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       Verfasst am: 25.01.2012, 19:52       Nach oben   


Einsicht ab 06.Dezember 2011 unter www.oberursel.de/stadtleben/oberursel/bauen-wohnen/bebauungsplaene


 Presseberichte      Verfasst am: 29.11.2011, 20:55       Nach oben   


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 25. 01. 2012
Baumfällarbeiten auf dem ehemaligen Scheelegelände
Heute beginnen die Baumfällarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Matratzenfabrik Scheele & Co. in der Philipp-Reis-Straße/Ecke Hohemarkstraße.

Aufgrund der bevorstehenden Abrissarbeiten und der anschließenden Neubebauung auf der Grundlage des Bebauungsplanes Nr. 182 A sind diese Fällungen erforderlich.

Die Maßnahme ist mit der Abteilung Umwelt- und Naturschutz der Stadtverwaltung abgestimmt und steht nicht im Widerspruch zum Artenschutz gemäß Bundesnaturschutzgesetz.

Mit Realisierung der Neubaumaßnahme wird im Rahmen der Grundstücksgestaltung eine umfangreiche Ersatzbegrünung hergestellt.

Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 28. 11. 2011
Bebauungsplanentwurf Nr. 182 A – 1. Änderung Teilbereich „Philipp-Reis-Straße/Ecke Hohemarkstraße“ liegt öffentlich aus
Die Stadtverordnetenversammlung hat am 17. November 2011 die Einleitung des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 182 A – 1. Änderung Teilbereich „Philipp-Reis-Straße/Ecke Hohemarkstraße“ beschlossen. Das Planverfahren wird im beschleunigten Verfahren als Bebauungsplan der Innenentwicklung durchgeführt.

Ziel des Verfahrens sind die Nutzung des ehemaligen gewerblich genutzten Geländes im Sinne der Innenentwicklung, die Sicherung der Erschließung, die Schaffung von Baurecht sowie die Einbeziehung angrenzender Grundstücksflächen in den Geltungsbereich.

Der Bebauungsplanentwurf einschließlich Textfestsetzungen und Begründung mit Anlagen kann in der Zeit vom 6. Dezember 2011 bis 13. Januar 2012 im Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Rathausplatz 1, Gebäude A, 4. OG, Info-Center, während der Sprechzeiten eingesehen werden. Zusätzlich kann der Entwurf im o. g. Zeitraum im Internet unter www.oberursel.de/stadtleben/oberursel/bauen-wohnen/bebauungsplaene eingesehen werden.

Die Dienststunden des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung sind:

Montag und Donnerstag 7.30 bis 18.00 Uhr
Dienstag und Mittwoch 7.30 bis 16.00 Uhr
Freitag 7.15 bis 12.00 Uhr.

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden.


Artikel der TZ vom 19. November 2011
Scheele-Areal: Architekten haben an der Planung gefeilt
Ansicht: Darstellung der geänderten Planung
Oberursel. Kasernenhafter Stil, eine zu massive Eckbebauung – so lautete die Kritik von OBG und CDU an der Planung für das Scheele-Gelände. Offenbar zeigte dies Wirkung. Denn noch einmal setzte sich die Stadt mit dem Investor und den Architekten zusammen. Heraus kamen vier Mehrfamilienhäuser an der Ecke Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße, "die stärker strukturiert sind", wie Arnold Richter, Leiter der Stadtentwicklung, am Freitag meinte. "Und die wir als deutliche Verbesserung ansehen."

Am Abend zuvor hatten die Stadtverordneten ihr Okay für diese Planung gegeben – genauer gesagt dafür, die Änderung des bestehenden Bebauungsplanes für das Gebiet in die Wege zu leiten. Ohne diese Änderung könnte das Bauvorhaben auf dem ehemaligen Scheele-Firmengelände nicht realisiert werden. Wie berichtet, sollen dort 4 große Mehrfamilien- und 13 Reihenhäuser entstehen. Die Projektentwicklungsgesellschaft Jahns & Gramberg (Walluf) will etwa 25 Millionen Euro in das Vorhaben investieren.

