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       Verfasst am: 25.04.2005, 22:53       Nach oben   




Zuletzt bearbeitet von ... am 25.04.2005, 22:53, insgesamt 5-mal bearbeitet


 Kanister      Verfasst am: 21.04.2005, 20:25       Nach oben   


Sehr geehrte Bürger von Oberursel,

möchte Ihnen bei dieser Gelegenheit mein Handwerk und mich kurz vorstellen: Ich bin der Künstler "Kanister", der die florale Gestaltung der Stromkästen in Oberursel entworfen und gesprayt hat. Bin gelernter Mediendesigner und mit dem werbewirksamen Erarbeiten von Design- und Gestaltungskonzepten vertraut.

Als Mitglied der Aktion "sauberes Oberursel" habe ich die Vorarbeit zur Gestaltung der Bahnhofsunterführung zur ICE-Einweihung mit dem Künstler "Bomber" durchgeführt. Auch bei anderen Projekten wie zB. die Gestaltung der 3-Hasenbrücke, Durchgang Untere Hainstraße, Feldbergschule, und des Keltenrundweges an der Hohemark stellte ich meine Graffitikunst unter Beweis.

Ich konnte während der Gestaltung der Stromkästen in Oberursel zu 99% positive Meinungen der Passanten feststellen, natürlich muß ich mein Handwerk mit der Spraydose auch einigen Leuten näher erklären. Das klärt auf und schafft weitere fans für Graffiti.

Oberursels Innenstadt wird durch meine Graffitis künstlerisch aufgewertet und sie trägt positiv zum Stadtbild bei.

Wer eine Graffitigestaltung wünscht kann mich erreichen unter:

Markus Janista : Flächengestaltung aller ART
06171 25019
0173 6695229
www.kanikaze.com
www.kanikaze.de


 BILDER      Verfasst am: 21.04.2005, 19:04       Nach oben   


Schaltkästen:














...am Bahnhof, an der KHD-Wiese, am Hommkreisel und in der Kumeliusstrasse
Weitere Bilder vom Sprayer siehe auch unter Herbsttreiben

GlasContainer:














.........in der Korfstrasse, ...............................an der Feldbergschule .......................und an der U-Bahn Bommersheim

Fussgängerbrücke zur Keltenstadt:





























Die Keltenstadt befindet sich rechts und links des Heidtränktals (Ausgangspunkt für Erkundungen ist die besprayte Fussgängerbrücke unmittelbar oberhalb der U-Bahn-Endstation "Hohemark")


Zuletzt bearbeitet von ... am 21.04.2005, 19:04, insgesamt 11-mal bearbeitet


 "Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet"      Verfasst am: 15.01.2005, 18:21       Nach oben   


Weiterleitung zum STADTGESPRÄCH Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet

Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: Bürgermeister Brum Datum: 16.09.2004 11:38:39
Viele öffentliche Stellen in unserer Stadt sind durch wilde Schmierereien verschandelt. Zusammen mit dem Oberurseler Künstler HENDOC, der für sein Projekt "Schnitzing 3D Graffiti" mit dem Förderpreis der Deutschen Stiftung Kriminalprävention ausgezeichnet wurde, wollen wir diese Flächen mit künstlerischem Graffiti belegen. Wir sehen darin einen Beitrag zur Verschönerung der Stadt, diese wird bunter und interessanter. Gleichzeitig ist dies aber auch ein Weg zur Entkriminalisierung von Jugendlichen.

Mit der Bahnhofsunterführung und der Fußgängerbrücke an der Endstation U3 "Hohemark" haben wir großflächig begonnen. Mit verschmierten Schaltkästen und Altglascontainern wollen wir weitermachen. In einer Testphase wollen wir jetzt zunächst einmal die Resonanz an verschiedenen Stellen in der Stadt prüfen.

Glascontainer: Korfstraße, Oberhöchstadter Straße (Feldbergschule), Urselbachstraße / Ecke Mauerfeldstraße, Haltestelle U3 Bommersheim

Schaltkästen: Ampelschaltkasten Hohemarkstraße / Ecke Marxstraße, Ampelschaltkasten Nassauer Straße / Ecke Feldbergstraße, Pumpenschaltkasten am Hommkreisel, Schaltkasten Henchenstraße / Ecke Kumeliusstraße

Diese Objekte wurden von HENDOC und jugendlichen Sprayern für die Testphase besprüht. Schauen Sie sich diese einfach mal an und schreiben Sie Ihre Meinung dazu hier im STADTGESPRÄCH. Wir sind sehr gespannt, wie die Resonanz ist und welche neuen Ideen entwickelt werden.

