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       Verfasst am: 13.11.2012, 12:10       Nach oben   


Printausgabe der TZ vom 28.02.2007
Fünf Läden schließen Keine Nachmieter in Sicht
Brum: Dramatische Entwicklung
Händler verlassen die Strackgasse
Von Anke Hillebrecht

Oberursel. „Die Strackgasse – immer ein gutes Geschäft“ – dieser selbstbewusste Werbespruch verblasst angesichts der Tatsachen, die sich in Oberursels vielleicht schönster Gasse derzeit abspielen. Denn offenbar ist das Geschäft dort eben nicht mehr so gut: Der Naturkostladen Ganesha zieht nächste Woche um in ein mehr als doppelt so großes Geschäft am Homm-Kreisel, das Reformhaus Herrmann an der Ecke zur Vorstadt wird demnächst, wie berichtet, im Holzweg zu finden sein. Einige weitere, kleinere Läden in der Strackgasse folgen der Entwicklung und geben ihr Geschäft ganz auf – oft nach vielen Jahren.

Als Angelika Dummer vor 13 Jahren mit ihrem Modelädchen „Ursella“ in der Strackgasse einzog, ging das Geschäft noch gut. Damals stellten die Leute ihr Auto auf dem Marktplatz ab und bummelten an ihrem Lädchen vorbei in Richtung Vorstadt. Die Parkplätze verschwanden bis auf wenige, und der Markt mittwochs ebenfalls – und damit die Kunden. „Irgendwann wird man depressiv, wenn stundenlang niemand kommt“, erklärt Angelika Dummer. An längere Ladenöffnungszeiten sei bei ihr gar nicht zu denken; sie steht allein hinter der Kasse. Ende März wird es ihr Geschäft nicht mehr geben.

Seit 15 Jahren zieren Jutesäcke die hübsche Fachwerk-Fassade von Marions Tee- und Geschenke-Lädchen. Dies wird Ende April Geschichte sein. „Es rechnet sich nicht mehr“, sagt Inhaberin Marion Köhler. „Man sollte den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören nicht verpassen.“ Gern erinnert sie sich an die Zeiten, als die Strackgasse noch „eine richtige kleine Einkaufsstraße“ war. Dass dies nicht mehr so ist, führt auch Köhler auf Mangel an Parkplätzen und die Verlegung des Mittwochsmarktes auf den Rathausplatz zurück. „Die Woche über ist es hier tot“, sagt sie.

„Wir mussten hier immer auf uns aufmerksam machen“, nennt Andrea Feige vom Bioladen „Ganesha“ einen Grund für den Umzug an den belebten Homm-Kreisel, wo die Miete zudem niedriger ist und es viel Platz für Kundenparkplätze direkt vorm Geschäft geben wird. Nachmieter sind für keines der drei Geschäfte in Sicht – und auch nicht für das ehemalige Dessous-Lädchen an der Ecke zur Vorstadt, das schon seit Januar leer steht. Der Vermieter ist ratlos. Oft schon hat er beobachtet, dass Passanten, die von unten kommen, kurz in die Strackgasse einbiegen, dann aber bald wieder kehrtmachen. Keiner der Interessenten, die sich die Räume bislang angesehen haben, wäre „was auf Dauer“. Auch bei Norbert Schwarz, der gegenüber einen Nachmieter fürs Reformhaus Herrmann sucht, haben sich bislang nur Betreiber von Ein-Euro-Shops und asiatischen Textilläden vorgestellt. „Wir müssen die Qualität der ganzen Fußgängerzone verbessern“, findet der Architekt mit Blick auf die Vorstadt. Deshalb wurden die Verhandlungen noch nicht konkret.

