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 A-Plan: V.Service, Volksfesten, Armut ü.Park-zu Spielplätzen      Verfasst am: 14.09.2004, 11:18       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema [url=http://neues.forum.oberursel.de/Userside/Tree.asp?&SField=8&SortType=DESC&vchAlias=1444&ALL=1]Aktionsplan Oberursel[/url)

Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Uta Stamm Datum: 31.08.2004 08:34:08
Ich denke es wäre an der Zeit sich nicht mehr nur gegenseitig Fehler vorzuhalten. Besser wäre es für Oberursel zusammenzurücken. Unsere Probleme sind doch die Probleme fast aller Städte. Alle müssen sparen. Die Familien, die Städte, die Geschäfte. Ich fahre auch in die Großmärkte. Nicht wegen der kostenlosen Parkplätze sondern wegen der billigen Preise und weil es alles auf einem Fleck gibt. Ich meine jetzt müßten die Oberurseler so etwas wie einen Aktionsplan verabreden
1. Günstigeres Parken vereinbart zwischen Stadt und Geschäften
2. Verlegung des Wochenmarktes in die Stadtmitte, wenigstens am Mittwoch
3. Parkplätze auf dem Marktplatz für die Kneipen
4. mehr Spielgeräte, mehr Sauberkeit und mehr Grün in der Innenstadt
5. einheitliche, familien- und erwerbstätigenfreundliche Öffnungszeiten der Geschäfte
6. Vereinbarung mit den Anwohnern über Zahl, Umfang und Dauer der Feste
7. mehr Freundlichkeit und Service in Geschäften (gilt nicht für alle als Problem)

Bestimmt gäbe es noch mehr Ideen. Es müßte halt mal einer anfangen.


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Skyboarder Datum: 31.08.2004 12:35:12
8. aktive Suche nach Geschäften, die in Obu eröffnen (notfalls mit Subvention)
9. aktive Suche nach Unternehmen, die sich in Obu ansiedeln (+Kaufkraft)
10. Realisierung eines Einkaufsführers ähnlich wie Stadtpläne mit den Angeboten der Geschäfte
11. An Verkehrsknotenpunkten wie MCD oder Viadukt wechselnde Werbeflächen für oberurseler Geschäfte (jewils wöchentliche Wechsel mit Präsentaionen des Geschäfte)


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: B+A Datum: 31.08.2004 14:04:21
@Uta, Skyboarder
solche Vorschläge gibt es hier im "Forum" oder bei den "Stadtgesprächen" doch zuhauf (...allein der Roland Ruppel hat schon mehrfach solche Anläufe gemacht und eine Liste mit fast 20 Punkten veröffentlicht)

Ausserdem gibt es zu jedem der aufgeführten Punkte ein eigenes, separates Thema, in dem ForumsUser bereits konkrete Ideen und Anregungen gesammelt haben (...ohne die Diskussion in ein einziges Kunterbunt-Thema zu verlagern)


Betreff : ustamm@t-online.de Autor: Uta Stamm Datum: 31.08.2004 16:20:35
@ B + A: Das habe ich auch gelesen. Die Gefahr des bisherigen Diskussion ist, dass die Vorschläge einzeln diskutiert und zerfleddert werden. Ich bin aber überzeugt, dass nur dann etwas gelingt, wenn alle sich koordiniert bewegen und nicht ständig nur von anderen etwas fordern. Bei den Punkten von Sky und mir müssen alle was machen. Die Stadt, die Geschäfte, die Anwohner. Aber wenn es funktioniert, hätten auch alle was davon. Wir sind ja spitze darin zu erklären warum etwas nicht funktioniert. Wie wäre es denn mal die Kräfte zu bündeln, damit etwas funktioniert.


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Siegfried Datum: 01.09.2004 09:16:12
Können Sie mir bitte erklären wie Ihre Initiative funktionieren soll ?
Wir sind alles Einzelpersonen und was Sie da so vorschlagen bedarf zum großen Teil der Beschlüsse des Magistrats.
Auch wird den einen der eine Punkt wichtig sein, anderen andere Punkte und Ihre Liste wird zerfleddert werden, es sind einfach zu viele Punkte zum mal eben Durchdiskutieren drauf.


