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 Bürgerbeteiligung - Fragebogen zum oberen Maasgrund ausgewer      Verfasst am: 20.05.2012, 23:07       Nach oben   


Bürgerdialoge
Der obere Maasgrund
Die Stadt Oberursel hat beschlossen, im Maasgrund zwischen Brennersmühle / Aumühlenstraße / Rushmoorpark im Südwesten und Häschenschule / Uhlandsruh im Nordosten einen Stadtpark zu errichten. In Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekturbüro ist im Jahr 2008 ein Leitbild erarbeitet worden, in dem unterschiedliche Gestaltungsideen entlang der Maasgrundachse aufgeführt wurden. Dabei sollen die südlichen Bereiche intensiv gestaltet werden (Rushmoorpark, Lomonossowpark), die Bereiche zum oberen Maasgrund hin die Aufwertung der vorhandenen Wegebeziehungen beinhalten.

Aus diesem Leitbild wurden bereits konkrete Teilmaßnahmen (Maasgrundweg, Lomonossow-Park und Lesegarten im Rushmoorpark) umgesetzt. Um die Stadtparkgestaltung im oberen Maasgrund weiterzuführen, wurden bis zum 27.03.2012 die Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe eines Fragebogens ermittelt.

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oberursel formuliert für den Stadtpark folgendes Ziel:

„Das Gestaltungsziel des Stadtparks besteht darin, den Maasgrund als Kulturlandschaft und Frischluftzone zwischen Brennersmühle und Uhlandsruh mit vielfältiger Nutzung (insbesondere Erholung, Weidetierhaltung und Kleingärten) zu erhalten und wo erforderlich wiederherzustellen.“

An der Fragebogenaktion haben sich 280 Bürgerinnen und Bürger beteiligt.

Ergebnis der Fragebogenaktion "Oberer Maasgrund"

Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 15. 05. 2012
Bürgerbeteiligung - Fragebogen zum oberen Maasgrund ausgewertet
Bereits im Jahr 2008 wurde die Gestaltung eines Stadtparks in Oberursel in Angriff genommen, der eine schön gestaltete, abwechslungsreiche „Grünachse vom Bahnhof bis in den Wald“ zum Ziel hat. Der Stadtpark soll die vorhandene Grünspange westlich der Kernstadt aufnehmen und weiterführen, somit Stadt und Grün verzahnen und den Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten im stadtnahen Bereich eine weitere Besonderheit hinzufügen.

Im Anschluss an eine fußläufige Anbindung an den Bahnhof soll im Bereich südöstlich der Feldbergschule eine Freizeitzone mit dem Schwerpunkt Spiel- und Sportaktivitäten entstehen. Bereits im Vorfeld des Hessentags entstanden Lesegarten und Lomonossowpark als zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten.

Der obere Maasgrund soll oberhalb der Königsteiner Straße zwischen dem Maasgrundweiher und dem Schulwald als offene Kulturlandschaft und Frischluftzone mit vielfältiger Nutzung (insbes. Erholung, Weidetierhaltung und Kleingärten) weiterentwickelt werden.

Dazu wurde im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsverfahrens eine Fragebogenaktion in der Zeit vom 6. bis 27 März 2012 durchgeführt, um Wünsche, Anregungen und Bedenken der Bürgerinnen und Bürgern zu ermitteln und in weitere Planungen mit einbeziehen zu können. Insgesamt sind dabei über 280 Fragebögen eingegangen. Einige Bürgerinnen und Bürger haben zusätzlich in schriftlicher Form als Brief oder E-Mail Stellung bezogen.

Eine deutliche Mehrheit der Teilnehmer ist zufrieden mit dem jetzigen Zustand des oberen Maasgrundes und wünscht keine umfänglichen gestalterischen Maßnahmen. Viele Teilnehmer sprechen sich dafür aus, möglichst wenige zusätzliche Objekte im Maasgrund zu errichten, wenn überhaupt nur einige zusätzliche Bänke oder Hundestationen.

Die Gestaltung des Maasgrundes sollte schwerpunktmäßig Naturnähe, Erlebbarkeit von Wasser, Sauberkeit, Spielbereiche für Kinder und Möglichkeiten beinhalten, Hunde auszuführen. Der naturnahe Charakter sollte durch extensive landwirtschaftliche Pflegemaßnahmen gefördert werden.

