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 Rodung des Stadtwaldes – Turnhallenneubau der FIS – Parkplat      Verfasst am: 18.02.2013, 07:35       Nach oben   


Über das Thema
BRUNNENTREFF - Rodung des Stadtwaldes – Turnhallenneubau der FIS – Parkplatz TIZ

kann diskutiert werden
unter

http://www.brunnentreff.de/forum/haushalt-ausgaben/parkplatz-hohemark-tiz-fis-minus-500-000-e/#p133


       Verfasst am: 13.02.2013, 22:49       Nach oben   


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 13. 02. 2013
Sperrung des Waldparkplatzes an der Alfred-Lechler-Straße Der Bau- und Service Eigenbetrieb der Stadt Oberursel (BSO) wird ab Montag, 18. Februar 2013 mit den Baumfällarbeiten im Bereich des Waldparkplatzes an der Alfred-Lechler-Straße beginnen – daher muss der Parkplatz in der Zeit vom 18. bis 20.02.2013 komplett gesperrt werden. Außerdem kann es in diesem Zeitraum auch zu kurzfristigen Sperrungen der Alfred-Lechler-Straße kommen.

Die Baumfällarbeiten erfolgen als Grundlage des Parkplatzausbaus, mit dem unmittelbar im Anschluss begonnen wird. Durch diesen Ausbau wird die Anzahl der Parkplätze auf 110 praktisch verdoppelt. Damit wird auf die gestiegene Parkplatznachfrage aufgrund der zahlreichen Freizeitangebote im Bereich der Hohemark sowie der FIS reagiert.


Artikel der TZ vom 14. Februar 2013, 20.10 Uhr (letzte Änderung 15. Februar 2013, 04.18 Uhr)


Mehr Parkplätze an der Hohemark 7 Kommentare

In der kommenden Woche beginnen die Arbeiten für den Ausbau des Wanderparkplatzes an der Hohemark. Die Stadt will die Zahl der Stellplätze wegen der vielen Besucher dort verdoppeln. Für das Projekt müssen allerdings mindestens 30 bis 40 Bäume gefällt werden.

Oberursel.

Bernd Strobehn (links) und Bernd Feger stellten gestern die Planung für den Waldparkplatz vor. Er soll ausgebaut werden. Dafür müssen die Bäume, die im Hintergrund zu sehen sind, gefällt werden. Vorgesehen ist, mit den Rodungsarbeiten am Montag zu beginnen. Der Parkplatz bleibt vom 18. bis zum 20. Februar gesperrt. Foto: jrSchnell eingeparkt, Rucksack aus dem Kofferraum und dann nichts wie ab in die Winterlandschaft. Gestern Vormittag nutzte so mancher Wanderer die Chance, von der Hohemark aus eine Tour durch den Taunus zu machen. Einen Platz auf der großen Parkfläche neben dem Taunus-Informationszentrum (TIZ) zu finden, war gegen 10 Uhr kein Problem.

An Wochenenden sieht das an der Alfred-Lechler-Straße häufig anders aus. "Es gibt Zeiten, da platzt hier alles aus den Nähten", weiß Bernd Feger, Leiter der Tiefbauabteilung beim BSO. Der Bedarf sei durch das Taunus-Informationszentrum enorm, sagt auch Bernd Strobehn, Chef des Geschäftsbereichs Umwelt, Energie und Verkehr im Rathaus.

Der Ausbau des Parkplatzes ist aus diesem Grund schon seit längerem beschlossene Sache. Zudem soll auf diese Weise die Verkehrssituation an der Frankfurt International School (FIS) – sowohl vor der Primary School in der Alfred-Lechler-Straße als auch vor dem Hauptcampus An der Waldlust – verbessert werden. Nun hat der Haupt- und Finanzausschuss die Mittel für das Projekt freigegeben. Insgesamt sollen 500 000 Euro (samt neuem Fußweg) investiert werden. Woran sich die FIS laut Stadt mit einem "namhaften Betrag" beteiligt. Geplant ist, die Zahl der Stellplätze an der Alfred-Lechler-Straße zu verdoppeln. 110 sollen es werden, zurzeit können dort 55 Fahrzeuge geparkt werden.

Die Kehrseite der Medaille ist, an der Hohemark müssen für den Ausbau einige Bäume gefällt werden, da der Parkplatz künftig circa 14 Meter mehr in die Tiefe geht. Förster Mathias Brand geht von 30 bis 40 Bäumen aus, die direkt für den Parkplatz weichen müssen. Vor allem Pappeln, Erlen und Ahorne. Dabei wird es aber wohl nicht bleiben. "Durch das Fällen entsteht ja ein neuer Waldrand. Da müssen wir schauen, welche Bäume wir dort guten Gewissens stehen lassen können."

Die Untere Naturschutzbehörde hat die Fällaktion, die am kommenden Montag beginnen soll, genehmigt. "Richtig große Bäume kommen dort nicht weg", sagt Brand. "Die sind vielleicht sechs bis sieben Meter hoch."

Wegen der Baumfällarbeiten muss der Parkplatz vom 18. bis zum 20. Februar komplett gesperrt werden. Außerdem kann es in diesem Zeitraum auch zu kurzfristigen Sperrungen der Alfred-Lechler-Straße kommen.

Danach soll dann mit dem Ausbau des Parkplatzes begonnen werden. Der Abschluss der Arbeiten ist laut Strobehn für Ende Juli/Anfang August vorgesehen. Auf jeden Fall rechtzeitig zum Ende der Sommerferien an der FIS. Denn künftig sollen alle Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur internationalen Schule bringen, zur Alfred-Lechler-Straße fahren. "Das ist das langfristige Ziel", so Strobehn.

Für die Eltern wird in den Morgenstunden die Reihe mit 33 Parkplätzen, die direkt an der Straße liegt, freigehalten. Sie sollen dort kurz parken, ihr Kind aussteigen lassen und dann weiterfahren, erläutert Feger. Eine Art Kreisverkehr entsteht dadurch, dass die Väter und Mütter auf der Alfred-Lechler-Straße bis zur zweiten Parkplatzeinfahrt fahren, dort einbiegen und später dann über die Ein-/Ausfahrt neben dem TIZ wieder zur Hohemarkstraße kommen. Nachmittags sind die Parkplätze dann nicht für die Eltern reserviert. "Da gehen wir davon aus, dass die Gesamtkapazität des Parkplatzes ausreicht", so Strobehn.

