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 Forumsthemen      Verfasst am: 18.12.2011, 14:08       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Neubau Gymnasium Oberursel


18.12.2011 14:06 Uhr - Autor: B+L - Neubau Gymnasium Oberursel
Das neue Gebäude ist an Scheußlichkeit wohl kaum zu übertreffen.

Dabei war man mit dem etwas älteren Neubau und der Rotunde doch auf einem guten Weg.
?


 Architektur: Neubau des Gymnasiums Oberursel      Verfasst am: 29.07.2011, 10:24       Nach oben   


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 28. 07. 2011
Durchgeatmet nach dem Hessentag – jetzt geht es weiter: Die Schwerpunkte der Stadtentwicklung für die 2. Jahreshälfte 2011
Nach dem letzten Open Air des Hessentages am 19. Juni 2011 und den sich anschließenden Abbau- und Aufräumarbeiten in der Stadt begann mit den Sommerferien das „Durchatmen“ für alle Beteiligten, aber auch für die Bürger der Stadt, die die notwendigen Einschränkungen während der 11 Tage im Juni mit großem Verständnis mitgetragen haben.

Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Wir haben in den letzten zwei Jahren vor dem Hessentag gezeigt, wie sich die Stadt durch eine verbesserte Infrastruktur (Hohemarkstraße, S- und U-Bahnhöfe) und durch einzelne Gestaltungsmaßnahmen (Adenauerallee und Holwegplätzchen) insgesamt positiv verändern kann. Wir haben daraus gelernt und wollen alles daran setzen, diesen Schwung mitzunehmen und Oberursel weiterhin als moderne, wandlungsfähige und agile Stadt zu präsentieren. Aus diesem Grund werden wir mit Augenmass und wohlüberlegt, gleichzeitig aber auch mit der erforderlichen Energie neue Projekte anstoßen und begonnene Vorhaben fortführen.“

Die Projekte der 2. Jahreshälfte 2011:

Bildung
Bezogen auf das Schulbauprogramm des Hochtaunuskreises ist die Situation 2011 weitgehend entspannt. Innerhalb der Gymnasiumbaustelle sind die gröbsten Arbeiten abgeschlossen. Arbeiten an der Fassade und am Innenausbau prägen den Charakter dieser Baustelle.


Stadtentwicklungskonzept
Unabhängig von dem genannten Einzelthema hat die Stadtverordnetenversammlung mit ihrem Beschluss vom 8. Juni 2011, ein Stadtentwicklungskonzept zu erarbeiten, eine umfassende Diskussion angestoßen, die Oberursel über das Jahr 2011 hinaus bestimmen wird. Hier geht es um Grundsatzfragen zur Stadtentwicklung, zum Verkehr und der zukünftigen Entwicklung der Gesamtstadt. Mit dem genannten Beschluss ist die Verwaltung aufgefordert, ein Konzept für den Entstehungsprozess eines Stadtentwicklungsplanes vorzulegen. Erste Weichenstellungen hierzu sind getroffen. „Der erste Schwerpunkt wird in der Innenstadt liegen und klar ist auch, dass Bürgermeinung in diesem Prozess großgeschrieben wird“, so Brum abschließend.


Artikel der TZ vom 02. April 2011, 03.25 Uhr (letzte Änderung 02. April 2011, 05.05 Uhr)
Initiative: Ein wenig mehr Aufhellung darf’s schon sein
Oberursel. Wie von Landrat Ulrich Krebs (CDU) angekündigt, hat sich der Kreischef mit den für die Erweiterung des Gymnasiums verantwortlichen Architekten zusammengesetzt, um nach Möglichkeiten zu suchen, wie die tiefdunkle Fassade des Schulbaus aufgelockert werden könnte.

Wie berichtet, hatten sich Anwohner der Schule in einer Initiative zusammengeschlossen und gegen die «schwarzen Aussichten» vor ihrer Haustür protestiert. Die Anwohner sahen sich von den großen schwarzen Fassadenteilen erdrückt, von «Schwarzbau», «CIA-Zentrale» und «Trauerhalle» war die Rede. Die Hoffnung der Anwohner, dass doch noch großflächige Farbveränderungen möglich sind, weil ein Großteil der Fassadenplatten noch nicht passgenau fürs Gymnasium zugeschnitten war, erfüllte sich wohl nicht.


