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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 17.05.2009, 23:28       Nach oben   


Bericht der TZ vom 16.05.2009 02:50 Uhr Lokales Oberursel
Schönheitskonzept für die Adenauerallee
Neue Bäume, besseres Licht und sichere Wege: Damit Hessentagsbesucher keine „ausgefranste“ Straße sehen müssen
Die Adenauerallee soll bis zum Hessentag 2011 repräsentativer aussehen. Jetzt soll die Verwaltung ein Konzept erstellen.

Oberursel. Der SPD-Fraktionschef war in seinem Element in der jüngsten Stadtverordnetensitzung am Donnerstagabend. Satz für Satz zerrupfte Dr. Eggert Winter den umfangreichen CDU-Antrag, der – mit einigen Änderungen, die die Grünen vorgenommen hatten – dann doch mehrheitlich (28:17) beschlossen wurde. Außer der SPD stimmte auch die OBG gegen den Maßnahmenkatalog.

Damit die Hessentagsbesucher, nachdem sie die Bahnhofsunterführung hinter sich haben, nicht auch noch eine unschöne Allee entlanggehen müssen, sollen dort noch dieses Jahr alle kranken Bäume gegen gesunde ausgetauscht werden. Außerdem soll die Verwaltung ein Grünkonzept für den Park mit passenden Sitzmöbeln, einem modernisierten Brunnen und besserer Beleuchtung vom Bahnhof bis zur Bärenkreuzung ausarbeiten – Letztere in Einklang mit dem bereits in Arbeit befindlichen Stadtmöblierungskonzept. Dr. Stefan Ruppert (FDP) erinnerte daran, dass man Pläne für die Allee nicht ohne Pläne für die Bärenkreuzung machen sollte.

Der Park soll fußgängerfreundlich werden; Fahrräder sollen dann – gemäß dem ebenfalls in Arbeit befindlichen Radverkehrskonzept – auf einem eigenen Schutzstreifen auf der Straße fahren. Und damit das Gras neben dem Hauptweg nicht so leidet, wenn allmonatlich Flohmarkt-Beschicker und -besucher es platt treten, sollen dort wasserdurchlässige Platten verlegt werden.

«Ohne System» sei der Antrag, kritisierte Winter – schließlich sei vieles des Geforderten bereits in Arbeit. Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) versicherte, dass «die Baumfrage» bereits geprüft sei – schon im Juni könne er sagen, wie viele Bäume in der Allee krank seien. Neue zu pflanzen lohne sich aber nur, wenn sich «im Untergrund» des Parks nichts mehr ändere. Er warnte zudem davor, dem CDU-Wunsch, den Brunnen im Park mit «Wasserspielen statt monotonem Strahl» ausstatten zu wollen, stattzugeben – «das ist sehr teuer»!

Fraktionsvorsitzender Winter würde am liebsten «so viele Kastanien wie möglich» erhalten, zumindest bis zum Hessentag, damit die Besucher nicht auf eine «ausgefranste Allee» blicken müssen. Reinhart Stoll (OBG) denkt, dass mindestens 90 Prozent der von der Miniermotte befallenen Rosskastanien fallen müssen. Er würde lieber alle erhalten und den Schädling «mechanisch» bekämpfen.


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 03.10.2004, 03:31       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 13.11.2004
Kluger Schachzug gegen gefräßige Motte
Oberursel. Der Baum des Jahres 2005 steht Schatten spendend in Biergärten, bildet prachtvolle Alleen, spendet Groß und Klein Bastel- und Dekorationsfreuden: die Rosskastanie. Etwa fünfhundert Mal ist sie im Oberurseler Stadtgebiet vertreten – die eine Hälfte steht im öffentlichen Bereich, die andere im privaten. «Wir sind froh, dass es den Bäumen in diesem Jahr wieder besser geht», sagt Mathias Brand, beim Bau und Service Oberursel (BSO) zuständig für die Grünanlagen. Gelitten hat sie insbesondere im vergangenen Jahr unter der Miniermotte (wir berichteten).

«Wegen der anhaltenden Trockenheit hatten wir bis zu vier Generationen dieses Schädlings», erklärt der gelernte Förster. Dieses Jahr seien es lediglich zwei gewesen. Doch gleichgültig, wie kalt es noch wird – «unsere Winter können der Motte nicht schaden», weiß Brand zu berichten. Die Larven überwintern im Laub der Kastanie, daher werden die Blätter gesammelt, verbrannt, vergraben oder heiß kompostiert. Die europaweit fortschreitende Schädigung der Bäume durch den Schädlingsbefalls, aber auch die Freude, die die Rosskastanie den Menschen macht, waren übrigens die Gründe für das Kuratorium, sie als Baum des Jahres auszuwählen.