Bei Anwohnern ist die gesamte Planung auf Kritik gestoßen. Sie halten die Bebauung für zu massiv. Ein Brief von zwei Anwohnern aus der Marxstraße, der auch an den Magistrat und die Stadtverordneten ging, wurde nun im Parlament von SPD-Fraktionschef Dr. Eggert Winter als überzogen kritisiert: Darin werde den Stadtverordneten unterstellt, etwas Gewissenloses zu planen. Dabei stelle die Planung für das Scheele-Gelände eine Verbesserung der Situation an dieser Ecke dar. Vom Utimaco-Gebäude (Hohemarkstraße 22) aus werde eine gewisse Blickachse fortgesetzt, so Winter.

So voll des Lobes war Wolfgang Kettenhofen (CDU) zwar nicht, er meinte aber: "Es ist jetzt eine Fassadengestaltung, die in unsere Richtung geht." Konkret haben die Planer beispielsweise an der Seite zur Philipp-Reis-Straße ein Bindeglied zwischen den Häusern hinzugefügt, das den Gebäudeblock fragiler aussehen lassen soll. mj (mj)


Artikel der TZ vom 27. Oktober 2011
Wird zu dicht gebaut?
Isometrie: Blick von der Philip-Reis-Strasse Richtung Hohemarkstrasse

Anwohner lehnen Planung für das Scheele-Gelände ab – Stadtverordnete beraten nächste Woche
Wohnhäuser statt Firmengebäude: Diese Strategie wird auch beim Scheele-Gelände verfolgt. Das Interesse an den Immobilien ist groß. Groß ist aber auch die Zahl der Einwände.

Oberursel. Wie soll sich Oberursel weiter entwickeln? Das war eine Frage, um die es am Mittwochabend beim Bürgerdialog zum Thema Scheele-Gelände ging. Für die Stadt ist die Marschrichtung klar: Oberursel soll weiter wachsen. Und dabei geht die Innen- vor der Außenentwicklung, was nichts anderes heißt als: bevor Grünflächen am Stadtrand bebaut werden, sollen erst einmal die vorhandenen Grundstücke in der Stadt so weit wie möglich genutzt werden.

Vielen geht diese Nutzung allerdings zu weit – wie in den Diskussionen um neue Bauprojekte immer wieder deutlich wird. Zuletzt bei der Debatte um das Projekt Heidegarten, wo sich Anwohner eine weniger dichte Bebauung des ehemaligen Schneider-Areals an der Ecke Hohemarkstraße/Im Heidegraben wünschen. Ähnlich liegt der Fall nun beim rund 7500 Quadratmeter großen Scheele-Gelände.

An der Ecke Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße sollen, wie berichtet, vier große Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 53 Wohnungen entstehen – in der Höhe vergleichbar mit dem Gebäude der Caritas-Sozialstation. In zweiter Reihe ist zudem der Bau von 13 Reihenhäusern geplant.

Heinrich Trierscheidt, der in unmittelbarer Nachbarschaft des Scheele-Geländes wohnt, fühlt sich von "dieser Massierung erschlagen". Von einer "übermäßigen Verdichtung" sprach Markus Goltz aus der Marxstraße. Die beiden Anwohner waren es auch, die sich in der Diskussion am häufigsten zu Wort meldeten.

Trierscheidt etwa zweifelte die "gute Öko-Bilanz" an, die Architekt Andreas Schling mit dem Bauprojekt gegeben sieht. Da unter den Bauten eine große Tiefgarage (129 Plätze) entstehen soll, ging Trierscheidt von einer fast vollständigen Versiegelung der Fläche aus. Die Grünflächen und Gärten, die darüber angelegt werden sollen, seien quasi Blumenkästen, die aufgestellt würden. Zurzeit seien dagegen etwa 40 Prozent des Geländes "echte Grünfläche".

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) hält dagegen das für das Scheele-Gelände vorgeschlagene Konzept für ökologisch – und auch sozial. Bei einer weniger dichten Bebauung werde zwei oder drei Mal so viel Fläche verbraucht, gab er zu bedenken. Die Preise für die Immobilien wären zudem viel höher. Die Kritiker im Saal konnte er mit dieser Argumentation nicht überzeugen.


"Katastrophale Situation"

Einige Anwohner befürchten zudem, dass die Verkehrsbelastung im Gebiet zunehmen wird. "Wo sollen Besucher parken?", wollte beispielsweise eine Frau wissen. Als Architekt Schling auch auf die Philipp-Reis-Straße verwies, lachten einige im Saal. "Da stehen jetzt schon Lehrer und Eltern", rief eine Besucherin. Und wenn eine Veranstaltung in der Grundschule am Urselbach sei, sei die Situation katastrophal, meinte Markus Goltz.