Hellgrün lackiert
Jetzt hat Krebs der Schulgemeinde und der Initiative Möglichkeiten einer Veränderung der Fassade am Gymnasium vorgestellt. Der von den Architekten erarbeitete Entwurf sieht vor, die anthrazitfarbenen Fassadenplatten als Gestaltungselemente beizubehalten, den Anteil an matt eloxierten Aluminiumelementen aber deutlich zu erhöhen und zur weiteren Auflockerung zusätzlich hellgrün lackierte Aluminiumtafeln einzusetzen.

Dadurch werde die Fassade aufgelockert, so der Landrat. Der Entwurf sehe außerdem vor, entlang der Schulfassade in der Zeppelinstraße sieben weitere Winterlinden zu pflanzen, «sodass sich vor dem Gebäude eine relativ dichte alleenähnliche Baumreihe ergibt». Es sollen Bäume gepflanzt werden, die bereits eine Kronenhöhe von sechs bis sieben Metern aufweisen.


Richtige Richtung
Die Bürgerinitiative sieht die geplanten Aufhellungen als Verbesserung und als «Schritt in die richtige Richtung». «Die Mehrzahl der Mitglieder der Initiative hätte sich natürlich gewünscht, dass der Bauherr von der vorgesehenen dunklen Farbe Abstand nimmt, was aber wohl nicht mehr möglich ist», so Initiativen-Sprecher Norbert Bill.

Die Anwohner seien übereinstimmend der Auffassung, dass der nun geplante Einbau der hellen Elemente noch nicht in ausreichendem Umfang vorgesehen sei. Insbesondere bei den großen schwarzen Flächen der Gebäude B, C, D und F sollten unbedingt weitere Aufhellungen eingeplant werden. Und dies solle, um der Gesamtkonzeption gerecht werden zu können, auch für das Haus B gelten.

Die Initiative begrüßt die geplante verdichtete Begrünung mit Winterlinden in den Zeppelinstraße. Im Plan der Architekten sei diese Begrünung durchgehend vorgesehen, also bis zur Liebfrauenstraße. Sollte dies realisiert werden, könne es als optische Aufwertung gesehen werden.new (new)


[url=http://www.fnp.de/tz/region/lokales/doch-noch-andere-platten_rmn01.c.8726474.de.html]Artikel vom 04. März 2011, 03.25 Uhr (letzte Änderung 04. März 2011, 05.06 Uhr)

Doch noch andere Platten?
Kreis will prüfen, ob die Fassade durch andersfarbige Elemente aufgelockert werden kann
Die Fraktionen im Stadtparlament waren sich einig: Der Kreis soll beim Thema Fassadengestaltung am Gymnasium gemeinsam mit den Anwohnern nach einer Lösung suchen. Ein erstes Gespräch gab es bereits.

Von Martina Jensong

Oberursel. So sehen die dunklen Platten aus, die derzeit an den neuen Bauten fürs Gymnasium befestigt werden. Foto: Priedemuth Es war schon eine andere Stimmung als sonst im Parlament. Hitziger als in den Monaten zuvor gerieten die Stadtverordneten bei strittigen Themen aneinander. War es doch die letzte Sitzung in dieser Legislaturperiode – und damit zugleich Wahlkampfzeit.

Beim Thema Fassadengestaltung am Gymnasium allerdings sprachen die fünf Fraktionen mit einer Stimme. Aus drei Dringlichkeitsanträgen zum Thema – vorgelegt von CDU/FDP, Grünen und OBG – wurde ein gemeinsamer: Darin fordern die Stadtverordneten den Magistrat auf, mit dem Hochtaunuskreis, der ja Bauherr ist, zu erörtern, «welche Möglichkeiten einer Veränderung des optischen Eindrucks der Fassade gesehen werden».

Die Parlamentarier können sich beispielsweise eine intensivere Begrünung vorstellen. Ihrer Ansicht nach sollte aber auch geprüft werden, ob «eine in Teilen aufgehellte Fassadengestaltung» möglich ist. Zudem drängen sie darauf, dass mit den Anwohnern das Gespräch gesucht wird, «damit ihre Interessen im weiteren Verfahren berücksichtigt werden können».

Wie berichtet, hatten diese Woche Anwohner wegen der dunklen Platten, die derzeit an den Erweiterungsbauten fürs Gymnasium befestigt werden, Alarm geschlagen. Sie halten es für «unzumutbar, dass ein Komplex dieser Größenordnung schwarz oder fast schwarz gestaltet» wird. Sie wollen keine «Trauerhalle» vor ihrer Haustür.