Als eines der nächsten Projekte haben wir die U-Bahnstationen Stadtmitte und Portstraße fest ins Visier genommen. Allerdings laufen hier die Abstimmungen mit der Verkehrsgesellschaft Frankfurt noch.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Hans-Georg Brum
Bürgermeister


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: Daniel Reckling Datum: 16.09.2004 15:01:12
Ich hab die letzten Tage die Schaltkästen in der Stadt bewundert und wollte mich schon erkundigen, wer dafür verantwortlich ist, um mein Lob aussprechen zu können. Die floristische Gestaltung gefällt mir sehr gut, ebenso auch die Unterführung am Bahnhof.

Die Frage ist nur, wie schnell das verblast und ob die Kunst nicht zu stark am Zeitgeist orientiert ist, d.h. in 10 Jahren wieder 'out' ist.


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: Martha Datum: 16.09.2004 21:19:14
Die Graffitis in der Bahnhofunterführung,die sind recht hübsch - für mich - das kann aber auch sein, dass ich da ein Problem in der Enge habe - etwas zu dunkel und deshalb auch bedrückend im Ausdruck. Auf jeden Fall ist die Gestaltung so aber besser als das pisseweiß/grau von vorher.
Die Graffitis an der Fussgängerbrücke Hohemark sind super-, super-, supischön.
Ich finde es grundsätzlich gut graue Betonflächen oder Plastikgehäuse anzumalen, selbst wenn die Farbe irgendwann blättert.


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: david cohen Datum: 21.09.2004 11:41:30
seien sie unbesorgt, "out" wird graffiti die nächsten zehn jahre wohl nicht werden, da sowas ja schon einzug in den schulunterricht genommen, in galerien seit den achzigern und hiphop ist der moderne pop. die farbe hält locker 8-10 jahre, aber nachkommende generationen von sprayern werden sicher gerne die wenigen legale flächen neugestalten, bevor der lack ab ist.
ich bejahe auf jeden fall jede form der kreativen entfaltung jugendlicher.


Weiterleitung zum Thema Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04

Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: Forum Oberursel Datum: 21.09.2004 13:42:34
Beitrag aus dem Forum, Autor: Karin Nolte aus Oberursel, Datum: 20.09.2004
Glückwunsch, Herr Bürgermeister Brum. Ich bin sehr begeistert von dieser konstruktiven Idee. Mit einem der jungen Künstler habe ich mich sehr lange unterhalten (Schaltkasten gegenüber Naturkost Etzel---die wunderbare Rose). Habe mich sehr gefreut über das Kunstverständnis und die Begeisterung bei der Arbeit. Weiter so, lieber Herr Brum. Auch die Objekte der Versorger, z.B. der Süwag oder die U-Bahnstationen ,sollten verschönert werden. Es könnte doch auch sein, daß die wilden ,illegalen Sprayer zum Nachdenken kommen und ihren Haß auf alles und nichts evtl. kanalisieren, indem sie auch Schönes, Konstruktives --jeder das, was er am besten kann -- tun. Es muß bei denen da ja nicht "Kunst am Bau sein", denn davon verstehen die illegalen Sprayer meist nichts.


Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: Martha Datum: 21.09.2004 10:17:10
Ich finde die Graffiti auch super. Kann man die Bilder nicht auf der Seite der Stadt Oberursel ins Internet stellen. Das ist doch wirklich eine prima Werbung für unser Städtchen - und - meine Töchter in Berlin bzw. München könnten die Bilder dann auch bewundern.


Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: Phorum-Ursellis Datum: 21.09.2004 11:01:09
Alle Objekte bereits seit Freitag OnLine
unter
obu-forum.de/spray


Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: Bürger von O-Town Datum: 21.09.2004 11:58:48
Wirklich eine tolle Idee. Hervorragend umgesetzt. Mehr davon!

Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: Daniel Reckling Datum: 21.09.2004 18:25:48
Zu diesem Thema gibt es auch weitere Beiträge im "Stadtgespräch".

www.oberursel.de -> Kommunikation -> Stadtgespräch


Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: Spätzlekenig Datum: 25.09.2004 12:20:52
Ist doch eine klasse Idee- hab beim letzten Besuch in Orschel an der Ampel gestanden und gesehen, wie die hässlichen grauen Kästen verschönt wurden. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack- bestimmt gibt es bald eine Stimme, die darin eine kommunal geförderte Sachbeschädigung sieht. Aber um Längen besser als das grau- das hat man doch schon wettermäßig mehr als reichlich...


Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: Gast Datum: 19.04.2005 13:09:04
Habe gerade gesehen, dass der so schön gesprayte Altglascontainer an der Feldbergschule durch einen neuen ersetzt wurde.
Hätte die Stadt da nicht besser planen können? Muss man erst sinnlos Geld zum verschönern ausgeben, wenn noch nicht mal ein halbes Jahr später die Container gegen neue ausgtauscht werden?


Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: sonnja Datum: 19.04.2005 15:49:02
Hätte da eine idee die telekom vermietet die häßlichen grauen schaltkasten als fläche für sprayer,und von dem geld finanziert die post die angeblichen unkosten der aussenliegenden poststellen die sie schließen will,z b.oberstedten


Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: toertsche Datum: 19.04.2005 23:58:02
Super Idee, sind zwar unterschiedliche Unternehmen, die nichts mehr miteinander zu tun haben, aber das ist ja eigentlich auch unerheblich....


Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: Bürgermeister Brum Datum: 21.04.2005 11:31:39
Der anonyme „Gast“ stellte eine berechtigte Frage. Hätte die Stadt nicht besser planen können? Nein, konnten wir nicht, da wir nicht vorausahnen konnten, dass der Betreiber wechselt und damit die Container ausgetauscht werden. Dieses wusste der Altbetreiber auch nicht, denn mit dem hatten wir die Aktion abgestimmt. Wir gingen davon aus, dass die Container noch mehrere Jahre stehen und wir wollten diese an markanten Stellen verschönern.


Betreff : Graffiti-Kunst in Oberursel. Artikel in der FR vom 20.9.04 Autor: B+A Datum: 21.04.2005 13:14:25
Schade
Sad
aber zumindest ein Foto ist noch geblieben
unter
www.phorum-ursellis.de/spray

So bleibt die entsorgte Kunst der Nachwelt wenigstens zweidimensional erhalten
Smile

Bild links :
Der mittlerweile
wegen Betreiberwechsel
ausgetauschte Container
an der Feldbergschule



Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: Gesch Datum: 24.09.2004 10:20:05
Ich möchte mich meinen meisten "vorschreibern" nur anschließen und meine Begeisterung zum Ausdruck bringen das Graffiti richtig angewendet, nur verschönert und nicht verschandelt!
Weiter so Sprayt alles triste an - gerade diese öde anzuschauenden Stromkästen - auf das Oberursel "bunter" und schöner wird!


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: xy Datum: 06.10.2004 18:27:54
Kunst ist Ansichtssache. Kunst könnte wirtschaftlich rentabel sein. Kunst könnte dafür sorgen das im Bereich Tourismus mehr für die Stadtverschönerung getan wird. Das wenn Touristen unsere Stadt besichtigen, könnten sie denken, dies sei eine wundervolle Stadt, die sich auf die Tradition ihrer Selbst beruft und wahre Kunst fördert. Doch was hier scheinbar als Kunstwerk der wohl hochgeistlichen Zeitepoche des kulturellen Niedergangs in höchsten Tönen gelobt wird, setzt sich nicht sehr stark von den sogenannten "Künstlern" aus Frankfurt ab, die öffentliches Eigentum durch ihre Kunst zerstören und die dann noch ihrer verbrannten Geistesauswüchse denken, es würde ein jeder Bürger auf diese Schmierereien achten. Kunst muss sich immer dem jeweiligen Standort anpassen. Vor allem in Oberusel das weiteaus mehr bietet als nur schnell herbeitgedachtes. Denn Oberusel hat eine Tradition die gepflegt werden muss.


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: macallan Datum: 08.10.2004 15:11:23
@xy: Ich stimme zu.

Stellen wir uns einen Augenblick vor, es hätte in Oberursel noch keinerlei Straftaten dieser Art gegeben. Vermutlich hätte niemand in der Verwaltung es für notwendig gehalten, die betreffenden Flächen bunt anzumalen. Also ist doch der wesentliche Punkt:
1. Es gibt Schmierereien.
2. Niemand kann (will) sie verhindern.
3. Machen wir es selbst (schöner), dann ist die betreffende Fläche schon belegt.

Denkt man das zu Ende, stellt sich die Frage: Was werden die Vandalen zerstören, wenn alle in Frage kommenden Flächen legal bemalt worden sind?


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: A.B. Datum: 12.10.2004 13:29:17
Ich habe erst eine bemalte Fläche gesehen, die Rose gegenüber von Bauer Etzels Hofladen(am Stromverteilerkasten).

Ich finde das nicht so toll. Es sieht eben doch künstlich aus.

Für mich sind die unbemalten Flächen am "schönsten".


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: Traci Datum: 28.10.2004 18:42:40
Hallo Herr Blum,
ich finde das mit der Bemalung der Verteilerkästen und Bahnhof eine prima Idee. Ich hoffe, dass HENDOC und Helfer weitermachen dürfen. Kommt man jetzt am "Orscheler Bahnhof an, wirkt dieser nicht mehr so trist und verschmuddelt. Auch die Kästen and den U-Bahn Stationen(Sdnnenblume und Tulpen) wirken irgendwie aufmunternt. Wann geht es hier in Orschels Norden weiter? Und könnte man (frau) eventuell freiwillig einen kleinen "Obulus" für die Farben spenden?