Zwar zeigt sich Brand ein wenig überrascht über die Wahl, doch auch er gewinnt dem Baum viel Positives ab. «Er ist im Winter schön anzusehen, wenn die interessanten Knospen stehen, und auch die Blattform ist etwas Besonderes», meint er. Und da gibt es eine Maßnahme, die die Oberurseler ergriffen haben: «Die Miniermotte geht vor allem an die weiß blühenden Kastanien, daher pflanzen wir seit 1998 nur rot blühende Bäume», erklärt der Fachmann. Diese seien auch im Camp King gesetzt worden. «Das waren etwa 40 Stück», so Brand. (pit)


Printausgabe der TZ vom 04.09.2004
Motten setzten Kastanien zu
Von Alexa von Winning
Oberursel. Wer in diesen Tagen durch die Adenauerallee fährt oder entlang spaziert, bemerkt es sicher: Die großen Kastanienbäume, die zu dieser Jahreszeit noch grün und dicht belaubt sein sollten, sehen aus, als sei es bereits Ende Oktober. Die Blätter sind trocken und braun, manche der Bäume haben schon fast alle verloren. Kaum eine der Kastanien sieht noch aus wie der mächtige Schattenspender mit der breiten Krone, wie man ihn kennt und schätzt.

Schuld an diesem traurigen Bild ist die so genannte «Miniermotte», die den Kastanien in der ganzen Region schon seit ein paar Jahren gehörig zu schaffen macht. Die Larven der Motte sitzen in den Blättern, zwischen Ober- und Unterseite. Gut zu sehen sind die dunklen Stellen auf den befallenen Blättern, wo eine Larve bereits gefressen hat.

Acht Millimeter lang, einen Millimeter breit, ein wenig gezackt, «wie eine kleine Leiter», so beschreibt Mathias Brand vom stadteigenen Betrieb Bau und Service Oberursel (BSO) den Schädling. Ihren Namen verdankt die Miniermotte dem Fressverhalten ihrer Larven: diese «minieren» im Blattinneren, sie fressen dort Gänge und Schächte, die in ihrer Struktur an Minen erinnern, wie sie im Bergbau angelegt werden.

Dadurch werden die Saftbahnen der Blätter zerstört, so dass sie nicht mehr Wasser und Nährstoffe aus dem Stamm ziehen können. Ohne diese lebenswichtige Versorgung werden die Blätter von den Rändern her braun und trocken, rollen sich zusammen und fallen schließlich ganz ab.

Wenn die Kastanien ihre Blätter aber bereits am Ende des Sommers verlieren, haben sie wesentlich weniger Zeit, ausreichend Photosynthese zu betreiben und Reservestoffe einzulagern – denn dazu ist ja bekanntlich das Chlorophyll nötig, das im Grün der Blätter steckt. Im nächsten Frühling sind die Bäume dann so geschwächt, dass sie andere Schädlinge, wie zum Beispiel Pilze, nicht mehr ausreichend bekämpfen können.

Und natürlich greift auch die Miniermotte von neuem an, nachdem sie als Puppe überwintert hat und bei steigenden Temperaturen zu neuem Leben erwacht. Die Kastanien werden also von Jahr zu Jahr immer schwächer – ein wahrer Teufelskreis. Teuflisch ist auch, dass es noch kein wirksames Mittel gegen die Miniermotte gibt. «Das Problem ist, dass sie bei uns keinen natürlichen Feind hat», erklärt Brand. Das sei sehr selten, «eigentlich gibt es nämlich in der Natur für jeden Hasen immer einen Fuchs», so Brand. Den gibt es sicher auch für die Miniermotte, glauben die Experten – nur weiß keiner, wo dieser Feind sich versteckt.

Die Motte war ursprünglich in Mazedonien beheimatet und «wanderte» von dort nach Deutschland ein; im Jahr 1998 erreichte sie unsere Region. Ihre genaue Brutstätte kennt man leider nicht, dort aber lebt wohl ihr Gegenspieler, wie die Forscher annehmen. Bis dieser natürliche Feind gefunden ist, können Mathias Brand und seinen Kollegen wenig ausrichten. Das Problem ist, dass die Miniermotte in den Blättern sitzt und nicht, wie andere Schädlinge, an der Außenseite. «Dadurch wird sie nicht von Vögeln gefressen, die kommen nicht richtig an sie ran – sie müssten die Larven ja aus den Blättern herauspulen», so Brand.