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: rüdi Datum: 01.09.2004 13:03:09
aber echte win-win Geschäfte funktionieren nur, wenn alle sich bewegen.


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: DeBu Datum: 01.09.2004 13:37:10
Schaut man sich die Punkte im Einzelnen an, dann haben doch alle ein gemeinsames Ziel: Oberursel attraktiver zu machen.
Und dies sollte nicht mit einem einzelnen oder einigen wenigen, sondern mit der Summe einer Vielzahl von Punkten zu erreichen sein.
Ein Zerfleddern sehe ich aus diesem Grund nicht.


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: B+A Datum: 01.09.2004 15:05:53
Was sollen wir denn mit einer solchen Liste anfangen ?
Bei fast allen Punkten geht es doch auch gar nicht mehr um das "OB ?" sondern um das "WIE ?" (...also um Details, die wiederum nur in umfangreichereren eigenen Themen erörtert werden können)
Ausgenommen Punkt 11 (...der ist neu) .......Aber so neu nun auch wieder nicht (...siehe Reklamewände der Firmen Straub, Ehmann, Schenkel usw. an den drei Hasen )
Druck und Gestaltung solcher großformatigen Poster kosten Geld (...und nicht jedes Geschäft ist bereit, hier zu investieren)

PS:
Aber Teil 1 von Punkt 7 können wir gerne alle sofort in die Tat umsetzen
Smile


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Rita Datum: 01.09.2004 15:43:33
Das wird, glaube ich, mit zerfleddern gemeint: Teil xy können wir sofort umsetzen.
Was ist dann mit den anderen Punkten ?
Ich sehe auch nicht so recht wie wir - mit "wir" meine ich die Bürger Oberursels - jetzt diese Liste von Punkt 1 bis 20 durchdiskutieren und in die Tat umsetzen. Wo diskutieren wir ? Wie werden alle oder möglichst viele Bürger erreicht ? Was können wir ohne die Politik machen ?
Vieles klingt ja ganz gut, aber ich sehe bei der Umsetzung doch einige Probleme. Soll kein Miesmachen sein, aber wenn man einfach mal so den Markt umlegen oder für mehr Parkplätze sorgen könnte wäre es vielleicht/wahrscheinlich schon geschehen ?


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Uta Stamm Datum: 01.09.2004 17:19:52
Ich möchte nur zu meinen Vorschlägen etwas sagen. Ich will damit nicht behaupten, das wäre abschliessend. Bisher, so mein Eindruck,. wurden einzelne (gute) Vorschläge gemacht, aber dann von dem der es realisieren müßte die Probleme geschildert. Um dann zu kontern, es müßten sich erst mal die andern bewegen. Beispiel: die Stadt hat kein Geld für billigere Parkgebühren, zunächst müssten mal die Geschäfte die Öffnungszeiten ändern.. Die verweisen dann darauf, dass sie mal eine Zeitlang Donnerstags bis 20.00 Uhr geöffnet hatten, es wäre aber niemand gekommen. Ich glaube einfach nicht, dass es für Oberursels Probleme nur eine einzige Ursache gibt, sondern dass alle Beiträge leisten müssen. Wir am Forum können das nicht entscheiden. Aber vielleicht lesen das die Politiker, der Bürgermeister, die Stadtwerke, der FokusO und Anwohner der Innenstadt. Und wenn der Bürgermeister dann alle mal zu einer Zukunftswerkstatt einladen würde, kämen am Ende vielleicht ein paar gemeinsame Beschlüsse raus und durch die Stadt geht ein Ruck.