Was einige Anwohner zumindest etwas beruhigt haben dürfte, ist: Die neuen Eigentümer müssen die für ihre Immobilien vorgesehen Tiefgaragenplätze kaufen, wie Jürgen Hähnlein von der Projektentwicklungsgesellschaft Jahns & Gramberg (Walluf) versicherte. "Da wird keiner draußen auf der Straße stehen."

Laut Hähnlein gibt es schon jetzt eine "Masse von Interessenten" für die Wohnungen und Reihenhäuser. Jahns & Gramberg wollen etwa 25 Millionen Euro in das Projekt investieren. Von Anwohner Peter Schimanski gab‘s in Richtung Planer die Warnung: "Ihr baut in Wasseradern hinein." Und er verwies auf Bauprojekte in der Umgebung, die damit schon zu schaffen gehabt hätten. Damit verbunden war bei Schimanski auch die Angst vor Rissen am eigenen Haus. Laut Hähnlein und Schling ist ein Bodengutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liege aber noch nicht vor. Der Abstand zur Nachbarbebauung sei auf jeden Fall groß genug.

Gefährliche Situationen für die Kinder, die auf dem Weg zur Grundschule sind, befürchtet wiederum Trierscheidt, wenn morgens die Bewohner der neuen Häuser mit dem Auto zur Arbeit wollen.

Sie kommen, wenn sie mit ihren Fahrzeugen aus der Tiefgarage fahren, zunächst einmal auf die neue Erschließungsstraße, die parallel zur U-Bahn-Trasse verläuft. Sie mündet in südlicher Richtung in die schmale Straße vor dem Gebäude der Sozialstation, in Richtung Norden geht‘s bis zur Philipp-Reis-Straße. Etwa 740 Quadratmeter des jetzigen Scheele-Geländes werden für den neuen, zehn Meter breiten Verbindungsweg abgezwackt. Ob dies eine Einbahnstraße werde, wollte Goltz wissen. "Das ist noch nicht festgelegt", sagte Arnold Richter, Leiter der Stadtentwicklung.

Was in der Diskussion offen blieb, war die Frage nach einer Planung, die Anwohnern offenbar vor einiger Zeit für das Scheele-Gelände vorgelegt worden war. Ein Mann im Publikum beharrte mehrfach darauf, dass die Stadt nach der Schließung der Matratzenfabrik Scheele ein Konzept mit einer um ein Drittel weniger dichten Bebauung vorgestellt habe.

Vielleicht sei es eine Ideenskizze gewesen, mutmaßte Richter. Er kenne das Papier jedenfalls nicht. Im Rathaus war man gestern immer noch ratlos, welche Planung gemeint sein könnte. Unstrittig ist, dass es seit 2000 einen Bebauungsplan für das Scheele-Gelände gibt. Mit derselben Bebauungsdichte, die nun auch vorgesehen sei, wie Richter beim Bürgerdialog betonte. Dieser B-Plan soll nun dahingehend geändert werden, aus dem Gewerbe-Mischgebiet ein allgemeines Wohngebiet zu machen. Die Stadtverordneten beraten darüber im Bauausschuss am kommenden Mittwoch (18 Uhr) im Rathaus. Voraussichtlich im Dezember wird der B-Plan dann ausgelegt. In dieser Zeit können Bürger ihre Bedenken gegen das Projekt vortragen. Es dürften sich einige melden. mj (mj)

Kommentare
Gast schrieb am 28.10.2011 12:47 Uhr
Zu dichte Bebauung
Ich finde die Einwände der Anwohner durchaus berechtigt.
Oberursel wird schon seit geraumer Zeit zu dicht bebaut.
Brum's Erklärungsversuch, dass bei einer weniger dichten Bebauung mehr Fläche verbraucht würde ist Unfug und zudem schlicht unlogisch: Das gesamte Gelände wird ohnehin 'verbraucht'; der Bauträger gewinnen nur weniger Wohneinheiten.
Ebenso kann ich dem sozialen Aspekten nicht zustimmen: In einer Stadt wie Oberursel zu wohnen ist nun mal teurer als etwa in Schmitten.

