber diese Umstände muss man in Kauf nehmen.»

Gefreut habe er aber darüber, dass in der Vorstadt Geschäfte wie Blume 2000 oder die Metzgerei Klein zum ersten Mal mit dabei waren. «Ich habe außerdem gehört, dass die Besucher in diesem Jahr größeres Interesse an der Ausstellung der Landmaschinen in der Eppsteiner Straße gehabt haben als bisher», sagt Schichterich.

Auch in diesem Jahr war der Handwerkermarkt das Herzstück des Festes. «Die Handwerker haben sich toll präsentiert und einen optischen Anziehungspunkt für die Besucher geschaffen», lobt Schichterich, der stolz darauf ist, auch mehr Betriebe aus den Stadtteilen mit ins Boot geholt zu haben.

«Als weiteren Baustein zum Ziel, nicht nur Handwerk und Handel während des Herbsttreibens zu präsentieren, sondern auch mehr Institutionen und Organisationen mit einzubinden, waren die Aktionen der Oberurseler Werkstätten auf dem Rathausplatz», resümiert Schichterich weiter.

Gabriele Scheibner, stellvertretende Leiterin der Werkstätten, berichtet: «Unser Förderverein hat gemeinsam mit Mitgliedern des Elternbeirates während des Herbsttreiben-Wochenende 763 Euro Spenden gesammelt. Außerdem haben wir sechs Spielsteine unseres Mensch-ärgere-dich-nicht-Spieles verkaufen können, so dass an diesem Wochenende rund 5000 Euro zusammengekommen sind.» Das Geld soll Projekten im Sportangebot des Hauses zugute kommen. «Doch Spenden zu sammeln war nicht die Hauptmotivation, uns am Herbsttreiben zu beteiligen», betont Gabriele Scheibner. «Es ging uns darum, unser Leitbild in der Öffentlichkeit vorzustellen, und das ist uns während des Festes gelungen.» (csc)


Printausgabe der TZ vom 19.09.2005
Sprühende Funken und halb nackte Männer
Oberursel. Auf der Stirn von Jens Kessel haben sich Schweißperlen gebildet. Immer wieder facht er das Feuer an und hält ein Eisenstück in die Glut. Er legt es auf den Amboss und bearbeitet es kraftvoll mit dem Hammer. Eine große braune Lederschürze schützt seine Beine vor Funkenflug. Die Vorführung des Metallbaumeisters der Oberurseler Firma Velte, dessen Beruf früher noch ganz einfach Schmied hieß, ist eine der Hauptattraktionen auf dem Handwerkermarkt.

Die Menschen, die über den Epinay-Platz gebummelt kommen, bleiben unwillkürlich vor seinem Stand stehen und schauen ihm bei der Arbeit zu. «Meine Vorführung ist schon ein Hingucker für die Kinder», weiß er zu berichten. Und wenn er so ein Probestück fertig hat, verschenkt er es gerne an einen seinen Zuschauer. Die Damen werden ganz sicher einen Blick auf den Whirlpool riskieren, der dem Stand des Metallbauers gegenüber steht. In dem befinden sich nämlich nicht nur sprudelndes Wasser, sondern auch drei Herren in Badehose. Sie heißen Martin Quirin, René Ressler und Thomas Knapp. «Das machen wir hier natürlich nur zur Gaudi, obwohl es bei 35 Grad Wassertemperatur sehr angenehm ist», gibt Martin Quirin zu. Der Pool gehört zu einer grünen Oase, die die Firmen Pflanzenland Krammich, Garten- und Landschaftsbau Quirin und NB Schwimmbadbau auf den Platz gezaubert haben. Auf dem großflächig ausgelegten Rollrasen laden Liegestühle zum Verweilen ein.

Aber auch im Zelt der Schädlingsbekämpfer von Vogt und Sommer drängen sich die Leute. Mitarbeiterin Uschi Wedekind ist Expertin für Tierbestimmung und beantwortet den Gästen im Zelt alle nur erdenklichen Fragen. «Die meisten wollen wissen, was sie gegen Lebensmittelmotten tun können», erzählt sie. Die lästigen Plagegeister könne man entweder mit Mottenfallen oder mit Schlupfwespen loswerden, die die Larven und Eier der Motten fressen, erklärt sie. Wer sich für die Verschönerung seines Heims interessiert, findet auf den Epinay-Platz auch viele Anregungen. Zum Beispiel Mosaik-Fliesen, Teppiche oder Vorhänge. Und wer sich von den Mitarbeitern der Firmen hat beraten lassen und nun nach etwas Essbarem Ausschau hält, kann seinen Gaumen mit Pralinen und Torte vom Café Heller verwöhnen lassen. (csc)

Printausgabe der TZ vom 19.09.2005
Gelb freut sich – auf dem Rathausplatz wie in Berlin
Oberursel. «Und tschüs, FDP», sagt HR-3-Moderator Markus Hertle mit ein ganz klein wenig Schadenfreude in der Stimme. Doch die Leiterin des Teams Gelb, Hanna Hunsinger, ehrenamtliches Mitglied im Kreisausschuss, lässt sich von so einem Rückschlag nicht ins Bockshorn jagen. So geht es im Spiel eben zu, und wie der Name des wohl bekanntesten Würfelspiels, «Mensch ärgere dich nicht» schon sagt – wütend werden hilft nichts. Viele Menschen sind auf den Rathausplatz gekommen, um mitzufiebern, wie das Politikerduell ausgeht.