1. Günstigeres Parken vereinbart zwischen Stadt und Geschäften
30 Minuten frei auf oberirdischen Parkplätzen müßte doch machbar sein.
2. Verlegung des Wochenmarktes in die Stadtmitte, wenigstens am Mittwoch
Es gibt gute Argumente für den Wochenmarkt auf dem Epinay-Platz, aber auch welche für den Markt auf dem Marktplatz. Warum also nicht teilen? Samstags sind ja recht viele Kunden auf dem Marktplatz. Sie helfen den Geschäften in der Strackgasse. Mittwochs ist der Markt leer. Eine Verlegung schadet also der Strackgasse nicht. Das kann die Stadt beschliessen, es kostet nicht mal was.
3. Parkplätze auf dem Marktplatz für die Kneipen
Der Marktplatz ist oft leer, die Geschäfte und Kneipen klagen über fehlende Parkplätze. So fünf bis zehn Parkplätze mit Parkscheibe kann man einrichten und muss dafür nur die Poller entfernen.
4. mehr Spielgeräte, mehr Sauberkeit und mehr Grün in der Innenstadt
Da hat die Stadt doch schon etwas getan. Vielleicht spendet auch mal ein Geschäft ein Spielgerät für die Fußgängerzone. Wenns vor der eigenen Ladentür steht, nutzt es sogar den eigenen Kunden.
5. einheitliche, familien- und erwerbstätigenfreundliche Öffnungszeiten der Geschäfte
Darüber klagen doch viele die in Oberursel zwar wohnen aber tagsüber woanders arbeiten. Man weiß nie wann man wo was kriegt. Alle bis 19.30 Uhr und Samstag bis 15.00 Uhr offen, das wäre doch was.
6. Vereinbarung mit den Anwohnern über Zahl, Umfang und Dauer der Feste
Viele Beschwerden über manche Feste kann ich schon verstehen, obwohl ich im Stadtteil wohne. Die meisten feiern aber auch gern. Ein Vertrag zwischen der Stadt, den Vereinen und dem FokusO über die Zahl und den Umfang der Feste würde es für die Anwohner berechenbar machen.
7. mehr Freundlichkeit und Service in Geschäften (gilt nicht für alle als Problem)
Sollte ohnehin Firmenpolitik sein.

Vielleicht geht auch das eine oder andere nicht, was ich mir vorstelle. Aber mal gemeinsam an einem runden Tisch drüber reden wäre besser als ständig nur übereinander zu schimpfen. Ist es zu naiv zu glauben alle wollten die Stadt vorwärts bringen und mal was wagen.


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: merlin.themagic Datum: 01.09.2004 19:41:31
... na endlich, wurde auch langsam Zeit ...
somit sind wir (mal wieder) beim alles bestimmenden, allein seligmachende, in allen ( ? ) Köpfen umherkreisenden Thema Nr. 1 -

PARKPLÄTZE !!!

Als ob es außer dem (zeitweiligen) Abstellplatz (Anzahl & Kostenfaktor) der Orscheler Individualverkehrsmittel (motorgetrieben, mehrrädrig, spritschluckend ...) nichts wichtigeres gäbe ...
Getreu nach dem Motto: Laßt uns alle Parkuhren abschaffen, die Parkhäuser schranken- und kostenlos betreiben - schon haben wir paradiesische Verhältnisse in Orschel.
Was kümmert es, wenn es auch dann immer noch Mitbürger gibt, die, verschämt, heimlich, meist im Dunkeln, die Mülltonnen der Supermärkte nach etwas Eßbarem durchstöbern, weil ihnen das nötige Kleingeld zum Überleben oft nicht mehr ausreicht ?
(GANZ OHNE PARKPLATZ-SORGEN ...)


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: rüdi Datum: 02.09.2004 00:33:34
???? was willst du uns damit sagen?


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Ferdi Datum: 02.09.2004 07:48:47
Ich nehm' mal an Parkplätze war nur ein Beispiel aus der langen Liste. Da jetzt so draufzuhüpfen ist etwas daneben, oder ?
Ich kann mich auch nicht erinnern von Dir einen Beitrag über die teilweise Verarmung der Bürger in Oberursel gelesen zu haben. Oder täusche ich mich ?
Wenn man heute die Zeitung liest hat man im Gegenteil den Eindruck in Oberursel wohnen viele Gutbetuchte. Denn es werden an allen Ecken und Enden Häuser gebaut, die bestimmt nicht ganz billig sind. Was mir auf der einen Seite sehr bekannt vorkam und ich auf der anderen sehr schade finde: Die Einwände der betroffenen Bürger werden vom Tisch gewischt. Man befürchtet mehr Lärm, die Stadt rechnet aber vor wieviel Lärm entstehen wird und der ist akzeptabel. OKeStraße im kleinen.