Von einer «unmöglichen Fassade» in der «Farbe des Todes» sprach am Mittwochabend im Parlament nun auch SPD-Fraktionschef Dr. Eggert Winter (SPD). Dr. Christoph Müllerleile (OBG) hätte gern – wie im ursprünglichen Dringlichkeitsantrag seiner Fraktion gefordert – für einen sofortigen Baustopp plädiert. Doch wie Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) den Stadtverordneten zuvor erläutert hatte, gebe es dafür keine rechtliche Basis, da keine Gestaltung der Fassade beispielsweise über den Bebauungsplan vorgeben worden sei. Was möglich gewesen wäre, aber woran offenbar niemand gedacht hatte – weder bei der Verwaltung noch im Bau- und Umweltausschuss.

Damit dieses Thema künftig bei «gebietsbeherrschenden Gebäuden» nicht mehr «verschlafen» werde, drängte Grünen-Fraktionschef Christof Fink darauf, dass die Stadt in einer der nächsten Sitzungen des Bau- und Umweltausschusses darüber informiert, wie vor der Erteilung einer Baugenehmigung auf die Gestaltung eines Hauses Einfluss genommen werden könne.

Deutlich zurückhaltender als Winter und Müllerleile äußerte sich Kerstin Giger (CDU). Sie nahm den Kreis in Schutz, verwies auf Gespräche, die es mit der Schule und den Architekten zur Fassadengestaltung gegeben habe. Die Entscheidung sei also nicht eigenmächtig getroffen worden. Und dass die Anwohner nicht einbezogen wurden, habe vielleicht auch damit zu tun, dass die Zeit drängte, «weil die Fassade vor dem Hessentag fertig sein sollte».


«Nicht so gravierend»

Ihr Fraktionskollege Thomas Studanski – der sich bei der Abstimmung über den gemeinsamen Dringlichkeitsantrag als Einziger enthielt – befand die anthrazitfarbenen Platten als «nicht so gravierend». Auch von seinen Kindern, die das Gymnasium besuchten, habe er noch keine Beschwerden gehört. Wenn die Betonbauten weiß wären, «hätte eine Klage der Anwohner wegen Blendung nicht lange auf sich warten lassen», meinte er. «Im Sommer werden sie froh sein, dass das Ding relativ dunkel ist.» Ähnlich wie Kerstin Giger sah Studanski wenig Chancen, dass die Fassade noch komplett in einer anderen Farbe gestaltet werden könnte. Schließlich seien die Platten bereits bestellt worden.

Ob man andersfarbige Elemente hineinbringen kann, soll aber jetzt offenbar geprüft werden. Dies war zumindest am Donnerstag von Kreissprecherin Pamela Ruppert zu erfahren. Sie berichtete von einem Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative «Keine schwarze/anthrazitfarbene Fassade am Gymnasium Oberursel» in der Schule, an dem am Donnerstagmorgen auch Landrat Ulrich Krebs (CDU) teilgenommen habe. Der Kreis werde nun klären, ob schon alle Platten hergestellt seien oder ob man noch eingreifen könne. Im Gespräch sei den Anwohnern auch zugesichert worden, sie an den Planungen für die Begrünung zu beteiligen.

Bäume mit großen Kronen könnten gerade in der Zeppelinstraße große Teile der dunklen Fassaden verdecken, meint beispielsweise Bürgermeister Brum (SPD). Für Norbert Bill, Sprecher der Initiative, ist aber vor allem die Aussicht, dass möglicherweise noch nicht alle Platten gefertigt sind und deswegen «ein gewisser Wandel herbeigeführt» werden kann, entscheidend.


Und noch einmal Anthrazit

«Sie geben sich Mühe, etwas zu retten.» Das war der Eindruck, den Gisela Grützmacher, ebenfalls Mitglied der Initiative, beim Gespräch mit Vertretern des Kreises gewonnen hat. Sie wünscht sich zudem, dass auch für die Fenster-Jalousien eine andere, hellere Farbe gewählt wird. Denn wie sie und Bill beim Gespräch erfahren haben, sei geplant gewesen, auch den Sonnenschutz für die Räume in Anthrazit zu halten. (mj)


Artikel vom 03. März 2011, 03.25 Uhr (letzte Änderung 03. März 2011, 05.12 Uhr)
Kreis-SPD: Krebs soll Gespräch mit Anwohnern suchen
Oberursel. Nach OBG und FWG erklärt sich nun auch die SPD-Kreistagsfraktion mit der Nachbarschaftsinitiative, die sich über die Fassadengestaltung am Gymnasium beklagt hat, solidarisch. «Mit Recht weisen die Anwohner darauf hin, dass die dort lebenden Menschen die nächsten Jahrzehnte mit einem schwarz eingefassten Bauwerk leben müssen, das sie als trist und erdrückend empfinden», sagt Fraktionschef Manfred Gönsch. Seine Fraktion unterstütze daher die Forderung der Anwohner an den Landrat, «sich für die berechtigten Interessen der Betroffenen zu öffnen».

