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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 08.09.2006, 23:44       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 21.09.2006
Studie sagt: Golfplatzbau „wenig realistisch“
Von Michael Neumann

Oberursel. Mit der Gründung des Golfclubs „Oberursel Skyline“ vor gut einem Monat hat die Diskussion um die Anlage eines Golfplatzes in der Oberurseler Gemarkung wieder an Dynamik zugelegt. In der Parlamentssitzung am vergangenen Donnerstag war der Golfplatzbau Thema, und Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) gab sich einmal mehr als Golfplatzfan zu erkennen. Es gibt aber auch einige skeptische Stimmen aus den Reihen der Parlamentsfraktionen (TZ berichtete). Während über die künftige Gestaltung des Schwimmbades bereits mehrfach öffentlich diskutiert wurde, blieb die politische Debatte über das Thema Golfplatz allerdings bisher aus.

Das wird sich nun ändern, denn laut Parlamentsbeschluss wird am 27. September im Bau- und Umweltausschuss über eine Standort-Untersuchung für einen Golfplatz diskutiert. Die war 2003 vom Parlament in Auftrag gegeben und vom Geschäftsbereich Stadtentwicklung erarbeitet worden. Die Studie liegt den Fraktionen bereits seit Februar dieses Jahres vor. Über ihren Inhalt war aber bisher Stillschweigen vereinbart worden. In der Expertise, die der TZ vorliegt, werden acht mögliche Standorte für die Anlage eines Golfplatzes genannt, die untersucht und beurteilt wurden.

Grundsätzlich hält die Studie aus dem Jahr 2003 fest, dass bisher landwirtschaftlich intensiv genutzte Flächen durch die Anlage eines Golfplatzes landschaftsökologisch aufgewertet werden könnten. Voraussetzung sei, dass für die Anlage genügend Fläche zur Verfügung stehe und dass sie aufwendig gestaltet werde. Weil aber in Oberursel verschiedene Nutzungen wie Landwirtschaft, Spaziergänger, Radfahrer, Reiter, Gärten oder Bauland um die vorhandenen Flächen konkurrierten, scheine der Bau einer landschaftsökologisch hochwertigen Golfanlage „wenig realistisch“.

Auch die Kleinteiligkeit der für eine Golfanlage in Frage kommenden Flächen spreche gegen ein solches Projekt. Denn je nach Größe der Anlage würden zwischen 80 und 150 Hektar für die reine Golfanlage benötigt. In Oberursel stehen aber laut Expertise vergleichsweise nur 54 Hektar an Gemeinbedarfsflächen, 349 Hektar an Grünflächen und 1200 Hektar landwirtschaftlich genutzte Flächen zur Verfügung. Nachfolgend stellen wir die acht untersuchten Flächen vor, die für einen Golfplatz in Frage kommen.

Printausgabe der TZ vom 21.09.2006
Acht Flächen im Test
Fläche 1, Käsbachtal in Stierstadt: Die Anlage eines Golfplatzes im Bereich des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Landschaftspark westlich der Taunusstraße widerspricht laut Expertise den Zielen, den prägenden Landschaftscharakter zu erhalten. Außerdem würde eine ortsnahe Erholungsfläche quasi privatisiert und stehe den Bürgern nicht mehr zur Verfügung.

Fläche 2, Urselbachaue in Weißkirchen: Bei diesem Gebiet handelt es sich um das größte zusammenhängende Biotop Oberursels. Durch den Bau eines Golfplatzes sei eine erhebliche Störung von Fauna, Flora und Wasserhaushalt zu erwarten, so die Standortuntersuchung. Das typisch und als erhaltenswert eingestufte Landschaftsbild würde komplett verloren gehen.
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Fläche 3, Südlicher Ortsrand von Weißkirchen: Der Bau eines Golfplatzes in diesem Bereich stünde hier in Konkurrenz zu einer sinnvollen Baulandentwicklung, wie sie die Stadt beim Planungsverband Rhein-Main beantragt habe, und auch zu einer landwirtschaftlichen Nutzung. Auch sollte dieser Bereich der Allgemeinheit weiter zur Verfügung stehen.

Fläche 4, Südlicher Ortsrand von Bommersheim: Wenig Positives kann die Expertise diesem Areal, das mittelfristig baulich entwickelt werden solle, abgewinnen. Mit dem Ausbau der Grünfläche zu einem Golfplatz würden die wohnungsnahen Flächen für die Naherholung der Bommersheim Bürger eingeschränkt. Auch die Verkehrsanbindung eines Golfplatzes würde sich äußerst schwierig gestalten.

Fläche 5, Nördlicher Ortsrand von Bommersheim: Gegen eine Golfanlage in diesem Bereich spreche die hohe Erschließungsqualität, die sich aus der Nähe zur A 661 und zur Homburger Landstraße ergebe und den Bereich auch für andere Nutzung attraktiv mache. Auch hier würde eine ortsnahe Erholungsfläche privatisiert.

Fläche 6, Oberursel, Schelmenzehnten: In diesem als Landschaftspark ausgewiesenen Bereich zwischen der Bleibiskopfstraße und der A 661 sollen zusammenhängende Flächen für den Ackerbau sowie bewirtschaftete Obstwiesen erhalten bleiben. Außerdem seien diese Flächen für Angebote im Rahmen der Regionalparkplanung vorgesehen. Ein Golfplatz würde diesen Zielen widersprechen.

Fläche 7, Unterm Eichwäldchen in Oberstedten: Auch dieser Bereich ist als Landschaftspark ausgewiesen und sollte Ackerbau, Weidewirtschaft und Obstwiesen vorbehalten bleiben, so die Expertise. Die Auswirkungen eines Golfplatzbaues für Flora, Fauna und Wasserhaushalt könnten aber bei entsprechender Gestaltung zu vertreten sein. Eine Verkehrsanbindung sei über die Freiligrathstraße möglich.

Fläche 8, Lotzengrund in Oberstedten: Ähnlich wie Unterm Eichwäldchen ist die Einschätzung für den Landschaftspark Lotzengrund. Zum gewünschten Erhalt von Flächen für Ackerbau und Weidewirtschaft sollen Teile dieses Bereiches auch für regionale Erholungsangebote im Rahmen der Regionalparkplanung reserviert werden. Mit einem Golfplatz sei dies nicht zu vereinbaren.