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: No Name Datum: 30.10.2004 14:44:11
Derartige Kunst ist nicht aus geistiger Feder Deutschlands entsprungen. Sie ist Ausdruck der sozialen Unterschicht die versucht sich gegen staatliche Systeme zu erheben. Derartige Kunst ist ein Ausdruck dafür, das Menschen die derartige Kunst vertreten, nicht im Sinne der traditionellen Kunst handeln, sondern sie versuchen diese zu zerstören. Um ein Zeichen zu setzen, gegen die Zerstörung der wahren Kunst der klassichen Interpreten, muß man sich wieder auf die wahren Werte berufen die unsere Bundesrepublik Deutschland darstellen.


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: B+A Datum: 07.11.2004 09:44:33
Man darf es nicht übertreiben (...aber bisher empfinde ich es als echte Bereicherung )

@B.A, Tracy:
unter

http://www.oberurseler-forum.de/spray

findet ihr Fotos aller bisher besprayten Objekte und eine Stellungnahme der teilnehmenden Künstler.


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: Bürgermeister Brum Datum: 14.01.2005 11:15:57
Inzwischen sind seit der öffentlichen Diskussion im Forum einige Monate vergangen und ich will die Chance nutzen, eine kurze Bilanz zu ziehen.

Die Resonanz auf die mit Graffiti gestalteten Objekte war sowohl in den Beiträgen im Stadtforum als auch in den mit mir persönlich geführten Gesprächen durchgängig positiv – auch wenn dabei die Einschätzung zu den verwendeten Motiven unterschiedlich war. Insbesondere die Fußgängerbrücke an der Endstation der U3 „Hohemark“ ist in den letzten Monaten aber zu einem echten Blickfang geworden. Das Ziel, mit den Graffiti–Objekten einen dauerhaften Beitrag zur Verschönerung unserer Stadt zu leisten, konnten wir bislang erreichen. Erneute Schmierereien an bereits bearbeiteten Schaltkästen und Glascontainern blieben bisher die Ausnahme; ich hoffe, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird.

Diese positiven Erfahrungen bieten eine gute Grundlage, auch im Jahr 2005 im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten weitere Graffiti-Projekte anzustoßen. Dabei denke ich u. a. an die Gestaltung einiger U-Bahnstationen; eine Idee aus dem vergangenen Jahr, die bisher nicht umgesetzt werden konnte. Auch weitere Schaltkästen und Glascontainer warten auf eine farbliche Erneuerung.

Bei Ihren Spaziergängen durch Oberursel werden Sie in den nächsten Monaten sicher neue Graffiti-Objekte entdecken. Dabei wünsche ich Ihnen viel Freude.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Hans-Georg Brum
Bürgermeister


Betreff : Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet Autor: No Name Datum: 15.01.2005 18:21:45
Zum einen sollen diese Maßnahmen sicher ein Zeichen dafür sein, das es Veränderungen in der Stadt geben muss. Doch für wie wichtig wird in Oberursel das tradtionelle Bild Oberursel gepflegt. Sicherlich müssen derartige Maßnahmen sich dem zeitlichen Geist anpassen, doch ist die wahrhaftige zeitgeistliche Kunst nicht diejenige welche auf das aufbaut was bereits geschaffen wurde von unsern großen Meistern. Oberursel muss meiner Meinung nach den richtigen Weg zwischen Tradtion und zukünftlicher Zeiten gehen, aber aus Werbungs- und Touristenzwecken sollte weiterhin der traditionelle Geist fortbestand haben. Denn die Touristen erwarten, nachdem was auf der Touristen-Hompage zu lesen ist, eine Stadt die auf ihre eigenen Potenzialle aufbaut, nicht aber Wege von Städten geht die letzen Endes den falschen wählten.


Zuletzt bearbeitet von ... am 15.01.2005, 18:21, insgesamt 10-mal bearbeitet


 Presseberichte      Verfasst am: 01.10.2004, 13:51       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 07.10.2004
Graffiti können schön sein und dazu noch legal
Oberursel. Mit dem Begriff «Graffiti» werden oft illegale Beschmierungen an Gebäuden und Wänden assoziiert. In Oberursel dagegen sind Graffiti an Glascontainern und Stromkästen richtige Kunstwerke. Hinter diesem Projekt steckt der Künstler Hendrik Docken («Hendoc») mit seinem Team aus 120 Sprayern der Region. Bisher wurden Container gegenüber des MKW in Bommersheim, in der Korfstraße bei der Polizei und an der Feldbergschule verschönert. Geplant sind weitere Aktionen in Stierstadt und Weißkirchen. Als Motive sind bisher Maulwürfe und Eierköpfe zu sehen.

