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 Verkehrssituation Eichwäldchenweg - Erweiterung Waldorfschul      Verfasst am: 09.06.2012, 08:23       Nach oben   


Pressemitteilung der Stadt Oberursel vom 13. 06. 2012
Erweiterung Freie Waldorfschule: Satzungsbeschluss für 3. Änderung des B-planes Nr. 51A steht bevor
Bei der 3. Änderung des Bebauungsplans Nr. 51A „Dornbachstraße/Grenzweg“ steht der Satzungsbeschluss bevor. Vorbehaltlich der Zustimmung des Bau- und Umweltausschusses in seiner heutigen Sitzung werden die Stadtverordneten in ihrer nächsten Versammlung am 28. Juni 2012 hierüber entscheiden.

Ziel dieser Bebauungsplanänderung ist es, auf dem Flurstück Eichwäldchenweg 15 Erweiterungskapazitäten für die Freie Waldorfschule zu schaffen. Hier-durch sollen die Qualität des schulischen Angebotes verbessert und bestehende Raumengpässe beseitigt werden.

Im September 2010 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den Bebauungsplan Nr. 51 A „Dornbachstraße/Grenzweg“ im nordwestlichen Teilbereich zu ändern und das Änderungsverfahren unter der Bezeichnung Bebauungsplan Nr. 51 A, 3. Änderung „Erweiterung Frei Waldorfschule“ entsprechend der Zielsetzung durchzuführen.

Der Bebauungsplanvorentwurf war im Mai/Juni 2011 ausgelegt, die Behörden und sonstigen Träger informiert worden. Der von der Stadtverordneten-versammlung im März 2012 beschlossene Bebauungsplanentwurf lag im März/ April 2012 aus, ebenso wurden die entsprechenden Behörden beteiligt.

Aus den Anregungen, die im Rahmen der Beteiligung vorgebracht wurden, ergaben sich keine wesentlichen Änderungen für den Planentwurf. Lediglich redaktionelle Änderungen zur Klarstellung und Konkretisierung wurden vorgenommen.

So wurde der Erhalt der vorhandenen Ahornbäume in der Plangraphik wie auch in den textlichen Festsetzungen aufgenommen. Außerdem wurde ein Hinweis auf den Altstandort Eichwäldchenweg 15 ergänzt (Belastungen und Verunreinigungen sind nicht bekannt).

Um die Gehölze auf einem angrenzenden Nachbargrundstück zu schützen, wurden entsprechende Hinweise aufgenommen.

Ebenso wurde in den textlichen Festsetzungen ergänzt, dass es sich bei der Erweiterung lediglich um eine qualitative Verbesserung des schulischen Angebotes handelt und dass nur Fachräume bzw. Räume zulässig sind, die keine Stellplatzerhöhende Auswirkung auf die gesamte Freie Waldorfschule haben.

Runder Tisch
Das Bebauungsplanverfahren hatte im vergangenen Jahr einige Anwohner des Gebietes rund um die Freie Waldorfschule sehr beunruhigt. Sie fühlten sich bereits seit längerem durch die chaotische Verkehrssituation, vor allem während der Hol- und Bringzeiten – eine Kita, zwei Schulen und ein großes Sportgelände liegen in diesem Gebiet – gestört und befürchteten durch den Schulausbau weitere Einschränkungen.

Daraufhin wurden im Januar 2012 alle Beteiligten zu einem Runden Tisch eingeladen. Ziel war es, die Verkehrssituation aus den verschiedenen Sicht-weisen heraus zu beleuchten und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Zentrales Anliegen aller Anwesenden war es, die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg zu gewährleisten. Diese wurde vor allem durch das „wilde“ Parken und das hohe Verkehrsaufkommen zu den Bring- und Abholzeiten an den Schulen gefährdet.

In einem ersten Schritt wurde der Kreisel abgepollert, um das Parken dort zu verhindern und vor den beiden Schulen ein eingeschränktes Halteverbot für die Zeit von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 9.00 Uhr beschildert. Auch wurde an die bringenden und abholenden Eltern appelliert, die vorhandenen Parkplätze korrekt zu nutzen und die Geschwindigkeit und Fahrweise an die Situation anzupassen. Außerdem sollten die Kinder gemäß dem Motto „Laufen bringt’s“ motiviert werden, den Schulweg zu Fuß zurückzulegen, um so das Verkehrsaufkommen einzudämmen.

