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       Verfasst am: 22.05.2013, 01:05       Nach oben   


Das Ehrenmal ist Thema
16. Städtisches Ehrenmal an der Christuskirche; weitere Magistratsinformation zum Beschlus F) 2 StvV vom 21.03.2013
im
Bau- und Umweltausschuss
Termin: Mi, 22.05.2013 17:45 Uhr
https://oberursel.ratsinfomanagement.net/tops/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0Ne.LaxCYv8Ur4Oi3Mi5GJ


 Presseberichte      Verfasst am: 27.09.2011, 21:32       Nach oben   


http://obgblog.com/2011/01/25/anfrage-ehrenmal/
Restaurierung Ehrenmal vom Wetter abhängigErstellt am 25. Januar 2011 von Christoph Müllerleile
Die OBG-Stadtverordnetenfraktion hatet für die Stadtverordnetenversammlung am 3. Februar folgende Anfrage gestellt: Die Restaurierung des Ehrenmals an der Christuskirche sollte laut Ankündigung der Stadt im November 2010 beginnen. Wir fragen den Magistrat:

1. Wieso verzögern sich die Restaurierungsarbeiten?
2. Wann ist mit deren Beginn zu rechnen?

Antwort des Magistrats auf der Stadtverordnetenversammlung:

Nach der ursprünglichen Planung sollte die Restaurierung durch die Eppsteiner Fachfirma Steyer am 22.11.2010 beginnen. Der vorgesehene Termin konnte nicht eingehalten werden. Der dann folgende massive Wintereinbruch ließ eine Arbeitsaufnahme nicht zu.
Die besonders geschädigten Teile im unteren Bereich der Mosaiksäule wurde n zur Stabilisierung der aufgebrochenen Mosaikschale und zum Schutz vor direkter Nässe mit Schutzplatten ummantelt und verspannt.
Zum Aufteilen und Einsägen der Segmente, zum Ablösen mit Spezialsägen und zur zerstörungsfreien Aufnahme in entsprechende Lagerflächen sowie dem Verpacken und Transport ist ein Zeitraum von mindestens einer Woche mit trockener Witterung und Temperaturen über dem Gefrierpunkt erforderlich. Die Arbeiten müssen möglichst ohne Unterbrechung durchgeführt werden.
Sollte in den nächsten Wochen eine etwas wärmere Winterphase eintreten, könnte mit den Arbeiten begonnen werden. Ansonsten ist mit einem Arbeitsbeginn im März zu rechnen.


 DENKMALSANIERUNG: Ehrenmal an der Christuskirche      Verfasst am: 27.09.2011, 21:29       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Teure Denkmalsanierung


27.08.2011 11:28 Uhr - Autor: WModerau - Teure Denkmalsanierung
Da steht so eine Säule im neben der Kirche, die droht umzukippen. Wie bei (fast) jeder öffentlichen Baumaßnahme wird es teurer als erwartet. Es handelt sich um ein Denkmal für die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges. Obwohl sich vermutlich nur noch eine Minderheit der Oberurseler Bevölkerung an die Zeit 1914 – 1918 erinnern möchte, kann ich ein Gedenkmal für die Toten durchaus akzeptieren. Aber nun ist das Ding kaputt. Ginge die weitere Erinnerung nicht auch eine Nummer kleiner? Warum kann nicht an Stelle der Säule ein Gedenkstein mit Gedenktafel aufgestellt werden? Wo ist (in Jahren gemessen) die vernünftige Grenze eines aufwendigen Gedenkens? Also ich fand z.B. die Zeit des 30-jährigen Krieges auch sehr gedenkenswert, kann dies aber durchaus ohne teures Denkmal tun.


28.08.2011 17:53 Uhr - Autor: rotteck - Teure Denkmalsanierung
Das Ehrenmal ist vom Landesamt für Denkmalpflege als Kulturdenkmal deklariert worden. Der Eigentümer, das ist in diesem Fall die Stadt Oberursel, hat die gesetzliche Verpflichtung das Denkmal zu erhalten. Die Stadt darf daher nicht einfach einen Gedenkstein oder eine Gedenktafel als Ersatz hinstellen.