Durch die verwendeten braunen, grünen und weißen Farben können Bürger erkennen, welche Flasche in welchen Container gehört. «Bisher haben wir nur positive Rückmeldungen zu den farbenfrohen Containern erhalten» so Hendoc. Außerdem wurden noch fünf Stromkästen am Bahnhof, Gymnasium und Epinayplatz besprüht. «Meine Idee ist es, die Stromkästen in der Natur zu integrieren», berichtet der Künstler, was ihm mit den Motiven Tulpe, Sonnenblume, Rose, Efeu und Apfel auch gelungen ist. Die Aktionen sind von der Stadt genehmigt und bei der Polizei angemeldet. Dadurch soll auch das negative Image der Graffiti-Szene ein wenig korrigiert werden.

Für die kommenden Aktionen werden den Künstlern zurzeit die freien Objekte zugewiesen, obwohl es einfacher wäre, Sponsoren zu finden, wenn gleich alle Container und Stromkästen freigegeben würden – so die Sprayer. (tza)


Printausgabe der TZ vom 01.10.2004
Preis für bunte Würfel aus Oberursel
Oberursel. Für sein Projekt «Schnitzing 3 D Graffiti» ist der 37-jährige Oberurseler Künstler Hendrik «Hendoc» Docken gestern in Münster mit dem «Deutschen Förderpreis Kriminalprävention» ausgezeichnet worden. Hendocs vier mal vier Meter messende hölzerne Würfel, die, mit auswechselbaren Leinwänden bespannt, Sprayern als Betätigungsfeld für ihre Kunst dienen sollen, überzeugten die Jury
.

Printausgabe der TZ vom 28.08.2004
Spieglein, wer ist die schöne Frau an der Wand?
Oberursel. Dr. Karl-Friedrich Rittershofer lässt seinen Blick über das große Graffito schweifen. «Ganz toll», schwärmt der Keltenexperte. Die Pfostenschlitzmauer sei treffend dargestellt. Und auch mit den anderen keltischen Motiven ist er sehr zufrieden. In drei Wochen haben der Oberurseler Künstler Hendoc und neun Mitstreiter aus der Fußgängerbrücke oberhalb des Hohemark-Kreisels einen Blickfang gemacht. «Heidetränk-Oppidum Keltenrundweg Goldgrube» steht in großen Buchstaben auf der einen Seite. Ein «Wegweiser» zur einstigen keltischen Großstadt, der kaum zu übersehen ist.
Harro Junk, Mitglied des Arbeitskreises Vor- und Frühgeschichte im Verein für Geschichte und Heimatkunde, jedenfalls hofft, dass viele Wanderer dadurch angeregt werden, sich die Überreste des Oppidums anzusehen. Gestern wurde das Graffito an der Hohemark offiziell eingeweiht. 6000 Euro hat die Stadt in das Projekt investiert.
Junk hatte sich bereits 2002, wenige Monate nach der Eröffnung des Keltenrundwanderweges, Gedanken darüber gemacht, wie Spaziergänger, Radler und Autofahrer auf den 4,3 Kilometer langen Rundkurs aufmerksam gemacht werden könnten. Der Oberurseler zeigt regelmäßig Besuchergruppen das bedeutende Bodendenkmal im Wald. Und der Weg dorthin führt von der Hohemark aus über die Fußgängerbrücke, deren graue Stützpfeiler Junk «etwas abstoßend» fand. Die Keltenmotive, die nun Mauer und Pfeiler zieren, entwarf der Oberurseler am Computer. Anschließend präsentierte er seine Idee im Rathaus. Und dort war man sich schnell einig: Dieser Entwurf muss umgesetzt werden.
Nach der gelungenen Graffiti-Aktion im Oberurseler Bahnhof (TZ berichtete) entschied sich die Stadt dazu, Hendoc auch mit dieser Aufgabe zu betrauen. «Ich habe dann die besten Sprayer zusammengetrommelt», erzählt der Künstler.
Für die Umsetzung hat sich Hendoc etwas Besonderes einfallen lassen. Der Armreif beispielsweise, den die Keltin im grünen Gewand trägt, ist nicht aus Farbe, sondern aus Blattgold. Und der Künstler zeigt Harro Junk und Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) auch gleich, wie leicht sich die dünne glänzende Schicht auftragen lässt.
«Ich wollte, dass man auch abends etwas vom Werk sieht», sagt Hendoc. «Wenn nun nachts Autos vorbeifahren, leuchtet der Schmuck.» (mj)