Tapfer behaupten sich die verbleibenden Händler – die Metzgerei Heberer und das Kinderbekleidungsgeschäft „Olala“. Für dessen Inhaberin Gitti Fischer läuft es hier zwar besser als vor zehn Jahren in der Ackergasse; dennoch hätte auch sie gern mehr Kundenbewegung. Und gehörte Heiner Alberti nicht das Haus, in dem er seit Jahren Werkzeug und Gartenmöbel verkauft, wer weiß, ob er jetzt nicht auch überlegen würde, aufzugeben. Doch er bleibt – umringt von Toom, Hornbach und bald Ikea. Der alteingesessene Geschäftsmann hat einen Teufelskreis erkannt, der nicht nur für die Strackgasse gilt: „Es gibt immer weniger inhabergeführte Geschäfte und deshalb weniger Vielfalt. Die Kunden bleiben aus, und die Läden schließen.“

„Eine dramatische Entwicklung“, wie Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) weiß. Allein an der Verlegung des Marktes könne es aber nicht liegen, meint er, und auch Parkplätze gebe es einige. „In den nächsten Wochen“ will er versuchen, mit dem Flair der Gasse Geschäftsleute anzulocken. Dienstleister oder ein Café mit Konditorei schweben ihm vor. Zudem könnten die Leerstände für Jugendangebote oder als „Räume mit sozialen Leistungen“ genutzt werden.


       Verfasst am: 11.10.2012, 00:09       Nach oben   


Veröffentlicht am 13. November 2012 in OBG-Blog
Potential bei der Vernetzung der Ladeninhaber der Strackgasse – Fragebogenaktion der OBG macht Sonderstellung der Einkaufsstraße deutlich
Oberursel.- Die Strackgasse kann als Oberurseler Einkaufsstraße erhalten bleiben, wenn der Samstagsmarkt auf dem Marktplatz bleibt und dort die Woche über Parkplätze geschaffen werden. Dies ist das Fazit einer Umfrage der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) bei Ladeninhabern.

Auf Antrag der OBG hatte das Stadtparlament am 11. Oktober beschlossen, den Magistrat zu bitten, dem Bau- und Umweltausschuss alsbald Bericht zu erstatten, was zurzeit unternommen wird, um die Strackgasse und den Marktplatz als Geschäftslage attraktiver zu machen und weitere Vorschläge zu unterbreiten. Dabei sollte auch die Frage berücksichtigt werden, ob und mit welchem Aufwand das Parken auf dem Marktplatz ausgeweitet werden kann. Im Vorfeld des noch ausstehenden Magistratsberichts hat sich die OBG direkt bei den Ladeninhabern nach deren Meinung erkundigt. Im Rahmen dieser Fragebogenaktion fanden zusätzlich persönliche Gespräche und Telefonate statt.

Aus den zahlreich eingegangenen Informationen werden sich nach Angaben des OBG-Fraktionsvorsitzenden Georg Braun zwei Forderungen deutlich, die von allen Ladeninhabern erhoben werden:

- Der Samstagsmarkt darf nicht vom Marktplatz wegverlegt werden, da er für die erforderliche Kundenfrequenz und Aufmerksamkeit sorgt.
- Von Montag bis Freitag sollten mehr Parkplätzen auf dem Marktplatz bereitgestellt werden.

Zu der Frage, ob es sinnvoll wäre, die Strackgasse komplett in eine verkehrsberuhigte Zone zu verwandeln, gab es sehr unterschiedliche und sehr differenzierte Meinungen. Hier scheint es keine richtungsweisende Lösung zu geben.

OBG-Fraktionsvorsitzender Georg Braun unterstreicht die Wichtigkeit dieser Einkaufslage. Auffällig sei, dass es in der Strackgasse nur inhabergeführte Geschäfte gebe. Die Straße mit dem Anschluss an den Marktplatz biete ein tolles Flair. Allein die Bebauung zeuge von einer historisch gewachsenen Einkaufslage. Klar sei, dass sich die relativ kleinflächigen Ladenlokale nicht für die heutigen Anforderungen der Handelsketten eigneten; aber dadurch unterschieden sie sich auch von den anderen zentralen Einkaufsstraßen.

Etwas verwundert ist die OBG nach Angaben von Braun über die geringe Vernetzung der Geschäftsleute. „Zu früheren Zeiten hat dort Hans-Jürgen Wohlleben mit seinem Vermessungsbüro für den Zusammenhalt gesorgt,“ beobachtet Georg Braun. Die damalige Interessengemeinschaft scheine es heute aber nicht mehr zu geben. Trotz der vielen inhabergeführten Betriebe falle auf, dass wenige Ladeninhaber Mitglied bei ihrem Interessenvertreter fokus O. – Forum der Selbständigen seien, obwohl der in der Strackgasse sogar seine Geschäftsstelle habe. Die Fragebogenaktion der OBG habe auch dafür gesorgt, dass die Ladeninhaber wieder stärker ins Gespräch miteinander gebracht wurden, meint Braun.

