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 STADTPLANUNG : 28 Wohneinheiten auf ehemaligem Klostergeländ      Verfasst am: 14.05.2009, 14:41       Nach oben   


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 29. 04. 2009
Herderstraße / Altenhöfer Weg: 28 Wohneinheiten sollen auf ehemaligem Schwestern-Gelände entstehen
In der kommenden Parlamentssitzung am 14. Mai 2009 stimmen die Stadtverordneten auch über das städtebauliche Rahmenkonzept in der Herderstraße / Altenhöfer Weg ab. Für einen Teilbereich des Geländes der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung soll ein Bebauungsplanverfahren auf der Grundlage eines städtebaulichen Rahmenkonzeptes eingeleitet werden. Damit würde der Weg geebnet für eine Bebauung auf diesem Areal mit maximal 28 Wohneinheiten.


Hintergrund:

Zwischen Herderstraße / Altenhöfer Weg befinden sich zurzeit die Gebäude der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung. Die Ordensschwestern benötigen den kompletten Grundstücksbereich mit einer Gesamtfläche von rund 13.000 m² nicht mehr und haben diesen daher an das Bauunternehmen Jökel verkauft.

Die Unternehmensgruppe Jökel war bereits in den vergangenen Jahren im Bereich der Hohemarkstraße unternehmerisch tätig. Das Gebäude an der Portstraße unmittelbar hinter den U3-Gleisen wurde von Jökel konzipiert, gebaut und vermarktet.

Von Jökel werden auf dem Grundstück der Schwestern ausschließlich Wohngebäude in unterschiedlichen Formen (Einzelhäuser und Wohnungen) und mit unterschiedlicher Kubatur geplant. Der Unternehmer richtet sich damit auf eine heterogene Zielgruppe aus. Ein Teil des Grundstücks am Altenhöfer Weg (ca. 2.745 m²), einschließlich der Kirche, soll von den Schwestern der Göttlichen Vorsehung auch künftig zu Wohnzwecken genutzt werden. Der danebenstehende Gebäudekomplex soll zu Gunsten der Wohnbebauung abgerissen werden.

Der östliche Teil des Grundstücksbereichs liegt bereits heute im Plangebiet eines rechtswirksamen Bebauungsplans (Nr. 19 „Neufeld“). Für den restlichen Grundstücksbereich besteht kein Bebauungsplan, der Flächennutzungsplan weist ein Sondergebiet für Bildung, Jugendeinrichtung und kirchliche Einrichtungen aus.

Entlang der Herderstraße sind vier Gebäude mit jeweils zwei Wohneinheiten und zwei Einfamilienhäuser geplant. Am Altenhöfer Weg sind drei Einfamilienhäuser, ein Gebäude mit zwei Wohneinheiten (eine sogenannte Stadtvilla) und zwei zusätzliche Gebäude geplant, in denen für 12 Ordensschwestern Wohnungen eingerichtet werden sollen. In der Grundstücksmitte zwischen Herder Straße und Altenhöfer Weg sollen zusätzlich vier Gebäude mit jeweils drei Wohneinheiten und ein Einfamilienhaus errichtet werden.

Für die Zwei- und Drei-Familienhäuser im Bereich der Herderstraße und der Grundstücksmitte sind jeweils zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss geplant. Aufgrund der Geländetopographie (das Grundstück weist Höhenunterschiede von bis zu 18m auf) erhalten die Häuser talseitig ein Kellergeschoss, das auch zu Wohnzwecken genutzt werden kann. Die Dachgeschosse sind als Staffelgeschosse geplant.

Bei den Drei-Familienhäusern nördlich der Kirche soll das Erdgeschoss zugunsten der Unterbringung von Stellplätzen eingerückt werden. Der Kellerraum (Souterraingeschoss) soll zu Wohnzwecken genutzt werden.

Es ist geplant, die Einfamilienhäuser in diesem Bereich niedriger zu gestalten, so dass diese zweigeschossig mit einem Kellergeschoss (zu Wohnwecken) errichtet werden sollen. Ein Dachausbau (oder Staffelgeschoss) ist nicht geplant.

Im Bereich des Altenhöfer Weges werden für die Gebäude der Ordensschwestern zwei Vollgeschosse mit Staffelgeschoss, für die Einfamilienhäuser und das Zweifamilienhaus ein Vollgeschoss mit Staffelgeschoss geplant. Auch hier ist die Geländeneigung so stark, dass an der Südseite jeweils das Kellergeschoss aus dem Gelände herausragen wird. Im Bereich der Einfamilienhäuser können hier auch Garagen untergebracht werden.

Das Gebiet wird nördlich über die Herderstraße und südlich über den Altenhöfer Weg erschlossen. Durch das Gebiet soll eine innere Erschließungsstraße als Wohnstraße parallel zur Herderstraße geführt werden. Die notwendigen Stellplätze werden in Garagen, Carports und offenen Stellplätzen nachgewiesen, die über diese Erschließungsstraße angedient werden.

Planungsrecht besteht bisher nur für einen Teil des Grundstücksbereichs. Durch die erforderliche Änderung der Nutzungsart von „Bildungs- und kirchliche Einrichtung“ in „Wohnnutzung“ ist die Durchführung eines Bebauungsplanverfahrens zur Schaffung des Baurechts notwendig. Das vorgelegte städtebauliche Rahmenkonzept soll als Grundlage für die Aufstellung des Bebauungsplanverfahrens dienen.


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