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 Glückwunsch Herr Brum!      Verfasst am: 16.06.2009, 13:42       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Glückwunsch Herr Brum!

07.06.2009 20:09 Uhr - Autor: Mike - Glückwunsch Herr Brum!
Über 70 % sind richtig gut. Glückwunsch!


08.06.2009 15:58 Uhr - Autor: Spätzlekenig - Glückwunsch Herr Brum!
Nee...- oder? Sad((


09.06.2009 06:55 Uhr - Autor: B+A - Glückwunsch Herr Brum!
Chapeau,
jetzt können die "vielen neuen Ideen" ja richtig konsequent umgesetzt werden !?

Bin gespannt, wann die "Nachrichtensperre" aufgehoben wird.
Während des Wahlkampfes hätten eh die meisten von euch bei jedem Beitrag behauptet, er sei nur des Wahlkampfes wegen geschrieben worden.
Smile


 PRESSEBERICHTE nach der Wahl      Verfasst am: 15.06.2009, 14:47       Nach oben   


DankeSchön auf der hg-Brum-Seite
Hans-Georg Brum bleibt Bürgermeister von Oberursel. Mit 73,37% setzte sich der Amtsinhaber klar von seinen beiden Mitbewerbern ab. Mit 24,69% bzw. 4.678 Stimmen erhielt Frau Banzer lediglich knapp ein Drittel der Stimmen. Brum erhielt 13.901 Stimmen, ein klarer Vertrauensbeweis der Oberurseler Bürgerinnen und Bürger für eine zweite Amtszeit. Maximilian Eberle kam mit 368 auf 1,94% der Stimmen.

Brum selbst zeigte sich am Wahlabend überrascht über das so eindeutige Ergebnis, welches sich schon nach der Hälfte der ausgezählten Wahllokale klar abzeichnete. Mit großem Applaus und Standing-Ovation wurde er und seine Lebensgefährtin Sabine Lindert im Rathaus empfangen.

Der alte und neue Bürgermeister kündigte an, weiterhin mit allen in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen konstruktiv zusammenzuarbeiten. Mit Blick auf den neuen Bad Homburger Oberbürgermeister Korwisi kündigte er eine neue Ära der Zusammenarbeit zwischen den beiden größten Städten im Hochtaunuskreis sowie mit allen anderen umliegenden Kommunen an.

Zusammen mit der SPD und vielen Unterstützern wurde am Sonntag Abend noch kräftig gefeiert.


 Termine und Links      Verfasst am: 29.05.2009, 20:45       Nach oben   


YouTube: Hans-Georg Brum´s Wahlkampfstart im Internet +++ InterNetseite von Hans-Georg Brum +++ InterNetseite von Monika Banzer
Podiumsdiskussionen anlässlich der Bürgermeisterwahl am 07.06.2009:
Mittwoch, 27.05.2009, 20.00 Uhr in der Stadthalle Oberursel (Saal 1+2) - Veranstalter: Taunus Zeitung, Bad Homburg
Mittwoch, 20.05.2009: SPD Oberstedten lädt ein - Oberursel, Oberstedten
Dienstag, 19.05.2009: Diskussionsveranstaltung der Evangelischen Kirche mit den Bürgermeister-Kandidaten - Oberursel, Heilig-Geist-Kirche
Freitag, 15.05.2009, 20:00 Uhr im Foyer der Stadthalle - Veranstalter: Fokus O
18.05.2009 02:50 Uhr Lokales Oberursel
Die Kandidaten und die Kirche
Oberursel. Die Bürgermeisterkandidaten Monika Banzer (CDU), Maximilian Eberle (parteilos) und der gegenwärtige Amtsinhaber Hans-Georg Brum (SPD) treffen sich kommenden Dienstag auf dem Podium in der Heilig-Geist Kirchengemeinde. Von 19.30 Uhr an werden sie mit den Pfarrern Cornelia Synek und Ralf Fettback sowie dem Publikum ins Gespräch kommen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die Unterstützung von Familien sowie Fragen der Solidarität mit Blick auf Reichtum und Armut in unserer Stadt werden Thema sein.veh



Zuletzt bearbeitet von ... am 19.05.2009, 09:54, insgesamt 16-mal bearbeitet


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 29.05.2009, 19:40       Nach oben   


Bericht aus rhein-main.net : +++ Weitere Artikel
Die Bürgermeisterwahl wird zum Dreikampf
Maximilian Eberle tritt als unabhängiger Kandidat an.
Oberursel.Amtsinhaber Hans-Georg Brum (SPD) hat seine Unterlagen am Montag beim Wahlamt eingereicht. Monika Banzer (CDU) bereits am 9. März. Seit Donnerstag gibt es noch einen dritten Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 7. Juni: Maximilian Eberle.

Der gebürtige Münchner, der seit 1987 in Oberursel lebt, tritt als unabhängiger Bewerber an. In der Unabhängigkeit sieht der 39-Jährige Riesenvorteile. Er könne uneingeschränkt den Bürgern zuhören und zwischen Koalition und Opposition vermitteln, sagt Eberle im Gespräch mit der TZ.


Seit 2007 arbeitet Eberle nicht mehr in seinem erlernten Beruf als Versicherungskaufmann. Als selbstständiger Versicherungs- und auch als Handelsvertreter habe er anschließend versucht, Fuß zu fassen. Laut Eberle verliefen diese Projekte aber nicht erfolgreich. Zurzeit helfe er Unternehmen wie Baumärkten bei Inventuren, sagt er.


Schon im Jahr 2001 habe er bei der Bürgermeisterwahl antreten wollen – als Kandidat der SPD, ist von ihm zu erfahren. «Doch das wollten die Genossen nicht.» Die Welt sei für ihn deswegen nicht untergegangen. Als «unfair gegenüber der Partei» hätte er es empfunden, sich schon 2001 als unabhängiger Kandidat zu bewerben.


2002 sah er die SPD dann mit den geplanten Arbeitsmarktreformen in eine «Richtung abdriften, die den Begriff sozial nicht mehr verdient». Er trat aus, nach 15 Jahren Mitgliedschaft. «Und ich hab’s nicht bereut», meint er heute.


Mit Bürgermeister Brum ist er noch aus SPD-Zeiten per Du. Der amtierende Rathauschef sei mitunter «sehr zahm», sagt Eberle. «Ihm fehlt der Mut, kräftig auf den Tisch zu hauen. Er schluckt zu viel, das lähmt.» Dabei denkt Eberle vor allem an die Diskussion um die Schienen- und Verkehrsführung am Bahnhof im vorigen Jahr.


Vieles geht dem 39-Jährigen «zu zögerlich» in Oberursel voran. Dies ist der Hauptgrund, warum sich Eberle um den Posten des Rathauschefs bewirbt.


Für ihn steht schon jetzt zu 98,5 Prozent fest, dass das neue Hallenbad bis zum Hessentag 2011 nicht bezugsfertig ist. Nach Ansicht Eberles wäre es sinnvoller gewesen, das alte Hallenbad so zu sanieren, dass es noch mehrere Jahre hält. Dann hätte man 2015/16 ganz in Ruhe mit dem Neubau beginnen können.


«Wir wollen 2011 als Oberursel strahlen», sagt er. Und dazu gehört für ihn auch die Sanierung verschiedener Straßen – etwa der Feldbergstraße. Weiter fordert er, dass das Radwegekonzept bis zum Hessentag umgesetzt wird. Trotz der Fördergelder, die Wiesbaden anbiete, sei da bis dato nichts angepackt worden. Zu den Vorbereitungen für das Landesfest sollte zudem die Reaktivierung «des 3. Gleises am Oberurseler Bahnhof» gehören, meint Eberle, damit beispielsweise Sonderzüge halten können – bei den zu erwartenden Menschenmassen.


Einen Großparkplatz in Bommersheim Süd wiederum hält er für ausreichend. Statt weitere 6000 Parkplätze an den Drei Hasen für Besucher des Hessentages anzulegen, sollte nach Ansicht Eberles die Stadt besser mit größeren Firmen wie der Alten Leipziger darüber verhandeln, ob deren Parkflächen nicht ab 18 Uhr genutzt werden könnten. «Ratzfatz kämen so 1500 Plätze zusammen.»


Letzteren Vorschlag stellt er unters Motto «mit des Steuerzahlers Groschen moderat» umgehen. Geld sparen ließe sich seiner Ansicht nach auch, wenn die Stadthalle von einem privaten Pächter geführt werden würde. Denn er ist überzeugt, die Halle lässt sich kostendeckend betreiben – wohl auch mit einem Kino.


Er selbst möchte einen Wahlkampf führen, der nichts kostet. Broschüren, die «meistens sowieso in den Müll wandern», lehnt er ab. Im Wahlkampf trete man persönlich auf und verbarrikadiere sich nicht in einem Auto, meint er in Bezug auf das «Mobil» von Monika Banzer. Nach Einschätzung Eberles ist die CDU-Kandidatin relativ spät in die Kommunalpolitik gekommen. Sie sei nicht so in der Geschichte drin.


Eberle selbst will beispielsweise bei Podiumsdiskussionen auf sich aufmerksam machen. Auf die Frage, welche Chancen er sich ausrechnet, meint er: «Gar keine. Alles was um die 5 Prozent liegen sollte, würde ich als persönlichen Achtungserfolg ansehen.» Er kandidiere, um ein Zeichen zu setzen. mj


Bericht aus .rhein-main.net vom 03.04.2009

Bericht der FR vom 16.01.2009
Bürgermeisterwahl Oberursel
Eine Frau gegen den Platzhirsch?

VON JÜRGEN STREICHER

Monika Banzer (Bild: Privat)
Monika Banzer, die Gattin des Justiz- und Kultusministers? Christoph Kappus, Ur-Oberurseler, erfolgreicher Geschäftsmann und Enkel des früheren Bürgermeisters Heinrich Kappus? Oder doch ein unbekannter Shooting-Star, den bisher keiner auf der Rechnung hatte? "Wir müssen in die Puschen kommen", heißt es jetzt auch beim Vorstand der Oberurseler Christdemokraten. Wo doch schon gemunkelt wird, die CDU habe einfach keinen geeigneten Herausforderer, der im Bürgermeisterwahlkampf eine Chance gegen den amtierenden Rathauschef Hans-Georg Brum (SPD) hat.

Er oder sie soll daher aus den eigenen Reihen stammen, muss wissen, "wie Oberursel funktioniert". So nannte es Parteichef Jürgen Aumüller Ende August, ein paar Wochen später trat er zurück. Einen Zusammenhang mit der Suche nach einem Bürgermeisterkandidaten wurde damals verneint. Den kommissarischen Vorsitz und die Vorauswahl der Kandidaten haben pikanterweise der Flurfunk-Favorit Christoph Kappus und der 2003 gegen Brum gescheiterte Kandidat Thorsten Schorr übernommen. Drei Tage nach der Landtagswahl soll der Gesamtvorstand von Partei und Fraktion nun die Wahl treffen, zwei Herren und eine Dame haben sich laut Kappus bereiterklärt, die Herausforderung anzunehmen.

Keine Kampfkandidatur
Eine interne Kampfkandidatur wird es nicht geben. Den gleichen Fehler wie vor sechs Jahren, als Brum als lachender Dritter vom CDU-Zwist - Thorsten Schorr oder Christoph Müllerleile - profitiert hat, will die CDU unter allem Umständen vermeiden. Sie wird am Donnerstag in der Öffentlichkeit Einigkeit demonstrieren und geschlossen ihren Mann oder ihre Frau präsentieren.

Vieles spricht dafür, dass es eine Frau sein wird. Zwar hat der 48-jährige Kappus sein Interesse am Bürgermeisteramt nie geleugnet, seine Zurückhaltung und seine aktuelle Rolle aber sprechen Bände. Er könnte auch noch 2015 kandidieren. Fraktionschef Joachim Weiße, dessen Namen bei Wahlen stets genannt wird, ist nicht mehr im Rennen, andere bekannte Christdemokraten haben frühzeitig abgewunken.