Bericht der FR vom 10.Oktober 2012
Strackgasse soll leben
OBG will Hilfe für Geschäfte und Gastronomen

Mit Fragebögen werden Mitglieder der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) in den nächsten Tagen durch die Strackgasse ziehen. Von Geschäftsleuten und Gaststätteninhabern wollen sie Meinungen erfragen und Vorschläge notieren, wie die Stadt ihnen bei der Belebung einer relativ toten Zone helfen kann. Angesichts niedriger Besucherfrequenzen und der Schließung von Läden müsse endlich etwas geschehen, was den Betroffenen wirklich helfe, so Fraktionsgeschäftsführer Andreas Bernhardt.

Mit einem Antrag zur Belebung des Altstadtgebiets und der Fragebogenaktion will die OBG „neuen Schwung in die alte Diskussion um die Nutzung von Strackgasse und Marktplatz bringen“, so deren Fraktionsvorsitzender Georg Braun. Die gesammelten Meinungen und Vorschläge müssten in die parlamentarischen Debatten einfließen.

Dabei wird auch zum wiederholten Mal die Frage aufgeworfen, ob und mit welchem Aufwand das Parken auf dem Marktplatz ausgeweitet werden könne. Strackgasse und Marktplatz hätten abgesehen von Markt- und Veranstaltungstagen kaum Fußgängerverkehr und seien auch deshalb als Geschäftslage unattraktiv. Unter den schlechten Parkmöglichkeiten im Umfeld würden auch die Gaststätten leiden, meint die OBG.

Vom Magistrat erwartet die Bürgergemeinschaft Ideen und Pläne, wie Strackgasse und Marktplatz für „potenzielle Kundschaft“ zu beleben wären. (jüs.)


Veröffentlicht am 10. Oktober 2012 von Andreas Bernhardt
OBG will Strackgasse beleben
Oberursel, 9. Oktober 2012.- Neuen Schwung in die Diskussion um die Nutzung von Strackgasse und Marktplatz will die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) bringen. Angesichts niedriger Besucherfrequenzen und der Schließung von Läden müsse endlich etwas geschehen, das der Geschäftswelt und den Gastwirten dort wirklich helfe, meinte OBG-Fraktionsvorsitzender Georg Braun im Anschluss an eine Fraktionssitzung am Montagabend im Rathaus. Dazu sollen ein Antrag der OBG im Stadtparlament am Donnerstag und eine OBG-Umfrage unter den Betroffenen beitragen, die in den nächsten Tagen startet und die Parlamentsberatungen berücksichtigt.

Die OBG hat beantragt, dass der Magistrat dem Bau- und Umweltausschuss des Stadtparlaments alsbald Bericht erstattet, was zurzeit unternommen wird, um die Strackgasse und den Marktplatz als Geschäftslage attraktiver zu machen und weitere Vorschläge zu unterbreiten. Dabei soll auch die Frage berücksichtigt werden, ob und mit welchem Aufwand das Parken auf dem Marktplatz ausgeweitet werden kann. Zur Begründung des Antrags führt die OBG an, dass Strackgasse und Marktplatz abgesehen von Markt- und Veranstaltungstagen kaum Fußgängerverkehr haben und auch deshalb als Geschäftslage unattraktiv seien. Auch Gaststätten litten unter den schlechten Parkmöglichkeiten. Der Magistrat soll berichten, welche Pläne es gibt, Strackgasse und Marktplatz mit potentieller Kundschaft zu beleben.

Um die Wünsche der betroffenen Geschäftsleute und Gaststätteninhaber festzustellen, werden OBG-Beauftragte in den Tagen nach der Stadtverordnetenversammlung mit Fragebögen unterwegs sein, um deren Meinung und Vorschläge zu erkunden, kündigte Braun an. Die gesammelten Meinungen und Vorschläge werde die OBG in die parlamentarische Diskussion um die Zukunft von Strackgassse und Marktplatz einbringen. “Die geschäftliche Randlage von Strackgasse und Marktplatz sei zwar ein altes Thema”, meinte Braun, “aber ein Problem, das sich ständig verschärft.”