Printausgabe der TZ vom 03.08.2004
Hendocs Idee ist ausgezeichnet
Von Anke Hillebrecht
Oberursel. Der Bildhauer Hendrik Docken («Hendoc») erhält für sein Projekt «Schnitzing 3 D Graffiti» den «Deutschen Förderpreis Kriminalprävention» der Stiftung Kriminalprävention. Den Preis sowie das Preisgeld in Höhe von 50 000 Euro teilt sich der Oberurseler mit sechs weiteren Preisträgern, die eine Jury aus 120 Bewerbungen ausgewählt hat. Während sich die anderen Gewinner alle mit Prävention, Gewalt oder Konfliktkultur an Schulen beschäftigen, war die Stiftung auf Hendoc aufmerksam geworden, weil er ein «kreatives Programm zur Reduzierung illegaler Graffiti» erfunden hat.
Was in der Kurzbeschreibung so leicht klingt, ist das Ergebnis von 20 Jahren Arbeit mit jugendlichen Graffitisprayern der Region. Betrachtet man sich einschlägige Magazine, so scheint Hendoc mittlerweile deutschlandweit ein Begriff in der Sprayerszene zu sein – und das, ohne selbst je gesprayt zu haben, wie er selbst sagt, weil er «die Dosendämpfe nicht leiden» kann. Er selbst bevorzugt bekanntlich das Schnitzen und stellt außer Holzfiguren und eiförmigen Sitzmöbeln auch Skulpturen aus Holz her, in denen sich Buchstaben zu Pfählen auftürmen. Sein Ziel ist «die Renaissance der deutschen Holzbildhauerei» und sein Traum, dass irgendwann einmal in jeder Stadt ein «Hendoc»-Pfahl steht und er selbst als Trendsetter in die Geschichte eingeht.
Die Jury der «Stiftung Kriminalprävention» allerdings beeindruckte vor allem, dass der 37-Jährige für seine meterhohe Schnitzarbeit ein hölzernes Gerüst in Form eines Würfels aufstellt, das gleichzeitig als zweidimensionale Fläche für junge Künstler dient, die doch lieber mit der Spraydose arbeiten – und damit sonst womöglich Brückenpfeiler und jungfräuliche Wände beschmieren. «Hier in der Region ist der Vandalismus dadurch erheblich zurückgegangen», behauptet Hendoc, was die Polizei in Bad Homburg tatsächlich bestätigen kann.
Die Stiftung Kriminalprävention hat den Deutschen Förderpreis Kriminalprävention im Oktober 2003 erstmals ausgelobt, um damit Anreiz zu geben, dass Präventionsprogramme, die nur örtlich bekannt sind, bundesweit ein Beispiel sein können.
Hendoc wird seinen Preis am 30. September von der Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypries (SPD), in Münster überreicht bekommen. Er freut sich, dass seine Arbeit offiziell anerkannt wurde, und erhofft sich jetzt Aufträge von Städten und Kommunen, die mit Graffiti-Vandalismus zu kämpfen haben. Er bietet ihnen an, für einen fünfstelligen Betrag seinen «Würfel» aufzubauen und die Kreativität der jugendlichen Täter zu bündeln. Tatsächlich steht in seinem Atelier in diesen Tagen das Telefon nicht mehr still. Besonders begeistert ist der Künstler, dass sich gestern prompt die Stadt Frankfurt für sein Projekt interessiert hat.
Auch Oberursel hat schon einmal darüber nachgedacht, Hendocs Würfel an der Portstraße aufzustellen – seine Heimatstadt würde das Projekt sogar für die Hälfte des Preises bekommen. In der Verwaltung habe die Idee zwar Begeisterung ausgelöst; ob der Würfel kommt, werden aber die Haushaltsberatungen zeigen. An anderer Stelle werden Hendoc und seine Kunstsprayer jedoch schon bald Zeichen setzen: Vermutlich im September sollen sie die Brücke der B 455 über die Hohemarkstraße mit Keltenmotiven verschönern.
«Wer etwas gegen ein bestehendes Problem tun will, muss was für das Problem tun», lautet die Theorie des Oberurseler Künstlers. Auch Privatleute, die sich über eine frisch beschmierte Wand ärgern, können sich – am besten per E-Mail unter hendoc@schnitzing.de – an ihn wenden: Sein soeben anerkannter Verein «Einwandfrei» (www.einwandfrei.org) bringt Wandbesitzer und Maler zusammen, die die Wände für Geld mit wahren Kunstwerken auf Wunsch verzieren. «Man kann ja auch Blumen sprayen», meint er.
Bekanntlich zieren Hendocs Keltenmotive bereits die Wände der Unterführung am Bahnhof, und kein Sprayer hat sie danach wieder verunstaltet – ein Umstand, der auch die Stadtverwaltung beeindruckte. Und ein Beweis, dass Hendocs Idee funktioniert.