http://vorort.bund.net/oberursel/aktuell/aktuell_21/aktuell_34.htm
100 Fußballplätze für den Golfsport
Ein Golfplatz wäre eine "wesentliche Aufwertung" für Oberursel - so wird unser Bürgermeister in einem Artikel über die Gründung des Oberurseler Golfclubs zitiert.
Als rein politische Aussage im Sinne einer Erhöhung der Attraktivität der Stadt kann ein Umweltschutzverband dies evt. schweigend zur Kenntnis nehmen. Als umweltpolitische Aussage darf der BUND dieses Statement allerdings nicht unkommentiert lassen. Die Anlage eines Golfplatzes ist mit erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden. Mit der Modellierung des Oberflächenprofils bei der Schaffung von Bunkern und Wasserlöchern bis hin zur Anlage der Greens wird die vorhandene Landschaft und Vegetation völlig umgekrempelt und zu einer Kunstlandschaft geformt. Selbst wenn man dies unter rein ästhetischen Aspekten noch als Aufwertung empfinden könnte, so hätte doch kaum jemand etwas davon. Denn Golfplätze bleiben in der Regel den zahlenden Mitgliedern vorbehalten und der Öffentlichkeit weitgehend verschlossen. Zusätzlich scheint eine hermetische Umzäunung des Golfplatzes allein schon wegen der Wildschweine unvermeidlich, wie auch die Landwirte bereits kritisch angemerkt haben. Und auch Rehe, Kaninchen, Maulwürfe und andere Tiere dürften von den Golfern kaum als willkommene Gäste angesehen werden.
Ob und inwieweit ein Golfplatz eine ökologische Aufwertung für die Landschaft wäre, hinge ganz wesentlich davon ab, auf welchem Gelände er errichtet würde. Gedacht ist zur Zeit offensichtlich an die Gegend um das ehemalige Steinbacher Schwimmbad. Im Umfeld finden wir hier Wald, Grünland und Ackerflächen sowie Sportanlagen. Ein Abriss des Schwimmbades und Ersatz durch ein Vereinshaus oder ein Hotel wäre ökologisch mehr oder weniger neutral zu bewerten, eine Aufwertung wäre es keinesfalls. Waldflächen sollten fraglos generell für irgendwelche Eingriffe tabu sein. Extensiv genutzte Grünflächen dürften zweifelsohne ökologisch höher zu bewerten sein als ein Golfplatz. Bei intensiv genutzten Grün- und Ackerflächen fällt eine ökologische Bewertung schon schwerer. Allerdings wurde von den Grünen bereits angemerkt, dass die Pflege von Golfplätzen, insbesondere der Greens, ebenfalls ökologisch sehr fragwürdig ist, da intensive Düngung und Bewässerung unerlässlich sind, um den Platz bespielbar zu halten. Blieben noch die Sportanlagen; aber an die Umwandlung von Tennisplätzen in einen Golfplatz hat Herr Brum ja wohl kaum gedacht, wobei dieses allerdings ökologisch sehr zu begrüßen wäre.
Aber auch eine ökonomische Bewertung soll nicht unterschlagen werden, auch wenn sie nicht das Kernthema eines Umweltschutzverbandes ist. Hochwertige landwirtschaftliche Nutzflächen sind im Rhein-Main-Gebiet inzwischen ein sehr knappes Gut geworden und durch die unvermindert fortschreitende Ausdehnung der Siedlungsgebiete gehen täglich weitere Flächen verloren. Vor diesem Hintergrund wäre es kaum zu verantworten, eine Fläche von der Größe eines Golfplatzes (dies entspricht immerhin der Größe von über 100 Fußballfeldern) für Freizeitaktivitäten einer Minderheit zu nutzen statt für die Produktion von Nahrung für uns alle.

Printausgabe der TZ vom 16.09.2006
Brum wirbt für Golfplatz
Oberursel. In der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses (BUA) am 27. September dürfte es vor allem um das strittige Thema Golfplatz gehen. Einstimmig sprachen sich die Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung am Donnerstagabend dafür aus, dass der Magistrat im BUA die Ergebnisse einer zweieinhalb Jahre alten Standort-Untersuchung öffentlich vorzulegen hat, die bislang nur die Fraktionen kennen, worüber sie aber Stillschweigen zu bewahren haben.

In den Augen von Christof Fink, dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen, müssten schon „gewichtige Gründe“ vorliegen, dass eine Debatte nicht in der Öffentlichkeit stattfinde. Dies sei hier nicht der Fall. „Wir werden uns der politischen Debatte stellen müssen“, sagte Fink in seiner Antragsbegründung. Denn die sei bisher noch nicht erfolgt. Zwar sei eine ähnliche Idee schon mal vor drei Jahren im politischen Raum angerissen und, so Fink, durchweg skeptisch betrachtet worden; aber seitdem jene Untersuchung gemäß Parlamentsbeschluss vom Oktober 2003 in Auftrag gegeben wurde, herrsche „Funkstille“ über das Thema Golfplatz.

Deshalb haben Fink besonders die Worte von Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) erzürnt, die dieser bei der Gründungsveranstaltung des neuen „Oberurseler Golfclubs Skyline“ vor drei Wochen gesagt hat (die TZ berichtete). „Im politischen Raum sehe ich keine großen Widerstände“, hatte er damals innerhalb einer längeren Rede gesagt, und: „Widerstand der Landwirte wird den Bau eines Golfplatzes nicht verhindern können“.

„Es wird mich hier ja niemand für so dumm halten, dass ich mich mit Landwirten und Naturschützern anlege“, verteidigte sich Brum jetzt vor der Stadtverordnetenversammlung. Grundsätzlich habe er gesagt, dass Bedenken im Raum stünden, dass diese seiner Ansicht nach dem Vorhaben aber weniger im Weg stünden als die „Kleinteiligkeit“ der betroffenen Flächen. Viele Besitzer gelte es da „unter einen Hut zu bringen“.

Gleichwohl bekräftigte Brum seine Begeisterung für das Vorhaben. Ein Golfplatz könne ein „Kristallisationspunkt“ in Oberursel werden. Nicht gegen Landwirte und Naturschützer habe er sich stellen wollen. Die Landwirtschaft sehe er vielmehr „in einer nachhaltigen Gewinn-Klemme“: „Hier geht es nicht mehr ums Säen und Ernten, sondern auch um Tourismus“, bekräftigte Brum, was er schon Ende August vor den Golfern vorgebracht hatte. Golfplätze könnten heutzutage Biotope, Wanderwege und sogar Streuobstwiesen beinhalten, betonte er. „Ich möchte diese Dinge ausloten“, sagte Brum, und: „Es ist unsere Pflicht, dass wir uns den Entwicklungen stellen.“ Sie könnten eine Chance für die Stadt sein.

Für Christof Fink ist das Thema Golfplatz eine Frage der Stadtplanung. „Wir sollten gemeinsam streiten, ob wir eine Fläche von 150 Hektar für 1 Prozent der Bevölkerung verwenden sollten.“ (ahi)

Printausgabe der TZ vom 30.08.2006
Grüne sehen Widerstand gegen Golfplatz
Oberursel. Nachdem sich schon die Oberurseler Landwirte gegen einen Golfplatz im Stadtgebiet ausgesprochen haben (die TZ berichtete), erteilen jetzt auch die Grünen dem Projekt eine Absage. „Oberursel braucht keinen Golfplatz“, sagt Christof Fink, Fraktionsvorsitzender der Oberurseler Grünen.

