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 NEU : Mittelalter-Oberursel      Verfasst am: 22.10.2008, 20:42       Nach oben   


Informationen zum Thema Mittelalter und ReEnActment gibt es unter folgenden Adressen:

www.phorum-ursellis.de (Oberurseler Mittelalterforum "Phorum Ursellis")
www.teutatesnet.de (Oberurseler Keltengruppe "Teutates")
www.ursella.info (Oberurseler Verein f. "Geschichte und Heimatkunde")
www.ursellis-historica.de (Oberurseler Mittelalterverein "Ursellis Historica")
www.vortaunusmuseum.de (Vortaunusmuseum Oberursel mit wechselnden Ausstellungen zum Thema)


Zuletzt bearbeitet von ... am 01.12.2008, 13:04, insgesamt 5-mal bearbeitet


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 21.10.2008, 07:31       Nach oben   


Bericht der Oberurseler Woche vom 23.10.2008
Ursellis Historica gründete sich mit majestätischem Glanz
Oberursel (ach). Die Tafelrunde mit Junkern, Landleuten, Edlen und Burgfräulein war bereits versammelt – stilecht in den historischen Gemäuern des alten Rathauses. Da schepperte noch ein Ritter in seiner schweren Rüstung die Treppe herauf in den Saal. „Setz dich einfach hin“, sagte ihm einer. Denn die Gründungsversammlung des Mittelaltervereins „Ursellis Historica“ hatte gerade begonnen.
Alle 19 Gründungsmitglieder waren in mittelalterlichen Kostümen erschienen, von denen Inge Hame die Meisten selbst genäht hat. „Weil’s mir Spaß macht“, erklärt sie ihren Einsatz mit Nadel und Faden. „Und weil’s so was in keinem Kaufhaus gibt.“ Ihre Hosen sind so gearbeitet, dass sie ein Leben lang passen, denn die bequeme Weite passt sich durch den Gürtel jeder Veränderung der Körperform an. Kittel und Pelze, die ebenfalls aus ihrer Hobby-Schneiderei stammen, veredeln das Aussehen von Friesen, Kelten und Wikingern. Die Rüstung des zu spät gekommenen Ritters Kevin ist natürlich ebenso wie das Outfit einiger anderer gekauft.
Entstanden ist Ursellis Historica aus einem Kreis von Leuten, die sich öfters im „Lokki“ von Liisa Inkinen und Bernd Peppler am Bahnhof getroffen und dort ihr gemeinsames Faible fürs Mittelalter entdeckt haben, wie Achim Lmeyer und Marcus Keimling noch vor der Sitzung erzählten. „Wir wollten gern was auf die Beine stellen und testen, ob wir so gut zusammen passen, dass wir gemeinsam etwas organisiert kriegen“, so Achim weiter. Deshalb wurde am 19. Juli im Rahmen des Orscheler Sommers das Mittelalterfest in Lokkis Hof gefeiert. „Es hat sehr gut geklappt, wir haben neue Leute kennen gelernt und da stand für uns fest, dass wir die Idee von unserem Verein umsetzen“, berichtete Marcus weiter. Er hatte schon im Dezember während der Waldweihnacht bei erstem Stadtrat Dieter Rosentreter vorgefühlt, ob mit einer Unterstützung der Stadt zu rechnen sei. Der war sofort begeistert und vermittelte im Sommer, als der Entschluss zur Vereinsgründung fest stand, eine Einladung bei Bürgermeister Hans-Georg Brum. Bei diesem Gespräch bot der Rathauschef das Historische Rathaus zur Gründung an, was natürlich gern angenommen wurde. Die Liegenschaftsverwaltung unterstützt seither die Bemühungen um ein Gelände für eine Hügelturm-Holzburg als Vereinsheim, an der auch ein mittelalterlicher Markt stattfinden kann. Verhandlungen mit Landwirten über eine Fläche im Bereich der Schwarzwiesen in Stierstadt sollen bereits geführt werden.
Liegt da der Gedanke so fern, dass sich die Stadt im Gegenzug beim Hessentag mit mittelalterlichen Federn schmücken möchte?
„Wir brennen doch selbst darauf, uns bei diesem Großereignis zu präsentieren“, bekräftigen Marcus und Achim. „Allerdings kriegt das ein junger, kleiner Verein allein finanziell nicht hin. Deshalb wären wir froh, wenn die Stadt uns unter die Arme greift.“ Aber Hessentag hin oder her: Ziel des Vereins sei die Beschäftigung mit der kulturellen, ständischen und landsmannschaftlichen Vielfalt des Mittelalters und deren Darstellung.
Ursellis Historica habe den Anspruch, Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes „anfassbar“, „begreifbar“ und „erlebbar“ zu machen.
Deshalb stehe der rasche und intensive Kontakt zum Heimatkunde- und Geschichtsverein ganz oben auf der Prioritätenliste.
Denn eigene Veranstaltungen, die Teilnahme an Festen und Ereignissen sollen Hand und Fuß haben.
Formell wurde der Beschluss zur Vereinsgründung Anfang August in Bommersheim gefasst. Zusammen mit Patrick Friederich arbeiteten Achim und Marcus daraufhin eine Satzung aus, die das Amtsgericht am 8.Oktober in Ordnung befand. Bei dieser hervorragenden Vorbereitung war der Gründungsakt in historischer Umgebung nur noch das prikkelnde i-Tüpfelchen. Majestätischen Glanz verlieh diesem Akt Brunnenkönigin Charmaine I. zusammen mit ihrem Ersatz-Brunnenmeister Karl-Heinz Paul, „Geburtshelfer“ Rosentreter und KSfO-Chef Udo Keidel-George.
Jedes Mitglied setzte mit Tusche und Feder seinen Namen unter die Gründungsurkunde.
Dann wurde der Vorstand mit einstimmigen Ergebnissen gewählt: Vorsitzender Marcus Keimling, zwei Stellvertreter Kurt Hame und Stefan Schlapp, Schriftführer Patrick Friederich, Schatzmeister Achim Lameyer.
Kassenprüfer sind Benni Hame und Peter Bonn. Anschließend wurden die Hörner mit Wein und Met gefüllt, Rosentreter versicherte dem Verein eine gute Zusammenarbeit.
Dann verlagerte sich die Feier ins „Spectaculum“, wo die monatlichen Treffen von Ursellis Historica stattfinden. In nächster Zeit soll dort hin eine Mitgliederversammlung zur Planung des Programms 2008/09
einberufen werden. Natürlich immer mit dabei:
der 15 Monate alte Mittelalter-Hund „Chipie“. „Die Rasse der Grand Bleu de Gascogne gibt’s seit 800 Jahren. Passt doch zu uns“, meint Frauchen Christiane Friederich.
Chipie ist im Familienbeitrag von 120 Euro im Jahr mit drin. Einzelpersonen zahlen 60 Euro, Schüler, Studenten und Azubis 30 Euro. In Härtefällen kann der Beitrag weiter reduziert werden. Näheres über Ursellis Historica unter www.mittelalter-oberursel.de.