Kritisch sehen die Befragten vor allem die Verschmutzung der Flächen durch Hundekot aber auch andere Müllablagerungen, wobei unterschiedlichste Maßnahmen genannt werden, dieser Problematik zu begegnen. Instandhaltung bzw. Ausbau des Wegenetzes sowie die Pflege der Gewässer sind weitere Schwerpunktthemen.
Eine ausführliche Auswertung des Fragebogens einschließlich der grafischen Darstellung finden Sie auf der Internetseite der Stadt Oberursel unter
http://www.oberursel.de/rathaus/kommunikation/buergerdialoge/


 Bürgerdialog am Dienstag, 6. März 2012 um 19.30 Uhr im Ratha      Verfasst am: 23.02.2012, 08:09       Nach oben   


Bürgerdialog am Dienstag, 6. März 2012 um 19.30 Uhr im Rathaus Oberursel, großer SitzungssaalPressemitteilung der Stadt Oberursel vom 22. 02. 2012
Bürgerdialog zur zukünftigen Entwicklung des oberen MaasgrundsIm Juni 2010 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, dass ein Konzept für den Maasgrund entwickelt werden soll. Ziel dabei soll sein, den Maasgrund als Kulturlandschaft und Frischluftzone zwischen Brennersmühle und Uhlandsruh zu entwickeln, für die vielfältigen Nutzungen wie Erholung, Weidetierhaltung und Kleingärten zu erhalten und dort, wo erforderlich, weiter zu entwickeln.

Hierzu findet am Dienstag, 6. März 2012 um 19.30 Uhr im Rathaus Oberursel, großer Sitzungssaal, ein Bürgerdialog statt, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Gemeinsam mit den Flächenbesitzern, Bewirtschaftern und Anliegern wird der Gestaltungsrahmen vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus wird ein Fragebogen verteilt, bei dem die Teilnehmer ihre Wünsche, Anregungen und Bedenken eintragen können. Der Fragebogen wird im Anschluss ausgewertet und auch im Anschluss an die Veranstaltung auf der Homepage der Stadt Oberursel unter www.oberursel.de abzurufen sein.


       Verfasst am: 11.04.2011, 10:33       Nach oben   


Foto des aktuellen Bebaungsplans:

Die beiden linken Gebäude stehen viel näher am Maasgrund als die Gebäude rechts davon.
Es dürfte schwirig werden, die Gebäude durch Hecken und Bäume vor den Blicken der Spaziergänger zu verdecken.
Blick auf die beiden linken Gebäude:

Bereits im Rohbau ist deutlich zu erkennen, wie sehr sie den oberen Maasgrund dominieren werden.
Blick von der Herderstrasse über die Baustelle zum Maasgrundtal:

Links im Bild das Haus der Familie Usinger, rechts im Bild die im Rohbau fertiggestellten Häuser der Klosterschwestern.


 LINKS:      Verfasst am: 09.02.2010, 22:51       Nach oben   


LINKS:
www.maasgrund.net
Die Interessengemeinschaft Maasgrund e.V. wurde am 29.06.2009 von Bürgern in Oberursel gegründet, um den unverwechselbaren Charakter des Maasgrunds zu erhalten.Die bisherige Planung steht deren Meinung nach in deutlichem Widerspruch zu der angrenzenden, stark durchgrünten Bebauung und dem entsprechenden, dort bereits seit Jahren gültigen Bebaungsplan Nr. 19 "Neufeld".

Kritisiert wird die Planung für das Klostergelände am Maasgrund aus folgenden Gründen:
•Die Planung sieht eine erhebliche Verdichtung der Bebauung vor: unter anderem sind Mehrfamilienhäuser mit bis zu 4 Wohngeschossen und über 12m Höhe geplant
•Es ist eine uniforme Bauträger - Bebauung in einem bisher heterogen gewachsenen Wohngebiet vorgesehen
•Es ist die Rodung von über 400 Bäumen auf 13.000 qm vorgesehen
•Es würde zu einer erheblichen Grünflächenversiegelung durch den Bau zweier Erschließungsstraßen kommen
•Es wäre eine massive zusätzliche Verkehrsbelastung und Verschärfung der bereits
kritischen Parkplatzsituation durch 40 neue Wohneinheiten zu erwarten
•Es wird sich um eine jahrelange Großbaustelle handeln


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 23.02.10
Rodungsarbeiten im Gebiet des Bebauungsplanes Nr. 221 „Herderstraße/ Altenhöfer Weg“
Am Freitag, 26. und Samstag, 27. Februar 2010, werden im Bereich des Bebauungsplans Nr. 221 „Herderstraße/Altenhöfer Weg“ Rodungsarbeiten durchgeführt. Zur Vorbereitung des Geländes für die Bebauung müssen auf dem Grundstück der Schwestern der göttlichen Vorsehung im Altenhöfer Weg Bäume entfernt werden. Damit der Abtransport der Bäume den Verkehr möglichst wenig behindert, wurden die Arbeiten gezielt auf einen Freitag und Samstag gelegt.

Hintergrund
Ziel dieses Bebauungsplanverfahrens ist es, ein qualitätvolles Wohnquartier zu schaffen und eine geordnete städtebauliche Entwicklung zu sichern.

Auf dem zu beplanenden Grundstücksbereich zwischen Herderstraße und Altenhöfer Weg befinden sich zurzeit die Provinzialgebäude der Schwestern der göttlichen Vorsehung, einer Ordensgemeinschaft im Kloster St. Josef. Da die Ordensschwestern den Grundstücksbereich mit einer Gesamtfläche nicht mehr benötigen, haben sie eine Fläche von ca. 10.420 m² an das Bauunternehmen Jökel verkauft. Die Restfläche, einschließlich der Kapelle, soll den Schwestern auch künftig für ihre Wohnzwecke zur Verfügung stehen.