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: merlin.themagic Datum: 02.09.2004 14:38:48
In Ordnung - Es soll mir keiner nachsagen, daß auch ich, im hohen Alter, nicht mehr lernfähig sei ...
Hiermit widerrufe ich mein Pamphlet ob der Armut in Oberursel und bekenne öffentlich:

IN OBERURSEL GIBT ES KEINE ARMUT !

Des weiteren erkenne nun auch ich an, daß es mit Oberursel unbedingt v o r w ä r t s gehen wird, wenn nur erstmal
das leidige Parkplatz-Problem gelöst sein wird.

VORWÄRTS ? JA !
ABER WOHIN ?
Quo vadis, Orschel ?

"... und sie bewegt sich doch ..."


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Ketzer Datum: 02.09.2004 15:30:05
@Ute Stamm, Ihr Punkt 5: Bezieht sich die Bezeichnung "familien- und erwerbstätigenfreundliche Öffnungszeiten" denn auch auf die Erwerbstätigen im Einzelhandel, die in der Regel ja auch eine Familie haben?


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Krümel Datum: 02.09.2004 15:45:59
Dieser Beitrag ist ebenso falsch wie der weiter oben stehende.
Es gibt Armut in Oberursel. Die Menschen, die mit ihren Tüten auf Parkbänken rumsitzen/liegen tun dies bestimmt nicht weil ihnen die Suite im Mövenpick zu popelig ist.
Warum war das eigentlich noch kein Thema in Oberursels Foren ? Oder gibt es die Menschen, die aus Abfalleimern die Dosen fischen und zum Getränkehändler bringen nur in den Vorstädten ?
Werden immer nur die neuen Häuser, Geschäfte, Straßen wahrgenommen ? Und die, die das Pech haben kein Geld zu haben übersehen


Betreff : Oberursel OffLine Autor: B+A Datum: 02.09.2004 19:15:31
@Krümel:
Bei 25 Cent pro Dose und dem richtigen Revier durchaus ein lohnenswerter Job (...und wenn man in Merlins Beiträgen die Ironie berücksichtigt - ...stimmt´s da auch wieder)

@Krümel, Rita:
Die "armen" Leute ohne richtiges zuhause haben in der Regel auch keinen Computer mit InterNetanschluss (...ergo sind die hier sehr selten vertreten)

Ich habe in einigen Themen (zB "Altenwohnung Kronberger Strasse") versucht, für einige dieser meist älteren Mitmenschen hier als Ghostwriter mitzuschreiben (...was sich aber als sehr zeitaufwendig herausstellte, da die ja auch wissen möchten, was hier geantwortet wurde und man demzufolge das Thema ausdrucken und vorbeibringen muss)
Ist so wie auf den orientalischen Märkten, wo jemand für Analphabeten Briefe schreibt (...nur halt ohne Bezahlung)



Wo wir auch schon beim Stichwort von Rita wären:
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>"Wo diskutieren wir ? Wie werden alle oder möglichst viele Bürger erreicht ?"<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Um die Meinung aller zu erfassen, müssten in den Foren/Stadtgesprächen auch die Meinungen der "Off-Line-Bürger" eingebunden werden (...zB Leserbriefe, Bürgertelefonate, Gartenzaungespräche und Zeitungsberichte)
Und ab und zu mal Forumsthemen ausdrucken und in der betroffenen Gegend verteilen (......zB. in der Strackgasse Herr Brums Einladung in´s Macondo .....oder bei den Nachbarn der Lorsbachstrasse, wenn´s um´s Obdachlosenheim geht ...usw)