Printausgabe der TZ vom 07.05.2004
Grimmige Kelten im Untergrund Graffiti-Künstler gestalten Bahnhof
Von Anke Hillebrecht

Oberursel. Es riecht nach Lack im Bahnhofsgebäude. Etwas unsicher schaut der ältere Herr den Treppenabgang hinunter, als er gestern durch die Unterführung im Bahnhofsgebäude gehen will. Dort sind junge Männer mit Masken damit beschäftigt, die Wand mit Spraydosen zu bearbeiten. Höflich lassen sie den Herrn vorbeigehen. Ihre Graffiti-Aktion ist völlig legal: Im Auftrag der Stadt sollen sie den wenig einladenden Durchgang zu den S-Bahn-Gleisen verschönern. Dafür gibt es einen für die Stadt wichtigen Anlass: Am Sonntag werden hier die Gäste der ICE-Taufe durchgehen (siehe auch nebenstehenden Text).

Der bunte Inhalt von 250 Dosen Farbe wartet am Treppenabsatz darauf, zu einem großen Kunstwerk zu werden. Die Kosten für Material und Künstlerhonorar teilt sich die Bahn mit der Stadt. Auch wenn das Wort "Graffiti" zunächst an schwarze Schriftzeichen denken lässt – hier entstehen Bilder, die auch konservativen Oberurselern gefallen dürften. Links liebliche Taunus-Hügel mit rollenden, knallorangenen Äpfeln, oben das Oberurseler Stadtwappen und in der Unterführung grimmig dreinblickende Kelten – so der Entwurf des Oberurseler Künstlers Hendoc. Gemeinsam mit einem Dutzend Graffiti-Sprayern aus der Region setzt er seine Ideen um. "Es ist gut, die lokalen Sprayer in die Aktion einzubinden", erklärt Hendoc. "So sind die Flächen besser vor ihnen geschützt." Der Entwurf soll sowohl dem Stil der Sprayer als auch den Vorstellungen der Stadt Rechnung tragen.

Einer der Künstler ist Markus Janista. "Kanister" heißt der 22 Jahre alte Oberurseler in der Szene. Er sprayt schon, seit er 15 ist, und würde sein Hobby am liebsten zum Beruf machen. Ihn sowie Helge "Bomber" Steinmann aus Hanau bezeichnet Hendoc als "Leistungsträger" der Aktion, das heißt, sie erledigen die meiste Arbeit. Nun sprüht "Kanister" noch einmal mit einem helleren Blau über den Himmel. "Langsam wird's", sagt er.

Bei der Bahn AG freilich war man zunächst skeptisch. "Wir haben lange diskutiert, ob wir solch eine Aktion unterstützen, während wir andererseits schimpfen, wenn uns Züge beschmiert werden", erläutert Bahnsprecher Gerd Felsa das Dilemma. Die Lösung mit den professionell bemalten Wänden – zumindest im Innern des Gebäudes – erschien den Frankfurtern aber immer noch besser als ein Weißtünchen, und so habe man der Aktion schließlich zugestimmt. Hendoc trägt den späten Startschuss mit Fassung: "Wir sind halt flexibel, andere sind es nicht", sagt er und hofft, auch noch die Außenwände verzieren zu dürfen.

Doch dieser Auftrag ist aus Sicht von Stadtsprecherin Nina Kuhn noch in weiter Ferne. Heute jedenfalls will sich ein Bahnmitarbeiter das bisherige Kunstwerk einmal ansehen und entscheiden, ob zumindest die reichlich verunzierten gelben Säulen im Innern des Bahnhofsgebäudes in die Graffiti-Aktion einbezogen werden.


Zuletzt bearbeitet von ... am 01.10.2004, 13:51, insgesamt 4-mal bearbeitet


       Verfasst am: 16.09.2004, 19:09       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Neues STADTGESPRÄCH-Thema

Betreff : Neues STADTGESPRÄCH-Thema Autor: Forum Oberursel Datum: 16.09.2004 12:04:37
Es gibt ein neues Thema im STADTGESPRÄCH mit dem Titel "Künstlerische Graffiti im Stadtgebiet". Schreiben Sie Ihre Meinung dazu im STADTGESPRÄCH. Wir sind sehr gespannt, wie die Resonanz ist und welche neuen Ideen entwickelt werden.

Das STADTGESPRÄCH finden Sie unter www.oberursel.de ---> Rubrik "Kommunikation" bzw. über den ---> Kurzlink "STADTGESPRÄCH"
Kristin Vlk


 Farbliche Neugestaltung" der Bahnhofsunterführung      Verfasst am: 15.09.2004, 13:50       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema "Farbliche Neugestaltung" der Bahnhofsunterführung

Betreff : "Farbliche Neugestaltung" der Bahnhofsunterführung Autor: xy Datum: 13.05.2004 17:14:02
Es ist schlimm was heutzutage unter Kunst zu verstehen ist. Bestes Beispiel ist hierfür die "farbliche Gestaltung" in der Bahnhofsunterführung. Man versucht modern zu wirken, statt dessen werden "Künstler" herbeigehohlt die schnell und überhastet ihren Gedankengängen freien Lauf lassen.

