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 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 22.07.2008, 20:33       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 21.07.2008
Taunus Zeitung
Sauflieder und Kämpfe

Oberursel:
400 Besucher beim Mittelalterfest


Seite 16

Alle Fotos unter http://www.qype.com/place/176577-Mittelalter-Fest-Oberursel/photos

Printausgabe der TZ vom 21.07.2008: http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&sv[id]=rmn01.c.4981359.de
Das Mittelalter kehrt nach Ursellis zurück
Von Sophia Bernhardt

Oberursel. Nur wenige Zentimeter verfehlt der Pfeil das Ziel. Beim mittelalterlichen Hoffest in der Nassauer Straße 8 konnten sich Kinder und Erwachsene am Samstag in der Kunst des Bogenschießens üben, und das mit Leidenschaft.
Auch einen Dudelsack durften die Kinder blasen und auf einer Klampfe spielen. Schaukämpfe, eine Greifvogelschau sowie «Sauf- und Rauflieder aus fünf Jahrhunderten», die «Les Renards» auf ihren Lauten spielten, versetzten die Besucher bei Wildschweinbraten, karelischen Spezialitäten wie Piroggen und Reissumies, und Metbier in eine längst vergangene Zeit. Rund 400 Besucher zog die Veranstaltung, Teil des Orscheler Sommers, an. Schon am Abend stand für den Verein «Ursellis Historica» fest, dass es auch im kommenden Jahr wieder ein Fest geben wird. 2010 will die Gruppe einen Mittelaltermarkt veranstalten.

Das Hoffest war das Debüt des Oberurseler Vereins «Ursellis Historica», der Anfang des Jahres gegründet wurde, «aus Spaß am Mittelalter». Inzwischen ist das Team von 6 auf 15 Mitglieder im Alter zwischen 25 und 55 Jahren angewachsen. Zwei Mal in der Woche trifft sich eine Gruppe, um für Schaukämpfe zu trainieren. Auch Bogenschießen wird geübt. «In Kürze wollen wir einen offenen Stammtisch im ,Spektakulum‘ einrichten», sagt Marcus Keimling von «Ursellis Historica». Ziel des Vereins sei es, das mittelalterliche Leben darzustellen. Schon am Vormittag hatten die Mitglieder bunte Zelte im Hof der Nassauer Straße 8 aufgebaut und einen 68 Kilogramm schweren Eber auf den Bratspieß gewuchtet. «Die Wildsau ist im Mittelalter ein Festessen gewesen», erläutert Keimling. Dazu wurde dunkles Roggenbrot gereicht. «Schmeckt salzig und zäh, rustikal aber lecker», lautete das Urteil einiger Besucher. Ihren Durst löschen konnten die Gäste mit dem Gewürzwein Hypocras, einem von den Mitgliedern selbstgemixten Aperitif aus Rotwein, Zucker, Ingwer, Galgant und Zimt oder mit «Odin‘s Trunk» (Metbier).

Dann zückten vier Mitglieder des Vereins einen drei Meter langen Schaukampfdolch aus Metall. Gewappnet mit Helm und Kettenhemd, fochten sie mit Schwert, Axt und Lanze einen Schaukampf aus. Die Fechtsportgruppe der Bad Homburger HTG zeigte ihr Können mit Degen und Florett.

Ein Kontrastprogramm zu den Kämpfen bot Paddy Schmidt, der in seinem Soloprogramm «Whiskey & Women» traditionelle irische Weisen mit modernem Folk und Rock verknüpfte.

Eine Attraktion war auch die Greifvogelschau. Einen dicken Handschuh hatte sich Simon Fiolka über seine linke Hand gestreift. Auf ihm ließ sich sodann ein handzahmer Wüstenbussard nieder. Auch Steinadler und Turmfalke – allesamt Tiere von der Wildtierpflegestation Jugend und Natur aus Nidderau-Ostheim waren für die Besucher zum Greifen nahe. «Die Beizjagd mit Falken und Adlern hatte bei den Adligen im Mittelalter einen sehr hohen Stellenwert», so Keimling.