Bleibt Monika Banzer, die 54-jährige Rechtsanwältin mit dem Namensbonus in CDU-Kreisen. Den hat zwar auch Nikolaus Jung, Sohn des früheren Stadtrates Albert Jung, noch aus früheren Zeiten. Doch das ist lange her, dem 51-jährigen Juristen, der zuletzt ebenfalls im Gespräch war, werden in politischen Kreisen die geringsten Chancen eingeräumt. Die CDU-Basis soll ihren Kandidaten etwa 14 Tage nach der Entscheidung des Vorstands küren.

Vom Tisch ist die von der SPD geforderte frühzeitige Bürgermeisterwahl im April. Der Magistrat hat sich jetzt auf den 7. Juni, den Tag der Europawahl, festgelegt. Das Stadtparlament soll dies im Februar beschließen.


Bericht der TZ vom 03.04.2009:
Zwei mit «Hausmacht», einer mit 96 Unterschriften
Oberursel. Bis Donnerstag, 18 Uhr, hatten Bewerber Zeit, ihre Unterlagen im Rathaus abzugeben: Stadtkämmerer Josef Gab (CDU) bestätigte gestern Abend, dass es drei Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 7. Juni gibt: Monika Banzer (CDU), Hans-Georg Brum (SPD) und Maximilian Eberle (unabhängig).


Im Gegensatz zu den beiden Erstgenannten, die eine «Hausmacht im Parlament haben» (Gab), musste Eberle Unterstützer-Unterschriften sammeln – mindestens 90 an der Zahl. 96 hat Eberle am Donnerstag abgegeben. Diese wurden laut Wahlleiter Gab geprüft. Zu den Unterlagen, die alle Bewerber einreichen mussten, gehörte auch eine Einverständnis-Erklärung.


Außer den drei Kandidaten gab es noch weitere Interessenten. Drei Anrufer hätten sich nach dem Verfahren, was bei der Bewerbung zu beachten ist, erkundigt, berichtete Gab.


Ein Kandidaten-Trio gab es auch bei der Bürgermeisterwahl 2003. Damals waren Brum für die SPD, Thorsten Schorr für die CDU und Dr. Christoph Müllerleile (unabhängig) ins Rennen gegangen. Die Stichwahl gegen Schorr entschied Brum mit 61,65 Prozent für sich.


Eberle ist mit 39 Jahren der jüngste Kandidat in der aktuellen Dreier-Runde. Amtsinhaber Hans-Georg Brum feiert im Juli seinen 54. Geburtstag. Monika Banzer, ehrenamtliche Stadträtin in Oberursel, ist bereits 54.


Die Taunus Zeitung wird allen drei Kandidaten bei ihrer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 27. Mai, in der Oberurseler Stadthalle auf den Zahn fühlen. Beginn ist um 19.30 Uhr. mj


Bericht der FR vom 11.03.2009
Bürgermeisterwahl Oberursel
Eberle ärgert Hans-Georg Brum
VON ANDREAS KRAFT

Drei Unterschriften hat er schon, bis Anfang April sollen es 90 werden. Max Eberle will als Bürgermeister kandidieren - und damit das Wahlamt seinen Vorschlag akzeptiert, braucht er Unterstützer. Seine schlimmste Befürchtung: Mit einer weiteren Amtszeit für Hans-Georg Brum (SPD) drohten Oberursel Bad Homburger Verhältnisse. So viel Stillstand könnte der gebürtige Münchner in seiner Wahlheimat freilich nicht ertragen.

Bei seiner Pressekonferenz zum Wahlkampfauftakt ist Brum von der zusätzlichen Konkurrenz sichtlich überrascht. Ob er Eberle denn kenne, will eine Journalistin wissen. "Sicher", sagt Brum, "den kennt hier doch jeder." Schließlich war Eberle bis 2002 selbst Sozialdemokrat, ist dann aber ausgetreten - wegen der aktiven Lohndumping-Politik Gerhard Schröders, wie er das nennt.

Eberles Prognose für die kommenden Jahre ist düster: Wie es derzeit aussehe, werde sich bis zum Hessentag 2011 in Oberursel wenig bewegen. "Man will dann ja nicht überall Baustellen haben", sagt er. "Aber es wäre natürlich blamabel, wenn der Bahnhof dann immer noch so aussieht."

In seiner Schublade schlummert indes ein ganz anderes Vorzeigeprojekt. Zu realisieren sei es in wenigen Wochen mit ein paar tausend Euro. "Ich würde die 1989 geschlossene Minigolfanlage am Freibad wieder aufmachen", sagt er.



Von Stillstand keine Rede
Brum sieht seine erste Amtszeit im Rückblick freilich vollkommen anders. Von Stillstand könne keine Rede sein. Als er 2003 angefangen habe, da habe es trotz eindeutiger Mehrheiten einen "großen Entscheidungsstau" gegeben. Mit der "Macht der Argumente" habe er in zahlreichen Verhandlungen diese Blockaden aufgebrochen. Bei den großen Themen hätten vor fünf Jahren CDU und FDP als Koalitionspartner unterschiedliche Meinungen vertreten. Heute seien sich alle Parteien weitgehend einig. Entsprechend viel sei mittlerweile auf dem Weg.

Die Kritik seiner Herausforderin Monika Banzer (CDU), es sei viel Geld für Pläne ausgegeben, aber nur wenig realisiert worden, weist er zurück. Beim Bahnhof sei man wesentlich weiter als noch vor fünf Jahren. Demnächst werde die Stadt ein Konzept für die Untertunnelung nach Bommersheim vorlegen, in sechs Wochen werde zudem das Konzept für den Bahnhofsvorplatz präsentiert und noch vor dem Hessentag werde das Bahnhofsgelände kaum wieder zu erkennen sein.

Auch das neue Schwimmbad werde 2011 fertig sein, verspricht Brum. Derzeit werde der Bau im Detail geplant und parallel durchlaufe der Bebauungsplan die Gremien. Die Stadt sei also fast am Ziel und er ihr passender Bürgermeister: "sachlich, engagiert und bürgernah". Eberle zieht mit ganz anderen Slogans in den vier-monatigen Wahlkampf: "Mehr Farbe für Oberursel" und "Ich bin ich".


Witzige Meldung dazu aus www.orscheler-sommer.de
Eberle droht mit Bürgermeister
Dritter Bürgermeisterkandidat aufgetaucht

Völlig überraschend hat Max Eberle seine Kandidatur für die im Sommer stattfindende Bürgermeisterwahl bekanntgegeben.

Mit seiner Forderung nach Wiedereröffnung der seit Jahren stillgelegten Minigolfanlage am Schwimmbad schockte er die Kandidaten der etablierten Parteien H.G. Brum und Monika Banzer.

Mit einem solch coolen Schachzug eines ausgebufften Polit-Profis war in der Brunnenstadt bis letzte Woche nicht zu rechnen.

Was sind seine weiteren Pläne? Lässt er sich in die Karten schauen? Immerhin kämpft er auf einsamer Front, während Brum und Banzer sich auf Rückendeckung ihrer Parteien verlassen können.

Berlin hält sich derweil bedeckt. Auch aus dem Élysée-Palast und dem Weißen Haus drangen am Wochenende keine Verlautbarungen bezüglich Eberles Kandidatur nach aussen.

Gut unterrichtete Kreise berichteten jedoch von einem angeblichen Treffen des US-Präsidenten mit seinem Sicherheitsberater.

CDU stellt Kandidatin für die Bürgermeisterwahl vor.
Neben dem amtierenden Rathauschef Hans Georg Brum (SPD) stellt sich Magistratsmitglied Monika Banzer (CDU) zur Wahl.
Im Januar 2009 wurde Monika Banzers Kandidatur von Vorstand und Fraktion der CDU einstimmig beschlossen. Diese muss nun noch von der Mitgliederversammlung am 12. Februar bestätigt werden.

Als Magistratsmitglied des Stadtparlamentes weiß die 54-jährige Rechtsanwältin und Stadträtin, was Sie erwartet.
Es sei sicherlich nicht leicht, gegen einen amtierenden Bürgermeister anzutreten, aber sie sei "wild entschlossen" und ihre Erfahrungen während der diversen Wahlkämpfe an der Seite ihres Mannes hätten gezeigt, dass sie "absolut wetterfest" sei.

Schon während dieser ersten Präsentation zeige sich Frau Banzer als politischer Profi:
Wahlkampfthemen und politische Inhalten werde sie erst nach der letztendlichen Nominierung durch die Migliederversammlung bekannt geben, da für sie das Votum der Basis ausschlaggebend sei.
"Also keine Versprechungen oder Alleingänge"

...mehr unter http://blog.city-oberursel.de/


26.03.2009 Lokales Oberursel
Ein Filmchen und seine Folgen
Oberursel.Barack Obama hat’s vorgemacht: Via Internet warb er intensiv um Wähler. Hans-Georg Brum (SPD), der für eine zweite Amtszeit als Bürgermeister kandidiert, verspricht sich offenbar auch einiges von Videobotschaften im Netz. Doch sein erster Streifen, der kurzfristig auf der Internet-Plattform «You Tube» zu sehen war, hat ein Echo gefunden, mit dem Brum so wohl nicht gerechnet hat.

«Missbraucht der Bürgermeister sein Dienstzimmer im 5. Stock des Rathauses zu Wahlkampfzwecken?», will die CDU nun wissen. Denn nach Ansicht der Christdemokraten wurden die Aufnahmen für das Video dort gemacht. Sie wollen Klarheit über Brums «Wahlkampfgate» haben. Eine entsprechende Anfrage ist gestellt, die im Parlament beantwortet werden soll.

Grundsätzlich steht für die CDU fest: «Im Rathaus muss der Bürgermeister parteipolitisch neutral sein. Das darf er nicht für Wahlkampfzwecke missbrauchen. Wenn er Werbefilmchen von sich im Internet abspielen will, soll er sie privat aufnehmen, nicht im Dienstzimmer», fordert Jens Uhlig, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Brum selbst hat das Video, in dem er in seinem Büro vor der Altstadtkulisse zu sehen ist, vor wenigen Tagen von der Internet-Plattform nehmen lassen, weil er «keine Angriffsfläche» bieten wollte.

Den Film habe nicht er, sondern einer seiner Wahlkämpfer ins Netz gestellt, ist vom Rathauschef zu erfahren. «You Tube» wollte man als technische Plattform nutzen. Das Video sollte ursprünglich in die Wahlkampf-Internetseite Brums eingebunden werden, für die der Startschuss kommende Woche fällt. Inzwischen ist ein neuer Film gedreht – vor anderer Kulisse.

Es spreche für das schlechte Gewissen Brums, dass der Beitrag auf «You Tube» zwischenzeitlich gesperrt wurde, meint Uhlig: «Vielleicht hat Brum gemerkt, dass er dabei war, Partei und Staat zu verwechseln.»

Den Vorwurf der Verquickung von Amt und Wahlkampf weist der Rathauschef allerdings zurück. Er spreche nicht als Bürgermeister zu den Wählern, so Brum. «Ich sitze nicht am Schreibtisch.» Und wo der Dreh stattfand, werde nicht erwähnt. Um welchen Raum es sich handele, könnten nur die Menschen wissen, die schon einmal dort gewesen seien.

Die Vorwürfe der Christdemokraten hält Brum daher für «bösartig konstruiert». Zumal sein Amtsvorgänger Gerd Krämer (CDU) das Rathaus ebenfalls genutzt habe, um Aufnahmen für Wahlplakate zu machen – vor ähnlichem Hintergrund, so der SPD-Mann.

Als Wahlfehler – und damit als Grund für eine Anfechtung der Bürgermeisterwahl – ist das Video sicherlich nicht anzusehen. Denn dazu müsste es «in mehr als unerheblichem Maße auf den Wählerwillen eingewirkt» und mit «hoher Wahrscheinlichkeit das Wahlergebnis entscheidend beeinflusst» haben, wie es in den Leitsätzen der aktuellen Rechtsprechung (Hessischer Verwaltungsgerichtshof) heißt. So bleibt allenfalls ein Geschmäckle. mj


Bericht der FR vom 07.05.2009
Wahl in Oberursel
Banzer, Brum und die Beastie Boys
VON ANDREAS KRAFT UND JÜRGEN STREICHER

Die heiße Phase beginnt: Es sind nur noch vier Wochen, dann müssen sich die Oberurseler entscheiden, welchen der drei Kandidaten sie zum Bürgermeister wählen. Während der Amtsinhaber Hans-Georg Brum (SPD) auf seiner Internetseite die Wähler per Video-Botschaft auf die Atzelhöhl oder zur Stierstädter Skateranlage führt, lässt Monika Banzer (CDU) die Bürger online allein. Auf ihrer Homepage steht nur: "Hier entsteht derzeit die Internetpräsenz Ihrer Bürgermeisterkandidatin." Dazu gibt es eine E-Mail-Adresse und eine Pressemitteilung vom 16. März, mit der die Wähler eingeladen werden, Banzer zu treffen - am 21. März.