Über die Aussagen von Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) wundere er sich, da die Grünen ihre Position schon mehrfach zum Ausdruck gebracht hätten. Und bei der bis dato einzigen Debatte in der Stadtverordnetenversammlung (im Jahr 2003) zu diesem Thema hätten alle Fraktionen – außer der FDP – eine skeptische bis ablehnende Haltung eingenommen. „Dass der Bürgermeister jetzt von keinen großen Widerständen im politischen Raum spricht, ist eine schlichte Verkennung der Tatsachen“, erklärt Fink.

In der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 14. September wollen die Grünen beantragen, eine dem Magistrat und den Fraktionen vorliegende Expertise zu veröffentlichen. „Es kann nicht sein, dass der Bürgermeister den Fraktionen einen Maulkorb verhängt und dann von nicht vorhandenen Widerständen spricht“, schimpft Fink. „Eine Diskussion durch Nichtveröffentlichung von Gutachten zu unterbinden ist den Bürgern und den Fraktionen gegenüber unfair. “

Widerspruch erntet Brum auch für seinen Satz, ein Golfplatz könne eine ökologische Aufwertung darstellen. Im Gegenteil, die ökologischen Folgen einer Golfanlage seinen „frappierend“, erklärt Fink und nennt den hohen Wasserbedarf für die Wiesen, den Einsatz von Dünge- und Unkrautvernichtungsmitteln sowie die „großräumige Veränderung der Landschaft“. Zu viele landwirtschaftlich wertvolle Flächen würden vernichtet und der Naherholungswert im Feld deutlich eingeschränkt. (sob)

Mitteilung aus gruene-oberursel.de
Erfolge in Stadtparlament: Golfplatzstudie wird veröffentlicht und Tierfriedhof geprüft.
Zwei unserer Anträge waren in der letzten Stadtverordnetensitzung am 14.9. erfolgreich:
Einstimmig forderte das Stadtparlament den Magistrat auf, in der nächsten öffentlichen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses die städtische Expertise über die Möglichkeiten eines Golfplatzes offenzulegen. Damit schlossen sich die anderen Fraktionen unserer Forderung nach einer öffentlichen Behandlung des brisanten Themas "Golfplatz" an.
Der Magistrat wird beauftragt, dem Bau- und Umweltausschuss in seiner nächsten öffentlichen Sitzung die Standortuntersuchung zu einem Golfplatz in Oberursel, die aufgrund des Stadtverordnetenbeschlusses F2 vom 16.10.2003 angefertigt wurde, vorzulegen.
Abstimmungsergebnis: Ja: 43
>> Hier können die Anträge der GRÜNEN nachgelesen werden.

Printausgabe der TZ vom 29.08.2006
Landwirte gegen Golfplatz
Von Petra Pfeifer

Oberursel. Ein Golfplatz auf Stierstädter Gebiet? Das Thema erregt die Gemüter vieler Landwirte. „Es ärgert uns alle, dass kein Gespräch mit uns gesucht wurde“, sagen die Ortslandwirte Richard Bickert, Johann Aumüller und Jörg Steden unisono. Das gleiche hätten sie auch von ihren Kollegen Richard Kofler und Georg Braun gehört. Es geht um die Überlegungen, einen Golfplatz auf Stierstädter, Steinbacher und Oberhöchstädter Gemarkung anzulegen, wie Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) am Samstag bei einer Veranstaltung des „Golfclubs Oberursel Skyline“ skizzierte (TZ berichtete). Herzstück könnte das Steinbacher Schwimmbadgelände sein. „Dass das alles politisch in trockenen Tüchern ist, wie Brum meinte, sehen wir außerdem nicht“, so Steden, der auch für die CDU im Stadtparlament sitzt.

Nicht nur er hat größte Bedenken gegen das Projekt, sondern auch sein Kollege Wolfram Meyer, Ortslandwirt von Oberhöchstadt, der das Hofgut Hohenwald betreibt. „Das ist ein Naherholungsgebiet für alle Bürger, die dann ausgegrenzt würden“, sagt er. Meyer verweist zudem auf das „Wildschweinproblem“ in diesem Areal. Die Tiere würden den Rasen zerwühlen, ist sich der Landwirt sicher. „Heraushalten kann man sie nur mit einem Hochsicherheitszaun“, sagt er und dann hätten zahlreiche Spaziergänger, Fahrradfahrer oder Inlineskater „wegen 26 Golfspielern“ das Nachsehen.

Laut Brum wird für einen Golfplatz mit Hotel und Gastronomie eine 120 bis 150 Hektar große Fläche gebraucht. „Wir würden uns natürlich freuen, wenn wir unser Waldschwimmbad für Gastronomie oder Hotel zur Verfügung stellen könnten“, sagt dagegen Steinbachs Bürgermeister Peter Frosch (CDU) mit Blick auf das große, brach liegende Gelände am Steinbacher Stadtwald.

Kronbergs Bürgermeister Wilhelm Kreß (SPD) sagt zu den Überlegungen, Teile des Golfplatzes auf Oberhöchstädter Gemarkung anzulegen: „So weit mir bekannt, handelt es sich um landwirtschaftlich wertvolle Flächen“. Sollte jedoch eine Anfrage aus der Brunnenstadt kommen, dann würden die städtischen Gremien darüber zu beraten haben. „Auf jeden Fall beziehen wir die Landwirte in den Meinungsbildungsprozess ein“, so Kress, denn schließlich sei die Stadt daran interessiert, dass die Bauern die Landschaft pflegten.

Für seine Familie wäre ein Golfplatz an dieser Stelle „ein komplettes Desaster“, sagt jedenfalls Meyer. „Wir brauchen die hofnahen Flächen, um unsere Viehbestände zu halten“, erklärt der Landwirt und fügt an: „Wer uns die wegnimmt, nimmt uns gleichzeitig die wirtschaftliche Existenzgrundlage“. Ebenso sieht das Johann Aumüller, Ortslandwirt von Stierstadt: „Wenn mir nur 40 Hektar Land fehlen, dann kann ich meinen Betrieb einstellen.“ Und für Gesamt-Stierstadt würde dies bedeuten, dass von den acht landwirtschaftlichen Betrieben vier schließen müssten. Aumüller verweist zudem auf die „vielen bereits bestehenden Plätze“ in der näheren Umgebung: „Da gibt es einige, die Mitglieder suchen“, habe er sich sagen lassen.

Nach Ansicht der Landwirte spricht noch ein weiterer Grund gegen einen Golfplatz rund ums ehemalige Steinbacher Waldschwimmbad. „Es handelt sich hier um eine Frischluftschneise für Frankfurt. “

Eine Realisierung des Projekts halten die Landwirte zudem wegen der komplizierten Eigentumsverhältnisse für kaum möglich. „Es handelt sich hier um über 500 Grundstücke, die in Besitz von 100 bis 200 verschiedenen Eigentümern sind“, sagt Aumüller.