«Ich bin kein spezieller Mittelalterfan», sagt Thorsten Flechtner, der wie viele anderen zum Hoffest kam, um seinen Kindern die Greifvögel zu zeigen. Anerkennend stellte er jedoch fest, der Verein habe sich viel Mühe gegeben. «Es ist schön für Kinder, dass sie auch mal Kettenhemden sehen.»

Anfang August schlägt der Mittelalterverein im Bommersheimer Feld ein Lager auf, Schaukämpfe und Bogenschießen inklusive. Wer Interesse hat, sich das anzuschauen, kann über E-Mail (info@mittelalter-oberursel.de) Kontakt aufnehmen.

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Printausgabe der Oberurseler Woche:
Zum Kurzurlaub ins Mittelalter entfliehen
von Renate Klein
Oberursel. Wie ein Kurzurlaub ist es für einige, die Verwandlung vom „Normalo" in einen Friesen, Mönch, Ritter und in eines der lieblichen Burgfräuleins.
Eintauchen in die Welt zwischen 8. und 13.Jahrhundert, was zu dieser Zeit so passierte, was es so gab und wie man sich fühlte
- diesen Einblick bekamen die Besucher am Samstag beim „Mittelalter rockt im Hof" im Rahmen des „Orscheler Sommers".
Der Hof am Bahnhof\ Nassauer Straße 8, konnte nur durch das Zeltdach betreten werden und dann war es, als wenn man eine Zeitreise machen würde. Links spielten die Minnesänger „Les Renards" alias Ralf König und Reinhard van der Sanden mit der Laute scharfzüngige Weisen und begleiteten sich dabei auf der Harfe. Sie sangen nicht nur vorgegebene Weisen sondern hatten auch eigene Lieder im Gepäck wie „Wir wollen Metbier" (We will rock you), „Im Zelt neben mir" und "Hebet den Krug".