Banzers persönlicher Wahlkampfbeauftragter Gerd Krämer (CDU), einst selbst Bürgermeister in Oberursel und jetzt Staatssekretär im Hessischen Wissenschaftsministerium, mailt zwar bald alle zwei Tage seine Botschaften mit Terminen der Kandidatin an die Presse. Doch online nachlesen können die Bürger sie nicht. Die CDU habe sich ja erst im Januar auf die Kandidatin festgelegt und sei daher noch nicht fertig mit deren Internet-Auftritt, heißt es aus dem Wahlkampfteam. Auch die CDU-Seite im Netz ist derzeit leer.

Fest steht Monika Banzers "10-Punkte-Programm für mehr Sauberkeit". Als Bürgermeisterin werde sie etwa dafür sorgen, dass Einkaufsstraßen und Plätze regelmäßig, rasch und gründlich gereinigt würden. Ziel sei auch ein Konzept für Blumenschmuck im öffentlichen Raum, ein Wettbewerb "Blühendes Oberursel" zum Hessentag, die stärkere Einbindung der Ordnungspolizei in die Kontrolle der Sauberkeit und Werben für mehr bürgerschaftliches Engagement bei "Reinigung und Pflege unserer Stadt". Gestern ging sie auf der Stierstädter Heide bei der Aktion "Sauberhaftes Oberursel" mit gutem Beispiel voran.

Die Kandidaten
Hans-Georg Brum ist seit 2003 Bürgermeister von Oberursel. Der 53-jährige frühere Banker hatte damals bereits langjährige kommunalpolitische Erfahrung als Stadtverordneter der SPD und als Fraktionsvorsitzender.

Monika Banzer ist seit drei Jahren Stadträtin im ehrenamtlichen Magistrat. Die 54-jährige Rechtsanwältin mit Praxis in Oberursel tritt für die CDU an, der sie seit 35 Jahren angehört.

Maximilian Eberle geht als parteiloser Kandidat ins Rennen. Der 39-jährige gelernte Versicherungskaufmann aus Oberursel war viele Jahre lang SPD-Mitglied. Auch Brum zog gestern zum Kampf gegen den Müll aus. Nach Stierstadt an die Skateranlage. Über Skateranlagen redete Brum schon Anfang der Woche bei einem Pressegespräch. Ihm gehe es vor allem darum, Oberursel noch familienfreundlicher zu machen. Für ihn heißt das auch, dass die Stadt Kindern und Jugendlichen Platz zum Toben gibt. Zudem erklärte er, wenn sich kein kommerzieller Betreiber für eine Disko finden lasse, müsse das eben die Stadt in Eigenregie machen. Zudem verspricht er mehr Treffpunkte im Freien, wo sich junge Menschen treffen können, ohne dass sich die Nachbarn gestört fühlen.

Auf Monika Banzers Positionen zu diesem Thema muss das Wahlvolk noch warten, das noch keine persönliche Begegnung mit der Kandidatin hatte. Wie sie dem demografischen Wandel begegnen will, ihre damit verbundenen Ideen zur Förderung von Familien und ihr Schwerpunkt auf Kinder- und Seniorenpolitik, das hat zumindest die FDP bei ihrer Wahlempfehlung überzeugt.

Brum will, wenn er denn widergewählt wird, die Familienfreundlichkeit quasi zu einem Leitmotiv der Stadtpolitik machen. Das soll nicht nur für Kinderkrippen, Kitas und Schulen gelten, sondern auch für den öffentlichen Nahverkehr, für Erholungsgebiete oder Kulturveranstaltungen. Zudem sei es ihm besonders wichtig, dass es in Oberursel Wohnungen gibt, die sich Familien auch tatsächlich leisten können.

Auch in seinen Videos stellt Brum sein Programm vor - und wirkt dabei von Mal zu Mal souveräner. Zuletzt saß er gar mit Jugendlichen auf der Stierstädter Halfpipe - mit Krawatte zwar, aber dafür läuft im Hintergrund immerhin ein Song der Beastie Boys. Auf so viel Internet-Coolness müssen Banzers Fans derzeit noch verzichten. Sie müssen sich selbst in der Innenstadt die Details zu ihrem Wahlprogramm zusammensammeln.

Dort ist die Kandidatin reichlich präsent und verteilt von Woche zu Woche neue Flugblätter zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Papiere mit dem leuchtenden CDU-Orange gibt es bereits zum Bahnhof, zum Marktplatz, zum Radverkehr und zur Sauberkeit in der Stadt. Gestern kündigte Kerstin Giger vom Wahlkampfteam an, dass auch ein Flugblatt zu Kindern und Jugend in Arbeit, aber noch nicht abschließend beraten sei.


Bericht der FR vom 07.05.2009
Hilfe für Amtsinhaber
Brum kann sich auf die Grünen stützen

Die Grünen werden im Bürgermeisterwahlkampf Amtsinhaber Hans-Georg Brum (SPD) unterstützen. Sie empfehlen die Wiederwahl des Sozialdemokraten auch ihren Wählern. Im gemeinsamen Gespräch mit CDU-Kandidatin Monika Banzer und dem parteilosen Maximilian Eberle sei Brum am souveränsten aufgetreten und habe die größte Sach- und Fachkenntnis bewiesen.

Die einstimmige Entscheidung für Brum fiel den Grünen dem Vernehmen nach leicht und ging schnell. Noch am Abend der Podiumsdiskussion mit den drei Kandidaten in der Stadthalle hat die Mitgliederversammlung die Wahlempfehlung formuliert. Monika Banzer hatte dabei keine Chance; viele Mitglieder empfanden ihren Auftritt vor etwa 60 Besuchern als schlecht vorbereitet. Die Grünen hatten zuvor angekündigt, vor allem die Vorstellungen der Kandidaten zu ihren Schwerpunktthemen Verkehr, Soziales und Stadtentwicklung abzufragen.

Inhaltliche Differenzen
Vor der Diskussion war laut Grünen-Fraktionschef Christof Fink keineswegs klar, ob die Partei sich wie 2003 hinter Brum stelle. Fink nannte etwa "inhaltliche Differenzen" bei den Themen Borngrund-Bebauung, die von Brum unterstützten Pläne zur Anlage eines Golfplatzes und zum Bau einer Südumfahrung um Weißkirchen. Jetzt erwarten die Grünen von Brum "mehr Mut in Fragen ökologischer Stadtentwicklung".

Dennoch sei Brum bei den meisten Themen mit seinen Positionen näher an "Grünen-Themen" als die beiden anderen Kandidaten. Der parteilose Maximilian Eberle, der früher der SPD angehörte, habe nicht überzeugen können, so Fink, Monika Banzer habe nur "einmal positiv überrascht" und Pluspunkte gewinnen können. Entgegen der CDU/FDP-Koalitionslinie hatte sich Banzer gegen die von ihren Parteifreunden geplante Bebauung des Altkönig-Sportplatzes unterhalb des Schwimmbads ausgesprochen.

Die FDP hat sich bereits für die Kandidatin ihres Koalitionspartners ins Zeug geworfen. Sie habe die "griffigsten Formeln" für die Zukunft Oberursels bis 2015 formuliert. Auch "funktionale Gründe" würden für Monika Banzer sprechen. Für die politische Mehrheit im Parlament sei es leichter, wenn der Magistrat auf gleicher Linie liege, sagte der FDP-Fraktionsvorsitzende Stefan Ruppert. jüs



Bericht der TZ vom 07.05.2009
Brum soll bleiben und grüner werden
Ökopartei auf der Suche nach dem besten Kandidaten – Antworten des Amtsinhabers „am nächsten dran“

Mehr als 60 Interessierte – darunter viele aus der Oberurseler Politik – waren zur Podiumsdiskussion der Grünen gekommen, um zu hören, wie Hans-Georg Brum (rote Krawatte), Maximilian Eberle (weißes Hemd) und Monika Banzer argumentierten. Moderator war Norman Dießner (2. von links). Foto: jr
Von Anke Hillebrecht


Die drei Kandidaten für die Bürgermeisterwahl stellten sich vor mehr als 60 Besuchern den Fragen der Grünen. Nun hat die Ökopartei eine Wahlempfehlung: Sie favorisiert Amtsinhaber Hans-Georg Brum.

Oberursel. Nun sag, wie hast du’s mit dem Umweltschutz – unter diesem Motto frei nach Goethe hatten die Oberurseler Grünen Monika Banzer (CDU), Hans-Georg Brum (SPD) und Maximilian Eberle (parteilos) zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Die drei Kandidaten hatten zu den Themen Verkehr, Stadtentwicklung, Jugendpolitik, Kinderbetreuung und Naturschutz Stellung zu nehmen. Von den Antworten wollten die Grünen abhängig machen, ob sie für die Wahl am 7. Juni eine Wahlempfehlung geben wollen, und wenn ja, für wen.

Das Ergebnis lautet: Ja, für Hans-Georg Brum. «Er hat die größte Sach- und Fachkenntnis bewiesen und ist am souveränsten aufgetreten», erklärte Fraktionschef Christof Fink nach dem Abend, der noch in eine Mitgliederversammlung der Grünen gemündet war. Dort hätten sich die Anwesenden nach langer Diskussion einstimmig für Brum ausgesprochen. Dieser sei der «beste Kandidat» und «näher an grünen Themen als die anderen beiden Kandidaten», so ihr Tenor. Jedoch hoffen die Grünen, dass Brum künftig «mehr Mut» beweise, stärker für den Klima- und Naturschutz sowie eine ökologische Stadtentwicklung einzutreten.



Bericht der FR vom 06.05.2009
Bürgermeisterwahl Oberursel
Liberale werben für Monika Banzer
Monika Banzer (Bild: FR/Schick)
Die FDP wird im Bürgermeisterwahlkampf die Kandidatin ihres Koalitionspartners CDU, Monika Banzer, aktiv unterstützen. Sie habe im gemeinsamen Gespräch mit Amtsinhaber Hans-Georg Brum (SPD) und dem FDP-Ortsvorstand die "griffigsten Formeln" für die Zukunft Oberursels in der nächsten Wahlperiode bis 2015 formuliert, sich mit "Sachthemen profiliert" und auch "mit leisen Tönen überzeugt", sagte die Oberurseler FDP-Parteivorsitzende vor Vertretern der Presse. Das Votum für Banzer sei einstimmig gewesen.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Stefan Ruppert nannte zudem "funktionale Gründe" für die Entscheidung seiner Partei zugunsten Monika Banzers. Für die von CDU und FDP gestellte politische Mehrheit im Stadtparlament sei es leichter, wenn der hauptamtliche Magistrat auf gleicher Linie liege. Die mit Dieter Rosentreter (FDP) und Josef Gab (CDU) besetzten Ressorts Soziales und Kultur sowie Finanzen würden bereits bestens bestens funktionieren, im von Brum verwalteten Ressort Stadtentwicklung sehen die Liberalen Nachholbedarf.

Visionen ohne Nachhaltigkeit

Brum habe seine "Vision von Stadtentwicklung zwar auch enthusiastisch vertreten", in der Umsetzung aber keine Nachhaltigkeit bewiesen. Banzer traut die FDP das eher zu. Sie gehe gut strukturiert an die Dinge, habe klare Vorstellungen und eine klare Linie. Von der Juristin erwartet die FDP vor allem Schub bei den Projekten Bahnhof und Anschluss Weingärtenumgehung. Auch das Thema demografischer Wandel werde ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sein.