Zufall oder nicht, die Farben der Spielsteine auf dem Brett entsprechen den Farben der Parteien. Fürs Team Rot ist Frank Schmidt (SPD) der Frontmann, Omid Nouripour vertritt die Grünen und Holger Haibach (CDU) steht für Schwarz. Doch die Politiker sind nur die «Steinerücker», denn würfeln und damit den Ausgang des Spiels bestimmen seine Mitstreiter, die Mitarbeiter der Oberurseler Werkstätten. Dort, in den Werkstätten, wurden das überdimensionale Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel angefertigt, das nach dem Duell der Parteien für den Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde beurkundet werden soll.

Doch zunächst versuchen die Kontrahenten mit Geschick und Taktik, das Spiel für sich zu entscheiden. Schwarz hat alle drei Spielsteine draußen. «Hier geht es richtig rund», findet Moderator Hertle. Doch jetzt würfelt die FDP eine Vier und kegelt damit den einzigen Spielstein der Roten raus – Schmidt trägt es mit Fassung. Inzwischen ist Landrat Jürgen Banzer (CDU) auf die Bühne gekommen und soll das Team von Holger Haibach seelisch und moralisch unterstützen. «Waren Sie denn schon im Lokal?», möchte Hertle wissen. «Ja, ja», versichert Banzer und lacht. «Aber nur im Wahllokal». Nach über einer Stunde steht der Sieger fest. Die FDP, Hanna Hunsinger und ihr Team, hat es geschafft und als Erste ihre Spielsteine ins Häuschen gebracht – als wäre es Omen für den Wahlausgang gewesen.

Doch dann wird es noch mal spannend. «Ich bitte den Notar und Rechtsanwalt Dr. Reinhold Ott zu mir auf die Bühne», bittet Hertle. Er wird dafür sorgen, dass bei der Beurkundung für das Guinness-Buch alles seine Ordnung hat. Im Gepäck hat Ott ein riesiges Maßband, das ihm gleich gute Dienste leisten soll. Zuerst misst Ott gemeinsam mit Helfern, die das Maßband schön straff halten, die Längsseiten des Spielbretts. «14,08 Meter», verkündet er ins Mikrofon. «Damit ist der Rekord dann wohl eingestellt», so Hertle. «Doch erst müssen noch die Spielsteine gemessen werden», macht ihm Ott klar. Diese haben eine Höhe von 1,18 Meter und einen Sockeldurchmesser von 60 Zentimetern, wie der Notar feststellt. «Die Ergebnisse kommen in einen versiegelten Umschlag und werden den Machern des Guinness-Buchs zugeschickt», erklärt Karlheinz Roth, der Leiter der Werkstätten. Und dann heißt es warten, ob wir es geschafft haben.» (csc)

Printausgabe der TZ vom 19.09.2005
Ärger gibt es nur auf dem Spielfeld - Viele Besucher beim Herbsttreiben
Von Christine Schöning

Oberursel. Es riecht nach Thai-Nudeln, und gleich nebenan steigt einem der Duft von gebrannten Mandeln und frischem Popcorn in die Nase. Aus einem Lautsprecher kommt gerade Vanessa Amorosis Song «Absolutely Everybody», und es hat tatsächlich den Anschein, als sei wirklich absolut jeder Einwohner Orschels gerade auf dem Herbsttreiben unterwegs. Die Menschen schlendern gemütlich durch die Gassen der Stadt und erkunden die vielen Stände und Angebote.

Das Karussell in der Kumeliusstraße lockt die Kinder an. Die vierjährige Marisa ignoriert die Donald-Duck-Figur und das Moorhuhn, schwingt sich lieber auf den Rücken von Harry Potter und winkt noch mal ihrer Mutter zu, bevor es losgeht. Mutter Heike Rohrmann ist vom Herbsttreiben ganz begeistert. «Das ist ja phänomenal und aufwendig gemacht», schwärmt sie. «Die Händler haben sich wirklich was einfallen lassen.» Die größeren Kinder können an der Kletterwand vor dem Sporthaus Taunus hochkraxeln und die etwas Kleineren amüsieren sich beim Enten angeln – mit einer kleinen Angel, an der ein Magnet hängt, muss eine Plastikente aus einem Bassin gefischt werden.

Musikfans, genauer gesagt diejenigen, die gerne Jazz hören, kommen in den Bären-Arkaden auf ihre Kosten. Dort spielt eine Band live. «Tolle Musik», schwärmt ein Passant im vorüberschlendern. Die Geschäfte in der Vorstadt haben geöffnet, und sie haben sich für die Besucher des Herbsttreibens etwas einfallen lassen. So können sich die Passanten zum Beispiel ein Make-up machen lassen oder eine Massage genießen.

Vorm Kaufhaus Rompel zaubert der Koch Dieter Hagedorn asiatische Leckerbissen aus dem Wok. «Es gibt Putenfleisch süß-sauer oder mit Kokosmilch», verrät er. Seit 43 Jahren arbeitet der Kölner als Koch und kommt immer wieder gern zum Herbsttreiben nach Oberursel, wie er sagt. «Am Samstag waren einige Leute unterwegs, aber heute wird es sicher noch besser», glaubt er. «Die meisten fragen mich nach Tricks und Kniffen beim Kochen und natürlich nach Rezepten», plaudert er aus dem Nähkästchen.