Etwas weiter kam einem der Duft des am Spieß drehenden Wildschweins entgegen und gegenüber gab es dann Odins-Trunk, Met und Hypocraz, die „Cola des Mittelalters". "Hypocraz" ist ein Gebräu aus Rotwein mit Galgant, Ingwer, Zucker und Zimt, um nur einige Zutaten zu nennen. Auch „Odins Trunk" war heißbegehrt und ist Schwarzbier, das mit Honig vergoren wird.
Zum Fleisch, das in einem finnischen Roggenbrötchen gereicht wurde, gab es noch frische Preiselbeeren und wer mochte, holte sich noch frische Piroggen. Satt wurde man in jedem Fall und geschmeckt hat es auch.
Im hinteren Hof war der Bühnenbereich, der auch die Trefferscheibe vom Bogenschießen beherbergte. Es probierten viele ihr Glück und so mancher traf schon beim zweiten Versuch in die gemarkerte Flache. Kinder bekommen „gar putzige Tierchen aus Haribonien" als Präsente überreicht, erklärte Achim Lameyer vom Verein „Ursellis Historica" - dem Oberurseler Mittelalterverein. Seit einem halben Jahr sind hier „ein dreckiges Dutzend" zusammengekommen, die sich leidenschaftlich mit dem Mittelalter beschäftigen. Lameyer erklärte, dass es für ihn wie ein Kurzurlaub sei, dieses Eintauchen in eine andere Zeit. Marcus Keimling, ebenfalls im Verein, bestätigte dies und erläuterte weiter, dass man sich mit dieser Aktion den Oberurselern vorstellen wollte.
Geplant sind zudem eine Beteiligung am Herbsttreiben, ein Mittelaltersammtisch und im nächsten Jahr vielleicht schon ein erster Mittelalter-Markt in Oberursel. Auf diesen Märkten treffe man sich, tausche sich aus, hole sich Ideen und so kam auch diese „Truppe" zusammen. Informieren kann man sich auch über die beiden Fachzeitschriften „Kartunkel" und „Pax ed Gaudium". Die Teilnehmer von Ursellis Historica zeigten nicht nur das Bogenschießen, sondern waren bei ihren Schaukämpfen auch auf gute Kämpfe aus. "Dass es ihnen Spaß machte, zeigte das Engagement und die Kleinen konnten zu später Stunde mit den Rüstungen und Schildern ein kleines Stückchen des Gefühls "Ritter" zu erhaschen.
Besonders bewundert wurde an diesem Tag der Harrishawk "Percy", ein Wüstenbussard, der sich sogar streicheln ließ. Gestaunt wurde bei "Hugo", dem Adler, der eine groBe Spannweite zeigt, wenn er seine Flügel spannte. Eher als süß empfanden die Kinder .Ronja", den Turmfalken, und den Ger-Falken „Cleopatra".
Besonderer Höhepunkt war der „Sina" ein junger Fuchs, den man dann auch mal streicheln durfte. Große Kinderaugen gab es bei solchen Tieren, die man nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Betreut wurden sie von den Präparatoren Detlef Kotsch und Silvia Kriegel sowie Simon, der meistens "Percy" auf dem Arm hatte. Die Tiere „wohnen" und leben in der Wildtierpflegestation „Sonnenhof" in Nidderau-Ostheim. Detlef Kotsch erzählte, dass man etwa ein halbes Jahr brauche, um die Tiere trainieren, wobei richtig „zahm" würden sie nie, denn es seien Wildtiere. Als Kevin und Sascha heimgehen. verabschieden sie sich noch von dem Harrishawk: „Tschüss, kleiner Vogel!" Simon hält „Percy" ganz ruhig und dafür bekommt der noch jeweils eine kleine Streicheleinheit von den Jungs.
Paddy Schmidt sorgte mit lockeren Sprüchen und einprägsamen Gesang und Musik für einen unterhaltsamen Abend, an den man sich lange zurückerinnert. Foto: Klein
Einer der Höhepunkt war in jedem Fall der Aurtritt von dem Irish-Folk-Sänger und -Musiker Paddy Schmidt. Er begann mit einem Kinderlied aus Belfast, dessen Refrain der Hof mitsang. Die Stimmung war riesig und über 300 Menschen standen oder saßen dabei in dem kleinen Hof. Auch „Wishin' hard it was sunday" gab es auf die Ohren und das Publikum sang begeistert mit. Immer wieder gab es Anekdoten und witzige Sprüche oder Erklärungen zu seinen Darbietungen, die vom Irish-Folk über Blues und Reggae in viele Ecken der Musik hineinspickten. So war auch Billy Joels „Piano Man" in der Version von Paddy zu hören. Informatives gab es auch, denn das Antikriegslied sang er, da Georg W. Bush Pate für ein Klärwerk werde und er die Erklärung dazu so gut fand.
Selbst eine Michael Jackson wurde nicht ausgelassen und nur ungem ließen ihn die Zuschauer sein Konzert beenden.

Trotz des Regens, der nur kurz anhielt, waren zum Film „Ritter aus Leidenschaft" immer noch alle Plätze belegt. Bei sternenklarer Nacht genossen es viele, in dem windgeschützen Hof zu sitzen.
Eine tolle Veranstaltung, die durchweg sehr positiv angenommen wurde und wer nicht beim „Mittelalter rockt im Hof" war, hatte wirklich etwas verpasst. Man darf sich sicher bald wieder auf „Ursellis Historica" freuen. Das alles so klasse ablief, lag auch sicher an Bernd Peppler und Liisa Inkinen sowie für die Technik zuständig „Jojo", die sich ins Zeug gelegt hatten, damit alles funktioniert und passt. Die leckeren Preiselbeeren und die finnischen Brötchen waren das „i-Tüpfelchen" zum Wildschwein und später zum Lamm.


Pressemitteilung
Vorwärts in die Vergangenheit:
Die Gruppe „Ursellis Historica“ bereichert die vom Verein Kunstgriff e.V. organisierte Veranstaltungsreihe "Orscheler Sommer" mit mittelalterlichem Ambiente und Spektakel.

