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 Taunuskarnevalszug am 19.02.2012 ab 14:11      Verfasst am: 21.02.2012, 08:34       Nach oben   


92 Fotos der Taunuszeitung

92 Fotos der Frankfurter Rundschau


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 31. 01. 2012
Taunus-Karnevalszug
Auch in diesem Jahr werden sich ca. 140 Zugnummern, darunter Motivwagen, Fuß- und Musikgruppen, durch die Oberurseler Innenstadt bewegen. Besonders erfreulich: nach 15 Jahren wird die Musik- und Showband Königstein erstmals wieder beim Taunus-Karnevalszug dabei sein! Traditionell wird der Taunus-Karnevalszug wie immer sehr gut organisiert und vorbereitet durch den Zugausschuss des Oberurseler Vereinsrings.

Start des Zuges ist am Sonntag, 19. Februar 2012 um 14.11 Uhr mit dem Streckenverlauf Rahmtor > Marktplatz > Eppsteiner Straße > Untere Hainstraße > Vorstadt > Adenauerallee > Aumühlenstraße > Austraße > Oberhöchstadter Straße (Auflösung des Zuges).


Natürlich wird auch in diesem Jahr eine Jury über die besten Ideen rund um den Zug befinden und die verschiedenen Kategorien (Wagen, Fußgruppe, Politik) auszeichnen. Und im Anschluss heißt es wie jedes Jahr: „Närrisches Treiben nach dem Karnevalsumzug“, ab 16.30 Uhr in der Stadthalle Oberursel.
Auch wird es beim Taunus-Karnevalszug wieder eine Ehrentribüne am Marktplatz geben, die restlichen Sitzplätze auf der Ehrentribüne werden wie immer am Fassenachts-Sonntag gegen 14.00 Uhr zum Preis von 5,- Euro verkauft.


Bericht der FR vom 20.02.2012
Fastnachtsumzug Oberursel
Landebahn und Rinderwahn
April-Wetter empfing die Zehntausende von Besuchern des größten karnevalistischen Umzugs im Hochtaunuskreis. Der guten Stimmung unter den Jecken tat das in Oberursel natürlich keinen Abbruch.

Das wechselhafte Wetter konnte der guten Stimmung auf dem Oberurseler Marktplatz nichts anhaben.
Schau ’mal Miriam, die dunklen Wolken ziehen nach Frankfurt.“ Die junge Mutter hatte allen Grund zur Freude, denn als der große Faschingsumzug in Oberursel so richtig ins Rollen kam, bahnte sich die Sonne ihren Weg.

Regen, Sonne, Schnee. April-Wetter empfing die Zehntausende von Besuchern des größten karnevalistischen Umzugs im Hochtaunuskreis. Der guten Stimmung unter den Jecken tat das natürlich keinen Abbruch. Dafür sorgten schon die 135 Zugnummern, die von den Karnevalsvereinen des Hochtaunuskreises auf die Beine gestellt wurden.


Vom Fanfarencorps Königstein über die Seulberger Taunuseulen, den Limes-Krätscher aus Wehrheim bis hin zum Männerballett des Bad Homburger Carnevals Verein waren alle vertreten, um dem Hochtaunuskreis das Flair einer karnevalistischen Hochburg zu verleihen.

Selbstverständlich drückten auch die Oberurseler Fassenachter mit zahlreichen Zugnummern dem Umzug ihren Stempel auf. So zum Beispiel die Karnevalisten von Kunstgriff Oberursel, die ihre Zugnummer unter das Motto „Wir fressen die Region“ gestellt hatten. Ziel ihrer politischen Attacke war der Flughafenbetreiber Fraport und die neue Landebahn des Frankfurter Flughafens, die für viel Bürgerzorn sorgt. „Lustiger als Rinderwahn ist die neue Landebahn“, brachten sie ihren Protest auf den Punkt.

Narren in Oberursel bei Verkleidung zurückhaltend
Für ihr politisches Statement gab es Applaus von den Karnevalisten am Straßenrand, die sich trotz guter Laune bei ihrer Maskerade eher zurückhaltend zeigten. Nicht wenige kamen im winterlich-angepassten Outfit, um sich vom Faschingstreiben in der Oberurseler Innenstadt anstecken zu lassen. Diejenigen, für die Fasching auch bedeutet, in eine andere Rolle zu schlüpfen, bevorzugten eine Clowns-Kostümierung. Wer es sich einfacher machen wollte, setzte sich eine blonde oder schwarze Perücke auf, um auch optisch als ausgewiesener Karnevalist in Erscheinung zu treten. Offenbar besteht bei den Oberurselern ein latenter Hang zur Piraterie, denn wie ist es sonst zu erklären, dass Super-Pirat Jack Sparrow aus dem Film „Fluch der Karibik“ in Orschel fröhliche Urstände feierte.