Auf dem Rompel-Parkplatz spielen auch Moritz und seine Schwester Larissa. «Tuut, tuut», sagt der dreijährige Moritz permanent und kann sich von der dort aufgebauten Holzeisenbahn gar nicht mehr trennen. «Ich finde es sehr schön, dass es hier eine Möglichkeit für die Kinder gibt, in Ruhe zu spielen», stellt der Vater der Kinder, Benjamin Löber, fest. In der Strackgasse duftet es wunderbar nach frisch gebackenen Waffeln. Dort verkaufen Marita Platen und Katharina Fritzel auch selbst gebackenen Kuchen.

«Mit einer Modenschau und einem Stand mit Kaffee und Kuchen hat alles angefangen», erinnert sich Marita Platen. Ihre Schwester Ingeborg Maly habe sie damals bei der Aktion zum Herbsttreiben unterstützen wollen. Die Modenschau gab es nur ein Mal, der Verkauf der Kuchen ist bis heute geblieben. «Viele Geschäfte in der Strackgasse beteiligen sich nicht an der Aktion, aber wir versuchen ein bisschen dagegen zu halten», sagt Katharina Fritzel. Und Marita Platen ergänzt: «Das Herbstreiben bietet immer mehr Attraktionen. Ich finde, es kommt gleich nach dem Brunnenfest.»

Auch auf dem Marktplatz gibt es viele Angebote. Ein Korbmacher hat dort seine Waren ausgestellt. Fellmützen und Taschen gibt es am Stand nebenan. Außerdem werden Holzspielzeug, Kürbisse und Thüringer Spezialitäten wie die berühmte Rostbratwurst oder Hacksteak verkauft. «Die Anbindung zum Rest der Stadt fehlt ein bisschen», bedauert Gisela Kofler, die hier Pflanzen zum Verkauf anbietet. «Ich höre leider ab und zu von den Besuchern, dass sie gar nicht wussten, dass auf dem Marktplatz auch noch Stände sind, und dass sie nur zufällig hierher geraten sind.»

Auf dem Marktplatz findet auch die Apfelweinvertestigung statt. Wer Muße hat und gern Apfelwein trinkt, der kann dort eine Meinung zu den selbst gekelterten Stöffche der Orscheler abgeben. Die verschiedenen Eigenkreationen sind rund um den St. Ursula-Brunnen aufgebaut.

Wem irgendwann einmal die Füße wehtun, kann sich auch mit der Pferdekutsche durch die Stadt chauffieren lassen und dabei einfach nur den Tag und die wunderbare Herbstsonne genießen.


Printausgabe vom 23.09.2004
Steffeks Ortsgericht wird zum gekrönten Stöffche
Von Christine Schöning
Oberursel. Eine Krönungszeremonie hat normalerweise etwas Erhabenes. Bei der Krönung des «Ebbelwei-Königs» ging es allerdings eher aufgeregt zu. Im Saal des Lokals «Zum Schwanen» wurde viel getuschelt. Die Frage, um die sich alles drehte: «Wer wird’s?». Ist aber auch kein Wunder, denn bei dieser Krönung wird erst ganz zum Schluss preisgegeben, wer beim diesjährigen Herbsttreiben das beste Stöffche gekeltert hat.
Nur eins wollte Jörg Steden, der Initiator der Apfelwein-Probe rund um den St.-Ursula-Brunnen auf dem Marktplatz, gleich zu Beginn dem «Ebbelwei-Volk» verraten: «Es ist nicht der Gewinner des vergangenen Jahres, Manfred Ochs.» Und noch etwas anderes verkündete Steden, nämlich dass in diesem Jahr fünf Neue Orscheler ihr Stöffche haben testen lassen. Die 21 Hobbykelterer brachen in spontanen Beifall aus. Auch Michael Kröger, Vorstandsmitglied beim Fokus O., der das Herbsttreiben ausrichtet, zeigte sich zufrieden: «Wir hatten den Marktplatz über zwei Tage lang voll. Die Vertestigung ist ein wichtiger Bestandteil des Programms», erklärte er.
In diesem Jahr wurden die selbst gekelterten Apfelweine zum ersten Mal einer Lebensmittelkontrolle unterzogen. «Im kommenden Jahr müssen die Kelterer auch angeben, ob der Ebbelwei im Holzfass gelagert wurde und ob Speierling, Honig oder Quitten zugesetzt wurden», informierte Steden. Doch viel wichtiger als das Trinken der Gebräue ist ihre Bewertung. «Da gibt es drei Sorten Tester», fachsimpelte Steden. «Die einen schreiben nur die Nummer ihres Favoriten auf den Zettel, die anderen malen Kreuzchen. Meine Lieblingsklientel sind aber die Kommentare-Schreiber.»
Beim Versuch, so ein Stöffche im Geschmack zu beschreiben, entstehen vergleiche wie «schmeckt nach Stinkefuß» oder «gegärtes Regenwasser», und wenn es ganz übel kommt, wird auch mal «der Tod im Glas» auf den Zettel gekritzelt. Inzwischen war die Spannung unter den Kelterern kaum mehr auszuhalten, aber Jörg Steden dachte gar nicht daran, den Namen des Königs zu nennen. «Jetzt gibt es erst noch die Statistik», verkündete er. 192 Tester hätten diesmal mitgemacht, das seien etwa genauso viel, wie im vergangenen Jahr. 176 gültige Stimmen seien insgesamt ausgewertet worden und durch den zusätzlichen Verkauf von ausgehöhlten Kürbissen seien insgesamt 1000 Euro Gewinn gemacht worden, die wie jedes Jahr an die Kinderkrebshilfe Frankfurt geht. Dann war er da, der Moment, auf den sie alle gewartet hatten. Auf Platz drei kam der «Schatto Böff Nikolai» von Manfred Ochs und Thomas Nikolai. Platz zwei belegte der «Dornbachtaler Schoppen» von Manfred Hölscher.
Die absolute Sensation war aber, dass der neue Ebbelwei-König etwas geschafft hatte, was die gekrönten Häupter vor ihm noch nicht bewältigen konnten, nämlich zum zweiten Mal die Krone zu ergattern. Willi Steffek schaffte dies mit seinem «Stedter Ortsgericht». Zirka 300 Liter braut Steffek von seinem Stöffche pro Jahr. Stolz ist er auf das Siegertröpfchen, was nicht nur sein strahlendes Gesicht ahnen ließ, sondern auch die Bemerkung: «Selbst meine Frau hat mir nicht widersprochen, als ich sagte, Kreuz Nummer neun an.»