Der gesamte Grundstücksbereich von ca. 13.165 m² soll in zwei Teilbereichen entwickelt werden: auf einer Fläche von ca. 2.745 m² ist die Wohnbebauung für die Schwestern der göttlichen Vorsehung geplant bzw. bleibt in diesem Bereich auch die heutige Kirche erhalten, auf einer Fläche von ca. 10.420 m² soll private Wohnbebauung in Form von Einzelhausgrundstücken entwickelt werden. Vorgesehen sind acht Grundstücke mit Größen von 1.100m² bis 1.350 m². Geplant sind Einzelhäuser mit individueller Gestaltung.

Den östlichen Randbereich des Plangebietes bilden drei Flurstücke, die heute im Geltungsbereich des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 19 „Neufeld“ liegen. Die Feststetzungen des Bebauungsplanes Nr. 19 werden im Überlappungsbereich durch die Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 221 ersetzt.

Für den restlichen Grundstücksbereich besteht kein Bebauungsplan, der Flächennutzungsplan weist ein Sondergebiet für Bildung, Jugendeinrichtungen und kirchliche Nutzung aus. Durch die erforderliche Änderung dieser Nutzungsarten in „Wohnnutzung“ ist die Durchführung eines Bebauungsplanverfahrens notwendig um Baurecht zu schaffen.

Das städtebauliche Konzept dient als Grundlage für die Aufstellung des Bebauungsplanes. Darüber hinaus werden differenzierte Aussagen in den Bereichen Hochbau, Erschließung und Freiraum getroffen. Dabei soll sich die geplante Bebauung am benachbarten Bebauungsplanes Nr. 19 „Neufeld“ orientieren mit den folgenden, wesentlichen Feststetzungen:

reines Wohngebiet
Grundflächenzahl 0,25
Geschossflächenzahl 0,4
ein bzw. zwei Vollgeschosse (mit Beschränk¬ungen durch die Festlegung von Gebäudehöhen mit Sockel-, Wand- und Firsthöhen)
Breite der Gebäude maximal 20 Meter
Nachweis der Stellplätze jeweils auf den Grund¬stücken (zwei Stellplätze je Wohneinheit)
Anpflanzung von Laubbäumen in den straßenzugewandeten Bereichen.
Die verkehrliche Erschließung der Grundstücke erfolgt jeweils direkt über die Herderstraße bzw. den Altenhöfer Weg. Über die Herderstraße soll ein Fußweg zur Kirche gesichert werden.

Beteiligung der Öffentlichkeit
Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung wurde der Bebauungsplanvorentwurf seit 2. Februar bis einschließlich heute, 23. Februar 2010, zur Einsicht und für die Abgabe von Stellungnahmen im Rathaus ausgelegt. Am 8. Februar 2010 hatte außerdem eine Informationsveranstaltung für die Anwohner stattgefunden.

Hans-Georg Brum
Bürgermeister


29.01.2010 Lokales Oberursel
Info-Abend zum Bauprojekt
Oberursel. Das Bebauungsplanverfahren für das ehemalige Klostergelände am Altenhöfer Weg geht in eine neue Phase: Der Vorentwurf wird nun ausgelegt. Vom 2. bis einschließlich 23. Februar kann der Plan im Rathaus (Infocenter des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung, Rathausplatz 1, Gebäude A, 4. Stock) während der Sprechzeiten eingesehen werden. In diesem Zeitraum können Bürger auch Anregungen und Kritik vorbringen.

Wie berichtet, sieht die Planung vor, dass zehn Wohnhäuser auf dem rund 13 000 Quadratmeter großen Grundstück am Maasgrund entstehen, zwei davon sind für Ordensschwestern gedacht. Für die übrigen acht Häuser soll gelten: Ein Vollgeschoss plus Staffel- und Kellergeschoss sind erlaubt und maximal zwei Wohneinheiten pro Gebäude. Die Sprechzeiten des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung sind: Montag bis Freitag 7.30 bis 12 Uhr, montags und donnerstags 14 bis 18 Uhr. Auf den Internetseiten der Stadt kann der Vorentwurf für den Bebauungsplan ebenfalls eingesehen werden unter http://www.oberursel.de/stadtleben/oberursel/bauen-wohnen/bebauungsplaene.

Für Anwohner bietet die Stadt am Montag, 8. Februar, eine Informationsveranstaltung im Sitzungssaal des Rathauses an. Beginn ist um 19 Uhr. red


23.12.2009 Lokales Oberursel
Maasgrund: Plannung beginnt
Oberursel. Das Bebauungsplanverfahren für das ehemalige Klostergelände am Altenhöfer Weg kann eröffnet werden. Vom Stadtparlament gab es jetzt das Okay für das Projekt.