Leider gab es auch unerfreuliche Begleiterscheinungen. So wurde eine 16-Jährige mit einer Alkoholvergiftung ins Frankfurter Bürgerhospital eingeliefert. In den frühen Morgenstunden wurde ein 13-Jähriger in der Oberhöchstadter Straße ebenfalls mit einer Alkoholvergiftung aufgefunden und in die Kinderklinik nach Höchst gebracht.

Artikel der TZ vom 20. Februar 2012, 01.10 Uhr (letzte Änderung 20. Februar 2012, 10.40 Uhr)
Da bebt ganz Orschel: 50.000 feiern Fassenacht
2 Kommentare
Riesen Besucherandrang beim farbenfrohen und ausgelassenen Taunus-Karnevalszug
Rund 140 Musik- und Fußgruppen sowie bunte Motivwagen schlängelten sich gestern beim Taunus-Karnevalszug durch Orschels Straßen. Vor allem die Kleinen hatten ihren Spaß und alle Hände voll zu tun.

Von Nadine Biersack

Oberursel. Versuchten vergeblich den schiefen Marktplatz gerade zu blasen: Die Guggemusiker der Kinziggeister. Fotos: Jochen Reichwein Der Wettergott meinte es am Sonntag mit den Narren aus Oberursel und Umgebung gut. Die klirrende Kälte der vergangenen Wochen verging rechtzeitig ein paar Tage vor dem großen Taunus-Karnevalszug und auch der angekündigte Regen fiel – zumindest für die Dauer des Zuges – nicht.

Den närrischen Lindwurm eröffnete der Fanfarencorps aus Königstein, der mit fetzigen Karnevalschlagern die Narren auf "Betriebstemperatur" brachte. Die Stimmung im närrischen Volk stieg dann von Zugnummer zu Zugnummer.

Dazu beigetragen hat sicher auch, dass es viele närrische Jubiläen in diesem Jahr zu feiern gab. "Die Pitschis gibt‘s jetzt 20 Jahr‘, das finden wir ganz wunderbar!", lautete das Motto der "Staabacher Pitschetreter", und dieser runde Geburtstag wurde in knalligen Clownskostümen denn auch gebührend gefeiert. Einen Grund zu feiern hat in dieser Kampagne auch der Weißkirchener Club Geselligkeit Humor (Clu-Ge-Hu). In seiner 60-jährigen Vereinsgeschichte reiste er laut eigener Aussage bereits um die ganze Welt, schaute dabei allerdings Jahr für Jahr beim Orscheler Umzug vorbei.

Den Bommersheimer Carneval Verein (BCV) gibt es mittlerweile 25 Jahre. Verkleidet als putzige "Urmel aus dem Eis" erweckten die Karnevalisten aus dem Stadtteil die legendäre Augsburger Puppenkiste zum Leben – sehr zur Freude der vielen Kinder am Straßenrand. Und auch die Handballer der Turn- und Sportgemeinde Oberursel (TSGO) ließen es sich nicht nehmen, ihren 75. Geburtstag ausgelassen mit den Oberurseler Narren zu feiern.

Ihre Tollität Prinzessin Danica I. aus Bad Soden gab sich auf ihrem schick hergerichteten Komitee-Wagen die Ehre. Ein Ausflug in Oberursels Historie gelang dem Verein Kunstgriff, der das gute alte Seifenkistenrennen wieder aufleben ließ und die "wahrscheinlich größte Seifenkiste der Welt" dabeihatte.


Besser besucht

Die Stimmung auf der rund fünf Kilometer langen Zugstrecke war ausgelassen. Immer wieder schallten fröhliche "Helau"-Rufe durch die Brunnenstadt. Die meisten der rund 50 000 Zuschauer – damit war der Umzug weit besser besucht als im vergangenen Jahr – waren verkleidet, es wurde gesungen, geschunkelt und gelacht, und so war das närrische Treiben auf wie neben der Strecke ausgelassen und farbenfroh.

Dies unterstrichen auch die Tänzer des "Rock‘n‘Roll-Clubs Lollypop", die in knalligen Retrokleidern und mit flotten Tanzschritten zum Mitmachen animierten und für einen kurzen Moment die 60er-Jahre wieder aufleben ließen.

Natürlich muss bei einem richtigen Karnevalsumzug auch die Politik auf die Schippe genommen werden. Die Männer der TSG Pfaffenwiesbach nahmen Italiens Ex-Regierungschef Berlusconi und dessen berühmt-berüchtigten "Bunga-Bunga-Partys" als heiße Blondinen in sexy Bademänteln aufs Korn, und die "Lustigen Stierstädter" zogen als Stierstädter Superhelden den Euro aus der Krise.


Ein neuer "Ohlenspiegel"

Ein Hingucker waren die "Maasgrunder Entenbrüder". In Anlehnung an vergangene Zeiten entwarfen sie einen "Ohlenspiegel". Die Orscheler Kerbeburschen zeigten stolz den längsten Kerbebaum aller Zeiten und hatten sich wie jedes Jahr einiges einfallen lassen, um alle Blicke auf sich zu lenken. Tierisch wurde es mit "Kraut und Rüben" aus Oberhöchstadt. Egal ob Giraffen, Erdmännchen oder Löwen – sämtliche wilden Tiere hatten sie mit dabei.