Gast schrieb am 28.10.2011 19:47 Uhr
Wie die Tiefparkplatznutzung bei einer solchen Bebauung aussieht, kann am sich in der Groenhoffstraße, dem ehemaligen Opel Zöller Areal, anschauen. Viele der Bewohner parken ihre Fahrzeuge nicht in der viel zu engen Tiefgarage sondern auf der Straße. Wer sich eine solche Wohnung leistet, fährt nun mal nicht einen Kleinwagen sondern gern mal einen SUV. Und wer möchte ein schon Kratzer an seinem heiligen Blechle haben.


Bericht der FR vom 25.05.2011
Oberursel
Und noch ein Stadtquartier
51 Wohnungen, 13 Häuser: Die Hohemarkstraße soll einen weiteren Gebäuderiegel auf der U-Bahn-Seite bekommen.

Auf dem ehemaligen Scheele-Gelände an der Ecke Philipp-Reis-Straße, wo früher Matratzen produziert wurden, will ein Projektentwickler aus Walluf drei Wohnblöcke mit 51 Wohneinheiten und 13 Reihenhäuser errichten. Das Bebauungskonzept war gestern Abend Thema im Bau- und Umweltausschuss.

Bis zu vier Geschosse (drei plus Staffelgeschoss) sollen entlang der Hohemarkstraße und ums Eck in der Philipp-Reis-Straße möglich sein, auf den rückwärtigen Grundstücksteilen maximal zwei Geschosse. Eine Wohnnutzung im Erdgeschoss an der Hohemarkstraße ist im aktuell gültigen Bebauungsplan nicht zulässig, die Grundstücke liegen im Geltungsbereich eines Mischgebietes für Wohnen und gewerbliche Nutzung. Der B-Plan soll entsprechend geändert werden, Planungsziel wäre dann die Entwicklung eines „stadtnahen Wohnquartiers“.

Die Stellplätze für die gesamte Wohnanlage sind in einer Tiefgarage vorgesehen. Das gilt auch für die Reihenhäuser, damit der verbleibende Innenhof auf dem knapp 7000 Quadratmeter großen Grundstück freigehalten werden kann. Die Parkplätze der Reihenhaus-Besitzer werden direkt unter dem jeweiligen Objekt angeordnet. Der Investor des 25-Millionen-Euro-Projekts hofft auf Baureife bis Ende des Jahres.

Das hoffen auch die Investoren, die das Gelände der früheren Jandorf-Fabrik in der Hohemarkstraße in Höhe Camp King planen. Sie wollen auf dem rund 14000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Kupferhammerweg und Autohaus, Hohemarkstraße und Urselbach ein Wohnquartier mit 132 Einheiten bauen, mit ein bisschen Platz auch für Praxen oder Büros für Rechtsanwälte, eventuell eine Kindertagesstätte.

„Blockrandbebauung“ mit drei plus eins Geschossen plant die „Bauherrengemeinschaft Schneider Oberursel“ auf dem Schneider-Areal an der Hohemarkstraße/Ecke Heidegraben. Dabei soll es auf 8500 Quadratmetern um 81 Wohnungen gehen. Und um sieben Stadtvillen hinter dem Block. ( jüs)

Bericht des Usinger Anzeigers vom 01.06.2011
Wohnhäuser auf Scheele-Gelände
(red). Auf dem ehemaligen Scheele-Gelände in der Hohemarkstraße/ Ecke Philipp-Reis-Straße sollen Wohnhäuser gebaut werden. Das plant die Stadt Oberursel. Voraussetzung dafür ist aber eine Änderung des Bebauungsplans. Dieser weist das Gebiet als Mischgebiet aus. Entlang der Hohemarkstraße wie auch der Philipp-Reis-Straße ist nach den Plänen der Stadt eine Bebauung von zwei bis vier Vollgeschossen vorgesehen, auf den rückwärtigen Grundstücksteilen ist ein- bis zweigeschossige Bebauung angedacht. Ein von der Architektengruppe GHP (Oberursel) vorgelegtes Konzept sieht 51 Wohneinheiten vor. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens muss auch die Verkehrslärm-Situation an der Hohemarkstraße bewertet werden. Denn dort verkehrt unter anderem eine U-Bahn und sorgt für entsprechenden Lärm.


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 21. 10. 2011
Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
Zur geplanten Wohnbebauung des „Scheele-Gelän¬des“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße findet am Mittwoch, 26. Oktober 2011 von 19.00 bis 22.00 Uhr ein öffentlicher Bürgerdialog statt in der Grundschule am Urselbach, Marxstraße 20.