Wie berichtet, sollen auf dem rund 13 000 Quadratmeter großen Gelände acht Wohnhäuser entstehen, zudem zwei Gebäude für Ordensschwestern. Ursprünglich sollte das Klostergelände dichter bebaut werden. Im Frühjahr umfasste die Planung noch 15 Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser – und die beiden Schwesternhäuser.

Vor allem Proteste der Interessengemeinschaft Maasgrund führten zum nun deutlich abgespeckten Konzept. Für die acht Wohnhäuser soll gelten: ein Vollgeschoss plus Staffel- und Kellergeschoss sind erlaubt und maximal zwei Wohneinheiten pro Gebäude. red red


10.09.2009 Lokales Oberursel
«Am liebsten Status Quo»
Interessengemeinschaft Maasgrund mobilisiert 500 Unterstützer – Politik diskutiert erneut

Anke Hillebrecht
Mit einer Info-Veranstaltung hat die Interessengemeinschaft Maasgrund (IGM) weitere Unterstützer gegen die Bebauung des Klostergeländes am Altenhöfer Weg gewonnen. Die Oberurseler Politik ist indes noch gespalten.


Oberursel. Will die Stadt Oberursel gutgestellte Neubürger abschrecken?, wollte ein Besucher des Infoabends der Interessengemeinschaft Maasgrund (IGM) wissen. Knapp 150 Oberurseler waren ins Pfarrer-Hartmann-Haus gekommen, wo der IGM-Vorstand mit selbsterstellten zwei- und dreidimensionalen Modellen veranschaulichen wollte, wie es auf dem Klostergelände am Altenhöfer Weg nach den Plänen des Magistrats einmal aussehen könnte.

Nachdem die Stadt verkündet hatte, auf dem 13 000 Quadratmeter großen Areal vom Bauträger Jökel 17 Wohnhäuser errichten zu lassen (wir berichteten), formierte sich die Initiative. 400 Oberurseler haben sich ihr bereits angeschlossen. Der Infoabend werde weitere 100 Unterstützer bringen, schätzt IGM-Vorsitzende Andrea Kögler-Ihler. Unter ihnen ist Staatssekretär Gerd Krämer (CDU).

Viele Besucher, das war am Infoabend zu spüren, stehen emotional zu dem Thema – so mancher hat schon als Bub am Altenhöfer Weg gespielt, andere haben ein Einfamilienhaus in der Nachbarschaft. Der IGM-Vorstand erläuterte noch einmal, was sich ändern könnte, sofern die Stadtverordneten im Herbst für die Aufstellung des vom Magistrat entworfenen Bebauungsplans stimmen: Die meisten Bäume auf dem Klostergelände müssten fallen, es werde eine «hohe Verdichtung» erfolgen, durch die Erschließungsstraßen werde 60 Prozent mehr Boden versiegelt, und mit den neuen Anwohnern wachse der Verkehr.

Überraschungen hätten die städtischen Planungen ja schon genug gebracht, meinte Hartmut Iller vom IGM-Vorstand in Anspielung auf das eng bebaute Südzucker-Gelände. Über das in den Plänen der Initiative rot eingezeichnete Baugebiet am Altenhöfer Weg sagte Iller: «Das ist wie ein Krebsgeschwulst – es passt nicht hier rein.»

Diesen Einwand zählt Rechtsanwalt Matthias M. Möller-Meinecke zu den wichtigsten Argumenten, die er gegen die städtischen Pläne geltend machen könne. «Sie haben einen Anspruch darauf, dass das Gebiet so erhalten bleibt», sagte er. Zudem setzt er auf das zu erwartende Mehr an Verkehrslärm, das eine Wertminderung der umliegenden Grundstücke von insgesamt 5 Millionen Euro zur Folge hätte. Mit dem Juristen haben sich die Oberurseler einen ins Boot geholt, der schon einige Bauvorhaben im Taunus verhindert hat. «Die Pläne der Stadt sind rechtlich nicht haltbar», sagte Möller-Meinecke.

Am liebsten wäre es der IGM, wenn der Status Quo erhalten bliebe und die bestehenden Gebäude anders genutzt würden. «Dann gäbe es noch mehr Verkehr als bei Wohnhäusern», meint dazu Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD). Wenn schon Wohnbebauung, dürfe es zumindest keine «uniforme Bauträgerbauweise» sein, heißt es indes bei der IGM.

Brum erinnert daran, dass die Parteien zum Entwurf schon einmal Ja gesagt haben. Fehlt nur noch der Aufstellungsbeschluss. Die Abstimmung wird, wie berichtet, nicht heute im Stadtparlament gefällt, weil die Stadtverordneten vom Magistrat eine bessere Visualisierung der Pläne gefordert haben. In acht Wochen will Brum ein solches Modell vorlegen, das besser zeigen soll, wie die geplanten Gebäude wirken. Bis dahin wollen einige Fraktionen das Thema erneut beraten. Kögler-Ihler ist zuversichtlich: «Viele Fraktionen unterstützen uns.»