Dafür habe ich volles Verständnis.!!

Aber Kunst darf sich nicht den Menschen aufzwängen zumal es eine breite Masse gibt die diesen Graffitismus nicht unterstützen.

Kunst darf man selbstverständlich frei und ohne jedwede Einwände ausüben


Betreff : "Farbliche Neugestaltung" der Bahnhofsunterführung Autor: B+A Datum: 14.05.2004 04:49:16
Mir haben die "Falballa" und ihr "Lover unter´m Baum" am besten gefallen


Betreff : "Farbliche Neugestaltung" der Bahnhofsunterführung Autor: Lutz Morawitz Datum: 14.05.2004 09:02:56
Also ich weiß nicht....

... wieso hier schon wieder gegen sie Neugestaltung der Unterführung gewettert wird,
o.K., zugegeben, die Darstellung unserer St. Ursula unten im Tunnel als moderne J'Anne d'Arc ist etwas nun ja, nennen wir es "gewagt", und der Schriftzug gegenüber ein wenig unleserlich...

... jedoch muß ich sagen, daß das was die Künstler dort am Bahnhof geschaffen haben aus meiner Sicht in mehrerlei Hinsicht als sehr positiv zu bewerten ist:

1. Die Künstler haben es geschafft, daß die häßlich geschmierten Schriftzüge der (mehr oder weniger) pubertierenden Kids verschwunden sind .. (ok, man hätte auch einfach nur weiß tünchen können)

2. haben es die Künstler es geschafft (seit ich hier wohne das 1. Mal überhaupt), daß die Wände nicht bereits wenige Stunden nach dem Trocknen der weißen Farbe, bereits wieder beschmiert sind

3. Sorgen die Künstler mit der farbenfrohen Gestaltung dieser ansonnsten eher tristen Unterführung für ein positives AHA-Erlebnis bei vielen ankommenden Reisenden. (Bei mir wirkt es jedenfalls).

Gut, daß nicht jeder Abschnitt des Gesamtkunstwerkes perfekt ist gebe ich zu...
ich finde aber grade dies nicht schlecht, da dies wohl auch Teil von Herrn Hendoks (ich hoffe er schreibt sich auch so) Konzept gewesen ist, nämlich auch junge Nachwuchstalente in die Gestaltung einzubinden.

Abschließend kann ich nur sagen:

Hut ab vor denen, die das Kunstwerk entworfen, geplant und erschaffen haben (denen unter den Künstlern, die ich als Nachwuchstalente bezeichnet habe: Das nächste Projekt wird noch besser, denn es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen).
Denen, die dieses Werk durch ihre Genehmigung ermöglicht haben wünsche ich auch weiterhin den Mut, in Zukunft solcher Projekte zu ermöglichen. Denn aus meiner Sicht gibt es innerhalb von Orschel noch viele öffentliche Flächen, die durch solche Werke wirklich künstlerisch noch aufgewertet werden könnten.


Betreff : "Farbliche Neugestaltung" der Bahnhofsunterführung Autor: Garf Datum: 14.05.2004 11:11:57
Kunst ist auch immer Geschmackssache. Mir gefällts.....


Betreff : "Farbliche Neugestaltung" der Bahnhofsunterführung Autor: No Name Datum: 18.05.2004 15:40:02
Es ist dennoch schlimm was unter Kunst verstanden wird. Schande wird über das alte Bahnhofsgebäude gebracht. Es gilt die wahren Schätze des Bahnhofs neu zu entdecken, nicht aber sie durch jugendliche Spinnereimalereinen zu bedecken. Auf dass man sich wieder auf die wahren Werte der Kunst besinnen möge, die da lauten zeige den Menschen die Wahrheit, nicht aber die bösen Arten, sondern werfe Gutes über das Böse, damit aus dem Guten das Leben neu entspringen möge


Betreff : "Farbliche Neugestaltung" der Bahnhofsunterführung Autor: Kevin Datum: 25.05.2004 22:37:26
genau, diese nach dreck und urin stinkende unterführung ist ein wahrer schatz des oberurseler bahnhofes. is gibt halt immer was zu meckern!


Zuletzt bearbeitet von ... am 15.09.2004, 13:50, insgesamt 2-mal bearbeitet


       Verfasst am: 15.09.2004, 11:50       Nach oben   


Gestaltung der Bahnhofsunterführung:










S-Bahnstation "Oberursel Bahnhof"

Siehe auch Thema ICE-Taufe am 09.05.04


Zuletzt bearbeitet von ... am 15.09.2004, 11:50, insgesamt einmal bearbeitet


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