Es reiche nicht aus, die Bürger auf ihre Möglichkeiten im Baugenehmigungsverfahren hinzuweisen, vielmehr müsse der Dialog gesucht werden, um die Akzeptanz der Bauten zu erhöhen, so Gönsch weiter. «Gerade weil Schulen als meist sehr große öffentliche Gebäude markante Auswirkungen auf das gesamte Erscheinungsbild einer Stadt oder Gemeinde haben.» Doch der offene Brief der Anwohner des Gymnasiums zeige, dass die Kommunikation zwischen Kreis und Bürgern bei diesem Bauprojekt mangelhaft sei.


Artikel der TZ vom 28. Februar 2011, 20.37 Uhr (letzte Änderung 01. März 2011, 04.31 Uhr)
Anwohner wollen keine CIA-Zentrale
Schwarze Fassade des Gymnasiums bringt Bürger aus Zeppelinstraße und Berliner Straße auf die Barrikaden
«Schwarzbau», «CIA-Zentrale», «Trauerhalle» – das sind Namen, die eine Bürgerinitiative für den Neubau des Gymnasiums kreiert. Der Hintergrund: Der riesige Bau zwischen der Zeppelinstraße und der Berliner Straße soll rundum eine schwarze Fassade erhalten.
Von Michael Neumann

Oberursel. Noch steht die Verkleidung der Fassade des Gymnasiums mit anthrazitfarbenen Platten ganz am Anfang. Oberurseler, die rund ums Gymnasium wohnen, hoffen auf einen Baustopp. Foto: Jens PriedemuthAnwohner der Großbaustelle Gymnasium Oberursel sehen im wahrsten Sinne des Wortes schwarz, wenn sie an die Gestaltung der Fassade für den Neubau der Schule denken. Die soll nämlich rundum auf einer Fläche von 250 mal 200 Meter in Schwarz oder Anthrazit gestaltet werden.

Dagegen wenden sich die Anwohner der Zeppelinstraße und der Berliner Straße ganz entschieden, und sie haben am Wochenende eine Initiative «Keine schwarze/anthrazitfarbene Fassade am Gymnasium Oberursel» gegründet. Wie die Fassadengestaltung wirken wird, davon kann man schon jetzt einen Eindruck gewinnen, denn an dem ersten Block an der Ecke Zeppelinstraße/Liebfrauenstraße wurden die dunklen Fassadenteile bereits angebracht.

«Wir halten es für unzumutbar, dass ein Komplex dieser Größenordnung inmitten der Stadt schwarz oder fast schwarz gestaltet wird», heißt es in einem von 50 Anwohnern unterschriebenen offenen Brief, den die Initiative gestern dem Landrat als Bauherrn, dem Kreisbauamt, allen im Kreistag vertretenen Fraktionen, dem Oberurseler Magistrat, den Fraktionsvorsitzenden und der Schulleitung des Gymnasiums zukommen ließ.


Trist und erdrückend

Die Anwohner haben für die «deprimierende, triste und erdrückende» Fassade auch schon die passenden Namen gefunden: «Trauerhalle», «CIA-Zentrale», «der schwarze Block» oder «Schwarzbau».

«Schwarze Gebäude in vergleichbarem Ausmaß gibt es in ganz Oberursel nicht, und sie passen auch nicht zur freundlichen Gesamtgestaltung unserer Stadt», sagt Initiativen-Sprecher Norbert Bill. Durch die massive Blockrandbebauung würden die Grundstücke in der Nachbarschaft des Gymnasiums verschattet, «mit der geplanten Farbgestaltung sehen wir dann nur noch schwarz», so Bill.

Die Farbgestaltung sei in der von der Stadt Oberursel erteilten Baugenehmigung nicht festgelegt worden, den Anwohnern sei bei der Vorstellung des Bauprojektes Gymnasium aber zugesichert worden, dass die Fassade hell und freundlich gestaltet werden solle, sagt Bill. Und er weiß auch, «dass es vor kurzem eine Bemusterung mit hellen Fassaden gab».