«Die Häuser müssen in die Umgebung passen», sagt Christof Fink (Grüne). Dr. Eggert Winter (SPD) will nicht, dass «der B-Plan Auswüchse» enthält, und Dr. Stefan Ruppert (FDP) will eine «städtebaulich vertretbare» Lösung. Am meisten Unterstützung erfährt die IGM von CDU und OBG. Das Gelände solle so aussehen wie die Nachbarschaft, meint Dr. Christoph Müllerleile (OBG), und Joachim Weiße sagt: «Wir sollten dort oben nur noch Villen bauen». ahi

Die IGM hat eine Homepage (http://www.maasgrund.net). ahi


07.09.2009 Lokales Oberursel
Maasgrund-Initiative lädt zu Infoabend
Oberursel. Das Bauvorhaben der Stadt auf dem jetzigen Klostergelände zwischen Herderstraße und Altenhöfer Weg hat Kritiker. Wie berichtet, wendet sich eine Bürgerinitiative namens «Interessengemeinschaft Maasgrund» gegen eine zu dichte Bebauung des idyllischen Geländes sowie gegen die Rodung der Bäume. Auch vor dem zu erwartenden Mehr an Verkehr warnt der Verein, der sich vor allem aus Nachbarn zusammensetzt, die zudem gern einbezogen worden wären in die Pläne der Stadt.

Wer mehr über Bauvorhaben und Widerstand wissen möchte, ist für den morgigen Dienstag zu einer Informationsveranstaltung der Interessengemeinschaft eingeladen, die unter dem Titel «Den Maasgrund erhalten – Maasvoll statt maßlos!» steht. Beginn ist um 19.30 Uhr im Pfarrer-Hartmann-Haus (Altkönigstraße 26). ahi ahi

28.08.2009 Lokales Oberursel
Baugebiet Altenhöfer Weg: Abstimmung vertagt
Oberursel. Wie muss man sich die geplante Bebauung auf dem Klostergelände am Altenhöfer Weg vorstellen? Um diese Frage ging’s am Mittwoch im Bau- und Umweltausschuss. Wie berichtet, sind derzeit 17 Wohnhäuser für das 13 000 Quadratmeter große Gelände am Maasgrund vorgesehen. Im Ausschuss sollte nun über die Aufstellung des Bebauungsplans für das Areal entschieden werden. Doch zur Abstimmung kam es nicht. Der Tagesordnungspunkt wurde auf Antrag der CDU auf eine der nächsten Sitzungen verschoben.

Sowohl CDU als auch OBG hatten zuvor deutlich gemacht, dass sie sich erst einmal ein genaues Bild von der geplanten Bebauung machen wollen – bevor es zur Abstimmung geht. Und dafür sei eine Visualisierung (3D-Animation) versprochen worden. Diese grafische Darstellung ist allerdings noch nicht fertig. Georg Braun (OBG) ließ zudem keinen Zweifel daran, dass sich seine Fraktion auch ein völlig anderes Konzept für das Gelände vorstellen könnte.

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) hatte zunächst noch an die Ausschussmitglieder appelliert, der Aufstellung des B-Plans auch ohne Visualisierung zuzustimmen. Dadurch würde die Diskussion um die Planung einen öffentlichen Charakter bekommen. SPD und Grüne teilten diese Auffassung. In der weiteren Diskussion hob Brum die Kosten für eine 3D-Animation hervor – zirka 7500 Euro. Der Planungswille des Bauausschusses sollte schon bekannt sein, bevor dieser Betrag investiert werde, so Brum. Thomas Studanski (CDU) wiederum argumentierte, selbst wenn der Ausschuss zu dem Ergebnis kommen würde, «diese Bebauung möchten wir nicht», sei dieses Geld trotzdem gut angelegt.
Wie berichtet, hat sich bereits eine Interessengemeinschaft Maasgrund gegründet, die sich gegen das Bauvorhaben wehrt. Mitglieder der Initiative waren zahlreich zur Ausschusssitzung gekommen. Dass auf eine Visualisierung bestanden wurde, «freut uns natürlich sehr», sagte gestern Vorsitzende Andrea Kögler-Ihler. Die Interessengemeinschaft selbst lädt für Dienstag, 8. September, zu einer Informationsveranstaltung ins Pfarrer-Hartmann-Haus, Altkönigstraße 26, ein. Beginn ist um 19.30 Uhr
Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 29. 04. 2009
Herderstraße / Altenhöfer Weg: 28 Wohneinheiten sollen auf ehemaligem Schwestern-Gelände entstehen
In der kommenden Parlamentssitzung am 14. Mai 2009 stimmen die Stadtverordneten auch über das städtebauliche Rahmenkonzept in der Herderstraße / Altenhöfer Weg ab. Für einen Teilbereich des Geländes der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung soll ein Bebauungsplanverfahren auf der Grundlage eines städtebaulichen Rahmenkonzeptes eingeleitet werden. Damit würde der Weg geebnet für eine Bebauung auf diesem Areal mit maximal 28 Wohneinheiten.