Die Busse wiederum, mit denen die Kinder zur FIS gebracht werden, steuern alle die Straße An der Waldlust an. Von dort fahren dann drei Busse über die Hohemarkstraße zur Primary School. Die Neuregelung hat laut Strobehn den Vorteil, dass der Waldweg oberhalb der FIS nicht mehr für den Busverkehr gebraucht wird. Zurzeit werden die Busse auf diesem Weg von der Straße An der Waldlust um das Schulgelände herum bis zur Alfred-Lechler-Straße geführt (TZ berichtete). Von dort fahren sie dann weiter zur Hohemarkstraße.mj ([url=/tz/leserservice/redakteure/5rmn01.c.2596747.de.htm]mj[/url])


Waldemar Bock schrieb am 15.02.2013 06:52 Uhr
500.000
Jetzt sind es 500000€ .... Ingesamt plante man 400000€.
100000 wurden freigegeben - die restlichen 300000€ erhielten einen Sperrvermerk für dieses Jahr.
JETZT - wird's auf einmal doch durchgezogen. Beteiligt sich die FIS vielleicht mit 100000 Euro ? Oder sind es 400000 Euro, da die 300tsd doch gespertt sein sollten. ???
Vergl:
http://www.fnp.de/tz/region/lokales/hochtaunus/planen-fuer-den-parkplatz_rmn01.c.10360745.de.html



Der Gast Gast schrieb am 15.02.2013 09:57 Uhr
Gute Investition in Freizeitinfrastruktur
Waldemar, man versteht ja kaum, auf was Sie eigentlich hinauswollen.
Ist doch gut, wenn endlich mehr Autos direkt im Wald parken können. So können die gestressten Arbeitnehmer in ihrer Freizeit die Natur genießen und zu neuen Kräften kommen. Oberursel kann so viel mehr Leuten zeigen, was es auch an Natur für schöne Seiten zu bieten hat. Und wenn sich durch die Neuregelung die Verkehrsituation an der FIS entspannt, ist dies auch zu begrüßen.
Der FIS kann man nur wünschen, dass sie ihre Schüler zur ordnungsgemäßen Interpunktion und Orthographie erzieht.


gute Investition in Freizeitinfrastruktur schrieb am 15.02.2013 14:02 Uhr
weg mit den blöden Bäumen, Beton muss her!
Jawohl, endlich wird wieder betoniert und asphaltiert; am besten den ganzen Feldberg bis nach Oberreifenberg hoch, damit die auf dem Berg endlich wissen, dass der Mensch die Natur nicht braucht



Heinz Dornia schrieb am 15.02.2013 15:42 Uhr
Hohemark? Fährt da nicht ne U-Bahn hin?
Fährt da nicht schon ewig ne U-Bahn hin?
Das reicht doch für "echte" Städter.



Lothar Hügel schrieb am 15.02.2013 18:22 Uhr
FIS-Schüler unfähig, selbständig zur Schule zu kommen?
Was sind das für unterentwickelte, unselbständige Wesen, die sich nicht mehr selbst zur Schule bewegen können und regelmäßig von Eltern, Fahrer oder anderen Betreuern per Auto angeliefert werden müssen?


Thomas aus Oberreifenberg schrieb am 15.02.2013 20:32 Uhr
Ach, bei uns soll eh der Nordhang platt gemacht werden
Jawohl, endlich wird wieder betoniert und asphaltiert; am besten den ganzen Feldberg bis nach Oberreifenberg hoch, damit die auf dem Berg endlich wissen, dass der Mensch die Natur nicht braucht
Wir sind schon einen Schritt weiter
http://www.fnp.de/tz/region/hessen/der-rodelkrieg-vom-feldberg_rmn01.c.10468634.de.html
Der Landrat Krebs befürwortet alles, was den Taunus belebt, da kann einem schon Angst und bange werden.


Arno Nym schrieb am 16.02.2013 10:47 Uhr
Oxymoron
Wann kommt endlich jemand drauf, dass es grenzenlose Mobilität nicht gibt und Sprüche wie "aus Freude am Fahren" nichts anderes als paradoxe Mantren der Autoindustrie sind.
Warum können wir noch nicht mit Auto im Supermarkt direkt an die Käsetheke fahren.
Dem ein oder anderen würde es nicht schaden, bewege er sich mit eigenem Antrieb. Der Wald würde es uns ohnehin danken.
Blinder Aktionismus, um das eigene Dasein zu rechtfertigen.


Die TZ schrieb am 16.02.2013:
Die Untere Naturschutzbehörde hat die Fällaktion, die am kommenden Montag beginnen soll, genehmigt. "Richtig große Bäume kommen dort nicht weg", sagt Brand. "Die sind vielleicht sechs bis sieben Meter hoch."


So sehen also "richtig kleine" Bäume aus:


Artikel der TZ vom 15.12.2012
Planen für den Parkplatz
In puncto Stellflächen an der Hohemark sind aber noch Fragen offen
Der Waldparkplatz an der Alfred-Lechler-Straße soll umgestaltet werden. Zu klären sind noch die Kostenbeteiligung und die Art der Ausführung.

Oberursel. Es ist noch ungewiss, wie der neue Waldparkplatz im Bereich Alfred-Lechler-Straße/Taunus-Informationszentrum TIZ) gestaltet werden soll. Nun wird aber erst mal geplant, denn der Bau- und Umweltausschuss hat am Donnerstag einstimmig beschlossen, 100 000 Euro für die Planung der Erweiterung des genannten Parkplatzes und der Schaffung einer Elternvorfahrt für die Frankfurt International School (FIS) in diesem Bereich freizugeben. Auch der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) hatte sich am Vortag dafür ausgesprochen.

Speziell für die Planung würden vermutlich nur gut 30 000 Euro ausgegeben werden müssen, sagte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) am Donnerstag im Bauausschuss. Die Stadt rechne mit Baukosten von 400 000 Euro. Für das kommende Jahr seien 300 000 Euro mit einem Sperrvermerk versehen.

Ob tatsächlich so viel Geld in die Erweiterung des Parkplatzes investiert werden muss, hängt von verschiedenen Umständen ab. Zum Beispiel von der Frage, wie groß der Parkplatz künftig sein solle.


Bedarf wird ermittelt
Grünen-Stadtverordneter Frank Böhme hat beobachtet, dass auch an Wochenenden einige Parkplätze frei blieben. Es werde Zählungen geben, um den Bedarf zu ermittelt, kündigte Erster Stadtrat Christof Fink (Grüne) an.

Ob das Taunus-Informationszentrum mit seinem Parkplatzbedarf nicht an den Kosten für die Erweiterung beteiligt werden könne, wollte Jutta Niesel-Heinrichs (SPD) wissen. Das TIZ weise 34 Parkplätze nach, für eine Kostenbeteiligung sehe er keine Notwendigkeit, sagte Fink.

Wo immer aber sich die Planungen von Parkplatz und Elternvorfahrt für die FIS überschnitten, solle die Schule Teile der Planungskosten übernehmen. Das hatte Fink auch in der HFA-Sitzung erklärt, gleichzeitig aber gesagt, dass die Höhe der Beteiligung noch nicht feststehe. Auch in diesem Gremium waren nämlich Forderungen nach einer Beteiligung der FIS aufgekommen.