Bürgermeister Brum will nun das Gespräch mit den Landwirten suchen: „Ich bin nach wie vor überzeugt, dass sich die Landwirtschaft in einem Veränderungsprozess befindet.“ Viele Betriebe würden wegen des Wettbewerbs auf Gastronomie oder Pferdepensionen umstellen und es sei für ihn „vorstellbar, dass sich die Landwirte und Golfer arrangieren“. Brum: „Vielleicht funktioniert’s ja nicht, aber wir sollten auf jeden Fall gemeinsam die Möglichkeiten ausloten.“ Steden betont jedenfalls: „Wir haben kein Problem mit Golfspielern, doch das Miteinander ist wichtig.“


Pressemitteilung aus gruene-oberursel.de/
Oberursel braucht keinen Golfplatz!
Mit Verwunderung nimmt die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Aussagen des Oberurseler Bürgermeisters Hans-Georg Brum zum Bau eines Golfplatzes zur Kenntnis.
"Dass der Bürgermeister jetzt von keinen großen Widerständen im politischen Raum spricht, ist eine schlichte Verkennung der Tatsachen.", so der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Christof Fink.
Die GRÜNE Stadtverordnetenfraktion lehnt einen Golfplatz in Oberursel kategorisch ab.
>> Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Printausgabe der TZ vom 28.08.2006
Oberurseler gründen Golfclub
Von Sophia Bernhardt
Oberursel. Jetzt ist es offiziell: Oberursel hat einen Golfclub. Klaus Mehler und Horst Lautz haben ihn gemeinsam mit 28 Interessierten gegründet. Übers Projekt informierten sie am Samstagabend bei der Abschlussveranstaltung zur 5. Oberurseler Golf-Stadtmeisterschaft im Hotel Mövenpick. „,Golfclub Oberursel Skyline‘ wurde als Name für den neuen Verein gewählt“, sagte Clubpräsident Mehler. Für ihn und seine Mitstreiter steht fest: Die Brunnenstadt braucht einen Golfplatz.

Unterstützung von Seiten der Stadt erhielt der neue Club am Samstagabend von Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD). Ein Golfplatz wäre eine „wesentliche Aufwertung“ für die Brunnenstadt, meinte der Rathauschef. „Die Spitze der Stadt unterstützt das Projekt“, versicherte Brum und verwies auf Ersten Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP), der ebenfalls zu den Gästen der Veranstaltung zählte. Die Stadt, so der Bürgermeister, habe bereits Kontakte mit potenziellen Sponsoren geknüpft und eine Expertise erstellt. „Im politischen Raum sehe ich keine großen Widerstände. Die Anforderungen sind erfüllbar“, konstatierte Brum. Golfplätze könnten zudem ökologisch verträglich gestaltet werden. Problematisch sei jedoch die Kleinteiligkeit Oberursels. Die Fläche der Äcker sei in der Regel nicht größer als 1000 bis 2000 Quadratmeter. „Landwirtschaft und Weidefläche erstrecken sich in Oberursel über 1500 Hektar. Ein richtiger Golfplatz nimmt 120 bis 150 Hektar in Anspruch und damit rund ein Zehntel der verfügbaren Fläche, so Brum. Dem Einwand von Seiten der Golfer, ein Platz brauche nur 70 Hektar, hielt Brum entgegen: „Am Golfplatz soll auch eine Gastronomie und eventuell ein Hotel entstehen.“ Lautes Raunen im Saal.

„Widerstand der Landwirte wird den Bau eines Golfplatzes nicht verhindern können“, sagte Brum. Angesichts des extremen Strukturwandels, der in der Landwirtschaft eingesetzt habe – sie gehe in Richtung Tourismus – böten sich auch für die Landwirtschaft neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Doch „es könnte ein Problem bereiten, den Platz allein auf Oberurseler Grund unterzubringen“, sagte der Bürgermeister. „Ich sehe ihn als interkommunales Projekt, das über die Stadtgrenzen hinausreicht, vielleicht in Verbindung mit Steinbach oder Oberhöchstadt.“

Entsprechende Überlegungen waren bei Kronbergs Bürgermeister Wilhelm Kreß (SPD) auf wenig Begeisterung gestoßen (TZ berichtete). Sollten Flächen fehlen, gehe er davon aus, dass sich Kronberg nicht verschließen werde, sagte nun Brum der TZ.

Doch er stellte auch klar: „Wir können heute kein Versprechen abgeben, dass ein Golfplatz in zwei bis drei Jahren realisiert werden kann.“ Aber er versprach, dass die Stadt „alles unternehmen werde“. Und Präsident Mehler war überzeugt: „Wenn sich alle nach Kräften einsetzen, dann kann das Unmögliche – wie es heute scheint – gelingen.

Der Vorstand war bei der offiziellen Gründung am 17. August einstimmig gewählt worden. Horst Lautz steht Mehler als Vizepräsident zur Seite. Rainer Herrmann bestimmten die Mitglieder zum Schatzmeister, Marianne Borgfeld zur Schriftführerin, Joachim Falderbaum zum Spielführer und Siegfried Manzel zum Beisitzer, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit.

Die Golf-Meisterschaft war übrigens am Samstag in Idstein ausgetragen worden, die Siegerehrung fand am Abend im Hotel Mövenpick statt. Die beiden Stadtmeister Sonja Kühne (Brutto 22, Netto 35) und Erwin Hügl (Brutto 27, Netto 40) erhielten einen silbernen Pokal. In der Klasse A Netto siegte Roland Walter (Brutto 24, Netto 45). Auf Platz zwei kam Günther Häckl (Brutto 27, Netto 43), gefolgt von Kai Remy (Brutto 22, Netto 39). In der Klasse B Netto errang Irene Leupold (Brutto 11, Netto 41) den ersten Platz. Auf Platz zwei und drei kamen Elisa Lautz (Brutto 16, Netto 40) und Roland Klama (Brutto 16, Netto 40). Sieger der Klasse C ist Matthias Seeger (Brutto 8, Netto 46). Zweiter wurde Ingo Simon (Brutto 4, Netto 43) vor Armin Backes (Brutto 9, Netto 43).

Printausgabe der TZ vom 17.08.2004
Golfer würden Meister gern in Orschel suchen
Von Christine Schöning