Hintergrund:

Zwischen Herderstraße / Altenhöfer Weg befinden sich zurzeit die Gebäude der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung. Die Ordensschwestern benötigen den kompletten Grundstücksbereich mit einer Gesamtfläche von rund 13.000 m² nicht mehr und haben diesen daher an das Bauunternehmen Jökel verkauft.

Die Unternehmensgruppe Jökel war bereits in den vergangenen Jahren im Bereich der Hohemarkstraße unternehmerisch tätig. Das Gebäude an der Portstraße unmittelbar hinter den U3-Gleisen wurde von Jökel konzipiert, gebaut und vermarktet.

Von Jökel werden auf dem Grundstück der Schwestern ausschließlich Wohngebäude in unterschiedlichen Formen (Einzelhäuser und Wohnungen) und mit unterschiedlicher Kubatur geplant. Der Unternehmer richtet sich damit auf eine heterogene Zielgruppe aus. Ein Teil des Grundstücks am Altenhöfer Weg (ca. 2.745 m²), einschließlich der Kirche, soll von den Schwestern der Göttlichen Vorsehung auch künftig zu Wohnzwecken genutzt werden. Der danebenstehende Gebäudekomplex soll zu Gunsten der Wohnbebauung abgerissen werden.

Der östliche Teil des Grundstücksbereichs liegt bereits heute im Plangebiet eines rechtswirksamen Bebauungsplans (Nr. 19 „Neufeld“). Für den restlichen Grundstücksbereich besteht kein Bebauungsplan, der Flächennutzungsplan weist ein Sondergebiet für Bildung, Jugendeinrichtung und kirchliche Einrichtungen aus.

Entlang der Herderstraße sind vier Gebäude mit jeweils zwei Wohneinheiten und zwei Einfamilienhäuser geplant. Am Altenhöfer Weg sind drei Einfamilienhäuser, ein Gebäude mit zwei Wohneinheiten (eine sogenannte Stadtvilla) und zwei zusätzliche Gebäude geplant, in denen für 12 Ordensschwestern Wohnungen eingerichtet werden sollen. In der Grundstücksmitte zwischen Herder Straße und Altenhöfer Weg sollen zusätzlich vier Gebäude mit jeweils drei Wohneinheiten und ein Einfamilienhaus errichtet werden.

Für die Zwei- und Drei-Familienhäuser im Bereich der Herderstraße und der Grundstücksmitte sind jeweils zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss geplant. Aufgrund der Geländetopographie (das Grundstück weist Höhenunterschiede von bis zu 18m auf) erhalten die Häuser talseitig ein Kellergeschoss, das auch zu Wohnzwecken genutzt werden kann. Die Dachgeschosse sind als Staffelgeschosse geplant.

Bei den Drei-Familienhäusern nördlich der Kirche soll das Erdgeschoss zugunsten der Unterbringung von Stellplätzen eingerückt werden. Der Kellerraum (Souterraingeschoss) soll zu Wohnzwecken genutzt werden.

Es ist geplant, die Einfamilienhäuser in diesem Bereich niedriger zu gestalten, so dass diese zweigeschossig mit einem Kellergeschoss (zu Wohnwecken) errichtet werden sollen. Ein Dachausbau (oder Staffelgeschoss) ist nicht geplant.

Im Bereich des Altenhöfer Weges werden für die Gebäude der Ordensschwestern zwei Vollgeschosse mit Staffelgeschoss, für die Einfamilienhäuser und das Zweifamilienhaus ein Vollgeschoss mit Staffelgeschoss geplant. Auch hier ist die Geländeneigung so stark, dass an der Südseite jeweils das Kellergeschoss aus dem Gelände herausragen wird. Im Bereich der Einfamilienhäuser können hier auch Garagen untergebracht werden.

Das Gebiet wird nördlich über die Herderstraße und südlich über den Altenhöfer Weg erschlossen. Durch das Gebiet soll eine innere Erschließungsstraße als Wohnstraße parallel zur Herderstraße geführt werden. Die notwendigen Stellplätze werden in Garagen, Carports und offenen Stellplätzen nachgewiesen, die über diese Erschließungsstraße angedient werden.

Planungsrecht besteht bisher nur für einen Teil des Grundstücksbereichs. Durch die erforderliche Änderung der Nutzungsart von „Bildungs- und kirchliche Einrichtung“ in „Wohnnutzung“ ist die Durchführung eines Bebauungsplanverfahrens zur Schaffung des Baurechts notwendig. Das vorgelegte städtebauliche Rahmenkonzept soll als Grundlage für die Aufstellung des Bebauungsplanverfahrens dienen.