Abhängig sind die Kosten für die Gestaltung des erweiterten Parkplatzes auch von der Ausführung. "Wir denken, dass man auf eine teure Bepflasterung des Stellplatzes verzichten kann, da lässt sich viel Geld einsparen", meinte Wolfgang Kettenhofen (CDU). Die Stadt werde bei der Planung des Platzes verschiedene Alternativen zur Beratung vorlegen, sagte Bürgermeister Brum. Die Untersuchungen in Sachen Artenschutz hätten keinen Handlungsbedarf ergeben, der notwendigen Rodung mehrerer Bäume stehe nichts im Weg, sagte der städtische Umweltbeauftragte Jens Gessner. Die Rodung solle nicht vor Februar 2013 erfolgen.new/she


Zuletzt bearbeitet von ... am 28.02.2013, 02:19, insgesamt einmal bearbeitet


       Verfasst am: 29.06.2012, 01:40       Nach oben   


Die aktuelle Planung zur Erweiterung der FIS vom Juni 2012
Zumindest bleibt jetzt der Stadtwald zwischen Hans-Rother-Steg und dem schönen Mühlgraben verschont Smile
Die aktuelle Planung:
Das noch unbebaute Gelände (Quelle GoogleEarth):
Die Fläche, die gerodet werden muss, ist nicht 1600 Quadratmeter groß, sondern rund dreimal größer", sagte der Landesgeschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). "Die Halle wird ja nicht direkt an den Waldrand gebaut, es wird noch ein Sicherheitsabstand hinzukommen."
Auch, was den Korridor für den Wildwechsel anbelangt, wirft von Eisenhart Rothe der Stadt und der FIS eine Fehlinformation vor. "Der Korridor beträgt gegenwärtig 65 Meter. Wenn die Halle und der Sicherheitszaun dazukommen, reduziert er sich auf rund 30 Meter." Für Rotwild sei das viel zu wenig.

Eine Variante:
Sportfeld und Turnhalle wurden getauscht. Auf diese Weise können die Stadtwaldbäume bis an die Grundstücksgrenze stehen bleiben. Die Turnhalle könnte eventuell noch um 90 Grad gedreht werden.


 RODUNG des Stadtwaldes - Turnhallenneubau der FIS am Hans-Ro      Verfasst am: 13.06.2012, 01:13       Nach oben   


Artikel der TZ vom 13. Juni 2012, 19.00 Uhr (letzte Änderung 14. Juni 2012, 04.35 Uhr)
FIS: Rollen die Bagger im Juli 2013?
Stadt und Schule präsentieren Detailplanung – 60-Meter-Korridor für den Wildwechsel
Eine gute Lösung für die Baupläne der Frankfurt International School konnte man laut Bürgermeister Hans-Georg Brum nicht finden. Und dennoch präsentierte er eine Variante.

Von Gerrit Stolte

Oberursel. Auf dem Gelände des kombinierten Fußball- und Baseballfeldes entstehen ein neuer Sportplatz und das Sportzentrum. Baseball wird in Zukunft nördlich des Urselbachs neben der Villa Schaller und dem kleinen Teich der FIS gespielt. Grafik: FIS/FNP Design und Produktion Wenn alles nach Plan läuft, wird die Frankfurt International School im Juli 2013 mit dem Bau ihres neuen Sport-Centers beginnen. Doch das ist noch nicht sicher. Zwar präsentierte FIS-Mitarbeiterin Jana Schlichtenberg gestern gemeinsam mit Oberursels Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) die Detailplanung erstmals der Öffentlichkeit. Dabei fiel jedoch eines auf: Während sich Stadt und Schule gegenseitig auf die Schultern klopften und die Bürgerinitiative der Anwohner ob des gefundenen Kompromisses über den grünen Klee lobten, wurde eine weitere Partei in der Diskussion um das Bauprojekt nicht erwähnt: die Naturschützer vom BUND und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Beide Organisationen hatten an der Planung noch im Mai heftige Kritik geäußert (siehe nebenstehenden Artikel).


Sensible Lage

Brum bezeichnete die Lage der FIS als "ganz, ganz sensibel". Da sei es naturgemäß schwierig, zu einer guten Lösung zu kommen. Man habe den Wald und seine Klimafunktion, den Veränderungsbedarf der Schule und auch die Belastung durch den Straßenverkehr berücksichtigen müssen.

Konkret will die Frankfurt International School drei neue Gebäude errichten: Auf dem Hauptcampus an der Straße "An der Waldlust" sollen zwei Klassenraumgebäude entstehen, wobei in Richtung Urselbach ein zweigeschossiger Riegelbau vorgesehen ist. Zwischen den Altgebäuden und dem neuen Riegelbau soll ein zweigeschossiges Verbindungsgebäude entstehen. Schließlich soll östlich des Grundschulgebäudes an der Alfred-Lechler-Straße das neue aus zwei Zweifeld-Sporthallen bestehende Sportcenter entstehen. Dieser Bau soll als erstes realisiert werden.


1600 Quadratmeter roden

Genau um diesen geht es bekanntlich beim Streit zwischen FIS und Stadt auf der einen und den Umweltgruppen auf der anderen Seite. Das Zentrum soll mit Außenflächen 92 Meter lang, 57 Meter breit und 11 Meter hoch werden. "Es wird 17 Meter in den derzeitigen Wald hineinragen", sagte Brum. Im Klartext: Rund 1600 Quadratmeter Wald müssen gerodet werden. "In der ursprünglichen Planung waren es fast 10 000 Quadratmeter gewesen", so Brum. Außerdem handle es sich nicht mehr um Schutzwald.

Schlichtenberg deutete an, dass die Fassade des Gebäudes zur Bundesstraße 455 begrünt werden soll. Auch das Dach soll – wie die der übrigen Neubauten – begrünt werden. Der Einsatz einer Photovoltaik-Anlage werde geprüft, wird jedoch wegen der schattigen Lage als schwierig angesehen. Dafür könnte das Sport-center mit Geothermie beheizt werden. Das Center soll auf dem kombinierten Fußball- und Baseballfeld entstehen. Die Baseballer werden in Zukunft auf einem neuen Feld nördlich des Urselbachs in der Nähe der Villa Schaller spielen. Neben dem Zentrum entsteht ein 97 Meter langer und 63 Meter breiter Fußballplatz. Für den Wildwechsel ist ein 60 Meter breiter Korridor vorgesehen.

Wichtiger Aspekt des Bauprojekts ist auch die Verkehrsproblematik. Hier setzt die FIS in Zukunft stärker auf den Busverkehr, wie Schlichtenberg ausführte. Kinder, die von ihren Eltern in die Schule gebracht werden, müssen deshalb einen längeren Fußweg in Kauf nehmen. Sie müssen nämlich von der Grundschule über das Sportgelände bis zum Hauptcampus wandern, während die mehr als 40 Busse direkt vor dem neuen Riegelgebäude halten werden. Laut Pressesprecherin Vera Thiers steht noch nicht fest, wie viel Geld die FIS in die Hand nehmen wird. "Die Planungen sind noch nicht komplett abgeschlossen."