An diesem Abend werden die Ziele und Inhalte der Planung vorgestellt, der Architekt sowie der Projektentwickler werden die geplante Bebauung darstellen und erläutern. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zur Diskussion.

Zur Schaffung des Baurechtes wird für dieses Gebiet momentan ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt. Das Verfahren sieht eine Bürgerbeteiligung nach dem Baugesetzbuch vor. Im Moment wird davon ausgegangen, dass die Auslegung des Bebauungsplanentwurfes im Dezember 2011 erfolgt. Während der Zeit der Auslegung liegt der Plan für jedermann zur Einsicht offen und es können Anregungen dazu im Rahmen des Verfahrens abgegeben werden. Der genaue Termin der Offenlage wird noch bekannt gegeben.

Der öffentliche Bürgerdialog ist eine ergänzende Veranstaltung zum Bebauungsplanverfahren.

Dieter Rosentreter
Erster Stadtrat


Zuletzt bearbeitet von ... am 25.01.2012, 19:01, insgesamt 2-mal bearbeitet


 Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohe      Verfasst am: 20.11.2011, 06:37       Nach oben   


Weiterleitung zum Thema Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße

27.10.2011 01:29 Uhr - Autor: B+L - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
Hab´mir vorhin die Neubebauung des ehemalligen „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße angeschaut.

Scheussliche Hütten (viergeschossige Lärmschutzmauer)

Am 02.11.2011 wird das ganze im Bauausschuss diskutiert.
Der kleine Sitzungssaal wird mit Sicherheit von empörten Nachbarn überflutet *grins* (Mein Merlin und ich werden auch da sein *freu*)

PS:
Schon komisch - die viergeschossige Lärmschutzmauer sieht genauso aus wie das hässliche Gesundheitszentrum, das gerade neben uns entsteht
...und vielleicht sieht bald ganz Orschel so aus !
Wollt ihr das wirklich ?????

Gruss aus dem gallischen Dorf (ganz Oberursel ist... - Nein, nicht ganz Oberursel...!!! )

27.10.2011 01:30 Uhr - Autor: B+L - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
Hier noch die Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 21. 10. 2011 :

Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
Zur geplanten Wohnbebauung des „Scheele-Gelän¬des“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße findet am Mittwoch, 26. Oktober 2011 von 19.00 bis 22.00 Uhr ein öffentlicher Bürgerdialog statt in der Grundschule am Urselbach, Marxstraße 20.

An diesem Abend werden die Ziele und Inhalte der Planung vorgestellt, der Architekt sowie der Projektentwickler werden die geplante Bebauung darstellen und erläutern. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zur Diskussion.

Zur Schaffung des Baurechtes wird für dieses Gebiet momentan ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt. Das Verfahren sieht eine Bürgerbeteiligung nach dem Baugesetzbuch vor. Im Moment wird davon ausgegangen, dass die Auslegung des Bebauungsplanentwurfes im Dezember 2011 erfolgt. Während der Zeit der Auslegung liegt der Plan für jedermann zur Einsicht offen und es können Anregungen dazu im Rahmen des Verfahrens abgegeben werden. Der genaue Termin der Offenlage wird noch bekannt gegeben.

Der öffentliche Bürgerdialog ist eine ergänzende Veranstaltung zum Bebauungsplanverfahren.

Dieter Rosentreter
Erster Stadtrat


27.10.2011 01:40 Uhr - Autor: B+L - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
Ganz ehrlich - ich verstehe das Unverständnis und die Wut der Anwohner.

Die Goldschmiede in der Philipp-Reis-Straße war für mich immer ein absolutes Oberurseler Kleinod.

Manchmal bin ich in die Philipp-Reis-Straße eingebogen, nur um an diesem schönen Haus vorbei zu kommen
...und jetzt macht da so ´ne Elefantenkuh ihre Notbremsung!?

Kopf-Schüttel / Duck / und weg

Gruss aus dem gallischen Dorf (oder Avalon)
...oder was auch immer euch dazu einfällt.


27.10.2011 12:19 Uhr - Autor: Kermit - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
Hallo H+L,

zu den "scheußlichen Hütten" und "sieht genauso aus wie ...": Was in Oberursel gebaut wird sieht alles gleich aus, ich wollte nicht drin wohnen.
Es taucht auch immer der gleiche Architektenname auf, der kann anscheinend nur Schema F bauen - Hasenkästen.