Oberursel, den 13. Juli 2008: Greifvogelschau, Schaukämpfe, Konzerte, zeitgenössische Fresserey, Sauferey und Kurzweyl sowie Open Air Kino ("Ritter aus Leidenschaft" mit Heath Ledger) versetzen die Besucher am Samstag, den 19.07.2008 betont humorvoll in das Mittelalter.

Die Gruppe „Ursellis Historica“ – ein Zusammenschluss mittelalter-begeisterter Oberurseler Bürgerinnen und Bürger – nutzt den Orscheler Sommer, um am 19.07.2008 von 16:00 Uhr bis 24:00 Uhr im zeitgerecht dekorierten Innenhof der Nassauer Straße 8 ein mittelalterliches Hoffest abzuhalten, bei dem Besucher herzlich willkommen sind.

Für das leibliche Wohl wird dabei in zünftiger Manier gesorgt: Wildschweinbraten und karelische Küche lassen die „Magenpeyn“ (den Hunger) vergessen, nachgespült wird mit "Met" (Honigwein) und „Odin´s Trunk“ (Metbier) in der Taverne. Schaukämpfe der Fechtsportgruppe der Bad Homburger HTG und der Schaukampfgruppe von Ursellis Historica sorgen für Kurzweyl - und wer sich selber einmal in der Kunst des Bogenschiessens üben möchte, findet hier die Möglichkeiten dazu.

Einzigartig ist die Greifvogelschau der Falknerin Silvia Kriegel, die ab 17:00 Uhr ihre handzahmen Greifvögel präsentiert.
Die Beizjagd mit Falken und Adlern hatte auch bei den Adeligen des Mittlelalters einen sehr hohen Stellenwert.
Ein Highlight von 19:00 - 20:00 vor allem für Kinder ist sicher die Präsentation des zahmen Fuchses "Wedel", den man anfassen und mit dem man sogar "Gassi" gehen kann.

Wer es weniger martialisch mag, wird Gefallen an den Konzerten von Paddy Schmidt und Les Renards finden:
Ab 18:00 Uhr präsentiert zunächst Paddy Schmidt (Paddy goes to hollyhead) seinen unverwechselbaren Sound, der traditionelle irische Weisen mit modernem Folk und Rock verknüpft.

Ab 20:00 spielen dann Les Renards auf ihren Lauten „Sauf und Rauflieder aus fünf Jahrhunderten“.

Den Abschluss des Hoffestes bildet dann um 22:22 Uhr ein Public Viewing der besonderen Art: Der Film „Ritter aus Leidenschaft“ bietet eine gelungene Mischung aus Spaß, Spannung und Gefühl.

Während des gesamten Tages sorgen Workshops mit den mittelalterlich gewandeten Aktiven dafür, dass das Mittelalter im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“ und „anschaulich“ wird.

Weitere Informationen unter www.mittelalter-oberursel.de


Printausgabe der TZ vom 15.07.2008 : http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&sv[gsid]=rmn01.c.4966550.de
Sauf- und Rauflieder ertönen beim Mittelalterfest
Oberursel. Eine Reise in die Vergangenheit bietet der «Orscheler Sommer», veranstaltet vom Verein Kunstgriff, am kommenden Samstag allen Mittelalter-Freunden.

Geplant sind eine Greifvogelschau und Konzerte.
Außerdem werden mittelalterliche Spezialitäten serviert.

Treffpunkt für die Gäste ist der Hof des Hauses Nassauer Straße 8.
Die Gruppe «Ursellis Historica», bestehend aus mittelalterbegeisterten Oberurselern, lädt dort von 16 Uhr an zum mittelalterlichen Hoffest.

Mit Wildschweinbraten, «Met» (Honigwein) und «Odins Trunk» (Metbier) können sich die Besucher stärken.

Zudem stehen Schaukämpfe der Fechtsportgruppe der Bad Homburger HTG und der Schaukampfgruppe von «Ursellis Historica» auf dem Programm.
Wer selbst aktiv werden möchte, kann sich im Bogenschießen versuchen.
Verschiedene Workshops sollen die Möglichkeit bieten, das Mittelalter «begreifbar» und «anschaulich» zu erleben.