In seiner gestrigen Sitzung stimmte der Bauausschuss über die Eröffnung des frühzeitigen Beteiligungsverfahrens für Bürger und Träger öffentlicher Belange ab. Die Stadt will dazu im Herbst übrigens einen Bürgerdialog eröffnen, in der die Planung vorgestellt und diskutiert werden soll. Nach Bearbeitung der eingegangenen Stellungnahmen soll den Stadtverordneten Ende 2012 eine neue Beschlussvorlage vorgelegt werden. Für Anfang 2013 ist die Offenlage des Bebauungsplans vorgesehen, im Frühjahr soll das B-Plan-Verfahren dann abgeschlossen sein.


Artikel der TZ vom 15. Juni 2012, 03.24 Uhr (letzte Änderung 15. Juni 2012, 05.04 Uhr)
"Stadt arbeitet beim FIS-Ausbau mit falschen Zahlen" Oberursel. Die von der Frankfurt International School (FIS) und der Stadt am Mittwoch in einer Pressekonferenz und im Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorgestellten Baupläne der Schule werden weiterhin heiß diskutiert. So hat Christoph von Eisenhart Rothe gestern erneut heftige Kritik an den Plänen geäußert. Bei diesen werde mit falschen Zahlen gearbeitet, so sein Vorwurf.

"Die Fläche, die gerodet werden muss, ist nicht 1600 Quadratmeter groß, sondern rund dreimal größer", sagte der Landesgeschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). "Die Halle wird ja nicht direkt an den Waldrand gebaut, es wird noch ein Sicherheitsabstand hinzukommen."

Auch, was den Korridor für den Wildwechsel anbelangt, wirft von Eisenhart Rothe der Stadt und der FIS eine Fehlinformation vor. "Der Korridor beträgt gegenwärtig 65 Meter. Wenn die Halle und der Sicherheitszaun dazukommen, reduziert er sich auf rund 30 Meter." Für Rotwild sei das viel zu wenig.

Von Eisenhart Rothe unterstrich im Übrigen die Kritik von BUND-Kreischefin Dr. Claudia Weiand an der Bürgerinitiative "Rettung und Schutz des Stadtwaldes am Hans-Rother-Steg". Weiand hatte den Anwohnern vorgeworfen, nicht am Schutz des Waldes an sich interessiert gewesen zu sein, sondern nur den Bau vor der eigenen Haustür verhindern zu wollen. "Wir sind von der Bürgerinitiative auch enttäuscht", so von Eisenhart Rothe. gst (gst)
Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 13. 06. 2012
Bebauungsplanvorentwurf für Erweiterung der Frankfurt International School steht zur Abstimmung
Auf der Tagesordnung des heutigen Bau- und Umweltausschusses steht unter anderem auch das Bebauungsplanverfahren Nr. 140 A „Unter der Hohemark – Frankfurt International School“.

Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 24.05.2012 wurde bereits der Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 140A "Unter der Hohemark – Frankfurt International School" geändert und die Zielsetzungen angepasst.

Die Ziele des Bebauungsplanverfahrens sind:

die zukünftige bauliche Entwicklung der Internationalen Schule in Oberursel langfristig zu sichern
die innere und äußere verkehrliche Erschließung neu zu ordnen und deutlich zu verbessern und
dabei die ökologische Sicherung und Aufwertung des Urselbachs zu gewährleisten und die Eingriffe in Natur und Landschaft so gering wie möglich zu halten.
Das im Rahmen des Runden Tisches erarbeitete Ergebnis soll Grundlage für die Bebauungsplanverfahren sein. Dabei sollen die Flächen des angrenzenden Schutzwaldes nicht in Anspruch genommen werden. Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) sieht darin eine gute Grundlage, die Entwicklungsmöglichkeiten der Schule mit den berechtigten Interessen der Anwohner und dem Umwelt- und Naturschutz in Einklang zu bringen. Brum: „In dem sehr sensiblen Gebiet direkt am Waldrand war es wirklich nicht einfach, zu einer überzeugenden Lösung zu kommen. Die Diskussion im Rahmen des „Runden Tisches“ war am Anfang äußerst kontrovers, jedoch durchweg sehr sachlich und auf allen Seiten von dem Willen geprägt, eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Ich danke allen beteiligten. Wir haben eine gute Lösung, die sich sehen lassen kann.“

Hintergrund
Die FIS beabsichtigt, ihren am Nord-West-Rand der Stadt gelegenen Campus durch Neubauten und ergänzen und qualitativ aufzuwerten. Die Schule plant keine Vergrößerung ihrer Schülerzahlen. Ziel ist eine deutliche Modernisierung und qualitative Verbesserung der räumlichen Angebote.

Die bestehenden Baukörper der Schule sollen durch insgesamt drei neue Baukörper ergänzt werden:

auf dem Hauptcampus an der Straße „An der Waldlust“ ist der Bau zweier Klassenraumgebäude geplant. Nördlich von den Bestands-gebäuden Richtung Urselbach ist ein zweigeschossiger Klassenriegel vorgesehen.
zwischen dem Bestandsgebäude „New Science“ und dem geplanten Klassenriegel soll ein zweigeschossiges Brückengebäude erreichtet werden, das die Bestandsgebäude mit den Neubauten verbindet. Im Erdgeschoss ist das Gebäude offen und bietet einen Durchgang zu den Sportanlagen und zur Primary-School.
östlich der Primary School an der Alfred Lechler Straße ist das neue Sportcenter geplant: Der Baukörper besteht aus zwei Zweifeld-Sport-hallen. Das durch das Sportcenter teilweise überbaute Sportfeld soll in zwei kleinere Sportfelder zerlegt und an anderer Stelle ersetzt werden.
Ein wesentliches Motiv für die Neustrukturierung ist insbesondere eine Verbesserung der schwierigen Verkehrssituation. Ziel ist eine Trennung der Verkehre. Die Elternvorfahrt soll auf dem an der Alfred-Lechler-Straße gelegenen Parkplatz des Taunus-Informations-Zentrums (TIZ) gelegt werden. Der Busverkehr soll unverändert über die Straße „An der Waldlust“ abgewickelt werden. Unter dem Klassenriegel entstehen die Stellplätze für 41 Busse, die dem An- und Abtransport der Schüler dienen. In einem Splitlevel-Parkdeck östlich des Klassenriegels sind die Parkplätze für Lehrer und Mitarbeiter vorgesehen.

Zu Diskussionen im Vorfeld hat die ursprüngliche Überlegung gesorgt, das Sport-Center an die Straße an der Waldlust in den Wald zu legen. Diese Planung hatte vielfältige Proteste insbesondere der Anwohner hervorgerufen. Im Rahmen des Runden Tisches mit Vertretern der anerkannten Naturschutzverbände, der Bürgerinitiative „Rettung und Schutz des Stadtwaldes am Hans-Rother-Steg“, der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen, der Frankfurt International School e.V. (FIS), der Stadtverwaltung und verschiedenen Fachplanern ist die ein neuer Standort in der Mitte des FIS-Geländes gefunden worden, der an das bestehende Sportfeld anschließt. „Die Schule hat sich insbesondere in der Standortfrage deutlich bewegt und ihre Planungen für die Sporthallen mehrfach angepasst.“

Basierend auf dem Ergebnis des „Runden Tisches“ (mit Vertretern der anerkannten Naturschutzverbände, der Bürgerinitiative „Rettung und Schutz des Stadtwaldes am Hans-Rother-Steg“, der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen, der Frankfurt International School e.V. (FIS), der Stadtverwaltung und verschiedenen Fachplanern) wurde nun der Bebauungsplanvorentwurf erarbeitet.