27.10.2011 12:54 Uhr - Autor: ?MERLIN! - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
. . . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiii . . .

Tja -
Schön ist was anderes . . .

Aber es herrscht ja im Rathaus die Überzeugung, dass alle Wohnbebauungen der letzten Jahre (u.a. Südzucker-oder Groenhoff-Areale etc.)
wunderschön sei
(angeblich auch lt. Bewohnermeinung) . . .


Wie hat seinerseits der ehemalige BM Krämer bei der Einweihung unseres Marktplatzes gesagt ?

"Herr Stadtrat Häfner, sie haben hier ein Kunstwerk geschaffen . . ."

Wie schon gesagt -
Schön ist was anderes


02.11.2011 11:45 Uhr - Autor: ?MERLIN! - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
. . . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii . . .

Schönheit liegt im Auge des Betrachters . . .

Allerdings kann man feststellen, dass der Verlauf des Bürgerdialog kontrovers zu sehen ist -

Rathaus, Investor und Architekten sehen alles positiv

Von Seiten der Bürger / Anlieger kam nur Kritik.


Mal sehen, was der Bauausschuss heute abend meint . . .

03.11.2011 00:45 Uhr - Autor: B+L - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
"Verdichtung" war der Begriff des Abends
...aber vielleicht hätte man mit den Architekten und Stadtplanern auch mal über individuelle Gestaltung reden sollen.

Über die Redebeiträge von Wolfgang Kettenhofen, Thomas Studanski und Roland Ruppel hatte ich mich besonders gefreut
...aber auch Hans-Georg Brum´s Feststellung, daß man hier das "Gesicht der Stadt" entwickle, traf (unbewusst) in´s Schwarze.
Smile


03.11.2011 03:22 Uhr - Autor: ?MERLIN! - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
. . . uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii . . .

". . . Das Gesicht der Stadt entwickeln . . ."

. . . aber bitte nicht unter dem Motto:
Jeder Schlag in die Fresse ist wie eine Schönheits-OP . . .


08.11.2011 20:03 Uhr - Autor: B+L - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
Sowohl bei der Bürgerversammlung als auch bei der Ausschusssitzung wurde eine OnLinePräsentation (Lageplan, Grundrisse, Ansichten, Schnitte etc.) erwähnt.

Weiss jemand, wo ich die finde ?


14.11.2011 09:48 Uhr - Autor: B+L - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
http://www.oberursel.de/stadtleben/oberursel/bauen-wohnen


15.11.2011 13:45 Uhr - Autor: Christoph_Muellerleile - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
Die anwesenden Stadtverordneten hatten vereinbart, sich nicht einzumischen und die übrigen Bürger reden zu lassen.

> Über die Redebeiträge von Wolfgang Kettenhofen, Thomas
Studanski und Roland Ruppel hatte ich mich besonders
gefreut


20.11.2011 06:29 Uhr - Autor: B+L - Bürgerdialog zur Bebauung des „Scheele-Geländes“ an der Hohemarkstraße/Philipp-Reis-Straße
> Über die Redebeiträge von Wolfgang Kettenhofen, Thomas
Studanski und Roland Ruppel hatte ich mich besonders
gefreut

Christoph,
das mit den Redebeiträgen bezog sich auf die Sitzung des Bauausschusses - nicht auf die Bürgerversammlung.

Es gibt einen Bericht in der TZ (mit Foto), in dem über Änderungen an der Fassadengestaltung berichtet wird:
http://www.phorumursellis.de/viewtopic.php?p=97902


Herr Kettenhofen fand auch hier wieder die passenden Worte:
"Es ist jetzt eine Fassadengestaltung, die in unsere Richtung geht."
Smile
Heisst so viel wie "Naja, das gelbe vom Ei ist es nicht, aber immerhin..." ?
?

Was man dem Artikel der TZ nicht entnehmen konnte, war die Gestaltung der Fassade in der Philipp-Reis-Strasse.
Wird dort Rücksicht auf die Nachbarbebauung (Goldschmiede) genommen ?
?


Zuletzt bearbeitet von ... am 20.11.2011, 06:37, insgesamt 5-mal bearbeitet


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