Oberursel. Die Golfsportler der Brunnenstadt schlagen bei den Stadtmeisterschaften am Freitag, 27. August, wieder kleine weiße Bälle über die Greens. Doch obwohl das Turnier, das die beiden Oberurseler Horst Lautz und Klaus Mehler bereits zum dritten Mal organisieren, den wohlklingenden Namen «Stadtmeisterschaften» trägt, wird es nicht in der Oberurseler Gemarkung, sondern nach Braunfels diesmal in Friedberg ausgetragen. Es stellt sich die Frage: Fehlt Oberursel ein Platz zum Putten?
Begeisterte Golfspieler sagen Ja, und auch die FDP hatte in einer Sitzung des Stadtparlamentes im vergangenen Oktober den Antrag gestellt, in der Brunnenstadt einen Golfplatz anzulegen. Bisher waren dazu aber keine Neuigkeiten aus dem Rathaus gedrungen. «Ich habe das Gefühl, dass unsere Anregung bei den Politikern nicht auf fruchtbaren Boden gestoßen ist», sagt Horst Lautz. «Bisher hieß es immer, es gebe kein geeignetes Gelände und das Gebiet im Bommersheimer Feld, dass bereits einmal in der Diskussion war, gehört ja nicht einem Bauern allein», gibt er zu bedenken. «Wenn nur einer nicht mitzieht, dann ist die Sache leider vom Tisch.»
Bisher bleiben die Stadtmeisterschaften wohl weiterhin eine Privatinitiative von «Golfverrückten», so Lautz. «Die Sache wird noch von der Stadtverwaltung geprüft», berichtet dagegen Nina Kuhn, Pressesprecherin der Stadt. Besonders die Fragen, wo ein möglicher Golfplatz gebaut werden könnte, wie viel Fläche dafür benötigt werde und ob dies ökologisch vertretbar wäre, gelte es zu überprüfen. Die Ergebnisse der Untersuchung stellt der Bau- und Umweltausschuss schließlich den Stadtverordneten vor. Wann dies geschehen könnte, sei allerdings noch nicht absehbar, so Nina Kuhn. «Wir sind aber noch am Thema dran.»
So ein Golfplatz bringe auch viele Vorteile für die Stadt mit sich, gibt der zweite Mitorganisator der Stadtmeisterschaften, Klaus Mehler, zu bedenken. «Ein solches Objekt zieht einige Mitglieder an. Durchschnittlich sind es 800 bis 900», so der passionierte Golfspieler. Außerdem würde ein solcher Platz der Stadt neue Möglichkeiten des Tourismus eröffnen, da auf einer solchen Anlage auch viele Events stattfänden, so der Experte. «Davon würde auch die Hotellerie profitieren», ist er sich sicher. Das sieht der Erste Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP) auch so. «Einen Golfplatz könnten wir in Oberursel schon gebrauchen», findet er. Wenn, ja wenn da nicht die Standortfrage wäre. «Es ist nicht einfach, eine entsprechende Fläche zu finden», weiß der Politiker. «Möglich wäre eventuell eine Kooperation mit den Nachbargemeinden Steinbach und Eschborn.» Doch bis es so weit sein könnte, vergingen noch Jahre, schätzt Rosentreter. Dass im Bommersheimer Feld ein Golfplatz entstehen könnte hält er für unwahrscheinlich. «Das würde die Wanderer und Reiter zu sehr beeinträchtigen.»
Klaus Mehler glaubt jedenfalls fest daran, dass der Sport in der Brunnenstadt Zukunft hat: «Ein Golfplatz ist eben nicht nur eine grüne Wiese, auf der alte Herren einen Ball auf die Reise schicken.»


 SPORT, BAU, NATUR+FREIZEIT: Golfplatz in Oberursel ?      Verfasst am: 17.08.2004, 23:51       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Golfplatz in Oberursel ?

Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Brigitte F. Datum: 20.10.2003 14:13:11
Als ehemalige Oberurseler Bürgerin interessiert mich doch was sich dort so alles tut. Und lese zu meiner Verwunderung in einem Zeitungsartikel, Frau Henzler von der FDP fordert, Oberursel bräuchte einen Golfplatz. Sie schlägt auch einige Standorte vor, u.a. Weisskirchens Süden. Wird da nicht diese Straße gebaut ?
Der 1. April ist vorbei.
Weiß jemand etwas über diesen Vorschlag ?


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Jürgen W. Datum: 20.10.2003 15:25:54
Die Partei der Besserverdienenden muss doch für ihre Klientel etwas tun .... Generation Golf der anderen Art !


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: B+A Datum: 20.10.2003 17:14:55
Bei der letzten Stadtverordnetenversammlung waren sich bis auf die GRÜNEn alle Parteien einig, daß der Magistrat Vorschläge für geeignete Flächen erarbeiten solle (...natürlich mit dem einen oder anderen Vorbehalt bezüglich Finanzierung, Ökologie, Bewässerungsproblemen, durch grosser Flächenbedarf evtl schwindende Naherholungsflächen, Sozialverträglichkeit uvm)

Den Bemerkungen aus dem golfbegeisterten Publikum konnte ich entnehmen, daß sich ein solcher Golfplatz durchaus selbst finanzieren kann und somit nicht die Stadtkasse belasten würde (...und wenn man sich bemüht, dort auch die Interessen anderer Gruppen wie Läufer, Griller, Hundehalter, Radfahrer und anderer Freizeitaktivisten zu integrieren, birgt dieses Projekt durchaus landschaftsgestalterische Chancen für das noch auszuwählende Gebiet)

Lustiges Stichwort aus den Reihen der Wilo: "......Baumgruppen und sanfte grüne Hügel statt Runkelrüben"

Naja - auf jeden Fall ein spannendes Thema (das uns noch die nächsten Monate, Jahre oder gar Jahrzehnte begleiten wird)


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: DeBu Datum: 20.10.2003 18:05:48
Ja, spannend und interessant wird dieses Thema sicherlich werden.
Doch trotz evtl. Bemühungen eine Integration von Freizeitaktivitäten wie Radfahren, Grillen, und sogar noch die Interessen der Hundehalter in diesem Areal zu realisieren, sehe ich mit gemischten Gefühlen. Ich denke, wenn es mal soweit ist, dann werden die Golfer schon dafür sorgen, dass sie ungestört unter sich sein können.
Mich würde mal interessieren, wie groß die Lobby für einen eigenen Golfplatz ist!? Denn es ist nicht gerade ein Breitensport, der zudem auch noch recht kostspielig ist.
Na denn, wenn wir sonst keine wichtigeren Probleme mehr haben.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Susanne Datum: 20.10.2003 19:21:37
War im Frühling auf Sylt und dort baut man gerade den 3. Golfplatz. Wenn man allerdings mal sieht, wie viel Gelände so ein Platz mit 18 Löchern braucht und die wenigen Golfer - nur bei schönem Wetter - rumwandern sieht ist es doch eine ziemliche Platzverschwendung. Vor allem weil die Herrschaften streng darauf achten unter sich zu bleiben. Also ich sehe da keine Chancen für Hundehalter oder Grillen oder so.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Arnulf Datum: 20.10.2003 23:34:43
Davon abgesehen, dass der Golfrasen nicht gerade eine Bluimenwiese ist, kann doch ein gut angelegter Golfplatz ökologisch besser sein, als brach liegende Felder, auf denen nix wächst.
Und wenn das Ding sich wirklich selbst finanziert, dann braucht die Stadt doch nur eine Genehmigung zu erteilen. Eine Verplichtung der Stadt, keine öffentlichen Gelder darin zu inverstieren, könnte doch die Gemüter besänftigen.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Falschparker Datum: 21.10.2003 10:18:31
Spaßbad, Golfplatz???
Demnächst wird wahrscheinlich noch die Idee aufkommen in Oberursel einen Flughafen zu eröffnen. Wegen der vielen Arbeitsplätze. Smile=
Aber sollte man sich entschließen einen Golfplatz bauen zu lassen, schlage ich vor ihn auf dem Bahnhofsgelände und dem Noch- Aeroloydgelände zu errichten. Wäre der erste Golfplatz mit S-und U-Bahnanbindung. Leerstehende Laden- und Büroflächen haben wir nämlich schon zu genüge.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Schmidtebub Datum: 21.10.2003 12:00:38
Gerade in der zukünftigen Zeit wo durch geplante Baugebiete und Umgehungsstraßen die grünen, stadtnahen Flächen im Süden Oberursels immer weniger werden, sollte man dieses, für alle Orscheler offenstehende, Naherholungsgebiet nicht an einige wenige Golfer verschenken.