Von 17 Uhr an präsentiert die Falknerin Silvia Kriegel ihre handzahmen Greifvögel.
Ein Ereignis für die Kinder dürfte der zahme Fuchs «Wedel» sein, der zwischen 19 und 20 Uhr bestaunt werden kann. Mutige dürfen ihn auch mal ausführen.

Musik-Freunde kommen von 18 Uhr an auf ihre Kosten. Dann steht Paddy Schmidt (Paddy goes to Holyhead) mit seiner Mischung aus traditioneller irischer Musik, modernem Folk und Rock auf der Bühne.
Anschließend spielen von 20 Uhr an «Les Renards» Sauf- und Rauflieder aus fünf Jahrhunderten auf ihren Lauten.

Den Abschluss des mittelalterlichen Hoffestes bildet um 22.22 Uhr das Open-Air-Kino. Der «Ritter aus Leidenschaft» mit Heath Ledger ermöglicht allen Besuchern dann abschließend noch einen komödiantischen Blick auf das Mittelalter.

Weitere Infos erhalten Interessierte unter http://www.mittelalter-oberursel.de
(tzl)

Printausgabe der TZ vom 15.03.2008
Viele neue Ideen für Orscheler Sommer
Oberursel. „So viele Leute haben wir gar nicht erwartet“ freuten sich der Erste und der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Kunstgriff, Lars Manderbach und Michel Steinmetz, auf ihrer Ideenbörse für den Orscheler Sommer im Ferdinand-Balzer-Haus. „Der Orscheler Sommer ist ein Sommer-Kultur-Programm in Oberursel für Oberurseler und im Freien bei freiem Eintritt“, beschrieb Steinmetz das Freizeitangebot. „Das Ganze soll Organisatoren und Gästen Spaß machen.“ Auch solle dabei immer Rücksicht auf die Anwohner genommen werden, so Steinmetz. „Wir stemmen ja jetzt alles alleine, weil der Jugendring wegen Nachwuchssorgen im vergangenen Jahr ausgestiegen ist“, erklärte Manderbach. Deshalb wolle Kunstgriff den Orscheler Sommer nun auf mehrere Schultern stellen, sagte Steinmetz. Jedoch solle die Veranstaltung dabei auf keinen Fall professionalisiert werden.

„Wir stellen uns das so vor, dass ein Verein, eine Gruppe oder auch eine Person eine gesamte Veranstaltung übernimmt, selbst auf die Beine stellt, oder das uns Leute einfach bei dem schon bestehenden traditionellen Programm helfen“, berichtete Steinmetz.

Da schaltete sich Pfarrerin Cornelia Synek von der Heilig-Geist-Gemeinde ein: „Wir würden gerne unser Konzert ,Rock an der Kirche’ in den Oberurseler Sommer integrieren und mit dem Forum Nord vielleicht einen Open-Air-Kino Abend im Camp-King-Park organisieren.“ Prima Idee, fanden Manderbach und Steinmetz.

Auch Kathrin Limburger, ehemals Mitglied des Jugendrings, würde gerne einen Abend mit ihrem Chef, dem Besitzer des Musiklokals „Das Boot“, und zwei Bands gestalten, sagte sie.

Lydia Hecker, Mitarbeiterin der Abteilung Kultur, Sport und Städtepartnerschaften sowie Mitglied beim Kultur- und Sportförderverein (KSfO), informierte, dass der KSfO sich wieder um ein großes Streetsoccer-Turnier kümmern möchte. Auch Stefan Ramert möchte, nachdem es vergangenes Jahr keinen gegeben hat, den Skateday wieder einführen: „Ich suche noch die geeignete Infrastruktur und Organisatoren für das Rahmenprogramm.“

Eine völlig neue Idee kam von den beiden Oberurselern Liisa Inkinen und Bernd Peppler. „Wir wollen an einem Tag ein Sommerfest mit mittelalterlichem Ambiente veranstalten“, verriet Inkinen, und Steinmetz wusste sogar, dass ein Wildschwein zu diesem Anlass gegrillt werden sollte und Greifvögeln zu sehen sein würden.