Weil die FDP-Empfehlung nur auf Banzer oder Brum habe hinauslaufen können, so Stefan Ruppert, sei der unabhängige Bewerber Max Eberle zum Gespräch mit Ortsvorstand und Parteimitgliedern gar nicht eingeladen worden.

Die Oberurseler Grünen haben sich bisher noch nicht festgelegt, ob sie einen der Kandidaten unterstützen wollen. Eine Antwort könnte der heutige Abend bringen, Parteivorstand, Fraktion und Mitglieder haben die Bewerber aufs Bürgermeisteramt zur öffentlichen Podiumsdiskussion gebeten. Auch der parteilose dritte Kandidat, Max Eberle, wird dabei sein.

Neben Aussagen zu "grünen Themen" wie Stadtentwicklung, Soziales und Verkehrsplanung erwarten die Grünen von den Kandidaten klare Konzepte für die nächsten sechs Jahre. Die Diskussionsrunde startet um 20 Uhr im Raum Stierstadt der Stadthalle.


13.05.2009 08:37 Uhr Lokales Oberursel
CDU-Senioren wollen kein «Klein-Chicago»
Oberursel. «Mit Blick auf den Hessentag wird mir angst und bange. Wir haben Stillstand in der Stadt, nichts bewegt sich», teilte CDU-Bürgermeisterkandidatin Monika Banzer am Dienstag den Gästen der Senioren-Union mit. Sie selbst wolle Charme und Charakter der Stadt bewahren und die Bürger stärker an Entscheidungen beteiligen.

Doch auch die Senioren meldeten sich zu Wort. Die hohe Verdichtung auf dem ehemaligen Südzuckergelände an der Hohemarkstraße gefällt vielen nicht. Monika Banzer wies darauf hin, dass die derzeit diskutierten Pläne für Wohnbebauung im Altenhöferweg (Fachschule für Sozialpädagogik) auf Druck der CDU hin kräftig abgespeckt worden seien. «Statt 60 Wohneinheiten wie gewünscht, werden dort nur 28 entstehen. Wir müssen darauf achten, dass wir nicht zu viel, zu eng und zu hoch bauen», sagte Monika Banzer. Gerade im Interesse der älteren Mitbürger, die nicht so mobil seien, sei es wichtig, viel Grün in der Stadt zu bewahren.

Kritik gab es auch am neuen Stadteingang an den Drei Hasen mit den Werbetafeln. «Das ist nicht mehr Oberursel, das ist Klein-Chicago», brachte es eine Besucherin auf den Punkt. Banzer kündigte an, im Falle ihres Wahlsiegs am 7. Juni die Stadt intensiver und regelmäßiger reinigen zu lassen und – vor allem an den Stadteingängen – mehr Blumen zu pflanzen.

Die Kandidatin warb auch für mehr ehrenamtliches Engagement, etwa durch Baum- und Blumenkübel-Patenschaften, nach dem Vorbild anderer Städte. «Wenn man Bürger zum Mitmachen bewegen will, muss man ihnen aber auch die Chance der Mitbestimmung einräumen», forderte sie. Viele Planungen würden im Rathaus in verborgenen Arbeitsgruppen ausgeheckt. Banzer: «Ich will, dass die Bürger stärker mitreden.»red


Kommentar vom 13.05.2009 09:49 Uhr
Alles ohne Struktur
Seit geraumer Zeit lebe ich in Oberursel und stelle immer wieder fest, dass es in dieser Stadt keine Struktur gibt; keine Vision wie die Stadt aushen soll. Alles nur klein, klein und zusammengeschustert.
An der Ortseinfahrt von Süden kommend sieht es erbärmlich aus. In dem neuen Gebiet von Bad Homburg kommend hat mann eine große Chance vertan die Stadteinfahrt schöner zu gestalten. Weiterhin fehlt ein Verkehrskonzept; Alles nur Chaos. Auf dem Parplatz an der Altstadt versinkt man bei schlechtem Wetter im Matsch. Die Verkehrssituation im Bereich Marktplatz ist besonders an Samstagen furchtbar. Der Marktplatz selbst ist auch nicht besser; schade.. das der Platz so verunstaltet ist. Die Straßen in den Ortsteilen sind teilweise schlimm verdreckt und es kümmert keinen. Auch die Bushaltestellen sehen teiweise verwahrlost aus. Es gibt so viel auszusetzen (Bahnhof, Verkehrsleitung, die zu dichte Neubebaubung etc..) und ich habe den Eindruck es wird immer noch schlimmer, wenn die politischen Verhältnisse so bleiben. Klaus Jäger

Kommenatar vom 13.05.2009 15:13 Uhr
CDU und FDP bilden die Regierungskoalition in Oberursel
Momentan (seit 2006) bilden in Oberursel CDU und FDP die Regierungskoalition. Ouelle: Wikipedia

12.05.2009 Lokales Oberursel
Kandidaten zeigen Gesicht
Wahlkampf geht in die heiße Phase – Monika Banzer (CDU) hat jetzt auch einen Internet-Auftritt

Ob groß, ob viele – an den Gesichtern der Bürgermeisterkandidaten Banzer und Brum kommt man nicht vorbei. Foto: jr
Von Anke Hillebrecht

Was lange währt, wird endlich gut. Seit gestern ist der Wahlkampfauftritt von Monika Banzer im Internet online, die Plakate häufen sich im Stadtbild. Allmählich kommt der Wahlkampf in Schwung.


Anzeige Oberursel. Fröhliches Gezwitscher im Internet: Wir befinden uns in einem You-tube-Spot, Hauptdarsteller ist SPD-Bürgermeisterkandidat Hans-Georg Brum, der mitten auf der Wiese in der Atzelhöhl steht und erklärt, dass Oberursel grün bleiben muss. Nach dem «Wahlkampf-Gate» Ende März – die CDU hatte dem amtierenden Bürgermeister im März vorgeworfen, er missbrauche sein Dienstzimmer zu Wahlkampfzwecken – bewegt sich Brum offenbar lieber vor unverfänglichem Hintergrund.

Man kann dem SPD-Mann allerdings attestieren, dass er bereits im März im Netz und auf der Straße begonnen hat, um Wähler für den 7. Juni zu werben. Die CDU, die sich ja bekanntlich lange in Schweigen gehüllt hat, als es um die Kandidatur ging, hat auch eine lange Geburt in Sachen Internet-Auftritt hinter sich. Bis gestern war unter http://www.monika-banzer.de lediglich eine Mitteilung zu sehen, in der auf einen Termin im März hingewiesen wurde.

Seit gestern Nachmittag – knapp vier Wochen vorm Wahltermin – ist Banzers Homepage in der Gegenwart angekommen. Rasant fährt das Banzermobil durch das neue virtuelle Aushängeschild der Kandidatin, die User werden auf Deutsch und Italienisch begrüßt. Wie auf Brums Seite http://www.hg-brum.de sind Ziele, Termine und eine Liste der Unterstützer zu sehen. 33 Personen umfasst Banzers Liste; die meisten kennt man aus der Oberurseler CDU.
Ihre Kontrahenten können da auf einen größeren Kreis blicken: Der unabhängige Kandidat Maximilian Eberle hat, wie er sagt, um die 100 Unterstützer, SPD-Mann Brum nach Worten seiner Wahlkampf-Managerin Jutta Ibert sogar mehr als 300 («Wir haben täglich Anfragen»). Auch von ihnen zeigen viele ihr Gesicht auf Brums Homepage, darunter Ex-IG-Metall-Vorsitzender Franz Steinkühler, aber auch FDP-Mitglieder. Die Liberalen hatten sich vorige Woche, wie berichtet, für Banzer als neue Rathauschefin ausgesprochen.

In den verbleibenden knapp vier Wochen wollen alle drei Kandidaten in der Fußgängerzone verstärkt das Gespräch mit den Bürgern suchen, Brum und Banzer sind zudem auf Rundgängen durch die Stadtteile unterwegs. Eberle, der derzeit auf Arbeitssuche ist und kein Geld für Plakate hat, setzt auf die öffentlichen Podiumsdiskussionen. Sein Wahlprogramm hat er auf einem DIN-A-4-Blatt immer dabei.

Bericht der TZ vom 19.05.2009 - 02:50 Uhr - Lokales Oberursel
Händler fordern Sanierung der Bärenkreuzung
Was möchten die Bürgermeisterkandidaten für die Innenstadt bewegen? Das wollte jetzt der Fokus O. von Monika Banzer, Hans-Georg Brum und Maximilian Eberle wissen.

Oberursel. Für Fokus-O.-Chef Michael Reuter steht fest: Die Bärenkreuzung sollte jetzt – gemeinsam mit der Adenauerallee – neu gestaltet werden, und nicht erst später. Dies war eines der Themen, über das bei der Fokus-O.-Podiumsdiskussion engagiert diskutiert wurde. CDU-Kandidatin Monika Banzer teilte die Meinung des Fokus-O.-Chefs. «Als Bürgermeisterin werde ich mich in der ersten Woche um die Bauplanung der Bärenkreuzung kümmern», versprach sie, bezweifelte jedoch, dass beides auf einmal umgestaltet werden könne, da die Prüfung des Konzepts sehr langsam vorangegangen sei.

Eine entschieden andere Position vertrat Amtsinhaber Hans-Georg Brum (SPD): «Man sollte aufhören, darüber zu philosophieren, was man machen könnte. Wir haben nicht das Geld, den Bahnhof und die Bärenkreuzung zu sanieren.» Maximilian Eberle (unabhängig) wiederum befand: «Einfach aktiv herangehen.» Im vergangenen Jahr habe Oberursel 8 Millionen Euro Schulden abgebaut. «Die Stadt kann die Investition auf die eigene Kappe nehmen.»

Die Fußgängerzone war ein weiteres Thema. Bad Homburg habe sein Pflaster bereits zum dritten Mal erneuert, auch Kronberg habe viel in der Innenstadt getan. «Geschäftsmäßig ist Kronberg dabei, Oberursel ernsthaft Konkurrenz zu machen», konstatierte Reuter.

Das sah Brum nicht so. Am Berliner Platz in Kronberg gebe es viele Leerstände, meinte er. Um die Oberurseler Innenstadt attraktiver zu gestalten, seien eine neue Bepflasterung, Möblierung und ein Hinweissystem erforderlich. Zu einer Entwicklung der Innenstadt gehöre mehr, betonte dagegen Banzer. «Man muss ein Quartierskonzept für Kneipen, Kunst und Kultur entwickeln», forderte sie. «Es braucht eine Gesamtsicht.» Zudem fehle in Oberursel ein Einkaufsmagnet. Das bestätigte Brum. Aber dafür gebe es nicht die benötigte Fläche. «Ich erwarte, dass sich kleinere Magneten wie H & M in Oberursel ansiedeln werden.» Eberle sprach sich für «einladende Sitzmöglichkeiten» und «optische Farbtupfer» in der Innenstadt aus.sob


 Bürgermeisterwahl      Verfasst am: 15.05.2009, 15:44       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Bürgermeisterwahl

24.04.2009 11:36 Uhr - Autor: WModerau - Bürgermeisterwahl
In Oberursel "tobt" der Bürgermeister-Wahlkampf. In der Presse und auch hier im Forum werden "wichtige" Themen heiß und engagiert diskutiert:
• Hat der Amtierende aus dem Dienstzimmer heraus einen Werbespot filmen lassen?
• Hat die Bewerberin unerlaubterweise ihren Bus vorm Rathaus oder auf dem Marktplatz geparkt?

Frei interpretiert sagt der Bürgermeistert: "Ich mache den Job gut, und ich will ihn weiter gut machen". Die Herausforderin sagt, "Ich kann und will es besser machen".
Wie soll ich mich entscheiden? Die Antwort auf die eingangs erwähnten Fragen helfen mir persönlich nicht weiter.

Die Parteizugehörigkeit der beiden Kandidaten ist für meine Entscheidungsfindung auch keine große Hilfe. Erstens geht es bei der Bürgermeisterwahl um die Persönlichkeit, und zweitens sind meiner Meinung nach die Parteien der Kontrahenten aus verschiedenen Gründen derzeit und in diesem Bundesland beide eher suboptimal aufgestellt.