Printausgabe der TZ vom 12.08.2004
Wer macht den besten Apfelwein?
Oberursel. Allein schon die Namen klingen meist viel versprechend. Im vorigen Jahr hießen die Apfelweinsorten unter anderem «Bembel-Lutscher» und «Schatto-Böff-Blöh». Auch in diesem Jahr werden die Oberurseler Hobby-Kelterer, die für die «Ebbelwoi-Vertestigung» der Straußwirtschaft «Alt Orschel» ihren hausgemachten Apfelwein zur Verfügung stellen, sich sicher einige originelle Bezeichnungen einfallen lassen. Wie gewohnt, wird der Wettbewerb beim Herbsttreiben ausgerichtet. Am 18. und 19. September können die verschiedenen Sorten Apfelwein – maximal 22 – auf dem Marktplatz probiert und bewertet werden. Denn auch in diesem Jahr gilt es, einen «Ebbelwoi-König» zu küren. Im vorigen Jahr schmeckte den Besuchern der Apfelwein von Manfred Ochs am besten.
Damit auf dem Siegerpokal auch noch genug Platz für die Namen künftiger «Ebbelwoi-Könige» ist, hat der Oberurseler Künstler Hendoc die Trophäe inzwischen «runderneuert», wie Jörg Steden berichtet. Der Landwirt, Organisator des Wettbewerbs, ist schon gespannt, wie viele Apfelweinfreunde sich diesmal für die «Vertestigung» anmelden. Und er hofft, dass auch ein paar Kelterer mitmachen, die bislang noch nicht dabei waren.
Die Teilnahmebedingungen sind einfach: Zirka 25 Liter Apfelwein muss jeder Kelterer für den Wettbewerb zur Verfügung stellen. Anmeldeschluss ist am 1. September. Weitere Informationen und Anmeldeformulare gibt’s bei Jörg Steden, Telefonnummer (0 61 71) 5 70 13. Der Erlös der «Ebbelwoi-Vertestigung» kommt – und das hat Tradition – der Kinderkrebshilfe Frankfurt zugute. (mj)


Printausgabe der TZ vom 21.09.2004
Oberursel: Herbsttreiben war voller Erfolg
Oberursel. Das jüngste Herbsttreiben haben die Oberurseler Geschäftsleute als vollen Erfolg gewertet. Die Integration von Gewerbetreibenden aus den Stadtteilen soll deshalb auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Für 2005, wenn das Herbsttreiben zehn Jahre alt wird, wünschen sich die Händler auch eine Beteiligung der Geschäfte des Holzwegs. Seite 16

Herbsttreiben 2005: Nun geht’s rund
Von Agneta Klein
Oberursel. Nachdem das neunte Herbsttreiben am Sonntag zu Ende gegangen ist, hat der Veranstalter Fokus O. gestern nun Bilanz gezogen. «Das Herbsttreiben wurde sehr gut angenommen», sagte Lutz Schichterich, Vorsitzender des Fokus O. «Der Samstag war schon gut besucht, aber am Sonntag war es noch besser. Ich habe gestern Abend mit etlichen Leuten aus Handwerk und Handel gesprochen, die sehr zufrieden waren und sagten, dass sie sehr qualitatives Publikum hatten.»