Vorentwurf
Mit dem vorliegenden Vorentwurf werden ein Sondergebiet „Bildung“ im Bereich des Hauptcampus (An der Waldlust) und angrenzend Sportplatzflächen ausgewiesen. Westlich der Brücke der Bundesstraße 455, die als öffentliche Straßenverkehrsfläche festgesetzt wird, wurden Waldflächen, Sportplatzflächen und Sondergebiet „Bildung“ ausgewiesen.

Die Prüfung von zwei Varianten zur Lage des Sportcenters östlich des Sportplatzes an der Alfred-Lechler-Straße (westlich der Brücke B455) wurde im April 2012 abgeschlossen. Gegenstand der Untersuchungen waren Gutachten zur Geologie, Hydrologie, Tragwerk und Gründung, Verkehrsplanung, Landschaftsarchitektur, Architektur und Städtebau. Dahingehend wurde festgestellt, dass eine Drehung des Sportcenters um 90° möglich ist. Entsprechend ist im Bebauungsplanvorentwurf östlich des Sportplatzes im Bereich Alfred-Lechler-Straße ein Sondergebiet „Bildung“ und ein Baufenster ausgewiesen worden. Hierdurch wird auch in einem Teilbereich von ca. 100 m in den Werkgraben eingegriffen – dieser soll verlegt und sowohl funktional als auch ökologisch vollständig wieder hergestellt werden.

Im Geltungsbereich des Bebauungsplans liegen auch die Grundstücke Alfred-Lechler-Straße 6, 8 und 16, sowie Hohemarkstraße 190-190a. Die Grundstücke sind als Mischgebiet ausgewiesen. Die Baufenster sind so festgelegt worden, dass der Bestand gesichert ist und Erweiterungen ermöglicht werden.


Weiteres Vorgehen
Der Vorentwurf ist gekennzeichnet durch städtebauliche Aspekte. In den nächsten Schritten sind die Umweltbelange wie Eingriffe in mögliche, ge-schützte Biotope im Planungsgebiet (Auenwald und Quellen zwischen dem Sportplatz im Bereich der Alfred-Lechler-Straße und der B 455) sowie Eingriffe in Waldflächen und Eingriffe in Natur und Landschaft zu untersuchen, zu bilanzieren und mit den zuständigen Fachbehörden zu klären, ggf. Genehmigungen einzuholen.

Die hierfür notwendigen Untersuchungen erfolgen derzeit und werden bis Oktober 2012 abgeschlossen werden können, so dass auch der Umweltbericht erstellt und bis zur Offenalge vorgelegt werden kann.

Zeitplanung
Der nächste Schritt ist nun die frühzeitige Beteiligung der Bürger und der Behörden, wobei die Beteiligung der Bürger durch einen Bürgerdialog begleitet werden soll.

Nach Durchführung der frühzeitigen Beteiligungsverfahren, der Aufbereitung der Stellungnahmen und der oben genannten Untersuchungen (Erarbeitung des Umweltberichts) wird den städtischen Gremien eine weitere Beschlussvorlage (voraussichtlich Ende 2012) vorgelegt – Beschluss des Bebauungsplanentwurfes und Durchführung der Offenlage –, so dass die Offenlage Anfang 2013 durchgeführt werden könnte. Das Bebau-ungsplanverfahren wird somit voraussichtlich im Frühjahr 2013 abgeschlossen werden können.


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 09. 02. 2012
Runder Tisch zu Erweiterungsabsichten der Frankfurt International School hat erneut getagt
Am vergangenen Dienstag haben sich die Vertreter des „Runden Tischs“ zur geplanten Erweiterung der Frankfurt International School e.V. (FIS) ein zweites Mal getroffen. Teilnehmer des Runden Tisches waren wiederum Vertreter von Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und BUND, der Bürgerinitiative „Rettung und Schutz des Stadtwaldes am Hans-Rother-Steg“, Vertreter der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen, der Frankfurt International School e.V. (FIS), der Stadtverwaltung sowie verschiedene Fachplaner.

Ziel des Treffens war es, Lösungsvarianten zu diskutieren, die die Aussicht haben, die Grundlage für einen gemeinsam getragenen Kompromiss zu bilden, der sowohl den Erweiterungsabsichten der FIS als auch dem Erhalt des Waldes gerecht wird.

Bürgermeister Hans-Georg Brum bedankte sich für die vorgestellten Lösungsvorschläge und stellte fest, dass sie die Ernsthaftigkeit des Interesses aller Beteiligten an einer gemeinsamen Lösungsfindung zeigen. Der Bürgermeister hofft auf eine Fortsetzung des sachlichen und konstruktiven Prozesses.

In neuen Vorschlägen wurde versucht, die Ergebnisse aus dem ersten Treffen (die Anforderungen der FIS im Hinblick auf das geplante Sportzentrum und den Parkraum verbunden mit dem Ziel, Eingriffe in den Wald, insbesondere des geschützten Waldes, zu vermeiden) in Einklang zu bringen.

Die einzelnen Alternativvorschläge wurden unter Einbeziehung von Vertretern des Forstes, der Feuerwehr und dem Bereich Ordnung und Sicherheit intensiv diskutiert. Außerdem wurden auch noch einige neue Fragestellungen formuliert, die nun geprüft werden. Die Ergebnisse hierzu werden beim nächsten Treffen vorgestellt.

Zwei Varianten standen abschließend zur Debatte, die jetzt von den Beteiligten in ihren jeweiligen Gruppen beraten werden. Beim nächsten Treffen Anfang März steht die Entscheidung an, ob es ein gemeinsam getragenes Ergebnis geben wird.


Artikel vom 04. Februar 2012, 03.24 Uhr (letzte Änderung 04. Februar 2012, 05.05 Uhr)
FIS-Hallenbau: Kompromiss in Sicht?
Kommenden Montag treffen sich die Mitglieder des Runden Tisches erneut in Sachen FIS-Sporthallenbau. Vorab bemüht sich Bürgermeister Hans-Georg Brum, die zuletzt spannungsgeladene Atmosphäre zu entschärfen.

Oberursel. Es sind versöhnliche Worte, die der Rathauschef vor allem in Richtung Bürgerinitiative "Rettung und Schutz des Stadtwaldes am Hans-Rother-Steg" sendet. "Ich wollte die Bürgerinitiative nicht auf wenige Leute reduzieren, sie herabsetzen oder angreifen", wehrt sich Hans-Georg Brum (SPD) gegen Interpretationen seiner Aussage, die er auf dem Neujahrsempfang der Oberurseler SPD getroffen hat.