 Strackgasse: bald so tot wie dieses Forum ?      Verfasst am: 15.05.2009, 23:47       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Strackgasse bald so tot wie dieses Forum ?

30.04.2009 00:40 Uhr - Autor: B+A - Strackgasse bald so tot wie dieses Forum ?
Wie ich heute abend erfuhr, könnte es durchaus sein, daß es in der Strackgasse keine Live-Musik mehr geben wird, da sich ein(1!) Anwohner beschwert.

Bisher belebte die Aktion "Sommer in der Strackgasse" und "Live-Musik am Freitag abend" die ohnehin immer ruhiger werdende Strackgasse.

Ich frage mich ernsthaft, welche Totengräber sich über eine Veranstaltung beschweren können, die ohnehin spätestens um 23:00 zu Ende ist
...von den harmlosen Samstagvormittagen ganz zu schweigen.

Weiss jemand genaueres ?
...oder war das vielleicht (hoffentlich) eine Fehlinformation ?


13.05.2009 12:01 Uhr - Autor: Spätzlekenig - Strackgasse bald so tot wie dieses Forum ?
Hallo Bernd- wie ist das eigentlich: Wenn ICH mich jetzt über die Schweigsamkeit der User beschwere- wird dann auch das Forum eingestampft? Es ist traurig, daß ein einziger Querulant es schafft eine gute Veranstaltung wie Live- Musik etc. unterbinden zu können. Mitunter wünsche ich mir das Mittelalter zurück, wo es möglich war unliebsamne Bürger zu teeren und zu federn und zur Stadt hinauszujagen!!! Ich würde auch gerne mein Kopfkissen spenden...

Liebe Grüße von der Küste an alle- Eiern Spätzlekenig


14.05.2009 00:32 Uhr - Autor: B+A - Strackgasse bald so tot wie dieses Forum ?
Hallo Frank - Danke für die Federn aus Deinem Kopfkissen!

Fairerweise muss man jedoch eingestehen, daß die beiden Fälle nicht vergleichbar sind ?

"Schweigsamkeit der User" ist zwar blöd - aber immerhin keine Belästigung
...während "Live-Musik" durchaus auch anders interpretiert werden könnte ?
Sad























Art-Cafe Macondo in der Strackgasse
Live-Musik jeden Freitag abends ab 20:00
...und im Sommer jeden Samstag vormittags draussen in der Einkaufspassage

Weitere Fotos unter http://www.qype.com/place/7094-Artcafe-Vineria-Macondo-Oberursel/photos


Zuletzt bearbeitet von ... am 13.11.2012, 12:10, insgesamt 7-mal bearbeitet


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 13.05.2009, 18:33       Nach oben   


Bericht der Frankfurter Rundschau vom 11.01.2008
Römisches Flair in der Altstadt
Oberursel „Artcafé Macondo“ wird fünf
Erfolg mit Musik, Kunst und Hingabe

Von Jürgen Streicher

Ein Ort für Kunstgenuss - immer freitags lockt das Macondo an der Strackgasse mit Live-Musik. Foto: RENATE HOYER
Jeden Freitag ist der Ort für Träume und Alpträume rappelvoll. Live-Musik, immer mit Herzblut gespielt, von Musikern, die ihrem Publikum nah sein wollen. Abstand erlaubt der kleine Raum gar nicht, die Symbiose ist unausweichlich. Im „Artcafé Macondo“ kommt man sich zwangsläufig näher. Einen Ort des Lebens, einen Ort der Begegnung wollte Stefano Scarlatti schaffen, als er das Café mit Vineria vor fünf Jahren eröffnete und sich einen Lebenstraum erfüllte. „Du bist verrückt“, sagten die Freunde des Römers damals. Mehr als sechs Monate Überlebenszeit wollte Scarlatti kaum ei- ner geben.

Die gelbe Säule mit den Kastanienzweigen mitten im sonnig-gelben Ambiente des Cafés ist die Verbindung zum mystischen Ort Macondo. Zu dem imaginären Dorf, in dem sich abgeschieden von der Welt das Leben abspielt, das Gabriel García Márquez in „Hundert Jahre Einsamkeit“ in unsterbliche Prosa transzendierte. Freuden, Katastrophen, Leiden, Liebe, Alltag, all das ist Macondo - im südamerikanischen Urwald und an der Oberurseler Strackgasse. Hier ist Stefano Scarlatti der Protagonist, dessen Leben sich - wie bei dem an den Kastanienbaum geketteten Buendía bei Márquez - im Umfeld der gelben Säule abspielt.