Die Umstrukturierung des Festes – weg von den ortsfremden Marktschreiern, hin zum Gewerbe aus den Stadtteilen – sei gut gelungen. Das sieht Jürgen Aumüller, Vorsitzender des Handwerker- und Gewerbevereins Stierstadt, genauso. «Alle beteiligten Stierstadter sind sehr zufrieden. Das Herbsttreiben war ein voller Erfolg. Wir machen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit», sagt er stellvertretend für die neun Handwerkerstände auf dem Rathausplatz.
Nicht nur Handwerk und Handel haben am vergangenen Wochenende Interessierte in die Innenstadt gelockt. Durch die zahlreichen Angebote für Kinder hätten auch viele Familien das Herbsttreiben besucht, betonte Schichterich. Nach einem erfolgreichen Wochenende wollen sich die Verantwortlichen des Fokus O. noch in dieser Woche zusammensetzen, um eine Bestandsaufnahme zu machen. Konkrete Planungen für das zehnjährige Bestehen des Herbsttreibens im nächsten Jahr gibt es zwar noch nicht, aber Schichterich möchte, dass sich künftig auch die Geschäftsleute im Holzweg beteiligen. «Dass der Holzweg gar nichts gemacht hat, war nicht sehr glücklich. Wenn sich das im nächsten Jahr ändert, könnten wir einen Rundlauf über die Eppsteiner Straße zum Marktplatz bieten und diesen dadurch besser füllen», so Schichterich.
Auch das Vortaunusmuseum ist neu im Kreise der Teilnehmer des Herbsttreibens. «Wir wurden von der Stadt Oberursel gebeten, den Töpfermarkt auf diesen Sonntag zu verschieben. So können wir auch von den Festbesuchern profitieren», berichtet Renate Messer, die Leiterin des Vortaunusmuseums. Den Töpfermarkt selbst gibt es schon seit über zwölf Jahren. Voriges Jahr fiel er aus und davor fand er teilweise an verschiedenen Wochenenden statt, so dass der neue Termin nun alljährlich wahrgenommen werden und wieder mehr Regelmäßigkeit in die Veranstaltung bringen soll.
An sieben Ständen boten die Kunsthandwerker am Sonntag ihre Töpferwaren an. Auch wenn das bewölkt-regnerische Wetter am Sonntag nicht optimal war, so war der Innenhof des Museums die meiste Zeit doch ganz gut gefüllt. «Der Kaffee- und Kuchenverkauf läuft gut. Sowohl Interessierte am Kunsthandwerk als auch Straßenfestbesucher schauen vorbei», freute sich Museumsleiterin Renate Messer über die Resonanz.
Renate Kahl und Sohn Jörg machten zum ersten Mal beim Töpfermarkt mit. Begeistert erzählte Renate Kahl, wie sie zu ihrem großen Hobby kam: «Als mein Sohn in der fünften Klasse war, kam er eines Tages vom Werken mit Gießton und Förmchen heim. Ich habe ihm mit dem Figuren gießen geholfen und es hat mir selbst solchen Spaß gemacht, dass daraus ein Hobby wurde. Wir haben immer mehr Figuren ausprobiert. Ich wollte noch dieses Tier machen und jenes. So wurde das mehr und mehr, und jetzt fahren wir schon seit zehn Jahren auf Märkte», erzählte sie froh. Die bunten Tierfiguren sind alle Unikate und zum größten Teil wetterfest. Also perfekt für den Gartenteich.
Wer auf der Suche nach alltagstauglichem Töpferwerk war, wurde bei Ute Schwarz fündig. Die professionelle Töpferin verkaufte auf der Scheibe gedrehte, dekorierte und glasierte Teller, Vasen und Becher. Auch in den vergangenen Jahren war sie bereits auf dem Töpfermarkt vertreten. «Der Innenhof hier ist echt niedlich. Er hat so etwas Intimes. Und Frau Messer macht das total klasse, sie ist so engagiert und hilfsbereit», lobte Schwarz, die bereits treue Fans in Oberursel hat. Auch Antje Gestrein machte am Sonntag mit Ehemann und Baby einen Spaziergang übers Fest und schaute dabei gerne auch beim Töpfermarkt vorbei. «Wir gucken uns gerne alles mal an», sagt sie.

Printausgabe der TZ vom 20.09.2004
Massen drängen sich durch die Gassen - Hase oder Herz aus Schindeln
Von Agneta Klein

Oberursel. Bei strahlendem Sonnenschein schlenderten Bürger und Besucher am Samstag durch Oberursel. Es war wieder Herbsttreiben in der Brunnenstadt. Egal ob in der Vorstadt, in der Kumeliusstraße, der Strackgasse, auf dem Epinayplatz, dem Rathausplatz oder dem Marktplatz – überall drängten sich die Massen durch die Gassen.

«Ich habe das Gefühl, dass das Herbsttreiben heute besser besucht ist als im vergangenen Jahr», freute sich Gärtnermeister Jörg Krammich. Vergleichsmöglichkeiten hatten die Betriebe aus den Stadtteilen an ihren Ständen in der Kumeliusstraße und auf dem Rathausplatz zwar nicht, da sie sich – wie berichtet – erstmals am Herbsttreiben beteiligten, aber auch sie fanden die Resonanz beachtlich. «Gestern Abend war es hier immer noch so voll, dass wir um sieben dann gesagt haben, jetzt ist Feierabend», erzählte der Vorsitzende des Handwerker- und Gewerbevereins Stierstadt, Jürgen Aumüller.

Neun der 38 Vereinsmitglieder hatten sich zusammengetan, um die Stände auf dem Rathausplatz gemeinsam zu gestalten. «Der Fokus O. hatte die Idee an uns herangetragen, ob wir nicht den Rathausplatz von den Marktschreiern übernehmen wollen. Wir haben besprochen, wer mitmachen will, und konnten dann zusagen, dass wir den ganzen Platz füllen können», so Aumüller. Im Gegensatz zu den Betrieben auf dem Handwerkermarkt, die auf Grund ihrer jahrelangen Teilnahme über eine Basis-Standausrüstung verfügen, mussten die Stierstädter alles neu anfertigen. «Seit drei Monaten sind wir am Planen. Wir haben den Platz vermessen, uns die Optik überlegt und wie wir die Stände aufstellen», berichtete der Vorsitzende. Beginnend an der Kinder-Hüpfburg, konnten die Besucher nun in einem Rundgang an allen Ständen vorbeilaufen.