Wie die TZ berichtete, bezeichnete es Brum bei der Veranstaltung als "ausgesprochen kritisch, wenn Schulinvestitionen an nachbarschaftlichen Interessen scheitern". Damit hatte sich der Verwaltungschef unter anderem auf den geplanten Turnhallenbau der Frankfurt International School (FIS) bezogen, was wiederum den Mitgliedern der Bürgerinitiative sauer aufstieß. Folge davon war auch, dass vier BI-Aktivisten dem Bürgermeister diese Woche eine Liste mit 931 Unterschriften von Anwohnern überreichten, die sich damit gegen den Bau der Turnhallen auf dem Waldgelände aussprachen. Diese Variante schien die FIS bislang nach den bekannt gewordenen Plänen zu bevorzugen.

"Wir haben uns eine Dreiviertelstunde ausgetauscht. Das zeigt, dass eine Lösung machbar ist", wertet Brum das Gespräch als positiv, das sich bei dieser Gelegenheit entsponnen hat. Generell sieht der SPD-Politiker den Diskussionsprozess auf einem guten Weg. Der bisherige Verlauf des Runden Tisches sei "ganz positiv". "Ich hatte den Eindruck, dass wir uns einer Lösung nähern." Beide Parteien – FIS und Bürgerinitiativen sowie Umweltverbände – seien "nicht so weit voneinander entfernt". Details könne er zwar noch nicht verraten, da sich die Runde auf Verschwiegenheit verpflichtet habe. Man sei aber bemüht, verträgliche Lösungen für die Anwohner zu finden.

Die FIS arbeite an Vorschlägen, das ist laut Brum nicht einfach. Hinter dem Projekt stecke eine "wahnsinnige Komplexität". "Wir befinden uns in einem Ballungsgebiet, nichts ist hier so knapp wie Raum", weist Brum auf einen quasi natürlichen "Nutzungskonflikt" hin. Zugleich macht er deutlich, dass sich beide Parteien "bewegen müssen". Auch für die Verkehrsproblematik gelte es, eine "annehmbare Lösung" zu finden.

Weitere Fortschritte erwartet der Bürgermeister nun vom zweiten Runden Tisch am Montag. Danach lasse sich wahrscheinlich mehr sagen. Vorstellbar sei, dass vielleicht schon Mitte Februar der Kompromiss stehe, deutet Brum vorsichtig an. Und etwas offensiver fügt er hinzu: "Das könnte eine positive Überraschung für die Öffentlichkeit sein." ks (ks)


Pressemitteilung der Stadt O0berursel vom 05. 12. 2011
Runder Tisch zu den Erweiterungsabsichten der Frankfurt International School hat getagt
Das erste Treffen der Vertreter des „Runden Tischs“ zu den geplanten Erweiterungsabsichten der Frankfurt International School e.V. (FIS) hat in dieser Woche stattgefunden. Daran teilgenommen haben Vertreter der anerkannten Naturschutzverbände, der Bürgerinitiative „Rettung und Schutz des Stadtwaldes am Hans-Rother-Steg“, der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen, der Frankfurt International School e.V. (FIS), der Stadtverwaltung und verschiedene Fachplaner.

Ziel dieses Termins war es, die Situation und den Bedarf der Internationalen Schule aufzuzeigen, gleichzeitig aber auch die Auswirkungen des Vorhabens auf Natur und Umwelt darzustellen.

In einem einführenden Statement stellten Vertreter der FIS den Investitionsbedarf der Schule dar. Dieser lässt sich aus Sicht der Schule nicht allein auf den vorhandenen Flächen des Schulgeländes (im Bereich zwischen Alfred-Lechler-Straße und An der Waldlust) darstellen.

Von Seiten der Naturschutzverbände und der Bürgerinitiative wird der Erweiterungsbedarf nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Allerdings wird ein Eingriff in die Waldflächen abgelehnt und eine Erweiterung innerhalb des Zauns für möglich gesehen.

Das begleitende Planungsbüro erläuterte Aufbau und Systematik der vorliegenden Untersuchung zu den verschiedenen Varianten.
Die Planungsvarianten sind anschließend vorgestellt und erläutert worden. Diese wird es in dem weiteren Verfahren zu untersuchen, zu vervollständigen und zu bewerten gelten.

Ebenso sind verschiedene, noch offene Fragestellungen formuliert worden. Diese sind im weiteren Verfahren zu prüfen. Die Ergebnisse werden im Rahmen des Runden Tisches diskutiert.

Im ersten Quartal 2012, voraussichtlich im Februar, soll die 2. Sitzung des „Runden Tischs“ stattfinden.

Der Teilnehmerkreis des „Runden Tischs“ ist zuversichtlich, dass eine Lösung unter Berücksichtigung der wesentlichen Belange seitens Schule, Natur- und Umweltschutz, Verkehr und Bürgerinteressen gefunden werden kann. Wichtig ist es dabei allen, gemeinsam eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Bis zur Ergebnisfindung wird es noch einen Moment dauern. Frühestens Mitte des zweiten Quartals 2012 kann damit gerechnet werden.


obgblog vom 15.11.2011
OBG-Vorsitzender spricht sich gegen Waldrodung aus
Die Oberurseler Bürgergemeinschaft sieht nach den Worten ihres Vorsitzenden Robert Rethfeld „keinen vernünftigen Grund“, die von der Frankfurt International School geplanten neuen Sporthallen im Wald am Hans-Rother-Steg zu bauen. Es gebe genügend Alternativen, die Hallen auf dem Gelände zu errichten, das der Schule bereits zur Verfügung steht, betonte Rethfeld im Anschluss an eine Vorstandssitzung der OBG. Er sei sicher, dass auch die OBG-Fraktion im Stadtparlament, die ihre Entscheidungen im Konsens mit den beiden anderen Koalitionspartnern treffen müsse, dies durchsetzen werde.

Die Frankfurt International School (FIS) plant den Neubau von 2 Sporthallen im Norden Oberursels. Dies werde von der OBG grundsätzlich begrüßt, so Rethfeld, da das Lehrangebot der Schule gut zur internationalen Ausrichtung Oberursels passe und durch den Neubau an Attraktivität gewinne.

Derzeit würden für das Bauvorhaben elf Varianten geprüft. Eine davon sehe den Standort auf dem Gelände Ecke An der Waldlust/Hans-Rother-Steg vor. Dieser Lösung würden ca. 10.000 Quadratmeter wertvollen Waldes zum Opfer fallen.

Rethfeld: „Es muss gelingen, eine Lösung zu finden, die die Interessen der Schule berücksichtigt, gleichzeitig aber den Wald oberhalb des Hans-Rother-Stegs unangetastet lässt.“

Als gelungenes Beispiel für raumsparendes Bauen von Turnhallen sieht die OBG den Turnhallenneubau der Grundschule Mitte. Hier wurde die Turnhalle tief in die Erde gebaut, zusätzliche Räume auf dem Hallendach konnten so entstehen.

Nach Vorliegen der konkreten Planungen werde die OBG Gespräche mit allen Beteiligten suchen, um sowohl für die FIS als auch für Oberursel eine optimale Lösung zu finden, kündigte Rethfeld an.