Bill: «Das Fehlen einer Gestaltungssatzung bedeutet nicht, dass der Hochtaunuskreis als Bauherr keine Rücksicht nehmen muss.» Mit der massiven Bebauung des Gymnasiums werde die Grenze des Zulässigen und Zumutbaren erreicht. «Wenn der Bau nun auch noch eine schwarze Fassade erhält, wird die erdrückende Wirkung des Neubaus weiter gesteigert und die baurechtlich erlaubte Grenze überschritten», sagt Bill. Als «zynisch» bezeichnete er es, dass der Kreis der Initiative vorhalte, die Anwohner hätten ja gegen die Baugenehmigung klagen können. Die Initiative fordert einen sofortigen Baustopp für die Errichtung der Fassade und die Herstellung einer hellen und freundlichen Fassade.


Kein Baustopp

Einen solchen Baustopp wird es allerdings nicht geben, so Kreissprecherin Pamela Ruppert. Die Fassade des Gymnasiums werde nicht als reine schwarze Front erscheinen, denn 60 Prozent der Gesamtfläche werde von Fenstern eingenommen, was die Fassade insgesamt erheblich auflockere. Außerdem würden Aluminiumelemente in die «Außenhaut» eingefügt ebenso wie grüne Lüftungsgitter.

Vor den zu den Wohnhäusern hin gelegenen fensterlosen Gebäudetrakten würden Bäume gepflanzt, die den Blick aus den benachbarten Wohnhäusern auf das Schulhaus auflockern. Ruppert verwies darauf, dass das Konzept für die Fassadengestaltung mit der Schulleitung abgestimmt worden sei. «Auch deswegen gibt es für den Kreis keinen Grund für einen Baustopp.» Die Fassadengestaltung neu zu erarbeiten, sei darüber hinaus zeitlich und finanziell nicht machbar, so Ruppert.

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) glaubt, dass durch die Farbgestaltung mit Anthrazit der Bau «ein Stück zurückgenommen wird». In Gelb beispielsweise würde der Bau zu wuchtig erscheinen. «Die geplanten Baumpflanzungen werden das Gesamtbild sicher auflockern», ist Brum überzeugt. (new)


Artikel der TZ vom 02. März 2011, 03.24 Uhr (letzte Änderung 02. März 2011, 05.01 Uhr)
OGB und FWG stehen Nachbarn zur Seite
Oberursel. Die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) und die Freie Wählergemeinschaft des Hochtaunuskreises (FWG) haben sich dagegen ausgesprochen, dass die Neubauten des Gymnasiums Oberursel mit einer fast schwarzen Fassade versehen werden. Das sei für Schüler, Lehrer und die Anwohner der Schule nicht zumutbar. Bereits jetzt sei an Teilen der neu angebrachten Fassade erkennbar, wie der dreigeschossige Klotz bald aussehen werde.

OBG und FWG schließen sich der Auffassung der neu gegründeten Nachbarschaftsinitiative an, dass Schulbauten hell und freundlich aussehen müssen, innen wie außen. Andernfalls wirkten sie deprimierend, trist, erdrückend, eher wie eine Trauerhalle als eine pädagogische Einrichtung, meinte der schulpolitische Sprecher der FWG, Dr. Christoph Müllerleile.

OBG und FWG, so Müllerleile, haben sich in einem gemeinsamen Brief an Landrat Krebs und Bürgermeister Brum, gewandt und eine Einstellung der Fassadenarbeiten gefordert. Aus keinem der bei der Genehmigung des Gymnasialneubaus vorgestellten Modelle und Bauzeichnungen sei erkennbar gewesen, dass der Gebäudekomplex mit einer fast schwarzen Verkleidung versehen werden solle.

Die monströse Bebauung des Gymnasiumgeländes sei den Nachbarn an der Zeppelinstraße ursprünglich als aufgelockert und nachbarschaftsfreundlich präsentiert worden. Mittlerweile sei das Ausmaß der Bebauung mit seinen fensterlosen Fassaden zur Zeppelinstraße hin für jedermann sichtbar,

OBG und FWG fordern daher mit den Anliegern einen sofortigen Baustopp beim Anbringen der Fassaden und den Austausch der bereits angebrachten dunklen gegen eine helle, freundliche Umkleidung des Gebäudes. «Elternschaft, Lehrer und Schüler der Schule sollten gemeinsam und rasch auf die Barrikaden gehen», regt Müllerleile an. red (red)


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