Vielen Bürgern unserer Stadt ist ds Schicksal der Säule nicht gleichgültig. Immerhin hat die ehrenamtliche Initiative zur Rettung des Ehrenmals im letzten Jahr rund 70.000 Euro gesammelt, um die Stadt bei der Sanierung zu unterstützen. Auch das Land Hessen wird die Sanierung mit einem Zuschauß unterstützen. Ich empfehle einmal die Homepage der Initiatve anzuschauen, dort gibt es sehr viele interessante Informationen zum Thema:
www.ehrenmal-oberursel.de/


29.08.2011 15:46 Uhr - Autor: B+L - Teure Denkmalsanierung
70Tausend von der Fangemeinde und xxTausend? vom Land - klingt gut.

Wie groß ist denn der Restbetrag, den die Stadt zu tragen hat ?


30.08.2011 08:26 Uhr - Autor: rotteck - Teure Denkmalsanierung
Aus der Taunus Zeitung:
Nackig steht es da, das Ehrenmal an der Christuskirche. Wegen des aufwendigen Baugerüsts fällt es nicht so auf, dass der Betonsäule das bunte Kleid fehlt. Eigentlich wollte die Restaurationsfirma Steyer nach dem Hessentag das schadhafte Mosaik nicht nur abnehmen, sondern auch wieder fachmännisch anbringen. Doch dann kam ein Gewitter. Die Säule schwankte bedenklich im Wind. ... Offenbar trug die Mosaik-Haut maßgeblich zur Stabilisierung der Hohlsäule bei. Und ohne Mosaik ist das 1930 eilig errichtete Mahnmal, das an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erinnert, nicht mehr standsicher.
Ärgerlich, denn die Finanzierung der geplanten Restaurierung hatte die im August 2010 gegründete Initiative "Rettet das Ehrenmal" in der Tasche. 170 000 Euro sollte die Renovierung kosten, 35 000 Euro waren bereits voriges Jahr in den städtischen Haushalt eingestellt, sagenhafte 80 000 Euro hat die Initiative gesammelt, das fehlende Geld hoffte man unter anderem von der Stadt und dem Landesamt für Denkmalpflege zu bekommen.
Doch nun wird voraussichtlich alles teurer. Eine zusätzliche Befestigung sei vonnöten.

Den ganzen Artikel unter: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/vordertaunus/das-ehrenmal-wackelt_rmn01.c.9159471.de.html


07.09.2011 08:57 Uhr - Autor: rotteck - Teure Denkmalsanierung
Hier die neueste Information der Initiative "Rettet das Ehrenmal":

"In den letzten Tagen gab es beunruhigende Presseberichte über eine schwankende Säule und einen Baustopp. Der Magistrat hat bei der Stadtverordnetenversammlung am 1. September über den Stand der Arbeiten berichtet. Daraus ergibt sich folgendes:

In der zweiten Juliwoche begannen die Arbeiten zur Abnahme des Mosaiks von der Säule. Die Mosaikfläche wurde vermessen und die Schnittlinien für die Einteilung in 16 Segmente wurden festgelegt. Um die segmentierten Mosaikflächen zerstörungsfrei bergen zu können, erfolgte eine maßgenaue Anfertigung von Metallrahmen für jedes Segment. Als nächster Schritt wurde das Mosaik bis auf die oberen Segmente abgesägt bzw. abgehebelt, in die Metallrahmen mit PU-Schaum-Auflage gebettet und abtransportiert.

Die Arbeiten mussten aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden, da bei den Abnahmearbeiten im oberen Teil Schwankungen der Säule auftraten. Die Beendigung der Abnahmear-beiten setzt eine temporäre Sicherung der Säule über das Gerüst und Abspannungen voraus, damit die bei den Arbeiten auf die Säule wirkenden Kräfte nicht zu weiteren Schwankungen führten. Nach Feststellung eines Statikers ist keine Gefahr im Verzug, allerdings müsste für eine dauerhafte Standsicherheit die Vertikallast der Säule erhöht werden, zum Beispiel durch Verfüllen des hohlen Säulenschaftes. Das kann die Restaurierungsarbeiten verteuern.