Artikel vom 05. November 2011
"Brum lässt Bürger im Unklaren"
CDU kritisiert Informationspolitik zum FIS-Sporthallenbau – Grüne warnen vor Vorverurteilung
Es ist ein Thema, das polarisiert: der geplante Sporthallenbau der Frankfurt International School. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald will heute Pläne zum Projekt vorstellen.

Oberursel. In die Diskussion um den geplanten Sporthallenbau der Frankfurt International School (FIS) schalten sich jetzt auch CDU und Grüne ein. Die Union kritisiert vor allem die Informationspolitik von Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD). "Die neue Koalition mit dem Rathauschef an der Spitze lässt die Bürger im Unklaren über die Faktenlage", moniert CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Uhlig. "Damit wird die Koalition ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht, die Bürger früh in wichtige Entscheidungen einbeziehen zu wollen. Die Folge davon ist, dass niemand weiß, was wirklich geplant ist, und die Diskussion auf der Basis von Gerüchten stattfindet."

Die Grünen stehen dagegen auf dem Standpunkt, dass die politische Diskussion erst dann beginnen sollte, wenn die Prüfung durch die FIS abgeschlossen ist. Wie berichtet, prüft die Schule mehrere Varianten für den Sporthallenbau. Eine davon ist, das Bauvorhaben auf dem Waldstück an der Ecke An der Waldlust/Hans-Rother-Steg zu realisieren.

Wenn sich die FIS zu einer konkreten Planung entschließe, werde es mehr als ein Mal die Möglichkeit für die Stadtverordneten geben, einzugreifen, ob dies nun beim Grundstücksverkauf oder bei der planerischen Umsetzung sei, sagt Grünen-Fraktionschefin Christina Herr und ergänzt: "Wir werden alle Interessen und Fakten abwägen. Dabei gilt unser Augenmerk selbstverständlich auch den Umweltinteressen."

Nicht zielführend sei es jedoch, die Bemühungen der FIS, eine Lösung für das Platzproblem der Schule zu finden, vorschnell zu verurteilen. "Die FIS stellt nicht nur eine Bereicherung der Schullandschaft in Oberursel dar, sondern zieht mit ihrer internationalen Ausrichtung ganze Familien in die Brunnenstadt", so Herr weiter.

Auch die CDU betont, die Schule sei ein wichtiger Faktor für den Bildungsstandort Oberursel und die Internationalität der Stadt. "Dennoch muss mit offenen Karten gespielt werden, welche Planungen es für die Baumaßnahme gibt und welche Standorte bisher mit welchem Ergebnis untersucht wurden", so Uhlig. Auch die politischen Gremien seien bislang von der Stadt nicht informiert worden.


Schaden für die Stadt

Die fehlende Transparenz in so einer wichtigen Frage sei ein unhaltbarer Zustand, meint Uhlig. "Die derzeitige Diskussion und die damit verbundenen Gerüchte schaden der Stadt und der Schulgemeinde gleichermaßen."

Die Grünen haben derweil laut Herr ein Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative "Rettung und Schutz des Stadtwaldes am Hans-Rother-Steg" geführt und bei diesem Treffen ihre Position zum Thema erläutert.

Ihre Fraktion werde sowohl den Kontakt zur Bürgerinitiative halten als auch das Gespräch mit der FIS suchen, betont Herr. Zudem wollen die Grünen am "Bürgerspaziergang" teilnehmen, zu dem die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) für den heutigen Samstag eingeladen hat. Treffpunkt für die Teilnehmer ist um 14.30 Uhr vor dem Eingang der Schule, An der Waldlust.

Laut SDW-Landesgeschäftsführer Christoph von Eisenhart Rothe liegen den Naturschutzverbänden Pläne vor, die bei der Veranstaltung vorgestellt werden sollen. Anschließend will er durch den herbstlichen Wald führen, der von der Rodung betroffen sein könnte. Die Veranstaltung soll etwa zwei Stunden dauern. red (red)

Artikel der TZ vom 06. November 2011
"Rodung ist Ultima Ratio"
Naturschützer wollen es aber nicht so weit kommen lassen
Der Wald gegenüber der Frankfurt International School soll erhalten bleiben, die internationale Privatschule ihre zwei Turnhallen auf ihrem Grundstück errichten. Das fordern Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Bürgerinitiative.

Von Sophia Bernhardt
Mehr als 120 Bürger wollten wissen, was die FIS im Einzelnen plant. Christoph von Eisenhart Rothe stellte Pläne vor. Foto: Reichwein
So sieht eine der Varianten aus, die die Frankfurt International School prüft. Rechts von der Straße An der Waldlust ist das Sportzentrum vorgesehen.
Oberursel. So sieht eine der Varianten aus, die die Frankfurt International School prüft. Rechts von der Straße An der Waldlust ist das Sportzentrum vorgesehen. Beim Waldspaziergang an der Frankfurt International School (FIS) prallten am Samstag die Interessen von Stadt und Schule sowie von Naturschützern und Anwohnern aufeinander. "Man sollte einen Dialog führen, statt Stimmung zu machen", forderte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) bei der Veranstaltung, zu der die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) eingeladen hatte. "Unser Interesse, den Wald zu erhalten, ist keine Stimmungsmache", konterte SDW-Landesgeschäftsführer Christoph von Eisenhart Rothe. Der Wald sei Sport- und Erholungsraum. "Für zwei Sporthallen 10 000 Quadratmeter Wald zu opfern, sehen wir nicht ein."

Diese Ansicht vertrat auch die Mehrheit der über 120 Bürger, die zu der Veranstaltung gekommen waren. "Irgendwann ist Schluss", meinte eine Frau. Ein Bürger verglich die FIS mit einer Krake, die sich immer weiter ausdehne. Das müsse vermieden werden.

Wie berichtet, prüft die Schule derzeit, wo sie ihre zwei geplanten Sporthallen bauen kann. Eine Variante ist dabei, die Bauten im Waldstück an der Ecke An der Waldlust/Hans-Rother-Steg zu errichten.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald schlägt dagegen vor, die Hallen (6000 Quadratmeter) auf dem heutigen Kunstrasenplatz der FIS zu errichten und den Sportplatz auf das Flachdach zu verlegen. Diese Variante gebe es auch in vielen anderen Städten.

Es sei auch nicht zwingend notwendig, dass beide Hallen nebeneinander gebaut würden, betonte von Eisenhart Rothe. Eine könnte beispielsweise auf der inzwischen dekontaminierten Grasfläche neben der Primary School errichtet werden. Warum auf dem neuen Theatertrakt der Schule keine Turnhallen gebaut werden können, wollte eine Bürgerin wissen? "Das ist sehr eng zum Urselbach", so Brum.