Auch Gift kann ihr nicht schaden, denn das müsste von den Larven beim Fressen aufgenommen werden, es müsste sich also im Baum befinden. Ein solches Gift, dass nur der Miniermotte, nicht aber dem Baum selbst, anderen Pflanzen oder gar Menschen schadet, gibt es allerdings nicht. «Wir können also nur versuchen, die Bäumen durch eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung zu unterstützen», so Brand. Wichtig sei auch, die abgefallenen Blätter jeden Herbst aufzusammeln und zu verbrennen, denn die Puppen überwintern an diesem Laub.

Allerdings stehen in vielen Gärten befallene Kastanien, deren Besitzer das Laub kompostieren und nicht in den regulären Hausmüll werfen, was die Puppen vernichten würde. «Um die Motte komplett auszurotten, müssten wir jedes Blatt im Umkreis von zwei Kilometern vernichten – das ist natürlich nicht machbar.»


 NATUR-Irritationen: Urselrinnsal + nackte Bäume in der Allee      Verfasst am: 03.10.2004, 03:15       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Urselrinnsal + nackte Bäume in der Allee

Betreff : Urselrinnsal + nackte Bäume in der Allee Autor: B+L Datum: 02.09.2002 20:16:39
Vielleicht kann der BSO, BUND oder sonst jemand uns unwissenden Wanderern erklären, wo zur Zeit das Wasser des Urselbachs hingeleitet wird (im oberen Bachlauf oberhalb der Heidtränke gibt es noch reichlich Wasser - in Stadtnähe ist es es nur noch ein Rinnsal - und das "Bachpädche" liegt ganz trocken)
Ebensolche Rätsel geben uns zur Zeit die entlaubten Bäume in der Adenauer Allee auf (wären das Menschen, würden die jetzt ein Knöllchen wegen Exhibitionismus bekommen)
Am Sommer alleine kann´s ja nicht liegen - oder doch?



Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Smile Datum: 02.09.2002 20:34:28
@Bernd
auch auf die Gefahr hin, dass du jetzt "Farbe" annimmst, deine "Schreibe" ist einfach herzerfrischend und ettliche Schreiberlinge der hiesigen Presse könnten Nachhilfeunterricht bei dir nehmen...........dickes Kompliment !!!!!!!
Ich bitte natürlich um Entschuldigung für meine Anonymität.........Wink)


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Falschparker Datum: 02.09.2002 20:58:58
Das Wasser hat der Herr Funke von den Stadtwerken bestimmt den Königsteinern in Sachsen gespendet, die haben da doch Probleme mit ihrer Trinkwasseraufbereitung. Oder hat er es doch teuer nach Simbabwe verkauft ?
Und zu den Bäumen läßt sich nur sagen: Das Christkind steht vor der Tür, kann man übrigens auch in jedem Supermarkt feststellen.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: B Datum: 02.09.2002 21:12:15
Nicht, dass ich auf Komplimente aus wäre - nein, gaaaar nicht (aber seit wann muss man denn sogaaaar zum Komplimente machen anonym sein?)


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Zoppo Datum: 03.09.2002 07:31:48
das gute an solche beiträgen ist, dass sie nach der registrierung verschwinden werden weil son feigling wie falschparker sich nicht outet. weniger geistiger dünnschiss ist mehr qualität im forum.
euer zoppo, der lässt sich registrieren


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Arnulf Henrich Datum: 03.09.2002 07:48:10
geschmackloser Beitrag.... (zumindest der erste Teil vom Falschparker)


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: B+A Datum: 03.09.2002 08:20:53
Wirklich beantworten kann das aber anscheinend keiner (..werde gleich mal nach dem Wasser sehen)