Was tun?

Wählen gehen ist Ehrensache. Da der Bürgermeister es m. E. bisher wirklich gut gemacht hat, und da ich es der Herausforderin prinzipiell genauso gut zutraue, suche ich nach ergänzenden Argumenten für meine Entscheidung. Zwei sind mir eingefallen:
• Wenn ein Bürgermeister abgewählt wird, dann muss doch die Stadt trotzdem später einmal Pension für den Abgewählten zahlen. Mal rein theoretisch: Wenn wir in Zukunft bei jeder anstehenden Wahl einen anderen Kandidaten ins Amt hieven, dann könnten das später auch drei oder vier zu zahlende Pensionen gleichzeitig werden.
• Die spezielle Konstruktion der zur Person des Bürgermeisters politisch entgegengesetzten Parlamentsmehrheit hatte für mich in der Vergangenheit durchaus Vorteile. Konkurrenz belebt das Geschäft, Konkurrenz hinterfragt wichtige Dinge früher, die wirklich bessere Lösung hat eine größer Chance. Außerdem: Durch die Konkurrenzsituation und das öffentliche Ringen um Lösungen wurde ich als interessierter Bürger über die Presse früh und ausführlich über interessante Projekte der Stadtpolitik informiert.

Ich neige also derzeit zum Festhalten am Status Quo. Ist ja noch ein paar Wochen Zeit bis zur Wahl, ich grüble noch.


24.04.2009 15:07 Uhr - Autor: Spätzlekenig - Bürgermeisterwahl
Es werden weitere Bürgermeister folgen- oder soll aus Sparmaßnahmen der jetzige im Amt bleiben, bis er sein Büro mit den Füßen voraus verlässt...? Keine so gute Idee, dann baucht man ja gar nicht mehr wählen gehen.

Brum macht den Job gut, er will ihn weiter gut machen- mag sein, aber jetzt kurz vor der Wahl die Öffentlichkeit suchen macht ihn mir nicht sympathischer. Eine Wiederwahll hieße keine Veränderungen zu erhalten. Damit würde auch das Forum weiter ein Zentralfriedhof bleiben- obwohl da im Vergleich zum Forum voll die Luzie abgeht...!
Also kann man genauo gut einer Kandidatin eine Chance geben sich zu behaupten. Vielleicht macht sie es ja WIRKLICH besser?



27.04.2009 01:26 Uhr - Autor: B+A - Bürgermeisterwahl
Einerseits halte ich es durchaus für vernünftig, den amtierenden BM seine Sache zu Ende bringen zu lassen und weitere Kosten für Rente, Einarbeitung und Umorientierung etc zu sparen

...andererseits ärgere ich mich genau wie Spätzlekenig über die miserable Kommunikation der letzten vier Jahre.

Allerdings haben bisher weder Frau Banzer noch Max Eberle bewiesen, daß sie es "WIRKLICH" besser können (wollen) !


28.04.2009 09:12 Uhr - Autor: Kermit - Bürgermeisterwahl
Also Kosten für Pensionen etc. dürften kein Grund sein einen Bürgermeister nicht abzuwählen.

Wählt man hier daher treu einen schon sehr alten Bundestagsabgeordneten und hält an dem fest, obwohl er alles macht, nur nicht Politik für seine Wähler in Berlin ? Um Kosten zu sparen ?

Frau Banzer und Herr Eberle könnten sehr punkten und sich hier mal zu Wort melden, aber da kommt ja nichts und ob man nach der Wahl von ihnen hier Stellungnahmen u.a. lesen könnte ? Ehrlich gesagt glaube ich eher nicht.

Ich finde es etwas dumm dass ich unserem Bürgermeister auf seiner Homepage Fragen stellen kann und auch eine Antwort bekomme, aber nirgends lesen kann ob und was andere Bürger/innen fragten, das wäre doch sehr interessant für alle und ich könnte mir ev. eine Frage sparen. Warum das alles so geheimnisvoll sein muss ?
Nur keine Kritik in der Öffentlichkeit, stimmts ?


28.04.2009 16:07 Uhr - Autor: rotteck - Bürgermeisterwahl
Es wäre schön, wenn das Forum wieder stärker für einen Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern dienen würde. Voraussetzung wäre etwas von der seit 2 oder 3 Jahren eingeführten Reglementierung rückgängig zu machen. Warum so viel Angst vor der Freiheit der Meinungsäußerung auch anders Denkender, liebes Rathaus?


29.04.2009 08:57 Uhr - Autor: WModerau - Bürgermeisterwahl
Bei der Forumsreglementierung geht es nicht um die Beschränkung der freien Meinungsäußerung, jedenfalls nicht um die Beschränkung legaler Meinungsäußerungen. Es geht um die Förderung eines zivilisierten Umgangs miteinander.

Leider ist es nun einmal so, dass ein Teil der sich in diesem Forum äußernden Menschen bei fehlenden sachlichen Argumenten gerne zu einer Beleidigung greift. Das hat auch nach der Namensveröffentlichung nicht ganz aufgehört („Spießer“ „Knallkopf“), es wurde aber erfreulicherweise weniger.

Unter das, was ich schreibe, kann ich meinen Namen setzen. Anonymes Schreiben artet m. E. zu oft in persönlichen Schmähungen und Beleidigungen aus. Vielleicht bin ich da in der Minderheit, aber ich empfinde diese „lautstarken“ Egotrips auf anonymen Foren als ziemlich langweilig.


29.04.2009 12:38 Uhr - Autor: rotteck - Bürgermeisterwahl
"Die Worte hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!"

Die offizielle Begründung der Stadt war die, die Sie zitieren. Aber war das alte Forum wirklich so schlimm? Ich persönlich -und ich war ja als Bürgermeister häufig Ziel kritischer Bemerkungen- fand es überhaupt nicht und nur sehr, sehr selten beleidigend. Und auch damals gab es immer schon die Möglichkeit der städtischen Administratoren, beleidigende Bemerkungen etc zu löschen. Was Gott sei Dank nur selten nötig war.

Daher glaube ich persönlich, dass die starre Reglementierung des Forums nicht nur der Nettikette dient, sondern stets auch den Zweck hatte die "lästige Fragerei und Kritik" des Forums zurück zu drängen. Es gab ja von Anfang an nicht nur Freunde dieses "Schwarzen Brettes".

Die Idee stammte vom Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Christoph Fink. Ich griff diese Idee dann auf und ließ das Schwarze Brett/Forum einrichten, wurde aber häufiger aus politischen und anderen Kreisen angegriffen, weil man die hier geäußerte Kritik sehr störend fand. Es fanden auch nicht alle Beteiligten gleichermassen gut, hier kritische Fragen beantworten zu sollen/müssen. Jetzt werden halt kaum mehr welche gestellt. Und wenn doch, können Stadtverwaltung und städtische Gesellschaften sie ungestraft ignorieren. Vor ein paar Jahren war es noch so, dass die Journalisten von TZ und FR hier regelmässig nachschauten, weil man eine Story erhaschen konnte.

Es ist jetzt so schön ruhig und die paar Forumsteilnehmer bilden ihr kleines In-Grüppchen, das keinen mehr aufregt. Deswegen mag ich an die offizielle Begründung der Regeln nicht zu glauben.

30.04.2009 00:40 Uhr - Autor: B+A - Bürgermeisterwahl
Christoph Fink hat sein geistiges Kind anscheinend auch sehr vernachlässigt
...und überhaupt hört und liest man von den Grünen kaum noch etwas.

Aber zurück zum Thema Bürgermeister(wahl):
Von einer Privatperson kann ich nicht verlangen, sich intensiv an öffentlichen Diskussionen zu beteiligen
...sehr wohl aber von einem Bürgermeister, der dies vor seiner letzten Wahl eindeutig als Wahlversprechen verkauft hat.

Max Eberle formulierte in einem Interview mit der TZ
«Der amtierende Rathauschef sei mitunter "sehr zahm". Ihm fehlt der Mut, kräftig auf den Tisch zu hauen. Er schluckt zu viel, das lähmt.»

Ja - das lähmt (auch das Forum)
...weshalb es mir dieses Mal wesentlich schwerer fällt, zur "Wahlurne zu schreiten" - auch wenn WModerau schreibt, Wählen sei Ehrensache.

Schweigen ist Schweigen - egal ob rot, schwarz oder neutral.
Na ja - nicht ganz egal...


PS:
Einige Zeitungsberichte und Links zum Thema unter
http://www.phorumursellis.de/viewtopic.php?t=94826


30.04.2009 09:14 Uhr - Autor: WModerau - Bürgermeisterwahl
Das mit dem schwerer fallenden Urnengang verstehe ich gut, geht mir genauso, allerdings fällt mir die Entscheidung oft bei Wahlen auf Landes- und Bundesebene schwerer, als bei Kommunalwahlen.
Und es geht wohl vielen Menschen so, steigt doch die Zahl der Nichtwähler immer mehr an. Allerdings macht man sich als Nichtwähler doch etwas vor. Logisch gedacht ist Nichtwählen eigentlich gar nicht möglich. Da die abgegebenen Stimmen eine gültige Wahl ergeben, egal wie wenige es sind, „wählt“ der Nichtwähler automatisch den späteren Gewinner, ob er das wollte oder nicht.


30.04.2009 09:41 Uhr - Autor: Kermit - Bürgermeisterwahl
Hallo WModerau,
die meisten Nicht-Wähler denken doch nicht so, sagen wir spitzfindig - ich hoffe Sie nehmen mir den Ausdruck nicht übel - über ihre Unlust wählen zu gehen.
Sie hören sich die Versprechungen der Parteien an, sehen die nächsten Jahre was bei rumkommt, merken dass der/die Bürger/in eigentlich nur zum wählen gebraucht und umworben wird und bleiben zu Hause.
In diesem Land hangelt man sich doch nur noch von Wahl zu Wahl, Entscheidungen werden nicht gefällt, denn es sind demnächst immer irgendwelche Wahlen und die Wähler/innen könnten vergrätzt werden.
Ich gebe auch zu, es fällt mir zunehmend schwerer mich zum Urnengang aufzuraffen, es ist völlig gleichgültig welche Wahl gerade ansteht. Denn die Begeisterung für die Parteien, die für eine Regierung in Frage kommen, hält sich immer mehr sehr in Grenzen. Und aus Frust darüber irgendeine obskure Vereinigung zu wählen ist auch nicht das Gelbe vom Ei.


30.04.2009 11:32 Uhr - Autor: WModerau - Bürgermeisterwahl
Nein, "spitzfindig" nehme ich nicht übel, das möchte ich gerne bleiben.

Wählen ist oftmals anstrengend, weil wählen bedeutet Nachdenken und sich eine eigene Meinung bilden. Und wenn es die Meinung ist, welches Übel das kleinere ist.


30.04.2009 13:18 Uhr - Autor: B+A - Bürgermeisterwahl
Hmmm - "kleineres Übel" hört sich gar nicht nett an...
...alles nicht so einfach.

Der , dem ich eigentlich meine Stimme geben würde, hat sein Versprechen nicht eingelöst
...so daß es mir tatsächlich schwerfällt, ihn dafür auch noch zu belohnen.
Die beiden anderen Kandidaten scheinen aber diesbezüglich auch nicht dynamischer zu sein.

Rein mathematisch betrachtet wäre dann der Erstgenannte das "kleinere Übel" ?
...oder doch nicht, da alle drei = "0" und der Erstgenannte "-1" wegen des nicht eingehaltenen Versprechens?