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: B+A Datum: 02.09.2004 20:16:05
@Uta Stam
01. ....ist bereits auf dem Weg (...hier geht es nur noch um das "wann" und "wie")
02. ....ist bereits Realität (...wegen der zu erwartenden Bauarbeiten am Epinayplatz halt übergangsweise auf dem Rathausplatz)
03. ....oft gewünscht (...und hoffentlich auch bald Realität)
04. ....wie bereits festgestellt, gibt es da doch schon einiges an Grün + Spielgeräten (...und zum Thema Sauberkeit siehe "STADTGESPRÄCH")
..... ....oder Zusammenfassung unter http://www.obu-forum.de/sauber
05. ....daran basteln wir schon seit Jahren
..... ....aber es bleibt schwierig, "perfekte Öffnungszeiten" mit den Faktoren "Personalkosten" und "privaten Wünschen" in Einklang zu bringen)
06. ....zu diesem Thema gibt (gab?) es bereits einen "grünen Tisch" für Anwohner, Vereine und Politiker
07. ....ohne Worte
Smile

@Skyboarder:
08. ...."notfalls mit Subvention" (...nee - oder ? )
09. ....frag´mal die SEWO, was die so den ganzen Tag machen
10. ...Einkaufsführer mit Stadtplänen gab´s schon oft (....auf Papier bisher immer teuer, unvollständig und unveränderbar)
.......! aber eine alphabetische Übersicht ALLER Geschäfte an den Ortseinfahrten wäre schön (...am besten Terminals mit Zugang zur Produktdatenbank)
11. ....find´ich persönlich blöd: ...entweder alle oder keiner (...und wenn schon abwechselnd einzelne, dann sollten die das auch selber zahlen)


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Flori Datum: 03.09.2004 09:31:32
Ich hab mal bei unseren Nachbarn die Liste rumgezeigt und nach Meinungen gefragt. War teilw. deprimierend, teilw. verständlich: Die meisten haben Null Bock sich irgendwelchen Aktivitäten anzuschließen. Sie sehen daß die Lebensqualität in den Stadtteilen rapide abnimmt, z.B. durch Wegfall von Einkaufsmöglichkeiten, Postfilialen usw. Es wird immer mehr Grün zugebaut. Kinderbetreuung ist schwierig, sehr teuer und oft nicht mit der Arbeitszeit vereinbar, Betreuungsmöglichkeiten ganztags sind kaum zu finden. Spielplätze oder z.B. Bolzplätze für Ältere Mangelware. Es ist schmutzig, dunkel und sie gehen abends aus Angst vor Angriffen nicht mehr aus dem Haus. Man engagierte sich um einen Lebensmittelladen zu erhalten oder einen Spielplatz instandzuhalten, ohne Erfolg. Fazit: Was kümmert mich jetzt was aus Oberursel wird.
Das ist nur eine nichtrepräsentative Umfrage, vielleicht denken andere anders.


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: DeBu Datum: 03.09.2004 12:28:11
Das Ergebnis ist nur allzu verständlich. In der heutigen Zeit fällt es einem schon schwer, sich noch zu engagieren. Ein jeder von uns kennt bestimmt ein paar nicht gerade weinige Punkte in seinem persönliche Umfeld, wo es schon angebracht wäre, dies zu tun.
Auch ich durfte eine ähnliche Erfahrung machen und habe es dann schließlich aufgegeben. Es mangelte an der oftmals notwendigen Kommunikation und wenn diese dann doch zustande kam, dann wurde sich nicht mehr an ehemals zugesicherte Absprachen gehalten.
Die Ansätze für eine Bürgernähe bzw. bürgernahe Politik sind schon vorhanden, der Wille z.T. auch, doch in der Praxis läuft es dann wieder auseinander und man wird über das "Warum" im Unklaren gelassen bzw. erfährt es erst durch gezieltes Nachfragen im Nachhinein. Ergo, wieder ein Kommunikations-Defizit.
Ich bin der Meinung, daß wenn bestimmte Vorhaben sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht so realisieren lassen, dem Bürger dies offen, ehrlich und nachvollziehbar mitgeteilt werden sollte. Und dieses ohne ständiges und lästiges Nachfragen. Dies verstehe ich auch unter Bürgerbeteiligung!