Der stellvertretende Vorsitzende zog ein positives Resümee aus der Ideenbörse. „Es haben sich einige gemeldet, die helfen, organisieren oder Equipment stellen wollen“, meinte er zufrieden.

Wer sich ebenfalls in irgendeiner Form am Orscheler Sommer beteiligen möchte, wendet sich an Michel Steinmetz unter der Rufnummer (06171) 3677 oder unter der E-Mail Adresse Michel.Steinmetz@kunstgriff-oberursel.de.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Internetadresse http://www.kunstgriff-oberursel.de


 ORSCHELER SOMMER 2008 : Sommerfest am Bahnhof mit Greifvogel      Verfasst am: 19.07.2008, 08:36       Nach oben   


Das Sommerfest der Oberurseler Mittelaltergruppe "Ursellis Historica"
am Samstag, 19.07.2008
16:00 bis 24:00 Uhr
gegenüber dem Bahnhof
kann aufgrund der Vielzahl der aufgebauten Zelte und Unterstände
auch bei Regen stattfinden !



ab 16:00 ...Greifvogelschau, Wildschweinbräterey, karelische Küche und bunte Zelte
Die Falknerin Silvia Kriegel und ihr Partner von der Wildtierpflegestation „Jugend & Natur e.V.“ aus Nidderau-Ostheim präsentieren eine kleine Auswahl ihrer Wildtiere und handzahmen Greifvögel.

Der Jäger und Tierpräparator Detlef Kotsch versorgt uns mit kompletten, am offenen Feuer gegrillten Wildschweinen und Wildbratwürsten. Dazu werden Spezialitäten der finnischen Küche gereicht – als da sind „karelischer Braten“, „Piroggen“ und „Reissumies“.

Die Oberurseler Mittelaltergruppe stellt schon am Vormittag ihre bunten Zelte auf, während bereits das erste Wildschwein vorbereitet wird.
Neben den beim Orscheler Sommer üblichen Getränken werden Spezialitäten wie Hypocras, Wein, Met und Metbier angeboten.

Gegen Abend kommt noch einmal ein spätgeborenes Lamm vom Hofgut "Hüftersheimer Mühle" auf den Grill. Hüftersheim ist ein im 30jährigen Krieg zerstörtes Dorf bei Ober-Mörlen.




ab 17:00 ...Workshops, Schaukämpfe und Spiele
Paddy Schmidt (oder ersatzweise ein anderer Dudelsackspieler) wurde eingeladen, „Sackpfeifen und schottische Laments“ zu präsentieren.

Die Fechtsportgruppe der Bad Homburger HTG zeigt Schaukämpfe mit Degen und Florett, der Mittelalterverein betreut die Schiessanlage für Bogenschiessen und Axtwurf, während die Schaukampfgruppe rund um Benjamin Hame eine Choreografie mit Schwert, Axt und Lanze vorführt:

Die beiden Falkner führen weiter ihre Greifvögel vor und bieten Kindern die Möglichkeit, verschiedene Wildtierspuren in kleinen Gipsschälchen zu verewigen.

In den WorkshopPausen zwischen den Konzerten läuft „Musik aus der Konserve“ von Wild Silk, Schneewittchen, Schelmisch, Schandmaul, Runrig, Paddy Schmidt, Leningrad Cowboys , Nightwish, Korpiklaani, Jethro Tull, Ensiferum, Corvus Corax uvm.