Bei Dachdeckermeister Gerhard Dinges standen die Leute Schlange. Denn hier gab es etwas Schönes und Nützliches umsonst. Zwei Mitarbeiter hauten Schiefer für die Besucher zurecht. Herzformen wurden am meisten gewünscht, aber auch Hase, Schildkröte oder Delfin waren für die kundigen Handwerker kein Problem. Im Hintergrund war ein Dachgiebel aufgebaut, der mit den verschiedensten Ziegeln bestückt war. Traditionelles und modernes Handwerk gingen hier eine Symbiose ein. «Sie sehen bei uns Schieferbearbeitung wie vor 300 Jahren und moderne Technik wie beispielsweise dieses elektrisch betriebene Fenster hier, das sich durch einen Sensor schließt, wenn es regnet», erklärte Gerhard Dinges.

Technik ganz anderer Art begeisterte die Besucher an anderen Ende des Rathausplatzes. Der Kfz-Betrieb von Roland Schubnell bot neben Informationen rund ums Auto auch drei wunderbare Anschauungsobjekte. Alt und Neu standen einträchtig nebeneinander. Der dunkelgrüne Renault 4 CV, Baujahr 1952, mit stolzen 19 PS und der weinrote Framo 901/2, Baujahr 1959 mit immerhin 25 PS lockten bei den männlichen Besuchern verzückte Blicke und begeisterte Ausrufe hervor. Die Jugendlichen begeisterten sich dagegen eher für den neuen Smart Cross-Blade mit seinen 75 PS.

Die Besucher flanierten weiter in Richtung Kumeliusstraße. Vor dem Stand von «Tawo Diving» hatte sich eine Menschentraube gebildet. Im gefüllten Aquarium schwammen bunte Plastikfische und gelbe Plastikenten. Für 50 Cent wurde eifrig mit roten Angeln im Wasser gefischt. Hing ein Fisch erstmal an der Angel, war dem Angler ein Gewinn sicher. «Stofftiere, Plastikwale, Aufkleber und ein Schnuppertauchen kann man gewinnen. Aber vor allem wollen wir über unser Geschäft in Oberstedten informieren, wo wir Taucherausrüstungen, Kurse und Reisen anbieten», sagte Inhaberin Tanja Bayer.

Spektakulär: Das Solarium in der Dusche
Oberursel. 15 Betriebe sind in diesem Jahr auf dem Handwerkermarkt vertreten. Auf dem Epinayplatz haben sie ihre Stände aufgebaut, bieten Demonstrationsobjekte, Informationsmaterial, hübsche Dekorationen und Vorführungen an. Grund genug für die Besucher, herbeizuströmen, sich umzuschauen oder sich gleich Vorschläge zur Verbesserung des Eigenheims machen zu lassen.

«Wir brauchen einen neuen Garagenantrieb und einen neuen Briefkasten. Danach wollen wir hier mal gucken und Prospekte mitnehmen», sagt Wolfgang Brandstätter. Heidi Junker dagegen schlendert überall einmal vorbei. «Ich gucke gerne, was hier geboten wird. So kann man auch sehen, welche Handwerker es hier in der Stadt gibt, und wenn man mal einen braucht, weiß man, wohin man sich wenden kann », sagt sie und betrachtet den mit bunten Vorhängen und Stoffproben ausstaffierten Stand des Raumausstatters Bansa.

Beim Schädlingsbekämpfer Vogt & Sommer herrscht ebenfalls Hochbetrieb. Das mag auch an den Ratten, Mäusen, Schaben und Motten liegen, die zu Demonstrationszwecken in Terrarien und Käfigen ausgestellt sind. Neugierig und fasziniert drängen sich Kinder und Jugendliche um die Käfige, wollen am liebsten die Ratten einmal anfassen, während bei den Erwachsenen Ekel die häufigste Reaktion ist. Sie wenden sich lieber den Mitarbeitern zu, die gerne erklären, was man gegen Ungeziefer im Haus tun kann.

Von einem sauberen Bad wird nebenan beim Bad-, Sanitär- und Heizungsspezialisten Fischer ausgegangen. Hier sind Bäder in allen Preisklassen und Ausstattungen zu bewundern. Die Sensation ist das Solarium in der Dusche. «Diese fünf Röhren bräunen Sie, während Sie duschen. Fünf Minuten am Tag reichen aus, um schön braun zu werden», erklärt Geschäftsführer Klaus Diether Peter einer interessierten Besucherin.

Der Swimmingpool und die ihn umgebenden Bepflanzungen haben schon während der Eröffnung für Furore gesorgt (die TZ berichtete). Der Hingucker der Firmen Pflanzenland Krammich, Martin Quirin und NB-Schwimmbadanlagen ist auch weiterhin gut besucht. Am Stand von Dirk Velte gegenüber verfolgten die Besucher interessiert Schmiedevorführungen. (akl)

Regen stört die Kinder kaum
Oberursel. Der Wettergott hatte am gestrigen Sonntag offensichtlich schlechte Laune. Bis zum späten Nachmmitag war der Himmel wolkenverhangen, und die Temperaturen blieben kühl. Kurz vor vier Uhr begann es dann zu tröpfeln. Vorausschauende Besucher spannten ihre Regenschirme auf, während die Mehrheit der die Innenstadt bevölkernden Menschenmasse versuchte, sich irgendwo unterzustellen. Stände und offene Geschäfte standen anlässlich des Herbsttreibens ja genügend zur Auswahl. «Das Wetter könnte wirklich besser sein. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen», sagte Dorothee Hayer fest entschlossen. Sie, ihr Mann und die drei Kinder wollten sich den alljährlichen Gang übers Herbsttreiben nicht verderben lassen.