Hmmmpppfff - wenn hier keine Bewegung ins Spiel kommt, bleibe ich der Wahl "unehrenhaft" fern (...müsste wegen Urlaub ohnehin Briefwahl beantragen)


30.04.2009 13:41 Uhr - Autor: Kermit - Bürgermeisterwahl
Das "kleinere Übel" wählen - damit habe ich auch so meine Probleme.
Ich bilde mir ein ein politischer Mensch zu sein, also mich interessiert was um mich herum vorgeht in Oberursel bis zur großen weiten Welt, ich lese Zeitung, höre Radio und sehe fern.
Heißt, ich versuche mich so gut es geht zu informieren.
Und trotzdem habe ich Probleme, angefangen bei der Bürgermeisterwahl und endend - hoffentlich - bei der Bundestagswahl.
Ich sehe nirgendwo eine Person, eine Partei, der ich unbedingt meine Stimme bzw. Stimmen geben müsste.
Und Frau/Herrn XY zu wählen bzw. die Partei Z, weil ich deren Personal etwas weniger gruselig finde als das der Partei W fällt mir echt schwer.
Und ich sehe, trotz heftigen Nachdenkens, kein "kleineres Übel", das ich jetzt zähneknirschend wählen würde.
Ich weiß, Nicht-Wählen bringt's nicht, aber noch nie hatte ich so Probleme jemanden zu finden den ich ohne Bauchschmerzen wählen könnte.


02.05.2009 16:48 Uhr - Autor: Fink - Bürgermeisterwahl
> Christoph Fink hat sein geistiges Kind anscheinend auch
sehr vernachlässigt
> ...und überhaupt hört und liest man von den Grünen
kaum noch etwas.

Ich muss mich nun halt um ein reales Kind kümmern. Wink

Im Ernst: Ich lese hier regelmäßig mit, aber nicht jedes Thema bietet sich für eine Beteiligung an und manches mal muss man sich auch einen Kommentar hier verkneifen.

Im Gegensatz zu vielen anderen halte ich die Registrierungspflicht auch für richtig, so wie es bei jedem anderen Forum im Netz nötig ist. Ich glaube auch nicht, dass die Registrierung für die Windstille hier verantwortlich ist. Vielmehr ist das Online-Forum eines von vielen "Foren", in denen die Orscheler Politik diskutiert wird. Dementsprechend gibt es hier halt (leider) nur eine kleine Gruppe, die aktiv ist. Was nicht heißt, dass diese Gruppe weniger wichtig als reale Gruppen sind!
Abgesehen davon gibt es auch viele Kommunikations- und Informationsangebote der Parteien und Fraktionen. Information ist immer auch eine Holschuld, nicht nur eine Bringschuld.

Das eigene Wahlverhalten bei der Bürgermeisterwahl alleine von der Beteiligung der Kandidaten hier in diesem Forum abhängig zu machen, halte ich für deutlich zu kurz gesprungen. Jeder sollte allen Kandidaten die Möglichkeit für ein persönliches Kennenlernen geben. Ich z. B. bin sehr gespannt auf die grüne Podiumsdiskussion am Dienstag (20 Uhr, Stadthalle), da ich von Frau Banzer noch keinen persönlichen Eindruck habe. Da sie als ehrenamtliche Stadträtin sozusagen ein "Redeverbot" in der Stadtverordnetenversammlung hat, habe ich keine Ahnung von ihren persönlichen politischen Einstellungen.

Das Forum hier ist sicherlich ein interesantes Kommunikationsmedium und auch ich finde es schade, dass kaum noch jemand aus dem politischen Raum hier schreibt - aber es ist sicher nicht der wichtigste politische Ort der Stadt!


04.05.2009 12:46 Uhr - Autor: B+A - Bürgermeisterwahl
>>>Wink
Herzlichen Glückwunsch nachträglich.
Um so wichtiger müsste doch für euch das Forum sein
...wo man gerade hier so schön trotz der häuslichen Verpflichtungen dennoch dabeisein kann.



>>>aber es ist sicher nicht der wichtigste politische Ort der Stadt!

Für mich schon!
Da ich einfach keine Zeit und Lust habe, regelmässig zu langwierigen Sitzungen zu gehen
...zumal dort ja rein zeitlich ohnehin kein richtiger Dialog stattfinden kann.



>>>Podiumsdiskussion am 05.Mai um 20:00 im Raum Stierstadt, Stadthalle Oberursel

Ich werde trotz meiner Vorliebe für OnLine-Informationen versuchen, daran teilzunehmen, da auch ich bisher der Frau Banzer noch nie in meinem Leben "real" begegnet bin.


05.05.2009 14:07 Uhr - Autor: WModerau - Bürgermeisterwahl
Der Rundschau ist heute zu entnehmen: „Liberale werben für Monika Banzer“. U. a. erwartet die FDP von der Kandidatin „einen Schub bei dem Bahnhofsprojekt“, Herr Brum „habe keine Nachhaltigkeit bewiesen“.

Anfang 2008 klang das FDP-CDU-Statement zum Bahnhofsprojekt der Verwaltung noch ganz anders. Da wurde „gewarnt vor übertriebener Eile des Bürgermeisters“. Man solle doch erst einmal den sehr spät noch vorgelegten Bahnhofsplan der Koalition eingehend prüfen, obwohl dieser Plan die Sache erheblich verzögert hätte. Die Verkehrsbetriebe hatten zu dem Zeitpunkt schon längst mitgeteilt, dass eine U-Bahn-Station in der Kurve nicht in Frage komme.

Wähler mit ganz kurzem Gedächtnis sind Politikern im Allgemeinen die liebsten. Zeitungen vom letzten Jahr sind längst Altpapier geworden. Allerdings, hier im Forum kann man von „der übertriebenen Eile“, die seiner Zeit dem Bürgermeister vorgeworfen wurde, heute noch in den alten Beiträgen nachlesen.

Interessant, ich beginne zu verstehen, warum viele Politiker die Forumsdiskussionen meiden.


06.05.2009 22:30 Uhr - Autor: B+A - Bürgermeisterwahl
>>>Podiumsdiskussion am 05.Mai um 20:00 im Raum Stierstadt, Stadthalle Oberursel

Zunächst ein Kompliment an die Veranstalter, die die einzelnen Themenblöcke gut strukturiert und dennoch unterhaltsam moderiert hatten.

Hans-Georg Brum hat in allen Bereichen flüssig und gut informiert beantwortet
...aber wirklich punkten konnte bei mir persönlich keiner der drei Kandidaten.

Die Kandidaten waren bei fast allen Themen einer Meinung, was die Profilierung umso schwieriger machte.
Überraschend gestand so auch Frau Banzer, mit einem Verkauf des Altkönig-Sportplatzes gegen die in ihrer Partei vorherrschende Meinung nicht einverstanden zu sein.

Während sowohl Hans-Georg Brum als auch Max Eberle eine grossräumige Südumgehung in Zusammenarbeit mit Eschborn und Steinbach bevorzugten und eine Umgehung innerhalb Oberursels ablehnten, konnte ich Frau Banzers Äusserung nicht wirklich eindeutig einordnen. Ich habe ihre unklaren Ausführungen so interpretiert, daß sie eine kleine Umgehung in Kauf nehmen würde, um die Anwohner der Kurmainzer Strasse schnellstmöglich zu entlasten.

Am besten im Gedächtnis haftet mir jedoch die Forderung Max Eberles, Sportstätten (oder zumindest Teile davon) für Jugendliche zu öffnen, die nicht in Vereinen oder Verbänden organisiert sind.

Seeeeeehr unhöflich und unsportlich empfand ich das Verhalten des Publikums, das gerade während der Redezeiten Max Eberles deutlich unaufmerksamer und lauter wurde.

Fazit:
Die Qual der Wahl bleibt
...und ich bin sehr gespannt, ob die Grünen sich entscheiden konnten, für einen der Kandidaten eine Wahlempfehlung auszusprechen.

PS:
Das Thema "kommunikation" und "Forum" wurde von den Moderatoren leider nicht angesprochen.
Sad

PPS:
Viele weitere Themen wie Soziales, Jugendforen, Cafe Portstrasse, Kinderbetreuung, neue Baugebiete, Naturschutz, öffentlicher Nahverkehr, Sicherheit, Fahrradwege, Hessentag, Bahnhof etc. lasse ich hier unerwähnt. Die TZ wird in der morgigen Ausgabe sicherlich ausführlich berichten...


07.05.2009 14:14 Uhr - Autor: Kermit - Bürgermeisterwahl
"Brum kann sich auf die Grünen stützen"
lt. FR vom 7.5.09.
Bei den meisten Themen sei Brum mit seinen Positionen näher an den "Grünen-Themen" als die anderen beiden Kandidaten.
Der parteilose Max Eberle habe nicht überzeugen können und Monika Banzer habe nur einmal positiv überrascht, als sie sich entgegen der CDU/FDP-Koaltionslinie gegen die geplante Bebauung des Altkönig-Sportplatzes ausgesprochen habe.

In der gleichen FR steht auch ein Artikel über die Internetpräsenz der Kandidaten Brum und Banzer. Während Herr Brum auf seiner Seite die Wähler per Video u.ä. anspreche lasse Frau Banzer die Bürger online allein.

Ich frage mich nur ob man wirklich an jeden dicken Baum, jeden Laternenmasten Plakate aufhängen muss.
In Weißkirchen stolpert man über eine Unmenge von Plakaten, Herr Brum kommt morgen zur "Ortsbegehung" - wobei er das strittige Thema "Südumgehung" vermeidet - , von Frau Banzer sah ich noch nichts.

10.05.2009 22:55 Uhr - Autor: Fink - Bürgermeisterwahl
> >>>Podiumsdiskussion am 05.Mai um 20:00 im Raum
Stierstadt, Stadthalle Oberursel
> Zunächst ein Kompliment an die Veranstalter, die die
einzelnen Themenblöcke gut strukturiert und dennoch
unterhaltsam moderiert hatten.

Vielen Dank!

> Seeeeeehr unhöflich und unsportlich empfand ich das
Verhalten des Publikums, das gerade während der
Redezeiten Max Eberles deutlich unaufmerksamer und
lauter wurde.

Da muss ich dir leider recht geben.

> Fazit:
> Die Qual der Wahl bleibt
> ...und ich bin sehr gespannt, ob die Grünen sich
entscheiden konnten, für einen der Kandidaten eine
Wahlempfehlung auszusprechen.

Wie bereits oben erwähnt, haben wir eine Wahlempfehlung für Hans-Georg Brum ausgesprochen. Die Begründung kann unter www.gruene-oberursel.de nachgelesen werden.

> PS:
> Das Thema "kommunikation" und "Forum" wurde von den
Moderatoren leider nicht angesprochen.
> Sad

Dieses Thema halte ich aus Partei-Sicht auch nicht für wahlentscheidend. Hier muss jeder Bürger selber bewerten, wie wichtig ihm dieses Thema und das Verhalten der Kandidaten ist. Aus Sicht einer Partei stehen erstmal die inhaltlichen Fragen im Mittelpunkt. Die Kommunikationsfrage könnte m. E. eher auf den div. parteiunabhängigen Foren, die noch stattfinden (von Fokus.O, der ev. Kirche, dem VDK etc.) eine Rolle spielen. Die Termine finden sich hier: http://www.hg-brum.de/termine/ .


Zuletzt bearbeitet von ... am 15.05.2009, 15:44, insgesamt 3-mal bearbeitet


 Bürgermeister-Wahl      Verfasst am: 13.05.2009, 19:07       Nach oben   


20.01.2009 23:45 Uhr - Autor: B+A - Bürgermeister-Wahl
Nach langer Zurückhaltung (und intensivem Vergleichen mit den anderen Kandidaten) unterstütze nun auch ich Hans-Georg Brum
...und hoffe, dass er in seiner zweiten Amtsperiode den Mut und die Zeit findet, sich (auch gegen innere Widerstände in Politik und Wirtschaft) parteiübergreifend und interaktiv am Oberurseler Forum zu beteiligen.


 Banzer-Mobil      Verfasst am: 29.04.2009, 17:20       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Banzer-Mobil

21.04.2009 08:17 Uhr - Autor: Claudi - Banzer-Mobil
In der Nähe des Marktplatzes einen Parkplatz zu finden ist nie einfach.

Ich finds aber echt zum Kotzen, wenn dort jetzt am Wochenende auch noch der Wahlkampfbus von Frau Banzer geparkt wird.

So gewinnt die keine Wähler....

21.04.2009 10:21 Uhr - Autor: B+A - Banzer-Mobil
Ich frage mich ohnehin schon die ganze Zeit, welche Zielgruppe sich von so einem rollenden ( oder meist doch eher herumstehenden) Wahlplakat beeinflussen lässt.