ab 18:00 ...Konzert mit Paddy Schmidt (Folk, Rock und traditionelle irische Musik)
Der Songwriter, Sänger und Frontmann der damals bekanntesten Folkrockband Deutschlands hat mit vielen internationalen Größen auf der Bühne gestanden.
Bereits 1994 gelangen ihm und seiner Band „ PGTH“ mit “Bound Around” und “Johnny Went To War” die ersten Einstiege in die Charts.
Heute präsentiert der unermüdliche Barde, der seit einiger Zeit mit seinem erfolgreichen Entertainment- und Soloprogramm „Whiskey & Women“ durch die Lande zieht, eine ausgewogene Mischung aus traditioneller irischer Musik, gefühlvollen Balladen und mitreißenden Songs.
Highlights sind natürlich auch jede Menge irische und schottische Tänze, die der Paddy-Frontmann auf selbstgebauten Mundharmonikas zur Gitarre serviert. Auf die Frage, wie er den Unterschied zwischen den großen Bühnen mit PGTH und kleinen Auftritten wie beim „Orscheler Sommer“ bewältigt, antwortet der Sänger mit der markanten Reibeisenstimme “Für mich ist das ein richtiger Ausgleich. Oftmals sind wir auf Megabühnen meterweit von den Fans entfernt. Ich selbst genieße es richtig, mitten im Pub zu sitzen, ein Glas Whisky zu schlürfen und mit den Leuten zu palavern.
Weitere Informationen unter www.paddy.de





ab 19:00 ...Workshops
Die um 17:00 bereits angekündigten Workshops werden fortgesetzt.
Außerdem werden die "Renards" („Füchse“) mittelalterliche Instrumente anspielen und erläutern, während die Wildtierpfleger ihren zahmen Fuchs „Wedel“ vorstellen.
Im übrigen gehen wir zu diesem frühen Zeitpunkt davon aus, dass die drei Wildschweine noch nicht komplett verzehrt wurden und auch Met, Bier und Wein noch reichlich fließen.










ab 20:00 ...Konzert mit les Renards ( frz.: „die Füchse“)
"Sauf- und Rauflieder aus fünf Jahrhunderten“ (Folk und Rock mit mittelalterlichen Instrumenten/Lauten)
Es war einmal...
So fangen viel schöne Geschichten und Märchen an.
Am Anfang stand ein bitterkalter Dezembermorgen. Nebel, Eiseskälte ... Reinhard besuchte mit seiner Familie einen mittelalterlichen Markt.
Die Eindrücke, die Gerüche, Geräusche, die Bilder, die sie mit gen Heimat nahmen, waren so eindrucksvoll, dass daraus der Wunsch entstand so etwas auch einmal zu erleben....
Sie zogen über Märkte und nahmen an selbigen aktiv teil. Eines Abends saßen sie am Feuer und hätten sehr gern etwas Musik gehabt, aber zwei Westerngitarren, die beide spielten, passten nun gar nicht in das mittelalterliche Bild. Die nächste Anschaffung waren zwei Lauten, und ein paar Wochen später wurden sie von einem Tavernenwirt angesprochen, ob sie die Instrumente nur zur Darstellung trügen, oder um sie auch zu benutzen?
Nun, sie konnten drei Lieder spielen, aber mit diesen drei Liedern hatten sie an diesem Tag sehr viel Erfolg gehabt!
Das Ergebnis war, dass sie sich zusammengesetzt haben, um weitere mittelalterliche Lieder einzustudieren.
Heute ist ihr Repertoire größer - der Erfolg auch !
An vielerlei Orten kann man mittlerweile die „Füchse“ antreffen.
Ihr größter Wunsch ist dabei immer, dass der Spaß und die Freude an ihrer Musik auch auf EUCH überspringt.
Weitere Informationen unter www.les-renards.de

ab 22:00 ...Live: Vorspann zum Open Air Kino
( und einige weitere Songs der legendären Musikgruppe "Queen" )
mittelalterlich präsentiert von "Les Renards" und einem bei Redaktionsschluss noch nicht benannten Dudelsackspieler...

ab 22:22 ...Open Air Kino :
Die Open-Air-Fans mögen bitte Klappgestühl mitbringen - oder kuschelige Decken, die sie über den ausgelegten Strohballen ausbreiten können.
Mehr Infos zu dem Kinofilm und zur Musik von Queen gibt es auf der nächsten Seite :
...und dann gucke mer mal – ob nach „dem“ Film noch Wein oder Wildschwein übrig ist.