Das Kinderprinzenpaar Ronja I. und Marius I. vom BCV leitete auf seiner königlichen Wagenkutsche, gezogen von einem Schimmel, das Finale des Umzugs ein. Als standesgemäß letzte Zugnummer grüßte dann Prinz Patrick I. samt Hofstaat seine närrischen Untertanen und genoss "seinen" Karnevalsumzug sichtlich. Fleißig warf er Süßes in die Menge. Schwerstarbeit vor allem für die jüngeren Zugbesucher, die mächtig am "Kamelle sammeln" waren.

Auch für Patrick I. hieß es im Anschluss ab in die Stadthalle, wo die Ergebnisse der Kostüm- und Zugnummern-Prämierung bekannt gegeben wurden (siehe Text unten).

Martina Günther schrieb am 20.02.2012 09:12 Uhr
Ecke Pinkler....
Leider hat die Stadt versäumt Toiletten aufzustellen. So gab es doch einige Besucher, die Ihre Blase in den Ecken der Altstadt entleert haben.... Traurig und eckelig ist das auch!


... ... schrieb am 20.02.2012 11:27 Uhr
Eklig? Jo...
Was ist denn Fasching?

Eine einzige All-You-Can-DRink Veranstaltung.

Was machen Erwachsene Menschen an einem Fest, dass eigentlich für Kids gedacht ist?

Saufen bis der Arzt kommt...oder eben die Blase drückt...


Artikel der TZ vom 20. Februar 2012, 03.25 Uhr (letzte Änderung 20. Februar 2012, 05.01 Uhr)
Von Schlümpfen und Superhelden
1 Kommentare
Oberursel. Der Kunstgriff nahm den Moloch Flughafen aufs Korn, der die Region frisst. Zur Belohnung gab’s den Sonderpreis des Fokus O. Die Jury hat in Windeseile getagt: Kaum zwei Stunden nach Ende des Zuges standen bereits die besten Zugnummern des Karnevalsumzuges fest. Den Preis für die beste Fußgruppe gewannen die Frohsinn-Sänger (Zugnummer 125) mit ihrer Darstellung einer Bürgersauna. Den zweiten Preis errang der CluGeHu (Nummer 114) mit "60 Jahre um die Welt". Dritter wurden die Orkas 08 mit ihrer Darstellung von "Nuggets für Orschel". Die Lustigen Stierstädter (Nummer 90) mit den Stierstädter Superhelden wurden Vierte, der Kransberger Narrenclub mit seiner Feuerstein-Version belegte Rang 5.

Als besten Wagen befand die Jury die Nummer 117, den BCV mit seiner Bommersheimer Puppenkiste, gefolgt von den Orscheler Kerbeborschen (Nummer 100) mit dem längsten Kerbebaum der Welt. Dritter wurden die Freunde der Orscheler Fassnacht mit ihrer Hessentags-Hommage. Die Freiwillige Feuerwehr Fischbach (Nummer 32) wurde Vierter und der Rock’n’-Roll-Club Lollypop mit seinem Filmstudio der 60er Jahre Fünfte.

Den Ehrenpreis der Stadt Oberursel wird dem Kleinen Rat des Frohsinns zugesprochen (Nummer 128), der Ehrenpreis des Landrats ging an die Schlumpfengruppe der Kita am Park (Nummer 77). Den Wanderpokal Rushmoor-Oberursel bekamen die Maasgrunder Entenfreunde (Nummer 7Cool für ihre Orscheler Fassnachtssymbole zuerkannt, der Ohlenspiegel (Nummer 29) ging an den Kunstgriff, der den Fluglärm aufs Korn nahm. Die BCV Mini-Garde gewann mit "Lukas, den Lokomotivführer" den Sonderpreis der Ex-Prinzen, den Sonderpreis des Fokus O. erhält der Country und Western Club Bommersheim (Nummer 91). Über den Pokal des Kinderprinzenpaares dürfen sich die Kleinen Indianer vom Homburger Carneval Verein (Nummer 62) freuen. Einen "Heimsieg" landete die Mini-Garde des CV Stierstadt (Nummer 109). Die Jury erkannte ihr den Preis als beste Garde zu.

Die Preise werden am Freitag, 9. März, von 20 Uhr an im "Schwanen" überreicht.aw (aw)
Nicole Müller schrieb am 20.02.2012 11:22 Uhr
Was ist mit dem Piratenschiff
Hat das riesige Piratenschiff keinen Preis eingeheimst? Das würde ich sehr schade finden, denn dieser Wagen war wirklich sehr beeindruckend. Auch die Musikgruppe mit den tollen Masken hätte definitiv eher einen Preis verdient, als andere genannte.


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