Zuletzt bearbeitet von ... am 11.04.2011, 09:59, insgesamt 10-mal bearbeitet


 Ja, der Maasgrund ist eigentlich das schönste Fleckchen      Verfasst am: 19.09.2009, 23:02       Nach oben   


Michaangelo schreibt in http://www.qype.com/place/37504-Maasgrund-Oberursel am 06.08.2008 •••••
Ja, der Maasgrund ist eigentlich das schönste Fleckchen
in Oberursel.

Auch die Veranstaltungen dort sind immer wieder sehenswert
und einen Ausflug am Sonntag wert.

Stichworte erholung
Daniel schreibt in http://www.qype.com/place/37504-Maasgrund-Oberursel am 06.08.2008 •••••
Am besten zu Fuß oder mit dem Rad über die Brüder-Winter-Straße erreicht man den kleinen Park rund um den Maasgrund-Weiher. Die Bänke und Wiesen laden zum Verweilen und Entspannen ein - im Sommer dürfte der Maasgrund recht belebt sein. Familien bzw. insbesondere Kinder wird der nett angelegte Spielplatz freuen. Sogar eine Schaukel mit Kleinkindsitz oder eine Kinder-Kletterwand findet man dort. Alles in allem einer der größeren außerhalb von Schulen oder Kindergärten in Orschel. Da es im Weiher zur Zeit (Ende April) von Kaulquappen nur so wimmelt, bin ich schon auf das Froschkonzert gespannt!

Stichworte kinder, sonne, spielplatz, park, joggen, familie, sicher, weiher


       Verfasst am: 19.09.2009, 23:01       Nach oben   


Links:
Bürgerinitiative www.maasgrund.net


 Rings um den Massgrundweiher      Verfasst am: 19.09.2009, 23:00       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Rings um den Massgrundweiher

08.09.2008 14:40 Uhr - Autor: Hexenhaus13 - Rings um den Massgrundweiher
Jedes Wochenende und sogar bei schlechtem Wetter das gleiche! Jungendliche ziehen in Schaaren eingedeckt mit Bier und anderen alkoholischen Getränken an den Massgrundweiher. Im Prinzip nichts dagegen einzuwenden, wenn diese über 16 bzw 18 Jahre sind, sich anständig verhalten und letzendlich ihren Müll auch in die dafür vorgesehenen Mülleimer verfrachten. Doch weit gefehlt! Riesen Gekreische und Gegröhle den ganzen Abend bis spät in die Nacht hinein. Anschließend treten die stark alkoholisierten Kids den Heimweg an bzw. lassen sich auch mal tragen, wenns denn alleine nicht mehr geht. Ich war auch schon mal kurz davor den Rettungsdienst zu alamieren um die alkoholvergifteten Kids von der kalten Straße zu kratzen. Nachdem letztes Wochenende wieder die Post abging,wurde in der Nacht vom Freitag auf Samstag unser Auto beschädigt. Wir haben natürlich keine Beweise aber wer sonst interessiert sich für einen Mercedezstern? Am nächsten Morgen sind dann auch deutlich die Spuren am Massgrundweiher zu sehen. Der Müll landet natürlich nicht im Mülleimer. Im Gegenteil, diese werden auch regelmäßig abgerissen.
ich sag nur DANKESCHÖN !

09.09.2008 09:22 Uhr - Autor: Mike - Rings um den Massgrundweiher
Ich gehe mal davon aus, dass Sie sich in Ihrer Verzweiflung an das Forum wenden, weil Ordnungsamt und Polizei untätig geblieben sind...?

10.09.2008 08:09 Uhr - Autor: WModerau - Rings um den Massgrundweiher
Fragt sich nur, ob die lärmenden Menschen zur Zielgruppe der Forumsleser gehören.

10.09.2008 14:27 Uhr - Autor: Segeberger - Rings um den
Massgrundweiher

Das eine schliesst doch das andere nicht aus oder?

12.09.2008 08:45 Uhr - Autor: B+A - Rings um den Massgrundweiher
Habt ihr mal in den vermüllten Brunnen reingeschaut
?

Zum K....


 NATUR+UMWELT: Maasgrund      Verfasst am: 16.08.2004, 23:25       Nach oben   


NATUR+UMWELT: Maasgrund

 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 16.08.2004, 23:20       Nach oben   


28.08.2009 Lokales Oberursel
Ideen für die Grünachse
Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten für den „Stadtpark Maasgrund“ beginnen
Kein Remmidemmi: Der «Stadtpark Maasgrund» ist vor allem für Spaziergänger, Erholungssuchende und Freizeitsportler gedacht.

Oberursel. Natur erlebbar machen – das soll der «Stadtpark Maasgrund», den sich die Planer als «stadtnahe Grünachse für vielseitige Freizeitnutzungen» vorstellen. Er soll sich einmal von der Nassauer Straße bis zum Ende des Oberen Maasgrunds ziehen.

AnzeigeViel Grün ist in diesem Gebiet bereits – unterbrochen von der Oberhöchstadter und der Königsteiner Straße. Grundideen für den Stadtpark sind: heute schon vorhandene Wege zu einer durchgängigen Verbindungsachse zu vernetzen und zusätzliche Aufenthaltsflächen zu schaffen. So soll beispielsweise eine Lese- und Liegewiese hinter der Christuskirche am Urselbach entstehen.