Auch auf dem Rompel-Parkplatz, wo es allerlei Attraktionen für Kinder gab, war nun allgemeiner Aufbruch. Der Spieltisch, an dem zuvor noch Kinder Playmobil-Figuren bemalen konnten, wurde abgeräumt. Auf die weiße Plastik-Tischdecke prasselte der Regen und bildete kleine Pfützen. Moderatorin Jutta Bechtel am Mikrofon ließ sich von dem Wetter allerdings nicht beeindrucken. Sie verloste Märchenbücher und Storchenposter. Die um sie versammelten Kinder mussten Wissens- und Reaktionsfragen beantworten. «Wie viele Buchstaben hat der Name des Geschäftes hier?», fragte sie. Alle überlegten angestrengt. «Sechs», schrie ein Junge. «Ja, richtig.» Froh zog der junge Gewinner mit seinem Poster ab. Enttäuscht entfernten sich die anderen Kinder.

Einige gingen zum Amigo-Stand neben dem Eingang des Kaufhauses. Oliver Kemmet betreute den Stand und erklärte Interessierten das Kartenspiel «One Piece». Gerade versuchte Talal (12), Oliver zu besiegen. Er hatte das Spiel zwar eben erst gelernt, aber er kannte die passende Zeichentrickserie. «Zwei Piratenschiffe kämpfen gegeneinander. Und man muss seinen Kapitän mit Matrosen schützen, damit er keinen Schaden bekommt», erklärte Talal das komplex aussehende Spiel. Gegen Abend zeigte sich zum Glück die Sonne wieder. (akl)

Crepes im Wok sind für den TV-Koch kein Problem
Oberursel. Aus gegartem Reis, zartem Putenfleisch, Kokosmilch und knusprigem Gemüse in nur sieben Minuten ein leckeres asiatisches Gericht zaubern? Für Fernsehkoch Dieter Hagedorn ist das gar kein Problem. Dies beweist er bei seinen Kochvorführungen während des Herbsttreibens. Vor dem Gourmet- und Partyzelt auf dem Rompel-Parkplatz tritt er den Beweis an. Mit einem Wok kocht der Starkoch unter den Blicken des staunenden Publikums chinesisch Süß-Saures und sogar französische Crepes. Die Zuschauer dürfen die köstlichen Kreationen anschließend sogar probieren.

«Viele Leute haben einen Wok und wissen nichts damit anzufangen. Man kann darin alles machen – Bratkartoffeln, Nudeln, Spargel oder man kann ihn als Kuchenbackform verwenden», so Hagedorn. Überhaupt erklärt der Koch viel an diesem Wochenende. Denn nicht nur das Kochen, sondern auch die Kochgeräte soll er im Auftrag der Firma Rompel den interessierten Besuchern näher bringen. «Das Publikum ist sehr wissbegierig. Es lässt sich den Unterschied der Kochgeräte und die mögliche Verwendung erklären», sagt Hagedorn. Ob die speziellen japanischen Messer, den Wok, Pfanne oder Topf – der erfahrene Koch beantwortet gerne Fragen und gibt Tipps zu den verschiedenen Geräten.

Dieter Hagedorn ist vielen Besuchern des Herbsttreibens aus der Vox-Sendung «Kochduell» bekannt, in der er als einer der Köche auftrat, die preiswert in minutenschnelle ein schmackhaftes Essen zubereiten mussten. Der in Dortmund geborene Koch hat seine beiden Restaurants bereits seinen Kindern übergeben und ist jetzt viel auf Reisen, um Kochseminare, Vorführungen abzuhalten. Für das Fernsehen schwingt er nur noch gelegentlich den Kochlöffel. (akl)