Aufgrund des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung 2. September 2010 stehen bis zu 35.000 Euro für die Vermessung, Dokumentation, Abnahme und Einlagerung des Mosaiks aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung. Auf dieser Grundlage beauftragte der Magistrat die Eppsteiner Firma Matthias Steyer mit den genannten Arbeitsschritten.

Gleichzeitig wurde die Initiative "Rettet das Ehrenmal" in der Ursella-Stiftung tätig und wirbt seit September 2010 in erheblicher Größenordnung Spenden ein.

Weiterhin hat das Landesamt für Denkmalpflege auf Antrag des Magistrats einen Zuschuss bewilligt. Bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde von der Stadt ebenfalls eine Förderung beantragt. Da die Vorlaufzeiten für eine Entscheidung über Förderprojekte sehr lang sind, ist mit einer Entscheidung erst im Frühjahr 2012 zu rechnen.

Die Finanzierung des Projekts stellt sich derzeit wie folgt dar:

Städtische Mittel 35.000 Euro, Spenden auf Sonderkonto Ehrenmal der Ursella-Stiftung 80.504 Euro, Zuschuss des Landesamtes für Denkmalpflege 15.000 Euro, Zuschuss der Deutschen. Stiftung Denkmalschutz noch offen.

Gesicherte Mittel 130.504 Euro, noch fehlende Mittel 36.496 Euro

Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass einerseits Mehrkosten hinsichtlich der Stabilisierung des Säulenschaftes entstehen werden und andererseits eine Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz möglich, aber nicht einkalkulierbar ist.

Abgesehen von den Kosten zur Stabilisierung des Säulenschaftes könnte mit den bereitstehenden Mitteln die nächste Phase der Arbeiten, die Restaurierung der Mosaiksegmente vor-genommen werden. Davon ist jedoch momentan abzuraten, da über den laufenden Förderantrag der Stadt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erst im Frühjahr 2012 entschieden wird und keine Zuschüsse an bereits begonnene Projekte gezahlt werden. Ein früherer Beginn der eigentlichen Restaurierungsarbeiten würde den Verlust der Fördermöglichkeit seitens dieser Stiftung bedeuten.

Unter Berücksichtigung dessen sieht der weitere Zeitplan wie folgt aus:

Herbst 2011: Temporäre Sicherung der Säule und Abnahme der restlichen Mosaiksegmente
Frühjahr 2012: Dauerhafte Sicherung des Säulenschaftes Restaurierung des Mosaiks
ab Frühjahr 2012 Restaurierung des Mosaiks
Herbst 2012 Wiederanbringen der Mosaiksegmente und Fertigstellung

Wir brauchen weitere Spenden, denn eine Finanzierungslücke wird auf jeden Fall bleiben."


07.09.2011 14:38 Uhr - Autor: ?MERLIN! - Teure Denkmalsanierung
. . . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii . . .

". . . 2011 ist das Jahr des Denkmals . . . Wir werden 15 Millionen für die Denkmalsanierung bereitstellen . . . "
- Staatsminister im Bundeskanzleramt Bernd Neumann soeben im Deutschen Bundestag -

Die Kriegsopfer, deren gedacht werden soll, sind ja nicht für die Stadt Oberursel bzw. das Land Hessen (Beide zahlen !) sondern für den deutschen Staat in den Krieg gezogen.

Wie hoch ist der Beitrag aus Berlin ?

08.09.2011 07:26 Uhr - Autor: rotteck - Teure Denkmalsanierung
Ich fürchte, da ist eher nichts zu erwarten. Der Bund fördert damit Denkmäler von nationaler Bedeutung, z.B. in Hessen die Sanierung des Niederwalddenkmals und des umgebenden Osteiner Landschaftsparks im Weltkulturerbe Mittelrheintal, das Weltkulturerbe Kloster Lorsch o.ä. So schön sich die Summe 15 Mio.liest, auf 16 Bundesländer verteilt ist die Fördermöglichkeit begrenzt. Wir werden sich um unser Ehrenmal selbst kümmern müssen.