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Arnulf Henrich Datum: 03.09.2002 08:31:45
Auch wenn Kastanien relativ früh ihr Laub verlieren, ist der Zeitpunkt doch erst in 1 1/2 Monaten erreicht. Auch einen besonders trockenen und heißen Sommer hatten wir auch nicht. Die Ursache muss also eine andere sein. So viel ich mich erinnern kann, haben die Kastanien in der Allee vor längerer Zeit mal eine unterirdische Bewässerungsanlage bekommen. Vielleicht ist die defekt oder es gibt Gründe, das Wasser einzusparen.
Das Bachpädsche ist, man möge mich eines Besseren belehren, ein künstlich angelegter Mühlgraben. Das heißt, dass es noch einen weiteren, natürlichen Bachlauf gibt. Der fließt im Tal (am DRK vorbei). Vielleicht ist das Wasser dort zu finden.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Renate Puscher Datum: 03.09.2002 09:56:44
So weit ich weiß sind Schädlinge an dem traurigen Zustand der Kastanien schuld, übrigens auch zahlreiche junge Bäume im Zimmersmühlenweg sind befallen. Der Schädling heißt Miniermotte.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Arnulf Henrich Datum: 03.09.2002 10:23:06
Auch möglich. wäre auch plausibel. Ich habe eine Webseite zu dieser Motte gefunden. Hört sich nicht sehr gut an.....

http://www.cameraria.de/


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: jojo Datum: 03.09.2002 10:49:10
Der Mühlbach ist im Sommer oder wenn es wenig regnet, immer leer!
Wie Arnulf schon sagte, Wasser ist im Urselbach, der fließt aber unterhalb des Mühlbaches neben der Feuerwehr und dem neuen Kindergarten vorbei (ist acuh schön zum spazierengehen!).
Allgemein kann man in diesem Jahr das Braunwerden der Blattpflanzen früher beobachten als in anderen Jahren. Dennoch ist es nichts Ungewöhnliches, dass Bäume Anfang September ihre Farbe ändern. Das mit dem Schädling kann ich nicht beurteilen.

Stadt, was sagst Du dazu?


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: BSO Datum: 03.09.2002 15:02:39
Die Kastanien in der Adenauerallee sind von der Kastanienmoniermotte befallen. Dadurch werden die Blätter schneller und früher braun und fallen ab. Dieser Schädling tritt in diesem Jahr nicht zum erstenmal auf. Bereits in den letzten beiden Jahren war hier ein Befall mit den gleichen Folgen zu beobachten. Eine wirksame und vertretbare Bekämpfungsmethode gibt es leider nicht.
Bereits vor dem Auftreten des Schädlings musste seit vielen Jahren festgestellt werden, dass besonders die zwischen Fußweg und Straße stehende Baumreihe viel früher als andere Bäume das Laub abwirft. Dies ist eine Folge der besonders beengten Verhältnisse.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: jay jay Datum: 03.09.2002 15:41:19
warum werden die bäume nicht umgemacht. mich stören die schon lange.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: jojo Datum: 03.09.2002 15:58:46
Vielleicht hat es auch was mit den Abgasen zu tun. Könnte ja wirklich sein, aber das würde sich ja dann ändern, wenn die Adenauer Allee verkehrsberuhigt ist.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Falschparker Datum: 03.09.2002 21:30:01
Sorry,sorry!
Das mit Simbabwe war übertrieben, aber ein bißchen Satire wird in Zeiten von Harald Schmidt und Stefan Raab doch auch HIER erlaubt sein.
Ach übrigens Zoppo, ich finde es sehr mutig von dir, daß du dein Coming-Out ausgerechnet auf dem SB in Oberursel hast.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: B+A (Nachtwaechter AG) Datum: 04.09.2002 00:12:43
"Wir" waren gerade am Bach (etwas mehr Wasser als Sonntag - aber immer noch extrem wenig im Vergleich zur Vorwoche) - bin immer noch der Meinung, dass da irgendwo was abgezwackt wird (im Wald nähe Heidtränktal an der MessStelle fliesst mehr als neben dem Rathaus)
@Arnulf und jojo: Den Hinweis, dass etwas unterhalb des zur Zeit trockenen Werkgrabens am Bachpädche der "richtige" Urselbach fliesst, hättet ihr euch schenken können (weiss wohl jeder, der dort spazierengeht)
Nacht B+A


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Arnulf Henrich Datum: 04.09.2002 04:45:23
sorry, sollte keine Beleidigung sein.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: B+A Datum: 04.09.2002 13:27:14
13:00 Orschelzeit (jetzt läuft´s wieder)


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: jojo Datum: 04.09.2002 18:27:50
Regen => mehr Wasser im Bach
kein Regen => wenig bis kein Wasser im Bach

ganz einfach, immer wieder das gleiche Spiel, aber wenns neu ist, bitteschön!


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: winzerkönig Datum: 04.09.2002 18:38:18
Hallo B+L,

vor vielen Jahren wurde der gesamte Autoverkehr von und nach Frankfurt über die Adenauerallee geleitet.