Stadt hat ein Herz für Graue Bären
Von Caroline Reis
Oberursel. «Ins Gespräch kommen» lautete das Motto beim Stamm der Grauen Bären zum bundesweiten Pfadfindertag, der am Samstag in der Brunnenstadt tagte. Dieses Motto ist für den Oberurseler Stamm in zweierlei Hinsicht wichtig. Zum einen möchten die Pfadfinder Kinder und Eltern ansprechen, um ihnen ihre Aktivitäten näher zu bringen. Zum anderen wollen sie mit den Verantwortlichen der Stadt Oberursel ins Gespräch kommen, um Unterstützung für die Suche nach einem neuen Domizil zu erhalten. Diesem Aufruf war Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) gefolgt, der sich am Aktionstag ein Bild von den Örtlichkeiten am Bahnhof machte, wo die Grauen Bären zurzeit wohnen.
Er erfuhr, dass die Räume, die seit rund zehn Jahren von den Pfadfindern genutzt werden, nicht mehr ausreichend seien: Das Platzangebot sei sehr begrenzt, und es sei kein Lagerraum für die Zelte vorhanden. Diese müssten inzwischen schon bei Eltern eingelagert werden, und so mancher private Kellerraum wurde schon als Lager umfunktioniert. Zudem sind die Räume der einstigen Bahnhofwirtschaft in schlechtem Zustand. Zwar wurde das Dach erneuert, nachdem es bereits reingeregnet hatte, aber noch gibt es Probleme in den Räumen. Die Türen schließen nicht richtig, dadurch fällt das Heizen im Winter schwer. Zu allem Überfluss haben auch schon Einbrecher dem Pfadfinderheim einen «Besuch» abgestattet.
Der Förderverein der Pfadfinder versucht, so gut es geht, zu unterstützen und in Eigeninitiative Reparaturen durchzuführen, doch die Eigentümerin, die Bahn AG, weigert sich das Gebäude zu renovieren. Rosentreter versiherte den «Bären», dass die Stadt Oberursel an einer Übernahme und Neugestaltung des Bahnhofs interessiert sei. Nähere Auskünfte konnte er dazu jedoch noch nicht machen. «Rausgeschmissen wird hier niemand», sagte er und räumte damit gleich ein Gerücht aus dem Weg, was mit dem Umbau des Bahnhofs aufgekommen war.
Um weiter im Gespräch über ein neues Stammheim zu kommen, planen Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), Stadtrat Dieter Rosentreter, Stammesführerin Yvonne Markowski und Mitglieder des Fördervereins am 16. Oktober ein Treffen. Auch im Namen der Vereine in Oberursel bekräftigte Rosentreter seine Gesprächsbereitschaft und überreichte der Yvonne Markowski einen Umschlag mit 50 Euro.
Ausgelassen genossen die Grauen Bären ihren Aktionstag. Dafür hatten sie ein Schauzelt aufgebaut und eine Diashow über die Aktivitäten und Lager der einzelnen Stämme vorbereitet. Kinder konnten sich die Zeit mit dem Pfadfinderwurfspiel «Flunsch» vertreiben, bei dem ein Medizinhandschuh mit Reis gefüllt und an einem Gummiband befestigt wird.




Printausgabe der TZ vom 18.09.2004
Brum bleibt lieber auf dem Trocknen
Von Agneta Klein

Oberursel. Mit feuchtfröhlichem Geplantsche wurde am gestrigen Freitagnachmittag das 9. Oberurseler Herbsttreiben eröffnet. In Badehosen wagten sich die Vertreter der 14 auf dem Handwerkermarkt vertretenen Betriebe ins kühle Nass des Whirlpools von Pflanzenland Krammich.

Lutz Schichterich, der Vorsitzende von Fokus O., dem Veranstalter des Herbsttreibens, Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), Brunnenkönigin Carolin und Brunnenmeister Florian hielten sich lieber zurück und nahmen zur Enttäuschung der Zuschauer kein gemeinsames Bad mit den Handwerkern. «Wir eröffnen heute das neunte Herbsttreiben. In den vergangenen Jahren hat es sich gut entwickelt. Die Veranstaltung soll Oberursel als lebenswerte, liebenswerte und aktive Stadt präsentieren», sagte Lutz Schichterich zur Eröffnung.

Anschließend folgte Hans-Georg Brum am Mikrofon. «Ich freue mich, dass die Eröffnung diesmal auf dem Handwerkermarkt stattfindet. Wir haben schließlich über 400 Handwerksbetriebe in Oberursel. Sie sind das Rückgrat der Wirtschaft und durch ihre Bindung an die Stadt wichtig für eine Kommune wie Oberursel», hob der Rathauschef hervor.

Brum konnte es nicht lassen, sich für seine vornehme Zurückhaltung am Pool zu rechtfertigen. «Lutz Schichterich und ich haben uns nicht zu den Handwerkern gesetzt, weil wir uns angesichts all der Astralkörper sehr klein vorgekommen wären», sagte er schmunzelnd.

Als letzte Rednerin fasste sich Brunnenkönigin Carolin kurz. «Ich begrüße alle zum Herbsttreiben und wünsche euch viel Spaß. Wollen wir hoffen, dass das Wetter hält und wir nicht am Sonntag das Fest im Regen beenden müssen», rief sie unter dem Applaus der Schaulustigen. Am Rathausplatz wurde dann das Herbsttreiben ein zweites Mal eröffnet.


Zuletzt bearbeitet von ... am 20.09.2009, 00:12, insgesamt 19-mal bearbeitet


       Verfasst am: 22.09.2004, 05:42       Nach oben   


Fr, Sa und So 17.-19.09.04 Herbsttreiben
Veranstalter: Fokus.O
Äppelwoivertestigung (am historischen Marktplatz)

Töpfermarkt (Vortaunusmuseum)

Einzelaktivitäten und Musik (Strackgasse, Untere Hainstrasse, Vorstadt)

Gewerbebetriebe der Stadtteile (Rathausplatz und Kumeliusstrasse)

Modenschau (Oberurseler Einzelhandel)

Handwerkermarkt am Epinayplatz

Programm "Rund um´s Holz" (Einzelhandel im Holzweg).....dieser Programmpunkt war aus welchen Gründen auch immer nicht auffindbar

Ausstellung historischer Landwirtschaftsgeräte (Eppsteiner Strasse)

Bauernmarkt, Direktvermarkter und Oberurseler Wirte (Marktplatz)

Stadtrallye (...quer durch alle Bereiche)

Weitere Veranstaltungsdetails demnächst hier

Hier gibt es weitere Bilder und Links zum Herbsttreiben´03


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