Die Planung für den Stadtpark wurde vom Büro Burghammer (Wetzlar) ausgearbeitet. Das Konzept der Landschaftsarchitekten kann in einzelnen Schritten umgesetzt werden.

Mit den ersten Arbeiten für den «Stadtpark Maasgrund» soll noch in diesem Jahr begonnen werden – vom Bau- und Umweltausschuss gab es dafür am Mittwoch bereits das Okay. 100 000 Euro will die Stadt zunächst investieren, weitere 100 000 sollen 2010 folgen.

Zum Startpaket gehört, das Gebiet hinter der Christuskirche auszulichten. Viele Nadelgehölze stünden dort, sagt Arnold Richter, Leiter der Stadtentwicklung. «Das ist ein ganz dunkles Eck.» Der Urselbach dort sei völlig versteckt. Das soll im Zuge des Stadtpark-Projekts geändert werden. Spaziergänger sollen sich am Bach aufhalten können. Eine Ecke mit «mediterranem Flair» stellt sich Richter vor. Quadratische und rechteckige Holzelemente sollen dazu einladen, sich hinzusetzen oder auch hinzulegen. Gletscherfindlinge könnten als Liegesteine genutzt werden.

Printausgabe der TZ vom 17.08.2004
Rattenplage am Weiher im Rushmoorpark
Oberursel. Es ist zwar sicher gut gemeint und macht besonders Kindern viel Spaß, es hat aber einen unangenehmen Nebeneffekt: das Füttern von wild lebenden Tauben und Enten im Stadtgebiet. Denn nicht nur das Federvieh, sondern auch Ratten freuen sich über die Essensausgabe. Denn für Enten und Tauben gedachte Brot- und Brötchenstücke schmecken auch den Nagern, was in den vergangenen Wochen und Monaten zu einer stark zunehmenden Rattenpopulation geführt hat. Insbesondere um den Weiher im Rushmoorpark herum werden immer mehr Ratten gesichtet. Der Maasgrundweiher dagegen sei weniger betroffen, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Auch für die Weiher selbst berge die Fütterung der Wildtiere Gefahren. Durch das größere Vorkommen von Tieren werde das ökologische Gleichgewicht an und in den Gewässern gestört. Die Ausscheidungen der Tiere verunreinigten das Wasser, nicht gefressenes Futter sinke auf den Grund des Gewässers und verbrauche bei der Verrottung viel Sauerstoff. Dadurch werde wiederum Kohlendioxid freigesetzt, und die in den Weihern lebenden Fische erstickten. Auch die natürliche Nahrung von Vögeln und Fischen, wie Schnecken, Krebse und Würmer, sei bedroht. Darüber hinaus entstünden dicke Schlammschichten, und es bildeten sich Faulgase. Durch das Kohlendioxid komme es zu einem übermäßigen Algenwachstum, was in der wärmeren Jahreszeit oft zum «Umkippen» der Gewässer führt. Tiere, die von diesem Wasser trinken würden, verendeten jämmerlich. Die Probleme zunehmender Taubenpopulationen gelten jedoch nicht nur für die Gebiete rings um die Weiher, sondern für die gesamte Stadt. Überall gilt: Frei lebende Tauben und Enten dürfen nicht gefüttert werden. (new)

Bericht der FR vom 17.08.04
HYGIENE
Wer Enten füttert, füttert auch die Ratten
Oberursel · 16. August · ave · Wild lebende Tauben und Enten sollten nicht gefüttert werden, warnt Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP), denn dies sei die Ursache für die in jüngster Zeit stark zunehmenden Rattenpopulationen, insbesondere an den Oberurseler Weihern.
Wenn Tauben und Enten gefüttert würden, vermehrten sich nicht nur diese Tiere stärker, sondern auch Ratten, die von dem Brot angelockt würden. Auch für die Weiher selbst sei die Fütterung wild lebender Tiere problematisch, weil durch die Vermehrung der Tiere das ökologische Gleichgewicht in den Gewässern gestört werde. Die Ausscheidungen der Tiere verunreinigten das Wasser, nicht gefressene Brotreste würden auf den Grund sinken und für die Verrottung viel Sauerstoff verbrauchen. Dadurch wiederum erhöhe sich der Gehalt an Kohlendioxid, woran die Fische sterben könnten. Genau so ergehe es der natürlichen Nahrung der Fische, den Muscheln, Schnecken, Krebsen und Würmern. Schlammschichten entstünden, durch die sich Faulgase bildeten. So wüchsen die Algen stärker, was in der wärmeren Jahreszeit zum Umkippen der Weiher führen könne. Tiere, die von diesem Wasser trinken, verendeten, warnt Rosentreter.


Zuletzt bearbeitet von ... am 21.09.2009, 09:57, insgesamt einmal bearbeitet


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