„Ritter aus Leidenschaft“ / „a knights tale“
Diese gelungene Mischung aus Spaß, Spannung, Gefühl und Ironie rockt - in jeder Beziehung !
Wie auch immer - der Film trifft voll ins Schwarze. Wie die Lanzen, um die es hier hauptsächlich geht.
Lanzenkampf auf Pferden war das Spektakel Nr. 1 „damals“ im Mittelalter. Auf Pferderücken seine Lanze an des Gegners Brust oder Kopf zu zerschmettern und ihn, wenn's geht, vom Gaul zu reißen - so gewinnt man Turniere, Ehre und eventuell das Herz einer schönen Edeldame.
Das wissen auch William, Roland und Wat, Knappen eines Ritters, der aus seinem Nickerchen während einer Turnierpause nicht mehr erwacht.
Flugs wird die fremde Rüstung angezogen und das Preisgeld gesichert. Und so soll es weitergehen. Zwar muss ein Ritter adeliger Abstammung sein, aber Jungritter William will sich unter falschem Namen in die Turniere einschleusen. Wie gut, dass sich dem Trio der junge Schreiber Geoff Chaucer anschließt, der ihm prompt die entsprechenden Legitimationspapiere fälscht, so dass er als "Sir Ulrich von Lichtenstein" von Turniersieg zu Turniersieg eilen kann.
Übertriebenen Klassizismus kann man diesem ironischen Filmspaß nicht vorwerfen, denn bereits während des Vorspanns dröhnt uns Queens "We will rock you" entgegen, während das Turnierpublikum begeistert mitklatscht. Mit handgemachtem Rock der 70er Jahre unterlegt spielt der Film in Story, Kostümen, Musik und Ausstattung mit klassischen und modernen Elementen und vermengt sie zu einer humorig-sympathischen Mischung.
Der Film legt in der ersten Hälfte ein Wahnsinnstempo vor, bei dem sich spannend choreographierte Lanzenkämpfe und klassische Slapstick abwechseln, ohne allzu kitschig zu werden.
Heimliche Ritter - sind wir das nicht alle?

Mitwirkende
Arnold Nell , Akustik u. Elektronik, Musik- u. Film-Produktion, Veranstaltungs-Service, PA.
Detlef Kotsch, Tierpraeparator, Falkner und Jäger, www.praeparation-pur.de
Fechtsportgruppe der Bad Homburger Turngemeinde 1846 (HTG), http://www.htg-sport.de
Kunstgriff e.V. Verein z.Förderung v. Kunst und Kultur, http://www.kunstgriff-oberursel.de
Les Renards (die Füchse), Mittelaltergruppe, www.les-renards.de
Lokki oHg, Nassauer Strasse 8, 61440 Oberursel, 06171-53031, www.lokki-oberursel.de
Big Food GmbH, Nassauer Strasse 8, 61440 Oberursel, http://www.bigfood.info
2m-Veranstaltungsservice, Markus Reichardt, www@2m-events.de ,
Mittelaltergruppe Oberursel, www.phorum-ursellis.de
Paddy Schmidt, Songwriter, Sänger und Frontmann v. PGTH, www.paddy.de
Sony pictures, www.sonypictures.de
Wildtierpflege und Falknerei „Jugend & Natur e.V.“, Silvia Kriegel, Nidderau-Ostheim

Außerdem gilt unser Dank all den privaten Helfern, die hier namentlich nicht aufgeführt sind.




HIER gibt es noch mehr Fotos und Infos zur Karaoke 2003, Karaoke 2004, Karaoke 2006, Lokki Oberursel, dem Vereinsring-Oberursel e.V., dem Kunstgriff, der Musikkneipe "Das Boot", der Wildtierpflegestation und Falknerei "Jugend&Natur e.V."und der Keltengruppe Teutates


Zuletzt bearbeitet von ... am 18.07.2008, 01:13, insgesamt 48-mal bearbeitet


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