Mehr als 120 Bürger wollten wissen, was die FIS im Einzelnen plant. Christoph von Eisenhart Rothe stellte Pläne vor. Fotos: ReichweinEr betonte erneut, derzeit würden zehn Varianten geprüft. "Die Waldbeanspruchung ist die Ultima Ratio, wenn alles andere nicht geht", so Brum. Man solle abwarten, bis die Prüfung abgeschlossen sei und nicht über mögliche Standorte spekulieren, forderte er. "Wenn die ersten Entwürfe da sind, dann wird es ein Bebauungsplanverfahren geben mit doppelter Offenlegung. Wenn jemand rechtlich dagegen vorgehen will, kann er dies tun."

Falls die Hallen auf dem Waldstück An der Waldlust gebaut werden, ist es laut von Eisenhart Rothe mit einer Rodung nicht getan. "Der Boden muss abgetragen werden. Der Höhenunterschied beträgt etwa zwölf Meter. Was mit dem Wasserhaushalt im Boden passieren soll, kann ich mir nicht vorstellen", so der SDW-Landesgeschäftsführer.

Für das Waldgebiet bekommt die Stadt nicht viel Geld. Da die Zweckbestimmung (Gemeinbedarfsfläche) für den Preis maßgebend ist, würde sich der Betrag bei der Bebauung mit den Sporthallen auf 50 bis 130 Euro pro Quadratmeter erhöhen, schätzte Brum. "Viel zu billig", befanden die Umstehenden. Die FIS müsste jedoch eine relativ hohe Ausgleichssumme an den Forst zahlen und Ausgleichsmaßnahmen vornehmen.

Das Argument des Bürgermeisters, dass die Oberurseler Vereine Sporthallen im Norden brauchten, ließ von Eisenhart Rothe nicht gelten. "Der Bedarf an Hallenplätzen wurde nicht geprüft." Brum blieb aber dabei: Für den Norden und Oberstedten wäre das ein interessanter Standort.


Neues Verkehrskonzept

"Die Stadt will die FIS hier stabilisieren. Sie hat sich in den vergangenen Jahren sehr geöffnet und arbeitet viel mit der Stadt zusammen", so Brum. Nachhaltigkeit sei nicht nur ein ökologisches Thema, sondern sei auch durch den Bildungsauftrag gegeben. "Wir stehen hinter der Planung auch deshalb, weil sie ein neues Verkehrskonzept vorsieht", so Brum.

Die Schule argumentiert laut von Eisenhart Rothe, bestimmte Gebiete auf dem FIS-Gelände könnten nicht bebaut werden, weil dann der Radius für die Busse zu klein würde. Die FIS plane, die Zahl der Schüler, die mit dem Bus zur Schule gebracht und wieder abgeholt würden, von derzeit 50 auf 70 Prozent zu erhöhen. Die Gesamtzahl der Schüler soll sich aber nicht erhöhen.

Den Dialog, für den Brum plädierte, will auch die Schutzgemeinschaft als Vertreterin der Naturschutzverbände und auch die Bürgerinitiative "Rettung und Schutz des Stadtwaldes am Hans-Rother-Steg", allerdings nur, wenn er auf Augenhöhe stattfindet. Von Eisenhart Rothe: "Die Einladung zu einem runden Tisch nehmen wir gerne an, aber nur wenn uns die Infos vor dem Termin vorliegen."


Bericht der FR vom 07.11.2011
Naturschützer drohen mit Klage
Von Anton J. Seib
Oberursel Bürger demonstrieren gegen Eingriffe in den Stadtwald
Unsere Kriegskasse ist gefüllt. Wir werden die Abholzung des Waldes verhindern.“ Mit diesen kämpferischen Worten kündigte Christoph
von Eisenhart Rothe von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald am Samstag Widerstand gegen die Erweiterung der Frankfurt
International School an. Notfalls, so der Naturschützer bei einer als Waldspaziergang deklarierten Demonstration, würden die Verbände
gegen das Vorhaben klagen. Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), der die Gelegenheit nutzte, das Thema aus Sicht der Stadt
darzustellen, sprach von einer „äußerst schwierigen Situation“ und bezeichnete die Protestaktionen sehr zum Unmut der Demonstranten
als „Stimmungsmache“.
Viele Anwohner der FIS waren am Samstagnachmittag dem Aufruf der Schutzgemeinschaft, des BUND und der Bürgerinitiative Rettung
und Schutz des Stadtwaldes gefolgt und zum Hans-Rother-Steg gekommen. Sie einte die Befürchtung, dass die jetzigen
Erweiterungspläne erst der Anfang seien und weitere Bäume fallen werden. „Wir sind hierhergezogen, weil wir am Wald wohnen wollen“,
sagte Helga Thiessen und drückte damit die Stimmung vieler Nachbarn aus. „Was die FIS uns zumutet, ist schon jetzt genug“, fügte eine
andere Anwohnerin an und meinte damit vor allem die Verkehrsbelastung. „Am Hotel Waldlust ist ein extremes Nadelöhr, da steht morgens
alles still“, beschreibt Eisenhart Rothe die Situation.
Sportplatz auf dem Hallendach
Die Naturschützer, die innerhalb von zwei Wochen 450 Protestunterschriften gesammelt haben, vertreten die Auffassung, auf dem jetzigen
Schulgelände sei genug Platz zur Erweiterung und zum Bau von zwei weiteren Sporthallen. Eisenhart Rothe forderte intelligente Lösungen
und brachte eine besondere Variante ins Spiel. Man können den Sportplatz sozusagen anheben und auf das Dach der an dieser Stelle
errichteten Sporthallen verlegen. Das gebe es bereits in anderen Städten.
Auf jeden Fall, da sind sich Naturschützer und Anwohner einig, dürfe der ökologisch wertvolle Wald mit seinem alten Laubbaumbestand
nicht angetastet werden, zumal er und angrenzende Areale Heimstatt der geschützten Bechstein-Fledermäuse seien.
Bürgermeister Brum betonte, die Erweiterung der FIS liege im Interesse der Stadt. Die Expansion auf dem Schulgelände sei aber kaum
umsetzbar. Deshalb sei die Schule mit weiteren Varianten an die Stadt herangetreten, sie würden derzeit geprüft. Eine Beanspruchung des
Waldes hält Brum für „die Ultima Ratio“. Er sagte zu, vor einer Entscheidung zu einem „Bürgerdialog im Norden“ einzuladen. Brum: „Vorher
werden keine Planungen begonnen.“ Razz


 http://stadtwaldrettung.de/      Verfasst am: 13.06.2012, 00:42       Nach oben   


http://stadtwaldrettung.de/

Fotos:
Mehr als 120 Bürger wollten wissen, was die FIS im Einzelnen plant. Christoph von Eisenhart Rothe stellte Pläne vor. Foto: Reichwein
So sieht eine der Varianten aus, die die Frankfurt International School prüft. Rechts von der Straße An der Waldlust ist das Sportzentrum vorgesehen.


 RODUNG des Stadtwaldes - Parkplatzerweiterung und Turnhallen      Verfasst am: 11.11.2011, 00:28       Nach oben   


RODUNG des Stadtwaldes - Parkplatzerweiterung und Turnhallenneubau der FIS

Zuletzt bearbeitet von ... am 28.02.2013, 02:11, insgesamt 10-mal bearbeitet


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