Spaziergänger, spielende Kinder, Radfahrer, Inline-Skater, Reiter, Jogger, Hundebesitzer, Naturliebhaber .... werden es danken.

Ein brachliegendes Feld mit "Unkraut" ist sicher ökologisch wichtiger als die belastete Grasmonokultur eines Golfplatzes. Außerdem müssen ja auch (Mercedes und BMW-taugliche) Zufahrten und eine Vielzahl von Gebäuden entstehen.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: DeBu Datum: 21.10.2003 16:07:40
Damit sich etwas selbst finanzieren kann, sind zunächst erst einmal Gelder für den Bau notwendig. Wenn nicht von der Stadt, von wem dann? Ich denke nicht, dass die aktiven Golfspieler ihre Sparstrümpfe dafür leeren werden!
Und wenn es sich dann wirklich selbst finanzieren sollte, machen wir uns doch nichts vor, dann möchte man dort doch sicher nicht umherlaufende Hunde, spielende Kinder und schon gar keine öffentlichen Grillplätze.
Ich weiß nicht, ob ein gut angelegter Golfplatz ökologisch wirklich besser ist. Wir reden hier nicht gerade über ein kleines Stück Acker, das es gilt zu begrünen. Um den Rasen “golfgerecht“ zu pflegen und zu erhalten, bedarf es meiner Meinung nach ein wenig mehr, als nur ein paar helfender Hände, um die unerwünschten Windflug-Gewächse zu beseitigen. Von den Unmengen an Dünger und vor allem an benötigtem Wasser, denken wir nur an diesen Sommer zurück, ganz zu schweigen.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es für Oberursel wichtigere Themen gibt.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Arnulf Datum: 21.10.2003 17:49:57
Ich glaube, ich hätte die Ironie-Tags besser sichtbar an meinen Beitrag anbringen sollen. Wink


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: DeBu Datum: 21.10.2003 20:30:11
Stimmt Wink)


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: PeterH. Datum: 21.10.2003 22:20:34
Sorry, aber die Argumente hier sind ja wohl auch etwas schwach.

Zum einen gibt es immermehr Golfer, Golf wird immer billiger. Der Spruch mit den BMW und Mercedes Strassen sprich auch nicht gerade für Niveau. Bezüglich der Grillplätze ist es kein Wunder das niemand sich damit engagieren will, wenn diese Einrichtungen nach wenigen Tagen besprüht und mit Bierflaschen zugemüllt sind.

Oberursel sollte auch mal etwas über sein Image nachdenken. Das gesamte soziale System funktioniert schliesslich nur wenn auch Leute vorhanden sind die geben können, nicht nur Nehmer. Städte wie Kronberg oder Königstein sind dort weitaus besser positioniert.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Rita Datum: 22.10.2003 08:05:22
Einen Golfplatz anlegen ist vielleicht Sache der Stadt. Einen Golfplatz pflegen Sache des Vereins.
Der Verein muß für die Pflege des Rasens (sprengen. mähen, düngen u.a.) aufkommen, nicht die Oberurseler Bürger.
Die Naherholungsgebiete möchte ich aber lieber für alle frei zugänglich belassen, für die vielen Mitbürger die dort spazieren gehen, radeln, ihren Hund ausführen und dergl. mehr als auf einen sattgrünen gepflegten Rasen gucken zu dürfen, den ich aber nicht betreten darf.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Daniel Reckling Datum: 22.10.2003 08:58:30
"Das gesamte soziale System funktioniert schliesslich nur wenn auch Leute vorhanden sind die geben können, nicht nur Nehmer."

Sorry, das bestätigt in meinen Augen die vorherigen Negativ-Argumente. Ein soziales System funktioniert nur dann, wenn alle nach ihren Möglichkeiten/Bedürfnissen geben UND auch nehmen. Das sich unter der "liberalen" Besserverdienerpartei zunehmens Wähler bündeln, die meinen, von der sozialen Sicherheit viel weniger Nutzen als Kosten zu haben, ist bekannt. Diese besserverdinenden beteiligen sich ohnehin immer weniger am Solidarprinzip (Abwandern in priv. Kassen) und zahlen auch immer weniger Steuern (sinkender Spitzensteuersatz, Bemessungsgrenze, Abschreibemöglichkeiten). Ihre Aussage legt mir die Vermutung nahe, dass der Golfplatz eben für diese Personengruppen angelegt werden soll. Wie viele Golfspieler gibt es denn insgesamt überhaupt in Orschel? "Klientelpolitik", wie die Presse schon tönte, passt hier wie die Faust aufs Auge.

Ich will Oberursel gar nicht mit Bad Homburg messen. In Oberursel sollte lieber in soziale/kulturelle Leistungen invstiert werden, so dass es weiterhin eine lebendige Familienstadt bleibt und nicht das Vortaunusdörfchen für Besserverdienende. Statt über einen Golfplatz nachzudenken, sollte man lieber das Schwimmbad sanieren, Kindergärten restaurieren und über eine großzügig angelegte Parkanlage nachdenken, an der man - wie gewünscht - am Wochenende auch mal grillen kann (auf der Heide ist es ja eigentlich verboten).


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: DeBu Datum: 22.10.2003 09:56:25
"Golf wird immer billiger"
Diese Aussage mag wohl in der Sache richtig sein, ist jedoch auch sehr relativ. Da wir hier über ein Thema reden, ohne konkrete Zahlen zu nennen bzw. zu kennen, sollten wir uns über das Geben und Nehmen zu einem späteren Zeitpunkt unterhalten.
Ich glaube nicht, daß das Image von Oberursel schlechter wird, wenn es über keinen Golfplatz verfügt.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Anwo Datum: 22.10.2003 10:08:10
Warum diese Emotionen?
Nichts steht fest, kein Gelände, keine Machbarkeit, kein Finanzkonzept - und gleich geht man gegen Golfspieler vor. Jedes nur denkbare Vorurteil wird hier gedroschen.

Wenn ca. 150 Oberurseler einen anderen Sport betreiben würden - was wäre dann? Es gibt bereits Golf als Schulsport, in Bad Homburg werden Golfkurse über die Volkshochschule angeboten und hier muß keiner mit einem BMW oder Mercedes vorfahren.