Freiwillig. An sechs Tagen in der Woche ist er da, meist im weißen Hemd mit Weste, über die das schulterlange Haar fällt. Macondo in Oberursel, das ist Stefano Scarlatti mit seinem immer noch wunderbar nach römischem Dolce vita klingenden Italo-Deutsch. Auf rund 350 Veranstaltungen blickt der 55-Jährige zurück, alle bei freiem Eintritt. Das gehört zum Konzept, das er konsequent verfolgt. Musik, Literatur, Kunst müsse für jeden greifbar sein.

Was in Bornheim oder Bockenheim wahrscheinlich ein Selbstgänger wäre, ein Kunstcafé mit Live-Musik, Ausstellungen und Lesungen, lebt in Oberursel stark vom Stammpublikum. Schön, dass auch der Bürgermeister öfters mal reinschaut.
Deutsch-englische und deutsch-italienische Stammtische haben das Macondo entdeckt, und viele Künstler. So bekommt Scarlatti alle sechs Wochen neue Tapeten in seinem Wohnzimmer mit Baum. Bis zum Sommer 2009 sind die Wände bereits ausgebucht.

Die Live-Musikabende am Freitag haben sich über die Region hinaus herumgesprochen. Anfragen von Musikern kommen aus der gesamten Republik, jede Woche kann sich der Hausherr neue Demo-CDs anhören. Die Musik ist der größte Magnet und gleichzeitig immer wieder das Sorgenkind. Denn leider ist sie auch mit Lärm verbunden, und das mag nicht jeder Nachbar. Da helfen nur stille Kompromisse. Wenn die Stimmung steigt und die Besucher fit werden für eine lange Nacht, steht Scarlatti die Uhr ins Gesicht geschrieben. Gehen die Zeiger unerbittlich gegen 23 Uhr, wird der Chef langsam unruhig. Der stille Kompromiss darf nicht unterhöhlt werden.

Im Sommer bekommt des Römers Traum vom Artcafé einen zusätzlichen Farbtupfer. Wenn er Holztische und -stühle auf dem Kopfsteinpflaster vor dem alten Haus mit dem wilden Wein an der Wand aufstellen kann. Wenn die Musik auch draußen auf einer Mini-Bühne spielt und die schöne alte Strackgasse tatsächlich mediterranes Flair ausstrahlt.


Frizz-Magazin vom 01.01.2008
Oberursel, Artcafé Macondo
Der Römer von Oberursel

Vor fünf Jahren hat es Stefano von Rom nach Oberursel verschlagen, wo er sich u.a. in ein Fachwerkhaus verliebt und dort ein kleines, mediterran gestyltes Cafe eingerichtet hat. Und das hat sich über die Jahre zu einem Treffpunkt für jüngere und ältere Kunst- und Musikliebhaber entwickelt. Jeden Freitag Livemusik von Bands und Solisten und alle 6 Wochen eine neue Ausstellung - auch nach über 350 Veranstaltungen gelingt es Stefano Scarlatti immer wieder Interessantes, Hörenwertes und Sehenswertes auf die Bühne und an die Wände zu bringen. Ebenfalls im Macondo beheimatet sind inzwischen auch verschiedene Stammtische, die hier ein gemütliches und ansprechendes Ambiente für Gespräche in Deutsch, Italienisch oder Englisch finden oder auch Raum für eine spannende Spielrunde. Klar das es eine Auswahl an offenen Weiß- und Rotweinen aus vielen Regionen Italiens, vor allem ausgesuchte Flaschenweine gibt, darunter auch verschiedene Bio-Weine. Aber auch die Kaffee- und Teetrinker kommen nicht zu kurz. Verschiedene Kaffeespezialitäten und fast 20 frisch aufgebrühte Teesorten lassen sich zu italienischen Kuchenspezialitäten genießen. Auf der Speisekarte stehen frische Salate und leckere kleine warme und kalte Gerichte.
Artcafé & Vinera Macondo, Strackgasse 14, Oberursel. Tel. 06171-989300
www.artcafe-macondo.de


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