Im April trafen sich alle Beteiligten zu einer Feedbackrunde. „Es zeigte sich, dass die umgesetzten Maßnahmen insgesamt gut zur Problemlösung beigetragen haben“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum. Der Verkehrsablauf wird von den Anwohnern und Vertretern der Schulen als wesentlich geord-neter bezeichnet. Die unklaren Situationen beim Bring- und Abholverkehr sind fast vollständig verschwunden.

Allerdings wird nun während der Bringstunden zum Kindergarten und vor allem in den Abendstunden vermehrt im Ahorn- und Grenzweg geparkt - besonders vor privaten Zufahrten zu Stellplätzen. Hier sollen weitere Maßnahmen (z. B. die genauere Markierung öffentlicher Parkplätze) geprüft werden. Auch an das Aufstellen weiterer Poller im Bereich des Weges zwischen VzF-Kindergarten und Schule und direkt vor dem Haupteingang ist gedacht, um hier gefährliches Parken zu verhindern.

Presseerklärung der Stadt Oberursel vom 08. 05. 2012
Erste Ergebnisse Runder Tisch „Verkehrssituation Eichwäldchenweg“ umgesetzt
Um Defizite im Raumangebot auszugleichen und das schulische Programm zu vergrößern, plant die Freie Waldorfschule seit 2010 die Vergrößerung ihres Standortes im Eichwäldchenweg 8. Das Bebauungsplanverfahren rief im vergangenen Jahr die Anwohner auf den Plan. Sie fühlten sich seit längerem durch die chaotische Verkehrssituation – eine Kita, zwei Schulen und ein großes Sportgelände – gestört und befürchteten durch den Schulausbau weitere Einschränkungen.

„Wir haben daraufhin im Januar alle Beteiligten zu einem Runden Tisch eingeladen. Ziel war es, die Verkehrssituation aus den verschiedenen Sichtweisen heraus zu beleuchten und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum.

Zentrales Anliegen aller Anwesenden war, die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg zu gewährleisten. Diese wird vor allem durch das „wilde“ Parken und das hohe Verkehrsaufkommen zu den Bring- und Abholzeiten an den Schulen gefährdet.

In einem ersten Schritt wurde der Kreisel abgepollert, um das Parken dort zu verhindern und vor den beiden Schulen ein eingeschränktes Halteverbot für die Zeit von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 9.00 Uhr beschildert. Außerdem wurde an die bringenden und abholenden Eltern appelliert, die vorhandenen Parkplätze korrekt zu nutzen und die Geschwindigkeit und Fahrweise an die Situation anzupassen. Außerdem sollten die Kinder gemäß dem Motto „Laufen bringt’s“ motiviert werden, den Schulweg zu Fuß zurückzulegen, um so das Verkehrsaufkommen einzudämmen.

Am 24. April trafen sich alle Beteiligten zu einer Feedbackrunde. „Es zeigte sich, dass die umgesetzten Maßnahmen insgesamt gut zur Problemlösung beigetragen haben“, so Brum weiter. Der Verkehrsablauf wird von den Anwohnern und Vertretern der Schulen als wesentlich geordneter bezeichnet. Die unklaren Situationen beim Bring- und Abholverkehr sind fast vollständig verschwunden.

Allerdings wird nun zu den Bringstunden zum Kindergarten und vor allem in den Abendstunden vermehrt im Ahorn- und Grenzweg geparkt - besonders vor privaten Zufahrten zu Stellplätzen. Hier sollen weitere Maßnahmen (z. B. die genauere Markierung öffentlicher Parkplätze) geprüft werden. Auch an das Aufstellen weiterer Poller im Bereich des Weges zwischen VzF-Kindergarten und Schule und direkt vor dem Haupteingang ist gedacht, um hier gefährliches Parken zu verhindern.

„Wichtig war vor allem, dass zuvor verhärtete Fronten wesentlich aufgeweicht wurden. Durch den optimalen Ablauf des Verfahrens mit der Problemerörterung mit externer Moderation, dem gemeinsamen Erarbeiten von Vorschlägen und der Prüfung von Möglichkeiten durch die Verwaltung konnten die Lösungsvorschläge zeitnah umgesetzt werden“, so Hans-Georg Brum abschließend.


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