08.09.2011 12:05 Uhr - Autor: WModerau - Teure Denkmalsanierung
In einer Demokratie werden gesetzliche Verpflichtungen nicht vom Kaiser, König oder Diktator unumstößlich erlassen. Gesetze können und sollten von Parlamenten überprüft und geändert werden. Dafür können mündige Bürger werben, sich engagieren, versuchen politischen Einfluss zu nehmen.

Ich versuche noch einmal gegen den verführerischen Grundgedanken „Das war schon immer so, das ist Gesetz, da kann man nichts machen“ einen Anstoß zur Überlegung zu geben:

Meine Frage war, was könnte eine sinnvolle Frist in Jahren sein, innerhalb der Kriegsdenkmäler mit öffentlichen Geldern erhalten werden müssen?

Für „333, bei Issos Keilerei“ habe ich noch nie ein Denkmal gesehen. Bestimmt sind auch im 1870er Krieg Oberurseler gefallen. Müsste auch für Andenken an diesen Krieg öffentliche Mittel bereitgestellt werden? Gibt es irgendwo in der Stadt eine diesbezügliche Gedenkstätte?
Falls nicht, dann läge also die von mir erfragte Frist in Jahren für teures öffentlich unterstütztes Kriegs-Gedenken irgendwo zwischen 100 und 130 Jahren.

Auch in Oberursel fällt das Geld nicht vom Himmel. Alle Ausgaben sollten ständig überprüft werden. Für jedes Kind einen KiTa-Platz, für jedes Ganztags-Schulkind eine warme Mahlzeit, mir würden viele Möglichkeiten einfallen, überschüssige Gelder sinnvoll zu verwenden, falls da irgendwo zu viel Geld übrig sein sollte.

08.09.2011 12:25 Uhr - Autor: rotteck - Teure Denkmalsanierung
Selbstverständlich kann man das Hessische Denkmalschutzgesetz ändern. Solange es nicht geändert wurde, gilt es und muss beachtet werden.

Im Gesetz heißt es:
"Es ist Aufgabe von Denkmalschutz und Denkmalpflege, die Kulturdenkmäler als Quellen und Zeugnisse menschlicher Geschichte und Entwicklung nach Maßgabe dieses Gesetzes zu schützen und zu erhalten sowie darauf hinzuwirken, daß sie in die städtebauliche Entwicklung, Raumordnung und Landschaftspflege einbezogen werden.

Schutzwürdige Kulturdenkmäler im Sinne dieses Gesetzes sind Sachen, Sachgesamtheiten oder Sachteile, an deren Erhaltung aus künstlerischen, wissenschaftlichen, technischen, geschichtlichen oder städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht.

(2) Kulturdenkmäler sind ferner Straßen-, Platz- und Ortsbilder einschließlich der mit ihnen verbundenen Pflanzen, Frei- und Wasserflächen, an deren Erhaltung insgesamt aus künstlerischen oder geschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht (Gesamtanlagen). Nicht erforderlich ist, daß jeder einzelne Teil der Gesamtanlage ein Kulturdenkmal darstellt."

Daher stellt sich solange das Gesetz gilt (Vergleichbare Gesetze mit identischen Zielen gelten in allen Bundesländern) nicht die Frage einer Befristung des Gedenkens an bestimmte Ereignisse. Das Gedenken an ein bestimmtes Ereignis als solches begründet ja gerade nicht die Denkmaleigenschaft. Andere "Kriegerdenkmäler", die nicht als Denkmal eingetragen sind, hat man bereits beseitigt, umgestaltet, umgesetzt o.ä. Es kommt allerdings auch niemand auf die Idee bspw. eine ehemalige Burg oder ein Schloß abzureißen, da die Zeiten der Feudalherrschaft vorbei sind.

08.09.2011 12:30 Uhr - Autor: ?MERLIN! - Teure Denkmalsanierung
. . . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii . . .

Im Oberurseler Rathaus

. . . Geld übrig ?
. . . viel Geld übrig ? ?
. . . zu viel Geld übrig ? ? ?

Ui, ui, ui . . .


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