PS:
...bin nicht ganz auf dem laufenden.
Wieviele Bürgermeisterkandidaten gibt es denn mittlerweile ?
...hörte bisher nur von Frau Banzer, Hans-Georg Brum und Max Eberle.

21.04.2009 12:23 Uhr - Autor: rotteck - Banzer-Mobil
Das ist auch kein Dauerparkplatz für das Mobil. Allerdings fand am 17. April auf dem Marktplatz ein Gespräch der Kandidatin mit der Presse statt. Während dieser Zeit war es dort geparkt - und das ist auch in Ordnung so.

Ansonsten ist die Kandidatin mit dem Mobil zu vielen Veranstaltungen und Terminen in der Stadt unterwegs. Im Mobil ist einerseits das Material untergebracht, das man bspw für einen Dialogstand braucht, andererseits kann man sich dort auch mal zu einem Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern hineinsetzen. Leider ist das Wetter in Wahlkämpfen ja nicht immer so toll wie in diesen Tagen.


21.04.2009 14:42 Uhr - Autor: Kermit - Banzer-Mobil
Ah, ein Fan.

Ich weiß auch nicht so recht wer die Zielgruppe dieses Mobils ist und finde es für eine Bürgermeisterwahl doch recht übertrieben.


Ich weiß nur von den 3 genannten Bewerbern, stand so in der Zeitung.
22.04.2009 00:11 Uhr - Autor: Utz - Banzer-Mobil
Jetzt seht es doch mal locker!

Die Leute wollen gewählt werden und machen es auf ihre Art.

Und Ihr habt die Entscheidung, wie Ihr bei den Geschenken entscheidet.

Ist doch immer noch nicht weit von Rom entfernt.

LG Utz
22.04.2009 06:29 Uhr - Autor: Claudi - Banzer-Mobil

Das Auto hat dort Samstag Nachmittag (18.04) und den ganzen Sonntag (19.04) gestanden.


Was kann das mit dem Termin am 17.04. zu tun haben?
22.04.2009 22:07 Uhr - Autor: PeterM - Banzer-Mobil
Super, endlich mal wieder ein sehr wichtiges Thema im Oberurseler Forum. Wie kann sich “die“( Frau Banzer, soviel Zeit sollte sein) wagen ihr Fahrzeug am Marktplatz zu parken? Und das sogar an 1 ½ Tagen, eine Frechheit. Ich wusste schon lange, dass sind die waren Probleme in Oberursel. Dieses ganze Geschwätz von Wirtschafts- bzw. Finanzkriese wird nur auf gepuscht. Wir müssen uns um die wirklichen Probleme kümmern. Z. B. wann und wie lange ein Bürgermeister Kandidat wo parkt. Gott sei Dank haben wir keine anderen Probleme.
Ich werde natürlich meine Entscheidung betreffend der Wahl des zukünftigen Bürgermeisters, gründlich überdenken. Werde versuchen rauszufinden wann Herr Brum wann, wie lange und wo parkt, das mit den Parkgewohnheiten von Frau Banzer vergleichen, und dann entscheiden welchen Bürgermeister ich für Oberursel wählen werde.


23.04.2009 08:23 Uhr - Autor: Kermit - Banzer-Mobil
Knallkopf !


23.04.2009 09:31 Uhr - Autor: rotteck - Banzer-Mobil
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. (Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland)

Warum also gleich so ein Ton? Wenn jemand anderer Meinung ist als Kermit (oder Rotteck oder B.u.A. oder, oder, oder..) ist er/sie deswegen noch lange kein Knallkopf! Manchmal hat allerdings derjenige, der schnell zu Verbalinjurien greíft, selbst wenig sachliche Argumente, sondern frönt eher seinen Vorurteilen... Smile)


23.04.2009 12:30 Uhr - Autor: Kermit - Banzer-Mobil
Hej rotteck,

natürlich, war etwas übereagiert.

Ich fand nur die Antwort von PeterM zu Claudis Beitrag vom 22.4.09 sehr unsachlich - wie "Knallkopf" auch - und total übertrieben.
Und warum soll der/diejenige, die von diesem Mobil angesprochen werden sollen, nicht sagen, was sie davon halten ? Gehört das nicht auch zur Pressefreiheit ?

Des weiteren kann man doch froh sein wenn überhaupt hier jemand etwas schreibt.

Es "gehen" hier seit Registrierung der Nutzer/innen nur noch sehr leichte Themen, ist zwar traurig, aber wahr.

Wir können uns aber auch überlegen was wir von der CDU/FDP-Idee halten den Marktplatz zu begradigen (s. FR vom 23.4.09). Wäre mal ein so neues Thema.


28.04.2009 14:24 Uhr - Autor: muenich - Banzer-Mobil
Ich muss PeterM Recht geben. Es ist doch völlig egal, wann wer wo sein Auto parkt, ob Banzermobil oder nicht. Ich gehe davon aus, Frau Banzer fährt das Ding nicht selbst und vielleicht wohnt ja der Fahrer des Mobils irgendwo in Marktplatznähe. Also warum regt man sich über so einen Kleinkram auf? Sicherlich gibts da wenig Parkmöglichkeiten, aber es steht doch jedem frei zu parken, wo immer er möchte, insofern er dafür bezahlt oder die Parkscheibe reinhängt (tagsüber).

Im Wahlkampf wählt halt jeder seine Methoden aus, um auf sich aufmerksam zu machen. Da Frau Banzer anscheinend weniger bei den Bürgern bekannt ist, hat sie doch einen Weg gefunden, dass zu ändern. Jedenfalls wissen jetzt viele (dank des Mobils) wie sie aussieht. Ist doch eine gute Idee. Herr Brum hat ein Brum-Mobil vielleicht nicht nötig, da er durch seine Amtszeit ja häufig in der Zeitung abgebildet wurde, so dass ihn bestimmt schon mal jeder gesehen hat.


 Pressekonferenz mit Bürgermeisterkandidat Max Eberle am 07.0      Verfasst am: 06.04.2009, 20:01       Nach oben   


Pressekonferenz mit Bürgermeisterkandidat Max Eberle am
Dienstag, 07.04.2009
18:00 im Rathaus, Raum E10


 Hesse-Wahl, Bürgermeisterwahl, Frau Banzer & die Orschel      Verfasst am: 04.03.2009, 16:25       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Hesse- Wahl

18.01.2009 19:57 Uhr - Autor: Spätzlekenig - Hesse- Wahl
Hanno- etzt hock i do grad beim Ferseher und guck d´ Wahl in Hesse. So wies aussieht isch die Taunus- Welt wiedr en Ordnong: D´ Koch isch wiedr recht em Amt, nemme als en Gschäftfiehrer, d´ Ypsilanti hot uffgsteckt, ond die Ergäbniss säet au recht aus.
Schee...
Wie ischn des etzt: I han ghert daß d´ Frau vum Juschdidsminischdr Banzer soll d´ neie Frau Schultes werre? Ha glasse- no däht vielleicht au emol endlich ebbes em Forum gange...

Etzt grieß i elle- ond des send net wenig: Vo d´ Küschde Eiern Spätzlekenig


20.01.2009 06:35 Uhr - Autor: Mike - Zensur im Forum
Jetzt können die Hessen wieder Schwarzgeld als jüdisches Vermächtnis tarnen, Unterschriften gegen Ausländer sammeln, gude Geschäfte machen (Volker Hoff), den Leuten am Flughafen den Schlaf rauben, Minister einer Partei mit vorbestraftem Ehrenvorsitzenden haben (Lambsdorff) und vieles mehr. Schönes Hessen!


20.01.2009 23:45 Uhr - Autor: B+A - Bürgermeister-Wahl
?
Soll das heissen, dass Frau Banzer OnLine offener kommuniziert als Herr Brum
...oder war das wieder einer Deiner schwäbischen Scherze ?

23.01.2009 22:51 Uhr - Autor: Mike - Bürgermeister-Wahl
Jetzt steht es ja fest, dass Frau Banzer kandidiert - dann haben wir bald die Orscheler Clintons Smile

Ich kann das ja schreiben, der Zensor von der FDP ist in Lomonossow...

Smile

06.02.2009 02:56 Uhr - Autor: cHAp - Bürgermeister-Wahl
der Koch verdirbt den Brei

11.02.2009 22:01 Uhr - Autor: Spätzlekenig - Bürgermeister-Wahl
Versteh ich jetzt nicht wirklich...


Zuletzt bearbeitet von ... am 13.05.2009, 19:00, insgesamt einmal bearbeitet


 KOMMUNALPOLITIK : Bürgermeisterwahl am 04.Juni 2009      Verfasst am: 04.03.2009, 14:34       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema ...entdeckt

04.03.2009 06:38 Uhr - Autor: Waldbock - ...entdeckt
http://www.youtube.com/watch?v=Ek5RjNXqNs8


04.03.2009 06:44 Uhr - Autor: Waldbock - ...entdeckt
> http://www.youtube.com/watch?v=Ek5RjNXqNs8

Nur ... die angesprochene Website http://www.hg-brum.de funktioniert nicht!


04.03.2009 09:56 Uhr - Autor: Mike - ...entdeckt
Die Website ist noch passwortgeschützt. Ich vermute mal, dass die noch im "Beta-Stadium" ist....

07.03.2009 19:20 Uhr - Autor: Spätzlekenig - ... gesehen
Das Filmchen geht. Nett ist die Ansage, Herrn Brum eine Nachricht - gerne auch kritisch - zukommen zu lassen. Komisch- plötzlich sucht er das Gespräch mit den Orschelern, weil die Wahl vor der Tür steht und er weitere sechs Jahre eine tolle Aussicht auf St. Ursula haben möchte. Bis jetzt kenne ich keinen Beitrag in unserem Forum, zu dem sich Herr Brum geäußert hat. Noch nicht mal ein Hinweis auf sein YouTube findet sich da... Da war uns Schultes Krämer aber kommunikativer...

Grüße an elle, des send ned wenig- vo Cuxhava Eiern Spätzlekenig

08.03.2009 23:43 Uhr - Autor: Waldbock - ... gesehen
===========================================================
Das Filmchen geht. Nett ist die Ansage, Herrn Brum eine
Nachricht - gerne auch kritisch - zukommen zu lassen.
Komisch- plötzlich sucht er das Gespräch mit den
Orschelern, weil die Wahl vor der Tür steht und er
weitere sechs Jahre eine tolle Aussicht auf St. Ursula
haben möchte. Bis jetzt kenne ich keinen Beitrag in
unserem Forum, zu dem sich Herr Brum geäußert hat. Noch
nicht mal ein Hinweis auf sein YouTube findet sich
da... Da war uns Schultes Krämer aber kommunikativer...
>
> Grüße an elle, des send ned wenig- vo Cuxhava Eiern
Spätzlekenig
===========================================================

...doch! GAAAAANZ am Anfang gab es auch Beiträge von unserem BM. Leider ist das vorbei.
Das "virtuelle Ohr der Verwaltung" wie es im Kopftext des Stadtgesprächs heißt, hat früher nicht nur gehört, sondern es gab auch mal ein Echo aus der Hörmuschel heraus. Heute hört es nur noch, oder...?!
Es muss ja nicht so sein wie zu Herrn Krämers Zeiten, aber das eine oder andere Lebenszeichen wäre schon gut; auch für die Bürgernähe! - Habe das ja schon das eine oder andere Mal geschrieben.
Es schreiben hier gerade mal noch eine Hand voll Leute! Foren gibt es zu Hauf. Hier allerdings ist ein ziemlich "lebloser" Zustand eingetreten.
Schade, weil ich die Website an sich, im Vergleich zu der von anderen Städten, sehr gut finde. - Nur halt dieses Forum nicht mehr...Sage dem Forum heute nach langer Überlegung TSCHÜSSI und lösche mein Konto.


Wenn hier wieder Leben eingekehrt ist - komme ich vielleicht auch wieder.


Viele Grüße an Alle ... und Dank insbesondere auch an Fr. Vlk als treue "Forumsseele" und inzwischen, so scheint's jedenfalls, leider einzigste 'Kontaktperson' zur Stadt

Der WaldBock

09.03.2009 10:26 Uhr - Autor: Kermit - ... gesehen
Ich habe auch keine Lust mehr.
Ich war 3 Wochen beruflich unterwegs und was tat sich hier ? Nichts !
Nicht mal Kneipen-Update weiss was Neues.