Ich bin der Meinung, es sollte ein Konzept auf den Tisch gelegt werden und hierüber kann man streiten, nicht über eine Idee und diese Idee dann gleich verdammen. Auch sollte man die Chancen prüfen, die in einer Golfanlage stecken, für Stadt, Wirtschaft und Tourismus.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: walker Datum: 22.10.2003 13:59:48
Schauen Sie doch einmal ganz unverbindlich in Kalbach vorbei. Dort wurde ein kleiner Golfplatz für den "Ottonormalverbraucher" erstellt. Platzsparend und dennoch attraktiv. Dort kann man auch als "Nichtgolfer" zu günstigen Preisen einmal Golf schnuppern, ohne gleich in das hier scheinbar etwas klischeehafte Bild eines Golfers passen zu müssen. Natürlich sind ökologische Bedenken gegenüber einem Golfplatz nie fehl am Platze, aber bedenken sie, daß man jene in kleiner Form erbauen kann und dies nicht unbedingt nur "im Grünen" geschehen muß. Direkt an das Industriegebiet anliegende Bereiche, die nicht genutzt werden, können für einen GP nahezu ohne ökologische Bedenken genutzt werden. Über solche, übrigens gänzlich privatfinanzierte, Plätze kann Golf dann vielleicht auch in der BRD zu einem Breitensport werden. Golf muss nicht teuer, und auch der Golfer kein vertrottelter überheblicher Snob sein!!!!


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Arnulf Datum: 22.10.2003 17:23:28
Tja, aber erstens wäre das nur wieder ein Beweis, dass es in der Umgebung bereits Golfmöglichkeiten gibt (also ist der Bedarf fraglich) und zweitens war auch, glaube ich, ein richtiger Golfplatz gewollt. Immerhin wollte man Turniere auch einmal "zu Hause" stattfinden lassen.

Ich denke aber, dass die Befürworter einmal darlegen sollen, wo der Platz hin soll, was das bedeutet und was das kostet. Dann kann immer noch entschieden werden.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: DeBu Datum: 22.10.2003 18:59:02
Im Umkreis von ca. 50 km bin ich mal so eben auf 14 Golfplätze gekommen; wobei Frankfurt gleich drei und Bad Homburg zwei Plätze zu bieten haben. Der in Kalbach (soll übrigens unter Insidern einen guten "Ruf" haben) hat eine sehr verkehrsgünstige Lage und wird oder soll weiter ausgebaut werden.
Das nur als kleine Ergänzung und Überlegung zum Bedarf.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Kolja Datum: 23.10.2003 22:41:38
Als ob wir nicht genug andere Probleme hätten.

Aber ich weiss jetzt schon wie's ausgeht: Die Golfer im Stadtparlament genehmigen den Platz, natürlich "im Interesse der Bürger", das Ding geht Pleite (z.B. weil es rund um Frankfurt schon reichlich Plätze gibt...) und dann wird der Platz von der fast bankrotten Stadt subventioniert (natürlich nicht im Eigeninteresse der Golfer im Stadtparlament) und das von unseren Steuern.

Steckt das Geld lieber in die Jugendförderung oder die maroden Strassen Oberursels, da kommt mehr bei raus.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: scrat Datum: 23.10.2003 23:42:28
Hier einige mehr oder weniger ernst gemeinte Alternativen zum Golfplatz in Oberursel:

1.) Nutzung des Hommkreisels als Formel1-Strecke. Titel "Rund um den Homm-Kreisel" [Endlich kein Problem mehr mit Fußballfans und Abiturienten, da abgesperrt Wink ]

2.) Ausbau des Rathausbrunnen zur Wildwasser-Rafting-Strecke

3.) Kartbahn im Gewerbegebiet in Oberstedten, Nähe Mc Donalds

4.) Sommerrodelbahn von der Hohemark bis Gewerbe-Amüsiergebiet Oberstedten, entlang dem Autobahnzubringer

5.) Alpine Wanderstrecke auf dem Marktplatz mit unterschiedlichen Schwierigskeitsgraden

Diese Liste ist noch erweiterbar, nur her mit euren Ideen!!!

P.S. Mal ganz im ernst: Was wäre mit einer Multifunktionshalle, die für Sportvereine, Jugendgruppen und -werke und alle, die einfach Platz brauchen da ist???
Die, gerade im Winter, angespannte Hallensituation kennen hier sicher viele. Außerdem würden sich hier Möglichkeiten bieten, tagsüber div. Sportarten nachzugehen. Die Betreuung zu organisieren wird vielleicht nicht ganz leicht, könnte mir aber vorstellen, dass einige Vereine hier Möglichkeiten sehen, sich zu präsentieren und zu helfen...
Ob man dann noch einen Fußballplatz bzw. großen Rasenplatz danebensetzt, sei jetzt mal in den raum gestellt.
Des weiteren würde in dieser Halle neben Sport auch Platz für Theatergruppen etc. sein. Zusatzausrüstung wird ja eher selten benötigt und könnte dann Eventbezogen organisiert werden.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Svenja Datum: 24.10.2003 07:47:38
Statt sich über einen Golfplatz Gedanken zu machen, der sehr viel Wasser verbraucht sollte man sich erst mal dem Thema "Urselbach" zuwenden, der auf weiten Strecken total ausgetrocknet ist.
Dem durch Prestigeopjekte wie den Epinayplatz das Wasser abgegraben wurde, der durch die massive Bebauung und den damit einhergehenden immer höheren Wasserverbrauch immer mehr zum Rinnsal verkommt.
Ich denke dass ist wichtiger als den x-ten Golfplatz der Umgebung anzulegen.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: PeterH Datum: 28.10.2003 11:34:45
Oberursel wird sicherlich nicht Schlechter wenn es keinen Golfplatz bekommt, allerdings scheint es mir das in Sache Marketing Oberursel doch weit hinter anderen Städten zurückliegt. Dabei möchte ich jetzt keine Partei für das angesprochene "Vortaunusstädtchen für Besserverdienende" aber auch nicht für die "Familienstadt" ergreifen, ingesamt sehe ich in diesem Gebiet Aufholbedarf egal in welche Richtung.

Bzgl. der fehlenden Grössenordnung von "Golf wird immer billiger" mal ein kurzes Beispiel der Gebühren von IGC2000 (Ein Verband der es ermöglicht auf über 100 Plätzen in Deutschland kostenfrei spielen zu können):

AUFNAHMEGEBÜHR (einmalig) 150,00 Euro
CLUBBEITRAG (jährlich) 100,00 Euro
SPIELGEBÜHREN (monatlich) 60,00 Euro

...soll definitv keine Werbung sein, auch bin ich dort kein Mitglied, allerdings kann man klar erkennen wie sich die Preispolitik verglichen mit klassischen Golfclubs, die oft mehrere tausend Euro für jeden dieser Einzelposten verlangen, unterscheidet.

Gruss Peter


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: PeterH Datum: 28.10.2003 11:45:22
Bzgl. des Systems liegt zwischen uns wohl eine unklärbare Meinungsverschiedenheit, allerdings möchte ich gerne nochmal auf die Grillplätze zurückkommen.

