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 Presseberichte      Verfasst am: 01.12.2011, 08:42       Nach oben   


Artikel der TZ vom 23. November 2011
Gefahren des Rauschs
Auch die Zahl der Mädchen, die Alkohol trinken, hat zugenommen.
Alkohol ist die Hauptdroge bei Jugendlichen. Und sie konsumieren ihn zunehmend in der Öffentlichkeit – auch in Oberursel.

Von Sophia Bernhardt

Alkoholmissbrauch bei Kindern (Symbolbild) Oberursel. Es ist alarmierend: Alkohol wird von Jugendlichen immer früher exzessiv konsumiert. Das Einstiegsalter, ein Bier oder etwas anderes Alkoholisches zu trinken, liegt durchschnittlich bei 11 Jahren. Ihren ersten Rausch haben Jugendliche im Schnitt mit 13 Jahren. Das ist ein Ergebnis des Berichts zur Drogensituation in Oberursel für das Jahr 2011, der am Dienstag Thema im Sozial- und Kulturausschuss der Stadt war. Herausgegeben wurde der Band vom Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis.

Im vorigen Jahr waren es 141 Jugendliche aus der Brunnenstadt, die das Zentrum aufsuchten, um sich beraten und behandeln zu lassen. Über zehn Prozent der längerfristig betreuten Jugendlichen sind unter 17 Jahre. Knapp die Hälfte der Jugendlichen suchte die Beratungsstelle auf, weil sie ein Alkoholproblem haben, ein Fünftel, weil sie Cannabis konsumieren.

Während Jugendliche alkoholische Getränke früher heimlich oder privat auf Feten konsumierten, "geschieht dies jetzt gehäuft auf öffentlichen Plätzen, in U- und S-Bahnen", lässt sich im Bericht nachlesen. Auch beim diesjährigen Hessentag tranken Minderjährige Bier, Wein oder Hochprozentiges in aller Öffentlichkeit. Motiv für den Konsum "ist meistens eine vermeintlich gute Stimmung oder die Jugendlichen wollen sich lockerer fühlen".

Alcopops gelten nach wie vor als besonders gefährlich für Jugendliche. Noch gefährlicher ist jedoch das Rauschtrinken, das auch als Binge-Drinking oder Komasaufen bezeichnet wird. "Es ist in den Mittelpunkt der Besorgnis beim Thema Jugendliche und Alkohol gerückt", heißt es im Bericht. Von Rauschtrinken spricht man, wenn mindestens fünf Gläser Alkohol bei einer Veranstaltung konsumiert werden.

Die gesundheitlichen Schäden für Jugendliche sind immens. Regelmäßiger Alkoholkonsum verursacht organische Schäden und belastet die Psyche. Die Zahl der Jugendlichen in Deutschland, die nach einem Kampftrinken wegen einer Alkoholvergiftung in Behandlung waren, hat sich in den Jahren 2000 bis 2006 bei den 10- bis 19-Jährigen auf 19 000 verdoppelt. Überdurchschnittlich gestiegen sind die Alkoholvergiftungen in den vergangenen Jahren bei den 15- bis 19-Jährigen. "Rauschtrinken scheint ein spezifisches Problem Jugendlicher zu sein", resümiert der Bericht.

In Oberursel gebe es zwei Gruppen von Jugendlichen: Diejenigen, die in Maßen Alkohol konsumierten, und diejenigen, die sehr früh große Mengen tränken, bestätigt Sarah Müller, seit Anfang dieses Jahres Mobile Beraterin des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für die Stadt Oberursel. Die Zahl der Mädchen, die Alkohol konsumierten, habe zugenommen.

Cannabis war auch in diesem Jahr die am häufigsten konsumierte illegale Droge. Deutschlandweit haben 28,3 Prozent der 12- bis 25-Jährigen die Droge schon einmal ausprobiert, ein leichter Rückgang seit 2004 (31,1 Prozent). Die Folgen bei regelmäßigem Konsum sind gravierend: Das Kurzzeitgedächtnis verschlechtert sich und die Fähigkeit für logisches Denken und Urteilen nimmt ab, haben Studien ergeben. In Oberursel habe die Mobile Beratung mit Jugendlichen gearbeitet, die Cannabis konsumieren, beziehungsweise präventiv gearbeitet, also über die Droge aufgeklärt.


Rauchen ist out

Während immer noch viele Erwachsene zur Zigarette greifen, geht bei Kindern und Jugendlichen der Trend zum Nichtrauchen. Der Anteil der Raucher bei den 12- bis 17-Jährigen sinkt deutschlandweit seit zehn Jahren. "Diesen Wandel erleben wir auch bei den Oberurseler Jugendlichen. Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und Jugendzentren werden inzwischen von fast allen akzeptiert", so der Bericht. Essstörungen sind ein weiteres Thema, das Sarah Müller Sorgen bereitet, und das die Berater auch ansprechen. "Jedoch fragten die Jugendlichen nicht nach Hilfe".


 PRESSEBERICHTE      Verfasst am: 14.08.2009, 10:15       Nach oben   


Bericht der FR vom 09.01.2009
Anwohner fordern Hilfe
Randale im Camp King
VON JÜRGEN STREICHER
Saufende Jugendliche (Bild: ddp)
Diebstahl, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Beleidigung und Bedrohung - die Liste der Straftaten, von denen sich einige Anwohner des Neubaugebietes Camp King durch junge Leute bedroht sehen, ist lang. So sehr beeinträchtigt fühlen sie sich, dass sie nun von der Stadt "konsequentes und kurzfristiges Handeln" fordern, etwa ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Um das "Zusammenrotten von Jugendlichen" zu stören, von denen ein hohes "Bedrohungspotenzial" ausgehe.
Was Sven Scheid stellvertretend für die Anwohner an Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) schreibt, wird laut dessen Antwort auch von der Stadt wahrgenommen. "Dies ist kein Zustand, der auf Dauer toleriert werden kann", schreibt Brum, das Camp King sei dabei kein Einzelfall. Zwar wirbt er um Verständnis bei "übermütigem Verhalten" und Integration der Jugendlichen in die Gesellschaft statt Ausgrenzung, aber er kündigt auch "koordiniertes Vorgehen" an, um "die Probleme in den Griff zu bekommen"
Streetworker einstellen
Brums Vier-Punkte-Programm sieht etwa das Anbieten alternativer Aufenthaltsorte vor, auch auf öffentlichen Plätzen, "um das Problem herumlungernder Jugendlicher in Parks zu kanalisieren". Gesucht werde der Dialog mit den Jugendlichen, auch durch sozialpädagogische Betreuung. Noch in diesem Jahr solle dafür ein Streetworker eingestellt werden.
Im Camp King sei die Polizei bei Eskalationen mehrfach eingeschritten, sie zeige dort auch abends Präsenz. Dies sei, so Brum, aber nicht der Weg, um die Probleme aus der Welt zu schaffen. Genau das aber erwarten die Bürger, für die Sven Scheid spricht. Neben Alkoholverbot fordern sie hellere Beleuchtung und Einzäunung der Parkanlage sowie eine Schließung ab 20 Uhr oder das Engagement eines Sicherheitsdienstes zum Schutz der Anwohner.


 SOZIALE BRENNPUNKTE : Saufende Jugendliche und Randale im Ca      Verfasst am: 14.08.2009, 10:13       Nach oben   


SOZIALE BRENNPUNKTE : Saufende Jugendliche und Randale im Camp King

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