Bericht der Taunuszeitung vom 21.10.2008
Heimat für Gaukler, Kelten und Knappen

Geburtsstunde des Vereins «Ursellis Historica»: 19 Mittelalter-Begeisterte tragen sich als Mitglied ein.
Oberursel. «Hochlöbliches Volk, Silencium», ruft Achim Lameyer in die Runde seiner mittelalterlichen Kollegen. Etwa 20 Fans des 8. bis 15. Jahrhunderts haben sich im Hochzeitssaal des Alten Rathauses am Marktplatz versammelt, um den Verein «Ursellis Historica» aus der Taufe zu heben. Die in mittelalterlicher Kluft erschienenen Ritter, Burgfräulein, Knappen, Wikinger, Gaukler und sogar Kelten nehmen Platz und beschließen gemeinsam mit Ideengeber Marcus Keimling sowie den Mitgründern Patrick Friederich, Stefan Schlapp, Kurt Hame und Achim Lameyer die vorbereitete Satzung.

«Geschichte zum Anfassen wollen wir praktizieren und Oberursels Vereinsleben damit bereichern», erklärt Keimling. Seit seiner Kindheit beschäftige er sich mit dem Mittelalter, sagt der junge Mann. Auch alle anderen sind sich einig: «Ursellis Historica soll leben!» «Tusche und Feder liegen bereit», lässt Friederichs verlauten, und sofort treten 19 Willige an, für ihre Mitgliedschaft zu unterschreiben.

Gar nicht so einfach für Kevin Dienes, der in einer Ritterrüstung erschienen ist und dem der Schweiß schon vom Treppensteigen und Hinsetzen unter dem Helm hervor rinnt. «Meine Eltern haben mich schon als Zwerg auf alle möglichen Burgen mitgeschleift, das ist hängengeblieben», berichtet der 19-Jährige. «Außerdem sind hier im Club alle echt gut drauf, und man findet Kameraden, mit denen man gemeinsam auf Märkte gehen kann, das finde ich prima.»

Doch nicht nur der Besuch mittelalterlicher Märkte steht auf dem Programm des neuen Vereins: «Ein Mal im Monat gibt es einen offenen Stammtisch im Spectaculum, außerdem beteiligen wir uns sowohl am Oberurseler Halloweenfest am 24. und 25. Oktober als auch beim Weihnachtsmarkt mit einem Stand, und für 2009 planen wir ein zweitägiges mittelalterliches Sommerfest», sagt Lameyer. Wunschtraum sei es, eine Motte (Turmhügelburg aus Holz) als Treffpunkt und Vereinsheim in der Umgebung zu errichten, orakelt er.

60 Euro Mitgliedsbeitrag müsse jeder aktive Clubzugehörige jährlich berappen, 30 Euro die unter 18-jährigen, 120 Euro gelte für Familien, und Fördermitglieder legten den Betrag selbst fest, erklärt Lameyer, der sogleich zum Schatzmeister ernannt wird.

Vorsitzender wird Marcus Keimling, der zwei Stellvertreter, nämlich Kurt Hame und Stefan Schlapp, zur Seite gestellt bekommt. Zum Schriftführer wählen die Mittelalterfans Patrick Friederich, und als Kassenprüfer wollen Benny Hame und Peter Bonn tätig werden. Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP), der, weil’s so schön passt, Brunnenkönigin Charmaine I und ihren Brunnenmeister Michael zur Vereinsgründung mitgebracht hat, sagt jetzt schon jegliche, wenn auch nicht finanzielle Unterstützung, der Stadt zu: «Edle Recken, edle Ritter, lasst uns das Horn erheben, bei Problemen und auch sonst, können sie sich darauf verlassen, wir helfen.» Jetzt möchten sich alle eigentlich nur noch dem in Tonflaschen bereitstehenden Drachenblut (Rotwein) widmen und die Gründung gebührend feiern. Dazu wird im Anschluss ins Spectaculum gefahren, das zumindest einen annähernd mittelalterlichen Rahmen für die Leute von «Ursellis Historica» bietet. Wer sich für den Mittelalterverein «Ursellis Historica» interessiert oder Mitglied werden möchte, findet weitere Infos sowie die Veranstaltungstermine auf der Internetseite http://www.mittelalter-oberursel.de. rosa


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