Gerade in den letzten Jahren konnte man immerwieder beobachten wie öffentliche Plätze und Einrichtungen mutwillig zerstört bzw. verdreckt werden. Gerade die vo Jugendlichen geforderten Skatingplätze wie zum Beispiel in Stierstadt am Friedhof oder in Wiesskirchen an den Sportplätzen waren nach wenigen Wochen in einem Unzumutbaren Zustand. Genauso kann man den Müll auf der Heide gar nicht so schnell wegräumen wie er hingeworfen wird, gerade Scherben von Bierflaschen sind hier bei spielenden Kinder wohl nicht angebracht.

Solange die Gesamtheit der Benutzer solcher Plätze und Einrichtungen sich nicht auf ein zivilisiertes Niveau begeben kann wundert es mich nicht, dass einzelnen Gruppen gerne davon abgrenzen, sein es jetzt Golfspieler oder sonst wer. Schade das eine Kooperation aller scheinbar nicht möglich ist.

MFG Peter


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Ingo Datum: 28.10.2003 13:04:34
Die Sache mit den verdreckten Anlagen stimmt schon. Ich glaube aber nicht dass dies ein Grund für Golfspieler ist sich abzugrenzen.
Ich habe noch keinen Golfplatz mit einem Grillplatz oder einem Kinderspielplatz gesehen. Sie sind immer sehr schön grün und gepflegt.
Und wenn man die o.g. Gebühren so anschaut, dann ist Golfspielen nicht gerade billig.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: DeBu Datum: 28.10.2003 15:06:59
Die Preise lesen sich doch recht "zivilisiert". Bisher kannte ich nur Aufnahmegebühren von mehreren tausend Euro und Mitgliedsbeiträge vom 1000-1200,- Euro/Jahr.
Ist auch bekannt, welcher von diesen über 100 Plätzen in Deutschland sich im näheren Umfeld von Oberursel befindet, der diesem Verband (IGC2000) angehört?


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Arnulf Datum: 28.10.2003 15:20:38
Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass solch eine Vermischung überhaupt möglich ist. Ein Golfplatz steht und fällt doch mit der Qualität seines Rasens. Das heißt, dass er nicht beschädigt werden darf.
Wie kann ich aber verhindern, dass dort Fußball gespielt oder wilde Feuerchen angezündet werden, wenn dieser Platz öffentlich zugänglich ist? Auch stelle ich mir die Frage der Sicherheit. Ich möchte beim Grillen keinen Golfball an den Kopf bekommen.

Wie regelt das Bad Homburg eigentlich mit dem Müll auf seiner Grillwiese?


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Kermit Datum: 28.10.2003 15:52:31
Die rumfliegenden Bälle sind Dein Problem. Als wir im Sommer in Norddeutschland waren kamen wir auch mehrmals an Golfplätzen vorbei und da hingen dann Schilder "Vorsicht Golfbälle".
Als wir uns erkundigten was dies soll wurde uns gesagt, die Vereine sichern sich so ab.
Es kann keiner, dem ein Ball an den Kopf flog, behaupten, er habe von dieser Gefahr nichts gewusst und hat somit keinerlei Schadensersatzansprüche.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: toertsche Datum: 28.10.2003 23:42:08
Die Preise bewegen sich sicherlich in einem Rahmen, den man finanzieren kann, ist allerdings immer noch für die meisten sehr teuer. Davon abgesehen gibt es in Hessen ganze 4 Plätze:
Alsfeld, Dillenburg, Gießen und Twistesee.

Zu finden sind weitere Informationen unter:
http://www.igc2000.de

Ich persönlich bin gegen einen Golfplatz und denke, daß wir auch keinen benötigen. Bad Homburg hat schon zwei Plätze, mit welcher Begründung sollte es hier noch einen geben? Warum überläßt man die Entscheidung nicht einfach einem Investor, soll der das Risiko doch in voller Höhe tragen, wenn die Fläche dafür zur Verfügung gestellt werden muß, kann man sich noch immer darüber unterhalten, ob er ein tragfähiges Konzept vorlegen kann.


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: B+A Datum: 01.11.2003 23:23:56
Ich bin auch nie davon ausgegangen, daß Hunde, Griller und Sonstige sich DIREKT auf dem GOLFRASEN tummeln (sondern daß es in dieser dem Golfclub zur Verfügung stehenden LANDSCHAFT ZUSÄTZLICH entsprechend abgegrenzte Gebiete wie Baumgruppen, Biotope, VogelschutzZonen und Hunde-/Freizeit-/Grillwiesen geben könnte)
Gerade der Golfplatz in Bad Homburg unterhalb der Saalburg ist dafür doch ein brauchbares Beispiel, da es sich hier ebenfalls nicht um ein quadratisches abgegrenztes monokulturelles Areal ähnlich millitärischer Sperrgebiete handelt (...sondern immer wieder Wald, Feld, Busch, Wege, Rasen, Bachläufe und Tümpel einander abwechseln)

Dumm
ist nur, daß es hier wieder läuft wie bei der OKeStrasse (die Kritiker melden sich zuhauf - und die anderen schweigen stille...)


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: Rolf B. Datum: 02.11.2003 19:40:16
Kann mir jemand sagen wo ein Golfplatz in Oberursel hinsoll ?
Der anfangs erwähnte Platz in Weißkirchen ist doch viel zu klein und grenzt überall an Nachbargemeinden.
Wo in anderen Stadtteilen ist so ein großer Platz frei ?


Betreff : Golfplatz in Oberursel ? Autor: B+A Datum: 03.11.2003 11:25:22
Wenn man sich Luftbild oder Stadtplan vor die Nase hält, gibt es nur 2 (höchstens 4) in Frage kommende Flächen:

1. Das Gebiet rechts und links des Kalbaches im Südosten Bommersheims (das ehemalige AFNGelände erklärt man zum Museum oder macht es zur "international partyzone" mit Luxushotel und Clubrestaurant)

2...das südöstliche Stierstadt vom Steinbacher Erholungsgebiet bis zum Alt(Käs?)bach (...in Kooperation mit Steinbach - die wollten doch eh ein Hotel aus ihrem alten Schwimmbad machen)

3...das schon durch die OKeStrasse bereits bekannte Gebiet südlich von Weisskirchen (mit wundervollem Golferblick auf Umgehungsstrasse, Möbelhandel, Kläranlage und Baustoffindustie...)

4....östlich von Oberstedten mit dem alten Lindenbäumchen als dekorativem Mittelpunkt und McDonalds als Ausgabe und Clubrestaurnat *g* ( wenn da nicht diese vielen Umgehungsstrassen wären)

......Mehr Fläche is nich (...es sei denn, man opfert Maasgrund, Atzelhöhl oder Weingärten - oder rodet die Taunushänge...)


Zuletzt bearbeitet von ... am 17.08.2004, 23:51, insgesamt einmal bearbeitet


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