Dies hatte gerade in den 70iger Jahren die Auswirkung, daß kilometerlange Autoschlangen sich vor den Schranken stauten.

Diese reichten teilweise am Wochenende von der Heide bis zum Bahnhof oder von Weißkirchen in der anderen Richtung.

Es sind zu dieser Zeit unmengen an Abgasen entstanden.

Die Bäume wurden aus meiner Sicht schon damals geschädigt und haben sich nie richtig erholt.

Ein grund hierfür, ist die deutlich stärkere Schädigung der ersten Baumreihe an der Straße.

Viele Grüße

A....


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: B+A Datum: 04.09.2002 20:14:08
@JoJo: NeeNee, am Regen oder NichtRegen liegt das nicht (wenn´s im Heidtränktal reichlich fliesst und unten kommt nichts an)
@Winzerkönig: Wieso fügst Du denn so viele Leerzeilen ein? (sind das die Obsternteschneisen?)


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: jojo Datum: 04.09.2002 20:14:37
Zischendrin sind auch mal zwei drei, die nicht so stark an Haarausfall leiden! Schon erstaunlich. Das mit den Schädlingen kann ja sein, aber die vermehren sich nur so rasant wenn die Bäume bereits geschwächt sind.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Thomas Gerber Datum: 05.09.2002 08:51:22
JoJo,
so einfach scheint mir daß hier nicht zu sein
(Regen viel Wasser - kein Regen wenig Wasser).

Am Montag dem 2.9. war der Bach im Bereich der Brücke Neutoralle/Groenhoffstraße fast trocken, eine Menge Forellen (die gab es dort reichlich) schnappte nach Luft.
Wir (mein Sohn 7J und ich) haben einige abgefischt und im Maasgrundweier
ausgesetzt.
Am Dienstag war schon wieder etwas mehr Wasser im Bach aber Dutzende von toten Forellen lagen herum.
Am Mittwoch war der Bach wieder "normal" für einen Sommer, aber kein lebender Fisch zu sehen.
Ich denke hier ist irgend etwas vorgefallen was nichts mit dem Mangel an Regen zu tun hat.

Mfg
Thomas Gerber


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Arnulf Henrich Datum: 05.09.2002 09:16:19
hört sich ja wirklich merkwürdig an. Hat schon mal jemand bei der Stadt nachgefreagt ?


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: jojo Datum: 05.09.2002 14:45:24
Wenn die was wüßten könnten sie es ja an dieser Stelle posten! Da muss man doch nicht extra nachfragen, oder?


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Arnulf Henrich Datum: 05.09.2002 14:53:11
Nicht immer kommt auf Themen oder Fragen gleich eine Antwort der Stadt. Dann hätten sie auch viel zu tun. Meine Frage war durchaus ernst gemeint.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Renate Puscher Datum: 05.09.2002 17:44:52
Aus dem Urselbach wird Wasser entnommen, das ist mit Kannen auch erlaubt - um den Effekt zu erzeugen, sind mit Sicherheit Pumpen am Werk - das ist verboten, außer man hat aus alten längst vergagenen Zeiten Bachrecht.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Arnulf Henrich Datum: 05.09.2002 18:37:45
hm, aber hätte das solche gewaltige Auswirkungen? und wer sollte denn da noch übrig bleiben, wenn es bereits beim Bachpädche wenig wasser gibt? Ich glaube, das ist mal ein Spaziergang am Wochenende wert..... Wink


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: B+A Datum: 05.09.2002 23:30:38
Ich glaube, am Wochenende bist Du für derartige Beobachtungen zu spät dran (mittlerweile ist auch am "Bachpädche" wieder etwas Wasser im Werkgraben)
Ein Indiz für die gelegentliche "Umleitung" des Urselbachs könnte auch die wechselnde Wasserqualität im Werkgraben oberhalb der FIS sein(normalerweise ist dort klares Wasser, aber ein- bis zweimal pro Jahr findet man dort grüne Teichbrühe vor)
wie immer ??? - (Expertenmeinungen sind rar)


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: B+A Datum: 09.09.2002 00:11:35
Hat das Mobil der Gesellschaft für Hydrogeologie Geophysik und Umwelttechnik mbH auch was mit den nackten Bäumen zu tun? (oder was pumpen die da vom Park zum Gulli?)


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Inge Datum: 12.09.2002 01:02:50
Interessiert mich auch, was die da vom Park in den Gulli gepumpt haben (hörte sich nach einer großen Menge Wasser/Flüssigeit an). Ob wir eine Antwort bekommen?