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Krümel Datum: 04.09.2004 10:00:12
An B+A: Diese Antwort ist reichlich zynisch.
Die Rechnung mit den Dosen, na ja, lassen wir da.
Ich stimme mit Dir überein, Menschen in beengten finanziellen Situationen haben selten einen PC mit Internetanschluß. Und schreiben daher im Forum selten.
Aber es soll auch Leute geben die solche Obdachlose, Arme u.a. kennen oder sie sehen (denn sie sind nicht zu übersehen und es werden immer mehr) und darüber was schreiben. Die nicht nur sich sehen, sondern über den Tellerrand gucken können.


Betreff : Aktionsplan Autor: B+A Datum: 06.09.2004 13:37:52
Hmmm, jetzt hab´ich meine Antwort nochmals durchgelesen und kann da eigentlich nichts zynisches entdecken (....ausser vielleicht, daß ich "armen" überflüssigerweise mit Anführungszeichen versehen habe)

Ansonsten, ja, ich sehe sie, hin und wieder setze ich mich auch dazu und rede (...und Sonntags ist vielleicht auch mal ein gemeinsamer Becher Wein am Stadtteich drin)
Aber was und weshalb soll man hier darüber schreiben ? (...vielleicht die Bitte an den BSO, das Gebüsch hinter den Bänken nicht zu betreten oder an bestimmten Orten eine Dixie-Toilette aufzustellen ?)
Es gibt hier das für "beide Seiten" wichtige Thema "Obdachlosenunterkunft Lorsbachstrasse", in dem ausser mir und einem anonymen Anwohner bisher niemand geantwortet hat (...obwohl die Situation dort auch von Obdachlosen sehr kritisch beschrieben wird und einige dort nur dann hingehen, wenn´s draussen absolut zu kalt ist)
Also - was schreiben ? (....ohne allzuviel zu verraten ! )


PS:
Ich nehme das Thema sehr, sehr ernst, da ich weiss, wie schnell gerade Selbständige in diese Situation geraten können (...und habe auch schon oft darüber nachgedacht, wie ich mit weniger als 350,- € in Oberursel <überleben> würde)

Zelt ? (...wird abgerissen, zerstört oder geklaut, soblad Du Dich davon entfernst - ausserdem musst Du erstmal eins haben)
Brückenkopf ? (...da wird man auch vertrieben - ausserdem nicht abschliessbar - aber immerhin....)
Obdachlosenunterkunft ? (...Nein danke - echt die vorletzte Station)
Abschliessbares beheizbares Gartenhäuschen ? (...das wäre fast schon zu schön)
Groß genug für Matratze, Fahrrad, Tischchen und Hund (...am besten mit Lagerfeuer und Duschmöglichkeit in der Nähe)
Jetzt fehlt nur noch die Erlaubnis, den Hund mitnehmen zu dürfen (...und etwas Schutz vor <jugendlichem> Vandalismus.....)
???


Betreff : Aktionsplan Oberursel Autor: Krümel Datum: 06.09.2004 16:37:50
Hallo B+A, ich fand die Rechnung: 25 Cent pro Dose und das richtige Revier zynisch. Es werden doch kaum noch Dosen weggeworfen. Aber vielleicht reagiert man etwas über wenn man auf seinen Wegen in Frankfurt, Oberursel und sonstwo immer mehr Leute sieht die mit 2 Tüten in der Hand die Papierkörbe nach was Eßbarem durchwühlen oder auf den Bänken in den U-Bahn-Stationen liegen.
Ich glaube so eine Karriere geht sehr schnell. Erst verliert man seinen Job, dann kann man die Wohnung nicht mehr bezahlen und so weiter.
Da passte der Artikel in der Frankf. Rundschau heute so richtig ins Bild: Die OWG feiert ihren Neubau und sich, aber billige oder bezahlbare Wohnungen, nee, die werden nicht gebaut. Kann man nix dran verdienen.


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