Ich denke, das war der Sinn der Sache. Nur keine Kritik, nur keine Diskussion.

Das ist ja nun geschafft und daher kann die Stadt das Geld fürs Forum für den Hessentag sparen.

09.03.2009 18:35 Uhr - Autor: Mike - ... gesehen
Wenigstens jetzt hätte sich unser BM mal melden können!

Aber nein, nichts geschieht. Nur der Rosentreter schaut hier ab und zu mal rein, um Beiträge, die ihm nicht gefallen, kommentarlos zu löschen!

Das ist eine bodenlose Frechheit!

Herr Brum hat ja nicht nur ein Seite bei youtube, es gibt auch ein Profil bei WKW und da kann man ihm ja die Zähne zeigen!

Erst den großen Kommunikator spielen (oder den kleinen Barack Obama) und dann den Schwanz einziehen geht nicht!

10.03.2009 09:08 Uhr - Autor: Spätzlekenig - ... gesehen
@Kermit & Waldbock: Lasst Euch doch nicht vergraulen! Mit DER Einstellung sitzen hier nachher nur noch ein paar Leute rum, dann ist hier in der Tat nichts mehr los - und das will doch keiner.
Die Stadt sponsert das Forum für die Orscheler bzw. registrierten Bürger, das nicht zu nutzen wäre Geld verbrennen. Auch wenn hier kommentarlos Beiträge gelöscht werden- wer verbietet denn, selbige umzuformulieren damit sie den Terminator und das Tor zur interaktiven Welt passieren können? Schade nur, daß man selbst dann den original Wortlaut verpasst hat- und der könnte doch so spannend sein.

@Terminator: Warum lässt man den Leuten nicht die Chance, auch mal klarere Worte zu finden? Wir sind alle erwachsen und die Jugend macht uns mit ihren Sprüchen noch was vor. Man könnte wirklich beim Durchblättern den Eindruck bekommen daß hier kritische Beiträge geputzt werden. Liest sich alles so weichgespült. Aber nicht jeder der hier schreibt hat beste Laune und regt sich über einen Mißstand auf.

Wie heißt es in den Regeln so schön:
"das Oberurseler Forum steht allen Interessierten für Fragen, Anregungen, sachbezogene Kritik, Hinweise und Diskussionen offen. Es dient in erster Linie Bürgerinnen und Bürgern Oberursels als Forum der Diskussion."
Wie aber soll man diskutieren, wenn die Grundlage hierzu durch subjektive Betrachtungsweise einer Einzelperson genommen wird? Wie viele Personen entscheiden eigentlich, was gelöscht wird? Ok, wenn ganz klar drinsteht, "Herr X aus Obersteden ist der größte Depp von Königstein" dann ist das ok, da reicht dann wohl ein Mensch, ein Klick.
Was aber, wenn man sich nicht so sicher ist ob nun löschen oder nicht? Werden dann weitere Personen zu Rate gezogen, oder gilt dann nur die Auslegung des Kontrolleurs?

Weiter:
"Der Umgangston in unserem Forum soll sachlich und höflich sein." Na, das versteht sich von selbst- auch wenn es bei Beiträgen bestimmter Personen oder schon alleine durch bestimmte Personen schwerfällt (Och nee- nich DER schon wieder...!)
"Beleidigende oder ehrabschneidende Angriffe auf Personen, Firmen oder Institutionen gehören ebenso wenig in dieses Forum..." Ist auch klar, auch wenn es doch manchmal in den Fingern juckt

"...wie Werbung jeder Art." Was ist Werbung jeder Art? Den Namen einer Kneipe zu erwähnen? Oder die Aussage daß mir Weihenstefan- Milch mit kafaFit besser schmeckt als Warsteiner? Ist es als Werbung zu bezeichnen, wenn Vereine hier einen Veranstaltungshinweis posten, weil er mit Sicherheit mehr gelesen wird als im noch toteren Marktplatz? Ich hab da selbst schon zwei Jahre nicht mehr reingeschaut. Oder wenn jemand meint einen Tip auf ein gutes Event geben zu wollen? Ich denke, hier ist reichlich Spielraum zur Lockerung der Forumsregeln. Eine gepostete Veranstaltung kann doch wieder Grundlage zur Diskussion geben.

"Wir akzeptieren auch keine rassistischen oder gewaltverherrlichenden Einträge." Selbstverständlich!!!

"Ebenso sind Stellungnahmen oder Angriffe politischer Parteien und Wählergruppen gegen Gremien oder Personen der Stadt Oberursel (Taunus), insbesondere auch die Kritik von Parteien am politischen Gegner, zu unterlassen" -womit eine Art parlamentarische Immunität gegeben ist.

Über was reden wir hier dann? Über das Wetter? Prima: In Cuxhaven haben wir derzeit +4,3°C, bewölkten Himmel und leichen Wind. Das kommende Hochwasser un 12:46 Uhr wird ca. 1 dm niedriger als normal ausfallen, das nächste Niedrigwasser um 19:35 +/- 0
Aber interessiert das jemanden...?


Jetzt grüße ich alle, und das sind nicht wenig- aus Cuxhaven Euer Spätzlekenig

10.03.2009 10:32 Uhr - Autor: Kermit - ... gesehen
Hallo Spätzlekenig,
Du kannst doch die Schreiber jetzt schon an einer Hand abzählen und Kritik ist nicht erwünscht, wird weggelöscht.
Themen, über die man früher diskutierte, interessieren niemanden mehr, sie tauchen jedenfalls nicht mehr auf bzw. bekommen keine Antworten.
Also warum das Ganze noch ?

10.03.2009 15:08 Uhr - Autor: rotteck - Requiescat in pacem, forum?
Bezeichnend, dass gerade diese Diskussion relativ viele Beiträge in kurzer Zeit auslöst. Die Überregulierung des Forums hat jede spontane Debatte totgemacht. Schade, denn früher war es immer spannend hier mal reinzuschauen. Aber da durfte man auch anonym posten, selbst wenn die Stadt vor der Freischaltung prüfte, ob der Beitrag die auch damals schon geltenden Regeln beachtet. Die totale Registrierungspflicht ist halt nicht jedermann/fraus Sache.

Hoffentlich ist das kein letztes Aufbäumen der Forumsgemeinde. Die letzten Wochen war es hier schon ruhiger als auf dem Hauptfriedhof. Ich fürchte, dass unsere Stadtpolitiker selbst von diesen Nachrufen gar nichts mehr mitbekommen.

Requiescat in pacem, forum?

10.03.2009 21:49 Uhr - Autor: Spätzlekenig - Requiescat in pacem, forum?
Hallo Rotteck- schön wenigstens Sie ab und zu mal zu lesen. Es gab mal einen Schultes, der hat hier mitgemischt, diskutiert und auch mal das Eine oder Andere eingesteckt. ABER: Er kam immer wieder ohne nachzutragen... Wink))

Reicht es, seinen Zweitwohnsitz in Orschel zu haben? Dann möchte ich aus der Ferne den förmlichen Antrag an die Stadtführung stellen, die Forumsregeln in ihrer jetzigen Form zu überdenken und bei diesem Brainstorming diejenigen mit einzubeziehen, die sinnvoll sind- nämlich die übriggebliebenen User des Oberurseler Forums.
Eine Begründung des Antrages wird auf Wunsch nachgereicht, aber ich denke es gibt beim Studium des Selben Argumente zur Änderung der Statuten zur Genüge.

Mit freundlichen Grüßen aus Cuxhaven
seine MaTjestät
Frank Spätzlekenig Baier

10.03.2009 21:57 Uhr - Autor: Spätzlekenig - Een heb ick noch
Warum wird zur Kontrolle des Forums nicht zum Teil "outgesourct" - also ein außen stehender Forumsaktivist mit ins Boot geholt? Wie wäre es zum Beispiel mit dem Terminator der Stadt und B+A? Als eine Art Ehrenamt? Nur mal so als spontane Idee...

10.03.2009 23:04 Uhr - Autor: Spätzlekenig - ... gesehen
@Kermit: Warum das Ganze? Weil es vielleicht doch noch Hoffnung gibt, aus dem toten Forum mit etwas Mühe und Überzeugungskraft wieder annähernd das machen zu können, was es zu Anfang war: Das "schwarze Brett" von Oberursel- mit allem, was das Leben zu bieten hat: Bosheiten, Sticheleien, Spaß und Witz, eine Diskussionsplattform und Infotafel mit Antworten auf Fragen aller Art, den nächtlichen Statements vom Nachtwächter, Hilfe für Mensch und Tier... Was war das damals doch schööön...
ABER: Dafür müssen wir Forumsteilnehmer bleiben. Ich bin schon wieder kurz davor nchzufragen wer (immer) noch aktiv ist und hoffe, daß ich mehr als eine Hand brauche...

Für Anfragen an die Stadt sollte eine angemessene Frist gesetzt werden- nix dagegen daß gearbeitet wird, aber es kann nicht sein daß für eine Frage Wochen auf eine Antwort gewartet werden muß. Jeder will den Fortschritt, den elektronischen Weg sogar bei der Steuererklärung- und dann schafft man es nicht mal, im Forum eine Frage zu beantworten?
Es bleibt wohl nichts andere übrig, als alle drei, vier Tage durch eine Erinnerung wieder unter die Top 10 des Forums zu holen (obwohl die zugegebenermaßen schon lange unverändert scheinen...)

Was die gelöschte Kritik angeht, besteht doch die Chance, seine Kritik umzuformulieren, ohne daß der Inhalt verfälscht wird. Ich befürworte im Übrigen, daß mit der mouse-over- Funktion nicht nur der Name, sondern auch die Emailadresse des Verfassers eingeblendet wird, weil wir doch eh alles Registrierte Nutzer sind und zum Teil persönlich miteinander bekannt (wir aber nicht, oder?).
So könnten sich die User untereinander über gelöschte Beiträge informieren.

In diesem Sinne einen schönen Abend
Seine MaTjestät Spätzlekenig

12.03.2009 22:43 Uhr - Autor: Marjon - ... gesehen
Schade... ich habe mich nie viel an den Diskussionen beteiligt, aber immer sehr gerne reingeschaut. Mittlerweile findet hier wirklich nichts mehr statt - der Mann der immer mit seinem Hund durch Orschel gelaufen ist, hat wohl sich wohl auch verabschiedet Wink - und so wie das Forum jetzt ist, kann man es wohl getrost schließen... In der Tat: der frühere Bürgermeister gab wirklich regelmäßig einen Kommentar ab, viele Leute, politisch geprägt oder nur interessiert, beteiligten sich an der Diskussion über Themen in und um Orschel. Es ist passé. Warum auch immer. Schade... Früher wurde sogar in der Taunuszeitung öfters aus dem Forum zitiert... jetzt ist es höchstens umgekehrt. Oberurseler Forum: ruhe sanft.

13.03.2009 16:05 Uhr - Autor: B+A - Kommunikation ...Bürgermeisterwahl ...totes Forum
Hei Marjon,
der Hund ist zwar mittlerweile steinalt und müde
...aber er spaziert nachts noch immer um den Teich herum durch die meist menschenleere Stadt.
Smile

Ruhe in Frieden, Oberursel
...auch ich und mein Hund haben uns auf der Flucht vor Investoren und Kommunikationskrüppeln hinter die eigenen vier Wälle zurückgezogen.

Die Kommunikation durch BM Brum war trotz eindeutiger Wahlversprechen in der Tat eine absolute Nullnummer
...und von Frau Banzer erwarte ich diesbezüglich eigentlich auch keine grossen Anstrengungen.
Sad


Aber es ist ja überraschend noch ein dritter Bürgermeisterkandidat aufgetaucht
...der -wenn er vielleicht auch sonst nichts macht- doch wenigstens mit uns "kommuniziert" ?
Smile

Infos zum Überraschungskandidaten unter
http://www.phorumursellis.de/viewtopic.php?t=94826


Zuletzt bearbeitet von ... am 13.03.2009, 16:12, insgesamt 2-mal bearbeitet


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