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: jojo Datum: 12.09.2002 11:00:58
Warum habt ihr nicht die Arbeiter gefragt als ihr es bemerkt habt? Das wäre einfacher gewesen!

Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: BSO Datum: 12.09.2002 11:48:32
In der Grünanlage Adenauerallee befindet sich eine Grundwassermessstelle. Das hier z.Zt. geförderte Grundwasser wird in bestimmten Abständen auf seine Inhaltsstoffe untersucht und im übrigen in den öffentlichen Kanal eingeleitet. Ziel des Versuchs ist es, Belastungen des Grundwassers und deren Herkunft zu ermitteln.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: B+A Datum: 12.09.2002 11:56:18
Vielen Dank für die schnelle Antwort (wo und wann kann man die Ergebnisse dieser Untersuchungen erfahren?)


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Salamander Datum: 13.09.2002 10:10:53
Nochmals zur Kastanienminiermotte:

Hatte da im Fernsehen einen Beitrag gesehen:

Diese Motte ist erst sei Anfang der Achtziger bekannt und seit Anfang der Neunziger in Europa. Es gibt keine natürlichen Schädlinge, deshalb auch das extrem schnelle Ausbreiten der Motte.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: jojo Datum: 13.09.2002 10:58:40
Vielleicht findet sich ja bald einer!

Mal im ernst, was erstaunt ist, dass die Bäume an der Straße stärker befallen sind als die "zweite" Reihe! Woran außer an den Autoabgasen (=> Schwächung der Bäume) könnte das sonst liegen?


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Arnulf Henrich Datum: 13.09.2002 11:19:22
Eine Erklärung wäre, dass unter den Bäumen der ersten Reihe, bedingt durch das Gebüsch, das Wegräumen des Laubes schwerer ist als in der zweiten Reihe, wo nur Gras unter den Bäumen wächst. Auf der weiter oben aufgeführten Internetseite wird als Gegenmaßnahme das rechtzeitige Wegräumen des Laubes empfohlen.
Das Wegräumen verhindert aber nicht den Befall. Nur die Stärke des Befalls wird beeinflusst.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Blauvogel Datum: 13.09.2002 11:27:20
Vielleicht könnte es ja auch daran liegen, dass die Bäume in der ersten Reihe dadurch, dass sie direkt an der Straße stehen, weniger Regenwasser abbekommen als die Bäume am Rand der Rasenfläche.


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: Stadtwerke Oberursel Datum: 13.09.2002 13:20:20
In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Bodenforschung, Wiesbaden und dem Wasserwirtschaftsamt in Friedberg wurde die Grundwassermessstelle Adenauerallee niedergebracht. Diese Messstelle ist in ein Beprobungsprogramm des staatlichen Umweltamtes Wiesbaden eingebaut und wird in dessen Auftrag alle zwei Monate beprobt. Ziel des Programms ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, ob aus dem Stadtgebiet in tieferen Grundwasserleitern leichtflüchtige, halogenierte Kohlenwasserstoffe nach Südosten in Richtung Riedwiese fließen. Das Regierungspräsidium Darmstadt hat ein hydrogeologisches Gutachten in Auftrag gegeben, um weitere Daten und Fakten in dieser Angelegenheit zu erhalten. Auskunft erteilt ausschließlich die zuständige Abteilung im Staatlichen Umweltamt Wiesbaden.
STADTWERKE OBERURSEL (TAUNUS) GMBH
gez. Jürgen Funke, Geschäftsführer


Betreff : Urselrinnsal nackte Bäume in der Allee Autor: jojo Datum: 13.09.2002 16:32:30
Das ist dann wohl der Anhänger in der Adenauerallee im Park mitten auf der Wiese. Aber was soll denn das bringen? Ist eine erhöhte Konzentration festgestellt worden? Oder gibt es im Bereich Riedwiese Probleme?


Betreff : Urselrinnsal + nackte Bäume in der Allee Autor: B+A Datum: 13.10.2002 03:05:11
Haben doch heute nacht irgendwelche Deppen den Schlauch des Hydromobils zerknickt und ´nen Mülleimer mit Betonfuss draufgestellt (hab´s mal fotografiert und unter http://www.oberurseler-forum.de in´s Netz gestellt)
@BSO:
müsst nicht "ausrücken" (hab´den Schlauch wieder grade gerückt und vom schweren Eimer befreit)


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